Forum-Antworten erstellt
-
AuthorArtikel
-
Dr. Dr. med. Thomas Beck
Keymasterso könnte man sagen
Dr Beck
Dr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo Schnack 50
Jedes Labor muß sehr strenge Qualitätskontrollen einhalten, sonst wären die Ergebnisse nicht verwendbar. (Das ist so aufwändig, daß es sich für die normalen Ärzte nicht mehr lohnt, das Labor selber zu machen). Sie können also weitgehend sicher sein, daß die vorliegenden Ergebnisse sehr genau gemessen wurden und damit gut vergleichbar sind.
Zur Qualitätskontrolle werden in Ringversuchen unterschiedlichen Laboren die gleichen Proben zugesandt und dann müssen alle das gleiche Ergebnis herausbekommen. Nur wenn das zutrifft, sind die Labore weiterhin qualitätsgeprüft und zertifiziert.MIt Ihrer zweiten Frage liegen Sie ebenfalls absolut richtig: ob ein Wert passt oder zu hoch oder zu tief ist, hängt sehr vom Bezugsrahmen ab. Also davon, wie der Normalbereich definiert ist.
Ein falsch gewählter Normbereich bringt auch eine falsche Einordnung des gemessenen Wertes mit sich. Und genau deswegen ist es ja so wichtig, VORHER sich Gedanken zu machen, welches Ziel man eigentlich mit der Messung verfolgt.
Nur damit kann man die gemessenen Werte richtig einordnen: als passend, zu hoch oder zu tief.
Wenn der Vergleichsrahmen nicht richtig gewählt ist, dann kommt man auch zu falschen Ergebnissen, selbst wenn richtig gemessen wurde!Guten Erfolg!
DDr Beck
Dr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo Schnack 50,
das mit den Normwerten ist eigentlich ziemlich klar:
es gibt verschiedene Normwerte, weil unterschiedliche Fragen beantwortet werden sollen:
a) die statistische Durchschnitts- Norm: dabei wird überprüft, was der statistische Durchschnitt ist. ZB wird die Überprüfung der Zahngesundheit ergeben, daß vielleicht 50% der Menschen Karies haben und damit ist es – statistisch „normal“ Karies zu haben, weil 50% der Untersuchten Karies haben.
b) die „Ideal- Norm“: hier wird untersucht, wie etwas sein muß, um einen „idealen“ Zustand zu beschreiben. In unserem Beispiel wäre die Frage: wie müssen gesunde Zähne idealerweise in Bezug auf Karies beschaffen sein? Und die Antwort wäre: die Zähne dürfen kein Karies haben.
ALSO: die statistische DurchschnittsNorm beschreibt einen Zustand wie er ist (zB auch mit allen seinen Mängeln), die IdealNorm beschreibt einen Zustand wie er idealerweise sein müsste (wenn alles optimal wäre).KONKRET: wenn Labore die „normalen“ Hormonbereiche angeben, dann meint das in der Regel die statistisch normale Durchschnittsspanne innerhalb derer sich die Hormone üblicherweise bewegen.
Wenn wir von RimkusNormalwerten sprechen, dann meinen wir die Spanne, innerhalb derer sich die Menschen wohl fühlen und keine Zeichen eines Hormonmangels zeigen.
Die Fragestellung ist also eine andere: die Labore zeigen die übliche Bandbreite auf, wir wollen wissen, wo ein Spiegel liegen sollte, damit es den Menschen gut geht.Um Ihre Frage nun ganz eindeutig zu beantworten: wenn Sie eine gute Hormonbehandlung bekommen, dann sollte Ihr Hormonspiegel durch die Behandlung in den Zielbereich hinein ansteigen.
Also sollte das Progesteron bei einem Mann in den Bereich zwischen 3 und 10ng/ml kommen.
Wenn das nicht geschieht, wäre die Behandlung nicht ausreichend.Guten Erfogl
DDr Beck
31. März 2016 um 13:51 Antwort auf: 53 Jahre alt, keinerlei Wechselsjahrsbeschwerden….bis auf…. #806Dr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo AK
Dass Sie sich genau informieren möchten, kann ich sehr gut nachvollziehen und begrüßte das ausdrücklich.
Damit das in der richtigen Art und Weise erfolgen kann, ist der Besprechungstermin bei einem qualifizierten Arzt Ihrer Wahl so wichtig.
Zudem kann und darf ich hier im Forum nur allgemeine Hinweise geben und das habe ich weit über das normale Masse hinaus für Sie getan.
Ich denke, es steht jetzt eine intensive persönliche Besprechung an zur Klärung Ihrer individuellen Fragen.
Und: nein, wir lernen nicht in irgendwelchen Kursen Verantwortung auf Patienten abzuschieben, sondern jeder gute Arzt klärt seinen Patienten bestmöglich auf. Dann ist aber irgendwann eine Entscheidung nötig und da kann der Arzt mit Info und Beratung begleiten, aber entscheiden muss der Patient selbst.Noch eine kleine Anmerkung: hier im Forum findet eigentlich ein Austausch zwischen Anwendern statt und keine kostenlose mehrfache Beratung durch mich.
Hier ist nicht der Platz etwas „einzufordern“, insofern wäre vielleicht auch mal ein kleines Dankeschön angebracht…Mfg
DDr BeckDr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo Lotta,
wie schön, dass Sie nach so kurzer Zeit schon so weitgehende Verbesserungen feststellen können!
Ist es nicht enorm, welche Macht die Hormone in unserem Leben haben?
Zu Ihrer konkreten Frage: die Hormone haben unterschiedliche Aufgaben: so steigt nach der Menstruation ja zunächst das Östrogen an („Östrogen macht die Frau schöööön“), damit werden die Haate schöner, Pickel weniger, die Brust voller und fester, die Schleimhaut besser durchblutet und die Laune „offenherziger“, luftiger… das alles dient dazu die Frau optimal vorzubereiten, damit sie aus der Menge der Verehrer den Besten aussuchen kann und wenn sie gut aussieht, dann ist das natürlich leichter…
(Progesteron macht im Unterschied dazu aus der Frau eine „angehende Mutter“, die Ihr Kleines verteidigen will- also eher Festigkeit nach aussen und Durchsetztungskraft.)
Offensichtlich hat bei Ihnen die Progesteron + ÖstrogenGabe in der zweiten Zyklushälfte gut gewirkt !
Und jetzt wäre vielleicht noch zu klären, wie es in der ersten Zyklushälftr aussieht…
Besten Gruss!
DDr beckDr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo Yogame ,
Das ist ja eine blöde Situation, aber ich glaube auch dass Sie ein ganz gutes Gefühl haben, was Ihnen gut tut. Also Rimkus.
Wie vorgehen?
Sie brauchen einen zertifizierten Rimkus Therapeuten von der Liste.
Dort Termin ausmachen. Wenn Sie länger als 3 Monate keine Blutung mehr haben, kommt es auf den Zyklustag nicht an, falls Sie doch noch Blutungen haben, sollte der Termin um den 21 Zyklustag sein. Weil da das Progesteron am höchsten ist und Östradiol auch noch einmal ansteigt.
Dann wird der Rimkus Arzt ein ausführliches Gespräch mit Ihnen führen und klären, ob die medizinische Indikation für die Hormonbehandlung gegeben ist- also ob Ihre Symptome zu einem Hormonmangel passen.
Und dann wird er für Sie ein individuelles Hormon Rezept machen, das zu einer zertifizierten Apotheke geschickt wird um die Kapseln für Sie anzufertigen.Guten Erfolg !
DDr Beck30. März 2016 um 17:47 Antwort auf: 53 Jahre alt, keinerlei Wechselsjahrsbeschwerden….bis auf…. #801Dr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo AK
downloaden können Sie Infos im Downloadbereich: „Formulare und downloads“, ganz oben auf der Seite im blauen Balken.
„Never change a running system“: Damit wäre ich ja komplett einverstanden, aber, wie die Messung zeigt: Ihrem running system geht so langsam das Öl aus…
Es geht also eben garade nicht darum, etwas zu ändern, was funktioniert, sondern das funktioniernde am Funktionieren zu halten- durch Ergänzung von etwas was nachweislich fehlt.Dennoch, es ist immer eine persönliche Einzelfall Entscheidung, die sowohl mit Wissen und Information zu tun hat, aber eben auch mit dem berühmten Bauchgefühl.
Machen Sie das Beste daraus!DDr Beck
Aber
30. März 2016 um 14:49 Antwort auf: 53 Jahre alt, keinerlei Wechselsjahrsbeschwerden….bis auf…. #799Dr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo AK,
Ja das ist eine interessante Frage.
Keine spürbaren Hormonmangelzeichen, bis auf fehlende Libido – soll man da Rimkus machen – in Anbetracht möglicher etwaigwr Risiken???
Nun zum ersten: jeder Mensch entscheidet natürlich selber, wie und was er/ sie mschen möchte. Für den einen ist eine fehlende Libido ein Problem der andere vermisst das gar nicht. Die Menschen sind eben sehr verschieden und da soll und kann ich als Arzt bichts vorschreiben. Und natürlich muss jeder Mensch für sich eine Nutzen/ Risiko Abschätzung vornehmen.
Aber nun schreiben Sie ja Ihre Frage ins Forum und bezwecken damit etwas. Die Abwägung ist bei Ihnen wohl noch nicht eindeutig, Sie sind noch am Überlegen, was nun der richtige Weg sein könnte. Und dazu hätten Sie gern mehr Infos – wenn ich Sie richtig verstanden habe…
Nun sind die Sexualhormone nicht nur für den Sex da, sondern sie machen uns fit und vital. Auch für sex, das stimmt, aber nicht nur, sondern auch für die Belastungen die mit Schwangerschaft und Aufzucht unserer „Brut“ verbunden sind…
Also sind das vielleicht so etwas wie natürliche Stimulations-und Vitalisierungs- / Reparatursubstanzen…
Und wenn wir die Hormone und Ihre Wirkungen genauer anschauen, dann ist es genau so.
Wir können also wohl eher von einer generellen Vitalisierungs- und Reparatur Funktion ausgehen, mit besserer Libido als Nebeneffekt.Wie man / Sie das nun handhaben möchte, ist zu Recht eine persönliche Sache: manch einer mag denken, wenn das Auto alt ist dann mache ich doch keinen Kundendienst mehr und fülle auch kein Öl nach, was soll’s: ist doch nur eine alte Kiste. Für den anderen ist es ein Liebhaberstück, das ganz besondere Aufmerksamkeit bekommt und sogar das beste Öl was zu haben ist…
Zu den Risiken einer normalen Hormontherapie mit Synthetika gibt es sehr viele Studien, die völlig zu Recht auf die Gefährlichkeit dieser Substanzen hinweisen.
Auch hier im Forum ist schon viel dazu geschrieben worden, insbesondere ist wichtig die Unterscheidung zu den natürlichen human- identschen Hormonen.
Es gibt auch – naturgemäß leider sehr wenige – Studien, welche die Überlegenheit der natürlichen human – identischen Hormone gegenüber den Synthetika belegen.Aber auch hier gilt, dass es letztlich immer eine persönliche Einzelfall Entscheidung ist.
Noch eine persönliche Anmerkung: wenn Sie – völlig nachvollziehbar und zu recht – kritisch an die Sache herangehen, dann würde ich persönlich grosser wert darauf legen, dass die Behandlung dann auch so gut wie möglich gemacht wird. Und dazu gehört dann auch, genau den Grundsätzen zu folgen und nicht Irgendetwas in die Richtung zu machen…
Konkret: ich würde die Grundsätze downloaden und genau lesen und wenn, dann die Therapie auch wirklich genau so durchführen.
Also nicht 3 Monate auf Probe sondern mindesten so lange, bis zweimal hintereinander der grüne Bereich erreicht ist. Und dann vielleicht auch mit einer Ärztin, bei der ich überzeugt bin, dass Sie von Rimkus überzeugt ist… in ihrer Frage klang das nicht so…Guten Erfolg auf dem Weg, für den Sie sich entscheiden!
DDr Thomas Beck
Dr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo Lotta,
wie schön, dass Sie nach so kurzer Zeit schon so weitgehende Verbesserungen feststellen können!
Ist es nicht enorm, welche Macht die Hormone in unserem Leben haben?
Zu Ihrer konkreten Frage: die Hormone haben unterschiedliche Aufgaben: so steigt nach der Menstruation ja zunächst das Östrogen an („Östrogen macht die Frau schöööön“), damit werden die Haate schöner, Pickel weniger, die Brust voller und fester, die Schleimhaut besser durchblutet und die Laune „offenherziger“, luftiger… das alles dient dazu die Frau optimal vorzubereiten, damit sie aus der Menge der Verehrer den Besten aussuchen kann und wenn sie gut aussieht, dann ist das natürlich leichter…
(Progesteron macht im Unterschied dazu aus der Frau eine „angehende Mutter“, die Ihr Kleines verteidigen will- also eher Festigkeit nach aussen und Durchsetztungskraft.)
Offensichtlich hat bei Ihnen die Progesteron + ÖstrogenGabe in der zweiten Zyklushälfte gut gewirkt !
Und jetzt wäre vielleicht noch zu klären, wie es in der ersten Zyklushälftr aussieht…
Besten Gruss!
DDr beckDr. Dr. med. Thomas Beck
KeymasterHallo Anne
Normalerweise antworte ich hier im Forum nicht auf Fragen, weil das Forum dem Austausch unter den Anwendern dienen soll und nicht ich immer zu allem meinen Senf dazugeben muss.
In diesem Fall mache ich aber eine Ausnahme.
Die Grundsätze des Hormonnetzwerks sind nicht in Stein gemeisselt, sondern eher Richtlinien oder bewährte Empfehlungen.
In Bezug auf die Spirale kann man das so machen, wie der Kollege vorgeschlagen hat, ich persönlich würde aber wohl eher die Spirale entfernen.
Warum?
Wenn Sie sowohl die Spirale als auch die Rimkuskapseln als auch Ihre eigene restliche Hormon Produktion haben, dann liegen damit Hormone aus 3 verschiedenen Quellen vor – und niemand kann mehr zuverlässig beurteilen, welche Wirkung von welcher Hormonquelle herrührt.
Zum zweiten haben wir bei der Spirale fremde synthetische Hormone, wo wir auch nicht genau wissen können, wie diese Synthetika mit den anderen Hormonen wechselwirken.
Und drittens hatten Sie ja einen Grund, warum Sie die Spirale raushaben wollten.
Natürlich kenne ich Sie nicht persönlich und der Kollege hat sich bestimmt Gedanken gemacht, warum er das so empfiehlt.
Letztlich müssen Sie selber entscheiden was Sie tun wollen, aus meiner Sicht, war Ihre eigene Wahrnehmung richt, die Spirale entfernen zu lassen.
Guten Erfolg!
DDr Beck -
AuthorArtikel