Menü Schließen

Bioidentische Hormone mit der Rimkus-Methode – Erfahrungen, Nebenwirkungen, Kosten. Details & Abgrenzung

In diesem Artikel erfahren Sie über die Rimkus-Methode:

  • Wie es Anwendern mit den Rimkus-Hormonen geht (human-identische, „bio-identische“ Hormone in individueller Dosierung)
  • Das Besondere bzw. Spezielle an der Rimkus-Methode
  • Was im Gegenzug dazu tierische und pflanzliche Hormone sind – und warum der Begriff „bioidentisch“ nicht eindeutig ist – ACHTUNG
  • Wie die Hormone richtig angewendet werden
  • Warum es bei Rimkus-Hormonen NICHT zu Nebenwirkungen kommt
  • Was die Erstverschlimmerung ist
  • Mythen und Fakten der Hormonmessung und der Hormongabe
  • Was kostet die bioidentische Hormontherapie
  • Wie lange dauert eine solche natürliche Hormontherapie bzw. wann Sie am besten damit beginnen

Welche Erfahrungen wurden bisher mit der Rimkus-Methode gemacht? Bioidentische Hormon-Therapie mit natürlichen Hormonen

Die praktischen Erfahrungen mit den bioidentischen Hormonen sind exzellent!

Die Behandlung mit bio-identischen Hormonen muss selber bezahlt werden, sie bekommt keinerlei Förderung durch die Pharmaindustrie oder die Universitäten. Dennoch setzt sie sich seit vierzig Jahren in Deutschland und international immer mehr durch!

Irgendwas muss wohl dran sein… Und Sie selber haben ja auch die bio-identischen Hormone gefunden!

Wie sind also die konkreten Erfahrungen mit den bioidentischen Hormonen?

„Ich nehme jetzt seit 2 ½ Monaten die Rimkus-Kapseln und bin total begeistert! Ich fühle mich wie neu geboren und mir geht es richtig gut.“

„Seit Oktober 2020 bin ich jeden Tag dankbar für Ihre Rimkus-Kur. Wie es davor war, ist kaum mehr vorstellbar, so enorm ist der Leistungs- und Kräftezuwachs. Ich fühle mich nur noch halb so alt, so unglaublich das klingt.“

„Ich nehme seit 4 Jahren die naturidentischen Hormone und seitdem geht es mir sehr gut! Inzwischen hat meine Tochter sehr stark mit den prämenstruellen Störungen zu tun. Ich hoffe, dass Ihre Hormone hier helfen können.“

Das Besondere an der Rimkus-Methode lässt sich in 3 Punkten zusammenfassen:

Nur unveränderte Hormone, die genau zum Menschen passen

  1. Es werden ausschließlich physiologische UNVERÄNDERTE Hormone verwendet, also nicht die üblichen synthetisch modifizierten Hormon-DERIVATE. Weil eben keine Veränderungen an den Hormonen gemacht werden, fallen auch alle unerwünschten Wirkungen und Risiken weg, die durch die Veränderung verursacht werden.

Wir füllen den Hormonmangel wieder auf – und zwar ausschließlich mit den Original-Hormonen und nicht mit hormon-ÄHLICHEN Substanzen, wir verwenden also keine Hormonoide!

Es sind also KEINE UNERWÜNSCHTEN NEBENWIRKUNGEN UND RISIKEN ZU ERWARTEN – und diese treten auch tatsächlich nicht auf (!). Das macht einen enormen Unterschied: keine Veränderung der natürlichen Hormonstruktur – dann gibt es auch keine unnatürlichen (unerwünschten) Wirkungen wie bei den sonst üblichen synthetisch modifizierten Produkten!

Persönlich angepasste, individuelle Dosierung

  1. Die Hormone werden je nach persönlichem Bedarf für jeden Menschen immer wieder unterschiedlich dosiert!

Das heißt, jede(r) bekommt die Hormondosierung die exakt für diesen Menschen in dieser Lebensphase genau passt. Das ist wie eine „Hormon- Maßschneiderei“!

Durch die laufenden Anpassungen (Kontrollmessungen) werden die Hormone schrittweise immer besser an die persönlichen Bedürfnisse angepasst.

So finden wir zuverlässig die optimale Dosierung für diesen Menschen in der aktuellen Lebenssituation („Feintuning“) – besser geht es nicht!

Weil die Hormonspiegel regelmäßig kontrolliert werden, werden die Hormone elegant auch an Veränderungen im Leben angepasst.

Wenn nur eine Dosis – wie sonst üblich – zur Verfügung steht, dann ist das wie eine Badeanzuggröße für alle – immer ist etwas irgendwo zu eng oder zu weit, die Badekleidung zwickt.

Weil wir Über- und Unterdosierungen vermeiden, werden auch die entsprechenden Beschwerden mittelfristig immer weniger, bis alle unerwünschten Wirkungen verschwunden sind – die Hormone passen dann wie angegossen!

Keine Zusatzstoffe

  1. Nachdem „unsere“ Hormone individuell auf ärztliches Rezept hergestellt werden, fallen jegliche Zusatzstoffe weg, wie Konservierungsmittel, Geschmacksstoffe, Farbstoffe, Feuchthaltemittel etc…

Wir verwenden ausschließlich die medizinisch notwendigen Reinsubstanzen – nichts sonst! Damit werden Unverträglichkeiten und Allergien komplett vermieden.

Unsere individuell dosierten bio-identischen Hormone sind hervorragend verträglich für jedermann und jede Frau – selbst bei schweren Unverträglichkeiten und Allergien.

Auch wenn im Lauf der Jahre solche Erkrankungen auftreten sollten, können unsere bio-identischen Hormone problemlos weiter genommen werden.

Auch in hohem Alter und von Hochbetagten können die human-identischen Hormone immer noch genommen werden.

Es gibt (fast) keine Kontraindikationen!

Gibt es auch noch andere Anbieter von bioidentischen Hormonen? Abgrenzung

Um Missverständnisse zu vermeiden und weil es inzwischen auch andere Anbieter für bioidentische Hormone gibt, sollten die Unterschiede und Besonderheiten kurz erklärt werden.

Bio-identische Hormone sind solche Hormone, die in Ihrer Struktur identisch sind zu den menschlichen Hormonen. Deshalb ist eigentlich der Begriff „human-identische“ („human“ = menschlich) Hormone genauer.

Aber „bio-identisch“ hat sich eingebürgert.

Und hier liegt schon der erste Knackpunkt! ACHTUNG!

Bio-identische Hormone vom Pferd (z.B. konjugierte Östrogene) – Achtung

Findige Hormonhersteller nehmen nun Hormone aus einer anderen biologischen Quelle (statt Mensch), z.B. Hormone vom Pferd.

Die natürlich eine andere Struktur haben als die menschlichen Hormone und deklarieren diese Hormone als „bio-identisch“! Zwar sind diese Hormone auch „biologisch“ und vermitteln damit den Eindruck, gut für den Menschen zu sein – sie sind ja schließlich „bio-identisch“!

Sie sind aber nicht HUMAN-identisch! Sondern es sind eben Hormone vom Pferd! Diese bio-identischen Hormone vom Pferd haben eine andere Struktur als die menschlichen Hormone.

Sie verursachen leider viele unerwünschte und gefährliche Wirkungen und Risiken. In den USA wurden über 13.000 Klagen wegen Brustkrebs gegen Wyeth/jetzt Pfizer eingereicht, den weltgrößten Hersteller von CEE. Das ist also keine Bagatelle!

Im Englischen kann man den Unterschied daran erkennen, dass von konjugierten equinen Estrogenen (CEE) gesprochen wird, also angedaute Hormone vom Pferd. Damit wird klar, dass das keine human-identischen Hormone sind.

Aber selbst ärztliche Fachgesellschaften wie z.B. die „Gesellschaft für Allgemeinmedizin“ fallen auf diesen Trick herein und empfehlen z.B. die konjugierten Östrogene vom Pferd!

Da fällt es wirklich schwer, sich als Laie zurecht finden, wenn man die Begriffe nicht ganz genau kennt!

ACHTUNG FALLE: Solche bio-identischen Hormone z.B. vom Pferd sind also für den Menschen NICHT geeignet! Obwohl sie auf den ersten Blick als bioidentisch geeignet scheinen!

Bio-identische Hormone von Pflanzen (Phyto-Hormone) – Achtung

Yams wächst auch bei uns: Yams-Pflanzen im Garten von Herrn Dr. Rimkus bei Kiel
Quelle: Natürliche Hormone, Südwest Verlag, ISBN: 978-3517094540, 20€

Andere empfehlen wiederum PHYTO-HORMONE, also Hormone oder hormonähnliche Substanzen von Pflanzen.

Die sind zwar bio-identisch, weil eben von „biologischen“ Pflanzen. Aber hier gilt das gleiche Prinzip wie bei bio-identischen Hormonen vom Tier: es sind eben Hormone von Pflanzen für die Regulation der Pflanzen. Und diese Hormone haben eine andere Struktur als die menschlichen Hormone.

Sie sind also zwar bio-identisch (da pflanzlichen Ursprungs) aber eben nicht human-identisch! Deshalb können diese bio-identischen Hormone ebenfalls sehr üble Nebenwirkungen verursachen und haben Risiken, die wir bei den human-identischen Hormonen nach Rimkus® gar nicht kennen.

ACHTUNG FALLE: Solche bio-identischen Hormone, also Hormone oder hormonähnliche Wirkstoffe von Pflanzen sind also ebenfalls für den Menschen NICHT geeignet! Obwohl sie auf den ersten Blick als bioidentisch geeignet scheinen!

Ungeeignete Anwendungsformen & Dosierungen – Achtung

TRANSDERMAL: Inzwischen hat auch die Pharmaindustrie die Möglichkeiten der echten human-identischen/bio-identischen Hormone entdeckt und bietet entsprechende Produkte an. Allerdings in der Regel „transdermal“ – also als Creme/Salbe zum Auftragen auf die Haut.

Die Hormone sollen also durch die Haut hindurch im gesamten Körper wirken – man nennt das „trans-dermal“ (Durch die Haut). Das Ziel der Behandlung ist also nicht die Haut sondern das gesamte System.

ABER alle Substanzen, die auf die Haut aufgetragen werden, werden durch die Haut-Schutzbarriere nur abgeschwächt aufgenommen, wenn überhaupt. Diese Haut-Schutzbarriere ist sehr wichtig, damit eben möglichst wenig über die Haut in den Körper eindringen kann. Deswegen kommt ja auch niemand auf die Idee, die Hormone z.B. in der Anti-Baby-Pille als Creme zu verabreichen!

ACHTUNG FALLE: Eine solche Hormon-Anwendung in Form von Creme/Salbe ist also NICHT geeignet, die Hormonspiegel im gesamten Körper anzuheben, weil die Haut natürlicherweise als Barriere wirkt.

NUR EINE FIXE DOSIERUNG: Des Weiteren gibt es allerdings auch human-identische Hormone, die oral eingenommen werden. Allerdings werden diese nur in einer Dosierung angeboten. Wenn diese eine Dosierung nicht passt, hat der Patientin/die Patientin eben Pech gehabt. Nach dem Motto: „one size does not fit all“ (– eine Größe passt nicht allen).

Unerwünschte Zusatzstoffe – Achtung

ZUSATZSTOFFE: Es kommt aber noch ein Problem dazu: industriell hergestellte Arzneimittel enthalten regelmäßig eine Vielzahl von Zusatzstoffen, die für die Wirkung nicht erforderlich sind, aber selber unerwünschte Auswirkungen haben können.

Das können Konservierungsmittel, Geschmacksstoffe, Farbstoffe, Feuchthaltemittel, Stabilisatoren u.s.w. sein.

Viele dieser Additiva (Zusatzstoffe) müssen teilweise nicht einmal angegeben werden, sofern eine bestimmte Grenze nicht überschritten wird. Bei Einnahme über längere Zeit (Jahre, ggf. Jahrzehnte) können sich Unverträglichkeiten, Allergien und sonstige Reaktionen entwickeln.

Zudem kann es zu erheblichen Wechselwirkungen kommen, die die Wirksamkeit beeinflussen – auch von anderen Arzneimitteln bis hin zu kompletten Wirkungsveränderungen.

Wir wissen z.B., dass bei der Einnahme von synthetisch modifizierten Östrogenen in den üblichen industriellen Fertig-Arzneimitteln die Leber erheblich belastet werden kann – bis hin zu eingeschränkter Entgiftungsfunktion und der Entstehung krebserzeugender Stoffwechselprodukte…

Wenn Sie das alles vermeiden wollen, dann finden Sie mit der Rimkus-Therapie Ihre Lösung!

Warum ist die Rimkus-Methode besser?

Wie oben beschrieben verwenden wir bei unserer Therapie nach Dr. Rimkus ausschließlich human-identische Hormone, was also eine Stufe weiter geht als der herkömmliche und nicht festgelegte Begriff „bio-identische“ Hormone.

Sie bekommen unveränderte Hormone, die genau zum Menschen passen – und nicht nur ähnlich sind. (Zu achten ist hierbei auf den Einkauf von einer zertifizierten Apotheke, s. unsere Apothekenliste!)

Durch die individuelle Dosierung (inkl. genauer Messungen) und die Freiheit von Zusatzstoffen werden Nebenwirkungen vermieden, aber die positiven Wirkungen von Hormonen stellen sich wieder ein!

„Innerlich verjüngt“, sozusagen.

Warum gibt es manchmal doch zuerst unerwünschte bzw. überraschende Wirkungen bei der Rimkus-Anwendung und was haben diese zu bedeuten? (Stichwort: Erstverschlimmerung)

Die Erklärung und Abhilfe folgt jetzt:

Welche „Nebenwirkungen“ können bioidentische Hormone haben und wie gehen Sie damit gut um?

Fast überall findet man Hinweise auf Nebenwirkungen und Risiken von Hormonen. Deshalb fragen viele nach den Nebenwirkungen von human-identischen (bio-identischen) Hormonen.

Die Antwort ist überraschend einfach: nachdem wir nur den altersbedingten Hormonverlust wieder ausgleichen (refill of hormones) – und zwar mit den unveränderten Hormonen in ihrer natürlichen Struktur – und noch dazu die Dosis an den individuellen Bedarf laufend anpassen, haben wir keine Nebenwirkungen.

Lediglich, wenn zu viel oder zu wenig Hormone gegeben werden, kann es zu Überreaktionen kommen (wie z.B. Brustspannen) oder die Wirkung ist zu schwach. Bei der nächsten Kontrolle der individuellen Hormon-Blutspiegel wird das aber automatisch festgestellt und dann durch Änderung der Dosis behoben.

Bei der Behandlung mit bio-identischen Hormonen füllen wir also einen Hormon-Mangel wieder auf, der oftmals schon viele Jahre bestanden hatte. Dem Organismus blieb gar nichts anderes übrig, als immer mehr hormonverbrauchende Aktivitäten zu reduzieren und schließlich ganz einzustellen, was zu den bekannten Zeichen des Hormonmangels führte.

Bioidentische Hormone Erstverschlimmerung

Wenn nun Hormone wieder gegeben werden, sollten nicht sofort vorherige Spiegel angestrebt werden, weil das die Regulationsfähigkeit überfordert, ganz abgesehen von der Bereitstellung entsprechender Fermente z.B. durch die Leber – was ebenfalls Zeit benötigt.

Insofern kann es bei einer zu forschen Hormongabe zu einer Art „ERSTVERSCHLIMMERUNG“ kommen: der von Hormonen entwöhnte Organismus kann die plötzliche Hormonflut noch nicht richtig verwenden.

Es fehlen Hormon-Transporter (SHBG) und damit kommt es zu den typischen Zeichen einer Überdosierung, wie Brustspannen oder das überraschende Wiederaufflackern einer Blutung nach vielen Jahren!

Das wird dann empfunden wie eine Erstverschlimmerung und kann zu unangenehmen Überraschungen führen – bis hin zum sofortigen Absetzen der Therapie.

Weil die meisten Frauenärzte mit bioidentischen Hormonen nicht vertraut sind, werden solche Symptome oftmals als Zeichen schwerer Erkrankungen fehl-interpretiert.

Dabei sind das in der Regel nur Hinweise auf eine zu Beginn vielleicht etwas zu hohe Dosierung. Mit einer kleinen Reduzierung der Dosis verschwinden auch die unerwünschten Beschwerden wie von Zauberhand…

Der Körper muss sich „einpendeln“ – der passende Zielbereich

Wir streben einen möglichst passenden niedrigen Hormonspiegel an, bei dem keine Symptome eines Hormonmangels mehr auftreten. Damit stellen wir die physiologische, d.h. natürliche Grundversorgung sicher, die viel niedriger ist, als z.B. bei einer jungen Frau um den Eisprung.

Genau gesagt suchen wir die für diesen Menschen niedrigste Dosis, mit der es nicht mehr zu Mangelerscheinungen kommt. Nach vier Jahrzehnten Erfahrung sind diese Zielbereiche gut definiert.

Erfreulicherweise stimmen sie sehr genau mit der 85% „Perzentile“ überein, das ist der Bereich, in dem sich die Hormonspiegel von 85% der gesunden Frauen in den fruchtbaren Jahren befinden – und zwar in der Mitte der zweiten Zyklushälfte.

Wir machen also tatsächlich einen „Refill of hormones“, wir füllen die Hormone auf das physiologische natürliche Niveau wieder auf.

Anfangs werden die Hormonspiegel alle 3 Monate kontrolliert und die Dosierung jedes einzelnen Hormons ggf. angepasst. Damit gehen Zeichen einer Überdosierung oder Unterdosierung „automatisch“ zurück.

Die positiven Wirkungen der Rimkus-Methode

Nachdem der Hormonmangel damit Schritt um Schritt wieder aufgefüllt wird, stellen sich auch immer mehr positive Hormonwirkungen wieder ein:

Von glänzenden Haaren bis zu verminderten Falten und festerem Bindegewebe, erholsamer Schlaf bis zu spürbar besserer Regeneration, Rückgang von Entzündungen, Schmerzen und Infektanfälligkeit, von guter Laune und besserer Belastbarkeit bis hin zum Wiederaufleben von Libido und Vitalität!

Die ersten Wirkungen zeigen sich überraschend oft schon wenige Tage nach Einnahme der ersten Hormonkapseln.

Allerdings wird es meist zwei Jahre oder länger dauern, bis die „richtige“ Dosierung gefunden ist. Nach anfänglich deutlichem Auf und Ab können über die dreimonatlichen Dosisanpassungen die Hormonspiegel immer besser auf die persönlichen Bedürfnisse eingestellt werden.

Die Schwankungen gehen zurück, unerwünschte Wirkungen werden seltener und ein ausgeglichener stabiler Hormonspiegel ist schließlich das Ergebnis.

Soforthilfe bei anfänglicher Erstverschlimmerung durch bioidentische Hormone

Unerwünschte Effekte bei einem Wiederauffüllen des Hormonmangels mittels Rimkus-Methode können von einer Über- oder Unterdosierung kommen.

Damit ist eigentlich auch schon klar, was wir bei unerwünschten Symptomen machen: wir MESSEN die tatsächlichen Hormonspiegel und wenn die zu tief oder zu hoch sind, dann wird die Dosierung angepasst – ganz einfach!

Zur Soforthilfe z.B. bei Brustspannen haben sich drei Mittel sehr bewährt:

  • Mastodynon Tropfen äußerlich, 30-50 davon in 30 -50 ml Wasser, ein Leinenläppchen (z.B. Geschirrtuch) damit tränken und auf die gespannte überwärmte Brust auflegen, bis die Flüssigkeit getrocknet ist
  • AntiMas Salbe (Fa Selz) – anschließend die Brust mit dieser Salbe eincremen
  • Der dritte Tipp ist die Unterstützung der Leber, z.B. mit Mariendistel und feuchtheißen Leberwickeln.

Die Leber bildet den „Transportbus“ (SHBG), ein spezielles Eiweiß, mit dem die Hormone zu den richtigen Organen geleitet werden können. Solange aber die Leber noch nicht genug SHGB gebildet hat, kann es durch das neu zugeführte Östrogen zu einer chaotischen Stimulation von Rezeptoren kommen.

Die höchste Rezeptoren-Dichte hat die Brust, sodass zu Beginn einer Hormongabe häufig ein unangenehmes Brustspannen auftritt – bis hin zu Schmerzen in der Brust. Am besten wird dann für ein paar Tage (z.B. 5 Tage) die Dosis reduziert, indem die Morgenkapsel weggelassen wird. Und zusätzlich Leberwickel und Mariendisteltropfen (z.B. von Ceres 3x8gtt).

Bioidentische Hormone richtig anwenden und messen nach Dr. Rimkus

Wenn wir Hormone wieder auffüllen, dann sollten wir uns vorher überlegen, wie hoch der Zielbereich sein soll.

Dr. Volker Rimkus hat das einfach ausprobiert, indem er höhere und niedrigere Dosierungen verschrieb und genau protokollierte, wie es den Patientinnen damit ging. Daraus entstand ein ZIEL-KORRIDOR, in den er seine Patienten hinein führte.

Erfreulicherweise konnten Recherchen von Dr. Dr. Thomas Beck diese Zielbereiche bestätigen, als er entsprechende Studien fand und damit denselben Korridor nachweisen konnte.

Diese Ziel-KORRIDORE oder Zielbereiche weichen teilweise erheblich von den üblichen Normwerten ab, weil diese üblichen Normwerte die STATISTISCHEN Durchschnittsspiegel beschreiben. Wir wissen aber längst, dass Hormone altersbedingt abfallen und entsprechende Mangel-Symptome verursachen.

Wenn wir diese statistisch normal abgefallenen Hormonspiegel als Norm definieren, dann wissen wir zwar, dass im Alter die Hormone abfallen. Aber das ist keine neue Erkenntnis. Wir müssen also fragen: Wie hoch müssen die Hormonspiegel mindestens sein, damit KEINE MANGELSYMPTOME mehr auftreten.

Und genau das ist der Rimkus Ziel-Bereich oder Rimkus Ziel-Korridor (der natürlich deutlich höher liegt als der statistische Durchschnittsspiegel im Hormonmangel).

Typische Entwicklung der Hormonspiegel unterschiedlicher Patienten im Lauf der Behandlung. Anfangs liegen die Hormonspiegel noch weit auseinander und kommen dann allmählich in den Ziel-Korridor.
Quelle: Natürliche Hormone, Südwest Verlag, ISBN: 978-3517094540, 20€

Mythen und Fakten der Hormonmessung und der Hormongabe

Mythos 1: Hormone im Speichel messen wäre besser – nein

Das trifft nicht zu: im Speichel können zwar Sexualhormone nachgewiesen werden, aber die Mundhöhle hat „ihre eigenen Bedürfnisse“, die nicht 1:1 den Bedürfnissen des restlichen Körpers entsprechen.

Man denke nur an den berühmten Speichelfluss beim Denken an das Lieblingsessen… Insofern ist eine Übertragung der Situation in der Mundhöhle auf das gesamte Körpersystem keine gute Idee und führt zu massiven Verfälschungen.

Zum anderen werden durch die Speicheldrüsen nur die „freien“ Hormonanteile sezerniert (abgegeben), da diese klein genug sind und durch die Speicheldrüsen hindurch passen. Die gebundenen Hormone können das aber nicht, weil der Komplex von Hormon und Transporteiweiß zu groß ist.

Dabei sind aber um die 95% der Sexual-Hormone an einen Transporter gebunden (entweder an SHBG oder an Albumin). Und dieser Hormonanteil kann im Speichel gar nicht erfasst werden – eine weitere erhebliche Fehlerquelle.

Die Praxis der Hormonbestimmung zeigt im Vergleich von Speichelmessung und Blutmessung, dass die Hormon-Spiegel bei der Speichelmessung mit den tatsächlichen Symptomen außerordentlich selten übereinstimmen, die Spiegel im Blut dagegen sehr gut die tatsächliche Situation wiedergeben.

FAZIT: die Hormon-Speichelmessung hat sich in der Praxis nicht bewährt und ist auch von der Theorie her nicht überzeugend. Gemessen wird im Blut.

Mythos 2: Hormone als Creme hätten weniger Nebenwirkungen – ebenfalls nicht zutreffend

Zum ersten ist die Haut nicht als Aufnahme-Organ konstruiert, sondern als SCHUTZ-BARRIERE. Das bedeutet, dass nur eine kleine Portion der auf die Haut gegebenen Substanzen durch die Haut durchkommt.

Das macht sehr viel Sinn, weil wir sonst den Angriffen der Umwelt weitgehend ausgeliefert wären. (Für die Kosmetikindustrie ist das übrigens ein Riesenproblem, weil die allermeisten Wirkstoffe nur auf die oberflächlichsten Isolator-Schichten der Haut einwirken – und die besteht aus abgestorbenen Zellen, an denen die Wirkstoffe gar nicht mehr wirken können.)

Wirken Hormone über die Haut überhaupt?

Wenn nun also Hormone auf die Haut aufgetragen werden, dann haben diese bestenfalls lokale Wirkungen, das heißt, sie wirken am Ort, wo sie aufgetragen werden. Das ist zwar erfreulich, aber wir benötigen die Hormone überall im Körper: „systemisch“!

Und das gelingt nur in sehr sehr geringem Ausmaß über die Haut. Man müsste also ständig enorme Mengen auf die Haut schmieren und es käme dennoch nur wenig davon im System an.

Zweitens gehen synthetische Hormon-Derivate (Hormonoide) aufgrund der Strukturveränderung nur sehr schlecht durch die Haut, sodass in den Studien fast immer bio-identische Hormone auf die Haut aufgetragen werden – und die gehen besser durch die Haut.

Und wie ist es mit den Nebenwirkungen von Hormonen über die Haut?

Drittens wird behauptet, dass Hormone per Creme weniger Nebenwirkungen machen als Hormone über den Mund. Dabei werden die zwei Punkte unterschlagen, die wir gerade besprochen haben. Nämlich:

  1. die Haut lässt als Schutz-Barriere nur wenig Hormone durch, das heißt es kommt nur wenig an, was dann auch nur wenig Nebenwirkungen haben kann. Aber eben auch nicht die gewünschte Wirkung! Es wirkt also weder schlecht – noch gut!

Und warum bemerkt das keiner der Wissenschaftler? Weil die tatsächlichen Blutspiegel so gut wie nie bestimmt werden! Was für ein Skandal!

  1. die Hormone, die man über die Haut gibt, sind in der Regel bio-identische Hormone, die von Haus aus weniger (oder gar keine) Nebenwirkungen verursachen. Dann darf man aber nicht die geringen Nebenwirkungen hervorstellen, die vor allem auf die ANDERE ART DER HORMONE zurück zu führen sind und nicht auf die Art der Anwendung über die Haut!

Einem Hormon ist es letztlich „herzlich egal“, ob es vorher über die Haut oder über den Mund aufgenommen wurde. Das ist eine Milchmädchen-Rechnung, es werden Äpfel mit Birnen verglichen. Wenn ein Hormon im Körper angekommen ist, dann wirkt es entsprechend seines Spiegels, egal woher es kommt… nur dass über die Haut kaum genug ankommt.

FAZIT:

  • Die Empfehlung, Hormone per Creme zuzuführen, hat sich weder in der Praxis noch in der Theorie bewährt. Es ist besser, Hormone über den Mund zuzuführen, der speziell als Aufnahmeorgan ausgebildet ist.
  • Die Empfehlung, Hormone im Speichel zu messen, kann nicht aufrechterhalten werden. Die Messung im Blut macht Sinn.

Was kosten bioidentische Hormone bzw. kostet eine bioidentische Hormontherapie?

Die Kosten einer Behandlung mit bioidentischen Hormonen sind

  • zum einen das Honorar für die ärztliche Anamnese und Beratung (ab 120 -180 Euro),
  • dazu kommen die Laborkosten (ca. 100 Euro)
  • und schließlich die individuelle Herstellung der Kapseln in der Apotheke (monatlich ab 50 Euro).

Wie lange dauert eine solche natürliche Hormontherapie bzw. wann Sie am besten damit beginnen

Es beginnt mit der Pubertät ein massiver Hormonanstieg und der weibliche Zyklus nimmt seinen monatlichen Rhythmus auf.

Dies setzt sich fort bis zum Alter von 35 – 42, in dem allmählich die Eisprünge unregelmäßig werden.

Fruchtbare Jahre: Verhältnis der Hormone ausgewogen, beste Gesundheit
1. PRÄ-Menopause: Abfall PROGESTERON, aber ÖSTRADIOL noch hoch → Missverhältnis
2. PERI-Menopause: PROGESTERON niedrig + schwankendes ÖSTRADIOL → Missverhältnis
3. POST-Menopause: PROGESTERON niedrig + ÖSTRADIOL niedrig → Verhältnis wieder ok
Grafik: Atelier Fenke

Wenn aber ein Eisprung ausfällt, dann entsteht auch kein Gelbkörper mehr und damit bleibt in diesem Zyklus der typische monatliche Progesteron-Anstieg in der zweiten Zyklushälfte aus (das Gelbkörperhormon wird im Gelbkörper gebildet).

Diese Phase (zunehmendes Ausbleiben der Eisprünge und Abfall des Progesterons) wird PRAE-MENOPAUSE genannt. Das ist die erste Phase der (altersbedingten) Erschöpfung der Hormonbildung.

Der optimale Zeitpunkt

Deshalb wäre es optimal, zwischen 35 und 42 Jahren mit der Gabe von Hormonen (nämlich Progesteron) zu beginnen.

Allerdings stellen die Wenigsten einen Zusammenhang des Auftretens erster Symptome wie z.B. eines Reiz-Darm-Syndroms (RDS) oder vermehrt PMS (Prae-Menstruelles-Syndrom, wenn es der Frau vor den Tagen besonders schlecht geht) mit dem Abfall des Progesterons her.

Und so unterbleibt in der Regel sowohl die Bestimmung der Hormonspiegel (als Beleg für den beginnenden Hormonabfall), als auch die ursächliche Therapie (Gabe von Progesteron).

Symptome des Progesteron-Mangels

Deshalb fällt das Progesteron immer weiter ab, bis es nicht mehr gemessen werden kann. Damit gehen allmählich auch die anderen günstigen Wirkungen des Progesterons verloren und diverse unterschiedliche Mangel-Symptome stellen sich ein:

  • Häufig Beginn mit zunehmendem PMS;

dann weitere:

  • Instabilität des Zyklus, Änderung des Blutungsverhaltens
  • Irritable-Bowel-Syndrom“ IBS (= RDS: Reizdarmsyndrom)
  • Verlust von innerer Stabilität und Zielstrebigkeit, Energie
  • Vermehrtes Auftreten von ANGST
  • Erhöhte SCHMERZ-Empfindlichkeit
  • Zunahme von ENTZÜNDUNGEN
  • Libidoverlust
  • STOFFWECHSEL-Verlangsamung, Wassereinlagerung, Gewebserschlaffung
  • Risikoerhöhung für ZELLVERÄNDERUNGEN (z.B. Karzinome)

Wir würden deshalb empfehlen, ab Mitte dreißig einmal jährlich den Hormonstatus zu überprüfen (oder bei entsprechenden Symptomen: wie zunehmend PMS, RDS).

Und dann ggf. den Abfall des Progesterons aufzufüllen, später kommt dann automatisch das Östradiol dazu. Die Einnahme erfolgt dauerhaft.

Und so taucht die Frau sehr elegant durch den Wechsel hindurch.

Es können keine stärkeren Symptome eines Hormonmangels auftreten, weil der Mangel gleich beim Entstehen aufgefüllt wird!

Lesen Sie weiter:

Bioidentische Hormone nach der Rimkus-Methode – geeignete Präparate, Bezugsquellen, Apotheken und online kaufen (KLICK)

Die komplette Artikel-Serie:

Wechseljahre Anzeichen und Symptome

Vorzeitige Wechseljahre erkennen – und was Sie tun können

Hormone in den Wechseljahren

Was bringt eine Hormonersatztherapie (HET/HRT) in den Wechseljahren – pro & contra?

Was sind bioidentische Hormone und ihre Vorteile? Rimkus

Bioidentische Hormone nach Rimkus – Erfahrungen, Nebenwirkungen, Anwendung, Kosten

Bioidentische Hormone – Präparate, Bezugsquellen, Ärzte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.