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Nur sehr langsamer Anstieg der Werte nach ca. 1,5 Jahren Einnahme

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    • #6709 Antworten
      lena83
      Teilnehmer

      Hallo zusammen,

      ich lese nun schon eine Weile im Forum mit und würde mich heute gerne mit einer Frage an euch wenden.

      Ich habe im September 2019 mit Rimkus angefangen. Damals war ich 36 Jahre alt und hatte schon seit ca. 5 Jahren keinen Zyklus mehr. Meine Hormonwerte wurden 2015 da erste Mal getestet und ich war laut Schulmedizin hormonell schon in den Wechseljahren, mit Anfang 30.

      Seit Beginn der Rimkus-Therapie vor knapp 1,5 Jahren geht es mir zwar schon ein wenig besser, aber meine Werte steigen nur sehr, sehr langsam an. Heute kamen meine aktuellen Laborwerte an und ich wollte mal fragen, ob es noch jemandem so geht, dass die Werte sich nur so langsam verändern?

      Mir ist klar, dass das alles Geduld und Zeit braucht, aber dennoch sagt mir mein Gefühl, dass ich eine höhere Dosis vertragen könnte. Daher würde ich mich sehr über eine Einschätzung von euch freuen.

      Werte Februar 2022:
      Östradiol: 56,3 pg/ml VW 63,51
      Progesteron: 1,3 ng/ml VW 4,29
      FSH: 41,8 IU/l VW 42,32
      bei einer Dosierung von 90mg Progesteron, 1,0 mg Östradiol, 50mg Testosteron und 2500 IE Vit D jeweils 1 Kapsel morgens und abends

      Gestartet bin ich hier: mein erstes Laborergebnis nach 3 monatiger Einnahem vom Januar 2021
      Östradiol: 46,9
      Progesteron 0,9
      FSH 62,0
      Die Dosierung war: 0,5 mg Östradiol, 50mg Progesteron, 2500 IE Vit D jeweils 1x morgens und abends

      Das FSH ist schon ordentlich gefallen, die andere Werte klettern aber nur sehr langsam. Ist das bei euch auch so?

      Ich würde mich sehr über einen Tipp freuen. Vielen Dank 🙂

    • #6714 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo,

      die Erklärung ist recht einfach: Es liegt in der zu niedrigen Dosierung für deine Werte. Wird sie stetig optimal angepasst, dann werden auch die Werte und dein Befinden passen.

      Viele Grüße,
      Ruth

      • #6717 Antworten
        lena83
        Teilnehmer

        Hallo Ruth,
        vielen Dank für deine schnelle Antwort.
        Die Dosierung wurde bisher nach jeder Blutentnahme (alle 3 Monate) ein wenig gesteigert. Ich frage mich aber, ob meine Dosierung insgesamt noch als recht niedrig einzustufen ist? Wenn ich hier lese, was andere nehmen, dann kommt mir das so vor.
        Mein Arzt empfiehlt mir, geduldig zu sein und nur langsam zu steigern, um Nebenwirkungen zu vermeiden.

        Mein Gefühl sagt mir allerdings, dass sich nach 1,5 Jahren schon etwas mehr getan haben sollte. Daher meine Frage, ist es normal, dass es so lange dauert oder nehme ich eine zu niedrige Dosis?

        Sorry, dass ich noch einmal nachfrage, aber ich kann es aus deiner Antwort nicht richtig deutlich herauslesen.
        Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du mir dazu noch etwas genaueres sagen könntest, falls das möglich ist.
        Viele Grüße und schönen Abend

    • #6719 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Ich denke nicht, dass niedrig steigern dich vorwärts bringt. Du siehst es ja, dass sich nichts bewegt. In der Zeit sollte man seine Zielwerte erreicht haben. Nein, es ist nicht normal, denn zu niedrige Dosissteigerungen bringen einen einfach nicht von selbst vorwärts. Es gibt bestimmte Steigerungen als Minimum. Bleibt man drunter, dann passiert nichts. Eher sinken Werte sogar manchmal wieder. Frag ruhig so oft nach, bis wir alle Fragen klären konnten!

      cu

    • #6720 Antworten
      lena83
      Teilnehmer

      Liebe Ruth,
      nochmals vielen Dank für deine Hilfe.

      Ich werde morgen versuchen meinen Arzt zu erreichen und mit ihm zu sprechen. Kannst du mir noch etwas zu dem Minimum an Steigerung sagen? Bisher haben wir immer nur in 0,1er Schritten gesteigert. Mein Problem ist, dass ich nicht einschätzen kann, wie stark man von Messung zu Messung steigern kann, ohne dass es zu viel wird.

      An sich bin ich sehr froh mit meinem Arzt und vertraue ihm – man möchte seinem Therapeuten ja auch nicht reinreden. Aber mein Bauchgefühl sagt mir einfach, dass ich viel mehr gebrauchen könnte – und das stimmt ja fast immer.

      Ich danke dir für deine Hilfe und wünsche dir einen schönen Abend

    • #6721 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Ö Minimum 0,4mg/Tag, P40mg/Tag – der Arzt sollte anhand der Werte, deiner Symptome und wie du zurecht gekommen bist bisher deine nächste Erhöhung bestimmen können.
      In dem Punkt muss ich dann doch widersprechen: Es ist schön, wenn die Chemie zwischen Therapeut und Patient passt, aber wenn es z.B. wie bei dir nicht ‚vorangeht‘, sollte man das klar kommunizieren und zu einer Lösung kommen. Evtl. auch so wie du es machst, dass du dich im Hormon-Netzwerk umschaust und informierst. Man zahlt nicht wenig Geld und da sollte es doch auch zielführend sein, nicht wahr? So ein Bauchgefühl ist schon oft gar nicht so falsch.

      Danke, dir auch!
      Ruth

    • #6722 Antworten
      lena83
      Teilnehmer

      Vielen Dank, liebe Ruth, das ist doch eine gute Grundlage, um mit ihm zu sprechen. Man ist sich manchmal einfach unsicher, schließlich ist man ja der Patient. Daher ist mir die Einschätzung von einer erfahrenen Person wirklich eine große Hilfe.
      Ich hoffe, dass es dann ab jetzt ein wenig schneller voran geht. Danke dir und viele Grüße

    • #6723 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      🧡🧡🧡
      Würde mich freuen, wenn ihr zusammen gut vorankommt.

      cu

    • #6738 Antworten
      virtuella
      Gast

      50mg Testosteron pro Kapsel???
      Oder ist das ein Tippfehler?

      Viele Grüße
      virtuella

    • #6739 Antworten
      lena83
      Gast

      Hallo Virtuella,

      auf der Dose steht:
      1 Kapsel enthält: Testosteron nat. mikron. 50mg

      Viele Grüße

    • #6746 Antworten
      Henriette
      Teilnehmer

      Liebe Lena,
      schön, dass du den Weg hier ins Forum gefunden hast. Aber wie du intuitiv und deinem Bauchgefühl entnimmst, ist deine Dosierung viel zu niedrig. Bei der RimkusHormonergänzungstherapie geht es nicht nach dem Motto „möglichst wenig und so kurz wie nötig“, sondern: den Mangel erkennen, anpacken und mutig aufdosieren um in die Referenzbereiche zu gelangen und danach auf hohem Niveau: 💃!!! Ist dein Therapeut mit der Methode gut vertraut? Lass dir z. B. extra Progesteron Kapseln verschreiben. Die kannst du ergänzend abends einnehmen. Mehrere Effekte: du schläfst besser und dein Progesteronwert geht mit der Zeit auch hoch und sollte dir unwohl sein, lässt du sie einfach weg. Was mich überrascht ist dies: du bist schon lange dabei und hast nicht versucht, vorwärts (höhere Werte)zu kommen? Also ich dagegen -seit 1.4.2021 dabei-habe mich „reingehängt“. Meine aktuelles Rezept, gerade in der Apotheke angekommen um hergestellt zu werden: 300 mg Progesteron 0,9 mg Östradiol…incl. dem Üblichen. Warum nimmst du Testosteron 50 mg? Alles sehr individuell. Wie wir Individuen halt auch. Aber ich will gerne dazulernen. Bleib dran und fülle ordentlich auf. Wir wollen alle von einer Mangelgeschichte zu einer Heilgeschichte kommen💪
      Viele Grüße
      Henriette

    • #6763 Antworten
      lena83
      Gast

      Liebe Henriette,
      freut mich, dass es bei dir schneller voran geht. Das ist beneidenswert.

      Ja, mein Arzt arbeitet seit Jahren mit Rimkus. Ich bohre schon seit Monaten nach endlich eine höhere Dosierung zu bekommen, aber er hat mir mehrfach geraten auf keinen Fall schneller mit der Dosierung hochzugehen, weil er damit keine guten Erfahrungen gemacht hat.

      Was kann ich als Patient machen? Entweder vertraue ich auf meinen Arzt und seine Erfahrung und Empfehlungen. Oder aber ich fange selbst an zu recherchieren und mir die nötigen Informationen zu besorgen. Und dafür bin ich hier. Ich wollte einfach mal herausfinden, wie es anderen geht, welche Erfahrungen sie gemacht haben und vor allem welche Dosierungen als „normal“ gelten. Jetzt bin ich ein Stück schlauer und habe eine gute Grundlage, mit ihm zu sprechen.
      Ich hoffe also, dass es bald schneller vorwärts geht und ich endlich ein Stück weiter komme.

      Danke dir! Viele Grüße
      Lena

      • #6764 Antworten
        Ruth Eisenmann
        Gast

        👍🏼👍🏼👍🏼

    • #6765 Antworten
      Henriette
      Teilnehmer

      Guten Abend Lena,
      wenn du nicht richtig aufdosierst- das siehst du am Ergebnis der Blutwerte und dein Therapeut MUSS das erst recht sehen- tut sich da so wenig bis nix. Du fährst mit bestem Sprit mit angezogener Handbremse. Sei mutig, lass sie los, dosiere hoch und dir wird’s besser gehen mit dem Fahrtwind, der dir entgegen bläst. Und noch ist die Frage offen: warum Testosteron?
      Inhalieren den Spruch von Paracelsus: der Patient ist der Arzt und der Arzt ist sein Helfer. Nicht dem Arzt ergeben sein, sondern gemeinsam an das Auffüllen des Mangels ran! Sonst wird deine Mangelgeschichte keine Heilgeschichte!
      🙋 Henriette

      • #6766 Antworten
        lena
        Gast

        Hallo Henriette,
        an meinem fehlenden Mut liegt es nicht, sondern daran, dass ich mir das Rezept nicht selbst ausstellen kann 😉
        Aber ich habe jetzt die Informationen, die ich gebraucht habe, um das Thema anzugehen.

        Zum Testosteron: Dazu habe ich tatsächlich keine Erklärung. Als ich angefangen habe, war definitiv kein Testosteron in den Kapseln enthalten – auch das ist ein Punkt, den ich schnellstmöglich klären muss. Ich werde berichten, wenn ich mehr weiß.

        Schönen Abend und liebe Grüße

        • #7262 Antworten
          Henriette
          Teilnehmer

          Hallo Lena83,

          darf ich nachhaken, was sich wie seit 26.2.2022 bei Dir getan hat? Wie geht’s Dir? Wir freuen uns über Erfahrungsberichte. Wir -Du ich, alle- die hier im Netz mitlesen, lernen voneinander: win win! Also dann bis bald 🙋
          Viele Grüße
          🐘💃 Henriette

    • #6768 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Lena,

      also das mit dem Testosteron würde ich unbedingt klären. Zumal sich 50mg auch nicht gerade wenig anhören. Ich bin jetzt nicht die Testosteronfachfrau aber wie niedrig war denn dein Blutwert dazu? Selbst ich hatte teilweise nicht messbare Testosteronwerte, aber mir wurde immer gesagt, es gibt kein extra Testosteron – das erhöhen wir über das Progesteron. So ist das auch in der Rimkus-Therapie vorgesehen. Ich glaub, ich hätte mich auch nie getraut, richtiges Testosteron zu nehmen, dann lieber ne ordentliche Portion Progesteron! Denn wenn wieder genug Progesteron da ist, wird auch wieder Testosteron gebildet. Ich nehme aber zusätzlich auch noch DHEA. Mein Testosteron steigt wieder. Dein Bauchgefühl ist völlig richtig! Es tut mir leid, aber ich muss dir wirklich sagen, dafür – dass du schon im Herbst 2019 mit Rimkus begonnen hast, sind deine Werte richtig schlecht und unter einer Therapie eigentlich auch absolut nicht vertretbar. Schreibt die dein Therapeut wirklich noch Rechnungen für diese „Betreuung“? Wenn ich nur an die Kosten für die Kapseln denke … und am Ende ohne Erfolg – nicht mal ein bisschen in die richtige Richtung? Entschuldige bitte, das geht natürlich nicht gegen dich persönlich, aber schönreden kann man das leider nicht. Schickst du das Blut ans Labor Rosler?
      „Mein Arzt empfiehlt mir, geduldig zu sein und nur langsam zu steigern, um Nebenwirkungen zu vermeiden.“
      Frag ihn doch bitte mal nach diesen Nebenwirkungen, die würden mich mal interessieren. Dein Progesteronwert ist nach knapp 2,5 Jahren unter der Therapie bei aktuell 1,3ng ??? Auch das Östradiol ist viel zu niedrig, das sagt dir der hohe FSH-Wert.
      Mit dieser Vorgehensweise füllst du höchstens die Kasse des Arztes auf aber nicht deine Blutwerte. Ich nehme seit Januar 2021 pro Kapsel 200mg und komme damit auf Werte zwischen 20-25ng Progesteron im Blut. Diesen Wert hatte ich schon nach 3 Monaten der Einnahme erreicht, da war ich 48 Jahre und wahrscheinlich noch nicht so „vertrocknet“ wie viele hier … liebe Grüße an Henriette …
      Und bitte nicht böse sein, wenn es manchmal etwas frech klingt, aber sowas ärgert mich, weil es einfach nicht funktionieren kann. Nach 2,5 Jahren der Einnahme und immer noch „keinen Erfolg“ bzw. ohne Anstieg der Blutwerte – das passt nicht.

      Viele Grüße
      Claudia

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