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Grundsätzliches zu Nebenwirkungen

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    • #538 Antworten

      Ganz grundsätzlich kann es bei einer richtig angewandten RimkusTherapie eigentlich keinerlei Nebenwirkungen geben, weil bei korrekter Vorgehensweise- nur das ERGÄNZT wird, was nachgewiesen tatsächlich fehlt. Und wenn wir einen Mangel ausgleichen, dann verschwinden die Mangelsymptome aber es gibt eigentlich keine Nebenwirkungen.
      „Eigentlich“ deswegen, weil wir uns oft erst an die individuell genau richtige Menge heranpirschen müssen, die sich zudem anfangs laufend ändert- und insofern kann es dann schon zu Überdosierungen oder Unterdosierungen kommen, was dann unerwünschte Wirkungen haben kann.
      Echte Nebenwirkungen sind aber ausgeschlossen, weil wir ja nur einen Mangel beseitigen – und zwar mit dem Original.
      Das wäre so, als ob Sie bei Ihrem Wagen Angst vor einem Motorschaden hätten, wenn Sie die Wischerflüssigkeit nachfüllen. Wenn Sie natürlich die falsche Flüssigkeit erwischen und stattdessen Benzin einfüllen, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn im Hochsommer auf einmal das Auto brennt.
      ALSO: die einzigen Nebenwirkungen die bei dieser Therapie auftreten (wenn sie richtig gemacht wird), sind vorübergehende Schwankungen der Hormonmenge- und das könnte zB folgende unerwünschte Wirkungen haben:
      – vermehrte Müdigkeit
      – Brustspannen bis zu schmerzhaften Anschwellungen
      – Anschwellung insgesamt („Ödeme“)
      – verändertes Blutungsverhalten, Wiedereinsetzen der Blutung auch nach jahrelanger Pause
      -…
      Diese unerwünschten Wirkungen sind also keine eigentlichen Nebenwirkungen, sondern Zeichen, dass die Hormondosis im Moment noch nicht optimal eingestellt ist.
      Diese „Hormoneinstellung“ ist vor allem am Anfang der Behandlung auch gar nicht so einfach, weil sich der individuelle Bedarf sogar im Tagesverlauf ständig ändert.
      Auf der anderen Seite sind viele Menschen bezüglich einer Hormontherapie ganz generell verunsichert und wollen deshalb verständlicherweise vor allem zu Beginn wissen, ob die Veränderung „normal“ ist, um Ihre innere Unruhig klären.
      Hier hilft dann vor allem Aufklärung und Vertrauen auf die Kompetenz des verordnenden Rimkus- Arztes – und auch etwas Geduld, weil sich die Hormone erst allmählich über die Monate einpendeln müssen…
      Deshalb ist es ja so wichtig, daß die Blutwerte der Hormone alle 3 Monate kontrolliert werden, damit die Dosierung entsprechend eingestellt werden kann und Veränderungen im Bedarf berücksichtigt werden können!

      Zum einen können wir also darauf vertrauen, daß mit der Zeit diese unerwünschten Wirkungen von selber vergehen und zum anderen haben wir auch genau hierfür mittlerweile weit über 300 Rimkus Ärzte ausgebildet, die das natürlich bereits kennen und mit Rat und Tat zur Seite stehen…

      Guten Erfolg!

      DDr Beck

    • #720 Antworten
      Seestern17
      Teilnehmer

      Guten Tag Herr Dr. Beck

      Ich nehme seit kurzem wegen Brustschmerzen die Rimkus Progesteronkapseln. 100mg 1x morgens, 1x abends. Als Nebenwirkung habe ich Schwindel. Deshalb habe ich nach Rücksprache mit dem Arzt einige Tage nur die Abendkapsel genommen, vor dem Zubettgehen. Jetzt nehme ich wieder beide und morgens ist mir wieder schwindlig. Was passiert da im Körper? Ist es zu hoch dosiert? Pendelt das sich ein?

      Danke für Ihre Antwort. Seestern 17

    • #722 Antworten
      Mariana
      Teilnehmer

      Guten Tag

      ich nehme seit einigen Monaten die Rimkus Kps. mit 1 mg Estradiol und 100 mg Progesteron in Olivenöl. Vit D nehme ich extra als Dekristol.
      Seit dem zweiten Monat fällt mir auf, dass ich plötzlich hellrote ganz wenige Blutungen habe , nun schon den dritten Tag und ich habe gestern die Kps. vorsichtshalber abgesetzt. Das hatte ich ketzten Monat auch so gemacht. Ich bin 58 Jahre alt und habe seit ca 4 Jahren keine Regelblutung mehr, hatte aber nie Wechseljahresbeschwerden wie andere Frauen, die mir zumindest im Zusammenhang mit den Wechseljahren nach Aufhören der Regel auffielen.

      Ich werde demnächst eine neue Blutuntersuchung vornehmen. Also kann ich zu den jetzigen Werten noch gar nichts sagen.

      Vielen Dank für einen Hinweis, inwieweit die minimale Blutung eine normale Reaktion ist und ob ich monatlich alle 28 Tage eine mehrtägige Pause machen soll. Ich hoffe diese Frage geht so zu beantworten.
      Besten Dank!!
      Mariana

    • #723 Antworten
      rita58
      Gast

      Hallo Dr. BECK

      Ich bin w .57 und seit 2006 habe ich keine GB mehr .seit 2008 bin ich verarmt was alle Hormone angeht .
      ich habe 2014 schon mal Rimkus genommen ,dir werte sind zwar schnell angestigen aber eine besserung meiner starken beschwerden war nicht zu bemerken . Habe dann nach 3 monaten aufgegeben .

      Jetzt habe ich seit längerer zeit pobleme mit dem Cortisol spiegel ,er ist kurz nach dem aufstehen schon extrem hoch, mein puls und bludtruck ebenfalls . Er geht auch am tag nicht mehr runter und ich bin zu nichts mehr in
      der lage . Meine frage . Kann da eine Rimkus Therapie helfen ?

      Vielen dank für ihre Antwort
      Rita

    • #827 Antworten
      Silvia
      Teilnehmer

      Ich (48) nehme jetzt ca. ein halbes Jahr die Rimkus Kapseln und bin von der positiven Wirkung extrem begeistert. Allerdings stelle ich auch bei mir fest, dass ich in der einen Woche Rimkus-Pause dünner werde bzw. sich die Wassereinlagerungen an Bauch u. Oberschenkeln abbauen. Mein Werte sind lt. Bericht mit 125 Östradiol und 19,77 Progesteron im optimalen Bereich. Ist dies dann noch zu wenig und deshalb die Wassereinlagerungen oder zuviel? Oder ist es einfach so?
      Möglicherweise hat es auch den Hintergrund, dass ich Distelöl nehme. Das ist nämlich meine anschließende Frage. In einem Handgelenk habe ich aufgrund einer früheren Verletzung leichte Arthrose, welche sich unter Einnahme gering verschlimmert. Nach langer Recherche habe ich nun herausgefunden, dass eben Distelöl bestehende Entzündungsprozesse verschlimmern kann. Olivenöl vertrage ich leider gar nicht, das wirkt bei mir latent abführend. Nun habe ich eine Anfrage an alle teilnehmenden Rimkus-Apotheken gestartet, ob es noch andere Öle in Apothekerqualität gibt. Oder kennt jemand womöglich eine andere Alternative?

    • #848 Antworten
      Anette54
      Gast

      Versteh die Welt nicht mehr..nehm jetzt knapp ein Jahr die Rimkus kapseln zuerst war alles gut…seit e Monaten geht’s mir wieder sehr schlecht zum 1.trotz Erhöhung der Rimkuskapseln sind meine Werte bei letzter BE GEFALLEN wa was mich sehr beschäftigt…wie kann das sein…und gibt es da ein Zusammenhang SD Tabletten. …bekomm meine SD nicht mehr eingestellt….kann es sein das sich die 2 Medikamente behindern…vielen dank..bin echt verzweifelt

    • #849 Antworten

      Hallo Annette

      das Forum ist zwar eigentlich für den Austausch zwischen „RimkusPatienten“ aber gelegentlich schalte ich mich doch einmal ein aus dem Hintergrund.
      Ihre Frage ist sehr wichtig, denn daran können wir die Therapie nach Rimkus besser verstehen.
      es gibt zwei mögliche Ursachen:
      a) die Kapseln waren möglicherweise nicht korrekt hergestellt und die Dosis auf dem Rezept ist nicht in den Kapseln drin. Um das abzuklären, ist in der Regel eine Blutspiegelbestimmung sinnvoll (und auch eine Nachfrage beim behandelnden Arzt, ob der von der Apotheke gehört hat, dass das auch bei anderen Patienten passiert ist…). Wir versuchen solche Fehler durch die sorgfältige und aufwändige Zertifizierung unserer Apotheken möglichst zu vermeiden, können Fehler aber leider nicht grundsätzlich und zu 100% ausschliessen.
      Ich würde im Zweifelsfall also wohl eine neue Verordnung bei einer anderen Apotheke einreichen und dann können Sie in der Regel durch Änderung der Symptome binnen einer Woche feststellen, ob die Blutspiegel sich wesentlich ändern.
      b) falls ein solcher Fehler aber nicht vorliegt, kommt eine mögliche körperliche Reaktion in Betracht – und zwar:
      In einer längeren Phase des Hormonmangels stellt sich der Organismus auf den Mangel ein, der Körper „gewöhnt“ sich an den Mangel. Der Mangel geht zwar nicht zurück, aber die Symptome scheinen weniger schlimm zu sein. Wie kommt das?
      Hormone beeinflussen enorm viele Stoffwechselwege und wenn nun altersbedingt immer weniger Hormone zur Verfügung stehen, fallen nach und nach diese Wirkungen weg. Der Körper stribt daran zwar nicht, aber viele günstige Fähigkeiten werden eingeschränkt oder schwächer: wie zB die Gefäßelastizität oder das Denk- und Merkvermögen oder die Durchblutung der Schleimhäute oder die Spannkraft der Haut oder die Regulation des Fettstoffwechsels oder oder oder. Nun fallen diese Wirkungen nicht komplett aus, sondern sie gehen zurück. Wenn die Mangelsituation aber zu lange anhält, dann kann es auch zu einem Komplettausfall kommen, der nicht umkehrbar ist.
      Sie kennen vielleicht den Spruch: „wir können behandeln, was gestört ist, aber nicht mehr, was zerstört ist!“
      Wenn nun Hormone in der anfänglichen Mangelsituation zugeführt werden, steigt anfangs der Blutspiegel sehr schön an, die Erhöhung der Dosis zeigt sich in erhöhten Blutspiegeln. Ab einem bestimmten Level (das von Mensch zu Mensch sehr verschieden sein kann), springt aber plötzlich die innere Regualation wieder an und der Körper versucht, die bisherigen Hormondefizite auszugleichen. In der Folge steigt der Verbrauch massiv an und der Blutwert erscheint NIEDRIGER trotz Dosiserhöhung!
      Das ist also eine typische Regulation, bei der der Verbrauch eine Zeitlang hoch gefahren wird, um die zwischenzeitlich entstandenen Defizite auszugleichen. Wenn der Ausgleich erreicht ist, wenn also das Defizit aufgefüllt ist, dann springt der Hormonblutspiegel plötzlich nach oben und wir stellen nun plötzlich erhöhte Spiegel fest und müssen die Dosis dann wieder (etwas) reduzieren.

      Guten Erfolg!

      DDr Beck

    • #857 Antworten
      Anette54
      Gast

      Vielen Dank Hr.Dr. Beck hab mich sehr über Ihre Antwort gef gefreut war auch meine Vermutung das die Kapseln falsch dosiert waren war zwischenzeitlich wieder zur BE und meine Dosierung wurde erhöht..warte jetzt ca 5 Wochen und geh dann nochmal zur Kontrolle…eine Frage beschäftigt mich dennoch muss ja L Tyroxin nehmen..können die Rimkus Kapseln Einfluss darauf haben weil Wie schon erwähnt hab ich massive Schwierigkeiten bez richtiger Einstellung dementsprechend massive negative Symtome wie Herzrasen Unruhe Schwindel massive Erschöpfung egal wieviel oder wie wenig L Thyroxin zugeführt wird..wenn sie jetzt sagen die Rimkus Kapseln haben keinen Einfluss darauf wär ich sehr erleichtert dann könnte ich mich auf die richtige Einstellung der SD konzentrieren. …hab auch schon Termin bei Endokrinologen. …jetzt schon vielen vielen Dank….schön das es Menschen wie sie gibt.!!

    • #863 Antworten
      Anette54
      Gast

      Hallo Dr Beck
      Ich nochmal mir geht es immer schlechter ausgeprägter Schwindel Angstzustände innere Unruhe wieder vermehrtes schwitzen ich bin kein mensch mehr…mein Rimkus arzt zeigt da irgendwie kein Verständnis. .mit jeder Dosissteigerung geht’s mir schlechter….kann es nicht sein das durch eine schlecht arbeitende Leber die Hormone nicht da andocken wo sie sollten und sich stattdessen irgendwo im Körper ablagern…hab auf 1 Kapsel abends reduziert aber es geht mir weiterhin sehr schlecht…nehme noch LT 125…..

    • #866 Antworten
      Anette54
      Gast

      Weiss nicht mehr weiter mir geht es mittlerweile sehr schlecht mit den Rimkuskapseln hab einen anhaltenden Dauerschwindel Herzrasen starke innere Unruhe…mit jeder Dosissteigerung wurde es schlimmer…trotz Steigerung gehen die Werte nicht hoch…kann es nicht sein das das Progesteron nicht da andockt wo es hingehört sondern sich im Fettgewebe ablagern aus was für Gründen auch immer oder vielleicht sogar zu Östrogen umgewandelt wird und ich dadurch zuviel Östrogen im Körper habe…meine Leber ist auch vorbelastet. ..ich weiss bald nicht mehr weiter…bin kurz davor alles abzusetzen. ..sehr geehrter Hr.Dr.Beck über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

    • #867 Antworten
      Anette54
      Gast

      Weiss nicht mehr weiter mir geht es mittlerweile sehr schlecht mit den Rimkuskapseln hab einen anhaltenden Dauerschwindel Herzrasen starke innere Unruhe…mit jeder Dosissteigerung wurde es schlimmer…trotz Steigerung gehen die Werte nicht hoch…kann es nicht sein das das Progesteron nicht da andockt wo es hingehört sondern sich im Fettgewebe ablagern aus was für Gründen auch immer oder vielleicht sogar zu Östrogen umgewandelt wird und ich dadurch zuviel Östrogen im Körper habe…meine Leber ist auch vorbelastet. ..ich weiss bald nicht mehr weiter…bin kurz davor alles abzusetzen. ..sehr geehrter Hr.Dr.Beck über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

    • #873 Antworten
      Anette54
      Gast

      Schade bis jetzt keine Antwort erhalten habe feststellen müssen solange man positives berichten kann ist alles gut..alles super…man wird darin bestärkt weiter zu machen…aber wehe es läuft was schief…es geht einem trotz stetiger Erhöhung bei angeblich nicht ansteigenden Werten jeden Tag schlechter und bittet mehrmals um Hilfe weil man verzweifelt ist….da kann man lange auf Antwort warten….selbst mein doch so toller Rimkus Arzt war beim letzten Gespräch nicht mehr ganz so freundlich. ….ausser das kann nicht sein bekomm 7ch keine weitere qualifizierte Erklärung meines schlechten Zustandes. ..als er nicht mehr weiter wusste war die patzige Antwort. …dann setzten sie die Kapseln halt ab…..für was bezahlt man teures Geld wenn einem dann in schlechten Zeiten nicht geholfen wird…auch in diesem Forum erlebe ich….wenns kompliziert wird kann man auf Antworten lange warten

    • #932 Antworten
      karinia loskarn
      Gast

      seit 9 monaten nehme ich, 73 jahre, die rimkus-kapsel. ich kann viel besser einschlafen und meine hitzewallungen sind auch
      verschwunden, es geht mir ringsum viel besser. doch sorge bereite mir, ich habe jetzt schon 2 mal , alle 4 wochen blutungen.
      nicht sehr stark aber unangenehm. sie dauern ca, 1o tage , auch mit bauschmerzen. ich habe seit 24 jahren nie mehr
      blutungen gehabt, doch jetzt erschreckt mich das sehr. kommt das jetzt jeden monat??? soll ich in der zeit mit der einnahme
      aufhören. mein arzt hier auf teneriffa ist sich da unsicher, er beruhigt mich zwar, doch wohl ist mir dabei nicht.
      ich würde mich auf eine antwort freuen. vielen dank karinia

    • #1018 Antworten
      Leocadia
      Teilnehmer

      Ich habe gemerkt, dass mir immer ca. 2h nach morgendlicher Einnahme der Kapsel für etwa ein halbe Stunde ziemlich schwindelig ist.
      Ich hatte vergangenes Jahr mit der Einnahme der Kapseln begonnen, hatte den Schwindel zunächst nicht darauf zurück geführt, bis mir klar wurde, dass er wirklich immer etwa im selben zeitlichen Abstand nach der Einnahme erfolgt. Ich habe die Kapseln einige Monate ausgesetzt, hatte keine Probleme mit Schwindel, und habe wegen Schlafstörungen und Hitzewallungen vor 5 Tagen wieder begonnen – und prompt hat der Schwindel zu meinem Leidwesen wieder eingesetzt.

    • #1124 Antworten
      onlinemadonna
      Teilnehmer

      Guten Tag für allen, ich lebe mit Naturidentischen Hormonen seit 4 Jahren. Erstes Jahr haben alle meine Beschwerden verschwunden. Ich habe Rimkus Kapseln aus der frankfurter Apotheke genommen. Dann nach Arzt wechseln habe ich Creme aus wiener Apotheke bekommen. Nach einem Jahr meine Problemen beschwerden alle zurückgekommen. Habe dann wieder eine Ärztin gefunden die nach viele Jahre Erfahrung mit Rimkus Kapseln arbeitet. Seit über zwei Jahren nehme ich Rimkus Kapseln wieder aus DE. Keine Nebenwirkungen keine Beschwerden. Ich habe vor eine Woche nach 900 Km Jakobsweg zurückgekommen. Ich fühle mich Vital und Gesund. Habe Jakobsweg ohne Problemen gemeistert. Wenn man Nebenwirkungen hat, die sind meistens das Heilungsporzess in unserem Körper. Nicht aufhören wenn man was negatives merkt. Viele gute Ärzte sagen heilung gibts nur in akuten Krankheitszustand. Kronische Krankheiten kann man nur Behandeln, heilen nicht. Davon lebt die gesammte „Krankheitsindustrie“. Ich bin keine Ärztin ob ich medizinische Ausbildung habe. Ich bin nur eine von viele Anwenderinnen die vor eine würdige schöne Alterungsprozess haben. Ich bin sehr dankbar was Dr Beck und die immer mehr Ärzte gegen Strom für uns tun. Ich bin 61 Jahre alte Frau aus Wien.

    • #1171 Antworten
      Marie
      Gast

      Guten Tag Herr Dr. Beck,

      ich habe eine Frage. Seit ca 5 Monaten nehme ich (24) Rimkuskapseln ein, (sehr kurze Zyklen, starke Blutungen, Progesteronmangel). Ich bin bei einer Gynäkologin aus Ihrer Liste zur Behandlung.
      Nun hat sich nach ca 4 Monaten der Einnahme der Rimkuskapseln ein Fibroadenom gebildet.
      Meine Frage ist einfach, ob das im Zusammenhang stehen kann?
      Ich hatte mit ca. 17 Jahren bereits eines, nachdem mir mein damaliger Frauenarzt eine Pille verschrieben hatte wg des starken Blutverlustes der kurzen Zyklen. dAs musste operiert werden.
      (Die letzen Jahre bekam mich nur Progesteron. Seit 5 Monaten Progesteron UND Östradiol, das ich je nach Zyklusphase 2 x tgl nehme.)

      Vielen Dank für kurze Rückantwort.
      Grüße von
      Marie

    • #1271 Antworten
      Tatjana
      Teilnehmer

      Ich nehme die Rimukskapseln jetzt seit 4 Jahren und fühle mich eigentlich sehr gut damit. Anfang des Jahres allerdings bekam ich Blutungen, die ich bereits seit 5 Jahren nicht mehr habe. Und zwar Dauerblutungen. Gynäkologisch ist alles in Ordnung. Auf Anraten meiner Ärztin machte ich eine Woche Pause und daraufhin hörten auch die Blutungen auf. Allerdings nur für 10 Tage. dann fingen sie wieder an. Und das geht jetzt schon seit 8 Monaten so. Setze ich die Kapseln ab, verschwinden auch die Blutungen. Nehme ich sie wieder, sind sie wieder da. Die Blutwerte sind gut und liegen im Normbereich. ich bin 55 Jahre alt und überlege, ob ich die Therapie abbrechen soll. Hat jemand ggf. die gleichen Probleme?
      Vielen Dank für eine Rückmeldung und
      Grüße von Tatjana

    • #1272 Antworten

      Hallo Tatjana,
      Sie beschreiben einen sehr klaren und deutlichen Vorgang, nämlich: wenn Sie die Hormone zuführen, dann bildet sich bei der aktuellen Dosierung eine Schleimhaut und zwar so stark, daß diese Schleimhaut dann abblutet.
      Wenn Sie dann eine Pause machen, fällt der Hormonspiegel ab- und damit kommt es nicht mehr zu der vermehrten Bildung von Schleimhaut und damit auch nicht mehr zur Blutung.

      FAZIT: schön- vitale Gebärmutterschleimhaut, sehr gutes Ansprechen auf die Hormontherapie;
      ABER Dosierung und wohl auch das Verhältnis der Hormone für die aktuelle Situation nicht optimal gewählt.

      Dass Ihre Blutungen erst nach Jahren der Behandlung so auftreten, ist ebenfalls nicht überraschend, weil Sie über die Jahre erst einmal Ihre hormonellen Defizite aufgefüllt und die nötigen „Reparaturen“ durchgeführt haben (also den erhöhten Bedarf gestillt haben). Das ist nun erledigt (der Bedarf ist gestillt) und nun brauchen Sie nur noch eine (verminderte) Erhaltungsdosis.

      In solchen Fällen ist es in der Regel sinnvoll, entweder das Östrogen zu reduzieren (sofern der Blutspiegel das anzeigt) ODER/ UND das Progesteron zu erhöhen (je nach Blutspiegel).

      Deswegen ist es ja so wichtig, die Spiegel alle 3-6 Monate zu kontrollieren, damit Ihre Ärztin weiß, was sie vermindern und was sie ggf erhöhen sollte….!!!

      Mit den besten Grüßen!

      DDr Beck

    • #1273 Antworten
      Tatjana
      Teilnehmer

      Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

      ganz herzlichen Dank für diese äußerst schnelle Antwort. Leider habe ich erst im Dezember wieder einen Termin bei meiner Ärztin, was ohnehin schon sehr schwierig ist, möchte aber selber nicht unbedingt experimentieren.
      Nur noch mal ganz kurz zu Ihrer Information. Mein FSH liegt bei 28,33 mlU/ml, das Progesteron bei 4,90 ng/ml und das Estradiol E2 bei 71,6 pg/ml. Ich hoffe doch sehr, dass meine Ärztin mir bei meinem nächsten Besuch helfen kann. Wir versuchen ja nun schon seit Anfang des Jahres durch ständige Änderungen der Dosierung die Dauerblutungen in den Griff zu bekommen.

      Viele Grüße
      Tatjana

    • #1274 Antworten
      Yvonne
      Gast

      Hallo Herr Dr. Beck,
      meine Ärztin hat mir kürzlich die Rimkus Methode vorgestellt. Erste Begeisterung meinerseits weicht nun leichter Verunsicherung. Grundsätzlich habe ich verstanden, dass eine individuell abgestimmte Hormongabe naturidentischer Hormone sinnvoll ist.
      Ist es nun richtig, dass transdermale Darreichungsformen weitaus geringer dosiert werden, da sie den Weg nicht über die Leber- und Nierenpassage nehmen, die Leber geschützt bleibt und kein erhöhtes Krebs- oder Thromboserisiko entsteht?
      Könnte man die individuelle Rimkus Therapie auch über entsprechende Cremes oder Gele gewährleisten oder stehen ausschließlich Kapseln zur Verfügung? Und wenn ja, können Sie meine Bedenken ausräumen?

      Viele Grüße
      Yvonne

    • #1275 Antworten

      Hallo Yvonne,

      Diese Aussage hört man leider öfters, es stimmt aber nicht: es handelt sich zudem um eine überaus befremdliche Annahme: warum sollen irgendwelche Produkte über die Haut BESSER aufgenommen werden, als wenn sie geschluckt werden?

      Die Haut ist bekanntlich als SCHUTZ- BARRIERE aufgebaut – ganz nach aussen liegen die abgeschilferten, abgestorbenen Hautzellen, die eine natürliche Barriere bilden. Auch der weitere Aufbau hat eher eine Schutz- und Ausscheidungsfunktion als eine Aufnahmefunktion.
      Diese Barriere muß also erst überwunden werden, wenn ein Wirkstoff über die Haut das gesamt- System erreichen soll – und das führt dazu daß man deutlich HÖHERE Dosierungen auf der Haut braucht … und damit dann dennoch nur deutlich NIEDRIGERE Wirkspiegel erreicht werden.

      Auch die Aussage über die Belastung der Leber muß man genauer betrachten: ja es sind massive Belastungen der Leber nachgewiesen worden, aber bei SYNTHETISCHEN Hormonen
      Und das muß einen nicht weiter verwundern, handelt es sich hierbei „veränderte“ Hormone, gewissermaßen um körperfremde „Hormon-FÄLSCHUNGEN“, die dann von der Leber abgebaut werden müssen und – gut nachvollziehbar – zur Entstehung von potentiell schädlichen fremden Metaboliten (Abbauprodukten) führen.

      ALSO: diese beiden Einwände entsprechen nicht den natürlichen hormonellen Vorgängen.
      Bei der ORALEN Gabe natürlicher UNVERÄNDERTER mikronisierter Hormone ist mit einer deutliche BESSEREN Aufnahme zu rechnen (als bei Gabe über die Haut) und die Leberdurchblutung VERBESSERT sich; Leberbelastungen sind NICHT zu erwarten, sondern eine verbesserte Leber- und Stoffwechselfunktion!
      (Wie sollte sonst eine Schwangere die Schwangerschaft mit teilweise zigfach höheren Hormonspiegeln überleben???)

      Sie können beruhigt die Hormonkapseln nach Rimkus einnehmen, Ihre Gesundheit wird sich spürbar verbessern.

      mit bestem Gruß

      DDr Beck

    • #1279 Antworten
      Tatjana
      Teilnehmer

      Sehr geehrter Herr Dr. Beck, am 19.10.17 hatte ich Ihnen im Anschluss an Ihre doch sehr hilfreiche Antwort noch meine Blutwerte einmal genannt. Sind diese normal? Die Blutungen hören einfach nicht auf und es sind nicht nur einfach Schmierblutungen.
      Vielleicht können Sie mir darauf noch kurz eine Antwort schreiben?
      Und ist es möglich, es einfach einmal mit nur einer Kapsel am Tag zu probieren?
      Vielen Dank und freundliche Grüße
      Tatjana

    • #1330 Antworten
      Ditte
      Teilnehmer

      Sehr geehrter Herr Dr. Beck,
      ich bin 56 Jahre, habe seit ca. 10 Jahren keine Regelblutung mehr.
      Ich habe seitdem chronische Blasenbeschwerden (ohne nachgewiesene Bakterienbeteiligung).
      Verwende seit ca. 9 Jahren Progesteroncreme, in letzter Zeit nur noch 2 -3 Mal pro Woche.
      Mit folgenden Hormonwerten habe ich eine Hormontherapie nach Dr. Rimkus begonnen:
      – FSH im Serum, 98,7 mlU/ml
      – Pogesteron, 1,22 ng/ml
      – Ostradiol (E2), < 11,8 pg/ml
      – Testosteron, 0,6 ?g/l
      Ich habe mit je einer Kapsel (Estradiol 1,5 mg, Progesteron 100 mg) am Abend begonnen.
      Nach der 2. Kapsel hatte ich am nächsten Tag starkt verstärkte Blasenbeschwerden und mein Unterleib (Gebärmutter) hat bei jeder Erschütterung (setzen, laufen) weh getan. Ich habe keine weitere Kapsel genommen und nach drei Tagen bessern sich die Symptome jetzt langsam.
      Die Symptome der auf jede Erschütterung empfindlichen Gebärmutter hatte ich auch schon bei Anwendung von zu viel Estriolcreme gegen Scheidentrockenheit. Bei Reduzierung der Dosis gab es keine Nebenwirkungen mehr.

      Können die Kapseln für mich zu hoch dosiert sein? Ich hatte das Gegenteil erwartet und dachte die Hormontherapie wirkt sich positiv auf meine Blasenschleimhaut aus. Ich kann aber leider die Therapie nicht wie angedacht fortsetzen, da die Beschwerden zu stark sind. Außer den Blasenbeschwerden leide ich auch an starker Scheidentrockenheit + Trockenheit aller Schleimhäute und sexueller Unlust.
      Könnte ich die Therapie mit geringerer Dosierung, evtl. aller 3 Tage eine Kapsel, fortsetzen und je nach Tolleranz erhöhen?
      Beste Grüße
      Ditte

    • #1332 Antworten

      Hallo Ditte

      aus vielen Gründen, aus wegen rechtlicher Vorschriften, darf ich Sie nicht ärztlich beraten, wenn wir uns nicht zumindest einmal persönlich kennen gelernt haben. Das ist eine durchaus sinnvolle Vorschrift, weil der persönliche Eindruck gerade in der Arzt- Patienten-Beziehung besonders wichtig ist.
      Zu Ihrer Frage wäre es am Besten, wenn Sie sich vertrauensvoll an Ihren Rimkus Arzt wenden, der kennt Sie, weiß über Ihren Hintergrund Bescheid und kann ggf auch differentialdiagnostisch abschätzen, ob vielleicht noch andere Ursachen für Ihre Beschwerden vorliegen.
      Wenn Ihr RimkusArzt die Ausbildung bei uns gemacht hat (Sie können sich das Zertifikat zeigen lassen!), dann machen wir in den IntensivSeminaren sehr deutlich, daß man regelmäßig (!) mit einer REDUZIERTEN STARTDOSIS beginnt – und das ist üblicherweise 0,5 oder 0,6 mg Östradiol ZWEIMAL am Tag.
      WARUM?
      Damit es nicht kurz nach der Einnahme plötzlichen zu enormen Spiegeln kommt und nach 6-12 Stunden dann aber ein Abfallen unter den normalen Spiegel. Die Halbwertszeit von Östradiol beträgt ca 6-12 Stunden, Halbwertszeit ist die Zeit die vergeht, bis die Hälfte des Stoffes abgebaut ist.
      Wenn also nur einmal am Tag eine unpassend hohe Startdosis gegeben wird, dann ist damit zu rechnen, daß für einige Stunden der Hormonspiegel zu hoch ist (die Segel blähen sich und das Schiff beginnt, davon zu stieben) und dann aber „unter Wasserspiegel“ abfällt…

      Ähnliches gilt für Progesteron, da fangen wir in der Regel mit 60 bis 70 mg ZWEIMAL täglich (als Startdosis) an.

      Die Hormonspiegel werden üblicherweise nach 3 Monaten kontrolliert und dann wird die neue Dosis an die tatsächlichen Spiegel angepasst.

      Mit bestem Gruß!

      DrDr Beck

    • #1333 Antworten
      Ditte
      Teilnehmer

      Sehr geehrter Herr Dr. Beck,
      vielen Dank für Ihre schnelle und umfassende Antwort.
      Da werde ich versuchen meinen Therapeuten zu erreichen und hoffe er sieht das Problem genauso wie Sie (Er ist in der Therapeutenliste des Hormon-Netzwerkes aufgelistet).
      Viele Grüße
      Ditte

    • #1351 Antworten
      Mary
      Gast

      Hallo Dr. Beck,

      Ich habe nie synthetische Hormone vertragen.
      Ich bin 53 J.alt, letzte Mens 11/2014. In Juni 2017 plötzlich starke Blutungen und Op.
      Hitzewallungen, Schweißausbrüche haben mich zum Rimkus gebracht.
      Meine Werte: < 5.0 Estradiol, Progesteron <0,05, FSH 86.0
      Bestellt/Verschrieben wurde: Estradiol 0,5mg Progesteron 90mg und Zusatz.
      Frage:
      Heute ist der 3.Tage dass ich die Kapseln einnehme (1-0-1).
      Kann die Einnahme Herzrasen (Herzfrequenz bei 120-130) eher nach ca. 3 Stunden. Auch depressive Verstimmung und Angst auslösen bzw. Verstärken? Dazu starke Unterleib-Schmezen.
      Mir wurde ein Bourn-out, Depression und Panikattacke in 06/17 diagnostiziert.
      Zuerst habe versucht mit pflanzliche Medikamenten alles zu überwinden. Es hat aber nicht geklappt.
      Ich nehme Zeit Wochen Amitriptylin 10mg. Es ging mir eigentlich gut bis ich mit der Rimkus-Kapseln angefangen habe: die unangenehmen Syntomen sind wieder da.
      Was soll ich machen? Verschwinden diese Nebenwirkungen irgendwann?

    • #1353 Antworten

      Sehr geehrter Kollege Beck ,

      ich bin niedergelassene Gynäkologin und behandle seit 3 Jahren mit den Rimkus Kapseln.
      Jetzt habe ich eine 47j. Patientin, bei der Östrogen und Progesteron Werte in den entsprechenden therapeutischen Normbereichen liegen . Auffällig ist jedoch , dass FSH kontinuierlich auf 80 mIU/ml gestiegen ist . Sonographisch fanden sich keine Auffälligkeiten ( keine Follikelpersistenz ,keine Endometriumhyperrplasie) .
      Die Patientin fühlt sich auch sehr gut .
      Gibt es hierfür eine Erklärung? Sollte ich ein Schädel MRT veranlassen ?
      Vielen Dank ,
      Susanne S.

    • #1354 Antworten
      Luise
      Gast

      Sehr geerter Herr Dr. Dr. med. Thomas Beck,

      seit drei Monaten nehme ich die Rimkus-Kapseln erfolgreich gegen Hitzewallung (52 Jahre). Ich habe einen Arzt gefunden, der danach arbeitet.
      Meiner konventionell arbeitenden Frauenärztin präsentierte ich nun das gute Ergebnis, von dem sie noch nichts wusste, da es 3 Monate dauert, bis man einen Termin bekommt. (Etwas Schwitzen besteht noch, nur einmal pro Nacht aufwachen, ich bin leistungsfähiger – Gewicht gleich und Stimmung wie immer gut). Sie meinte, im Gynokadin-Gel und dem innerlich anzuwendenden Progesteron-Präparat: Utrogest®, sei auch nichts anderes drin, als was ich in meiner Kapselmischung von Rimkus habe. Außer, dass noch Zink-Glukonat, Kupferglukonat und Olivenöl bei den Rimkus-Kapseln dabei sei. Auch Vitamin D3. (Aktuell die zweite Blut-Untersuchung mit Rimkus-Befund: Östradiol 39 – 53 pg/ml und Progesteron 14 – 37 mg/ml. Der Wert in den Kapseln ist nun von 0,5 Östradiol auf 0,6 mg natüridentisches mikronissiertem Östradiol erhöht, da noch leichtes Schwitzen. Das Progesteron blieb mit 60 mg gleich). Meine Frauenärztin meinte es gäbe bei der Rimkus-Methode keinen Beipackzettel mit den Nebenwirkungen, vornehmlich nicht von Östradiol, wie Krebs, Tromboseneigung, usw.. So dürfe sie nicht arbeiten, es sei eine Mogelpackung, die mit „natürlich“ werbe, wenn es auch so nicht sei. Können Sie mir genaueres zu den Dingen schreiben? Gibt es einen Unterschied zu dem Progesteron-Präparat: Utrogest® in der Zusammensetzung chemisch zu natürlich oder ist es das gleiche? Wie verhält es sich zu dem Inhalt der Kapsel bei dem Östradiol zu dem vom Gynokadin-Gel? Ist das die gleiche Basis? Natur oder Chemie?
      Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir dazu Auskunft geben könnten. Was ist der Unterschied dieser beiden Behandlungsarten? Oder sind sie gleich? Erreiche ich das Gleiche auch mit der von der gesetlichen Krankenkasse bezahlten konventionell arbeitenden Frauenärztin? Mir geht es um die risikoärmste und naturnaheste Intervention bei meinen Wechseljahrsbeschwerden, wenn Femi Loges und Cimicifuga nicht mehr geholfen haben.
      Mit freundlichen Grüßen
      Luise

    • #1377 Antworten
      Petja
      Gast

      Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

      ich denke über den Einsatz der Rimkus-Therapie nach. Ich bin 55 Jahre, habe seit 4 Jahren keine Periode mehr, war und bin sehr schlank 1,75 m, ca. 57 kg. Meine Hauptprobleme sind depressive Verstimmungen, Stimmungsschwankungen, starker Haarausfall, Scheidentrockenheit, wenig Lust auf Sex.

      Nun zu meiner Frage. Vor ca. 20 Jahren ist mir ein sehr großes Myom entfernt worden (habe damals die Pille genommen). Die Pilleneinnahme habe ich danach beendet und alternativ verhütet. Mit 49 Jahren ist wieder ein Myom festgestellt worden. Ich habe es nicht operieren sondern nur beobachten lassen. Dieses hat sich mittlerweile vollständig zurückgebildet. Meine Frauenärztin sagt, da kein oder kaum Östrogen gebildet wird.

      Nun habe ich die Befürchtung, dass es durch die Rimkus-Therapie wiederkommt, da es sich (das 2. Ma) ja auch durch meine natürlichen Hormone gebildet hat. Sehe ich das richtig?

      Herzlichen Dank für eine Aufklärung. Ach ja, noch ne Frage zum Haarausfall. Wird das durch Rimkus besser?

      Danke.

    • #1818 Antworten
      Kathrin
      Gast

      Sehr geehrter Herr Dr. Beck,
      am 03.04.2018 habe ich mit den Rimkus-Kapseln begonnen, 0,25 mg Östradiol und 25 mg Progesteron. Da ich sehr viele Hitzewallungen pro Tag hatte (alle 20 – 30 Minuten), wurde auf Anraten meiner Ärztin die Dosis, als sie keine Wirkung zeigte, alle 4 – 5 Tage jeweils um 0,25mg/25mg erhöht. Nun bin ich bei 1,25 mg Östradiol und 125 mg Progesteron, schwitze ca. 1 x stündlich. Ich nehme die Kapseln noch kein ganzes Monat, ab wann wäre denn eine Wirkung zu erwarten? Und wie hoch kann/sollte man maximal gehen?
      Ich habe seit Jahrzehnten einen erhöhten GammaGT-Wert (ca. 80-130) wahrscheinlich wegen eines überstandenen „Pfeifferschen Drüsenfiebers“, alle anderen Werte sind „normal“.
      Kann es sein, dass dieser Leberwert die Aufnahme der Hormone erschwert? Oder bin ich nur zu ungeduldig?
      Vielen Dank

    • #1819 Antworten
      Astrid
      Gast

      Hallo Katrin,

      bist du mit deiner EBV Infektion und deinem schlechten Leberwert mal bei einer/einem Heilpraktiker/in gewesen? Die können da ganz gut unterstützen. Ich selber bin bei einer HP in Behandlung, die Elektroakkupunktur nach Voll macht. Damit habe ich gute Erfahrungen.

      Mit den Hormonen kann ich dir leider nicht helfen, weil ich selber noch Neuling auf dem Gebiet bin. Allerdings weiß ich, dass unter Umständen, also wenn man älter ist, die Rezeptoren erst wieder fit gemacht werden. Das dauert dann länger, bis man eine Besserung merkt. So sagte meine Frauenärztin, dass es gut sei, dass ich so früh gekommen bin (ich bin 54 J.), es würde dann nicht so lange dauern, bis der Spiegel aufgefüllt ist. Also je eher man beginnt, die Hormone zu testen und auszugleichen, desto besser ist es wohl. Du hast nicht geschrieben, wie alt du bist.

      Liebe Grüße
      Astrid

    • #1820 Antworten
      Kathrin
      Gast

      Hallo Astrid,
      bin ganz überrascht, wie schnell sich da jemand meldet…:-)
      ja, ich bin schon länger bei einer Heilpraktikerin, hatte vor 1 1/2 Jahren sehr gute Erfolge mit Leberentgiftung und Akkupunktur. Damals waren meine Hitzewallungen komplett weg, sie kamen aber nach ca. 7 Monaten wieder. Dann wieder Leberentgiftung und Akkupunktur, diesmal mit wenig Erfolg, darum jetzt der Versuch mit den Rimkus-Kapseln bei einer „privaten“ Ärztin auf Empfehlung meiner Schwester (6 Jahre älter) mit ähnlichen Problemen.
      Habe vor etlichen Jahren meine entzündete Galle samt Stein abgegeben, irgendwas stimmt da wohl nicht so ganz in meinen Innereien. Und jetzt halt die Theorie, dass die Aufnahme der natürlichen Hormone durch diese Geschichten nicht sehr gut läuft. Ich bin übrigens auch 54 Jahre und das mit den Rezeptoren ist mir von einem Apotheker sehr schön erklärt worden. Aber wie lange es dauert, bis sich diese Rezeptoren bilden, weiß ich leider nicht.
      Hast Du eine „private“ Frauenärztin oder gibt es mittlerweile „gesetzliche“ Frauenärzte/innen, die diese Methode unterstützen? Und vielleicht weißt Du auch wie das mit den Heilpraktikern und den verschreibungspflichtigen Rimkus-Kapseln funktioniert?
      Viele Grüße

    • #1821 Antworten
      Astrid
      Gast

      Hallo Katrin,

      da ich gerade erst mit den Kapseln begonnen habe, lese ich hier noch viel und finde es schade, wenn hier so wenig kommentiert wird. Deshalb schreibe ich auch, wenn ich nicht so qualifiziert bin. 😉

      Ich habe eine Gynäkologin in Hannover gefunden, die in einer ganz normalen kassenärzlichen Praxis arbeitet. Das finde ich praktisch, weil sie dann auch im Zuge der Krebsvorsorge meine Zysten und das Myom beurteilen kann, wenn meine örtliche Frauenärztin, die nicht mit naturidentischen Hormonen arbeitet, damit überfordert ist, wenn zum Beispiel meine Schleimhaut wieder dicker wird, oder leichte Blutungen auftreten. Sie möchte mich dann gleich zur Ausschabung schicken. Ich würde dann einfach ganz wechseln. Leider ist der Weg nach Hannover auch nicht nicht so nah, ca. 50 km. Aber dafür bin ich sehr zufrieden mit ihr, ihrem Wissen, ihrer Betreuung und sie nimmt auch ein humanes Honorar für die Beratung.

      Tja, wie man das mit einer HP realisieren kann, weiß ich auch nicht. Das geht ja nur, wenn es einen Arzt dazu gibt, der bereit ist mit der/dem HP im Team zu arbeiten. Ich habe mich sehr von der Schulmedizin distanziert, aber hier fühle ich mich dann bei der Ärztin in guten Händen. Heilpraktiker müssen sicher mehr Ausbildung auf dem Gebiet haben, als nur die Rimkusausbildung. Das ist aber nur meine persönliche Einschätzung. Vielleicht kann man das auch schnell und fundiert genug lernen, um auch mit Problemen klar zu kommen, die auftreten können.

      Wie lange das Auffüllen dauert, weiß ich nicht. Das ist sicher auch unterschiedlich. Ich rechne mit mindestens einem Jahr. Die Beschwerden werden vielleicht früher verschwinden.

      Liebe Grüße

      Astrid

    • #1830 Antworten
      Elsabina
      Gast

      Hallo Astrid,
      zu deiner Antwort vom 26.04.2018 möchte ich nur kurz Stellung nehmen. Ich bin auf dem Gebiet der Rimkus-Methode noch ein absoluter „Frischling“. Habe auch erst in dieser Woche mein Labor-Ergebnis bekommen und harre der Kapseln, die da kommen werden. Nun aber zum Eigentlichen:
      Die Heilpraktiker-Ausbildung ist eine fundierte, ganz auf die Wissensvermittlung eines Medizinstudiums ausgerichte Ausbildung. In einer solchen HP-Ausbildung wird grundsätzlich nichts anderes vermittelt, als im Medizinstudium auch. Sicherlich in der Biochemie nicht so ganz tiefgehend.Während dieser Ausbildungszeit haben die Alternativ-Therapien erst einmal keinerlei Raum. Die Therapien der HP`s kommen i.d.R. erst nach Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde dazu. Diagnostizieren und Therapieren dürfen nämlich nur diejenigen, die dazu bestallt sind (Ärzte) bzw. eine Erlaubnis nach dem Heilpraktiker-Gesetz von 1939 besitzen (HP´s). Um diese Erlaubnis zu erhalten, bedarf es einer strengen schriftlichen und auch praktischen Überprüfung beim Gesundheitsamt bzw. durch die entsprechenden Amtsärzte. Es ist ganz und gar nicht leicht, diese Prüfungen zu bestehen.
      Grundsätzlich hat also ein HP eine entsprechende Ausbildung, aber natürlich bedarf es noch der speziellen Kenntnisse der Rimkus-Methode und der Vertiefung der bereits durch die HP-Ausbildung erhaltenen gynäkologischen und endokrinen Kenntnisse.
      Das Problem der Hp`s besteht v. a. aber auf der rechtlichen Ebene: Da die HP´s keine rezeptpflichtigen Medikamente verordnen dürfen, liegt hier bereits der „Hase im Pfeffer“.
      Aber grundsätzlich wäre hier zu sagen: Es obliegt immer der Sorgfaltspflicht eines HP, sich auch entsprechend seiner Therapierichtung sorfältig und ausführlich ausbilden und v.a. auch weiterbilden zu lassen. Auch für einen HP besteht eine Fortbildungspflicht. D.h., er muss auf jeden Fall immer mit allem, was die Therapie bedeutet, also mit Indikationen und Kontraindikationen, Problemstellungen usw. bestens vertraut und sichersein. Kurz gesagt: Er muss immer ganz genau wissen, was er tut! Da ergeht es ihm nicht anders als den Ärzten auch.
      Mir war es wichtig, dies noch einmal algemein anzusprechen, da den meisten Laien und auch der Ärzteschaft nicht bekannt ist, was sich hinter der Berufsausbildung „Heilpraktiker“ verbirgt. Leider gibt es – wie in jedem Bereich – auch hier die s.g. „Schwarzen Schafe“.

      • #1832 Antworten
        Astrid
        Gast

        Liebe Elsabina,

        das hast du schön zusammengefasst. So ungefähr hatte ich das auch eingeschätzt. Ein bisschen mehr Ausbildung haben die Ärzte sicher dennoch, denn das Studium ist ja erheblich länger, als die Ausbildung der HP. Schade nur, dass die Mediziner häufig nicht viel mehr damit anfangen, als Medikamente zu verschreiben, wenn man die Notfallmedizin und die Chirurgie nicht mit rechnet.

        Liebe Grüße
        Astrid

    • #1952 Antworten
      Elisabeth
      Gast

      Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

      ich nehme schon seit Jahren Rimkus Hormonkapseln und fühle mich mich damit sehr wohl.

      Da die Hormone sehr wirksam sind, ist meine Frage, ob sie auch zur hormonellen Kontrazeption ( bei meiner Tochter) eingesetzt werden können.

      Mit freundlichen Grüßen
      Elisabeth

    • #2245 Antworten
      Sabine B.
      Gast

      Hallo, ich bin 52 Jahre, nehme seit August 2017
      Rimkus Kapseln. Dosierung im Moment
      estradiol 0.6, Progesteron 60 mg. Habe starken
      Haarausfall, Kopfschmerzen, Blutungen.
      Blutwerte sind gestiegen.
      E2AE von 64,2 auf 260 ng/L.
      E2 von 235 auf 951. Pmol/L.
      Rezeptur danach ist gleich geblieben. Die Werte
      habe ich auf Nachfrage erhalten, weil ich
      zusätzlich zum Hautarzt möchte.
      Dabei habe ich die Gynäkologin angesprochen,
      sie sagte, sie habe die Werte einfach
      übersehen. Da ich die neue Lieferung bereits
      erhalten habe, soll ich jetzt nur 1 Kapsel morgens nehmen. Mir geht es nicht gut dabei. Wodurch steigen
      meine Blutwerte so stark an, wenn die Rezeptur
      die letzten 6 Monate nicht verändert wurde.
      Ich bin ratlos und weiß nicht, wie ich damit
      umgehen soll. Bitte helfen Sie mir.
      Welche Ratschläge können Sie mir geben.
      Vielen Dank.

    • #2280 Antworten
      Contois
      Teilnehmer

      Da ich leider nicht rausfinde wo ich hier einen neuen Tread öffnen kann stelle ich hier meine Frage und hoffe es ist nicht all zu daneben…vor ca 9Monaten bekam ich eine 5%bioidentischen Progesteroncreme verschrieben,die mir sehr gut getan hat…Vor 3Monaten jedoch,und es kam wirklich schlagartig,stellten sich massive Schlafprobleme ein.Mein damaliger Arzt war aber in die Schweiz gegangen und nun stellte sich mir das Problem einen neuen Arzt der sich mit bioidentischen Hormone auskennt zu finden Zum Glück konnte man mir in der Apotheke weiterhelfen….beim neuen Blutbild stellte sich heraus das ein starker progesteronmangel herrscht,das östradiol niedrig ist,ebenso Dhea und Testosteron…ich bekam nun Kapsel statt creme…meine Frage ist,wie schnell kann ich mit Linderung meiner schlaflosen Nächte rechnen?…ich nahm die Kapsel bis jetzt nur 4 tage,muss nun 7 tage pausieren und beginne dann endlich sie einen ganzen Zyklus zu nehmen…in den 4 tagen konnte ich nicht schlafen…jetzt wärend meiner Periode auch nicht

    • #2281 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo Contois,

      du schreibst, du hast Kapseln von deiner Apotheke bekommen. Von welchen Kapseln sprichst du? Rimkus gibt es nur auf Rezept von einem Arzt verschrieben. Er wird die Dosis anhand deiner Werte ermitteln, anfangs natürlich noch sehr niedrig dosiert. Dein Körper muss sich erst wieder allmählich an die Hormone gewöhnen, die ihm fehlen.

      Bei 4 Tagen ist auch unter Rimkus kein Wunder zu erwarten. Natürlich dauert es auch mit Rimkus-Kapseln eine Weile bis Besserung eintritt, auch wird es dauern, bis die optimale ‚Aufdosierung‘ erfolgt ist.

      Alles Gute!
      Rutschgerl

    • #2283 Antworten
      Contois
      Teilnehmer

      Es sind Rimkus Kapseln,natürlich auf Rezept….2x täglich und pro kapsel sind 100mg prog und 0,50 mmg estradiol….zur zeit habe ich Einnahme Pause in 3 Tagen kann ich dann mit der Einnahme wieder beginnen….nicht mehr zu schlafen ist wirklich der Horror,hin und wieder nehme ich eine SchLaftablette um eine Unterbrechung zu haben,….aber das ist nun keine Lösung…hätte nie gedacht das hormone soviel auslösen können,…..ich hoffe das es das ist,manchmal zweifle ich an mir selber ob psychisch alleS mit mir stimmt…wie lange hat es bei dir gebraucht bis du eine Wirkung gemerjt hast? Lg

    • #2284 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Bist du auch in den Wechseljahren/Menopause?

      Bei mir waren Hitzewallungen/Schweißausbrüche und Erschöpfung das Thema. Schlafstörungen hatte ich (noch) nicht.
      Gute Frage, wie war das damals… Hitzewallungen/Schweißausbrüche hatte ich noch länger, aber alle Symptome, die mir schnell auf den ‚Keks‘ gingen, waren nicht mehr so ‚erdrückend‘ als ich mit Rimkus begonnen hatte.

      Hätte nicht gedacht, dass sowas ‚Lächerliches‘ wie Hitzewallungen in kurzer Zeit so nerven können. Klingt so harmlos, aber teils halbstündlich – ätzend! Auch die Erschöpfung kam mir immer mehr vor. Wobei ich im Nachhinein denke, dass ich mich im Laufe der Wochen auch ‚reingesteigert‘ habe. Fängt es jetzt auch an wie bei allen? Erst die eine Beschwerde, dann immer mehr und mehr?! Als mein ‚Konzept stand‘ und ich den Termin bzgl. Rimkus hatte, kam es mir nicht mehr so schlimm vor. Ich für mich wusste, das ist das Richtige für mich. So war es auch schnell besser – aber auch nicht nach wenigen Tagen. Jeder Körper wird anders reagieren, je nach Mangel. Ohne Schlaf könnte durchaus belastender sein als es Hitzewallungen sind, will ich mal behaupten. Geht sicher an die Substanz, je länger es dauert. Kapsel nehmen und das ‚Wunder‘ passiert, so geht’s bei keinem, will ich mal unterstellen.;-)
      Ich bin auch noch in der Phase mit der Einnahmepause. Anfangs merkte ich auch schnell, dass sich die alten Symptome wieder bemerkbar machen. Aber ‚anstrengender‘ war für mich, danach wieder mit den Kapseln zu beginnen.

      Je näher ich aber der ‚Ziel-Dosis‘ kam, um so besser das Gesamtgefühl und auch die Symptome waren sowohl in der Einnahmepause, als auch beim Wiederbeginn, kaum ein Thema. Ich habe auch noch nicht die 100%ige Dosis, aber wir sind halt keine Maschinen. Es wird sicherlich auch wieder Anpassungen geben, aber ich fühle mich dennoch rundum wohl. Auch wenn sich minimalste Anwandlungen von Schweißausbrüchen andeuteten. Stört mich Null! Ich weiß ja, dass nur eine kleine Dosisveränderung nötig ist.

      Bilde mir auch ein, dass sich nochmal seit einigen Wochen mehr ‚Stabilität‘ eingestellt hat, seit mein Vitamin-D-Wert im Normbereich ist. Bin auch grad mitten in der Pause, aber nennenswerte Beschwerden habe ich keine.

      Es ist so ein Unterschied zu vor einem Jahr und ich bin immer wieder ‚hin & weg‘, was diese Kapselchen bewirken!

      Die Psyche spielt auch eine große Rolle. Wenn die Spiegel ausgeglichen sind, steigt auch die Selbstsicherheit wieder. Gerade ‚Schlafentzug‘ macht einen bestimmt nicht besonders geduldig, kann ich gut verstehen. Aber genau das ist es, was du im Moment brauchst: GEDULD! Ich bin nachwievor überzeugt, dass es der einzig bestehende Weg ist, sich was ‚Gutes zu tun‘ und nicht schon in den 50ern mit Allerlei Zipperlein konfrontiert zu werden, die schnell schlimmer werden.

      Gib‘ nicht auf, ich wette, es lohnt sich!

      Eine schöne Restwoche!
      Rutschgerl

    • #2285 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      P.S.: Ich hätte auch nicht gedacht, dass ein Hormonmangel so ‚zuschlägt‘ und war mal der Meinung, das muss man doch nur durchstehen. Dazu bin ich nicht leidensfähig genug, vorschnell das Handtuch zu werfen, wenn es Hoffnung für ein „angenehmeres“ Leben gibt, wie ich es aus jüngeren Zeiten kannte.

    • #2287 Antworten
      Angelika
      Teilnehmer

      Hallo Contois,
      ich hatte u.a. auch Schlafstörungen
      (aber auch Hitzewallungen, Blutdruckschwankungen, oft das Gefühl, dass das Leben zu Ende sei…) ich kann das gut nachvollziehen, dass man an sich und der Welt zweifelt und sehr ungeduldig wird.
      Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen. Ich nehme seit Anfang Juli 2018 die Rimkus Kapseln und ich schlafe inzwischen wieder wie ein Baby. Ich kann dir nicht mehr genau sagen wann es besser wurde, aber ich weiß, dass ich mich schon nach 2 Wochen besser fühlte

      Gedulde dich, es wird bestimmt besser werden!
      Was mir noch einfällt, hast du deine Schilddrüse untersuchen lassen, denn die kann auch mal Schlafstörungen verursachen.

      VG, Angelika

    • #2291 Antworten
      Contois
      Teilnehmer

      Danke Euch,die Antworten machen mir Mut…..ich habe auch das Gefühl das die kapseln der richtige weg sind,und werde mich in Geduld üben….ich schlafe ohne chem.hilfe überhaupt nicht,und das seit 4 Monaten…..ich hatte zuvor “nur“einen progesteronmangel,dann kam aber plötzlich das östrogen dazu,ein sehr niedriger Testosteron spiegel und Dhea wert…..mein Arzt hat mir zu den Rimkus Kapseln auch Dhea verschrieben,obwohl ich sehe das Dr.Beck kein Freund davon ist…..Danke für die lieben aufbauenden Worte….ich werde berichten wie es weiter geht

    • #2292 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Das freut mich, wenn dir unsere Antworten Mut machen! Es sind unsere Erfahrungen und auch du schreibst, dein Gefühl ist, dass es der richtige Weg ist. Die beste Basis, wenn man selbst davon überzeugt ist!

      Erst sinkt das Progesteron, später auch das Östrogen. Auch bei mir sind dann „ohne“ Östrogen die Beschwerden los gegangen.

      Ja, das mit DHEA habe ich auch so gelesen. Leuchtet mir auch ein, dass es in der Regel nicht nötig ist zu substituieren. Aber dein Arzt wird seine Gründe haben.

      Gibt es vielleicht andere Gründe in deinem Leben, dass es so plötzlich gar nicht mehr mit dem Schlaf klappt und alles kommt gerade zusammen, inkl. Hormonen dann der „Super-Gau“?

      Würde mich freuen, wenn du erzählst, wie es weiterging!

      Virtuelles ‚Drückerle‘ von
      Rutschgerl

    • #2342 Antworten
      andrea Huwyler
      Gast

      Guten Tag Herr Dr.Beck.
      ich bin 45 Jahre alt
      seit 12 Jahren keine Menstruation mehr
      bis ca 43 Jahre keine Hormonersatztherapie, wegen des First-Pass Effect ——–nun seit ca 2 Jahren Rimkuskapseln ( mir geht es super und laut meiner Aerztin kein Problem ,da Bioidentische Hormone keine Nebenwirkungen erzeugen.))

      Aufgrund meiner Thrombosengefärdung wurde mir von meinem langjährigen Frauenarzt keine Hormone verschrieben.
      Diese Woche hatte ich nun eine Gyn. – Kontrolle bei meinem langjährigen Frauenarzt der übrigens Prof. ist.
      Er meinte ,dass ich bei den Rimkuskapseln meine Dosierung: 100mg progesteron und 0,9 mg Estradiol auch den Firstpass Efect hätte. ..Nun bin ich verunsichert !
      Bei Ihnen im Forum habe ich nun gelesen, dass durch die Oelzugabe,(hoffe habe richtig gelesen..) der Kapsel dieser First pass effect entfällt . Pharma Wiki wird geschrieben: Bitte lesen Sie unten bei Beurteilung:

      (Bioidentische Hormone haben dieselben Nebenwirkungen wie die vermeintlich gefährlichen synthetischen Wirkstoffe.)

      ich wäre froh wenn Sie mir noch Ihre Meinung dazu schreiben könnte,damit ich in meinem speziellen Fall die Rimkuskapseln weiter in Ruhe und ohne Bedenken nehmen kann.
      Vielen Dank und freundliche Grüsse aus der Schweiz
      andrea Huwyler

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      Bioidentische Hormone
      Arzneimittelgruppen Hormone
      Bioidentische Hormone sind Wirkstoffe, welche mit den Hormonen, die der Körper selbst herstellt, strukturell und funktionell identisch sind. Gemeint sind im engeren Sinn vor allem Sexualhormone wie Estradiol, Progesteron und Testosteron.
      synonym: Bioäquivalente Hormone, bioidentisch, Bioidentische Progesteronsalbe, Bioidentische Hormontherapie, Natürliches Progesteron, Naturidentische Hormone

      Definition
      Bioidentische Hormone sind pharmazeutische Wirkstoffe, welche mit den natürlichen, vom menschlichen Körper selbst hergestellten Hormonen, strukturell und funktionell identisch sind. Im engeren Sinn sind damit vor allem weibliche und männliche Sexualhormone gemeint, nämlich Dehydroepiandrosteron, Estradiol, Estriol, Estron, Progesteron und Testosteron. Im weiteren Sinn fallen auch andere Hormone wie Levothyroxin und Cortisol darunter. Die Wirkstoffe können von Stoffen biologischer Herkunft abgeleitet sein, dies ist jedoch keine Notwendigkeit. Meist werden sie synthetisch oder halbsynthetisch hergestellt.

      Beurteilung
      Bioidentische Wirkstoffe finden sich auch in zahlreichen konventionellen Hormon-Medikamenten.
      Bioidentische Hormone haben dieselben Nebenwirkungen wie die vermeintlich gefährlichen synthetischen Wirkstoffe.
      Chemische Derivate von Naturstoffen haben als Medikamente oft bessere Eigenschaften als ihre natürlichen Vorläufer.
      Literatur

    • #2348 Antworten

      Hallo Andrea,

      ja im Internet und von nur oberflächlich informierten Arztkollegen kann man manchmal die erstaunlichsten Sachen lesen… So wird zB des öfteren behauptet, daß Östrogen ein Gefahrenstoff sei – was natürlich vollkommener Unsinn ist. Würde das zutreffen, dann gäbe es uns Menschen schon lange nicht mehr, weil die schwangeren Frauen durch ihr eigenes zigfach angestiegenes Östrogen sterben müssten und das würde erst recht für Ihre Feten gelten… Das ist also offensichtlich Unfug!
      Wie kommt es dann aber zu solchen Aussagen? Oder konkret, woher kommt die Angst vor „den Hormonen“, insbesondere vor Östrogen?
      Die Antwort sind die wissenschaftlichen Studien, die das angeblich bewiesen haben sollen. ABER diese Studien wurden gar nicht mit echten Hormonen gemacht, sondern mit synthetisch MODIFIZIERTEN hormonähnlichen Substanzen. Und diese „HormonFälschungen“ werden absichtlich verändert, um andere Wirkungen zu haben, um anders abgebaut zu werden etc. Und obwohl das bekannt ist und sogar ausdrücklich absichtlich so gemacht wurde, wird dann behauptet, es handle sich um genau dasselbe! Was aber nicht zutrifft!
      Der entscheidende Unterschied ist also, ob das untersuchte Hormon UNVERÄNDERT ist (also gewissermaßen ein „original“-Hormon), oder ob es sich um eine synthetisch MODIFIZIERTE (veränderte) Substanz handelt. Ärztliche Kollegen behaupten dann gern, solche Veränderungen seien unerheblich, es komme nur darauf an, ob die Substanz in den Rezeptor passt und dann eine HormonWirkung auslöst. Wenn das richtig wäre, dann wäre zB auch eine bestimmte Art von Plastik ein menschliches Hormon, weil zB Bisphenol aus Babyflaschen hochgefährliche Hormonwirkungen hat und es bekanntlich deshalb vor einigen Jahren verboten wurde. Aber auch bestimmte Pflanzen (Hopfen, Rotklee etc) oder manche Tierexkremente (Stutenurin) wären dann menschliche Hormone, weil diese Stoffe teilweise in Hormonrezeptoren hinein passen und insofern Hormonwirkungen auslösen können…
      Es ist also nicht richtig, daß alles, was in einen Hormonrezeptor passt und dort eine Hormonwirkung auslöst, daß das damit schon ein Hormon ist. Damit ein bestimmter Stoff auch wirklich ein menschliches Hormon ist, muß dieser Stoff einen ganz bestimmten Aufbau haben. Wenn etwas dem nur ÄHNELT, dann können zwar hormonähnliche Wirkungen ausgelöst werden, aber es ist dann eben KEIN ECHTES HORMON – und wir müssen mit teilweise sehr gravierenden unerwüschten Wirkungen rechnen, bis hin zu Krebs, Unfruchtbarkeit oder gar Tod.
      Wenn man diesen Gedanken zu Ende denkt, dann wird klar, daß auch die AntiBabyPille keine echten Hormone enthält und wir können verstehen, daß diese veränderten hormonähnlichen Substanzen grundsätzlich potentiell gefährlich sind.
      Deswegen macht es einen großen Unterschied, ob in wissenschaftlichen Studien UNVERÄNDERTE ORIGINAL- HORMONE untersucht werden oder synthetisch MODIFIZIERTE hormonähliche Substanzen, was aber in der Regel der Fall ist.
      Beobachtungen von MODIFIZIERTEN hormonähnlichen Substanzen können nicht einfach auf die UNVERÄNDERTEN originalHormone übertragen werden.
      Leider wird das aber genau das laufend gemacht – siehe die erwähnten Artikel in Wiki oder in den meisten wissenschaftlichen Studien.
      Warum erkennt das kaum jemand, warum gibt es keinen Protest? Ja, das kann man sich wirklich fragen…

      ES BLEIBT ALSO DABEI:
      Natürliche unveränderte Hormone sind KEINE ARZNEIMITTEL, sondern Naturstoffe – und wenn diese unveränderten Hormone im richtigen Verhältnis zueinander im menschlichen Körper vorhanden sind, dann geht es uns gut, wir haben Energie und bleiben gesund – und wir können uns fortpflanzen.

      Wenn die Hormone abfallen und/oder durch veränderte hormonähnliche Substanzen ersetzt werden, dann steigt das Risiko für verschiedene Erkrankungen, es geht uns zunehmend nicht mehr gut, die Energie lässt nach und es steigt die Neigung zu erkranken…

      In der Rimkus-Therapie werden AUSSCHLIESSLICH unveränderte Hormone verwendet, damit wird ein HormonMangel wieder aufgefüllt und der vorherige gesunde Zustand wieder hergestellt. Damit ist also eine ABNAHME von Gesundheitsrisiken verbunden und eine VERBESSERUNG der Gesundheit – im Gegensatz zu synthetisch MODIFIZIERTEN Hormonn, wo eine ZUNAHME von Gesundheitsrisiken nachgewiesen wurde.

      Besten Gruß

      Dr Dr Beck

    • #2837 Antworten
      Michael
      Teilnehmer

      Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

      ich bin 62 Jahre alt, männlich und nehme seit vier Wochen Rimkus-Kapseln mit 50mg Progesteron und 0,05 mg Estradiol, die Blutwerte ergaben zuvor einen leicht erniedrigten Estradiolwert und nicht mehr messbares Progesteron.

      Ich leide seit mehr als 20 Jahren an einem Restless Legs Syndrom, das seitdem mit verschieden Medikamenten, zuletzt Neupro 2 mg, behandelt wird. Seit einigen Jahren sind allerdings starke Muskel- und Nervenschmerzen hinzugekommen, gegen die kaum etwas hilft, außer Opiaten und Pregabalin, allerdings lässt die Wirkung immer mehr nach. Zunächst wurde eine Augmentation vermutet, eine Absetzversuch der Neupro-Pflaster scheiterte allerdings, die Mißempfindugen kamen wieder, die Schmerzen blieben und das hochdosierte Prgabalin konnte die Symptome kaum lindern.

      Nachdem ich mit der Einnahme der Rimkus-Kapseln begonnen hatte zeigte sich nach ca. einer Woche zunächst eine Besserung der Schmerzsymptome und des Allgemeinbefindens sowie der Stimmung. Allerdings hielt das nur einige Tage an, seitdem haben sich die Schmerzen wieder verschlechtert und sind mittlerweile schlimmer als vorher.

      Vielleicht haben Sie Erfahrung mit dieser Problematik. Ich frage mich, ob die Rimkus-Therapie bei diesem Beschwerdebild vielleicht kontraproduktiv ist, ob es sich nur um eine Anfangsverschlimmerung aufgrund der Umstellung des Hormonhaushalts handelt oder ob vielleicht eine Wechselwirkung durch die Hormoneinnahme im Dopaminhaushalt entsteht, der ja beim RLS gestört ist und durch Progesteron beeinflusst wird. Oder ist die Dosierung zu gering?

      Würde mich über eine kurze Antwort sehr freuen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Michael

    • #3354 Antworten
      Martina
      Gast

      Ich bin 54 Jahre und nehme erst drei Tage die Rimkus-Kapseln.Leider fühle ich mich damit nicht so gut.Bin total müde und etwas schwindelig,ab und an.Es hat über zwei Jahre gedauert,bis ich endlci herausgefunden habe,warum ich mich so schlecht fühle.Ich habe mich schlau gemacht und Ärzte gewechselt und dann von einem Endokrinologen erstmahlig gehört,es liegt sicher an den Wechseljahren.Jetzt habe ich eine gute Ärztin die mit Rimkus arbeitet .Dr.Dr.Thomas Beck schrieb oben in einem Artikel,das man die Kapseln schon zweimal täglich nehmen soll,damit ein stabiler Wert erhalten bleibt.so habe ich das verstanden.Meine Ärztin sagte aber zu mir,das ich anfangs,wenn ich die Kapseln nicht so gut vertrage,ruhig nur eine nehmen kann.Jetzt bin ich verunsichert.Ich hoffe das sich die Beschwerden bald legen.Habe auch vorher die synthetischen Hormone genommen,die habe ich garnicht vertragen.Bin davon förmlich vom Stuhl gekippt,war wie in Narkose.Das war echt heftig.obwohl meine Ärztin auch sagte null Nebenwirkungen,nehmen sie eine Kapsel und ein Hub Gel ,morgens und abends und wenn zuviel,dann einfach nur einmal.War auch voll quatsch.Habe den Beipackzettel gelesen und sofort die Dinger weg getan.Kam dann durch suchen hier bei You-Tube auf dei Rimkus-Methode und dachte mir,naja was habe ich zu verlieren.Hoffe es klappt auch bei mir und es wirkt,bald.

    • #3355 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo Martina,

      generell soll man 2 Kapseln nehmen, idealerweise im Abstand von 12 Stunden.
      Aber anfangs dauert es einfach seine Zeit, bis sich der Körper an die neue ungewohnte Hormonzufuhr gewöhnt hat. Gerade die Symptome, die du erwähnst, wurde schon öfter erwähnt. Normalerweise müsste es nach kurzer Zeit wieder verschwunden sein.
      1 Kapsel soll man wirklich nur kurzfristig einnehmen, sonst ist es aufgrund der Halbwertzeit der Hormone (besonders Östrogen „hält nicht so lange“) ein Problem der Versorgung: Die Hormone schwanken zu sehr und du fühlst dich noch weniger wohl.
      3 Tage sind eine irre, irre kurze Zeit.

      Mit einer guten Ärztin an deiner Seite, wird es klappen. Aber du musst auch Geduld haben bis die Auffüllphase beendet ist!

      Alles Gute,
      Rutschgerl

    • #3356 Antworten
      Martina
      Gast

      Hallo Rutschgerl zuerst einmal lieben Dank,für deine aufmunternden Worte,das tut wirklich sehr gut,das zu hören.Bin so ziemlich alleine mit meiner Angst und die Befürchtung,das es nicht klappt bei mir.Deshalb finde ich es supi,das es hier Frauen und Männer gibt,die auch darüber schreiben und wie in deinem Fall,einem Mut zu sprechen. 🙂 Ich werde die Kapseln weiter nehmen und hoffen,das es bald umschlägt und ich wieder meine Energie zurück bekomme und wieder unter die Leute kann.Dir auch alles Gute 🙂

    • #3357 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Du, die Angst kenne ich. Ich dachte damals auch, wenn es nicht funktioniert? Das vergeht aber wirklich schnell, weil man nach 1, 2 Wochen eine Veränderung merkt. Bei mir war es die Energie, dafür dauerte es bei mir bis es sich mit den Blutungen regulierte. Östrogen-Rezeptoren haben noch gut angesprochen, so hatte ich Brustschmerzen. Aber das hatte ich vorher auch ohne Rimkus und ich wollte die Einstellung so schnell wie möglich machen. Auch bei einer neuen Dosis denkt man sich manchmal, sie passt so gar nicht, wenn man sie einen Monat genommen hat und -Zack!- der nächste ist ganz anders. Im ersten halben Jahr gibt’s schon Schwankungen, die einzelne Symptome zeigen. Es kommt halt soooo viiiiiel auf einen guten Arzt an, daher empfehle ich immer, wie du vielleicht schon von mir gelesen hast, dass es so wichtig ist, sich über die Grundlagen der Methode zu informieren.
      Daher bin ich so ‚fleißig‘ hier vertreten, um bei Unsicherheiten zu helfen, soweit ich das als Laie natürlich kann.
      Denn eines weiß ich: Es funktioniert und man bekommt wirklich sein Leben zurück – eher sogar ein Besseres! (Wahrscheinlich waren meine Hormone noch nie so optimal wie sie es jetzt sind – und ich fand’s gar nicht so schlecht vorher.)

      Bist du auch so erschöpft wie ich es war? Das ist echt heftig, glaubt man nicht wie ‚ausgeknockt‘ man sein kann. Aber umgekehrt habe ich nicht gedacht, dass es so toll werden würde wie es jetzt ist!
      So wie mir, soll es auch anderen gehen dürfen – und das geht nur, wenn die Methode 1:1 umgesetzt wird. Hier konnten so schon mehrere erkennen, dass sie Fehlinformationen ihrer Therapeuten hatten. Drum bin ich so unermüdlich.;-)

      Genau, versuche also erstmal 2 zu nehmen. Wenn es überhaupt nicht geht, dann mal paar Tage eine. Bisher habe ich Rückmeldungen bekommen, die starke Probleme hatten, dass es tatsächlich nach 1, 2 Wochen weg war.
      Ich hatte nach der letzten Blutung immer mehr neue Probleme; mir war alles, was mal leicht auftauchte, in der Anfangszeit regelrecht egal – nur nicht wieder zurück zum „Anfang“.

      Aber wenn du die Symptome hast, ist schon mal klar, dass es funktioniert und Hormone ihren „Weg bahnen“. Du wirst auch noch eine gewisse Angst von deinem Erstversuch mit synthetischen Hormonen haben, wo es gründlich schief gelaufen ist, wie du berichtet hast. Sowas muss sich erst legen, in dem du merkst, wie gut es nun funktioniert.

      Das wird schon, aber es lässt sich nicht von der Hand weisen: Geduld braucht man, bis man in den Zielbereichen angekommen ist. Auch dann wird es immer wieder Anpassungen geben, aber dafür lassen wir die Blutwerte regelmäßig kontrollieren.

      Wenn du Fragen hast, dich was bedrückt – einfach melden! Werden schon eine Lösung finden.

    • #3369 Antworten
      jeanette
      Teilnehmer

      Guten Tag, ich bin neu hier. Hatte drei Jahre Beschwerden, hitzewallunge, bauchdruck, Anfälle von herzzschmerzen, wo ich kaum noch atmen konnte und große Angst hatte. Meine Frauenärztin sagte mir damal, nachdem ich auf einen Hormonspiegel bestanden hatte, dass ich die Werte einer 90 jährigem hätte und verschrieb mir ein homöopathisches Mittel. Es half nichts. Ich bin vom Kardiologen über Lungen Arzt, Hausärztin u.s.w. Niemand konnte mir helfen. Dann bekam ich einen Tipp Rimkus. Ich war bei einer Gynäkologin die mir die Kapseln verschrieb. estradiol 0,5mg und Progesteron 90 mg. Das ist jetzt zwei Wochen her. Mir geht es super, keine hitzewallungen mehr, kein bauchdruck, keinerlei Nebenwirkungen. Es scheint ich bekomme mein altes Leben zurück. Ich habe so sehr auf die Kapseln gewartet und war so voller Hoffnung und ja, meine Hoffnung hat sich erfüllt. Ich bin total glücklich. Drei Jahre lang diese Ungewissheit was ich habe. Ich hoffe natürlich, dass ich nicht zunehme, wie hier viele schreiben. Auf der anderen Seite denke ich, ich bin 1,65 groß und wiege 74 kg, dass sich mein Gewicht ehr regulieren wird. Ich bin auf jeden Fall super dankbar, dass ich endlich Hilfe gefunden habe. Ich bin auch noch bei einer mir empfehlenden Heilpraktikerin gewesen. Sie sagte das gleiche, Hormon Haushalt ist nicht ok und empfahl mir Rimkus. Ich nehme jetzt auch noch Mittel für Unterfunktion der Schilddrüse und bin überzeugt, dass es mir wieder richtig gut gehen wird. Danke Dr. Rimkus.

    • #3370 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Wie schön, dass auch du die Begeisterung teilst und deine Odyssee ein Ende gefunden hat! Allerdings bist du noch ganz am Anfang, es wird sich vermutlich noch was ‚tun‘.

      Es ist wirklich verblüffend, was ein Ausgleich des Hormonhaushalts bewirkt. Es ist wie ein Wunder, das man kaum glauben kann und anfangs begleitet einen noch die Angst, es könnte wieder enden. Aber das verliert sich, auch wenn Anpassungen nötig werden, es ist ein neues Leben!

    • #4097 Antworten
      Anni Malis
      Gast

      Hallo liebe Frauen,
      ich bin 55 Jahre alt und seit ca. drei Jahren in der Menopause.
      Meine Hauptprobleme sind Schlafstörungen mit nächtlichen Hitzewallungen, eine gewisse Antriebslosigkeit und ein leicht erhöhter Blutdruck. Seit geraumer Zeit bin ich schnell gestresst, unkonzentriert und vergesslich. Ich bin sehr schlank und ernähre mich seit 11 Jahren bio-vegan. Zuvor war ich bereits 15 Jahre lang Vegetarierin. Ich achte sehr auf eine gesunde Ernährung mit möglichst hohem Rohkostanteil. Habe viel Bewegung und meine Hausärztin ist immer völlig begeistert von meinen guten Blutwerten. Es mangelt an nichts, bis auf die Hormone!
      Hier habe ich alles sehr aufmerksam gelesen.
      Bin völliger Rimkus-Frischling und nehme erst den 4. Tag die Kapseln ein.
      Die von Euch beschriebenen Nebenwirkungen hat mir meine Ärztin auch in Aussicht gestellt. Jedoch sollen diese nur in seltenen Fällen eintreten. Blutungen z.B. bei etwa 20% aller Rimkus-Patientinnen. In diesem Fall soll ich die Kapseln für sieben Tage absetzen und dann wieder nehmen. Das wäre dann wie ein Zyklus zu betrachten. Blutungen wären das worst-case-szenario für mich. Es war bisher für mich das Allerbeste an der Menopause, diesen „Ärger“ loszusein.
      Ich bin erstmal sehr positiv gestimmt und horche nicht allzu tief in mich hinein. Bin zuversichtlich, zu den 80% ohne einsetzende Blutungen zu gehören.
      Ich bin so gespannt, wie es für mich weitergeht und werde berichten…

    • #4098 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo,

      habe ich schon oft gehört, dass gedacht wird, ich mache alles für die Gesundheit, dann muss es mir gut gehen. Das finde ich besonders beachtlich, dass du dein Augenmerk dennoch auf Hormone lenkst! Klasse! Steht auch oft in Büchern, dass Ernährung und Sport ausreichen.

      Eine Prozentzahl bzgl. Blutungen ist mir nicht bekannt, aber generell sind erneute, erstmal regelmäßigere, Blutungen zu erwarten, je näher der Beginn der Therapie bei der letzten Periodenblutung liegt. So habe ich das bisher auch in Aussagen der Frauen bestätigt bekommen. Du hast gute Chancen, dass es nicht vorkommt oder eine einmalige Sache ist.

      Genau, das ist das Beste an der Menopause.;-)
      Man kann aber mittels Dosierung gegensteuern und die Blutungen versiegen auch dann allmählich.
      Ich finde Blutungen das kleinste Problem. Hauptsache die Beschwerden sind weg und die Gesundheitsprävention ist gegeben.

      Alles Gute!
      Rutschgerl

    • #5239 Antworten
      berna
      Teilnehmer

      Guten Tag Herr Dr. Beck,
      meine Erfahrungen mit den Rimkus Kapseln sind negativ und aufgrund der Nebenwirkungen habe ich sie abgesetzt. Nunmehr nehme ich Vit. D, Vit. K und Yams Kapseln, komme damit viel besser klar.
      Was waren die Nebenwirkungen der Rimkus Kapseln in meinem Fall: Allergischer Hautausschlag.
      Mein Versuch verlief 3x mit Allergie: wenn ich die Rimkus Kapseln wegließ, hörte auch die Allergie auf, nahm ich die Kapseln wieder, begann der Ausschlag erneut. Leider wurde ich durch den Frauenarzt nicht auf allergische Reaktionen hingewiesen.
      Verlauf:
      seit November 2020 Rimkus-Kapseln Einnahme aus zertifizierter Apotheke, seit Januar 2021 allergisch juckender Ausschlag auf der Handoberfläche und am After: kleine juckende Pusteln.
      Ich habe zwar eine Nickel Sulfat Allergie, aber die hat ja mit den Rimkus Kapseln nichts zu tun.

      Ich werde die Rimkus Kapseln also aus verschiedenen Gründen absetzten und meine Nebenwirkungen veröffentlichen, über die Sie mich leider in unserer Sprechstunde nicht aufgeklärt haben: zu hohe Zinkwerte, Titankapsel und Allergie.

      Kurz noch einmal meine Daten: 63 Jahre, seit 20 Jahren keine Eierstöcke und Gebärmutter mehr wegen Borderline Tumor.
      Aktuelle Dosierung in den Rimkus Kapseln seit 11-2020: Estradiol: 0,50 mg / Progesteron: 60 mg / Vit. D3: 2000 / Kupfer: 0,05 mg / Zink: 35 mg.
      meine Kapseln sind weiss, also mit Titandioxid.
      Mit freundlichen Grüßen, Bernadette

    • #5245 Antworten

      Hallo Bernadette,

      Diese Seite ist ja eigentlich zum Austausch unter Anwender*innen gedacht und keine „Frag Dr Beck“ Seite. Wenn Sie also eine Frage direkt an mich richten möchten, dann wäre es besser, wenn Sie sie direkt an mich richten und das nicht im Forum tun.
      Aber nachdem Sie nun Ihren post veröffentlicht haben, möchte ich auch antworten.

      Zum ersten erscheint mir Ihr post aus zwei verschiedenen Komponenten zu bestehen:

      a) eine inhaltliche Frage (Können Hormon-Kapseln nach Rimkus Allergien auslösen?) Antwort: siehe unten

      b) eine Mitteilung über Ihre Situation und Ihre Beschwerden/ Befindlichkeit: Sie haben unangenehme Symptome, Ihre ursprünglichen Beschwerden haben sich nicht wesentlich gebessert und Sie haben zudem die finanzielle Belastung der Behandlung auf sich genommen. SIe fühlen sich schlecht beraten und nicht gut begleitet.

      zu a) Können Hormon-Kapseln nach Rimkus Allergien auslösen?
      Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: nein, „unsere“ Hormon-Kapseln können keine Allergien auslösen. In den Apothekenzubereitungen von Hormonen sind keinerlei Stoffe enthalten, die ein allergenes Potential entfalten können, die RimkusKapseln aus zertifizierten Apotheken enthalten ausschliesslich arzneiliche Reinsubstanzen und keinerlei Zusatzstoffe.
      Wenn Sie keine GelatineKapseln einnehmen möchten, dann können Sie jederzeit VeggiCaps (also ohne Gelatine) bekommen.
      Ich selber therapiere nun seit 10 Jahren mit RimkusKapseln, Dr. Rimkus macht das seit 40 Jahren und es sind inzwischen wohl um die 500 Ärzte im Netzwerk mit vielen hundertausend Patientinnen und Patienten – und wir hatten noch nie einen Fall einer Allergie aufgrund der HormonKapseln (sofern die Kapseln von zertifizierte Apotheken hergestellt wurden).
      Nachdem eine Allergie aufgrund der Inhaltsstoffe nicht möglich ist, muß es sich bei Ihnen um eine andere Art von Reaktion handeln, dabei könne es sich zB um eine psychosomatische Reaktion handeln.

      zu b) Beschwerden und Befinden: Ihrem post ist zu entnehmen, daß Sie enttäuscht und wohl auch aufgebracht sind.
      Das finde ich schade und es tut mir leid. Als HormonNetzwerk haben wir großes Interesse daran, daß es unseren Patienten und Patientinnen durch die Behandlung mit human-identischen Hormonen besser geht – und nicht schlechter!

      Wir sollten also zunächst klären, ob es sich um einen unerwünschte Wirkungen oder um Fehler handelt, die auf eine unsachgemäße Behandlung zurück zu führen sind.
      So wie Sie die Sache schildern, habe ich allerdings nicht den Eindruck, daß von Ihrem Arzt gröbere Fehler gemacht wurden.
      Vielleicht wäre es sinnvoll, nocheinmal vertrauensvoll das ärztliche Gespräch zu suchen und die Ursache Ihrer Beschwerden gemeinsam zu erforschen?
      Es wäre doch wirklich schade, wenn Sie eine so schöne und bewährte Therapie nicht bekommen würden, mit der Sie Ihren Hormonmangel individuell wieder auffüllen können.

      Noch eine persönliche Anmerkung: bei allem Verständnis für Ihre Enttäuschung und für eine vielleicht unschöne persönliche Situationwäre: es nicht besser, wenn SIe freundlich Ihre Fragen stellen, als eine negative öffentliche Nachrede anzudrohen?
      Wir hatten doch keinerlei Streit oder Auseinandersetzung miteinander.

      Ich drücke Ihnen jedenfalls die Daumen, daß Sie einen guten Weg für sich finden,
      die besten Wünsche!

      Thomas Beck

    • #7353 Antworten
      kathi79
      Teilnehmer

      Hallo liebe Forumsmitglieder,

      ich bin erst seit März mit der Rimkustherapie zugange, bin 43 Jahre und habe noch einen relativ regelmäßigen Zyklus. Starke, und immer häufiger auftretende Migräne, sehr starke Blutungen, sowie massive Stimmungsschwankungen waren die Gründe für die Therapie. Zudem habe ich zuvor schlechte Erfahrungen mit Desogestrel und Chlormadinon gemacht. Leider sind bei mir die Hormonwerte zufällig bestimmt worden, einmal am Zyklustag 6 (unter Desogestrelsubstitution und Dauerblutung) und die Wiederholungsmessung am Zyklustag 7, 3 Monate nach Rimkusstart. Verordnet wurde 70mg Progesteron + Zusatz, 2 mal täglich durchgehend einzunehmen. Meine Werte waren wie folgt: Östradiol 126,6 danach 90,7pg/ml. Progesteron 0,1 danach 7 ng/ml. FSH 7,18 danach 11,7 IU/L. Besser wurde die Schmerzintensität der Migräne und die Blutungsstärke. Schlechter wurde Nervenschmerzen in der ersten Zyklushälfte und starke depressive Verstimmungen, sowie zunehmender Haarausfall. Gleich blieb die Migränehäufigkeit. 10 Wochen nach Einnahmestart zudem starker Schwindel ca. 1h nach Einnahme und morgens bereits beim Aufwachen aufgekommen. Die Verordnung wurde auf Östradiol 0,5mg und Progesteron 100mg festgelegt. Gefühlt kam es mir so vor, dass das Progesteron in der ersten Zyklushälfte zu hoch war und damit die Eizellreifung verzögert hat, was eben auch den niedrigeren Östrogenwert erklären würde. Daher war mir der Gedanke zusätzliches Östrogen einzunehmen nicht geheuer. Ich habe auf eine weitere Messung am Zyklustag 21 bestanden: Östradiol 264,9pg/ml, Progesteron 8,2 ng/ml, FSH 12,2 IU/l.
      Ist es einen Versuch wert, die Progesteronkapseln zyklisch einzunehmen? Wäre dann der Zykustag 12 der Starttag bis zum Blutungseintritt? Hat jemand damit Erfahrung wie sich das auf das Migräneverhalten und die Blutungsstärke auswirkt? Die Migräne hat bei mir im Alter von 37 Jahren zum Blutungseintritt begonnen, und seit wenigen Jahren hat sich erst ein zusätzlicher Anfall zum Eisprung und inzwischen auch genau zwischen Eisprung und Blutungeintritt eingeschlichen. Alles anscheinend Zeitpunkte zu denen Östrogen absackt. Die Blutung war so schwer, dass ich 6 große Inkontinenzeinlagen pro Tag benötigt habe mit massig Koagulat. Mir ging es dadurch an 3 von 4 Wochen so schlecht dass ich meinen Alltag kaum bewältigen konnte.
      Kann man alternativ mit einer Östrogen Progesteron Kombination den Zyklus beruhigen, also die starken und schnellen Leveländerungen unterdrücken? Die sollen der Grund für die Stimmungsschwankungen und vor allem die Migräne sein.
      Für Eure Erfahrung bin ich sehr dankbar. Mein Arzt hat leider keine mit menstruierenden Rimkusanwenderinnen, und der nächste Arzt ist über 130km weg. Mir ist natürlich klar dass der Austausch kein Ersatz ist für ein Arztgespräch 😉

      Euch allen wünsche ich einen schönen Abend
      Viele Grüße Kathi

    • #7357 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo Kathi,

      so wie du das beschreibst fehlt P wohl schon länger. Die Messungen am 7. ZT haben keine Aussagekraft, aber du hast das selbst schon richtig in die Hand genommen.
      Wurde z.B. Endometriose ausgeschlossen? Das scheinen ja extremste Blutungen bei dir zu sein. Ist es bereits besser geworden? Ein höherer Ö-Wert spricht nicht zwingend dafür, dass keines benötigt wird. Es kann auch aufgrund von Zysten z.B. (vorübergehend) erhöht sein. Ab einem FSH von 10 würde man durchaus eine Stützdosis Ö machen. Auch würde man hier auch 21 Tage durchnehmen können. Wer Zyklus noch möglichst lange aufrecht erhalten möchte, hat auch die Möglichkeit Ö (falls Bedarf) und P ab 14. ZT, 21. – Je nach Beschwerden. Auch 12. ZT ist möglich, wenn hier schon Probleme auftreten. Der Ansprechpartner muss hier allerdings dein Rimkus-Therapeut sein, der diese verschiedenen Möglichkeiten kennt und passend nach Gespräch für dich „auslotet“.

      Es ist die Frage, ob noch ein Eisprung stattfindet oder ob er zu schwach ist. Hormonelle Migräne geht mit P weg. Man kann es in dem Fall wie eine Schmerztablette anwenden, beschreibt es Dr. Rimkus.

      Viele Grüße,
      Ruth

    • #7373 Antworten
      Kathi
      Gast

      Hallo Ruth,

      danke für deine schnelle und ausführliche Rückmeldung. Enodmetriose wurde mal vermutet, da ich einige Jahre eine „Schokozyste“ am Eierstock hatte. Inzwischen ist die aber wieder weg. Schmerzen habe ich keine, außer mal etwas Rückenschmerzen während der Menstruation. Unter der dauerhaften Progesteroneinnahme ist die Blutung sehr viel weniger geworden, daher bin ich unsicher ob eine zyklische Einnahme, bis zum Start der Blutung, diese wieder verstärkt. Die starke depressive Stimmung nach der Periode ist allerdings kein guter Tausch. Dass der FSH ein Marker für die Östrogensubstitution sein kann wusste ich nicht. Danke für die Info. Leider ist die Migräne noch nicht so viel besser geworden. Daher bin ich unsicher ob eine Östrogensubstitution hier eine weitere Besserung bringen könnte. Weißt du ob die Dauereinnahme beider Hormone schädliche Auswirkungen haben könnte, wenn man noch menstruiert? Mein Zyklus ist mir eigentlich egal, mir ist nur noch an einer stabilen Stimmung und möglichst wenig Schmerztage gelegen . Wie kann man herausfinden ob der Eisprung zu schwach ist? Kann man Progesteron tatsächlich nur bei Schmerzen einnehmen? Gibt es dann nicht jedesmal eine Entzugsblutung, oder ist das dann zu wenig? Kannst du einen Rimkusarzt im Südwesten empfehlen der Erfahrung hat mit menstruierenden Frauen? So viele Fragen, ich hoffe es sind nicht zu viele 🙂 Viele Grüße Kathi

    • #7374 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo Kathi,

      die Rimkus-Methode füllt nur die Hormone auf, die einen Mangel aufweisen. Nur der bestehende Mangel wird auf kurz oder lang zu gesundheitlichen Problemen führen. Nicht aber gute Hormonspiegel😊

      Ich darf dir nur die Hormon-Netzwerkliste empfehlen. Alle sollten gleich gut sein…

      Anhand deiner Werte, zum richtigen Zykkuszeitpunkt abgenommen, kann man das feststellen. Auch ob überhaupt noch ein Eisprung stattfindet. Ein guter Eisprung hat 15-20ng/ml. Weicht ein Zyklus von der Länge her ab, kann man schon mal von einem wahrscheinlichen P-Mangel ausgehen.
      Im Buch von Dr. Rimkus wird es z.B. bei hormonell bedingter Migräne so beschrieben. Auch bei Problemen in der Periodenzeit kann es noch einige Tage während der Blutung genommen werden. Das kannst du alles mit deinem Therapeuten besprechen. P bietet viele Möglichkeiten😊

      Viele Grüße,
      Ruth

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