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Dr. Dr. med. Thomas Beck

Forum-Antworten erstellt

Betrachte 10 Posts - 221 bis 230 (von insgesamt 321)
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  • Antwort auf: Östronwert viel zu hoch? #1161

    Hallo Angela

    Genau diese Fragen bzgl Estronwert müssen Sie Ihrem RimkusArzt stellen.
    Es ist nicht „falsch“ das zu messen, aber jedenfalls auch NICHT Teil der RimkusMethode.

    Ganz sicher GEGEN die RimkusGrundsätze ist allerdings die Behandlung mit CREMES. Das ist aus unserer Sicht ein Kunstfehler und entspricht NICHT unseren Grundsätzen.
    Auch die Behandlung mit Estron (anstatt Estradiol) VERRRINGERT NICHT die Brustkrebsgefahr!
    Und die Gabe als Gel oder Creme ist SCHLECHTER als die Gabe als Kapsel.
    Ein hoher Estronwert spricht auch keineswegs gegen die Gabe als Kapsel.

    Literatur bekommen Sie ebenfalls von Ihrem Arzt, bzw. bei einem Buchhändler, die entsprechenden Titel sind auf unserer Seite aufgeführt, bzw im blog des HormonNetzwerks zu finden…

    Mfg!

    DDr Beck

    Antwort auf: Gewichtszunahme bei Rimkus Therapie #1159

    Hallo Nele und alle anderen die an einer Gewichtszunahme leiden

    1. unsere Schönheitsideale sind immer kulturell und zeitbedingt zu sehen, heute würde Marilyn Monroe zuerst mal eine Diät machen müssen, weil sie als viel zu dick eingestuft würde…
    2. diese zeit- und kulturbedingten Schönheitsideale sind unserer biologischen Natur herzlich egal, wenn die Hormone im Zielkorridor sind, dann werden Sie damit hormonell OPTIMIERT also so gesund, wie das nur möglich ist- und das bedeutet für manche Frau die endlich auf Ihr Wunschgewicht herunter gekommen ist eine höchst unwillkommene Gewichtszunahme- sofern der eigene Organismus nämlich das aktuelle Gewicht zu niedrig findet ….
    3. natürlich wirken dieSexual- Hormone auf den Stoffwechsel: tendenziell das Östrogen eher wassereinlagernd und das Progesteron eher stoffwechselaktivierend („Kampfmodus“), das gilt aber nur sehr grob schematisch: so lässt ein guter Östrogenspiegel bei manchen das Bauchfett schmelzen, bei anderen wieder vermehrt es sich…
    4. Testosteron spielt hier auch eine Rolle, indem es den stoffwechsel erhöhen kann, die allgemeine Aktivität verbessern kann und die Muskelmasse ansteigen lassen kann- in dieser Hinsicht wie ein Gegenspieler von Östrogen. all das kann zu einer Gewichtsabnahme führen
    4. wir dürfen die Schilddrüse nicht vergessen, die wir bei solcher Fragestellung ebenfalls sehr genau anschauen sollten und dann ggf unterstützen sollten durch gezielte therapeutische Hormongabe (auch bei angeblich „normalen“ Hormonwerten) …

    Mit diesen Maßnahmen bekommen wir das meist ziemlich gut in den Griff!

    Besten Gruß und guten Erfolg!

    DDr Beck

    Antwort auf: Östronwert viel zu hoch? #1158

    Hallo Angela

    Diese Empfehlung war leider keine gute Idee- bitte lassen Sie sich bei einem zertifizierten RimkusArzt beraten.
    Falls Ihr Arzt wirklich vom HormonNetzwerk zertifiziert ist, bitte ich um Mitteilung, um wen es sich handelt, dann würde ich bei Ihm/ bzw Ihr nachfragen… ohne Ihren Namen zu nennen…

    Diese Behandlung ist NICHT regelrecht erfolgt und entspricht nicht den Rimkus Richtlinien.

    Bitte rufen Sie kurz in der Prx an, wir sagen Ihnen dann die direkte mailadresse für diese Angaben
    Tel Praxis: 089/ 593 593.

    Vielen Dank!
    Mfg

    DDr Beck

    Antwort auf: Krebs-Diagnose #1152

    Hallo Silvia

    ja das Thema Brustkrebs ist wirklich sehr herausfordernd und natürlich hat jede Frau hat Angst davor.
    Nicht immer ist aber alles richtig, was so behauptet wird!

    Typischerweise wird bei Brustkrebs untersucht, ob die Brust-Zellen Rezeptoren für die Hormone Progesteron und oder Östradiol haben – also „hormonsensibel“ sind- und wenn das der Fall ist, wird empfohlen eine Anti-Hormon-Therapie zu machen (zB mit Tamoxifen).

    Der Gedanke dahinter ist, daß die Blockade der Rezeptoren dazu führt, daß die Brustzellen nicht mehr stimuliert werden können und daß dann auch kein Krebswachstum mehr stattfinden kann.

    Die von der Pharmaidustrie (mit-) finanzierten Studien scheinen das zu bestätigen, es wird von 50% Verbesserung der Rezidivrate (Wiederauftreten des Krebses) berichtet. Leider ist hier aber KEINE neue Wunderarznei gefunden worden, sondern der scheinbar gewaltige Vorteil kommt von einer tendenziellen Darstellung der Daten: die Rezidiv-Rate verbessert sich zwar tatsächlich um 50% – aber nur von 4% auf 2%. Das sind zwar rechnerisch tatsächlich 50%, aber die viel bedeutsameren „restlichen“ 96% bzw 98% werden gar nicht dargestellt! So scheint das Anti-Hormon super zu wirken, in Wirklichkeit ist es aber nur eine relativ geringe Verbesserung der Rezidivrate von 4% auf 2%! Die heftigen Nebenwirkungen, die das Medikament auslöst, müssen dazu ins Verhältnis gesetzt werden!

    Woher kommen die Nebenwirkungen? Durch diese Art von Medikamenten werden die Rezeptoren blockiert und damit können die natürlichen Hormone nicht mehr wirken, es kommt also zu einer KASTRATION! (Wohl die wenigsten Frauen werden über diese sehr weitreichenden Folgen aufgeklärt und bekommen gleichzeitig eine realistische Darstellung der möglichen Verbesserung von 4% auf 2%!).

    Zudem muss schon die Frage erlaubt sein, ob das Ergebnis der o.g. Studien relativiert werden muß, da diese ja unter Mitwirkung der Pharmaindustrie zustande gekommen sind, die ein klares Interesse an positiven Studienergebnissen hat. Bekanntermaßen werden heute die überwiegende Mehrheit der Studien durch die Pharmaindustrie zumindest mitfinanziert und je besser in technischer Hinisicht und je umfangreicher eine Studie ist, desto wahrscheinlicher ist die Einflussnahme der Pharmaindustrie. Top-Studien sind also mit besonderer Zurückhaltung zu interpretieren!

    Was passiert nun bei einer Rezeptorblockade? Die Hormone sollen sich natürlicherweise nach dem „Schlüssel- Schloss- Prinzip“ in den Rezeptor einlegen, um damit bestimmte Vorgänge in der Zelle zu regulieren und zu steuern, ähnlich wie Zügel bei einem Pferd. Wenn nun diese Zügel durchgeschnitten werden, dann wird die Steuerung des Pferdes erheblich erschwert – vielleicht sogar unmöglich. Wenn Zellen zB unter Beschuß von freien Radikalen stehen, dann führt die hormonelle Regulation zu Verbesserung der Zellaktivität und damit können sich die hormonell gesteuerten Zellen besser gegen Veränderungsprozesse „wehren“ und sich besser reparieren! Diese Regulationsmöglichkeit wird aber durch eine Hormonblockade blockiert, mit den entsprechenden Konsequenzen…
    Es ist also zumindest fraglich, ob die Östrogen-Rezeptorblockade tatsächlich mittelfristig einen Vorteil bringt.

    Wir beobachten in der Praxis aber regelmäßig starke Nebenwirkungen der Anti-Hormontherapie, im Verhältnis dazu scheint der mögliche Vorteil deutlich geringer als meist behauptet- oft ist ein Vorteil auch gar nicht beurteilbar.
    Die unerwünschten Wirkungen sind aber real und schränken die Lebensqualität vieler Frauen massiv ein- eine Kastration ist schliesslich kein Pappenstiel!

    ACHTUNG: wir empfehlen natürlich NICHT, unüberlegt Hormone zu nehmen und die Empfehlungen der Onkologen in den Wind zu schlagen, aber eine kritische Auseinandersetzung ist nötig.

    Immer wieder wird von Studien berichtet, die zeigen sollen, daß die Hormone eine krebsfördernde Wirkung haben. Das gilt besonders für das Östrogen. Viele Ärzte sprechen sogar von einer angeblichen „ÖstrogenDominanz“, die für Krebsentstehung etc verantwortlich sein soll – und die dann mit den Anti-Östrogenen zu behandeln sei. Dahinter liegen aber mehrere fatale Missverständnisse:

    Erstens: Es gibt KEINE ÖstrogenDominanz, auch wenn das noch so oft behauptet wird!
    Nämlich: Die Östrogenwerte werden in pg/ml gemessen, die Progesteronwerte in ng/ml. Dabei sind 1000 pg 1 ng; wenn wir nun einen normalen durchschnittlichen Östrrogenspeigel nehmen, dann liegt der um den 21 Zyklustag zwischen 80 und 180 pg/ml, gehen wir der Einfachheit halber von 120 pg/ml aus. Zum gleichen Zyklustermin haben wir normalerweise Progesteronwerte zwischen 5 und 30ng/ml, gehen wir also mal von 12 ng/ml aus. Damit scheint rein zahlenmäßig dsa Progesteron deutlich niedriger als das Östrogen und wir hätten eine „Östrogendominanz“!
    Wenn wir nun aber in die gleichen Einheiten umrechnen, dann sind das 120 pg/ ml Östradiol – aber 12.000 pg/ ml Progesteron! Und wo ist da nun eine Östrogendominanz?
    Auch wenn ab 35 Jahren durch die selteneren Eisprünge allmählich immer weniger Progesteron gebildet wird, so bleibt der Progesteronspiegel dennoch regelmäßig höher als der Östradiolspiegel.

    Zweitens: Richtig wäre also, von einem SINKEN des Progesterons zu sprechen und damit von einem zunehmenden Progesteronmangel, der dann durch GABE VON PROGESTERON zu behandeln ist – und nicht durch Blockade des Östrogens!
    Erstaunlicherweise zeigen Studien (bisher gibt es leider noch sehr wenige), in denen das bei Brustkrebspatientinnen gemacht wird, ein deutliches ABSINKEN der REZIDIVRATE (zb die französische E3N Studie).
    Und wenn Progesteron prophylaktisch VOR den Wechseljahren bei Gesunden (also VOR einer möglichen Brustkrebserkrankung) gegeben wird, dann kommt es deutlich seltener zu einer Brustkrebserkrankung!
    Dieses Ergebnis zeigt also aus unserer Sicht einen sinnvollen Behandlungsansatz: Messung der Hormonspiegel und dann Anheben in den normalen Bereich von Frauen, wo die hormonelle Versorgung noch intakt ist.

    Drittens: es gibt gravierende Unterschiede zwischen den natürlichen unveränderten Original-Hormonen und den üblicherweise industriell hergestellten und verordneten „Hormonen“ – und zwar sowohl in Ihrer biochemischen und physikalischen Struktur als auch bei Wirkungen, Nebenwirkungen und beim Abbauverhalten (Metabolsierung). Dies kann zu einer erheblichen Belastung des Organismus führen und erklärt wohl zumindest teilweise die erheblichen Risiken einer konventionellen Hormonbehandlung mit diesen veränderten synthetischen oder semi-synthetischen Hormonderivaten. Alle diese Unterschiede zu den natürlichen OriginalHormonen gibt es nicht bei der Behandlung mit natürlichen human-identischen Hormonen. Wir finden also auch keinerlei Risikozunahme, im Gegenteil: die Risiken nehmen ab, Gesundheit, Vitalität verbessern sich und damit wird wohl auch eine Krebserkrankung weniger wahrscheinlich.
    Genauso gehen wir bei der RimkusTherapie vor.

    FAZIT: ich würde generell empfehlen, die Aussagen zu einer Anti-Hormonbehandlung bei (Brust-) Krebs einer genauen kritischen Überprüfung zu unterziehen und sich dann selber auf den Weg zu machen. Ohne eigenes Engagement und ohne Recherche geht es nicht. Bei Studien ist immer eine gesunde kritische Haltung und vorsichtige Interpretation zu empfehlen. Die Entscheidung kann Ihnen letztlich niemand abnehmen, aber es gibt gute Gründe kritsich zu sein!

    mit bestem Gruß

    Thomas Beck

    Thomas Beck

    DDr. med. Thomas Beck,
    Vorsitzender des HormonNetzwerks
    http://www.HormonNetzwerk.de

    Antwort auf: Krebs-Diagnose #1151

    Hallo Silvia

    ja das Thema Brustkrebs ist wirklich sehr herausfordernd und natürlich hat jede Frau hat Angst davor.
    Nicht immer ist aber alles richtig, was so behauptet wird!
    Typischerweise wird bei Brustkrebs untersucht, ob die Brust-Zellen Rezeptoren für die Hormone Progesteron und oder Östradiol haben – also „hormonsensibel“ sind- und wenn das der Fall ist, wird empfohlen eine Anti-Hormon-Therapie zu machen (zB mit Tamoxifen).
    Der Gedanke dahinter ist, daß die Blockade der Rezeptoren dazu führt, daß die Brustzellen nicht mehr stimuliert werden können und daß dann auch kein Krebswachstum mehr stattfinden kann.
    Die von der Pharmaidustrie (mit-) finanzierten Studien scheinen das zu bestätigen, es wird von 50% Verbesserung der Rezidivrate (Wiederauftreten des Krebses) berichtet. Leider ist hier aber KEINE neue Wunderarznei gefunden worden, sondern der scheinbar gewaltige Vorteil kommt von einer tendenziellen Darstellung der Daten: die Rezidiv-Rate verbessert sich zwar tatsächlich um 50% – aber von 4% auf 2%. Das sind zwar rechnerisch tatsächlich 50%, aber die viel bedeutsameren „restlichen“ 96% bzw 98% werden gar nicht dargestellt! So scheint das Anti-Hormon super zu wirken, in Wirklichkeit ist es aber nur eine relativ geringe Verbesserung der Rezidivrate von 4% auf 2%! Die heftigen Nebenwirkungen, die das Medikament auslöst, müssen dazu ins Verhältnis gesetzt werden!
    Woher kommen die Nebenwirkungen? Durch diese Art von Medikamenten werden die Rezeptoren blockiert und damit können die natürlichen Hormone nicht mehr wirken, es kommt also zu einer KASTRATION! (Wohl die wenigsten Frauen werden über diese sehr weitreichenden Folgen aufgeklärt und bekommen gleichzeitig eine realistische Darstellung der möglichen Verbesserung von 4% auf 2%!).
    Zudem ist nun schon die Frage erlaubt, ob das Ergebnis der o.g. Studien relativiert werden muß, da diese ja unter Mitwirkung der Pharmaindustrie zustande gekommen sind, die ein klares Interesse an positiven Studienergebnissen haben. Bekanntermaßen werden heute die überwiegende Mehrheit der Studien durch Mittel der Pharmaindustrie zumindest mitfinanziert und je besser in technischer Hinisicht und je umfangreicher eine Studie ist, desto wahrscheinlicher ist die Einflussnahme der Pharmaindustrie. Solche Top-Studien sind also mit besonderer Zurückhaltung zu interpretieren!
    Was passiert bei einer Rezeptorblockade? Die Hormone sollen sich nach dem „Schlüssel- Schloss- Prinzip“ in den Rezeptor einlegen, um damit bestimmte Vorgänge in der Zelle zu regulieren und zu steuern, ähnlich wie Zügel bei einem Pferd. Wenn nun diese Zügel durchgeschnitten werden, dann wird die Steuerung des Pferdes erheblich erschwert – vielleicht sogar unmöglich. Wenn Zellen zB unter Beschuß von freien Radikalen stehen, dann führt eine hormonelle Regulation zu Verbesserung der Zellaktivität und damit können sich die hormonell regulierten Zellen besser gegen die Veränderungsprzesse „wehren“ und sich besser reparieren! Diese Regulationsmöglichkeit wird mit der Hormonblockade blockiert, mit den entsprechenden Konsequenzen…
    Es ist also zumindest fraglich, ob die Östrogen-Rezeptorblockade tatsächlich mittelfristig einen Vorteil bringt.
    Wir beobachten in der Praxis häufig enorme Nebenwirkungen der Anti-Hormontherapie, dabei scheint der mögliche Vorteil deutlich geringer als meist behauptet- oft ist das auch gar nicht beurteilbar.
    Die unerwünschten Wirkungen sind aber real und schränken die Lebensqualität vieler Frauen massiv ein- eine Kastration ist schliesslich kein Pappenstiel.
    VORSICHT: wir empfehlen natürlich NICHT, unüberlegt Hormone zu geben und die Empfehlungen der Onkologen in den Wind zu schlagen, aber eine kritische Auseinandersetzung ist nötig.
    Zudem werden immer wieder Studien berichtet, die zeigen sollen, daß die Hormone eine krebsfördernde Wirkung haben, das gilt besonders für das Östrogen, viele Ärzte sprechen von einer angeblichen „ÖstrogenDominanz“, die dafür verantwortlich sein soll- und die dann mit den Anti-Östrogenen zu behandeln sei.
    Dahinter liegen aber mehrere fatale Missverständnisse:
    1. es gibt KEINE ÖstrogenDominanz: die Östrogenwerte werden in pg/ml gemessen, die Progesteronwerte in ng/ml. Dabei sind 1000 pg 1 ng; wenn wir nun einen normalen durchschnittlichen Östrrogenspeigel nehmen, dann liegt der um den 21 Zyklustag zwischen 80 und 180 pg/ml, gehen wir der Einfacheit halber von 100 pg/ml aus. Zum gleichen Zyklustermin haben wir normalerweise Progesteronwerte zwischen 5 und 30ng/ml, gehen wir also mal von 12 ng/ml aus. Damit scheint rein zahlenmäßig dsa Progesteron deutlich niedriger als das Östrogen und wir hätten eine „Östrogendominanz“!
    Wenn wir nun aber in die gleichen Einheiten umrechnen, dann sind das 120 pg/ ml Östradiol aber 12.000 pg/ ml Progesteron! Und wo ist da nun eine Östrogendominanz? Auch wenn ab 35 Jahren durch die selteneren Eisprünge allmählich immer weiniger Progesteron gebildet wird, so bleibt der Progesteronspiegel dennoch immer höher als der Östradiolspiegel.
    Richtig wäre also, von einem SINKEN des Progesterons zu sprechen und damit von einem zunehmenden Progesteronmangel, der dann durch GABE VON PROGESTERON zu behandeln ist – und nicht durch Blockade des Östrogens!
    Erstaunlicherweise zeigen Studien (bisher leider noch sehr wenige), in denen das bei Brustkrebspatientinnen gemacht wirdein deutliches ABSINKEN der REZIDIVRATE (zb die französische E3N Studie). Und wenn Progesteron prophylaktisch VOR den Wechseljahren bei Gesunden (also VOR einer möglichen Brustkrebserkrankung) gegeben wird, dann kommt es deutlich seltener zu einer Brustkrebserkrankung!
    Dieses Ergebnis zeigt aus unserer Sicht einen sinnvollen Behandlungsansatz: Messung der Hormonspiegel und dann Anheben in den normalen Bereich von Frauen, wo die hormonelle Versorgung noch intakt ist.
    Drittens: es gibt gravierende Unterschiede zwischen den natürlichen unveränderten Original-Hormonen und den üblicherweise industriell hergestellten und verordneten „Hormonen“ und zwar sowohl in Ihrer biochemischen und physikalischen Struktur als auch bei Wirkungen, Nebenwirkungen und beim Abbauverhalten (Metabolsierung). Dies kann zu einer erheblichen Belastung des Organismus führen und erklärt wohl zumindest teilweise die erheblichen Risiken einer konventionellen Hormonbehandlung mit diesen veränderten synthetischen oder semi-synthetischen Hormonderivaten. Alle diese Unterschiede zu den natürlichen OriginalHormonen gibt es nicht bei der Behandlung mit natürlichen human-identischen Hormonen. Wir finden also auch keinerlei Risikozunahme, im Gegenteil die Risiken nehmen ab, Gesundheit, Vitalität verbessern sich und damit wird wohl auch eine Krebserkrankung weniger wahrscheinlich.
    Genauso gehen wir bei der RimkusTherapie vor.

    FAZIT: ich würde generell empfehlen, die Aussagen zu einer Anti-Hormonbehandlung bei (Brust-) Krebs einer genauen kritischen Überprüfung zu unterziehen und sich dann selber auf den Weg zu machen. Ohne eigenes Engagement und ohne Recherche geht es nicht. Bei Studien ist immer eine gesunde kritische Haltung und vorsichtige Interpretation zu empfehlen. Die Entscheidung kann Ihnen letztlich niemand abnehmen, aber es gibt gute Gründe kritsich zu sein!

    mit bestem Gruß

    Thomas Beck

    DDr. med. Thomas Beck,
    Vorsitzender des HormonNetzwerks
    http://www.HormonNetzwerk.de

    Antwort auf: Gewichtszunahme bei Rimkus Therapie #1133

    Hallo Elke

    offensichtlich bekommen Sie KEINE ORIGINAL RIMKUS THERAPIE, weil bei der Rimkustherapie KAPSELN gegeben werden und diese auch nur auf ärztliches Rezept NACH BESTIMMUNG DER BLUTSPIEGEL der Hormone.
    Bitte achten Sie streng darauf, AUSSCHLIESSLICH bei zertifizierten Therapeuten die ORIGINAL- RimkusTherapie zu machen.
    Adressen nach PLZ sortiert finden Sie hier: http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste.
    Bei allen anderen Hormonbehandlungen laufen Sie Gefahr, irgendetwas zu bekommen, aber eben leider KEINE bewährte RIMKUSTHERAPIE!
    Die Ergebnisse können dann natürlich nicht mit der Original- RimkusTherapie verglichen werden, weil es sich um etwas anderes handelt!

    mit bestem Gruß!

    DrDr Thomas Beck
    (Vorsitzender des HormonNetzwerks)

    Ja Sie können aus Sicht der Rimkusthetapie einfach loslegen
    Keine Kontraindikation.
    Natürlich unter Vorbehalt dass Ihre Ärztin einverstanden ist (und dass ich Sie nicht kenne…)

    DDr Beck

    Ja Sie können aus Sicht der Rimkusthetapie einfach loslegen
    Keine Kontraindikation.
    Natürlich unter Vorbehalt dass Ihre Ärztin einverstanden ist (und dass ich Sie nicht kenne…)

    Antwort auf: Krebs-Diagnose #1110

    Hallo Mille,

    Krebs ist ja nun eine schlimme Diagnose, die wirklich niemand haben will.
    DIe Frage dahinter ist natürlich, ob die Behandlung nach Rimkus möglicherweise etwas damit zu tun haben könnte?
    Wegen der grundsätzlichen Bedeutung dieser Frage will ich hier einmal persönlich antworten und das auch ausführlich machen.

    Sie schreiben, Sie hätten „die nun Ihre Quittung bekommen“. Quittung wofür? Dafür, daß Sie nicht auf die „Warnungen vor den Hormonen“ gehört haben. Dazu weiter unten!
    Oder dafür, daß sich darum gekümmert haben, daß es Ihnen gut geht? Das werden Sie ja wohl hoffentlich nicht ernstlich meinen? Dann könnte hier möglicherweise eine problematische Einstellung durchklingen- als ob Sie sich für etwas bestrafen wollten? Wenn Sie sich von dieser Frage angesprochen fühlen, dann wäre es sicherlich gut, mit einem Psychologen dieser Frage nachzugehen…

    Und dann die zweite Frage, wie Sie mir Rimkus weitermachen sollen, nach der OP…

    Nun, vielleicht darf ich zuerst etwas Grundlegendes voraus schicken: die RImkusTherapie ist eine echte „Hormon-Ergänzungs-Therapie“. Auch wenn das Wort vielleicht etwas „klobig“ klingt, so ist es doch sehr wichtig, weil damit beschrieben wird, worum es geht: fehlende (ja nur FEHLENDE!!!) Hormone werden aufgefüllt (ergänzt)!

    Es geht also darum, in einem ersten Schritt zu prüfen, ob überhaupt Sexual-Hormone fehlen. Das wird erstaunlicherweise beim Frauenarzt normalerweise nicht gemacht: nämlich die Hormonspiegel im Blut zu bestimmen. Wenn es nun also bei Ihnen zutrifft, daß ein Mangel vorhanden ist, dann sollen die fehlenden Hormone auch aufgefüllt werden! (Auch das ist etwas anderes, als es üblicherweise sonst bei Hormontherapien gemacht wird. Wir verschreiben jedem Patienten INDIVIDUELLE Hormon-Dosierungen!)

    Und zweitens: wir verwenden ausschliesslich natürliche- human-identische Hormone– das ist nun erneut ein komplizierter Begriff: „natürlich“ und „human- identisch“. Das ist deswegen wichtig, weil zum einen „unsere“ Hormone aus einer natürlichen QUELLE stammen, in der Regel werden sie aus der Yamswurzel (in Asien auch aus Soya) hergestellt.

    ACHTUNG: die Hormone, die wir verschreiben, sind natürlich echte Hormone – und keine Yamswurzeln! Sie können sich ja auch nicht Gras aufs Müsli streuen und hoffen, daß daraus Ihr Körper Milch macht…
    Die Hormone müssen also aus der Yamswurzel erst hergestellt werden, damit wir sie verwenden können.
    Nun haben wir also Hormone aus einer natürlichen QUELLE.
    Im Labor wird wird überprüft, daß diese Hormone in jeglicher Hinsicht in ihrer STRUKTUR mit den menschlichen Hormonen identisch sind- also human- identisch. Es gibt ja auch natürliche Hormone, die NICHT human- identisch sind, wie zB Hormone aus Stutenurin (Presomen/ Premarin), das sehr scheußliche Nebenwirkungen machen kann. Diese Hormone passen für Stuten, aber eben nicht für Menschen!
    So schreibt der Spiegel am 23.7.2001 über Presomen/ Premarin:
    „Alfred Mueck und Theodor Lippert von der Universität Tübingen kritisieren, dass es sich um „ein Gemisch von zehn Metaboliten handelt, von denen ein Großteil nur bei Pferden vorkommt“. Das Wirkspektrum dieses „Fremdstoffes für den menschlichen Körper“ sei, „auch hinsichtlich krebserzeugender Eigenschaften, noch nicht voll aufgeklärt“. Die beiden Pharmaforscher, trotz ihrer Kritik an Presomen Anhänger der Dauerbehandlung, plädieren deshalb für Östradiol, ein körpereigenes Hormon, das „zur Substitution besser geeignet“ sei. „

    Bei der RimkusTherapie geht es also um : natürliche, human-identische Hormone in individueller Dosierung… und das ist nun wirklich etwas anderes, als die Hormonpräparate, die üblicherweise als Fertigarzneimittel verschrieben und verkauft werden. Diese enthalten nämlich in der Regel veränderte Hormonähnliche Substanzen. Die veränderten hormonähnlichen Substanzen können in den üblichen Hormon-Blutbestimmungen nicht gemessen werden!… (Und jetzt wissen Sie, warum die ärztlichen Kollegen meist so zurückhaltend sind mit der Bestimmung der Hormonspiegel! Es ist ja auch wirklich sehr schwer zu erklären, daß der Hormonspiegel SINKT, wenn Hormonpräparate eingenommen werden…).
    Wenn Sie das nun alles wissen, und Sie also die natürlichen human- identischen Hormone in für Sie individueller Dosierung eingenommen haben, dann kann ich mir nicht vorstellen, was daran falsch sein soll: „Quittung bekommen- wofür?“ Sie haben alles richtig gemacht und Sie haben sich um sich selber gekümmert, ich finde das vollkommen richtig.

    ABER Sie haben sich wahrscheinlich ERMAHNUNGEN und WARNUNGEN in Ihrem Umfeld gehört? Es wird ja sehr häufig gesagt, daß „Hormone gefährlich sind“ und „Krebs und andere Krankheiten verursachen“ können! Stimmt das denn? Nachdem zu diesem Thema mehrere große Studien gemacht wurden, die zudem von einander unabhängig sind müssen wir wohl davon ausgehen, daß DIESE Art von Hormontherapie wirklich gefährlich sein kann. Das hat sich auch daran gezeigt, daß nach den diesen großen Studien ungefähr zwei Drittel weniger von diesen Präparaten verschrieben wurden und danach tatsächlich die Rate der Neuerkrankungen an Brustkrebs deutlich zurück ging! Also es gibt da wohl leider einen schlimmen Zusammenhang.
    ABER: wir müssen schon genauer hinschauen, WAS FÜR EINE ART von Hormontherapie in den Studien untersucht wurde. Und es stellt sich heraus, daß – wie erwartet, die üblichen Hormonpräparate verwendet wurden. Diese sind aber nicht natürlich und nicht human- identisch und sie sind nicht individuell dosiert. Es ist also zu bezweifeln, ob wir die Ergebnisse dieser Studien auch auf die natürlichen human-identischen Hormone übertragen können- weil nämlich ANDERE Hormone untersucht wurden!
    Und dann haben wir ja die Beobachtung der Schwangeren Frauen, bei denen die Hormonspiegel ja bis zum zwangzifachen (Progesteron) und sogar bis zum zweihundertfachen (Östradiol) ansteigen: wenn die natürlichen Hormone wirklich zu einer Risikoerhöhung führen würden, dann müssten schwangere Frauen seeehr häufig und ungeheuer schlimm erkranken und auch die Babys müssten in Ihrer Entwicklung schlimm geschädigt werden! Aber genau das ist ja bekanntermaßen nicht der Fall: die werdenden Mütter, die eine gute oder sehr gute Hormonversorgung haben, denen geht es besonders gut und das trifft auch auf Ihre Babys zu! Also können wir allein aus der Beobachtung der Natur schliessen, daß hohe Hormonspiegel von NATÜRLICHEN HORMONEN gut für die Gesundheit sind! Aber das gilt gerade NICHT für die synthetischen Hormone, die leider erhebliche Gesundheitsgefahren mit sich bringen.

    FAZIT: Wenn man diesen Hintergrund kennt und damit die Unterschiede zwischen „synthetischen hormonähnlichen Stoffen“ und den natürlichen (human-identischen) Hormonen klar bestimmen können, dann kann man guten Gewissens die natürlichen human- identischen Hormone einnehmen (die ja die Gesundheit verbessern!). Zumindest muß man nicht mit einem höheren Risiko rechnen, weil das ja nur bei den synthetischen Hormonen aufgetreten war.

    Natürlich kann Ihnen niemand dauerhaft 100% Gesundheit GARANTIEREN – und leider können manche Menschen auch Krebs bekommen, während sie die RimkusTherapie machen.
    Aber ich meine schon, daß Sie davon ausgehen können, daß die RimkusBehandlung Ihre Gesundheit verbessert und nicht verschlechtert hat. Und daß Sie also Krebs bekommen haben, OBWOHL Sie Rimkus gemacht haben und nicht deswegen!

    Und deswegen wäre es aus unserer Sicht eher nachteilig, wenn Sie zukünftig auf die Unterstützung durch die natürlichen human- identischen Hormone verzichten würden: Sie wissen ja selber am Besten, wie es Ihnen geht ohne eine ordentliche Hormonversorgung!
    Ich würde Sie also – aufgrund dieser Überlegungen – eher in Ihrem Entschluß bestärken, mit Rimkus weiter zu machen.

    ACHTUNG
    Nachdem ich Sie aber natürlich nicht persönlich kenne und auch Ihren gesundheitlichen Hintergrund nicht weiß, sollten Sie sich vertrauensvoll an Ihren Rimkus-Arzt wenden und die Sache mit Ihm besprechen. Ich kann hier nur allgemeine Hinweise und Informationen geben, die im konkreten Einzelfall dann aber auch anders aussehen können!

    Mit den besten Wünschen, Ihr
    DDr. med. Thomas Beck

    Antwort auf: Dickere Schleimhaut der Gebärmutter nach rimkus #1086

    Stimmt genau!
    Normal in bezug auf das Alter bedeutet bei einer Frau nach den Wechseljahren nur noch sehr wenig Schleimhaut in der Gebärmutter. Da auch in der Scheide Schleimhaut ist, führt das dann zu Scheidentrockenheit.
    Wenn nun aber der Frauenarzt eine höhere Schleimhaut misst, dann kann das auch Zeichen einer Erkrankung sein- und er ist alarmiert. Denn er weiss ja nicht, dass das das Ergebnis einer sehr guten Hormon-Behandlung ist!
    (Danke Philipp)
    DDr Beck

Betrachte 10 Posts - 221 bis 230 (von insgesamt 321)