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Dr. Dr. med. Thomas Beck

Forum-Antworten erstellt

Betrachte 10 Posts - 141 bis 150 (von insgesamt 321)
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  • Antwort auf: zu hohe Dosierung #2195

    bonnie2000 schrieb:

    „zwei RimkusTherapeutinnen fürchten, daß die Dosierung auf Dauer zu hoch sein könnte“…

    Eine solche Aussage von RimkusTherapeuten ist befremdlich, weil es zum einen weniger auf die Dosierung ankommt, als auf den Hormonspiegel.
    Und zum anderen, weil eine Dosierung ja nicht einmal festgelegt wird und dann „auf Dauer“ beibehalten wird.

    SONDERN die Behandlung nach Rimkus zeichnet sich ja gerade dadurch aus, das die tatsächlichen HormonBlutSpiegel laufend kontrolliert werden und die jeweilige Dosierung nach diesen Kontrollen jeweils NEU FESTGELEGT WERDEN.

    Beste Grüße!

    Dr Dr Beck

    Antwort auf: zu hohe Dosierung #2194

    Genau, so verstehen wir das auch!
    Es kommt letztlich weniger auf die Dosierung der Kapseln an, sondern auf die tatsächlich damit erreichten BlutSpiegel.
    Der eine Mensch braucht dafür eine höhere Dosierung, der andere weniger. Die individuelle Bioverfügbarkeit ist von Mensch zu Mensch einfach unterschiedlich.

    Und dann spielt die Vorgeschichte und Lebensphase natürlich auch eine große Rolle: es ist schon ein erheblicher Unterschied ob jemand gerade erst in die Prae-Menopause gekommen ist (also wenn die Eisprünge weniger werden und damit zunächst nur das Progesteron absinkt) – oder ob eine Frau schon vor 20 Jahren aufgehört hat zu menstruieren – und sie an den kompletten hormonellen Mangelzustand irgendwie gewöhnen musste (durch ein Zurückfahren aller hormongesteuerten Funktionen) – und deshalb nun zuerst mal einen enormen Aufholbedarf hat…

    Dr Thomas Beck

    Antwort auf: Progesteron Kapseln #2145

    Hallo in die Runde und hallo Ella

    hier scheint mir Manches etwas durcheinander zu gehen. Ich fände es deshalb sehr empfehlenswert, wenn jede(r) die/der hier etwas postet, ZUERST die FAQ bzw die GRUNDLAGEN liest. Dann erübrigen sich viele Fragen – und wir müssen nicht bei den Grundlagen anfangen, die ja vielen schon bekannt sind…

    ALSO: Ursprung ALLER Steroid-Hormone ist das (angeblich so „böse“) Cholesterin.
    Daraus wird Pregnenolon gebildet, das wird zu PROGESTERON umgeformt, woraus der Körper dann zunächst TESTOSTERON macht und dann schliesslich ÖSTROGEN (Östradiol/Estradiol).
    Progesteron ist dabei ebenfalls Vorläufer für die Gluko-Corticoide (wie Cortisol: Stressbewältigung, Entzündungs-und Schmerzhemmung) und die Mineralo-Cortidoide (wie Aldosteron: Wasserhaushalt und Blutdruck).
    ALSO: PROGESTERON ist die MUTTER aller SteroidHormone.

    Wenn man sich nicht praktisch mit den Hormonen beschäftigt, könnte man auf die (schlechte!) Idee kommen, gleich PREGNENOLON zu geben, (was auch tatsächlich immer wieder mal empfohlen wird), dann müssten ja eigentlich alle Folgeprodukte ebenfalls ansteigen. Das funktioniert aber in Wirklichkeit nicht. Warum? Weil man nicht einfach die Vorstufe erhöhen kann und dann automatisch mehr vom Endprodukt erhält, sondern wir haben komplexe Regelkreise die das regulieren…. Das wird sofort klar, wenn man den Gedanken noch etwas weiter spinnt: wir bräuchten dann ja einfach nur das CHOLESTERIN erhöhen! Denn Cholesterin ist ja bekanntlich der Ursprung aller SteroidHormone (siehe oben)! Aber das funktioniert natürlich genausowenig. Hormone müssen eben erst vom Körper „gemacht“ also synthetisiert werden – unter dem Einfluß diverser Regelkreise. Wer das genauer wissen will: in Wikipedia unter dem Stichwort „Steroidhormone“ ist das ganz gut erklärt.

    WENN behandelt werden soll, ist es zentral, zuerst die aktuellen Hormonspiegel zu bestimmen und daraus zu erkennen, ob und ggf wo etwas fehlt.
    Bei der Therapie macht es Sinn, ERSTENS die jeweiligen Hormone in einer klar definierten Menge und Form zu geben. Wir finden die RimkusKapseln am Besten, weil die Dosis individuell angepasst und genau definiert wird (und jegliche Zusatzstoffe weggelassen werden) und damit Unter- bzw Überdosierungen weitgehend vermieden werden können.
    ZWEITENS finden wir die Gabe in Form von natürlichen human-identischen Hormonen am Besten, weil damit alle Nebenwirkungen und Risiken vermieden werden können, die aufgrund der synthetischen MODIFIKATIONEN an den Hormonen entstehen.
    Wenn man also Progesteron zuführen will, macht es in unseren Augen wenig Sinn, Progestogel(R) und Famenita(R) und Utrogest(R) zu kombinieren, die ja alle Progesteron enthalten. Sondern wir würden empfehlen, sich auf EIN Produkt zu beschränken. Wir würden dabei allerdings KEINE dieser Fertig-Arzneimittel nehmen, sondern eine individuelle Anfertigung in individueller Dosierung durch die Apotheke bevorzugen, also die RimkusKapsel(R) nach individuellem ärztlichen Rezept.
    Die genau Einnahmeweise – also durchgehend oder ab dem 14. Zyklustag oder in anderer Weise – hängt von den genauen persönlichen individuellen Umständen ab. Und auch deshalb ist hierfür wirklich die Beratung durch einen kompetenten Arzt dringend zu empfehlen!
    Solche sind zu finden unter
    http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste

    Mit besten Grüßen!

    Dr Dr Beck

    Antwort auf: Ehrliche Meinung gefragt #2108

    Hallo Julia
    Und hallo alle, dir noch jünger sind und vielleicht nur Progesteron brauchen:

    Ja es ist völlig normal und der natürliche Lauf der Hormone, dass Progesteron nur in einem sehr geringen Mass von der Nebenniere gebildet wird. Erst wenn ein Eisprung stattfindet, entsteht dadurch der GELBKÖRPER und der dient dazu, Progesteron herzustellen. Es kann also erst durch den Eisprung das Progesteron so richtig raufgehen!!! Und genau deshalb muss ja immer der Zyklustag beachtet werden: in der ersten Zyklushälfte (bis zum Eisprung) ist deshalb ja das Progesteron ziiiiiemlich niedrig und erst mit dem Eisprung geht es richtig rauf!!!
    Wenn die Frau nun etwas älter wird – so 35 – 40 jahre- dann sind die Eizellen auch genauso alt. Und das heisst, sie springen nicht mehr so leicht, wenn sie denn überhaupt noch springen… und damit entsteht allmählich ein immer ausgeprägterer Progesteron Mangel. Dh das Progesteron steigt in der zweiten Zyklushälfte nicht mehr an durch den Eisprung sondern es beginnt nun allmählich ABZUSINKEN!!! Und genau das ist der RICHTIGE ZEITPUNKT, um Progesteron zuzuführen. Also jetzt nur Progesteron. Und wann? Na wie die Natur es vorgesehen hat (und es nur nicht mehr schafft): ab dem 14 Zyklustag bis zum 28.ZT – ganz einfach!
    FAZIT für die jüngere Frau (35-40 Jahre) ist es völlig normal und auch sehr sinnvoll, ab dem 14 Zyklustag Progesteron zuzuführen (und am Anfang auch nur Progesteron!).
    Das hilft oft überraschend gut gegen die häufigen Beschwerden der zweiten Zyklushälfte wie Übellaunigkeit, Konzentrationsschwäche, vermehrte Neigung zu Kopfschmerzen, Schlafstörungen etc..
    Alles Gute!
    DDr Beck

    Antwort auf: Anti-Aging Creme #2106

    Ob das dann zuviel oder zuwenig ist, kann aufgrund der bereits vorhandenen Hormonspiegel ganz gut abgeschätzt werden: wenn der entsprechende Hormonwert schon ziemlich hoch ist, dann würde ich auch erst mal von einer zusätzlichen Creme abraten. Und am Anfang sowiesi, weil ja die richtige Dosis und der grüne Zielkorridor noch gar nicht erreicht sind…

    Dr Beck

    Antwort auf: Anti-Aging Creme #2104

    Hallo Angelika
    Hallo Astrid

    Doooch auch die Hormone in den Cremes erhöhen die Hormonspiegel- zwar nicht so gut wie die Hormonkapseln, aber auch.
    Deshalb muss man ja die Hormonspiegel kontrollieren damit man nicht zu viel und nicht zuwenig Hormone bekommt.
    Die Norm-Ziel-Werte finden sich bei den FAQ.

    Guten Erfolg!

    DDr Beck

    Antwort auf: Vit. D #2097

    Hallo Astrid und alle anderen,

    Ja das ist genau richtig: Cholesterin ist der Ausgangsstoff, aus dem dann alle Stroidhormone gebildet werden: als Zwischenstufe Pregnenolon und daraus dann Progesteron (und das wird dann zu Testosteron und Östradiol). Pregnenolon ist auch die Vorstufe zu DHEA- was dann zu Testosteron metabolisiert wird. Damit kann DHEA ersatzweise eingesetzt werden, um einen TestosteronMangel zu behandel. Viel eleganter ist es aber, einfach Progesteron zuzuführen, weil daraus noch viele andere sehr wertvolle Hormone gebildet werden können wie zB Cortison (Stressbewältigung, gegen Entzündungen und gegen Schmerzen) und Aldosteron ( Regulation des Wasserhaushalt und damit auch Blutdruck). Die Gabe von Progesteron ist also viel breiter und wirkungsvoller als die Gabe von DHEA; das erübrigt sich also, wenn Progesteron verschroben wird.
    Und warum dann überhaupt DHEA?
    Zum einen weile zumindest in den USA in jedem Supermarkt gekauft werden kann und zum anderen, weil manchmal noch einen kleinen zusätzlichen kick geben kann, wenn Progesteron und die anderen im grünen Bereich sind.
    Also die Hormonspiegel kontrollieren und systematisch vorgehen, dann kommt man fast immer zum Ziel und ist fit, vital und gesund!
    Guten Erfolg!

    DDr Beck

    Hallo Biotox,

    Zunächst mal sind die Normwerte durchaus sehr verschieden, je nach Labor aber auch je nach Definition, was denn normal sein soll…
    Unser „Normal-Ziel-Bereich“ beschreibt eine Hormonversorgung, mit der es 85% gut geht. Also eine NIEDRIGER NATÜRLICHER (physiologischer) Hormonspiegel – und nicht etwa Werte wie in der Pubertät.
    Die allermeisten grösseren Abweichungen kommen aber dadurch zustande, daß unterschiedliche Einheiten verwendet werden also zb ng/ml oder pg/ml oder dass in nmol/L gemessen wird. Wenn das beachtet wird, dann nähern sich die Zielbereich meist ganz gut an- also genau hinschauen!

    Zur Frage mit dem Hypogonadismus, also wenn die Gonaden=Hoden zuwenig Testosteron bilden.
    Zuerst muss man wissen, dass Progesteron der Vorläufer von Testosteron ist. Wenn also über die Jahre wegen altersbedingter Erschöpfung immer weniger Progesteron gebildet wird, dann fehlt irgendwann auch Progesteron für die Herstellung von Testosteron und damit sinkt dann irgendwann auch das Testosteron. Statistisch spricht man von einem Abfall um ca 2-3% pro Jahr ab dem 30. Lebensjahr. Mit 60 Jahren heisst das dann, dass der Spiegel um 60% bis 90% niedriger ist, als mit 30 Jahren! 60% bis 90% – und das ist der NORMALE altersbedingte Abfall!!!
    Also ist das hormonelle Schicksal von uns Männern auf lange Sicht auch nicht viel anders als bei Frauen – es zieht sich nur über eine viel längere Zeit hin – und deshalb werden viele hormonbedingte Störungen oft gar nicht als solche erkannt und wahrgenommen…
    Nun zur konkreten Behandlung: wenn man Testosteron direkt und als einziges Hormon zuführt, dann steigt zunächst mal die Gefahr, dass daraus viel DHT gebildet wird. Das ist nicht gut, weil es die Prostata zum Wachstum anregen kann… das ist besonders ungut, wenn kein oder nicht genug Progesteron vorhanden ist, weil Progesteron die Prostata schützt. Wenn wir von aussen Testosteron zuführen, dann unterdrücken wir damit die Eigenbildung von Testosteron aus Progesteron.
    Deswegen fangen wir anders herum an, nämlich zuerst mit Progesteron: das schützt die Prostata und ist der Vorläufer von Testosteron. Wenn dann zuerst allmählich der ProgesteronMangel aufgefüllt ist, bleibt langsam immer mehr Progesteron übrig, aus dem dann Testosteron hergestellt werden kann.
    ABER wenn auch Östrogen fehlt, dann wird das nun allmählich entstehende Testo gleich weiter umgewandelt zu Östradiol – „steal phänomen“ – und das Testo SINKT! Was wir ja eigentlich nicht wollen.

    Alles klar?
    Wir sind also dafür, zuerst Progesteron und Östradiol aufzufüllen und erst DANACH ggf auch Testosteron, falls dann noch nötig.
    Falls aber zb krankheitsbedingt kein Testosteron gebildet werden kann, dann geben wir schon Testosteron und zwar durchaus in hohen oder sehr hohen Dosierungen

    Zielbereiche etc unter FAQ !

    Ok?

    Dr Beck

    Antwort auf: Latente Unruhe und Panik #2073

    Hallo Rutschgerl, hallo Celestine und hallo alle anderen

    Ja hier ist jemand, der im Hintergrund die Post verfolgt und sich immer wieder mal meldet: ich mache das…
    Dr Beck.
    Also keine Sorge, zzt kann ich das noch überblicken und falls etwas gewaltig schief laufen würde, dann würde ich mich schon einschalten…
    Aber die Unterhaltung im forum läuft aktuell ja sehr gut und die Posts passen. Was mich sehr freut. Weil wir ja genau dafür das forum gemacht haben.

    Inhaltlich ist es mit der Hormongabe wie mit dem Wässern eines Gartens nach längerer Abwesenheit: man kann ja auch nicht alles sofort und auf einmal machen sondern laaangsam angiessen also mit einer niedrigen Dosis anfangen und dann langsam in den grünen Bereich hinein erhöhen.
    Bei Vitamin D – das ja auch ein SteroidHormon ist – gilt das eigentlich genauso… und wir müssen das deshalb auch kontrollieren damit wir die richtige Dosis finden können.
    Es ist also eigentlich ziemlich einfach und hundert tausend mal erprobt, so dass das auch ein Arzt (wie ich zum beispiel) verstehen und machen kann: die Hormonspiegel regelmäßig messen und dann für jedes Hormon jeweils die Dosis entsprechend anpassen, damit man allmählich in den grünen Bereich kommt… so kann eigentlich nichts schief gehen. Man braucht nur Geduld- und einen Arzt, der das Prinzip verstanden hat…

    Viel Erfolg und weiter so mit dem blog! Das ist lebendig, macht Spass und kann vielen Leuten helfen!

    Dr Beck

    Antwort auf: Rimkus für über 80-Jährige #2055

    Hallo

    Hier schreibt immer wieder mal Dr Beck.

    Also: es gibt für die Einnahme der Rimkus Kapseln kein „Höchstalter“- das wäre in etwas so, als ob man ein Höchstalter angeben wollte, bis zu dem man die Scheibenwaschflüssigkeit bei einem Auto auffüllen wollte…. Mit der RimkusTherapie wird ein Mangel beseitigt und damit ist es sinnvoll, das immer dann zu tun, wenn ein Mangel auftritt/aufgetreten ist.
    Wenn man nach schönen anfänglichen Erfolgen den Eindruck hat, dass die Behandlung nicht mehr so gut wirkt, dann liegt das meist an einem höheren Bedarf. Der Körper hatte sich im Mangelzustand eingerichtet und den HormonVerbrauch zurück gefahren. Und nun werden Hormone zugeführt – der Mangel wird allmählich beseitigt – und damit fährt dann oft auch der Verbrauch hoch: und man hat den Eindruck, dass es nicht mehr so gut wirkt.
    Deshalb ist es auch wirklich sinnvoll und wichtig, die Dosierung zu überprüfen und ggf dann auch zu erhöhen. Es ist meist nicht richtig, immer die gleiche Dosierung zu nehmen.
    Eine Schwäche der unteren Harnwege und/oder Blase/und/ oder trockene Scheide sind typische Symptome eines Hormonmangels. Wenn diese nach anfänglicher Verbesserung wieder kommen, dann ist das also regelmäßig ein Zeichen, die Dosierung zu erhöhen. Das kann man aber auch selber ausprobieren indem man testhalber für ein paar Tage zb mittags eine Kapsel zusätzlich einnimmt. Wenn es einem damit besser geht, dann ist die Sache klar. Wenn nicht, sollte eine Kontrolle bei einem Arzt gemacht werden, um auszuschließen dass etwas anderes dahinter szeht.

    Guten Erfolg!

    Dr Dr Thomas Beck

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