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Ich habe neue Blutwerte und bin leicht verunsichert

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    • #5570 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Guten Tag an alle,
      Hallo Ruth,

      ich hoffe, es geht allen gut …
      Am 18.08.2021 habe ich einen Termin bei einer neuen Rimkus-Therapeutin und habe jetzt Ende Juli aber schon mal einen Bluttest beim Frauenarzt machen lassen (Auswertung bei amedes), damit ich zumindest zeitnahe Werte habe, falls ich zum Termin doch eine Blutung haben sollte (Zyklus unberechenbar) und die Therapeutin während des Termins kein Blut abnehmen kann. Und ich wollte auch vorbereitet sein und sehen, was mich ungefähr erwartet.
      Meine Progesteronkapseln reichen noch bis ca. Mitte-Ende September. Die Testergebnisse habe ich Freitag abend erhalten und ich dachte, mich trifft der Schlag. Bislang nehme ich ja nur Progesteron. Die letzten Wochen nur noch 2x200mg, vorher 200mg +300mg, seit Januar 2021.
      Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht mit so einem Blutwert. Das Progesteron sprengt förmlich den Rahmen und ich kann mir den Wert gar nicht erklären. Sind dort vielleicht auch „Fehlauswertungen“ möglich?
      Ich füge mal die letzten drei Blutabnahmen ein, ab Februar 2021:

      2 Stunden nach der morgendlichen Progesteronkapseleinnahme (ich glaub da hab ich nur 100mg genommen) hatte ich am 22.02.2021 (55kg) folgende Werte:

      Progesteron: 23,7 ng
      E2: 240 pg
      Vitamin D3: 69 ng
      FSH: 4,8 IU/l
      Testosteron gesamt: < 0,10 ng
      Ferritin: 58 µg/l
      DHEA-S: 208 µg/dl

      Blutabnahme 30.04.2021 (letzte Progesteronkapsel 200mg vor 9 Std.), knapp 60kg
      zu diesem Zeitpunkt wollte ich mal wissen, ob sich ein guter Progesteronspiegel ausserhalb einer Kapseleinnahme aufgebaut hat … habe ich mit Ruth schon geklärt, dass das nicht funktioniert …

      Progesteron: 5,5 ng
      E2: 442 pg
      Vitamin D3: 58 ng
      FSH: 4,2
      Testosteron gesamt: 0,23 ng
      Ferritin: 65 µg/l
      Serotonin: 92 µg/l
      DHEA-S: 263 µg/dl
      SHBG: 48 nmol

      Blutabnahme 30.07.2021 (Progesteronkapsel 200mg genau 2 Std. vor Blutabnahme genommen), knapp 63kg, Tendenz steigend, habe dicke Brüste, einen dicken Bauch, Wassereinlagerungen und eigentlich viele bis alle Symptome eines Progesteron- und Testosteronmangels …

      Progesteron: 57 ng (laut Labor 183,17 nmol, aber vom Labor nicht als zu hoch markiert!)
      E2: 106 pg (keine Zysten mehr ???)
      Vitamin D3: 70 ng (halte ich mit tgl. 5.000 IE), vom Labor als zu hoch markiert
      FSH: 6,3 IU/l
      Testosteron gesamt: < 0,08 ng (trotz tgl. 25mg DHEA), vom Labor als zu niedrig markiert
      Ferritin 79 µg/l (jeden 2. Tag 80mg Tardyferon)
      Serotonin: 110 µg/l (sehr leicht gestiegen mit 300mg 5-http pro Tag)
      DHEA-S 149 µg/dl (deutlich gesunken trotz tgl. 25mg DHEA)

      Ich bin total baff über den hohen Progesteronwert. Ich habe gelesen, dass das Progesteron erstmal alles für sich behält und nichts abgibt. Aber nach immerhin 7 Monaten Einnahme und einer ordentlichen Portion?
      Da wird mich die Therapeutin fragen, was ich bei ihr will??? Da traue ich mich ja gar nicht, weiter Progesteron zu nehmen! Kann denn der Wert stimmen? Ich nehme die letzten Wochen 2x200mg (23 Tage nehmen und 5 Tage Pause) und dachte eigentlich immer, ich könnte mehr vertragen und da ist noch Luft nach oben. So aussergewöhnlich hoch fand ich die Einzeldosierung mit 200 mg auch gar nicht. Daher kann ich mir gar nicht vorstellen, dass der Wert stimmen sollte. Damit hätte ich nie gerechnet. Was ich mich natürlich nun sehr beschäftigt, ist die Frage, warum gibt das Progesteron nichts ab und behält alles für sich? Mein Testosteron ist fast nicht messbar, dass passt doch gar nicht zu meinem hohen Progesteronwert. Testosteron müsste doch viel besser aussehen, weil ja genug Progesteron vorhanden ist. Denn will man Testosteron erhöhen, erhöht man am besten die Vorstufe – das Progesteron … scheint bei mir nicht zu funktionieren, ausser der Messwert stimmt wirklich nicht. Aber das fast nicht messbare Testosteron passt „perfekt“ zu vielen meiner Beschwerden, von meiner derzeitigen Gewichtszunahme ganz zu schweigen. Ich habe ja innerhalb von knapp 5 Monaten fast 10 Kilo zugenommen. Ich trage Tag und Nacht meine eigene „Bauchfetttasche“. Keine Spur von Entwässerung und gutem Stoffwechsel bei guten, hohen Progesteronwerten. Ich bin auch nicht müde oder schläfrig oder dergleichen.
      Selbst als ich mal eine zeitlang hohe E2 Werte von 500-800 pg hatte, habe ich nur 55 kg gewogen. Kann diese enorme Gewichtszunahme auch im Zusammenhang mit meinem hohen Progesteronwert oder dem doch niedrigen E2-Wert stehen? Am hohen Östrogen liegt es bei mir nicht.
      Wenn ich das jetzt so sehe, waren meine Februarwerte inkl. Gewicht ja eigentlich perfekt!
      Seit ich Testosteron messen lasse (seit 1,5 Jahren) sind die Werte schon immer sehr niedrig am untersten Grenzwert des Referenzbereiches.
      Ich bin fest davon überzeugt, dass mein Testosteron schon immer (zu) niedrig war, es hat bloss früher niemand kontrolliert.
      Nachdem wir wissen, dass mein Testosteron zu niedrig ist, hat mein ganzheitlicher Arzt damals gesagt, ich soll jeden Tag 25mg DHEA einnehmen, auch um meinen Testosteronwert zusätzlich zum Progesteron zu unterstützen. Damit nichts ausartet, lasse ich alles was ich nehme, regelmässig kontrollieren. Aber nicht nur das Testosteron, sondern auch DHEA-S ist zum April deutlich gefallen. Das entzieht sich alles meiner Logik und passt so gar nicht. Logischerweise wäre hier die Einnahme von DHEA zu erhöhen …

      Jetzt bin ich ja laut den Werten mit dem Progesteron völlig überdosiert, obwohl man ja „nicht genug Progesteron haben kann“ und Progesteron nicht „schädlich“ ist, trotzdem beunruhigt mich das schon. Progesteron ist doch ein „gutes“ Hormon und auch dazu da, andere Hormone auszugleichen wie z.B. hohes oder niedriges Cortisol, hohes Adrenalin und niedriges Testosteron. Aber auch die Rimkus-Normwerte gibt es ja nicht umsonst und man sollte sich ja auch daran halten, da sie bei 85% der Frauen passen.
      Logisch wäre jetzt für mich, anstatt 2×200 mg erstmal nur 2x100mg oder 3x100mg zu nehmen. Oder wie seht ihr das? Ich bin momentan ziemlich ratlos. Mit so einem Blutbild bekomme ich doch gar kein neues Rezept von der Therapeutin …
      Progesteron ist doch das „beste“ Hormon, oder nicht? Mein Arzt hat zu Beginn immer gesagt, ich soll an schwangere Frauen denken, wenn ich Angst habe, Progesteron zu nehmen. Die haben so hohe Spiegel, da kommen wir nie hin mit den Kapseln und den Frauen und den ungeborenen Kindern geht es doch gut. Also dürfte es doch nicht schlimm sein, wenn die Spiegel höher sind als die Rimkusnormwerte oder brauchen wir in unserem Alter einfach solche hohen Progesteronspiegel nicht mehr? Kann hohes Progesteron irgendwelchen „Schaden“ anrichten oder sich negativ auf wiederum andere Hormone auswirken, wenn es zu hoch ist?
      Was wäre, wenn ich wirklich nur nach den 2 Stunden der Einnahme solche hohen Werte habe und nach einigen Stunden, wie z.B. der Bluttest aus dem April zeigte, vielleicht nur noch einen Wert von 5 ng (letzte Kapsel vor 9 Stunden). Dann bin ich doch eigentlich nur in den zwei Stunden überdosiert und bis die nächste Kapsel fällig wird, ist der Wert doch wieder gesunken und ich bin im Mangel. Genauso wäre es doch, wenn ich an einem Tag gar kein Progesteron nehmen würde und gehe zum Bluttest. Dann würde sich auch an diesem Tag ein Mangel zeigen. Gehe ich aber am nächsten Tag nochmal hin und nehme aber 2 Stunden vor der Blutabnahme eine Kapsel mit 200mg bin ich an diesem Tag laut Bluttest überdosiert. Versteht ihr, was ich nicht verstehe? Wozu gibt es diese Obergrenze von 30ng, wenn es eh nur ein „Momentwert“ ist und es eine wirkliche Überdosierung von Progesteron eigentlich doch gar nicht gibt, oder sehe ich das falsch. Auch die Halbwertszeit spielt ja eine Rolle und ja bei jeder Frau anders. Ich hatte immer das Gefühl, die 12 Stunden Abstand sind zu lang für mich.

      Ich kenne auch die Symptome eines Testosteronmangels. Etliche davon habe ich. Für mich persönlich kommt das Testosteron auch gleich nach dem Progesteron, wenn es um die Wichtigkeit geht. Ich glaube, ich hatte noch nie richtig gute Testosteronwerte im oberen Referenzbereich, nachdem ich die ganzen Symptome eines Mangels kenne.
      Ein Symptom eines Testosteronmangels ist u.a. die verstärkte Neigung zu Thrombosen. Ich hatte mit 22 Jahren (einige Monate nach der Geburt meiner Tochter) eine schlimme Thrombose. Das war 1995 und ich lag einige Wochen auf der Intensivstation. Nun ist es so, dass mein Vati (71) in den letzten 2-3 Jahren etliche Thrombosen hatte. Er war vor kurzem dann mal in einer Spezialklinik und die haben festgestellt, dass er ein Gen (oder irgendwas, eine Veranlagung) in sich trägt, was wohl die Entstehung von Thrombosen begünstigt. Sie fragen ihn nach Kindern und sagten, dass so ein „Gendefekt“ besonders an Töchter weitervererbt wird (ja, das bin dann wohl ich) und sich besonders die Töchter in diese Richtung mal testen lassen sollten. Ein weiterer wichtiger Punkt für mich, auf keinen Fall auf Progesteron (in einer guten Dosierung) zu verzichten!
      Ich hatte bislang auch keine Probleme mit der Einnahme einer Einzeldosierung von 200mg Progesteron, ein bisschen benommen und benebelt aber ein angenehmes Gefühl, nichts schlimmes. Ruth weiss, was ich meine.
      Auf meinen E2 Wert gehe ich jetzt nicht weiter ein. Ist zwar deutlich (!) gesunken, aber FSH sagt doch immer noch „ist in Ordnung“. Ich glaub meine Zysten sind weg. Hab auch immer mal leichte Hitzewallungen und vermehrt Kopfschmerzen in letzter Zeit, aber die müssen ja nicht unbedingt vom niedrigen Östrogen kommen. Momentan mache ich mir mehr Sorgen um Progesteron …Was ist, wenn die neue Therapeutin sagt, ich brauche kein Progesteron oder verordnet mir vielleicht nur 50mg Minidosen. Welche Progesteronmenge sollte ich vor diesem Bluttest dort nehmen? Nehme ich nur 100 mg, zeigt der Bluttest vielleicht an, dass die Menge nicht ausreichend und es entspricht ja nicht dem, was ich wirklich genommen habe. Nehme ich 200 mg vor dem Bluttest und komme wieder an die knapp 60ng, schickt sie mich vielleicht ohne Rezept nach Hause. ABER … wenn ich meinen jetzigen Bluttest nicht gemacht hätte, hätte ich ja auch weiterhin 2x200mg genommen.
      Bei den Blutwerten aus Februar und April konnte ich immer noch einigermassen den Zyklustag (meist 23.) einhalten. Seit Mai ungefähr hatte ich unberechenbare Zyklen meist nur von 16-18 Tagen und Schmierblutungen, was ja eigentlich auch für einen Progesteronmangel spricht – dachte ich zumindest. Die letzte Blutabnahme Ende Juli fand ungefähr am 16. Zyklustag statt.
      Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich weiss, die Ruth hatte auch schon mal noch höhere Progesteronwerte … und hat dann bisschen reduziert.
      Aber 2x100mg fände ich für mich ganz schön wenig, wenn ich das nur noch nehmen „dürfte“. Ist das nicht normalerweise eine Einstiegsdosis?
      Alles schon sehr mysteriös und unverständlich für mich und ich hab gedacht, irgendwann ist diese Suche nach dem „was ist denn mit mir los?“ vorbei …

      Am 30.08.21 habe ich Termin zur Krebsvorsorge und Ultraschall beim Gyn. Ich höre ihn jetzt schon …
      „sie brauchen doch keine Hormone nehmen, alle Werte sind top bzw. sogar überdosiert, sofort absetzen! Ich habs Ihnen gleich gesagt, 400 mg sind zu viel! Das produzieren ja schwangere Frauen jeden Tag. Er weiss ganz sicher nicht, dass vor der Blutabnahme eine Progesteronkapsel genommen wird und denkt somit, dass ich immer so einen hohen Progesteronwert habe. Und wie immer ist mein Vit. D3 Spiegel viel, viel, viel zu hoch!!!“ Aber auf so ein Gerede gebe ich schon lange nichts mehr. Ich weiss, dass ich eigentlich mehr weiss als er (soll nicht eingebildet klingen, ist aber so). Neuerdings versucht er mir einzureden, Speicheltests sind aussagekräftiger als Bluttests. Ich gehe da gar nicht drauf ein und fahre auch nur in diese Praxis, weil ich dort jederzeit ohne Ankündigung zu den Schwestern kommen kann, um einen Bluttest machen zu lassen. Das ist mir sehr wichtig. Aber das wird ja auch entfallen, wenn das mit meiner neuen Therapeutin dann funktioniert.

      Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen mit kuriosen Blutwerten gemacht …aber das hätte ich hier bestimmt schon gelesen. Die meisten Frauen haben ja eigentlich Probleme, Ihre Werte zeitnah in die guten Zielbereiche anzuheben.
      Vielleicht findet auch Herr Dr. Beck ein paar Worte für mich, ob ich mich zu Unrecht verrückt mache und was er allgemein seiner Patientin in so einem Fall raten würde …
      Ich möchte keinen Behandlungsplan aber vielleicht gab es schon Patientinnen, die auch solche Erfahrungen gemacht haben.

      Ich habe momentan nur schreckliche Angst, dass ich eventuell was falsch mache und mir das hohe Progesteron doch irgendwie schadet. Aber das ist ja eigentlich unlogisch … wenn wir nur an schwangere Frauen denken … oder?
      Es gibt ja momentan eigentlich auch nur 2 Möglichkeiten:
      2×200 mg weiter nehmen bis zur nächsten Blutabnahme in spätestens 2 Wochen bei der neuen Therapeutin und gucken, was die Werte dann sagen, ob es sich vielleicht doch nur um einen Messfehler handelte bzw. ob es sich der Wert mit der Zeit selber regelt oder die Einnahme sofort reduzieren auf 2×100 mg.
      Ich glaube den Vorschlag, das Progesteron erstmal gänzlich abzusetzen, brauche ich nicht erwähnen, das wird mir hier wohl keiner vorschlagen.

      Freitagabend habe ich begonnen, nur 100mg zu nehmen und gestern habe ich nur 2x100mg genommen und vorhin 100mg, um nicht noch höher in die „Überdosierung“ zu kommen. Das macht mich schon „traurig“ und es ist auch anders, als wenn ich 200mg nehmen. Kann denn das ein Zufall sein, dass ich ausgerechnet heute auch wieder eine Schmierblutung bekommen habe?

      Was mir auch noch eingefallen ist … vielleicht hatte ich auch zufällig die Tage um die Blutabnahme mal wieder einen Eisprung, wo mein Körper nochmal selber ordentlich Progesteron produziert hat. Das wäre zwar ein Superzufall, aber diese Möglichkeit besteht doch, oder nicht? Ich bin zwar schon Ende 47 aber gelegentliche Eisprünge sind doch in diesem Alter bestimmt nicht gänzlich ausgeschlossen?
      Bitte nehmt mir etwas die Angst. Ich gebe zu, ich habe mich da jetzt anscheinend auch ein bisschen zu sehr reingesteigert und sorry für den langen Text.

      Liebe Grüße
      Claudia

    • #5571 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo,

      muss alles noch genau lesen, also nur kurz, damit du nicht zu beunruhigt bist: Du nimmst ja schon eine Weile eine hohe Dosierung. Genau das Phänomen hatte ich nach einem Jahr mit 600mg P auch und einen Wert über 60 (auch Amedes). Ich habe nichts davon gemerkt, habe dann reduziert auf 500mg, da ich ja (im Gegensatz zu dir) keine Blutungen haben möchte, wollte ich nicht zu sehr runtergehen. Ach wenn ich nach fast 4 Jahren noch dezente Anzeichen habe, hat sich viel getan an der Blutungsfront.;-)
      Ich bin nun seit einer Weile bie 400mg P und mene Werte sind jetzt in den Bereichen, aber eher oben, zumindest über 20 ng/ml.
      Scheint für mich optimal zu sein und werde mal schauen, wie es sich entwickelt.
      Mich würde daher dein P-Wert nicht schockieren.;-) Du hast vermutlich auch nichts wirklich gemerkt davon, oder?
      Ich weiß was du mit der Einnahme von 200mg meinst, ich habe da auch so eine Art ‚Kick‘, aber nichts von Schwindel und Müdigkeit.

      Im April passte Testosteron. Er ist nur dieses Mal niedrig gewesen und davor. Für die April-Abnahme hast du ja das hohe P genommen und dann ist es angestiegen. Also nicht schlecht. Übrigens muss P ein halbes Jahr stabil sein, damit auch Testosteron sich ‚zeigt. Durch den einen Test von dir, ob es auch ohne P geht, wird es wieder gefallen sein. Wenn du jetzt dabei so bleibst, schau mal wie es bei den nächsten Werten aussieht.

      Thrombose verbindet man mit synthetischem Ö und natürlich, wenn ein Ö-Mangel vorliegt, wie man an den Herzinfarkten, etc. sieht. Daher schützen wir unsere Gefäße mit guten Hormonspiegeln.

      Wie sieht des eigentlich mit letztem Gyn-Befund aus, das weiß ich grad nicht mehr, ob du was geschrieben hattest. Sieht ja sehr nach Zysten aus. Aufgrund was?

      Kurz vorab, ich lese abends nochmal, ob ich was übersehen habe. Muss mal eben an den Herd.

      Bis dann,
      Ruth

    • #5572 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      ich freue mich, dass du schon geantwortet hast. Bitte lies abends in Ruhe nochmal meinen Roman. Ich hatte nur erwähnt, dass ich das erste mal seit langen auch wieder niedrig normale Östrogenwerte und hatte nur geschrieben, dass die Zystem bestimmt nun weg sind.
      Letzet FA-Besuch mit Ultraschall war im Februar 2021, damals immer noch großes Myom und 2 Zysten. Habe jetzt am 30.08.21 neuen Termin.

      Liebe Grüße
      Claudia

    • #5573 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      30.08. habe ich gelesen, aber gibt es denn eine Diagnose, warum die Zysten? Einmal eine ist bei P-Mangel nicht ungewöhnlich, aber dauerhaft… FSH immer noch niedrig… jedenfalls scheinst du mit deinem P viel bewirkt zu haben, wie es aussieht! Zu weit runtergehen würde ich nicht, ehrlich gesagt. Aber da rede ich wohl aus eigener Erfahrung.

      Bis nachher…

    • #5575 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      So, weiter geht’s!

      5 Monate 10 Kilo? Finde ich komisch… Bei Gewichtszunahme denkt man eher an zu wenig P, das ja bei dir gut aussieht. Wenn der Wert weiterhin in einem guten Maß im Rahmen der Normbereiche bleibt, kann es nicht davon kommen. Die Schilddrüse ist allerdings oft ein Thema, gibt es da vielleicht eine Fehlfunktion und fT3 niedrig? Das würde mir dazu einfallen.

      Ich habe den Wert bei 500mg nicht geschrieben: Er war bei knapp 50 ng/ml. Also so unwahrscheinlich ist so ein Wert mit der Dosierung wohl nicht.

      Kannst du bitte noch die kompletten Messeinheiten schreiben? 183 nmol/l in ng/ml wären ein anderer Wert und evtl. geht es hier um eine Kommastelle? Es ist komisch, dass das Labor es nicht schreibt. Bitte auch den Originalwert bei Ö.

      Eher fraglich, ob Testosteron durch DHEA steigt. Unterer Referenzbereich würde ja passen.

      Lass uns erstmal schauen, ob die Umrechnungen der Messwerte passen. Des Weiteren könntest du noch im Labor fragen mit welchem Testkit sie arbeiten, was auch Aufschluss geben könnte.
      Meine Freundin hat übrigens auch solche Werte, die in ihrem Fall völlig utopisch waren. Nach einer Hysterektomie vor über 10 Jahren und Einnahme von Mini-Dosierungen hatte sie solche Werte.

      Dein Arzt hat Recht, Schaden kann P nicht. Die Tageshöchstdosis überschreitest du auch nicht. Wenn du richtig aufgefüllt hast, sind das keine Momentaufnahmen. Natürlich schwanken Werte ein wenig, aber sie bleiben ungefähr gleich. Ob ich 20 oder 24 ng/ml P habe, das merke ich nicht. Es reicht bei mir aus, um immer gut durch den Tag zu kommen. Ob stressig oder nicht.

      Es geht mir wie dir, ich blende dieses „schulmedizinische Gerede“ auch aus. Aber es braucht seine Zeit, dass man das auch kann.;-)

      Es wird eher kein Zufall sein, wenn du so runterdosierst, dass sich eine Schmierblutung zeigt. Was bei so einem hohen Wert nicht so richtig passt. Besonders wenn es mit mehr gut lief!

      Ich hoffe, ich habe nichts überlesen.

      Ciao, Ruth

    • #5579 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      vielen Dank für deine Ausführungen.

      Zu den Zysten, die ich ja eigentlich seit August letzten Jahres habe, hat der Arzt nie was gesagt und ich gebe zu, ich habe bislang auch nie hinterfragt. Das hörte sich bei ihm nur an wie “ das ist nicht so wild, das ist normal, wir kontrollieren regelmässig“ und selbst wenn meine Zysten mal weg wären, gäbe es keine Garantie, dass sie in 3-4 Wochen wieder da sind. Aber danach werde ich dann mal doch genauer zum Kontrolltermin fragen. Der hat sich schon immer gefreut, wenn ich meinen Zettel aus der Handtasche gekramt habe. Das hab ich aber nur zu Beginn gemacht, als ich selber noch nicht Bescheid wusste. Aber ich hab auch schon gelesen, dass es unterschiedliche Zysten mit unterschiedlichen Entstehungen geben kann.
      Ja Schilddrüse mein letzter akteller Stand war September letzten Jahres Hashi-Antikörper 345, TSH im März ungefähr 1,3. Hab leider erst im Oktober Termin beim Nuklearmediziner. Aber ich werde diese Werte TSH, ft3, ft4 und auch die Hashi-Antikörper von der Rimkustherapeutin mit abnehmen lassen. Dann weiss ich dahingehend wenigstens Bescheid. Bei der Nuklearmedizinerin trägt zwar die Krankenkasse die Kosten, aber das ist mir jetzt vom Zeitraum noch zu lange. Ich hab schon soviel Geld für Untersuchungen ausgegeben, da kommt es auf die Werte nun auch nicht drauf an.
      Ich glaub ich habe meine Werte schon richtig umgerechnet. Ich mache das mit dem Rechner https://unitslab.com/de/node/128
      Den finde ich sehr gut. Ich schreib sie dir nochmal laut Laborbericht.
      Aus der Schmierblutung ist übrigends eine richtige Blutung geworden. Hab nachgerechnet ist der 25. Zyklustag, passt also. Aber ich denke, die Reduzierung hatte da auch was mit zu tun. Jetzt muss ich sowieso erstmal Pause machen, nur ein paar Tage. Ich will am zum Ersttermin um 11.45 Uhr am 18.08. 21 gleich Blut abnehmen lassen, wenn ich einmal dort bin und werde auch 2 Stunden vorher meine 200mg nehmen, so wie ich das bislang gemacht habe und dann sehen, was sie sagt.
      Was ich noch unbedingt fragen wollte … mein Östrogen ist ja auch dolle gesunken. FSH ist noch im guten niedrigen Bereich. Wird bei einer eventuellen Verschreibung von Östrogenen mehr auf FSH geschaut und gar nicht so sehr auf den E2-Wert? Weil bei 100 pg E2 nur vom Wert her könnte man doch schon Östrogen einnehmen, aber FSH sagt ja eigentlich „nein – wir brauchen noch keine Unterstützung“. Wem wird da mehr Beachtung geschenkt?

      Ich werde auch mal nach dem verwendeten Testkit fragen. Ich kann mir den hohen Wert von Progesteron wirklich nicht erklären, das passt nicht zu meiner Gewichtszunahme, zu den Wassereinlagerungen zu den Schmierblutungen und die letzten beiden Zyklen waren ja auch nur ca. 17 Tage lang. Ich nehme Progesteron ab 6.Zyklustag und muss ja am 16. Zyklustag wegen der Blutung schon wieder Pause machen, nee irgendwie passt ja wirklich gar nicht zu dem hohen gemessenem Wert. Ich frage da auf jeden Fall mal nach.

      So nun meine Original-Labor-Blutwerte:

      FSH basal 6,3 IU/l (keine Referenzwerte angegeben)
      E2 389,0 pmol/l (keine Referenzwerte angegeben)
      Progesteron 183,17 nmol/l (keine Referenzwerte angegeben und ich hab die Kommastelle 3x überprüft …)
      Testosteron, gesamt: kleiner als 0,30 nmol/l (Referenz 0.70-2.43)

      Liebe Grüße
      Claudia

    • #5580 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Huhu,

      jedenfalls hat sich ja mit dem Ö-Wert schon deutlich was verbessert, als du das hohe P genommen hast. Ist ja schon mal äußerst positiv!
      Testosteron liegt dann wohl so bei 0,09 ng/ml, Rimkus geht bei 0,1 ng/ml los, also nicht so dramatisch niedrig erstmal.
      Zysten, die ständig da sind, sagen mir so jetzt nichts. Wenn wären schon lange Probleme vorhanden. Aber erstmal hat es sich gut beruhigt. Der FSH ist allerdings interessant, da du ja kaum synthetische Hormone in deinem Leben genommen hast und der Ö-Wert im Moment niedriger wäre. Vielleicht ist es beim nächsten Mal auch schon anders und FSH steigt, wenn Ö weiterhin so gut bleibt? Schließlich bist du erst 47, da kann sich ja noch ‚östrogentechnisch‘ Einiges tun.
      Wie du selbst schon angemerkt hast, TSH sagt nicht viel aus, aber Ärzte betrachten meist nur den. Hohe Antikörper sprechen nicht gerade für eine ‚gesunde‘ Schilddrüsenfunktion. Aber bald weißt du mehr.
      Die Umrechnung sehe ich genauso, dass sie so passen. Jetzt wäre noch die Frage, mit dem Labor. Sonst was eingenommen hast du auch nicht 24 Stunden vor der Blutabnahme… Aber da ich selber mit 500mg P ähnliche Werte hatte, fände ich es nicht so unzutreffend, wie gesagt. Zu weit runtergehen würde ich daher auch nicht, gerade mit deinem Zysten-Verlauf könnte das stören. Aber dein Arzt hatte da eh bisher den ‚richtigen Riecher‘.
      War das Blutungsgeschehen mit der hohen P-Einnahme die letzte Zeit recht gut? Ich denke auch, das Reduzieren war ja doch nicht so wenig.
      Man gibt bei FSH 10 meist eine Stützdosis Ö dazu. Aber nicht jeder FSH ist aussagekräftig. Bisher wäre dein FSH nicht so, als bräuchte das Ö ‚Unterstützung‘. Es können sich bei hohem Ö auch östrogenbedingte Beschwerden zeigen, dann würde der Arzt das berücksichtigen. Es ist also ein ‚Gesamtpaket‘ der „Beurteilung“ und in der Zeit, wie z.B. in der Perimenopause, wo Ö steigen und fallen kann, ist es nicht so easy. Aber das ist ein relativ kurzer Zeitraum.
      Ja, da gebe ich dir Recht, der P-Wert sieht nicht so aus als wäre er so hoch im Hinblick auf die Symptome, die du angibst. Oder er noch zu kurze Zeit hoch, so dass sich die ‚Vorteile‘ noch nicht gezeigt haben? Bei den nächsten Werten sieht man dann vielleicht genauer was. Dazu die Schilddrüsenwerte.

      Lassen wir uns einfach mal überraschen, wie es weitergeht, nicht wahr?

      Schönen Abend,
      Ruth

    • #5584 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      ok, danke. Genau davor habe ich eigentlich auch ein bisschen Angst, dass vielleicht in dieser komischen Übergangszeit – wo Östrogen mal hoch, mal niedrig ist – schon voreilig Östrogen verordnet wird, was vielleicht noch gar nicht nötig wäre, da die Spiegel noch zu sehr schwanken..

      Ich melde mich und kann ja berichten, wie es bei der neuen Therapeutin war und was ich für einen Eindruck von Ihr habe.
      Mittlerweile kann ich mir nach spätestens 5 Minuten ein Bild von einem Arzt machen, ob es mit uns klappt und wir beide den gleichen Weg einschlagen.

      Liebe Grüße
      Claudia

    • #5595 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      👍🏻

    • #5623 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      ich war ja heute bei einer neuen Therapeutin und wollte kurz berichten. Erster Eindruck eine nette Frau (Dipl.-med.) Sie ist schon 65 aber so sah sie gar nicht aus. Sie nimmt auch die Kapseln. Ich durfte dann loslegen und als ich nach 5 Minuten mal nach Luft schnappen musste kam ein … „wow sie wissen aber viel“ …
      Ja hm mein Eindruck. Sie runzelte leicht die Stirn als ich sagte, ich nehme 2x200mg Progesteron, „das ist ja schon ganz schön viel“. Das wollte ich eigentlich nicht hören, denn nicht die verordnete Dosierung, sondern unser Wohlbefinden ist ja entscheidend! Sie erzählte mir, dass sie auf den Seminaren war, wo wohl Herr DR. Beck und auch noch Herr Dr. Rimkus anwesend waren. Sie sagte mir auch, dass Sie bei Problemen mit der Einstellung von Patienten oder komischen Blutwerten sich immer mit Herrn Dr. Beck verständigt und austauscht. Ich habe sie dann gleich direkt gefragt, ob Sie ihre Patienten so dosiert, dass sie in die Rimkus-Normbereiche kommen. Sie wusste auch gleich, wie ich das meine und hat dies bejaht. Das hat sie so gelernt bei den Seminaren und daran hält sie sich auch.
      Ist ein Wert zu niedrig wird die Dosierung erhöht, ist ein Wert zu hoch, wird die Dosierung reduziert. Ich habe in diesem Moment sofort an meine 57 ng Progesteron gedacht, habe aber davon nichts erwähnt. Wir nehmen am 30.08. Blut ab, da bin ich am 23. Zyklustag und dann bin ich mal gespannt. Ich bin mir ganz sicher, dass meine Dosierung drastisch reduziert wird, falls ich zur Blutabnahme wieder so hohe Werte haben sollte.
      Sie fand es auch ein bisschen seltsam, dass ich wirklich nur Progesteron in meinen Kapseln habe, ohne Zink und Kupfer (zur besseren Verfügbarkeit). Auch Vitamin D3 gehöre da wohl immer mit rein. Ich sagte ihr dann, dass ich ja ein Multivitamin nehme, da ist Zink und Kupfer drin. Vitamin D3 nehme ich extra.
      Die „Zusatzstoffe“ dienen wohl eher der besseren Aufnahme und der Verfügbarkeit. Ich hab mich bislang darum nie gekümmert. Aber wenn man so voll gepackte Kapseln hat, kann man ja auch nicht mal zwischendurch eine 3. einschieben … nicht gut.
      Jetzt kommt mir immer öfter der Gedanke, ob das Progesteron vielleicht doch zuviel ist, was ich nehme? Das verunsichert mich jetzt doch ein bisschen. Aber eine Überdosierung von Progesteron kann es doch nicht geben. Das wäre ja unvertretbar, wenn man nur an Progesteronwerte von schwangeren Frauen denkt!
      Aber widerum hat Herr Dr. Beck mal geschrieben, dass wenn Progesteron zu hoch ist, die Schilddrüse mehr mobilisiert oder sensibilisiert wird und man sich dann ein bisschen fühlt wie in einer Überfunktion, unruhig, aufgedreht, zappelig. Zumindest habe ich das so verstanden. Vielleicht rede ich mir auch nur ein, dass ich „soviel“ Progesteron brauche. Aber … es heisst ja … Progesteron kann man nicht genug haben und als Vorläuferhormon ist es ja unumstritten äußerst wichtig. Zu wenig Testosteron – Progesteron hilft, Probleme mit der Schilddrüse – Progesteron hilft, zu wenig oder zuviel Cortisol – Progesteron hilft, zu viel Östradiol – Progesteron hilft … verstehst du, was ich meine. Und darum verstehe ich auch den Satz … „Progesteron kann man gar nicht genug haben“, weil es für soviele weitere wichtige Dinge benötigt wird. Und während meiner Schwangerschaften vor 27 Jahren gings mir nach den ersten 3 Monaten auch sehr gut …

      Liebe Grüße
      Claudia

    • #5625 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo,

      das hört sich ja gut an für die, die noch keine 65 sind, dass wir auch dann noch so top aussehen!;-)
      Ich würde das auch so sehen, die Einnahme sagt nicht wirklich was was, die Werte und Befinden zählen. Aber 57 ng/ml wäre nicht mehr in den Normbereichen. Je nachdem, ob der Wert auch so stimmen kann oder es eine Beeinflussung gibt, die die Einnahme nicht realistisch wiedergibt oder es vom Labor (Testkit) abhängig ist. Aber es gibt ja bald Werte, dann sieht man ja weiter wie der Stand, der Dinge ist.
      Man kann alle zusätzlichen ‚Beigaben‘ in den Kapseln auch extra nehmen. Bei Vitamin D kann es auch sein, dass die Dosis, die in die Kapseln noch mit reinpasst, nicht jedem ausreicht zur Erhaltung. Ja, es ist richtig: Kupfer- und Zinkgluconat sind für die bessere Bioverfügbarkeit. Olivenöl an sich auch, damit die Hormone eine entsprechend optimale Bedingung haben vom Körper aufgenommen zu werden.

      Ja, das stimmt, das hat Dr. Rimkus mal gesagt mit Progesteron. Aber dennoch sollte man sich in den Normbereichen bewegen. Dennoch brauchst du dir jetzt keine Sorgen haben und es kann ja angepasst werden, wenn die Werte tatsächlich realistisch sind und wieder hoch.

      Bei mir hat die hohe Progesteroneinnahme meiner Schilddrüse gar nix gebracht und gemerkt habe ich auch nichts davon. Aber kann bei anderen ja anders sein.

      Also erstmal Ruhe bewahren, neu Werte abwarten und es wird sich alles finden!

      Alles Liebe,
      Ruth

    • #5626 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      hab zu Hause immer mal wieder Probleme mit dem Internet, darum melde ich mich erst heute …
      Wie immer – danke für deine aufbauenden Worte.
      Ich hatte bei amedes angefragt. Das Progesteron wurde mit dem Testkit von Roche bestimmt.
      Bitte alle Daumen drücken, dass ich es mit meinem Zyklus bis zum 23. Tag für die Blutabnahme schaffe. Die letzten Zyklen waren sehr kurz (16-17 Tage) …
      In meinen Kapseln hab ich ausser Progesteron „nur“ noch Olivenöl, das hatte ich vergessen zu erwähnen.

      Liebe Grüße
      Claudia

    • #5627 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo,

      Wenn die Zyklen so kurz sind, ist der Abnahmezeitpunkt nicht mehr von Bedeutung. Du könntest ja nie zur Abnahme.;-)

      Schönes Wochenende!
      Ruth

    • #5628 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo nochmal,

      ja klar, du hast natürlich recht und deswegen sollst du ja alle Daumen drücken …
      Wie war das doch gleich mit kurzen Zyklen und Progesteronmangel ??? Jaja – ich hör schon auf …

      Liebe Grüße
      Claudia

    • #5634 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      😁

    • #6256 Antworten
      Henriette
      Teilnehmer

      Hallo Claudia,

      ich schmökere gerade durch’s Forum. Willst du uns gerne mitteilen, wie a) Blutwerte b) Kapselinhalt und c) persönliches Befinden ist? Ich getraue mich dich das zu fragen, weil du gerne und ausführlich hier schon viel im Forum beigetragen hast. Wir Mädels müssen ja jetzt Kaffeekränzle halt anders machen 🙈🤗.
      Liebe Grüße
      Henriette

    • #6258 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Henriette und alle Mitleser …,

      wie nett, dass ich heute mal dran bin 🙂

      Meine aktuellsten Blutwerte sind immer noch vom 30.08.2021, 23. Zyklustag, Kapseleinnahme (200mg) genau 2 Std. vor Blutabnahme:

      Östradiol 67 pg/ml
      Progesteron 24,5 ng/ml
      FSH 33,4 IU/l
      Testosteron 0,17 ng/ml
      Vitamin D3 72,1 ng/ml

      Meine Kapseldosierung ist aktuell
      200mg Progesteron
      0,5mg Estradiol
      35mg Zinkglukonat
      0,05 Kupferglukonat
      Olivenöl

      Ich habe auf meine 200mg Progesteron bestanden, die Ärztin wollte eigentlich weniger dosieren … „so hohe Progesteronspiegel brauchen wir nicht“ (???)
      Tja mein Wohlbefinden … also kein Vergleich zu den letzten 2-3 Jahren, sondern viel besser. Ich hatte ja nie körperliche Probleme bis auf meine jetzige Gewichtszunahme seit März dieses Jahres, sondern mehr diese Unruhe, Nervosität, Angespanntheit, Ängstlichkeit, keinen Stress vertragen. Das ist schon sehr viel besser, aber eben nicht weg, sondern abgeschwächt. Ich habe Tage/Stunden, da geht es mir sehr gut und dann plötzlich verspüre ich für eine gewisse Zeit diese fürchterliche Unruhe und Anspannung in mir. Ich habe ja auch Hashimoto und bin mir sicher, dass ein Großteil meiner Beschwerden davon kommt und ich das bestimmt auch schon einige Jahre habe und nur durch Zufall 2020 Antikörper gefunden wurden. Ansonsten keine Unterfunktionsschilddrüsenwerte.
      Ich hab das bislang gar nicht so berücksichtigt, weil mir ein „schlauer“ Endokrinologe und erst jetzt im Oktober ganz aktuell die Nuklearmedizinerin gesagt haben, Hashimoto macht KEINE (!) Beschwerden. So ein Blödsinn.
      Meine Schilddrüsenwerte sind normal, aber die Nuklearmedizinerin sieht wohl im Ultraschall schon eine „beginnende knotige Umbauung“. Der rechte Schilddrüsenlappen ist größer (8ml) als der linke (4,4ml). Damit kann ich aber nicht allzuviel anfangen.

      FT3: 3,2 pg/ml (1,9-5,1 pg/ml)
      FT4: 13 pg/ml (9-17 pg/ml
      TSH 1 (0,27-4,2)
      Antikörper fand sie nicht wichtig zu kontrollieren.

      Ich habe viele Beiträge im Internet gelesen, wo Hashimoto doch eine Menge Beschwerden (Unruhe, Nervosität, Ängste) in unterschiedlicher Intensität auslösen kann. Ich würde das bei mir auch immer wie eine Art „Schübe“ bezeichnen, da es mitunter intervallartig kommt. Wenn meine Schilddrüsenwerte nicht in Ordnung wären, würde ich denken, ich habe eine Überfunktion.
      Nun bin ich manchmal schon etwas verunsichert, weil ich auch hier im Forum öfter gelesen habe, dass Progesteron die Schilddrüse „anfeuern“ kann und es so zu unerwünschten Überfunktionssymptomen bei der Einnahme kommen könnte. Und ich nehme ja mit 2x200mg nicht gerade wenig am Tag. Und ich erwische mich immer öfter beim Gedanken, ob das viele Progesteron vielleicht doch nicht so gut für mich ist? Ich weiss es nicht. Ich hab ja schon mal geschrieben, dass es mir so 1-4 Stunden nach der Kapseleinnahme sehr, sehr gut geht. Ich bin zwar leicht benommen, aber es ist ein angenehmes, unbeschwertes Gefühl. In dieser Zeit bin ich einfach gut drauf, komme etwas „runter“ und fühle mich mental stark – fast wie ein anderer Mensch, fast so wie früher! Klingt blöd – ist aber so. Dann denke ich immer, ohje wenn es mir nur rund um die Uhr sooo gut gehen würde, wäre doch alles in Ordnung. Aber dieser Zustand hält eben keine 12 Stunden bis zur nächsten Kapseleinnahme an. Und diese Erscheinungen führen mich dann wieder zu den Gedanken, dass ich vielleicht doch viel mehr oder öfters Progesteron brauchen könnte. So bin ich ständig hin- und hergerissen zwischen zuviel oder zuwenig Progesteron … Und da ist die nur eine Blutspiegelmessung 2 Stunden nach einer Einnahme aus meiner Sicht nicht ausreichend oder aussagekräftig genug, denn da wird ja genau der Spiegel in dem Zeitraum gemessen, wo es mir besonders gut geht (mit 24 ng).Aber was ist nach 5, 6, 7 Stunden … Versteht Ihr meine Überlegungen?
      Eventuell brauchen Hashimoto Patientinnen oder generell chronisch erkrankte Patienten auch höhere, öftere Dosen, da ganz sicher die Halbwertszeit eine ganz andere ist als bei „normalen“ Patienten. Die zugeführten Hormone werden schneller verbraucht? Die Hashimoto ist ja eine Entzündung, die widerum auch Stress im Körper auslöst. Frau Dr. Marx hat dazu mal was an eine Dame geschrieben, war allerdings schon 2015:
      „… Es kann aber auch sein, dass Sie in eine Stressphase die zugeführten Hormone schnell verbrauchen und Progesteron in der Nebenniere zu Cortisol, dem Stresshormon umgewandelt und verbraucht wird. Dann geht bei konstanter Progesterongabe der Spiegel runter und Sie schlafen wieder schlecht. Solche Phasen können ausgelöst werden durch seelische Belastungen, körperlichen Stress, Krankheiten wie Grippe und anderes. Sicher brauchen Sie mehr Progesteron, so wie Sie Ihre Symptome beschreiben. Alles Gute …“
      Schlafstörungen kenn ich aber nicht …

      Die Höchstdosen liegen ja bei bis zu 800 mg Progesteron pro Tag. Diese werden ja nur in „Ausnahmefällen“ verordnet. Weiss jemand, was diese Ausnahmefälle sind und wann solch hohe Dosierung verordnet wird? Wir da generell nur nach dem Blutwert geschaut, also wenn es besonders niedrig ist? Oder gibt es zusätzliche Komponenten (chronische Erkrankungen, Stress z.B.), die berücksichtigt werden, was eine so hohe Dosierung begründet?

      Ich gehe jetzt im Dezember wieder zur Blutkontrolle. Mal sehen, wie es aussieht.
      Muss ich den Zyklustag (21-23) immer noch berücksichtigen? Ich bekomme in der Kapselpause immer eine Blutung, aber das heisst doch nicht, dass ich immer noch jeden Monat einen Eisprung habe, oder? Bin jetzt 48. Oder muss der Zyklustag generell immer berücksichtigt werden, wenn man noch mehr oder wenig regelmässig seine Periode hat?

      Es tut mir sehr leid, es ist wieder so viel Text geworden.
      Beschwerden gehen bitte an Henriette, sie hat ja gefragt … 🙂

      Viele Grüße
      Claudia

    • #6259 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Claudia, wird auch mal Schilddrüse per Ultraschall, etc. im Auge behalten? Wenn fT4 niedriger wie fT3 ist, weist das meines Wissens nach schon auf Hashi hin. Erst ist man in der Überfunktion, erst später kippt es in die Unterfunktion. Ich würde die Antikörper dazu nicht so unwichtig finden, mal ab und an mitzumachen. Nur meine bescheidene Meinung.

      Es kann natürlich unterschiedliche Halbwertzeiten geben, aber normalerweise kommt man mit der 12-Stunden-Einnahme gut über die Runden. Ausnahmen kann es natürlich geben und man könnte auch verschiedene Blutabnahmen machen. Aber ob es wirklich eine so gute Idee ist? Vielleicht wenn es sehr krass wäre täglich, aber so beschreibst du es nicht, wie ich das verstehe.

      Die Blutabnahme nach den 2 Stunden zeigt den höchsten erreichbaren Wert an, um dann gut dosieren zu können und nicht zuviel.

      Klar, sehe ich auch so: Fehlt Progesteron, was an so vielen Stellen im Körper benötigt wird, tauchen Störungen auf. Aber bei dir war der letzte Wert ja recht gut, eher hoch, und wenn neue Werte eh anstehen, siehst du ja, wie es aussieht. Vielleicht ist es auch zu hoch inzwischen.

      Die Werte und Dosierungen, die ich von Hashi-Patientinnen sehe, zeigen nichts Anderes als bei anderen Rimkus-Anwenderinnen. 800mg wird besonders bei Multiple Sklerose zur Sprache gebracht. Auch bei jungen Frauen habe ich es schon gehört. Du hattest mit 400mg bereits über 20 ng/ml. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine annähernd hohe Dosis jemals bei dir in Frage kommen könnte.
      Rimkus wird grundsätzlich nach den Blutwerten dosiert. Alles andere wäre ja ein Blindflug, den will sicher niemand freiwillig.

      Der Zyklustag ist bei Frauen wichtig, die noch einen Eisprung haben. Ansonsten ist er nicht mehr von Bedeutung. Eine Blutung ist auch ohne möglich, richtig. Wenn der Ö-Spiegel immer weiter sinkt, kommt es mit der Zeit komplett zum Versiegen.

      Ich bin froh, wenn ihr viel schreibt. Schaut mal, was ich schon alles so ‚von mir gegeben‘ habe. Auweia!;-)

      cu

    • #6263 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      danke für deine Worte … auf dich ist eben immer Verlass.
      Ja die Schilddrüse wurde auch das letzte mal per Ultraschall untersucht. Sie hat ja keine Antikörper bestimmt, weil sie „das schon“ (Hashimoto) im Ultraschall sieht … Ich hatte ja beim letzten Rimkusbefund Antikörper mit testen lassen und da waren sie bei 98. Ist ja nicht hoch, kann wohl auch weit über tausende gehen, was ich mal gelesen habe.
      Ich merke auch jetzt, wo mein Östrogen niedrig ist (beim letzten Test im August 67pg), dass meine Blutung ganz anders aussieht. Vorher hatte ich immer dickes, klumpiges sattes, dunkelrotes Blut. Jetzt ist es ziemlich hell, zwar auch Blut, bisschen schleimig aber nicht mehr so stark und kräftig von der Farbe her. Das hab ich schon gelesen, dass das so ein Anzeichen für niedriges Östrogen wäre, oder?
      OK, dann mache ich Anfang Dezember Termin zum Bluttest. Der 23. Zyklustag wäre kurz vor Weihnachten und das wird mir dann zu knapp mit Blutauswertung und allem. Da haben die meisten ja auch Urlaub. Und dann hab ich auch keine Ruhe, wenn ich so lange auf eine Auswertung warten muss …
      Ich gehe auch nicht davon aus, dass meine derzeitigen 0,5mg Estradio in den Kapseln für einen drastischen Anstieg meines Östradiolspiegels gesorgt haben. Ausser – ich habe wieder mal so eine komische Zyste, die ordentlich E2 produziert. Davor hab ich nach wie vor ein bisschen Bammel …machs gut!

      Viele Grüße
      Claudia

    • #6264 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo,

      helles Blut, Zeichen für niedriges Ö – sagt mir grad im Moment nichts… Nur was dunkler ist, Schmierblutungen, fehlt eher P. Mehr fällt mir grad nicht dazu ein.

      Liebe Grüße,
      Ruth

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