Menü Schließen

Dr. Dr. med. Thomas Beck

Forum-Antworten erstellt

Betrachte 10 Posts - 261 bis 270 (von insgesamt 321)
  • Author
    Artikel
  • Antwort auf: Rimkus oder Utrogest? #991

    Hallo Steffi

    schön, daß Sie den Weg zur RimkusTherapie gefunden haben. ALlerdings sind ein paar Sachen zu beachten und deswegen wäre es schon besser, wenn Sie sich an einen qualifizierten Therapeuten wenden würden, die kennen sich mit der Methode aus und wissen, wie das gemacht wird.

    Die Liste qualifizierter Therapeuten finden Sie unter: http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste

    In Ihrem Fall müsste vielleicht genauer überprüft werden, was mit „zuviel“ Östrogen in Wirklichkeit gemeint ist.
    Ein zu hoher Östrogenspiegel kann grundsätzlich zwar vorkommen, ist aber wirklich selten.
    Meistens werden unpassende Normwerte herangezogen oder der Zyklustag bei der Blutabnahme nicht beachtet.
    Oder Sie sind vom Alter her noch in der Prae- Menopause und da sinkt der Progesteronspiegel ab, aber das Östrogen ist noch normal hoch. Diese ganz natürliche Situation wird dann häufig als zuviel Östrogen fehl interpretiert, dabei ist das Östrogen aber ganz normal hoch, nur das Progesteron abgefallen.

    Der Unterschied zwischen FertigArzneiMitteln (wie Utrogest) und in der Apotheke hergestellten Hormonzubereitungen mit natürlichen human- identischen Hormonen liegt in der Qualität der Hormonzubereitungen (natürlich kontra synthetisch), der Mikronisierung (hoch gegen niedrig), der individuellen Dosierbarkeit (bei Fertigarzneimitteln nicht möglich). Daraus leiten sich dann auch die Unterschiede in der Wirkung und in den Nebenwirkungen ab.

    mit bestem Gruß

    DDr Beck

    Antwort auf: Besser Arzt wechseln? #986

    Hallo calm sunset

    natürlich kann und will ich niemandem irgendwelche Vorschriften machen und jeder ist seines Glückes Schmied.
    Aber wenn ich nach meiner Meinung gefragt werde, dann darf ich darauf auch antworten. Und da ist meine Antwort ziemlich klar: im Rahmen der Hormonersatztherapie ist aus meiner Sicht die RimkusTherapie mit Abstand der beste Weg, den man heute gehen kann.
    ALSO: ich würde einen oder zwei Therapeuten aus der Liste http://www.Hormonnetzwerk.de/Therapeutenliste in meiner Nähe heraussuchen, Kontakt aufnehmen und dann loslegen.
    Typischerweise arbeiten RimkusTherapeuten ausschliesslich mit HormonAnalysen aus dem BLUT (und nicht Urin oder Speichel).
    Wenn das also jemand machen will, ist das in der Regel ein Hinweis, daß nicht nach Rimkus behandelt wird.

    Guten Erfolg!

    DDr Beck

    Antwort auf: Rimkus-Aus wegen Herzproblemen! Dr. Beck #980

    Hallo Karin

    zunächst möchte ich auf mein soeben erschienenes Buch verweisen: „Natürliche Hormone“ SuedWest Verlag 19,99 Euro. Darin habe ich sehr viele Fragen, auch solche wie Ihre, beantwortet.

    Nun zu Ihrer konkreten Frage. Das ja eigentlich Sache Ihres behandelnden Rimkus- Arztes: der sollte diese Fragen beantworten.
    (Der Kollege wird aber – zu Recht – für seine Beratung ein Honorar verlangen!)
    Zudem darf ich nur allgemeine Aussagen machen, und keine konkrete Beratung durchführen…
    Aber vielleicht können Ihnen meine allgemeinen Gedanken zu Ihrer Frage dennoch weiterhelfen:

    Üblicherweise werden die RimkusKapseln ZWEIMAL TÄGLICH eingenommen, weil so ein Abfallen des Hormonspiegels weitgehend vermieden werden kann. Wenn die Kapseln nur einmal täglich eingenommen werden, fällt vor allem das Östradiol jeden Tag wieder erheblich ab und man gerät mit dem Östradiol sozusagen alle 12 Stunden „unter Wasser“, man hat keinen vernünftigen Bluthormonspiegel mehr- also erlebt man einen „Hormonentzug“ – zumindest für das Östradiol. Progesteron ist wesentlich weniger empfindlich, weil seine Halbwertszeit deutlich länger ist, als die von Östradiol.
    Im Rahmen einer anfänglich häufigen relativen Überdosierung kann es aber sinnvoll sein, vorübergehend (also zB für eine Woche) nur die AbendKapsel einzunehmen, weil damit der Spiegel nicht so stark ansteigt. Das ist aber natürlich nur vorübergehend sinnvoll, nachdem wir ja eine durchgehende Versorgung mit den Hormonen anstreben. Deshalb macht die Einnahme nur einer Abendkapseln auch nur für eine kurze Zeit Sinn, nach einer Woche sollte erneut der Versuch gemacht werden, ZWEI Kapseln (also eine morgens und eine abends) einzunehmen.
    Wenn unerwünschte Wirkungen beobachtet werden, wie zB Herzprobleme oder Ähnliches, dann kann das auch auf eine Verstärkung der Wirkung der SCHILDDRÜSEN-HORMONE zurück zu führen sein. Die vorhandenen SD Hormone können deutlich stärker wirken, wenn der Spiegel der Sexualhormone, vor allem von Progesteron ansteigt. Damit müssen dann möglicherweise auch bisher gut vertragene Schilddrüsenmittel oftmals neu (niedriger!) eingestellt werden.
    Eine Dosierung von 0,5 Östradiol ist zu Beginn normal, aber ZWEIMAL TÄGLICH!
    50 mg Progesteron ist sehr sehr niedrig, insbesondere, wenn das nur einmal täglich eingenommen wird! WIr empfehlen als Startdosis 70 oder 75 mg Progesteron ZWEIMAL TÄGLICH.
    Ich würde also empfehlen, mit dem behandelnden Arzt Rücksprache zu halten und dann die Dosis auf zweimal täglich zu erhöhen. Insbesondere das Progesteron ist mit einmal täglich 50mg in der Regel zu niedrig dosiert.
    Allerdings kann es in der individuellen Gesundheit eines konkreten Patienten immer Gründe geben, von den üblichen Empfehlungen auch einmal abzuweichen. Insofern hat natürlich die individuelle Empfehlung Ihres RimkusArztes immer Vorrang- er kennt und weiß um Ihre individuellen Besonderheiten und wird diese natürlich bei seiner Verordnung berücksichtigen.

    Alles Gute und eine frohe Weihnachtszeit!

    DDr Beck

    Antwort auf: Gewichtszunahme bei Rimkus Therapie #969

    Hallo zusammen

    offensichtlich ist ein erfreulicher und reger Austausch zum Thema Sexual-Hormone und Gewicht entstanden- was mich insbesondere sehr freut, weil das zeigt, daß ein echtes und lebendiges Forum entstanden ist.
    Wenn Fragen gestellt werden, ist es oft empfehlenswert, mal nachzulesen, was bereits dazu geschrieben wurde. Oft erübrigt sich dann das eine oder andere…
    Nun zum Thema:
    „Hormone und Gewicht“
    Selbstverständlich haben die Sexualhormone einen erheblichen Einfluß auf so gut wie jeden Lebensbereich und damit auch auf Stoffwechsel und Gewicht. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die direkte Wirkung der Sexualhormone.
    Östrogene können zu Wassereinlagerungen führen: (=> Zunehmen) und zu Beschleunigung des Stoffwechsels: (=>Abnehmen), zudem wirken Östrogene auf die Stimmung: bessere Laune, und damit gelegentlich auch mehr Appetit…
    Progesteron stimuliert den Stoffwechsel zum einen direkt (Verbrennung geht rauf) zum anderen indirekt über eine höhere Sensibilität für Schilddrüsenhormone (Schnellere Verbrennung =>Abnehmen).
    Zudem wird wenn genug Progesteron vorliegt, auch wieder genügend Cortisol gebildet (das körpereigene Stress- udn EntzündungsHormon „Kortison“, was bei zuviel einerseits zu einer Diabetes-Neigung und andererseits zu Heisshungerattacken führen kann).
    Testosteron wirkt auf Muskelbildung und Muskelaktivität (sowie auf Libido und Aktivitätsdrang) und kann insofern ebenfalls die Verbrennung ankurbeln und zu einer Gewichstabnahme führen.
    Sie sehen also, daß die Wirkungen der Sexualhormone – vor allem bei zu hohen (Über-) Dosierungen – durchaus unterschiedlich und auch negativ sein können.

    Nun ist es im Rahmen der RimkusTherapie aber ja gerade so, daß nicht Hormone nach Belieben zugeführt werden, sondern nur nach strenger vorheriger Kontrolle der Blutspiegel. Insofern können wir die RimkusHormonTherapie also eigentlich kaum als echte „Therapie“ im eigentlichen Sinn bezeichnen, sondern es handelt sich um ein „Wieder- Auffüllen eines nachgewiesenen Mangels“, also um eine echte Hormon-Substitution.
    Und das führt natürlich dazu, daß NORMALE Spiegel wieder hergestellt werden und keine übertrieben hohen oder deutlich zu niedrigen Hormonspiegel.
    Und deshalb kann man eigentlich sehr zuversichtlich sein, wenn normale Spiegel erreicht sind und keine anderen Stoffwechselstörungen vorliegen, daß sich dann auch das Gewicht normalisiert und einpendelt.

    Besten Gruß

    DDr Beck

    Antwort auf: Umstieg von HET mit sythetischen Hormonen #967

    Hallo Cati

    genau so ist es: wenn Sie synthetische Hormone absetzen, dann fallen diese hormonähnlichen Substanzen in den Keller – mit den entsprechenden Entzugs-Symptomen.
    Deshalb empfehlen wir einen direkten Übergang: am Tag an dem Sie die bisherigen künstlichen Hormone absetzen, beginnen Sie übergangslos mit den natürlichen human- identischen Hormonen.

    Besten Gruß!

    Thomas Beck

    Antwort auf: Myomwachstum durch rimkuskapseln #965

    ergänzend: Myomwachstum unter RimkusTherapie

    Myome können viele verschiedene Ursachen haben.
    Wenn Myome während der Therapie mit Hormonen (nach Rimkus) wachsen, dann wird daraus geschlußfolgert, daß ein ursächlicher Zusammenhang vorliegt. Das ist aber damit nicht bewiesen, sondern nur eine zeitliche Parallelität.
    Aber in der Regel hat das Myomwachstum und die Wechseljahresbeschwerden die gleiche Ursache, nämlich beides ist Folge des Hormonmangels. Und nicht umgekehrt.
    Deshalb ist es sinnvoll zur Ursachenbehandlung Hormone zu geben. Ob das ausreicht, um das Myomwachstum zu bremsen oder komplett zur Abheilung zu bringen, kann nicht vorher und auch nicht theoretisch beurteilt werden. Aber es ist meist einen Versuch wert, solange die Myome eine bestimmte Größe nicht über schritten haben. bis zu 5 cm goße Myome bilden sich meist zurück, Myome über 10 cm bilden sich in der Regel nicht zurück und müssen fast immer operiert werden – und bei den Größen dazwischen kommt es darauf an und auf die Beurteilung des Frauenarztes.

    Ich würde also der Empfehlung des Frauenarztes folgen, und, sofern keine OP dringend indiziert ist, ggf eine Hormontherapie versuchen.

    mit bestem Gruß

    DDr Beck

    Antwort auf: Myomwachstum durch rimkuskapseln #964

    Hallo Nele,

    es ist natürlich sehr bedauerlich, wenn sich zwei RimkusÄrzte um Sie kümmern und Sie nicht weiter kommen.

    Sehr befremdlich erscheint mit die Angabe, daß beide Ärzte täglich eine Kapsel verordnet haben, denn es ist grundsätzlich sinnvoll und erforderlich, ZWEI Kapseln täglich einzunehmen.

    Zudem wäre es wichtig, zu wissen, ob die RimkusKapseln auch tatsächlich in einer zertifizierten Apotheke hergestellt wurden.
    Natürlich kann auch eine nicht zertifizierte Apotheke möglicherweise Kapseln korrekt herstellen, aber wir haben nur bei zertifizierten Kapseln die Sicherheit der Herstellungsqualität.

    Es ist zudem weiter Voraussetzung, daß die Blutspiegel aller beteiligten Hormone nach 3 Monaten überprüft werden und die Dosierungen demnach ggf angepasst werden. Wenn das nicht geschieht, ist zu erwarten, daß die Symptome allmählich zurück kommen, weil der Hormonverbrauch ansteigt, wenn durch die Behandlung die Mangelsituation verlassen wird.

    Wenn die Grund-Voraussetzungen nicht erfüllt sind, kann auch seriöserweise kein gutes Ergebnis erwartet werden.

    Das zweite Thema ist das Eisen. Hier sind Eiseninfusionen nach Dr Beat Schaub die sicherste und zuverlässigste Behandlung und deshalb zu empfehlen. Wenn das nach den vorgeschriebenen Regeln durchgeführt wird, dann steigt der Speicher nachhaltig an und es ist zu erwarten, daß das nicht nur vorübergehend ist sondern für eine längere Zeit anhält. Wie lange, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zB Intensität der Blutung, Infekte, Ernährung, Darm- und Magengesundheit, etc….
    Näheres unter http://www.Eisennetzwerk.de oder dann im persönlichen Gespräch mit Ihrem Arzt.

    Alles Gute

    DDr Beck

    Antwort auf: Vitamin K zugabe? #948

    Ja das habe ich auch wiederholt gelesen.
    Aber wie so vieles in der Medizin, hält auch diese Behauptung einer kritischen Überprüfung nicht stand.
    In einigen wenigen Ausnahmefällen wenn der Vitamin D Spiegel tatsächlich nicht ansteigt, kann die Zugabe von Vitamin K probiert werden.
    Aber ich habe das bisher so gut wie nie gebraucht…

    Thomas Beck

    Antwort auf: nicht zertifizierte Apotheken #946

    Hallo Marie

    vielen Dank für Ihre Frage. Das gibt mir Gelegenheit, etwas Grundsätzliches und Wichtiges klar zu stellen. Eigentlich sollte jede Apotheke ärztliche Rezepte korrekt ausführen können, ABER das ist in der Realität natürlich nicht immer in vollem Umfang gegeben. Deswegen spezialisieren sich Apotheken auf bestimmte Schwerpunkte – und einige machen Ihren Schwerpunkt in der Herstellung der natürlichen Hormone.
    Zudem ist die Verführung für manche Apotheken einfach zu groß, minderwertige Ausgangsprodukte zu verwenden, weil die Preisunterschiede teilweise um den Faktor TAUSEND auseinander liegen.
    Nach einer Reihe von sehr unerfreulichen Erfahrungen haben wir uns deshalb entschlossen, vom NETZWERK Apotheken zu zertifizieren, die zum einen praktisch nachgewiesen haben, daß sie die Rimkusprodukte wie zB die Hormon-Kapseln richtig hergestellt haben und zum anderen sich vertraglich verpflichten, ausschliesslich die höchste Qualität an Ausgangsprodukten zu verwenden, die erhältlich sind.
    Daraus ergibt sich eine gewissen Schwerpunktbildung, was ja durchaus auch wirtschaftlich Sinn macht, denn nicht jede Apotheke wird immer alle Ausgangsprdukte vorrätig halten wollen und sich mit den doch ziemlich aufwändigen individuellen Rezepturen auseinander setzen wollen- bestimmte Apotheken machen das schwerpunktmäßig, haben damit mehr Routine und arbeiten somit auch wirtschaftlicher.

    KONKRET:
    Die von Ihnen genannte Apotheke ist nicht gelistet und damit können wir keinerlei Ausagen über die Qualität der Herstellung der Kapseln machen. Sie gehen damit also durchaus ein Risiko ein.
    Ich würde spätestens dann hellhörig werden, wenn Sie keine Erfolge spüren und Ihre Symptome gleich beiben oder wenn zunächst die Wirkung gut war aber dann schlechter wird oder wenn Sie immer die gleiche Dosierung bekommen etc…
    Wenn Sie uns den Namen der Apotheke nennen, können wir direkt Kontakt aufnehmen und sie über diese wichtigen Informationen aufklären.

    mit bestem Gruß!

    DDr Thomas Beck
    Vorsitzender des HormonNetzwerks

    Antwort auf: Grundsätzliches zu Nebenwirkungen #849

    Hallo Annette

    das Forum ist zwar eigentlich für den Austausch zwischen „RimkusPatienten“ aber gelegentlich schalte ich mich doch einmal ein aus dem Hintergrund.
    Ihre Frage ist sehr wichtig, denn daran können wir die Therapie nach Rimkus besser verstehen.
    es gibt zwei mögliche Ursachen:
    a) die Kapseln waren möglicherweise nicht korrekt hergestellt und die Dosis auf dem Rezept ist nicht in den Kapseln drin. Um das abzuklären, ist in der Regel eine Blutspiegelbestimmung sinnvoll (und auch eine Nachfrage beim behandelnden Arzt, ob der von der Apotheke gehört hat, dass das auch bei anderen Patienten passiert ist…). Wir versuchen solche Fehler durch die sorgfältige und aufwändige Zertifizierung unserer Apotheken möglichst zu vermeiden, können Fehler aber leider nicht grundsätzlich und zu 100% ausschliessen.
    Ich würde im Zweifelsfall also wohl eine neue Verordnung bei einer anderen Apotheke einreichen und dann können Sie in der Regel durch Änderung der Symptome binnen einer Woche feststellen, ob die Blutspiegel sich wesentlich ändern.
    b) falls ein solcher Fehler aber nicht vorliegt, kommt eine mögliche körperliche Reaktion in Betracht – und zwar:
    In einer längeren Phase des Hormonmangels stellt sich der Organismus auf den Mangel ein, der Körper „gewöhnt“ sich an den Mangel. Der Mangel geht zwar nicht zurück, aber die Symptome scheinen weniger schlimm zu sein. Wie kommt das?
    Hormone beeinflussen enorm viele Stoffwechselwege und wenn nun altersbedingt immer weniger Hormone zur Verfügung stehen, fallen nach und nach diese Wirkungen weg. Der Körper stribt daran zwar nicht, aber viele günstige Fähigkeiten werden eingeschränkt oder schwächer: wie zB die Gefäßelastizität oder das Denk- und Merkvermögen oder die Durchblutung der Schleimhäute oder die Spannkraft der Haut oder die Regulation des Fettstoffwechsels oder oder oder. Nun fallen diese Wirkungen nicht komplett aus, sondern sie gehen zurück. Wenn die Mangelsituation aber zu lange anhält, dann kann es auch zu einem Komplettausfall kommen, der nicht umkehrbar ist.
    Sie kennen vielleicht den Spruch: „wir können behandeln, was gestört ist, aber nicht mehr, was zerstört ist!“
    Wenn nun Hormone in der anfänglichen Mangelsituation zugeführt werden, steigt anfangs der Blutspiegel sehr schön an, die Erhöhung der Dosis zeigt sich in erhöhten Blutspiegeln. Ab einem bestimmten Level (das von Mensch zu Mensch sehr verschieden sein kann), springt aber plötzlich die innere Regualation wieder an und der Körper versucht, die bisherigen Hormondefizite auszugleichen. In der Folge steigt der Verbrauch massiv an und der Blutwert erscheint NIEDRIGER trotz Dosiserhöhung!
    Das ist also eine typische Regulation, bei der der Verbrauch eine Zeitlang hoch gefahren wird, um die zwischenzeitlich entstandenen Defizite auszugleichen. Wenn der Ausgleich erreicht ist, wenn also das Defizit aufgefüllt ist, dann springt der Hormonblutspiegel plötzlich nach oben und wir stellen nun plötzlich erhöhte Spiegel fest und müssen die Dosis dann wieder (etwas) reduzieren.

    Guten Erfolg!

    DDr Beck

Betrachte 10 Posts - 261 bis 270 (von insgesamt 321)