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Claudi73
ParticipantHallo Ruth,
danke dir … Ich setze immer für die Dauer der Blutung ab, so dass ich auch schon mal auf 10-12 Tage Pause gekommen bin. Ist natürlich blöd, wenn die Blutung am 4. Tag der Pause erst anfängt und dann nochmal 6-7 Tage andauert. Da fällt mir grad ein, ich hatte zu Beginn in 2020 mal einen Monat lang eine Art leichte Dauerblutung und habe natürlich den ganzen Monat mit den Kapseln pausiert. Da wusste ich nicht, dass die Pause max. 7 Tage dauern sollte, das hab ich erst durch Zufall hier gelesen. Mir wurde damals nur gesagt, „bei Blutung Kapseleinnahme stoppen“, das hab ich gemacht – einen ganzen Monat lang 🙁
Aber ich habe jetzt aktuell festgestellt, dass seit einigen Zyklen die Blutung mit 3 höchstens 4 Tagen recht kurz ist und ich somit nicht auf eine Pause komme, die länger als 7 Tage andauert.Mach`s gut …
viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth,
mit Pausen, in denen ich meine Periode bekomme, fühle ich mich einfach wohler. Irgendwie bin ich noch nicht bereit für „keine Blutung mehr“.
Herr Dr. Beck hatte dazu ja auch mal geschrieben, dass es auch jetzt hier in dieser blöden Übergangsphase angebracht ist, Pausen zum Abbluten einzulegen. Komischerweise klappt das auch noch jedes mal, dass ich eine Blutung bekomme, wenn ich absetze. Ausserdem ist ja mein E2 derzeit wieder etwas hoch (450 pg) und da hab ich dann auch Angst, dass eventuell zuviel Schleimhaut gebildet wird, die dann nicht abgetragen werden kann, wenn ich keine Pausen mache.
Ich mache ja auch nur 4 Tage Pause und nehme 24 Tage meine Kapseln.
Also wenn ich jetzt ganz normal blute, muss ich eine Pause machen – ganz gleich wie lange zuvor ich schon pausiert habe, richtig? Danke dir …Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth,
ich habe schon recht zeitig gemerkt, dass man wesentlich mehr Ahnung haben muss, als die allermeisten Schulmediziner.
Gynäkologen haben mich mit 43 Jahren ausgelacht, als ich fragte, ob ich eventuell am Beginn der Wechseljahre stehen könnte. Ganz fix waren alle dabei Betablocker und irgendwelche Gestagen-Östrogen-Pillen zu verschreiben. Wegen meinem Ferritinmangel (Wert von 11) wurde mir angeraten, jeden Tag 1 Glas Rote Beete-Saft zu trinken und mehr als ein Gynäkologe wollten, dass ich mir die Gebärmutter wegen eines Myoms entfernen lassen sollte, mit der Begründung, dass ich dann keinen Eisenmangel mehr haben werde und … „dass ich mit 43 meine Gebärmutter sowieso nicht mehr brauche“. Und es gibt ganz bestimmt viele Frauen, die diesen „Ratschlägen“ folgen und alles über sich ergehen lassen, weil sie es nicht besser wissen und immer noch denken, sie haben „Götter in Weiss“ vor sich.
Wenn`s nicht so traurig wäre, könnte man über so einen Schwachsinn sogar noch lachen. Diese ganze vergeudete Zeit, die natürlich mein Leiden noch verschlimmerte, wobei ich doch nur hören wollte, dass es beginnende Wechseljahre sind und ich nicht todkrank bin … war dann der Startschuss für mich, mich ausgiebig mit der „richtigen Literatur“ zu beschäftigen und zum Glück bin ich auch hier gelandet. Ich habe bis heute nicht einen Schulmediziner getroffen, dem ich halbwegs vertrauen könnte.Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth,
ich muss mal die Werte auf eine Einheit umrechnen. Ich hab jetzt erst bemerkt, dass bei den beiden Untersuchungen unterschiedliche Messeinheiten angegeben sind. Für die Nuklearmedizinerin ist natürlich alles „top“. Mit meiner Rimkustherapeutin habe ich mich bisang noch nicht so ausführlich über die Schilddrüse unterhalten. Ich hatte zu Beginn nur erwähnt, dass ich Hashi habe.
Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth,
ja – ich hab deine Gedanken gehört 🙂
Ich nehme meine Kapseln wie gehabt weiter, da auch ich mir sicher bin, dass die 0,5mg Östradiol für meinen hohen Wert nicht verantwortlich sind.Schilddrüsenwerte Nuklearmedizinerin 10.2021
TSH 1 (0,27-4,2)
FT3: 3,2 pg/ml (1,9-5,1 pg/ml)
FT4: 13 pg/ml (9-17 pg/ml
Antikörper fand sie nicht wichtig zu kontrollieren, sie „sieht das Hashimoto schon im Ultraschall“ (zumindest habe ich sie so verstanden)Schilddrüsenwerte Rabor Rosler 30.08.2021
TSH 1,09 mlU/l (Norm 0,27-2,50)
ft3 5,50 pmol/l (Norm 3,1-6,8)
ft4 17,96 pmol/l (Norm 12,0-22)
TPO-AK (MAK) 98,85 IU/ml (Norm < 34)Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth,
ich grüße dich … was meinst du, soll ich die Kapseln mit 0,5mg Östradiol 2x am Tag weiter nehmen oder sollte ich jetzt lieber erst mal nur die reinen Progesteronkapseln nehmen? Ich weiss, du darfst keine Therapieempfehlungen geben, aber vielleicht kannst du mal laut denken bzw. mir mitteilen, wie du es für dich handhaben würdest …
Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth,
ich muss nochmal fragen … wann verstärkt sich die Wirkung der Kapsel? Mit oder ohne Nahrung?
Seit Beginn bis jetzt vor ca. 4-5 Wochen vielleicht merkte ich das „Anfluten“ der 200mg Progesteron schon nach ca. 40 Minuten (benommen, leicht beschwipst, aber angenehmes Gefühl). Seit einigen Wochen merke ich immer öfter gar keine „direkte Wirkung“ nach der Einnahme von 200mg. Ich kann aber auch nicht sagen, ob ich da immer was dazu gegessen habe oder nicht.Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth, hallo Henriette
und alle nicht einzeln namentlich benannten Mitleser,auch ich wünsche uns für das Neue Jahr 2022 alles Gute, viel Glück und vor allem Gesundheit.
Weiterhin wünsche ich uns viel neuen Lesestoff und weiterhin tolle Erfahrungsberichte hier im Forum.Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Henriette,
auch von mir alle guten Wünsche 🙂
Liebe Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo nochmal,
ich war heute zur Blutabnahme und hab mein Blut auch gleich ins Labor geschickt. Ich bin sowas von positiv aufgeregt, wie die Werte aussehen. Seit ca. 4 Wochen geht es mir nochmal deutlich spürbar besser. Die „dunklen, ungemütlichen, ängstlichen, stressigen, komischen Momente“ werden immer weniger bzw. treten deutlich in den Hintergrund. Wie soll ich sagen, ich fühle mich wesentlich entspannter und nicht mehr so schnell gestresst. Sehe vieles nicht mehr so verbissen und bin auch nicht mehr so „kontrollbesessen“. Früher musste alles sofort und 100% fehlerfrei erledigt werden. Davon verabschiede ich mich so langsam. Das soll nicht bedeuten, dass ich gleichgültig geworden bin, aber ich sage mir jetzt in vielen Situationen … „was solls – warum sich ständig über irgendwelche sinnlosen Kleinigkeiten ärgern oder ewig über Dinge nachdenken und grübeln, die ich sowieso nicht ändern kann“. Vor allem sind das mitunter solch banale Dinge, wie wenn das Fleisch hätte noch 30 Minuten länger schmoren können … versteht ihr, was ich meine? Noch vor Monaten hätte ich mich Tage danach noch drüber geärgert. Heute nehme ich es zur Kenntnis, ärgere mich kurz und sage mir dann – esst es oder esst es nicht, ich kanns jetzt auch nicht ändern 🙂
Ich melde mich mit meinen aktuellen Werten …
Viele Grüße
Claudia -
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