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Claudi73
ParticipantKann man denn eine Unterfunktion „heilen“, oder bleibt die für immer und du muss dein Leben lang Medikamente nehmen?
Liebe Grüße …
Claudi73
ParticipantHallo Ruth,
das ist ja komisch …
Ich dachte allgemein hat Progesteron einen positiven Einfluss auf die Schilddrüse. Hast du deine Unterfunktion schon in jüngeren Jahren gehabt oder erst, als du in die Wechseljahre gekommen bist?
Und da nimmst du das NDT was du geschrieben hast? Ist das auch bioidentisch? Irgendwas mit Schweinehormonen, oder?Liebe Grüße
ClaudiaClaudi73
Participantft3, ft4, … sollte es natürlich heissen
Claudi73
ParticipantHallo Maggi,
ich kann berichten, dass sich meine Hashimoto-Antikörper seit der Einnahme von täglich 400mg Progesteron von September 2020 auf jetzt aktuell 30.07.21 von ursprünglich 345 auf 98 reduziert haben. Meine anderen Werte ft3, ft3, TSH waren immer schon gut. Da ich ja sonst keine Medikamente nehme, ausser mein geliebtes Progesteron, führe ich die Verbesserung auch darauf zurück.
Ich hab das hier schon oft gelesen, dass – je besser die Hormonspiegel wurden – die Dosierungen der Schilddrüsenhormone nach unten angepasst werden mussten. Das finde ich auch ganz wichtig, dies immer mit zu überprüfen, wenn man zusätzlich Schilddrüsenhormone nehmen muss. Die Gabe von bioidentischen Hormonen scheinen einen sehr günstigen Einfluss auf die Schilddrüse zu haben …Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo nochmal,
nee … also von Speichelwerten hab ich überhaupt keine Ahnung. Kann man sowas überhaupt irgendwie sinnvoll interpretieren?
Ich habe mal in einem anderen Forum gelesen, wie Frauen sich darüber unterhalten haben. Die hatten alle Speicheltests gemacht und waren laut diesen stark überdosiert. Die haben alle sofort Ihre Hormoneinnahmen beendet. Ich glaub da ging es um Utrogest und Gynokadingel. Einzelne Frauen haben dann im Anschluss Bluttests gemacht und die zeigten starke Hormonmängel an …
Das hat mir dann schon gereicht und ich habe mich nie damit beschäftigt.Schlaft gut.
Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantOhje … ja ich habs gefunden. So langsam verliere ich den Überblick 🙂
Liebe Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Birgit,
nach der Schilddrüse hatte zwar Ruth gefragt, aber – kein Problem. Auch diese Werte sind sehr wichtig. Hast du zufällig die Schilddrüsenblutwerte da? Dann könntest du diese mal einstellen, wenn du möchtest, so dass unsere Spezialisten man einen Blick drauf werfen können. Man darf nicht immer glauben, dass alle Werte tatsächlich passen, bloss weil ein (Kassen)Arzt das sagt.
Mein schlimmstes Beispiel dazu … Ich habe meinen Ferritinwert (Speichereisen) bei der Hausärztin damals 2018 überprüfen lassen. Ich hatte alle Symptome eines starken Eisenmangels. Der Wert war bei 11. Ich höre die Hausärztin immer noch, als wäre es gestern gewesen … „der Wert ist ein bisschen niedrig – aber nicht schlimm! Und ausserdem hat das Labor Ihren Blutwert nicht als Mangel markiert“. Das Labor hatte Referenzwerte von 10-200 … Ich solle jeden Tag ein Glas rote Beete Saft trinken, das gibt sich wieder. Daraufhin hatte ich mir selber dann Tardyferon (Eisentabletten 80mg pro Tablette) verordnet und nachdem die Packung mit 100 Stück alle war (ich hab jeden Tag 2 genommen), war mein Ferritinwert auf 75 gestiegen. Das nur mal so am Rande. Seit diesem Erlebnis lasse ich mir immer alle Blutwerte aushändigen und „überprüfe“ das selber.
Ohje dein Östradiolwert ist ja fast bei 0 …Tja zu den Büchern … Ich weiss, dass es viele gute Bücher von Herrn Dr. Rimkus und von Herrn Dr. Beck gibt. Aber ich wüsste wirklich nicht, welches ich dir da zum „Einstieg“ empfehlen sollte. Diese Frage geben wir bitte an die Ruth weiter, sie weiss das alles.
Ist der neue Arzt ein Rimkus-Therapeut aus der Liste? Auch hier haben leider schon viele die negative Erfahrung gemacht, dass „wo Rimkus drauf steht, nicht immer Rimkus drin ist“. Soll bedeuten, dass die Therapeuten vielleicht die Seminare besucht haben und eigentlich auch Bescheid wissen müssten, aber die Patienten dann doch ganz anders behandelt werden.
darauf solltest du z.B. achten:
– Bestimmung der Werte (Progesteron, Östradiol, FSH, Vitamin D3) über das Blut (wenn noch Blutung dann Zyklustag beachten), keine Speichelmessung!
– Verordnung von Kapseln, keine Creme!
– Kapseln 2x täglich einnehmen, dabei die „Einstiegsdosierungen“ beachten, soll heissen – am Anfang nicht zu hoch dosieren
– Blutkontrolle nach 3 Monaten, bei „Beschwerden“ schon eherDer Arzt sollte auch immer für dich erreichbar sein, gerade in der Anfangszeit und deine Fragen zur Therapie beantworten können und wollen. Es ist in der Anfangszeit ganz normal, dass immer mal wieder Fragen oder Problemchen auftauchen, die dann ganz schnell geklärt werden können.
Du bist auf dem richtigen Weg, aber bei deinem Wert brauchst du unbedingt Östradiol in deinen Kapseln. Ich wünsche dir, dass du bei dem neuen Arzt gut aufgehoben bist und die „richtige“ Therapie bekommst.
Deinen Progesteronwert hast du nicht geschrieben, oder hab ichs überlesen?Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantGuten Morgen,
ich habs ja in einem anderen Thema schon mal erwähnt und mache auch KEINE WERBUNG für eine bestimmte Apotheke!
Ich teile lediglich „meine eigenen Erfahrungen“ mit euch …Nachdem ich hier schon mal gelesen habe, dass eine zertifizierte Apotheke (wahrscheinlich die gleiche) bis zu 5 Wochen in der Herstellung benötigt, habe ich letzte Woche vorab nach der Bearbeitungszeit der Kapselherstellung in meiner „Hormon“-Apotheke (Forsthaus-Apotheke) gefragt. Ich bekam vom Apotheker Herrn Nobacht folgende Antwort:
„unsere Bearbeitungszeit beträgt nach wie vor 3-5 Werktage vom Erhalt des Rezeptes bis zum Versand.“Da war ich wirklich sehr erleichtert. Das ist ja schon ein riesiger Unterschied, ob ich die Kapseln in 5 Tagen oder in 5 Wochen bekomme. Ich würde keine 5 Wochen auf die Lieferung der Kapseln warten wollen …
Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
Participant😀
Claudi73
ParticipantGuten Abend,
auch ich heisse dich herzlich willkommen bei uns …
Dein Progesteron ist mit 2,6 ng wirklich sehr niedrig. Die Dosierung ist generell nicht verkehrt, aber wie dir Ruth schon geschrieben hat, für den Anfang viel zu hoch. Dazu musst du die ganze Menge auch mit einem mal nehmen. Ansonsten hat die Ruth schon alles geschrieben. Darf man fragen, in welcher Apotheke du die Kapseln bestellt hast? Das sind ja fast 5-6 Wochen, vom Rezept hinsenden bis zur Lieferung. Da ist ja schon bald die nächste Blutabnahme fällig (ist natürlich etwas übertrieben). Hast du keine Kopie der Blutabnahme bekommen? Bitte lass dir in Zukunft immer alles aushändigen oder mach ein Foto mit dem Handy.
„Wie gesagt, bin ich vor allem wegen des 1,6 mg Östradiol in den Kapseln unruhig, zudem ich bei meinen Recherchen immer nur Werte von oftmals weit unter oder max. 1 mg gelesen habe!“
Das stimmt, aber du musst bedenken, dass unsere Frauen hier die Kapseln 2x täglich nehmen, d.h. dann z.B. 2x 1mg Östradiol.
Für dich ist ja bislang nur die einmalige Einnahme vorgesehen, was nicht richtig ist.Es ist bitte nicht böse gemeint, aber ich muss dem zustimmen, was viele hier im Forum immer wieder schreiben … man muss sich über die Rimkus-Methode ein bisschen belesen und sich zumindest mit den „groben“ Dingen vertraut machen, wie z.B. die 2x tägliche Einnahme, Anfangsdosierungen, ect. Es ist nicht schwierig oder kompliziert. Wenn du das einmal gelesen hast, weisst du es. Es ist einfach das Wissen, was vielen „Neulingen“ fehlt. Dann hättest du dich sicherlich mit der Ärztin nochmals verständigt, dass Sie eventuell die verordneten Mengen korrigiert, die Kapselanzahl verdoppelt und du dann 2x 1 Kapsel nimmst. Das hat auch mit der Halbwertszeit der Hormone zu tun. So wäre es richtig gewesen, ist eigentlich ganz einfach.
Viele Grüße
Claudia -
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