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Claudi73
ParticipantHallo nochmal,
danke dir für deine Erläuterung. Mit 500 meinst du aber die Tagesdosis, nicht eine einzige Kapsel ???
„Habe gerade die erste mit 500mg gemacht und was hatte ich: 29“
Da nimmst du doch bestimmt 2×250 mg oder? Sorry für die vielen (dummen) Fragen …
Liebe Grüße
Claudia26. Februar 2022 um 22:09 Antwort auf: Nur sehr langsamer Anstieg der Werte nach ca. 1,5 Jahren Einnahme #6768Claudi73
ParticipantHallo Lena,
also das mit dem Testosteron würde ich unbedingt klären. Zumal sich 50mg auch nicht gerade wenig anhören. Ich bin jetzt nicht die Testosteronfachfrau aber wie niedrig war denn dein Blutwert dazu? Selbst ich hatte teilweise nicht messbare Testosteronwerte, aber mir wurde immer gesagt, es gibt kein extra Testosteron – das erhöhen wir über das Progesteron. So ist das auch in der Rimkus-Therapie vorgesehen. Ich glaub, ich hätte mich auch nie getraut, richtiges Testosteron zu nehmen, dann lieber ne ordentliche Portion Progesteron! Denn wenn wieder genug Progesteron da ist, wird auch wieder Testosteron gebildet. Ich nehme aber zusätzlich auch noch DHEA. Mein Testosteron steigt wieder. Dein Bauchgefühl ist völlig richtig! Es tut mir leid, aber ich muss dir wirklich sagen, dafür – dass du schon im Herbst 2019 mit Rimkus begonnen hast, sind deine Werte richtig schlecht und unter einer Therapie eigentlich auch absolut nicht vertretbar. Schreibt die dein Therapeut wirklich noch Rechnungen für diese „Betreuung“? Wenn ich nur an die Kosten für die Kapseln denke … und am Ende ohne Erfolg – nicht mal ein bisschen in die richtige Richtung? Entschuldige bitte, das geht natürlich nicht gegen dich persönlich, aber schönreden kann man das leider nicht. Schickst du das Blut ans Labor Rosler?
„Mein Arzt empfiehlt mir, geduldig zu sein und nur langsam zu steigern, um Nebenwirkungen zu vermeiden.“
Frag ihn doch bitte mal nach diesen Nebenwirkungen, die würden mich mal interessieren. Dein Progesteronwert ist nach knapp 2,5 Jahren unter der Therapie bei aktuell 1,3ng ??? Auch das Östradiol ist viel zu niedrig, das sagt dir der hohe FSH-Wert.
Mit dieser Vorgehensweise füllst du höchstens die Kasse des Arztes auf aber nicht deine Blutwerte. Ich nehme seit Januar 2021 pro Kapsel 200mg und komme damit auf Werte zwischen 20-25ng Progesteron im Blut. Diesen Wert hatte ich schon nach 3 Monaten der Einnahme erreicht, da war ich 48 Jahre und wahrscheinlich noch nicht so „vertrocknet“ wie viele hier … liebe Grüße an Henriette …
Und bitte nicht böse sein, wenn es manchmal etwas frech klingt, aber sowas ärgert mich, weil es einfach nicht funktionieren kann. Nach 2,5 Jahren der Einnahme und immer noch „keinen Erfolg“ bzw. ohne Anstieg der Blutwerte – das passt nicht.Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Sylvia,
ich nehme auch schon lange morgens und abends 200mg Progesteron und habe immer zwischen 20 und 25ng Progesteron im Blut. Im letzten Jahr hatte ich auch mal einen „Ausrutscher“ beim Progesteron mit 57ng. Habe mit diesem Wert nichts negatives gemerkt. Allerdings musste mich Ruth auch erst mal beruhigen. Ich habe meine Kapseln brav weiter genommen und beim nächsten Bluttest nach 3 Monaten war alles wieder im Lot mit 24ng. Eine Erklärung für den hohen Progesteronwert gabs nicht (kein Biotin o.ä.). Ich habs dann für mich so begründet, dass ich vielleicht mal wieder einen Eisprung hatte und mit dem zusätzlichen Progesteron aus den Kapsel kam dieser hohe Wert zu stande. Das schien mir auch am logischten. Vielleicht lag auch ein Messfehler seitens Labor vor, keine Ahnung. Es ist nicht dramatisch und wenn du „keine Beschwerden“ hast, würde ich einfach die nächste Blutkontrolle abwarten und dann schauen.
Dein FSH und der Östrogenwert sehen doch laut Blutbild gut aus. Mein FSH war bei der letzten Kontrolle im Dezember 2021 bei 3,4 (vorher 33,41 im August). Ich habe jetzt in meinen aktuellsten Kapseln kein Östrogen mehr, nur 210mg Progesteron.
Wie hat denn dein Therapeut auf den Progesteronwert reagiert und wie sieht denn die aktuelle Kapseldosierung nach dem neuesten Blutwerten aus?Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth,
also kann ich heute wieder anfangenmit den Kapseln? Muss aber schauen, dass die Blutung dann zum Ende kommen sollte, wenn ich die Kapseln nehme … so hab ich dich verstanden.
Ich habe auch noch einige Kapseln übrig mit
100mg Prog.+0,5mg Östrogen
und nur 100mg ProgesteronDie mit den 0,5mg Östrogen kann ich doch tagsüber zusätzlich nehmen oder ich stocke meine Morgenkapsel damit auf oder hast du vielleicht noch eine andere Idee? Auf keinen Fall werde ich diese entsorgen 🙂
Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth,
ja der Artikel ist sehr interessant. Ich lese ihn heute noch oft und bleibe immer an folgender Aussage hängen, vor allem weil dies so eigentlich in der Praxis nie angewendet wird:
„In Extremfällen kann die Halbwertszeit von Hormonen so drastisch kurz oder lang sein, dass von der standardmässigen zweimal täglichen Einnahme abgewichen werden muss“. Ich habe den Artikel schon mal vor einem Jahr gefunden und fand das mit der Halbwertszeit sehr interessant und logisch. Könnte das nicht auch ein Grund sein, warum es uns mitunter noch nicht „100%-ig richtig konstant gut geht“, obwohl unsere Blutwerte anhand der Bluttest`s im Zielbereich sind? Ich hatte diesbezüglich meine Therapeutin schon mal angesprochen, ob es nicht sinnvoll und auch möglich wäre, eine 3. Einnahme vorzunehmen (z.B. dann aller 6 oder 8 Stunden), da ich immer das Gefühl habe, dass meine eingenommenen Hormone viel zu schnell verbraucht werden und ich keine 12 Stunden einen konstanten (guten) Spiegel habe. Ich hatte das ja mal im April letzten Jahres in einem Selbstversuch kontrolliert, als ich beim Frauenarzt einen Bluttest habe machen lassen. Das war 8 Stunden NACH der letzten Progesteronkapsel und mein Progesteronspiegel lag bei 5ng(!). Lasse ich aber 2 Stunden nach einer Kapseleinnahme die Blutwerte kontrollieren, bin ich über 20ng. Das sind doch Welten! Verstehst du was ich meine? Meine Therapeutin lässt sich auf so ein Gespräch nicht ein … „so wie sie es gelernt hat – die Kapseln werden aller 12 Stunden genommen“. Find ich dahingehend nicht in Ordnung, weil uns ja so nicht mal die Möglichkeit gegeben wird, annähernd unsere persönlichen Halbwertszeiten in Erfahrung zu bringen. Zumindest hätte Sie mir doch mal den Vorschlag unterbreiten können, so wie Herr Dr. Rosler das auch angegeben hat, 2 Blutkontrollen am gleichen Tag: die erste Blutabnahme 2 Stunden nach der Morgenkapsel und die 2. Blutabnahme dann 2-3 Stunden VOR der Abendkapsel, oder z.B. 9, 10 oder 11 Stunden nach der Morgenkapsel. Oder man macht es an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, aber dann zu jeweils verschiedenen Uhrzeiten. Und ich glaube, so undumm sind meine Überlegungen auch nicht. Herr Dr. Rosler beschreibt ja genau dieses Vorgehen und sieht die unterschiedlichen Halbwertszeiten auch als äußerst wichtig an.
„Wir haben in unsere Labor durch derartige Messungen Halbwertszeiten von 2 bis über 12 Stunden ermittelt“ …
Diese Zeitspanne ist doch erheblich und die Kenntnis darüber auch äußerst wichtig für das Gelingen dieser Therapie.Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Moritz,
ich kannte diesen Artikel auch und verstehe das so, dass die Ärztin am Angang natürlich eine niedrigere Dosierung verordnet, um zu testen, wie die Patientin darauf reagiert. Wenn es die Symptome, das Befinden und die Blutwerte zulassen, spricht natürlich nichts gegen eine höhere Dosierung, wenn erforderlich sogar in Richtung Maximaldosis. Der Körper gewöhnt sich irgendwann auch an die Dosierung. Vor 2 Jahre hätte ich eine hohe Einzeldosis über 200mg Progesteron nicht nehmen können, heute merke ich dabei gar nichts mehr. Hab mich vor kurzem erst vertan und versehentlich innerhalb von 30 Minuten jeweils 200 Progesteron genommen und habe auch nichts (!) gemerkt. Ich hab mir jetzt eine ganz tolle schicke rosa Pillendose zugelegt da fülle ich immer alles rein, denn manchmal weiss ich wirklich gar nicht, was ich eventuell schon genommen habe. Jetzt ist es amtlich … ich werde alt.Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantGuten Morgen,
55kg sind toll – aber die hatte ich bis vor meiner Zunahme. Jetzt sind es viel, viel, viel mehr.
Heute Abend mehr, bin auf Arbeit.Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth,
es sind 200mg Prog+0,5 Östrogen pro Kapsel …
Kapseldosierung seit 10.2021 200mg Prog.+0,5mg Östradiol, (vorher ab 01.2021 waren es nur 200mg Prog, ohne Östrogen); davon 2xtgl. im 12 Std. Abstand, Labor Rosler, kein Biotin, Kapseleinnahme 2 Stunden vor Blutentnahme.
Ich hab immer mal wieder Zysten, die meinen Östrogenwert in die Höhe treiben.
Glaube daher auch nicht, dass meine 0,5mg Östrogen pro Kapsel diesen Anstieg verursachen. Ich habe seit August 2020 immer mal wieder hohe Östrogenwerte, sehe ich jetzt aber nicht so dramatisch, weil ich ja auch 400mg Progesteron dazu nehme. Aber mit dem Gewicht ist schon komisch, bei meinen „guten“ Werten …
Selbst bei Progesteronwerten zwischen 2-10 ng und Östrogenwerten bis zu 785 pg hatte ich konstant meine 55kg.Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Thomas,
ich dachte zu Beginn meiner Kapseleinnahme am 01.01.2020, in 4-6 Wochen sieht es bestimmt ganz anders aus, denkste … Ich habe im Jahr 2020 auch immer noch für mich zu wenig Progetsreon genommen (2x100mg), da ich mich auch nicht getraut habe, eine höhere Dosierung zu nehmen. Auch ich hatte zu dieser Zeit einen starken Cortisolmangel. Erst mit Dosiserhöhung ab 2021 auf 2x200mg Progetseron merkte ich ca. ab Mai eine spürbare Besserung meines „Wohlergehens“. Seit Februar 2021 war mein Progesteron im Zielbereich von über 20ng. Und ab November 2021 spürte ich nochmals eine Besserung. Es ist natürlich nicht jeden Tag gleich und ich habe auch mal ab und zu schlimme Tage dazwischen. Aber wenn ich zurück blicke – kein Vergleich zum Beginn der Therapie 2020.
Ich wollte das damals auch nicht hören und habe das auch nicht so recht glauben wollen, aber ich kann es nur bestätigen, es braucht wirklich GEDULD. Natürlich ist auch jeder Mensch anders, aber ich habe erst nach ca. 1,5 Jahren der Kapseleinahme eine deutliche Besserung gespürt. Ich bin mir ganz sicher, dass das nicht so gekommen wäre, wenn nicht meine Dosierung entsprechend angepasst (erhöht) worden wäre. Ich kann dir nur wünschen, dass du regelmässig zur Blutkontrolle gehst und auch immer schaust, dass die Dosierung entsprechend deiner Werte angepasst wird (das machen leider nicht alle Therapeuten). Und leider muss ich dir auch sagen – es nützt jetzt alles nichts, aber da musst du jetzt durch und wirklich Geduld haben! Alles Gute für dich.Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth,
genauso ist es …
Viele Grüße
Claudia -
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