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Rimkus für über 80-Jährige

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    Artikel
    • #2051 Antworten
      Astrid
      Gast

      Guten Abend,

      kennt sich jemand mit der Anwendung der Rimkus-Kapseln bei über 80-jährigen Frauen aus? Können die Hormone da bei rezidivierenden Harnwegsinfekten helfen? Der Urologe hat Oekolp Salbe verschrieben, aber sie soll nur dreimal in der Woche angewendet werden. Gegen die Infekte hat sie noch nicht geholfen, wird aber als angenehm empfunden. Oekolp ist humanidentisches Estriol.

      Liebe Grüße
      Astrid

    • #2054 Antworten
      Theresia
      Teilnehmer

      Hallo Astrid, seit ca. 2 Jahren nehme ich die Rimkus-Kapseln. In erster Linie wegen starkem Schwitzen nachts und ständigen Harnwegsinfekten u. Blasenkrämpfen. Ich bin 65. Anfangs haben die Kapseln sehr gut geholfen, kein Schwitzen und keinerlei Blasenbeschwerden. Nach ca.1 Jahr kamen dann die Blasenprobleme etwas wieder und ich habe auch die Oekolp bekommen. Hat auch wieder eine zeitlang geholfen. Nun sind beide Beschwerden wieder voll zurück. Bei den Harnwegsbeschwerden sind manchmal Bakterien vorhanden, meistens nicht. Meine Kapseln reichen noch bis Oktober und ich kann sie ja nicht einfach wegwerfen, die haben diesmal fast 200 Euro gekostet. Ich lasse dann so schnell wie möglich den Status bestimmen und dann sehen wir weiter.
      Grundsätzlich meine ich, ein Versuch ist sicher nicht verkehrt. Die Kapseln haben ja auch noch andere positive Auswirkungen. Ich hoffe, dadurch meine Gelenkbeschwerden und Osteoporose auf dem aktuellen Stand halten zu können, vielleicht verbessert sich ja auch noch etwas.
      LG
      Theresa

    • #2055 Antworten

      Hallo

      Hier schreibt immer wieder mal Dr Beck.

      Also: es gibt für die Einnahme der Rimkus Kapseln kein „Höchstalter“- das wäre in etwas so, als ob man ein Höchstalter angeben wollte, bis zu dem man die Scheibenwaschflüssigkeit bei einem Auto auffüllen wollte…. Mit der RimkusTherapie wird ein Mangel beseitigt und damit ist es sinnvoll, das immer dann zu tun, wenn ein Mangel auftritt/aufgetreten ist.
      Wenn man nach schönen anfänglichen Erfolgen den Eindruck hat, dass die Behandlung nicht mehr so gut wirkt, dann liegt das meist an einem höheren Bedarf. Der Körper hatte sich im Mangelzustand eingerichtet und den HormonVerbrauch zurück gefahren. Und nun werden Hormone zugeführt – der Mangel wird allmählich beseitigt – und damit fährt dann oft auch der Verbrauch hoch: und man hat den Eindruck, dass es nicht mehr so gut wirkt.
      Deshalb ist es auch wirklich sinnvoll und wichtig, die Dosierung zu überprüfen und ggf dann auch zu erhöhen. Es ist meist nicht richtig, immer die gleiche Dosierung zu nehmen.
      Eine Schwäche der unteren Harnwege und/oder Blase/und/ oder trockene Scheide sind typische Symptome eines Hormonmangels. Wenn diese nach anfänglicher Verbesserung wieder kommen, dann ist das also regelmäßig ein Zeichen, die Dosierung zu erhöhen. Das kann man aber auch selber ausprobieren indem man testhalber für ein paar Tage zb mittags eine Kapsel zusätzlich einnimmt. Wenn es einem damit besser geht, dann ist die Sache klar. Wenn nicht, sollte eine Kontrolle bei einem Arzt gemacht werden, um auszuschließen dass etwas anderes dahinter szeht.

      Guten Erfolg!

      Dr Dr Thomas Beck

    • #2056 Antworten
      Theresia
      Teilnehmer

      Hallo Herr Dr. Beck,
      ganz herzlichen Dank für Ihre Erklärung, die mir auch entsprechend weiterhilft. Ich versuche es jetzt mal eine zeitlang mit einer zusätzlichen Kapsel mittags.
      Dass Sie sich auch noch an einem Sonntag Zeit nehmen finde ich schon sehr beeindruckend.
      Nochmals vielen Dank und
      Grüße
      Theresa

    • #2057 Antworten
      Astrid
      Gast

      Vielen Dank Theresa und Dr. Beck für die Antworten. Das hat mir auch sehr weiter geholfen. Vielleicht bekomme ich die alte Dame dann ja dazu, mal meine Frauenärztin aufzusuchen.

      Dir Theresa wünsche ich auch guten Erfolg. Vielleicht magst du berichten, ob sich die Infekte wieder verringert haben, nach der Erhöhung der Dosis?

      Liebe Grüße

      Astrid

    • #2110 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Ja, Theresa, ich würde mich auch freuen, wenn du uns berichtest!

    • #2112 Antworten
      Theresia
      Teilnehmer

      mach ich gerne, bis jetzt hat sich noch nichts verändert.

    • #2120 Antworten
      Theresia
      Teilnehmer

      Hallo Astrid, in der neuen Apotheken-Rundschau vom 15. August ist ein recht interessanter Bericht über „Blase im Dauer-Alarm“. Hier wird z.B. auch auf Nahrungsmittelunverträglich verwiesen. Das konnte ich bei mir auch schon feststellen, hab dann aber eher an Einbildung gedacht. So verstärkt bei mir z.B. Apfelsaft die Beschwerden.
      Liebe Grüße
      Theresa

    • #2130 Antworten
      Theresia
      Teilnehmer

      Hallo zusammen,
      nun habe ich seit dem 12.8. mittags noch eine Kapsel zusätzlich genommen. Ich konnte die vergangenen beiden Nächte ohne nennenswertes Schwitzen schlafen. Die Blase ist auch besser geworden, aber das Missempfinden (Druck, Harndrang) ist noch nicht ganz weg. Dafür habe ich so gut wie keine Blasenspasmen mehr.
      Nun werde ich abwarten, ob es sich wieder verschlechtert und dann eben mittags wieder eine Kapsel nehmen, so lange, bis die neue Kontrolle im Oktober ansteht.
      Liebe Grüße
      Theresa

    • #2135 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Klingt ja richtig gut! Dann liegt es wohl tatsächlich an der Dosierung. Wenn du bis Oktober noch genügend Kapseln hast: Ideal!

    • #2139 Antworten
      AstridH
      Teilnehmer

      Hallo Theresa,

      das freut mich aber sehr, dass es dir mit der dritten Kapsel besser geht. Ist es also doch der Hormonspiegel. Obwohl es natürlich auch zusätzlich möglich ist, dass Unverträglichkeiten beteiligt sind.

      Danke für deinen Bericht.

      Liebe Grüße

      Astrid

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