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Claudi73
Participant😉
Claudi73
ParticipantHallo Ruth,
ja ich weiss mit meinen Eisentabletten komme ich nie auf solche Werte. Das Höchste waren 170 ng mit den Tabletten. Danach ging es immer weiter runter, trotz Einnahme und nun habe ich mich irgendwo zwischen 75-100 ng eingependelt. Meinen leichten Haarausfall, den ich schon ewig habe, bekomme ich damit nicht aus der Welt geschafft. Ich werde auch nie eine wunderschöne, volle Löwenmähne haben – aber ich habe in den vielen Jahren des „Wechseljahresleidens mitbekommen – es gibt weitaus schlimmeres als ein bisschen Haarausfall 🙂 .
Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Miriam,
prima- dann hast du ja schon Kenntnisse im Bezug auf Vitamin D3 und Ferritin. D3 nehme ich auch extra und hab das nicht in die Kapseln mischen lassen, das finde ich besser.
Ich habe mal eine ganze Weile täglich 2x Tardyferon 80 mg genommen. Damit konnte ich meinen Ferritin von 11 auf über 75 steigern. Jetzt nehme ich nur noch 3-4x pro Woche eine täglich. An Eiseninfusionen traue ich mich nicht ran …Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo nochmal,
auch ich habe ab und an schon am 15., 16. Zyklustag wieder eine Blutung. Ich weiss dann eigentlich gar nicht sind es Zwischenblutungen, Schmierblutungen oder meine „normale“ Periode, aber eben verkürzt ???
Meist beginnt es mit bräunlichem Schleim 1-2 Tage da nehme ich die Kapsel weiter, aber sobald es richtig „schönes“ rotes Blut ist, stoppe ich die Kapseleinnahme für die Dauer der Blutung, aber eben nicht länger als 7 Tage Pause machen. Diesen ersten Blutungstag rechne ich dann immer als 1. Zyklustag eines neuen Zyklus.
Meistens dauert die Blutung sowieso nicht so lange und dann kannst du natürlich schon eher wieder mit den Kapseln anfangen. Als bei mir das ganze Wechseljahresgeschehen 2017 anfing, hatte ich konstant alle 14 Tage meine Periode, lange und sehr stark. Als ich 2020 mit Progesteron begonnen habe, hat sich das erstaunlicherweise innerhalb weniger Monate wieder ganz gut normaliesiert in Richtung 28 Tage Zyklus, was sich natürlich auch positiv auf meinen Ferritinwert ausgewirkt hat. Mein Progesteronwert war vor Beginn der Progesteronkapseln bei ca. 9 ng ähnlich wie bei dir, also noch nicht ganz so schlecht, wie bei manch anderen Damen hier. Ich habe mit 2x 75mg Progesteron begonnen. Bei der letzten Blutabnahme im August 2021 mit 200mg Progesteron war ich bei einem Wert von 24 ng im Blut. Am Dienstag gehe ich zur aktuellen Blutabnahme und ich bin so gespannt, wie sich die 0,5mg Östradiol in meinen Kapseln auf meinen Östrogenwert auswirken.
Deine momentan 60mg Proesteron sind die Einstiegsdosis. Das ist natürlich wenig – aber ideal für den Einstieg. Es ist daher sehr wichtig, die nächste Blutkontrolle nach 3 Monaten Einnahme (bzw. schon eher, denn du musst ja die Zeit einplanen für Blutabnahme, Auswertung, Rezept und Kapselerhalt) abzuwarten und dann die Dosis entsprechend anzupassen – sprich zu erhöhen. Bitte nutze daher die Zeit, dich ein bisschen über diese Methode und die wichtigsten Dinge zu informieren und bitte nicht nur auf die Therapeuten verlassen, wir haben hier schon die tollsten Erfahrungserichte gelesen.
Wurde denn auch Vitamin D3 gemessen? Dieser Wert gehört eigentlich auch zum „Einstiegsbluttest“ dazu:Progesteron
Östrogen
FSH
Vitamin D3Bei Bedarf sind natürlich auch noch andere Werte möglich, wobei mir bei dir gleich das Ferritin einfällt, wenn ich „verkürzte Zyklen“ höre.
Schlaft gut, bis dann …
Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Miride,
dann heisse ich dich auch mal willkommen hier bei uns.
Ich habe über ein Jahr lang auch nur Progesteron genommen, zu Beginn 2x100mg, ab Januar 2021 2x200mg. Seit September 2021 nehme ich 2 mal täglich 200mg Prog.+0,5mg Östrogen. Mein Östrogen war bei 67 pg, mein FSH bei 33, also doch schon hoch. Und dieser Wert zeigt dann an, dass ich jetzt auch Östrogene brauche, bin 48 Jahre. Mir hat mein Rimkusarzt gleich zu Beginn empfohlen, die Kapseln 21 Tage zu nehmen und dann 7 Tage Pause zu machen. In der Pause habe ich -bis auf einmal- immer am 2. oder 3. Tag meine Periode bekommen, das hat bislang gut funktioniert. Herr Dr. Beck hatte mir mal geantwortet, dass es sinnvoll ist, solange man noch seine Periode hat, auch die entsprechenden Pausen einzulegen, damit alles ordentlich abbluten kann. Ich habe meine Pause zwischenzeitlich verkürzt und nehme 23 Tage meine Kapseln und pausiere 5 Tage, aber nicht länger als 7 Tage.Verrätst du uns bitte deine aktuellen Blutwerte und deine Kapseldosierung?
Hallo Ruth,
hast du dich neu angemeldet? Warum bist du jetzt „nur“ ein Gast hier?Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantGuten Morgen,
danke eure Ausführungen …
Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Henriette,
danke für deine Erläuterungen. Warst nicht du das, die in so einer tollen (Hausarzt) Gemeinschaftspraxis aus 3 Ärtzen ihre Rimkustherapeutin gefunden hat? Das ist ja toll, dass die Ärztin wohl auf deinen Vorschlag hin eine höhere Dosierung verordnet hat. So hab ich das verstanden.
Jetzt haben wir dein schönes Beispiel mit „Ö 196. FSH 26,3“.
Da hab ich gleich nochmal ne Frage an Ruth …. man sagt ja, eine Stützdosis Östradiol ab FSH 10, aber der Östradiolwert hier bei Henriette z.B. ist ja mit 196 pg schon über der Rimkusnorm bei einem derzeitigen FSH von 26. Was wäre denn da jetzt der „richtige Weg“ im Hinblick auf die Dosierung? Gibt man dennoch eine niedrige Dosis Östradiol, vielleicht nur im Hinblick auf das Alter (ist nicht böse gemeint)? Denn wenn ich nur strikt nach den Werten gehen müsste, würde ich sagen, Progesteron anheben und Östradiol gar keins in den Kapseln …Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantGuten Morgen Ruth,
beim Labor Rosler bin ich erst seit August. Vorher habe ich die Blutabnahmen beim Frauenarzt machen lassen. Der schickt es zu Amedes. Das Testkit ist von Roche. Wenn ich mich recht erinnere, machst du das doch auch so, oder ???
Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo nochmals,
auch wenn Henriette das vielleicht erst morgen liest 🙂Ich finde das immer total spannend, wenn Dosierungen und Blutwerte mitgeteilt werden. Daran kann man wirklich sehr gut erkennen, zu welchen unterschiedlichen Blutwerten die individuell verordneten Kapseldosierungen führen. Und das wirklich jede Dosierung bei jeder wunderbaren Frau zu ganz unterschiedlichen Blutwerten führt …
Dein Progesteronwert ist ja wirklich „schlecht“ (freundlich ausgedrückt) und das trotz 140mg Progesteron. Sorry – sollte nicht so hart klingen, aber das fiel mir gleich zu dem Wert ein. Ich dachte eigentlich immer, dein Progesteronwert ist viel höher und schon im „guten“ Bereich.
Kann denn dieser niedriger Wert stimmen? Ich komme ja mit „nur“ 60mg mehr (200mg Progesteron) auf einen Blutwert von 24ng. Diesen Wert hatte ich schon nach 8 Wochen der Einnahme erreicht, zwischenzeitlich sogar mal über 50ng und letztes mal wieder 24ng. Zeitgleich bin ich sehr überrascht über deinen hohen Östrogenwert von knapp 200pg. Der kann doch nicht von nur 0,7mg Östradiol in den Kapseln so hoch sein? Hast du deine Regel noch?Ja das stimmt schon, dass die Ruth sehr oft erwähnt, dass man selber auch drauf achten soll, dass die Dosierungen zeitnah angepasst werden, wenn der Blutwert nicht stimmt. Das wäre für mich auch ein wichtiges Kriterium für die Einschätzung eines (guten) Therapeuten.
Das ist eigentlich auch das Wichtigste, denn ich lese hier auch immer wieder (auch in alten Beiträgen), dass bei nicht wenigen Frauen die Blutwerte weit von den Rimkus-Normwerten entfernt sind und dann aber dennoch immer nur „Babydosierungen“ in Richtung Einstiegsdosis verordnet werden. So kann das einfach nicht klappen! Und deshalb kann man es gar nicht oft genug erwähnen … regelmässige Blutkontrollen und dann entsprechend die Dosierungen ordentlich (!!!) anpassen …Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ihr Lieben,
ich freue mich, dass ich für ein bisschen „Stimmung“ gesorgt habe, aber mir ist das wirklich mal passiert …
Nach meiner Dosiserhöhung von 2x100mg auf 2x200mg Anfang dieses Jahres hatte ich natürlich große Angst, die 200mg tagsüber zu nehmen. Kraft meiner Wassersuppe… habe ich die 400mg Progesteron Abends auf einmal genommen, „kann ja nichts passieren – im schlimmsten Fall gehste ins Bett“…
Da ich Schlaubi aber unbedingt meine Reaktion auf die neue Dosierung abwarten wollte, hab ich natürlich noch das „Anfluten“ ca. 2 Stunden nach der Einnahme „abgewartet“ und ich muss euch sagen, ich dachte, meine letzte Stunde hat geschlagen. Plötzlich wurde alle Körperteile wie auch mein Hirn ganz weich und gummiartig. Ich konnte mich nicht mehr auf den Beinen halten und bin auf allen Vieren die Treppe zum Schlafzimmer in mein Bett gekrabbelt. Damit war es aber nicht vorbei … im Bett angekommen und die Liegeposition eingenommen drehte sich alles und mir war sowas von übel. Das war wirklich schlimm und das habe ich auch nur das eine mal gemacht. Jetzt kann ich auch drüber lachen aber damals in dieser Situation war mir ganz anders …
Kann es sein, dass ich irgendwo mal gelesen haben könnte, dass Progesteron früher mal als Narkosemittel eingesetzt wurde? Wenn ja, dann kann ich dies aus eigener Erfahrung 100%ig bestätigen …Henriette – heute frage ich dich mal nach deiner momentanen Dosierung und den aktuellen Blutwerten nach deinem Kommentar „Habe mir Dosis für dieselbe heute eigenmächtig 240 Progesteron eingeworfen“. Nimmste sonst mehr oder weniger?
Viele Grüße
Claudia -
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