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Dr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo Selina
hier darf ich vielleicht mal meinen Senf dazu geben: Rimkus hat nicht irgendwelche Fantasie-Referenzbereiche festgelegt, sondern zum einen sind die aus über VIERZIG JAHREN ERFAHRUNG entstanden – und ich bin mit nicht sicher, ob Ihre Ärztin eine vergleichbar lange Erfahrung hat… und zum anderen haben wir inzwischen ja auch wissenschaftliche Studien, die diesen Referenzbereich komplett bestätigen. Das war also nicht etwa vielleicht die Einzelidee eines seltsamen Arztes, sondern das ist der ReferenzBereich, der anerkannte Standard. Es macht nicht wirklich viel Sinn, einfach so mal weniger Östradiol zu nehmen. Warum?
Weil NICHT die Dosis entscheidet, sondern der erreichte SPIEGEL! Die Dosis muß dem Spiegel angepasst werden– das ist doch ganz wesentlich bei der RimkusTherapie!
Ob dafür nun 0,6 mg Östradiol oder 1,5 mg Östradiol notwendig sind, kann keiner vorher wissen. Sondern das muß ausprobiert werden, weil jede Frau anders ist und weil sich der Bedarf auch im Lauf der Behandlung ändert!
ALSO es kommt IMMER AUF DEN EINZELNEN FALL und die INDIVIDUELLEN VERHÄLTNISSE an.
Wir MÜSSEN wirklich den tatsächlichen SPIEGEL messen – und daran dann die jeweils notwendige DOSIS ausrichten.
Das muß mehrmals gemacht werden, dann kommt man sicher ans Ziel. Alles andere ist wie „Fahren im Nebel…“Noch eine Bemerkung: bei Rimkus haben wir einen Ziel-BEREICH, also nicht etwa EINEN bestimmter Ziel-Wert, sondern eine große BANDBREITE: für Östradiol von 80 bis 180 pg/ml.
Ich habe wohl um die zweitausend Patientinnen behandelt und noch war jemand innerhalb dieser Bandbreite nicht gut zu behandeln! Und im HormonNetzwerk können wir über 100.000 Fälle überblicken!Ob für eine wirksame gute Hormonbehandlung wirklich ein Schleimhaut-Check nötig ist, da habe ich meine Zweifel. Aber möglicherweise gibt es dafür gynäkologische Gründe, dann ist das natürlich in Ordnung.
ok?
Guten Erfolg!
Thomas BeckDr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo Mone
ich lese gelegentlich im Hintergrund mit und erlaube mir deshalb, mich gelegentlich mal einzumischen.
Zu Ihren Fragen. ganz ganz wichtig bei Rimkus ist, daß es uns nicht in erster Linie um eine bestimmte Dosierung geht, sondern wirklich entscheidend ist der jeweilige individuelle HORMON-SPIEGEL!
Nachdem alle Menschen unterschiedlich sind, braucht der eine eine höhere Dosis und der andere eine niedrigere Dosis – zudem ist jemand beispielsweise erst seit einem halben Jahr im Hormondefizit und eine andere Person vielleicht schon 20 Jahre- das macht natürlich auch einen enormen Unterschied – gerade was den Hormonbedarf anbelangt.
Also es bleibt dabei: der jeweilige HORMON-BLUT-SPIEGEL spielt bei uns die Hauptrolle (und die Dosis brauchen wir nur, um den Spiegel genau definiert zu erhöhen).
Ihre Spiegel hatten Sie gar nicht angegeben, deshalb ist jegliche Aussage wie das passt oder das ist zuviel/zuwenig reines Rätselraten, weil es keine Dosis gibt, die einfach so für alle „PASST“, sondern wir müssen herausfinden – durch allmähliches Auffüllen des Hormonmangels, wieviel DIESER INDIVIDUELLE KÖRPER braucht – und was jener andere Körper braucht – und das weicht enorm von einander ab.
Diese Herangehensweise ist absolut ZENTRAL für die Behandlung nach RIMKUS, nur so können wir die individuell erforderliche Dosis immer wieder neu herausfinden. Im Verlauf der Behandlung ändert sich auch der Bedarf: am Anfang gibt man eine verminderte Einstiegsdosis (sonst würde man den vertrockneten Garten ertränken), dann kommt meist eine Auffüllphase, wo deutlich höhere Dosierungen benötigt werden (der Garten saugt nun das fehlende Wasser begierig auf – wir giessen den Garten lange und mit viel Wasser) und schliesslich kommt man meist nach ein bis zwei Jahren zu einer Erhaltungsdosis, die in der Regel etwas niedriger liegt dDer Garten hat nun den Mangel aufgeholt und es genügt, gelegentlich zu wässern).HIERFÜR brauchen wir zwingend die regelmäßigen Blutspiegelkontrollen, damit wir abschätzen können, wohin die Reise geht, also welche Dosis Ihr Körper in seiner aktuellen Situation INDIVIDUELL benötigt.
Wir geben regelmäßig ZWEIMAL TÄGLICH eine RimkusKapsel. Wenn ein Arzt im Ausnahmefall einmal davon abweichen sollte, dann braucht es dafür sehr gute Gründe – das kommt seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr selten vor!
Und es kommt auch sehr auf die Apotheke an: die Herstellung der Hormonkapseln ist durchaus schwierig und wir haben auch schon Kapseln gesehen, in den nur Pulver war, was gar nicht wirken kann! Bitte unbedingt darauf achten, daß die Apotheke einen Schwerpunkt hat in der Herstellung von Hormonkapseln nach Rimkus!
Das HormonNetzwerk hat Apotheken ZERTIFIZIERT, die nachgewiesen haben, daß sie das können und einen Schwerpunkt in der Herstellung gebildet haben.Guten Erfolg!
Dr Beck
Dr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterNoch ein Wort zur BioApotheke: der Apotheker hat seine Qualität extern und intern überprüfen lassen mit hervorragendem Ergebnis!
Zudem hat er seit April 2019 einen neuen Lieferanten für die Hormone – und ich selber (und einige Patienten) testen seitdem die Kapseln der Bio-Apotheke in der neuen Qualität: Zwischenergebnis bisher: SEHR GUT! (Auch wenn der Test noch nicht abgeschlossen ist).Sobald die Ergebnisse von 3 Monaten Testung vorliegen, werde ich berichten.
Thomas Beck
Dr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo die Damen…
ich freue mich über die rege Diskussion, nachdem aber hier und da ein paar Infos vielleicht etwas schräg im Raum stehen, möchte ich zu Pfingsten ein paar Infos beisteuern:
– Die BioApotheke in München macht ab einer bestimmen Menge lieber ZWEI Kapseln mit der GLEICHEN Dosis, damit die Kapseln nicht zu groß werden. Das heisst, man muss ZWEI Kapseln nehmen, um die gleiche Dosis zu bekommen, die bei anderen Apotheken in EINER Kapsel drin ist. Wenn das der Fall ist, bekommen die Patienten von der Apotheke aber immer einen Schrieb, wo das extra mitgeteilt wird. Die Apotheke VERDOPPELT also nicht etwa eigenmächtig die Dosis, sondern VERTEILT die gleiche Dosis auf ZWEI Kapseln, damit diese leichter geschluckt werden können…
– Es werden KEINE Hormon-Rezeptoren nachgebildet, wenn die vorhandenen altersbedingt allmählich Ihre Funktion verlieren…
– Der Körper kann im Wechsel auch NICHT plötzlich wieder Hormone bilden, wenn die entsprechenden Drüsen altersbedingt „in den „WINTERSCHLAF“ (Menooause) gerutscht sind. Wir würden das vielleicht eher als eine altersbedingte Totalerschöpfung verstehen, die noch einige Zeit mehr oder weniger mit einer vermehrter Organstimulation kompensiert (ausgeglichen) werden kann – das sieht man/frau dann am Anstieg des FSH – aber irgendwann kann auch der beste Eierstock einfach nicht mehr – und die Hormonspiegel sinken ab, trotz maximaler Stimulation (immer höheres FSH).
Deshalb macht in dieser Lebensphase die Gabe von pflanzlichen Hormonstimulantien keinen Sinn mehr wie zB Silberkerzenextrakt (Cimicifuga), weil das Organ einfach keine Hormone mehr bilden kann, da hilft auch die beste Peitsche nicht mehr…
Frauenmantel (Alchemilla) hat eine PROGESTERON-ÄHNLICHE Wirkung und wird deshalb zu den PHYTO-Hormonen gezählt. Diese sind aber NICHT baugleich mit den MENSCHLICHEN HORMONEN und können teilweise SEHR ÜBLE unerwünschte Wirkungen verursachen. PHYTO-HORMONE sind NICHT zu empfehlen!!!
– Der Weg über die Gabe von Progesteron auch das Östrogen (Östradiol) zu erhöhen, ist zwar theoretisch denkbar, praktisch funktioniert das aber nicht wirklich, weil das aufgefüllte Progesteron zunächst direkt verbraucht wird. Und nur der Anteil, der nicht verbraucht wird, kann im nächsten Schritt zu TESTOSTERON umgewandelt werden – das dann erneut verbraucht wird! Und nur das, was dann immer noch übrig ist, kann in einem weiteren Schritt zu Östrogen werden… also passiert das gut wie nicht…
(Einfach mal die Umwandlung/Herstellung der Hormone in der Grafik anschauen, dann wird das sofort klar!).
– Es ist völlig richtig, daß 2x 100mg Progesteron und 2x 1 mg Östradiol eine „mittlere Dosis“ ist. Aber was sagt das schon? Wer ist denn genau in jeder Hinsicht „Mittelmaß“? Uns interessiert also viel weniger, was eine „mittlere“ oder eine „Standard“- Dosis ist, sondern der INDIVIDUELLE PERSÖNLICHE Bedarf und den messen wir über den jeweiligen Blutspiegel! das ist ja dsa GENIAL bei der RimkusMethode: wir können jedem Menschen seine INDIVIDUELLE DOSIS geben, gewissermaßen einen HORMONELLEN MASSANZUG!
… Falls ein Arzt immer die gleiche Dosis verschreibt, ist das sehr UNTYPISCH für Rimkus – gewissermaßen „Hormone von der Stange“ – und es braucht eine gute Begründung dafür.
– Bei der Behandlung nach Rimkus ist also NICHT die Dosis entscheidend, sondern der Hormon-SPIEGEL, den jemand im Blut erreicht. Damit wird die Behandlung eigentlich ganz einfach: solange wie der persönliche Spiegel noch zu niedrig ist, wird die Dosis (langsam) erhöht…
– JA, es gibt einen klaren ORGANISCHEN Zusammenhang zwischen Schilddrüsenhormonen und Sexualhormonen: Und zwar ERHÖHT PROGESTERON die EMPFINDLICHKEIT für Schilddrüsenhormone! Damit wird der Stoffwechsel angekurbelt.
– Mit der „Verwertung“ der Hormone ist es so, daß die Hormone zunächst einen TRANSPORT-BUS (=SHBG) brauchen, damit sie auch tatsächlich dorthin gebracht werden können, wo sie wirken sollen. Es gibt also freie Hormone, die quasi ziellos irgendwie im Körper herumschwirren und allerlei Quatsch machen und Hormone, die „brav“ im Bus sitzen und an Ihren Zielort gefahren werden, um dort aktiv werden zu können. Es werden in der Leber immer nur soviele SHBG – „Busse“ gebaut, wie auch tatsächlich benötigt werden. Das hat zur Folge, daß immer wieder bei Dosiserhöhungen ZUWENIG SHBG-Busse zur Verfügung stehen, damit eine gehörige Menge Hormone zunächst im Bus keinen Platz kriegen und dann in der Gegend herumschwirren und Unfug machen (=Nebenwirkungen wie zB Brustspannen oder Zwischenblutungen) . Und das geschieht solange, bis genug SHBG-Busse von der Leber gebildet worden sind und plötzlich hören die Nebenwirkungen auf!Beste Grüße!
Thomas Beck
Dr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo Tina
Vielleicht darf ich das kurz korrigieren: selbstverständlich bekommen alle unsere Patienten ZEITNAH einen Termin.
Aber eine NEUAUFNAHME muss sich nach unseren Möglichkeiten richten – und wenn wir dafür keine Termine mehr frei haben, dann können wir leider auch keinen Termin vergeben!Inhaltlich sind Blutungen meist ein Zeichen für zu niedrige Progesteron Spiegel. Deshalb müssen die Spiegel regelmässig kontrolliert werden. Und dann wird Ihr Rimkusarzt wahrscheinlich die Progesterondosis erhöhen, sofern das bei Ihnen möglich ist (immer unter Vorbehalt Ihrer individuellen Situation, die ich ja nicht kenne…)
Guten Erfolg!
Thomas BeckDr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo AnnaLena,
eigentlich ist das hier das Forum, wo sich Anwender/innen der RimkusTherapie untereinander austauschen. Wenn Sie eine persönliche ärztliche Beratung wünschen, dann müssen Sie einen Termin in der Praxis ausmachen- allein schon aus rechtlichen Gründen.
ABER ich kann hier ALLGEMEIN INTERESSIERENDE INFORMATIONEN geben und nachdem Ihre Frage von allgemeinem Interesse ist, habe ich mich dazu entschlossen.
ALSO:
Die WIrkung der Hormone ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und das gilt insbesondere auch für Progesteron und dessen Wirkung auf Schlaf und Aktvität: die meisten reagieren auf mehr Progesteron mit verstärkter Entspannung und können deshalb besser schlafen. Und bei Östradiol ist es genau umgekehrt: es aktiviert.
Das ist ein Grund, warum man gelegentlich abends eine höhere Dosis Progesteron gibt (und weniger Östradiol). Ein dazu passendes Einnahmeschema bedeutet also morgens WENIGER Progesteron (und mehr Östradiol) und abends MEHR Progesteron (und weniger Östradiol).
Es wird alsoweiterhin morgens und abends Progesteron und Östradiol eingenommen, aber unterschiedlich dosiert: morgens weniger Prog, abends mehr Prog – und beim Östrradiol macht man das dann genau umgekehrt: mehr Östradiol morgens und weniger Östradiol abends.
Weniger günstig wäre es, zwei Kapseln abends einzunehmen. Zum einen steigt dann die Dosis von beiden Hormonen abends steil an (was auch zu unerwünschten Wirkungen/Nebenwirkungen führen kann) und zum anderen haben wir dann ein Problem vor allem mit der Östradiolversorgung, wenn dieses verbraucht ist.Bzgl Akne/unreine Haut spielt das Verhältnis von Progesteron (was im nächsten Schritt zu Testosteron wird und damit die Androgene erhöhen kann) und Östradiol die entscheidende Rolle. Und zwar sind die Östrogene für eine schöne Haut entscheidend.
Deshalb drängen wir darauf, die Hormonspiegel regelmäßig zu kontrollieren, damit können wir vermeiden, daß das Östradiol im Verhältnis zu Progesteron zu niedrig wird. Wir würden bei Akne und unreiner Haut also die Östradiol-Dosis so erhöhen, daß wr eher an den OBEREN NORM-ZIEL-SPIEGEL hinauf gehen udn dabei das Progesteron im mittleren Norm-Ziel-Bereich halten.Diese und viele weitere interessante Hintergründe und Behandlungsempfehlungen sind Gegenstand unserer Intensivseminare. Deshalb bieten wir ja die verschiedenen Seminare an – und deshalb empfehlen wir, daß RimkusÄrzte möglichst alle 4 intensivSeminare (4 WochenendSeminare) besuchen.
Beste Grüße!
Dr Dr Beck
Dr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo Cody
dann machen Sie das genau richtig! Sie haben ja auch schon gemerkt, wie der systemische Anstieg des Hormonspiegels („systemisch“- also im gesamten Körper) bereits zu Verbesserungen in bestimmten Bereichen geführt hat. Sie werden dann allmählich die lokale Behandlung weniger benötigen und können vielleicht sogar ganz darauf verzichten.
Auch bei richtiger Zufuhr von Hormonen kann trotzdem der Spiegel sinken – warum ist das so?
Ein Mensch ist ja keine Maschine – und wenn Sie merken, dass Sie zu wenig Hormone haben, dann muß der Körper seinen Verbrauch an das (zu geringe) Hormonangebot anpassen. Konkret heisst das dann, daß der Verbrauch herunter gefahren wird. Und dadurch kommt es zu den bekannten Zeichen eines Hormonmangels, wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, psychische Veränderungen, Leistungsabfall „foggyness“ – und bei vielen Frauen eben auch Scheidentrockenheit. das sind alles Zeichen eines Hormonmangels an den sich der Organismus jetzt irgendwie anpassen muß und zu diesem Zweck bestimmte Funktionen einschränken/herunterfahren muß.
Das gilt aber auch im umgekehrten Fall: wenn durch die Rimkus-Behandlung wieder mehr Hormone zur Verfügung stehen, kann der Organismus auch seinen Verbrauch wieder hochfahren! Und das kann dann vorübergehend zu SINKENDEN SPIEGELN führen, obwohl alles richtig gemacht wurde… Das kommt immer wieder vor und ist also ganz normales Zeichen einer Zwischenphase „Auffüllphase„.
Bei konsequenter Fortführung der Therapie ist dann irgendwann dieser Auffüllbedarf allmählich befriedigt (Befreiung aus der Mangelwirtschaft) und der Körper braucht dann weniger zum Erhalt des erreichten Spiegel, die : „Erhaltungsdosis„.ALLES GUTE!
Thomas Beck, MD
Dr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo Cody
dann machen Sie das genau richtig! Sie haben ja auch schon gemerkt, wie der systemische Anstieg des Hormonspiegels („systemisch“- also im gesamten Körper) bereits zu Verbesserung an bestimmten Stellen geführt hat. Sie werden dann allmählich die lokale Behandlung weniger benötigen und können vielleicht sogar ganz darauf verzichten.
Auch bei richtiger Zufuhr von Hormonen kann trotzdem der Spiegel sinken- warum ist das so?
Ein Mensch ist ja keine Maschine- und wenn Sie merken, dass Sie zuwenig Hormone haben, dann kann der Körper seinen Verbrauch an das (zu geringe) Hormonangebot anpassen. Das heisst dann, daß der Verbrauch herunter gefahren wird.
Das gilt aber auch im umgekehrten Fall: wenn durch die RimkusBehandlung wieder mehr Hormone zur Verfügung stehen, kann der Organismus seinen Verbrauch auch wieder hochfahren! Und das kann dann vorübergehend zu SINKENDEN SPIEGELN führen, obwohl alles richtig gemacht wurde… Das kommt immer wieder vor und ist also ganz normales Zeichen einer Zwischenphase „Auffüllphase„.
Bei konsequenter Fortführung der Therapie ist dann irgendwann dieser Auffüllbedarf allmählich befriedigt (Befreiung aus der Mangelwirtschaft) und der Körper braucht dann weniger zum Erhalt des erreichten Spiegel, die : „Erhaltungsdosis„.ALLES GUTE!
Thomas Beck, MD
Dr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo Cody
wenn eine Hormontherapie nach Rimkus gemacht wird, dann wird AUSSCHLIESSLICH mit NATÜRLICHEN HUMAN-IDENTISCHEN HORMONEN behandelt. Das heisst, es werden Hormone verwendet, die exakt die SELBE MOLEKÜLSTRUKTUR haben, wie die Menschen-eigenen Hormonen. Und die Menge wird am tatsächlich nachgewiesenen Bedarf orientiert und nicht an irgendwelchen theoretischen Annahmen, die für den konkreten Menschen oft genug nicht passen.
Diese über die RimkusKapsel zugeführten Hormone verhalten sich wegen Ihrer IDENTITÄT absolut genau so wie die körpereigenen Hormone, in Bezug auf
– Wirkung,
– BioVerfügbarkeit,
– Ausscheidung,
– Entgiftung (Metabolismus),
– Umbau zB in andere Hormone und
– unerwünschte Wirkungen.
Für die SYNTHETISCH-MODIFIZIERTEN Hormone (wie sie die Pharmaindustrie herstellt) gilt genau das nicht, weil diese eben MODIFIZIERT werden, also weil an diesen chemischen Verbindungen Änderungen gegenüber dem Original gemacht werden (=modifiziert).
Deshalb unterscheiden sich diese synthetischen, hormon-ähnlichen Substanzen erheblich vom Original in Bezug auf:
– Wirkung
– BioVerfügbarkeit
– Ausscheidung
– Entgiftung (Metabolismus) und
– unerwünschte Wirkungen
Jedes dieser „hormone“ muß an einem Rezeptor andocken, um seine Wirkung entfalten zu können. Wenn nun noch Reste der körpereigenen Hormone, human-identische (Rimkus) Hormone und synthetisch-modifizierte Hormone gleichzeitig im Körper kreisen, konkurrieren diese um den Rezeptor und verdrängen sich gegenseitig („Kompetitive Hemmung“). Zudem können unvorhersehbare Wechselwirkungen entstehen, die genauso unvorhersehbare Effekte haben können. Auf gut Deusch: niemand kann seriös beurteilen oder vorhersagen, was dann wirklich am Rezeptor geschieht.ALSO eine MISCHUNG verschiedener Hormone ist nicht sinnvoll, sondern davon ist dringend abzuraten!
Das ist absolut RICHTIG!OVESTIN Creme ist zwar (sofern human-identisch) kein synthetisch modifiziertes Hormon, aber eben eine Creme. Und damit ist der Weg der Einbringung in den Körper für den Organismus nicht optimal, weil erst die Haut-BARRIERE überwunden werden muß, bevor die Hormone im gesamten System Ihre Wirkung entfalten können. Wir nennen diesen Weg deshalb: TRANS-DERMAL: durch die Haut durch in den ganzen Körper.
ABER wenn es um eine Behandlung von zB trockener Haut der Scheide geht, dann ist das eine guter Weg, weil das Hormon dann dorthin gebracht wird, wo es wirken soll. ALlerdings empfehlen wir eine LOKALE DERMALE Behandlung erst dann, wenn der GESAMTSPIEGEL im Körper nachweislich mindestens SECHS MONATE im grünen Bereich gelegen hat. Dann kann diese ZUSÄTZLICHE LOKALE GABE versucht werden.Guten Erfolg!
Thomas Beck
Dr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo an alle
wenn eine Frau um die Menopause herum UNTER HORMONTHERAPIE nur auf 17 – 18 blutungsfreie Tage kommt, dann ist das vorübergehend völlig in Ordnung.
Aber das soll natürlich keine Dauerlösung sein, sondern das Ziel ist schon, daß die Blutung allmählich zum Versiegen kommt.
Wenn kein krankhafter Befund vorliegt (das MUSS man ausschliessen; normalerweise geht das wunderbar mit einer Ultraschalluntersuchung), dann müssen bei guter Einstellung die Blutungsdauer kürzer, die Blutungsintensität geringer und die Blutungsabstände größer werden.
Verantwortlich hierfür ist das Progesteron. Deswegen geben viele Ärzte überhaupt nur Progesteron, was aber über das Ziel hinausgeschossen wäre, weil wir natürlicherweise auch dringend die Östrogene brauchen.
Aber oft kann man in dieser Phase mit einer zusätzlicher Einnahme von Progesteron den Übergang beschleunigen.
In den meisten Fällen mache ich das jedenfalls so, in dem ich vor allem abends (manchmal auch mittags) zusätzlich 2, 3 oder 4 Progesteron-Kapseln verschreibe (mit 50 mg oder mit 100 mg)…Guten Erfolg!
Dr. Thomas Beck
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