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Diese Seite dient der Information über die ORIGINALTHERAPIE mit naturidentischen Hormonen nach Rimkus®, auch bioidentische Hormone nach Rimkus® oder RimkusKapseln® genannt.
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mfg
Dr Beck

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488 Kommentare

  1. C. Hüwel

    Hallo Herr Dr. Beck,

    ich habe eine noch nicht gestellte Frage hier und ein paar andere, und eine Menge Probleme mit dem Hormonhaushalt….

    Erst mal meine „neue“ Frage an Sie: steigt durch eine Rimkus-Östrogen-Behandlung das Transcortin an, so wie es bei der gewöhnlichen Substitution geschieht?

    Einige Monate war ich mit einem hohen FSH unterwegs, alle anderen Hormone Postmenopause und einmal die ganze Palette der Symptomatik.
    Bei mir wechslen diese Zustände in einem ca. 4-5-Monate-Ryhtmus, wobei dann in der anderen Zeit die Hormone mit Periode normal sind, oft dann Östrogendominanz.

    Seit nur 2 Monaten nehme ich die Rimkus-Kapsel mt 0,5 E2 1-0 1, , nat. Progesteron in Form von Salbe zyklisch, DEHAS niedrig dosiert.
    Innerhalb der letzten 4 Wochen habe ich Östrogenwerte von 360 ( zuvor 34) das SBHG ist normal bzw. gut, , FSH nur noch bei 6, was zu vor 98 war etc..
    Ich habe eigentlich bis auf wenige Wochen immer Beschwerden, die sich in den Phasen ähneln, aber auch durch den starken langen Wechsel sicherlich für meine Gesundheit nicht förderlich sind?!

    Ich war auch schon in einer spez. Endokrinologie für fast 2 Jahre.
    Es gibt ansatzweise Auffälligkeiten, die aber in keinem Lehrbuch stehen und somit befasst sich mit solch einer Besonderheit.? ( Steroidzusammensetzung ungewöhlich, bzw. unlogisch).
    Es gibt zahlreiche Veränderungen, die klar auf hormonelle Schwierigkeiten hinweisen, so z.B. die SD ( selbst nach Teilentfernung der kalten Knoten (kein Krebs), wieder innerhalb von wenigen Wochen neuer Knoten). Seit der OP im Dez. 2014 nehme ich 75 mg l-Thyroxin und 100 Jodid ein. Die Beschwerden haben sich aber nicht wesenltich verändert seither.

    Letztendlich wurde nur eine vorzeitige Andrenopause und Perimenopause diagnostiziert, und unklarer leichter Kaliummangel i.S..

    Nun behaupte ich, dass ich nicht „nur“ Wechseljahresbeschwerden“ habe, sondern auch ein immunologisches Problem vorhanden sein muss, als wohl auch eine genetische Besonderheit. Vermutlich muss es für diese Phasen einen Auslöser von Außen geben, als Reaktionen auf Kälte, Licht, Wärme etc… oder virale Infekte….die Palette ist immer noch zahlreich, aber ich finde keinen, der sich damit wirklich beschäftigt und bin einfach nur Kassenpatient.
    Immunolgisch besteht eine IgG- Suklassendefizienz Kl. 2 und 3, chron. erhöhte IgE ( mit und ohne Allergiezeichen- Immunphorese unauffällig) und zeitw. Gesamteiweißmangel, zeitw. ein leichter IgG-Mangel, renale Ca-Verluste etc…Den Auslöser dafür kennt keiner bisher.
    Da dieser Zustände bis auf wenige Ausnahmen nicht permanent vorhanden sind, läßt sich das nur schwer diagnsotizieren, bzw. es kann auch keine Therapie erfolgen, und wenn dann nur eine Symptombekämpfung. Selbst die Kaliummängel kommen in Phasen, was ebenso ein Hinweis auf eine Hormonstörung sein kann. Aber was ist es?
    Deshalb frage ich auch nach dem Transcortin.

    Ich habe fast alle Krebsvoruntersuchungen durch, psychiatrische Abklärung, etc., alles o.B., was ja sehr erfreulich ist. Meiner Symptomatik hilft dieser wunderbare Trost leider nicht so wirklich.

    Klar ist unterm Strich, dass es ein Zusammenspiel von Hormonen mit etwas anderem sein muss, die Frage ist vorrangig : was ist primär, was ist sek. und was ist es überhaupt?

    Ich bin positiv erstaunt über die sagenhaft positive Wirkung der E2-Kapseln!
    Auch wenn die Wirkung nur wenige Wochen so psotiv war, bin ich nun überzeugt von dem Produkt und den Therapien.
    Das würde ich gerne wiederhaben! Aber wie?

    Ich soll jetzt 10 Tage die Kapseln absetzen und abends Progesteron nehmen, morgens DHEAS.
    Dann am 9. od. 10. Tag noch mal eine Messung d. Hormonspiegels. Und dann? Wie soll ich diese Therapie unter den Voraussetzungen fortsetzen, wenn überhaupt?

    Haben Sie einen Tipp für mich, an wen ich mich mit dieser gesamten Problematik noch wenden kann?
    Ich komme aus dem Raum Bielefeld und bin 51 Jahre alt.

    Über eine Antwort freue ich mich und werde das Forum mit Interesse weiter verfolgen.

    Mit einem herzlichen Gruß

    Christiane H.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Christiane

      Tut mir leid, Ihre Frage ist mir definitiv zu umfangreich und zu komplex als dass ich das so im offenen Forum fuer alle beantworten koennte.
      Zudem sind wir da schon sehr bei einer aerztlichen Beratung die duerfen Aerzte nur machen, wenn es einen PERSOENLICHEN Arzt Patienten Kontakt gibt- was bei uns ja nicht der Fall ist.
      Ich moechte Ihnen deshalb anbieten, das Sie einen Beratungstermin vereinbaren.

      Mfg
      DDr Beck

      • Name *

        Hallo Herr Dr. Beck,

        danke für Ihre Antwort. Ich habe bereits mit Ihrer Reaktion entsprechend gerechnet, und werde einen Termin bei Ihnen erfragen.
        Aber vielleicht könnten Sie die Frage, ob es mit der Einnahme der Rimkus-Kapsel E2 einen Einfluß auf eine vermehrte Bildung von CBG gibt, noch beantworten? Das wäre wichtig zu wissen, um die Therapie in meinem Fall fortsetzen zu können. Mein Arzt und Therapeut weiß das trotz der Weiterbildungen bei Ihnen leider nicht.

        Vielen Dank und noch schöne Feiertage!

        Christiane

  2. Mulina

    Hallo Herr Dr.Beck,

    ich wollte mal nachfragen- ich hatte Ihnen am 10.5. eine etwas ausführliche Nachricht gesendet. Ich kann meine Nachricht lesen, aber es erscheint „Ihr Kommentar wird geprüft“. Jetzt bin ich etwas unsicher, ob es da vielleicht ein Übertragungsproblem gibt? Ich habe bei „URL“ nichts reingeschrieben? Muss da was rein?
    Danke für Ihre Nachricht.

    Einen schönen Abend wünscht Mulina.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      ausführliche Anfragen dauern grundsätzlich immer länger, weil ich viel mehr Zeit zum Antworten brauche!
      also besser kürzere Fragen stellen…!

      Aber meine Antwort kommt, bitte noch um etwas Geduld!
      ich muß das neben/ vor und nach der Praxis machen…
      und das kann dann auch mal eine Woche dauern oder zwei…

      TB

  3. Kathy

    Hallo Dr. Beck,

    ich habe seit Jahren ein Fibroadenom, welches mittlerweile so groß ist, dass ich über eine OP nachdenke…suche aber nach Alternativen. Fibroadenome sind ja Östrogengetriggert….könnte also eine Östrogendominanz mit Progesteronmangel ursächlich sein?Haben Sie mit Fibroadenom bereits eine positive Erfahrung gemacht?Wenn nein, müsste ich mir nämlich nicht die Umstände machen, einen Rimke-Therapeuten aufzusuchen.
    Vielen Danke und liebe grüsse

    Kathy

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Kathy

      die Aussage „Östrogendominanz“ ist ein sehr missverständlicher Begriff, weil es das eigentlich gar nicht gibt: Östrogen ist (fast) immer viel viel niedriger als Progesteron. Das Missverständnis entsteht durch die unterschiedliche Einheit: Östrogen wird in pg/ml gemessen, Progesteron in ng/ml und das ist der Faktor TAUSEND!!!
      also 10ng/ml (Prog) entsprechen 10.000 pg/ml- und Progesteron schwankt in der Regel zwischen 10 und 30 ng/ml und damit zwischen 10.000 und 30.000 pg/ml (und Östrogen hat den Zielbereich zwischen 120 und 180 pg/ml) – wo da eine Östrogendominanz sein soll, erschliesst sich nicht…
      ABER wenn das Progesteron absackt, weil die Eisprünge weniger werden und schliesslich ausbleiben (das beginnt bei den meisten Frauen mit Mitte 30), dann ist zunächst Östrogen unverändert – und insofern verschiebt sich dann schon das Verhältnis dieser beiden Hormone zueinander, weil ja Progesteron sinkt. Es ist aber wirklich keine Östrogendominanz!!! (Obwohl die meisten Autoren in Ihren Büchern das so schreiben, ist es trotzdem falsch…)!

      Zu Ihrer konkreten Frage:
      ja die Rimkustherapie kann helfen, das Progesteron anzuheben (wenn nachweislich abgesunken) und insofern möglicherweise einen Betrag leisten zur Behandlung Ihres Fibroadenoms.

      mfg
      DDr Beck

  4. Maria G.

    Guten Tag Herr Dr. Beck,

    erst ein mal vielen Dank für diese informative Seite auch an alle Unterstützer und Mitgründer.
    Ich bin froh, dass solche Informationen kostenlos zur Verfügung stehen.

    Wie ich schon in einem Kommentar entnehmen konnte, muss man bei kurzen Zyklen die Blutentnahme mehrmals machen, habe ich das richtig verstanden? Mein Zyklus beträgt derzeit zwischen 17-19 Tage (27 Jahre alt) ohne Hormonsubstitution.
    Nun nehme ich seit einer Woche auf Anraten meiner Ärztin wieder eine Pille (Gestoden/Ethinylestradiol-Präparat). Ich muss dazu sagen, dass ich bisher keine der Pillen sonderlich gut vertragen habe. Aber aufgrund meiner Endometriose und wiederkehrenden Eierstockzysten und diverser anderer Beschwerden landete ich nun wieder bei der Pille. Mein Herz und auch mein Verstand sagen mir trotzdem, dass es vielleicht einen anderen Weg für mich gibt.
    Meine Frage daher an Sie:
    Wann könnte ich von einem “ Rimkus-Arzt“ frühestens eine Blutentnahme machen lassen, wenn ich jetzt (nach ca. 1 Woche Pilleneinnahme diese absetze) Die Werte sollten doch möglichst nicht verfälscht sein, oder?

    Vielen Dank
    Maria G.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Maria G.

      in dem Kommentar habe ich mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt: es ist in der Regel NICHT erforderlich, die Blutabnahme mehrmals zu machen, um die Hormone richtig zu bestimmen WENN die Blutabnahme im richtigen ZyklusZeitpunkt gemacht wird und das ist um den 21 Zyklustag!.
      Wenn ein Zyklus verkürzt ist, zB 17 Tage (bei nomalerweise 28 Tage) – dann ist das ein deutlicher Hinweis, daß in der Regulation oder Produktion der Sexualhormone etwas nicht stimmt. Was genau die Ursache ist, kann man nicht immer so einfach sagen, sehr häufig ist es aber ein mangelnder Eisprung oder eine mangelhafte Gelbkörperbildung.
      Wenn der Follikel in der ersten Zyklushälfte unter Einwirkung von immer mehr Östrogen allmählich bis zum Platzen anschwillt und dann schliesslich platzt, dann springt die Eizelle heraus und kann befruchtet werden (deswegen macht Östrogen auch gute Laune und „offen für Kontakte“).
      Übrig bleibt die Follikelhülle die sich nun zum Gelbkörper umformt und der hat die Aufgabe Progesteron zu produzieren, was dazu dient die möglicherweise entstandene Schwangerschaft zu erhalten (pro = für, gestare = tragen => also ist Progesteron das „Trächtigkeitshormon“).
      Wenn nun die Progesteronproduktion nicht ausreichend ist, weil der Gelbkörper nicht gut genug funktioniert, dann fällt das Progesteron früher ab oder steigt nicht genug an und es kommt zur verfrühten Hormon- Abbruch- Blutung. Mit dem Ergebnis, daß der Zyklus kürzer wird.

      Ob das bei Ihnen auch tatsächlich so ist, kann man natürlich über das Internet nicht beurteilen, das muß vom Arzt im Anamnesegespräch individuell geklärt werden und ggf andere mögliche Ursachen ausgeschlossen werden.
      Ein wesentliches Indiz ist dabei die Blutanalyse, weil wir damit sehen können, ob das Progesteron in der zweiten Zyklushälfte ansteigt (was ein guten Zeichen wäre für einen Eisprung und für einen funktionsfähigen Gelbkörper) – oder eben nicht. Wichtig wäre, daß der Abstand der Blutabnahme zur Menstruation ungefähr eine Woche beträgt. Hier ist jetzt ein kleines Problem, weil Sie damit eigentlich erst durch das Einsetzen der Blutung sicher sein können, wann der richtige Abnahmezeitpunkt gewesen wäre (wenn Sie Glück hatten passt es, wenn nicht, müssen Sie im nächsten Zyklus dann vielleicht zweimal Blut abnehmen… (das war mit meinem Kommentar gemeint gewesen).
      Wenn nun eine Endometriose vorliegt, dann haben Sie versprengte Gebärmutterschleimhaut an Stellen, wo diese nicht hingehört- und damit können irgendwo im Körper Blutungen auftreten. Meist verschreiben die Kollegen dann die „Pille“, womit der natürliche Wechsel der Hormone unterdrückt wird: in der Hoffnung, daß Sie dann die Endometriose weniger spüren.
      Allerdings bekommt Ihr Körper dann einen weiteren Störimpuls, wo doch sowieso schon etwas im Argen liegt. Wir haben deshalb bessere Erfahrungen gemacht, wenn man die natürlichen Hormone ergänzt, sofern nicht ausreichend vorhanden.
      Also nach unserer Erfahrung durchaus eine Therapie die wir bei Endometriose machen würden.

      Blutabnahme also in der Mitte der zweiten Zyklushäfte, eine Woche vor der nächsten Blutung.

      Die Blutwerte werden durch künstliche Hormone massiv verfälscht, weil diese in den üblichen Laboruntersuchungen gar nicht nachgewiesen werden. Es scheint also, als hätten Sie keine Hormone im Blut (wie bei einer Greisin), während Massen von künstlichen Hormonen vorhanden sind. „Eigentlich“ ist die Messung ja richtig, weil die synthetischen Hormone nur Hormone genannt werden, in Wirklichkeit sind es aber nur hormon-ÄHNLICHE SUBSTANZEN…

      Es ist nun aber nicht nötig, bereits für die Blutabnahme die Pille abzusetzen, wir nehmen das Blut als Ausgangswert (und wissen um die Verfälschung). Und dann nehmen Sie anstatt der Pille übergangslos die RimkusKapseln… und haben damit einen allmählichen Übergang, weil die freiwerdenden Hormon- Rezeptoren allmählich immer mehr von den RimkusHormonen besetzt werden…
      Damit vermeiden wir einen plötzlichen Hormonabfall – mit entsprechenden üblen Symptomen.

      Guten Erfolg!
      DDr Beck

  5. Birgit F.

    Hallo Hr. Dr. Beck, ich habe vorgestern eine Frage gestellt, konnte sie auch sehen(ist also übertragen worden), nun ist sie weg. Habe ich was falsch gemacht???
    Freu mich auf Ihre Antwort.
    Grüße Birgit F.

  6. Melanie

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,
    ich nehme seit Dezember 2014 die Rimkuskapseln.
    Da ich vegan lebe nehme ich u.a. auch Sojaprodukte zu mir.
    In den ‚Rimkus-Büchern‘ wird über sogenannte ‚Phytohormone‘ eher negativ geschrieben, da sie die die Rezeptoren blockieren, was ich nachvollziehen kann.
    Sollte ich demnach keinerlei Sojaprodukte (Sojamilch, -sahne, -joghurt, Tofu, Misopaste etc.) mehr zu mir nehmen oder ist der moderate Verzehr ohne Wirkung auf die Rezeptoren?
    mfG
    Melanie

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Melanie

      ja, wir sind der Meinung, daß die Phyto- Hormone für uns Menschen nicht günstig sind, weil die Pflanzen diese Hormone bilden um sich zB davor zu schützen, gefressen zu werden. Diese Hormone sind nicht dieselben, die wir Menschen benötigen.
      Das hat allerdings nichts damit zutun, ob und wieviele Soyoprodukte Sie über das Essen zu sich nehmen. Beim Essen geht es ja um die Aufnahme von Lebensmitteln und Vitalstoffen und da spricht überhaupt nicht gegen Soyaprodukte- im Gegenteil, das würden wir befürworten.
      Es geht uns also ausschliesslich um die Hormonaufnahme für den Menschen und da sind für uns Menschen die pflanzlichen Hormone genauso wenig optimal geeignet wie die tierischen Hormone…

      ok?

      Alles Gute

      DDr Beck

    • Stefanie Säger

      Hallo Herr Dr. Beck,
      ich bin 46 Jahre alt. Seit ca. 25 Jahren habe ich eine Colitis ulcerosa und eine Hashimoto-Thyreoditis. Anfang Dezember 2014 habe ich die Pille abgesetzt. Um die Weihnachtszeit fing es mit Hitzewallungen an. Im Februar bekam ich Ödeme im Gesicht, besonders um die Augen und in den Morgenstunden. Hinzu kamen Muskelschmerzen in den Beinen. Nachts schliefen mir die Hände und Füße ein. Gewichtszunahme von fast 10 kg. Dann begann eine Ärtzeodyssee…Allergie wurde ausgeschlossen. Herz und Nieren OK. Schilddrüse wohl gut eingestellt unter L-Thyroxin 50 mit THS 0.39 mU/l, freies T3 2.9ng/, freies T4 16.2ng/l. Die Untersuchung bei meiner Frauenärztin ergab, dass ich in den Wechseljahren bin. Seit Absetzen der Pille keine Periode mehr. Sie verschrieb mir das Hormon Pflaster Fem 7 Conti. Die Hitzewallungen verschwanden. Jedoch bekam ich nach ca 2 Wochen Schwellungen an den Beinen und dicke Füße. Wieder am schlimmsten morgens. Im April, nachdem keine Besserung eintrat, hatte ich dann einen Termin bei einer anderen Frauenärztin die auch eine Hormonsprechstunde hat. Bei der Laboruntersuchung kamen folgende Werte raus Östradiol (E2) 45.9 pg/ml, Progesteron <0.21 ng/ml , FSH 109.31 IU/l. Sie verschrieb mir Rimkus Kapsel mit Estradiol 0.5 mg und Progesteron 80 mg. Ich habe diese Kapseln bis jetzt noch nicht eingenommen, da ich kurz danach noch einen Termin in der Endokrinologie der Uni hatte bei Verdacht auf Nebenniereninsuffizienz. Wegen der Colitis nehme ich seit langen Jahren Decortin H 6 mg . Unter 6 mg kam ich wegen zunehmender Schwäche nicht. Der Verdacht bestätigte sich im ACTH-Test, Nebenniereninsuffizienz. Dazu kam ein Verdacht auf Cushing-Syndrom, da die Pille angeblich die Wirkung des Cortisons abgeschwächt hätte und ich nach Absetzen zuviel Cortison (mit nur 6 mg !!) zu mir genommen hätte. Meine Internistin stimmt dem nicht zu. Da ich jetzt von Jedem was anderes gesagt bekomme, auch in Bezug auf die Rimkus Kapsel, weiß ich nicht mehr was ich machen soll. Wirkt sich das Progesteron negativ auf eine Nebenniereninsuffizienz aus ? Kann man das zusammen mit Cortison nehmen. Ich bekomme von keinen Arzt eine klare Antwort. Ich würde gerne meine Ödeme im Gesicht uns besonders an den Füßen loswerden. Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

      Liebe Grüße
      Stefanie

      • Dr. Dr. med. Thomas Beck

        Hallo Stefanie

        es ist Ärzten grundsätzlich nicht erlaubt, unbekannte Personen ärztlich zu beraten oder gar zu behandeln.

        Zudem ist mir die Beantwortung Ihrer Fragen zu komplex, als dass ich das schnell mal so nebenbei machen wollte.
        Davon haben Sie nichts- und am Ende kommt nur Mist heraus.

        Falls Sie also von mir ärztlich beraten werden möchten, müssten Sie bitte einen Termin vereinbaren.

        mfg

        DDr Beck

  7. Birgit

    Nachtrag:

    …..ach ja, die Schilddrüsenwerte und Vitamin D ist super in Ordnung (daran kann es nicht liegen)

    Liebe Grüße Birgit F.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      das ist gut!

      Nachtrag: Rezepte für Hormone dürfen nur von Ärzten ausgestellt werden!
      Sie dürfen also keine direkte Bestellung bei der Apotheke machen, wenn Sie keine Ärztin sind… das könnte Sie und den Apotheker in große Schwierigkeiten bringen…
      (bitte beachten!)

      mfg

      DDr Beck

  8. Birgit

    Lieber Hr. Dr. Beck,
    inzwischen nehme ich seit ca. 4 Jahren die R-Kapseln. Nach meinem besuch bei Ihnen und weiteren Blutkontrollen bei meinen Arzt vorort stehe ich z Z bei einer Dosierung von morgens und abends 0,8 Östr. und 125 Prog.
    Gestern erhielt ich den neuesten Befund: FSH 84/ Östr. 54/Prog. 25,5
    Wie sehen Sie diese Werte vor folgendem Hintergrund:
    Keine Chance zur Gewichtsreduktion (4 Kilo zuviel,trotz viel Sport u gesunder Ernährung), müde,lustlos,viele
    negative Gedanken (die haben allerdings ihren Grund), Wasseransammlungen,Blähbauch
    Keine Hitzewallungen o Schlaflosigkeit!!
    Mir ist schon klar, dass der FSH-Wert noch immer viel zu hoch ist, aber nach einigen jahren dieser Ö-Dosierung scheint er nicht fallen zu wollen.Wenn ich noch höher dosiere, wird das Gewicht/Wasser wohl noch mehr?!?
    Progesteron ist gut,oder?
    Ich wäre Ihnen sehr dankbar für Ihren geschätzten Kommentar, da ich demnächst neue Kapseln betellen muss.
    viele lieben Dank und Grüße Birgit F.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Brigit

      wie Sie sehen, ist Ihre Frage nicht weg, sondern die posts kommen zuerst zu mir, ich muß die alle lesen und dann freigeben/ beantworten.
      Und dafür brauch ich dann auch gelegentlich etwas Zeit…

      ALSO:
      Ihr Östrogenbefund 54 pg/ml zeigt uns, daß das Östrogen noch nicht oder nicht mehr im Zielkorridor ist (Ziel: zwischen 120 und 180gg/mg), sie sind also wieder in einen Mangel hineingerutscht. Die magische Grenze ist 50, da sind Sie jetzt sehr nahe dran… und unter 50 kommen die ganzen „schönen“ Wechselsymptome allmählich wieder…
      Deswegen hat Ihr kluger Körper nun das Follikelstimulationshormon ständig weiter erhöht, um die Follikel zu stimulieren, wenigstens noch ein paar Tröpfchen Östrogen mehr herzustellen… aber die Ovarien können das leider nicht mehr…

      Progesteron sollte zwischen 10 und 30 ng/ml liegen und da ist Ihr Wert also in Ordnung.

      Noch eine Bitte: diese hier ist die Seite des HormonNetzwerks, also zur allgemeinen Information und nicht für die Beratung und Begleitung meiner Patienten. Wenn Sie also zukünftig meinen Rat für Ihre Behandlung wünschen, dann bitte entweder Ihre Fragen direkt an die Praxis
      praxisteam@beckdoc.de oder auf
      meiner Praxiswebseite posten: http://www.BeckDoc.de
      In diesem einen Ausnahme- Fall habe ich Ihre Frage dennoch stehen lassen, weil Ihre Frage auch für andere von Interesse sein könnte.
      In Zukunft aber bitte Beratungen über die Praxis bzw. die Praxisseite.

      Besten Gruß!
      DDr Beck

  9. B.S.

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

    ich habe ein Problem, das ist in Ihrer Liste nicht gefunden habe. Zu meiner Person:
    Ich bin mittlerweile 47 Jahre alt, habe all die Jahre nur selten mit Hormonen verhütet.
    Eigentlich möchte ich dies auch nicht, bin jedoch im Moment kurz davor, noch einmal
    ein Hormonpräparat zur Verhütung zu nehmen.
    Mit ca. 27 Jahren hatte ich eine leichte Magersucht. Daraufhin hatte ich keine Periode mehr.
    Seitdem hab ich auch immer wieder mit Blasenentzündungen zu kämpfen.
    Schwanger geworden bin ich dadurch, dass mir ein Arzt Abstilltabletten gegeben hat, da mein Prolaktinwert
    zu hoch war. Hat super geklappt.

    Meine beiden anderen Kinder wurden ohne diese Hilfsmaßnahmen gezeugt, da sich durch die Schwanger-
    schaft mein Körper regenerierte und ich im Anschluss meine Periode wieder bekam.
    Anschließend habe ich mit der Kupferspirale verhütet. Ich hatte starke Blutungen und unter Stress auch kurze Zyklen. 2006 habe ich dann die Mirena probiert. Am Anfang ganz ok; dann Haarausfall, Depression und
    Scheidentrockenheit bis zum Ekzem (Es wurde damals immer Pilz kuriert). Nach Entfernen der Mirena war
    alles wieder ok..
    Danach hatte ich wieder eine Goldlily (2010).
    2011 im März ca. habe ich wieder Scheidenprobleme bekommen. Es wurde Herpes, Pilz und nochmals Pilz
    kuriert. Es war nie einer. Da ich dachte, die Goldlily verändere das Sekret habe ich diese entfernen lassen.
    Habe im Jahr 2012 mit Zoely, Nuvaring und Qulaira verhütet (Hatte das Gefühl, es war besser – nicht weg).
    Da ich jedoch hormonfrei verhüten wollte, habe ich mir im Dez. 2012 die zweite Goldlily legen lassen.
    Danach hatte ich eine Dauerblutung, die durch Hormone gestoppt wurde. 2013 hatte ich viele Blasenentzündungen. (Im August 2013 hat mir meine Frauenärztin zusätzlich zur Goldlily Femoston
    verordnet – habe ich wieder abgesetzt – war zu hoch) Nach Absetzen von diesem Präparat habe ich zusätzlich
    ein Analekzem bekommen. Im März 2014 habe ich die Diagnose „Verdacht auf Lichen Sclerosus“ im Früh-
    stadium erhalten. Eine Hautärztin meine jedoch es wäre ein lichennoides Ekzem. Bis jetzt keine Weißfärbung,
    sondern ehr Rötung und Brennen.
    Habe auch schon Blut untersuchen lassen. Das erste Mal war es relativ ok:
    Östradiol: 266 Progesteron : 11,5 am 21. Tag
    Das zweite Mal: ca. Mitte vom Zyklus 247,17 pg/ml Östradiol – 0,57ng/ml (kann auch vor Eisprung gewesen sein)
    Estriol wurde nur einmal im Speichel getestet und war viel zu niedrig.
    Derzeit unterstützte ich meinen Zyklus mit einer 10 % Progesteroncreme in der zweiten Zyklushälfte.
    Ich habe das Gefühl, am wenigsten Beschwerden habe ich , wenn Östradiol und Progesteron hoch sind.
    Kortisonsalben und Elidel finde ich unangenehm. Derzeit nehme ich Wala-Salben zum cremen oder
    Deumavan.
    Es wäre schön, wenn Sie einen Rat für mich hätten, oder vielleicht andere Patienten mit einem Lichenproblem.

    Herzlichen Dank.

    B.S.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo B.S.

      das ist ja eine weite Geschichte… Nun denn: wir sind grundsätzlich der Meinung, daß eine Behandlung nur und ausschliesslich mit den unveränderten ORIGINAL-Hormonen gemacht werden sollte – und eben nicht mit synthetischen oder semi-synthetischen Hormonderivaten (Abkömmlingen).
      Warum? Weil durch die teilweise nur minimalen Veränderungen diese Hormonderivate Ihre Bioverfügbarkeit ändern (dh sie wirken „anders“ im Körper) UND der natürliche Abbau der Hormone wird gehemmt. Das war ursprünglich das Ziel der Veränderung: man wollte einen längere Wirkdauer für die „Pille“ haben. Die natürlichen unveränderten Hormone werden nach 1-2 Stunden schon zur Hälfte abgebaut und deshalb müsste alle 2 Stunden eine „Pille“ genommen werden- was ja nicht praktikabel ist.
      Durch diese Veränderung legen sich die Hormone zwar noch wunderbar in die Rezeptortasche, aber die Tasche kann sich nicht richtig schliessen, weil ein Teil noch rausschaut (nämlich der am Hormon veränderte, angehängte Teil). Damit gibt es ein Abbauhindernis und das semisynthetische Hormon braucht nun plötzlich 40 Stunden (anstatt 2 Std) bis es endlich zerlegt werden kann.
      Damit wirkt es viel länger (was ja das Ziel der Veränderung war), ABER es entstehen Bruchstücke (Metabolite), die völlig körperfremd sind und wenn diese über Jahre auf empfindliches Gewebe einwirken, kann es zu erheblichen Veränderungen kommen…
      Das gilt im Prinzip für alle industriell hergestellten Hormone, weil im Herstellungsprozeß immer Änderungen an der ursprünglichen Hormon-Struktur vorgenommen werden.

      ALSO besser die Hände lassen von diesen Hormonderivaten!

      Ihre eigentlichen natürlichen unveränderten Sexualhormone dienen dazu, Ihre Sexualorgane (und natürlich auch Ihre Psyche) gesund und fit zu halten, daß Sie möglichst gut Ihrer Aufgabe der Fortpflanzung nachkommen können… also „fit for sex„… und das bedeutet auch, daß die Schleimhäute elastisch bleiben, dass Zellen sich besser gegen Entzündungen und Veränderungen zur Wehr setzen können (und dass es seltener Zell- und Gewebs- Veränderungen gibt). Dieser Effekt tritt natürlich nicht ein bei den veränderten Hormonen, weil diese durch Ihre Veränderungen nicht alle Wirkungen in gleicher Weise aufweisen, wie die unveränderten Originalhormone…

      Ein guter Teil der vielen unterschiedlichen Symptome lässt sich sicherlich aus dem Unterschied zwischen natürlichen original- Hormonen (ohne Nebenwirkungen) und den von Ihnen verwendeten Hormonderivaten ableiten. Ob insofern auch Ihr Lichen sklerosus eine Folge dieser Therapie ist, lässt sich aber nicht sicher beantworten.

      Die Verhütung mit Spirale finden wir grundsätzlich eine gute Methode, allerdings gilt auch hier das zu den Hormonen gesagte: also KEINE Homronspirale sondern Metall, wie Kupfer, Silber oder eben Gold. Wenn Sie die Goldspirale nicht vertragen, können Sie eine aus einem anderen Metall ausprobieren.

      Sehr gute Neuentwicklungen sind die Kupferkette (Gynefix) und der Kupferball (Gynial – nur in Österreich).

      UND NUN DAS FAZIT:
      ich würde in Ihrem Fall alle synthetischen oder semi-syntetischen Hormonpräparate meiden und dafür Sorge tragen, daß der Hormonhaushalt mögllichst gesund und natürlich wird. Dafür ist die RimkusTherapie sehr gut geeignet, weil ausschliesslich die OriginalHormone verwendet werden- die zudem alle 3 Monate im Blut kontrolliert werden und dann jedesmal in der Dosierung individuell angepasst werden können.

      Progesteroncremes sind ein Notbehelf, weil erfahrungsgemäß zwar die Hormone ansteigen aber ein gewisses Maß kaum übersteigen können. Das liegt an der menschlichen Haut, die eigentlich ein Schutz gegen Eindringen fremder Keime ist und weniger ein Aufnahmeorgan. Das heisst konkret, daß die Hormone zwar ansteigen, aber nicht genug.

      In die Rimkuskapsel können annähernd beliebig hohe Hormonkonzentrationen hineingegeben werden.
      Zudem besteht die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Kapseln zu machen, was bei jungen Frauen günstiger ist, weil damit die natürlichen zyklischen Schwankungen besser nachgemacht werden können.

      WALA Präparate verwenden wir auch sehr gern und mit sehr gutem Erfolg.

      Bei Lichen würde ich also die Hormone mit der RimkusTherapie einstellen/ ergänzen.
      In der Praxis hat sich bei uns auch eine neuraltherapeutische Unterspritzung gut bewährt, weil damit die natürlichen Regulationsmechanismen unterstützt werden. Dafür braucht es aber natürlich ganz schön Überwindung. Wenn das aber geschafft ist, hat die Kombination dieser Methoden (Rimkus + Neuraltherapie + lokale Cremes) eine sehr gute Perspektive – besonders bei Lichen!

      Alles Gute!

      DDr Beck

  10. Mulina

    Hallo Herr Dr.Beck,

    ich habe folgendes Anliegen. Seit Februar 2015 nehme ich die Rimkuskapseln aufgrund von Endometriose und Myomen ein. Ich bin 41 Jahre und habe noch meine Regelblutung. Das erste was mich etwas irritiert ist, dass mein Arzt (der in Ihrer Liste steht) die 1.Blutuntersuchung am 12. Zyklustag gemacht hat (trotz meiner Bedenken) mit folgendem Ergebnis: FSH: 5.69, Östradiol: 218 und Progesteron: 0.15. Ich habe jetzt für drei Monate Rimkuskapseln mit folgender Dosierung er- halten: 0,5mg Estradiol und 75mg Progesteron. Leider ist es mir im Laufe der Monate psychisch immer schlechter gegangen: ich habe eine regelrechte Depression (Antriebsschwäche, große Lustlosigkeit in allen Lebensbereichen…) entwickelt in Kombination mit leichten Panikattacken… Leider habe ich auch zunehmend Zwischenblutungen und jetzt im 3.Rimkuszyklus seit 10 Tagen meine Menstruation. Ich bin müde trotz Schlaf und es ist mir schwindelig. Fazit: ich bin nicht mehr ich selbst, wie fremdgesteuert. Die Ergebnisse der letzten Blutuntersuchung (17.Zyklustag) vom 23.4.: FSH: 7.28, Östradiol:115, Progesteron:52.6 (!) Mein Arzt meint jetzt, dass ich die Rimkuskapseln in der Dosierung einmal täglich weiternehmen soll und er hat noch schwächer dosierte bestellt, die ich dann auch einmal täglich nehmen soll. Ich Zweifel sehr, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass dies meinem Körper gut tut! Nach langer (Vor-) Rede nun meine Fragen: ist diese massive psychische Reaktion „normal“? Oder liegt hier schlicht eine falsche Dosierung vor? Kann der Körper in der Umstellungsphase so reagieren? Wie sind Ihre Erfahrungen diesbezüglich?Die massiven psychischen Probleme sind nur durch die Hormone erklärbar (ich kenne solche Reaktionen von „Pilleneinnahmen“ vor Jahren). Mein Leben ist ansonsten (von kleinen, normalen Schwankungen im psychischen Befinden) stabil und glücklich (privat und beruflich). Ich freue mich sehr auf Ihre Nachricht und bedanke mich.

    Viele Grüße von Mulina

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Militär

      Vielen Dank für Ihre Frage. Sie zeigen wieder einmal, dass die Rimkus-Behandlung zwar nicht besonders schwierig ist, aber dass die Grundlagen doch dringend beachtet werden müssen- sonst kommt es zu schlechten oder falschen Ergebnissen.
      Der Zyklustag ist wirklich besonders wichtig: erst mit dem Eisprung (um den 14.Zyklustag) entsteht der Gelbkoerper, der das Progesteron produziert. Und diese Progesteron wollen wir ja gern messen. Also macht fuer unsere Fragestellung eine Messung nur um den 14. Zyklustag Sinn.
      Die Messungen an einem anderen Tag helfen leider nicht weiter.
      Die von Ihnen genannten Dosierungen sind nicht falsch, aber wir wissen nicht ob sie auch wirklich fuer Sie passen, weil wir Ihre hormonelle Ausgangslage nicht richtig bestimmt wurde.
      Das (nicht besonders gute) Ergebnis zeigt, dass die Dosierung wohl nicht optimal gewaehlt war. (Insofern nochmal mein Hinweis auf die korrekte Anwendung der Methode!)
      Nachdem Ihre Symptome eher auf einen Hormonmangel hinweisen, sollte beim naechsten passenden Zyklustag erneut eine Blutabnahme gemacht werden.
      Sie koennen sich aber in der Zwischenzeit probehalber damit behelfen, dass Sie ausprobieren, ob es Ihnen mit 3 Rimkuskapseln täglich besser geht.

      Guten Erfolg!
      DDr Beck

  11. Petra Kolbe

    Guten Abend, Dr Beck
    mit großem Interesse habe ich mich über die Rimkus Methode informiert. Mein Problem ist ,dass ich seit einigen Monaten unregelmäßige ,kurze Zyklen habe. Die Zwischenblutungen dauern dann auch noch länger als 1 Woche mit wenig Blut. Also blute ich zur Zeit mehr, als die blutungsfreie Zeit dauert.Das belastet mich sehr, vor allem weil ich nach meiner Trennung von meinem Mann endlich meine Lust auf Sexualität wiederentdeckt habe und sie gern unbeschwert ausleben möchte. Ich bin 47 Jahre alt und habe drei Kinder ( 22,20,11 ). Ich verhüte mit der Kupferspirale und habe einmalig ein Hormonpräparat von meinem Gynäkologen nach “ Schema“ eingenommen. Leider ohne Erfolg.Seit einem Monat nehme ich Mönchspfeffer und Zink.Meine Frage ist nun, wie muss ich vorgehen, um ein für mich passendes Rezept von Ihnen zu erhalten. In unserer Nähe findet sich leider kein entsprechender Therapeut.Soll eine Blutentnahme auch bei solchen langanhaltenden Zwischenblutungen erfolgen? Und wenn ja, wann?? Was ist die Ursache für diese langen Mittelblutungen? Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar! Viele Grüße Petra Kolbe

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr Kolbe

      also erstmal herzlichen Glückwunsch, daß Sie Ihrem Leben wieder eine positive Richtung gegeben haben- man spürt zwischen den Zeilen, daß Sie „Feuer und Flamme“ sind.

      Die Behandlung nach Rimkus folgt bestimmten Grundsätzen, die ich hier leider nicht in 3 Minuten darstellen kann, insbesondere nicht Ihre spezielle Fragestellung.
      Zudem darf ich mir unbekannte Personen gar nicht ärztlich beraten oder gar behandeln (sondern nur grundsätzliche allgemeine Aussagen machen).
      Mir bleibt also nichts anderes, als Sie auf unsere Therapeutenliste zu verweisen (ggf. müssen Sie auch ein paar Kilometer Weg auf sich nehmen) und dort zwei oder drei zu kontaktieren, um sich behandeln zu lassen.
      Wenn Sie zu mir direkt kommen wollten, dann müssten Sie bei Ihrem Anruf zur Terminvereinbarung sagen, ob Sie lieber nach Baden- Baden oder nach München kommen wollen, Telefon:
      0700/ 3737 2325 bzw.: 0700/ drdr beck)

      Eine Blutabnahme muß auf jeden Fall erfolgen, damit wir wissen, wie die Hormone tatsächlich aussehen- möglichst um den 21. Zyklustag. Allerdings kann dieser genaue Zeitpunkt bei Ihnen schwierig sein, ggf- müsste auch zwei oder dreimal im Abstand von einer Woche Blut genommen werden.

      Die genaue Ursache für Ihre viel zu langen Blutungen kann ich natürlich aus der Ferne nicht zuverlässig sagen. Es liegt zum einen nahe, daß es sich um einen Mangel an Progesteron handeln könnte (was bei der Hormonbestimmung im Blut nachgewiesen werden würde- und durch die RimkusMethode sehr gut behandelt werden kann).
      Oder es gibt eine krankhafte Ursache wie z.B. ein Myom oder einen Polypen o.ä. (dies müsste dann der Frauenarzt nachweisen und die entsprechende Therapie vorschlagen, ggf auch eine Ausschabung).

      Alles Gute!

      DDr Beck

  12. Eva Buchwald

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,
    ich nehme Rimkus-Kapseln mit Estradiol 0,5mg/Progesteron 60mg,VD1000ie/Cugl 0,05mgund Zngl 35mg seit November 2014. Zuzügglich nehme ich seit dieser Zeit für meine Schilddrüse L-Thyroxin 125mg.Das hat bis dato gut funktioniert.
    Seit die Dosis anfang März2015 erhöht wurde (Blutwerte waren im normalen Bereich) habe ich Herzrasen,Hautausschlag Depressive Stimme;hitzewallungen etc.Die neue Kapseln die meine Arztin mir bestellt hat ist folgendes. 17ß Estradiol mikro 0,7mg Progesteron 80mg VD 1000ie Cugl 0,07mg,Zngl35mg.
    Leider kann meine Arztin mir nicht helfen,sie besteht darauf die Dosis L-Thyroxin 125mg auf 50mg zu verringern.
    Die Endokrinologin besteht aber weiterhin auf L-Thyroxin 125mg.Was kann ich tun.Keiner der Arzte will auf seine Form der Verschreibung verzichten und ich bin die Leittragende.Der Bluttest ergab FT4 ist auf 19,4mg erhöht.Ich fühle mich momentan sehr schlecht und keiner kann mir richtig helfen.Bitte geben Sie mir einen Ratschlag.

    Vielen Dank
    Mit freundlichen Grüßen
    Eva B.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Eva B.
      Das ist wirklich eine scheussliche Zwickmühle in der Sie da sind.
      Grundsätzlich versucht natürlich jeder Arzt, Sie so gut wie möglich zu behandeln, aber worin liegt eigentlich das Problem:
      Für die Schilddrüse bestimmen wir 3 wichtige Werte
      a) das freie T3 oder fT3 (das ist das eigentlich wirksame Hormon)
      b) das freie T4 oder fT4 (das ist die Vorstufe, die dann in fT3 umgewandelt wird)
      c) das Schilddrüsen- (Thyreoidea) Stimulations- Hormon TSH
      wenn nun das fT3 sinkt, dann gibt die Hypophyse vermehrt TSH ans Blut ab (TSH steigt also), damit das TSH die Umwandlung von fT4 zu fT3 stimuliert.
      Wenn das klappt, dann steigt in der Folge das fT3 also an und das Ziel ist erreicht. (Damit kann dann das TSH auch wieder abfallen).
      Nun sagt Ihre eine Ärztin, daß das L Thyroxin (= fT4) mit 125 schon zu hoch ist (und auf 50 gesenkt werden muß) und die andere Ärztin meint, es muss so hoch bleiben.
      Um jetzt hier die richtige Antwort geben zu können, brauchen wir also ALLE 3 Werte: ft3 + fT4 (das haben Sie schon) und das TSH (Stimulationshormon) – weil wir nur so beurteilen können, welcher Arzt nun das Richtige empfiehlt.
      Ganz generell ist allerdings aus meiner Sicht eine Reduktion von 125 auf 50 ein sehr großer Schritt, den ich normalerweise nicht so groß machen würde (sondern eher von 125 auf 100 und dann nach 4 Wochen die Werte kontrollieren.)
      Die Kapseln mit Sexualhormonen nach Rimkus enthalten Progesteron und Östradiol. Progesteron kann nun die Empfindlichkeit des Körpers auf Schilddrüsenhormone (SD) erhöhen und damit kann oft die Dosis der SD Hormone verringert werden, bzw wenn die Dosis nicht verringert wird, kann es zu Zeichen einer Überdosierung kommen (vermehrte Nervosität, Herzsensationen etc). Insofern erscheint auch mit die Verringerung der Schilddrüsenmedikation (L Thyroxin) grundsätzlich richtig.

      Mfg

      DDr Beck

  13. Angela Kurz-Leukert

    Eine Frage: Bei Ihnen ist zu lesen, dass es zu empfehlen ist, den Bluttest um den 21. Tag des Zyklus zu machen, damit er aussagefähig (Progesteron) ist, nun habe ich bei zwei Praxen Ihrer Liste angerufen, beide haben locker gesagt, dass ich zum Besprechungstermin kommen soll und dann gleich im Anschluss Blut genommen wird . Ich habe dann gefragt, wegen Abnahme am 21. Zyklustag, die erste Dame hat dann nachgefragt, nachdem ich etwas verwundert war und für sie wohl bisher unbeachtet bei der Terminvergabe, Antwort: das macht kaum was aus, sie nehmen gleich Blut, ich könnte ja auch älter sein und keine Regelblutungen mehr haben, die zweite Dame in einer anderen Praxis hat erst nach ausdrücklicher Nachfrage gesagt, das wäre bestimmt besser, ich soll meinen Termin dann vielleicht gleich entsprechend legen, damit es passt. Ohne Nachfrage wäre aber üblicherweise in beiden Praxen gleich Blut genommen worden, das verunsichert mich jetzt doch etwas. habe ich da was falsch verstanden? ist der Zeitpunkt egal?
    Danke für die Antwort.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr Kurz- Leukert

      Nein, nein, Sie haben das völlig richtig verstanden: der 21 ZT ist genau der richtige Termin und sollte wirklich eingehalten werden.
      Allerdings machen viele Praxen eigene Termine für die Blutabnahme (so zB wir hier) und verbinden das NICHT mit der Erstanamnese. Damit ist die Besprechung (mit dem Arzt) und die Blutabnahme (durch die Helferin) entkoppelt und die vielen termine sind leichter unter einen Hut zu bekommen…
      Aber die Blutabnahme um den 21 Zyklustag (+/- 2 Tage) ist wirklich wichtig, außer Sie haben seit mehr als 3 Monaten keine Periode mehr…

      Guten Erfolg!

      DDr Beck

  14. Dr. med Petra Mattern

    Hallo Dr Beck!
    Eine meiner Patientinen fragt mich ob die Höhe der Zinkdosierung wie bei der Rimkusmethode beschrieben nicht zu
    hoch sei. Sie würde auch noch in einem anderen Präparat Zink zu sich nehmen. Wie hoch sollte die Dosierung tgl sein??
    Mit freundlichen kollegialen Grüßen
    Petra Mattern

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr Mattern,

      natürlich hat Dr. Rimkus die Dosierung VOR Seiner Empfehlung genau geprüft und mit entsprechenden Experten abgestimmt. Die Empfehlung steht – und ist richtig!

      Allerdings hatten wir im Seminar deutlich auf ein mögliches Missverständnis hingewiesen: bei der Dosierungsempfehlung handelt es sich NICHT um ORGANISCHES ZINK, sondern um ZINK- GLUKONAT (was übrigens auch für das hinzugefügte Kupfer gilt: auch da handelt es sich um Kupfer-Glukonat!).

      Die tatsächlich zugeführte Menge an organischem Zink / Kupfer liegt also viel viel tiefer, als es auf den ersten Blick scheinen mag.
      Für die genaue Umrechnung sehen Sie bitte in Ihrem Skript des IntensivSeminars nach, ich kann das auswendig nicht genau sagen…

      mfg
      Thomas Beck

  15. ilse schmeller

    Guten Tag, leider kann ich nirgendwo den link zur FRAGESTELLUNG finden- deshalb hier meine Frage: Eine Ärztin , die angeblich bioident-hormone-therapy macht ,sagte mir, sie könne mich(69) nicht behandeln, da ich seit Jahren u.a.(L-Thyroxin,Ursofalk wg.PBC) niedrigdosiertes Kortison einnehme ( u.a.NNR, Hypophyse,SD, Rheuma-Overlap). Ich kann aber nirgends eine derartige Behauptung bestätigt finden.Dazu bitte ich um Aufklärung: Ist Estradot naturidentisch oder nicht?Und wenn nicht, womit ist es zu ersetzen?Vielen Dank!

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Sehr geehrte Fr Schmeller

      vielen Dank für Ihre Frage, das gibt mir Gelegenheit eine grundsätzliche Klarstellung zu machen:
      wenn wir mit den natürlichen human- identischen Hormonen behandeln, dann füllen wir nur einen Mangel auf. Mediziner nennen das eine SUBSTITUTION- damit machen wir also keine Heilung oder einen Eingriff, sondern wir ergänzen nur etwas Fehlendes…
      In der Folge bedeutet das, daß Sie mit den zugeführten natürlichen human-identischen Hormonen genauso gestellt sind, wie zu der Zeit, als Sie diese Hormone noch selber ausreichender Menge hergestellt hatten…
      …und damals hat Sie ja auch niemand nach Ihrem Hormonstatus gefragt, wenn Sie Cortison oder Schilddrüsenmedikamente bekommen sollten…
      Wir können also keinerlei KONTRAINDIKATION in den von Ihnen genannten Therapien finden, ganz im Gegenteil es wird Ihnen besser gehen, wenn Ihr Körper durch das Auffüllen des Hormonmangels wieder fitter und gesünder und wiederstandsfähiger wird…

      Estradot ist ein Östrogenersatz- Präparat der Firma Novartis. In der Produktbeschreibung ist keinerlei Hinweis zu finden, daß es sich um ein natürliches humanidentisches Hormon handelt, es ist also keines!
      Zudem wäre es eine Fertigarznei, die nicht individuell zu dosieren ist.

      Ich würde die natürlichen human-identischen Hormone vorziehen, die zudem individuell dosiert werden- also die Therapie nach Rimkus. Hierzu finden Sie eine Fülle von Fragen und Antworten auf dieser Seite.
      Qualifizierte RImkustherapeuten finden Sie unter http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste – nach PLZ geordnet.
      Bei diesen ist sichergestellt, daß sie IntensivSeminar I und II bei Dr Rimkus und mir absolviert haben und damit über die Grundlagen einer natürlichen Hormonersatztherapie nach Rimkus unterrichtet wurden.
      Ansonsten kann ja jeder alles behaupten… Sie haben mit dieser Liste die Sicherheit einer qualifizierten Behandlung.

      mfg

      DDr Beck

  16. Linnenbrügger, christa

    Guten Abend Dr. Beck,
    Ich bin in Hormonbehandlung nach Dr. Rimkus,
    jetzt wird mein Gel und meine Tabletten in einer Apotheke in Süddeutschland angefertigt.
    Außendem
    habe ich progestaron Weichkapsel von meine Ärztin verschrieben bekommen.
    Die bestehen aus der Sojabohne.
    Hat Dr. Rimkus nicht mit der yamwurzel gearbeitet und ist das besser ????
    Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    Danke
    Mit nettem Gruß
    Christa Linnenbrügger.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr. Linnenbrügger,

      wenn Sie sich in unserem Forum einbischen einlesen, dann werden Sie sehen, daß wir / Dr Rimkus sehr klar Vorstellung über die richtige Behandlung entwickelt und beschrieben hat. Die Behandlung mit Gels gehört nicht dazu.

      Wenn Ihre Ärztin auf unserer Liste der qualifizierten Therapeuten steht, dann sollte Sie auch entsprechend unseren Grundlagen behandeln- und das bedeutet:
      a) regelmäßige Blutkontrollen (anfangs alle 3 Monate, später alle 6 Monate) mit
      b) anschliessender Dosisanpassung
      c) individuelle Verordnung von Rimkus- KAPSELN (und nicht von Gel oder Cremes, weil diese nicht genug Hormone in den Körper transportieren können)
      d) ausschliessliche Herstellung der Rimkus Kapseln in zertifizierten Apotheken (aus dem Sud der YamsWurzel) unter ausschliesslicher Verwendung von natürlichen human- identischen Hormonen…

      Ich kann Ihnen also nur empfehlen, zu überprüfen, ob Ihre Ärztin wirklich auf unserer Liste geführt ist:
      http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste
      wenn ja: dann bitten Sie um eine regelkonforme Behandlung nach Rimkus
      wenn nein: dann würde ich den Behandler wechseln…

      mfg

      DDr Beck

  17. Elisabeth

    Guten Tag,
    ich nehme seit Sommer 2013 die Rimkus-Kapseln und bin eigentlich überzeugt von dieser Hormontherapie. Nachdem es mir mit Eintritt der Wechseljahre sehr schlecht ging, konnte ich einfach nicht anders als eine herkömmliche Hormonersatztherapie zu beginnen. Diese half mir für ca. ein Jahr, dann war mein Zustand fast wie vorher.
    Dann bin ich durch Zufall auf die Rimkus-Methode gestoßen und diese hat mich von Anfang an überzeugt. Zum Glück fand ich eine Ärztin in meiner Nähe und bereits kurz nach Beginn der Einnahme ging es mir um so vieles besser. Nach circa einem Jahr ging es mir allerdings wieder schlechter, ich war dauernd am Heulen und wieder sehr labil etc. Der Hormonstatus ergab, dass die Werte stark abgesunken waren. Meine Ärztin hat daraufhin die Hormonzusammensetzung erhöht und es ging wieder aufwärts. Noch im Januar habe ich ein neues Rezept bestellt und ihr gesagt, es ginge mir mit der Zusammensetzung gut.
    Vor ca. 5 Wochen kam der totale Absturz, d. h., es ging mir aus unerklärlichen Gründen plötzlich total schlecht. Ich hatte den Verdacht, ich leide an Demenz, konnte mir nichts mehr merken und auch auf der Arbeit fiel meine Zerstreutheit und Nervosität auf. Ich gebe zu, ich schwankte psychisch derart, dass ich selbst Angst bekam. Ich fühlte mich völlig überlastet und gestresst und schwitzte auch wieder mehr – vor allem nachts. Ich dachte anfangs, dass es vielleicht eine Virusinfektion sei, denn ich hatte auch Kopf- und Gelenk- und Halsschmerzen, doch der Hormonstatus vergangene Woche ergab, dass meine Werte total abgesunken sind und fast so niedrig wie zum Beginn der Behandlung. Meine Ärztin sagte, sie könne sich das nicht erklären, weshalb die Werte derart abgesackt seien, wo ich doch zwei Stunden vor Blutabnahme die Kapseln eingenommen hatte.
    Sie fragte noch, bei welcher Apotheke ich bestellen würde, evtl. sei die Zusammensetzung nicht korrekt durchgeführt worden. Aber daran glaube ich weniger, ich habe enorme Sorge, dass die natürlichen Hormone bei mir nicht mehr wirken so wie zuvor die synthetisch hergestellten.
    Die Ärztin hat mir nun wieder eine höhere Dosierung verordnet, aber ich habe sehr große Sorge, dass die Rimkus-Therapie bei mir nicht mehr wirken könnte. Es ist ja auch so, dass ich sehr viel Geld dafür ausgebe für die Blutabnahme, die private Arztbehandlung und nicht zuletzt die Rimkuskapseln, eigentlich mehr als ich mir leisten kann.
    Es geht mir wirklich sehr schlecht im Moment und ich wäre sehr froh, wenn Sie mir einen Rat geben könnten. Ich kann im Moment fast nicht meinen Beruf ausüben, geschweige denn mein Privatleben auf die Reihe bekommen – es ist fast wie eine Depression.

    Vielen herzlichen Dank für Ihre Bemühungen

    Wenn meine Anfrage veröffentlicht wird, möchte ich Sie bitten, dieses unter dem Namen Elisabeth zu tun.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Elisabeth
      Sie muessen sich keine Sorgen machen, es ist völlig normal dass nach ein paar Monaten die Dosis erhöht werden muss- und das ist die Zeit in der Sie den Einträgen koennen dass die Kapseln nicht mehr richtig wirken…
      Das ist meist aber nich tv der Fall sondern Sie brauchen einfach nur eine höhere Dosis.
      Deswegen machen wir ja anfangs alle 3 Monate die Blutkontrollen, damit wir sehen koennen welche Dosierung Sie brauchen.
      Natürlich müssen andere mögliche Erkrankungen ausgeschlossen werden- und deshalb ist es ja auch gut, diese Sorgen und Überlegungen vertrauensvoll mit dem Arzt zu besprechen.
      Alles Gute!
      Dr Beck
      Guten Erfolg!
      DDr Beck

  18. Florian

    Hallo Dr. Beck,
    bei mir wurden ein niedrige Werte für Testosteron und luteinisierendes Hormon festgestellt. Mir wurde erklärt, dass aufgrund des niedrigen LH die Hoden wenig Testosteron produzieren. Nun frage ich mich, ob die Rimkustherapie auch bei niedrigem LH sinnvoll ist. Wird dann trotzdem Progesteron in Testosteron umgewandelt und wenn ja, wo im Körper?
    Außerdem frage ich mich, weshalb nicht LH zugeführt wird und so der Körper wieder selbst mehr Testosteron produzieren kann.
    Danke schon mal für Ihre Antwort,
    Florian

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Florian

      das klingt komplizierter als es ist:
      LH stimuliert bei Männern die Bildung von Testosteron im Hoden, Testosteron wird dabei aus Progesteron hergestellt.
      Nun ist aber die Aussage: „niedrig“ immer auf einem bestimmten Hintergrund zu interpretieren- um das also richtig beurteilen zu können, brauchen wir die genaue Zahl- was der eine Arzt „niedrig“ findet ist möglicherweise für den anderen Arzt noch ganz ok…
      Grundsätzlich kann man aber sagen, daß die Ergänzung von Progesteron immer dann sinnvoll ist wenn es zu niedrig ist. Und wenn Progesteron länger ergänzt wird, kann man regelmäßig auch den Anstieg von Testosteron beobachten, weil Progesteron ja der Vorläufer von Testosteron ist – und wenn über eine längere Zeit genug Prog vorhanden ist, kann der Körper daraus auch wieder mehr Testo herstellen….
      Hier unsere Norm ZIEL werte für die SexualHormone Progesteron, Testosteron und Östradiol:

      Hier finden Sie alles zu Blutabnahme und Normwerte

      mfg
      DDr Beck

  19. Barbara ahorner

    Noch einmal guten Tag aus Wien! Ich habe nun endlich einen rimkus Arzt in Wien gefunden und in 2 wochen den ersten Termin. Nach Angabe meiner Werte haben sie mir geantwortet, dass ich mit meiner HET (estrogel, utrogestan) nur an behandelt wäre. Dazu noch eine Frage : kann ich „problemlos“ von meiner HET auf die rimkus Kapseln umsteigen? Einfach von einem Tag auf den anderen? Nebenwirkungen? Vielen Dank

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Barbara
      Das ist ganz einfach zu beantworten: ja einfach umsteigen! (Aber nicht beides nebeneinander einnehmen)!
      An dem Tag, an dem Sie die Rimkus kapseln bekommen, die andere Medikation weglassen und nur noch Rimkus einnehem: morgens und abds je eine Kapsel.
      Gutes Gelingen!
      Dr Beck

  20. Andrea, Antonik

    Hallo Herr Beck,
    ich bin 51 Jahre alt und mache seit ca. 1 Jahr Rimkus. Es geht mir soweit gut, ausser meiner sexuellen Unlust, die mich des längeren plagt und meine Lebensqualität stark beeinträchtigt.
    Können Sie mir weiterhelfen?

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Andrea

      das ist natürlich ein echtes Problem, denn ein lebendiges Sexualleben macht freude und ist auch wichtig für die Partnerschaft. Wenn das nun keinen Spaß mehr macht, dann geht Lebensqualität verloren und kann auch die Partnerschaft teilweise sehr stark belasten.
      Nun ist die Sexualität von Frauen in der Regel komplizierter, als die von Männern: uns genügen in der Regel ein paar lecker präsentierte Schlüsselreize und wir Männer „kommen in Wallung“. Bei Frauen geht das meist über eine phase der Annäherung und dem Bedürfnis nach Nähe (dies ist die Östrogen gesteuerte Phase: wenn die Periode vorbei ist, stellt „die Frau“ fast überrascht fest, daß es ja auch noch Männer gibt und daß da ein paar nette Exemplare dabei sind. Diese Aufmerksamkeit für das andere Geschlecht steigt allmählich mit steigendem Östrogenspiegel an und hat seinen Höhepunkt mit dem Eisprung: hier suchen die meisten Frauen dann ganz geziehlt die Nähe Ihres Liebsten, wie ein Kätzchen, das um die Beine streicht und den Kater sucht. Wenn nun der Kater (Mann) dieses vermehrte Nähebedürfnis richtig interpretiert, dann könnte das auch weiter gehen… und dann „schiesst“ ein weiteres Hormon in die Frau ein – und das ist das Testosteron. Und dieses Testosteron macht Sie dann aktiv in Richtung Sex. Das lässt die Frau also nun nicht mehr Nähe suchen, sondern den Sexualakt.
      Natürlich ist das eine idealtypische Darstellung, die nicht bei jeder Frau genau so passieren muss…
      Aber Sie verstehen, daß es zumindest zwei Hormone für die Libido braucht:
      a) Östrogen (für die Suche nach Nähe und für die gute gehobene Stimmung) und
      b) Testosteron für die tatsächliche aktive Sexualität

      Insofern sollten in Ihrem Fall wirklich auch diese Hormone untersucht werden.
      Wenn Östrogen nicht im grünen Bereich sein sollte, müsste die Dosis erhöht werden.
      Wenn Testosteron nicht im grünen Bereich sein sollte, dann geben wir in der Regel mehr Progesteron, weil Progesteron auf mittlere Sicht auch zu Testosteron umgewandelt werden kann – und sich der Körper dann soviel Testosteron herstellt, wie gebraucht wird (und wir zuviel Testosteron damit vermeiden können).

      Ich würde also zunächst mal überprüfen, ob Ihre Hormone denn zur Zeit tatsächlich alle im grünen Bereich sind – und dann ggf ergänzen/ die Dosis erhöhen.
      Falls die Hormone aber stimmen sollten, dann gibt es natürlich noch eine ganze Palette von anderen möglichen Ursachen vom ZLK Syndrom (ziemlich langweiliger Kerl) bis zu körperlichen und seelischen Ursachen…

      Mfg
      DDr Beck

  21. heschell@gmx.de

    Hallo Dr. Beck,
    ich nehme schon das zweite Jahr ihre Kapseln nach Rimkus. Nun habe ich eine neue Zusammensetzung nach den aktuellen Blutwerten seit ein paar Wochen bekommen. Habe jetzt seit ca. gut 14 Tagen Blutungen, recht stark und fühle mich insgesamt überhaupt nicht gut. Seit gestern habe ich eine Venenentzündung am Oberschenkel entdeckt und bin natürlich ziemlich beunruhigt. Ich habe gesehen, dass jetzt viel mehr estradiol in den Kapseln ist und bin nicht sicher, ob ich das vertrage. Können sie mir bitte sagen, ob das damit zusammenhängen kann? Ich weiss eigentlich, dass es nicht sein kann, aber wieso bekomme ich gerade jetzt einen Thrombophlebitis, dann diese lange Blutung. Ich bin momentan sehr verunsichert und habe viele Zweifel. Ich habe immer schon sehr empfindlich auf alles reagiert, was mit Hormonen zu tun hat, auch schmerzen wieder meine Gelenke seit einigen Wochen. Habe das Gefühl, dass alles durcheinander bei mir ist. Kann es nicht sein, dass ich nur das Progesteron bräuchte?
    MfG Heidi Marianne

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Heidi Marianne

      natürlich ist das eine sehr sehr wichtige Frage- wie kann ich die beantworten?
      DURCH MESSUNG DER BLUTWERTE!
      Leider gibt es immer noch Ärzte, die Hormone „nach Gefühl“ verordnen – und das DARF MAN NICHT MACHEN!!!!
      Wir können die richtige Dosierung wunderbar am Anstieg der Blutwerte verfolgen und dann unsere Dosierung entsprechend laufend anpassen- und so MUSS ES AUCH GEMACHT WERDEN… es ist ein schwerer Kunstfehler, wenn die Hormone NICHT im Blut bestimmt werden und wenn die Dosis NICHT angepasst wird. Dann kann niemand wissen, ob Sie wirklich die für Sie nötige Menge an Hormonen bekommen- oder eben nicht…
      ALSO:
      bitte möglichst schnell eine ordentliche Blutanalyse Ihrer Sexualhomrmone und dann überprüfen, ob Sie in Richtung unserer Zielwerte gehen oder nicht, und dementsprechend die Dosierung anpassen- dan wird das auch bei Ihnen sehr gut klappen…

      Hier finden Sie alles zu Blutabnahme und Normwerte

      mfg

      DDr Beck

  22. Johanna

    Hallo,
    unser Orthopäde und Osteopath hat meinem Mann und mir von der Rimkus-Methode erzählt und nach einem Hormonspiegel bei meinem Mann in einer von Ihnen empfohlenen Apotheke die entsprechenden Rimkus-Kapseln bestellt. Nachdem ich in vorherigen Kommentaren aber gelesen habe, dass nur diejenigen Ärzte, die auch bei Ihnen gelistet sind mit der Methode wirklich vertraut sind, bin ich verunsichert, ob mein Mann die Kapseln nehmen sollte? Ist es nicht etwas problematisch, wenn auch Ärzte, die nicht nach der Rimkus-Methode geschult sind, in den Apotheken ihres Vertrauens bestellen können?
    MfG

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo johanna,
      Sie haben absolut recht, es waere am besten wenn nur solche Ärzte Rimkuskapseln verschreiben wuerden, die auch entsprechend ausgebildet sind.
      Leider ist das aus rechtlichen Gründen nicht möglich: in Deutschland darf jeder anprobiert Arzt jedes Rezept ausstellen, da gibt es keine Möglichkeit zur Einschränkung. Mit der Approbation wird automatisch dieses Recht dem Arzt zugesprochen.
      Wir versuchen möglichst vielen Ärzten – auf freiwilliger Basis- die Ausbildung zu ermöglichen, indem wir mittlerweile in Frankfurt, München, Berlin und Hamburg die Seminare anbieten. Erfreulicherweise sind es jedesmal 25 bis 30 Aerzte.
      Deswegen empfehlen wir Patienten, auf unserer Liste der zertifizierten Therapeuten nachzusehen. Dort finden Sie mittlerweile ueber 200 qualifizierte, die bei uns die Seminare absolviert haben.
      Vielleicht waere es auch fuer Sie eine gute Idee, dort einmal nachzuschauen, ob sich auch in Ihrer Nähe ein zertifizierter Arzt findet!
      Guten Erfolg!
      DDr Beck

  23. Bellady

    hallo Herr Dr. Beck,
    ich bin 58 Jahre, seit 5 Jahren keine Blutung mehr; habe 8 Jahre lang Utrogest genommen ( mehrere Myome, die aber alle kleiner geworden sind), nehme seit 8 Jahren DHEA 25 mg u.a. Nahrungsergänzungen wie z.B. Q10.
    Meine Beschwerden in der Menopause:
    Muskel- , Gelenk-und Gliederschmerzen, weinerliche Stimmung, trockene Schleimhäute.

    Seit Oktober bin ich bei einem ganzheitlichen Arzt in Behandlung, der auch Rimkus-Therapeut ist, der mir die Rimkus-Kapsel verordnet hat (Prog. 120 mg, Östr. 0,5 mg, DHEA 10 mg, Vit D3 2000 IE, Zn+gl. 35 mkg, Cu+gl. 0,05 mg).

    meine Ausgangswerte im Oktober 2014 waren:
    FSH – + 89,7 mlU/ml, Prgesteron 2,14 ng/ml, Testosteron 0,62 µg/l, Östradiol -13,3 pg/ml

    ich habe seitdem 1 Kapsel morgens genommen, da ich auf 2 Kapseln mit Brustspannen reagiert habe und nach 1 1/2 Wochen wieder auf 1 Kapsel reduziert habe.

    Vorletzte Woche war ich wieder zum Beratungsgespräch incl. Blutabnahme:
    meine Werte vom 20.03.2015 sind:
    Vitamin D3 – 23,9 ng/ml, FSH + 101,8 mlU/ml, DHEA 75 g/ml, Testosteron – 0,12 g/l, Östradiol -19,2 pg/ml

    Ich war erschrocken über die Werte! Wie kommt es, dass das Östradiol noch schlechter geworden ist und dementsprechend der FSH-Wert noch höher? Welche Auswirkungen hat dieser hohe FSH-Wert?

    Hat sich mein Testosteron-Wert deshalb verschlechtert, weil ich früher mehr DHEA (25mg) genommen habe?

    Ich soll jetzt unbedingt früh und abends eine Kapsel nehmen und zusätzlich noch ein Testosteron-Gel.

    Wieso ist der Vit. D3 Wert so schlecht?, obwohl ich täglich bei 2 Kpseln 4.000 I.E zu mir nehme?
    Im letzten Jahr hat mich mein Sportmediziner mit Dekristol für 4 Wochen behandelt, da meine Werte schlecht waren, ich hatte 2 * 40.000 I.E. eingenommen; danach hatte ich einen sehr guten D3-Spiegel.

    Stimmt es, dass eine Vit. D3-Substitution im Winterhalbjahr wenig effektiv ist aufgrund des geringen Aufenthalt im Freien?

    Wann ist nach Ihrer Meinung nach der beste Zeitpunkt zur Blutentnahme?

    Ich würde gern Ihre Meinung dazu hören und freue mich schon jetzt auf Ihre Antwort.
    Besten Dank!
    Bellady

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Bellady,
      Sie sind leider einem Irrtum aufgesessen, der vielen passiert:
      wenn vor dem Laborwert ein MINUS ZEICHEN gedruckt wird, dann heisst das in der Regel NICHT, dass der Wert negativ ist, sondern nur, dass er zu niedrig ist! – Und daß Sie zuwenig Sexualhormone haben, ist ja keine Überraschung!
      Wenn Sie nun Ihre Östrogen-Werte daraufhin genauer anschauen, dann werden Sie erkennen können, dass das Östrogen durchaus angestiegen ist und zwar von einem (zu niedrigen) Wert 13 auf einen (immer noch zu niedrigen) Wert von 19! Ihr Östrogen hat sich also klar verbessert! Noch bei Weitem nicht genug, aber nachweisbar!
      hier unsere ZielWerte:
      Hier finden Sie alles zu Blutabnahme und Normwerte
      Der FHS Wert gibt Ihren Östrogenhunger an, wenn der FSH Wert steigt, dann will IHr Körper also mehr Östrogen- das ist ja auch kein Wunder- Ihr Körper freut sich, daß nun endlich wieder (etwas) Östrogen da ist, aber damit steigt der Hunger (und das FSH geht hoch!).

      Zeitpunkt der Blutentnahme ist wichtig, solange die Frau noch menstruiert: um den 21 Zyklustag (plus minus 2 Tage), danach spielt es keine Rolle mehr…

      Die Kombination von RimkusKapseln und Testosterongel ist eher unüblich und schon gar nicht zu Beginn der Therapie: ich würde sauber alle 3 Monate die Bluthormonwerte bestimmen und die Dosierung der Hormone individuell anpassen, wenn Sie dann mit Östrogen und Progesteron zweimal nachweislich im Norm – ZIEL Bereich waren und es Ihnen immer noch nicht gut genug geht, dann kann man auch mal über Testosteron nachdenken – aber nicht am Anfang!

      Also erstmal regelrecht mit RimkusKapseln in den Zielbereich hinein behandeln (das dauert meist ein bis zwei Jahre) und dann sehen, ob überhaupt noch etwas behandlungsbedürftig bleibt!!!

      Guten Erfolg!
      DDr Beck

  24. Carolin Dreyse

    Hallo,

    ich bekommeseit 1 Jahr nach Absetzung der Pille keine Regelblutung mehr und bin/werde nicht schwanger. Ich habe 10 Jahre die Pille eingenommen und vor ca. 1 Jahr die Pille abgesetzt und
    bekomme seit 1 Jahr keine Regelblutung. Die Frauenärztin hat mir bereits
    Hormone verschrieben, aber dies hat nichts gebracht, ich hatte einmal kurz
    und sehr schwach meine Regelblutung und dann habe ich sie wieder nicht
    bekommen.

    Was haben sie für einen Ratschlag für mich? Was kann Ich Ihrer Meinung nach
    machen, damit meine Regelblutung wieder natürlich kommt und sich mein
    Hormonhaushalt wieder einstellen kann? Wie setzt man bei der Problematik
    an?

    Mit freundlichen Grüßen

    Carolin

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Carolin

      das ist ein ziemlich weit verbreitetes Phänomen: Sie nehmen jahrelang die Pille um nicht schwanger zu werden, dann setzen Sie die Pille ab (zB um schwanger zu werden) – und der Körper spielt aber nicht mit: keine Regelblutung (und meist auch kein Eisprung)- Pustekuchen mit Schwangerschaft…
      Da hat Ihnen Ihr Körper eine Lektion erteilt: mit der Einnahme der Pille spielen Sie über 10 Jahre hormonell eine Schwangerschaft vor und damit hat sich Ihr Hormonsystem jetzt eingerichtet. Und wenn Sie nun plötzlich die von aussen zugeführten künstlichen hormonähnlichen Stoffe weglassen, mag Ihre eigene hormonelle Regulation nicht so einfach übernehmen.
      Wir müssen also allmählich Ihren Organismus wieder an die Selbstregulation heran führen (locken und stimulieren) und geht meist sehr erfolgreich mit der sequentiellen Behandlung nach Rimkus.
      Die von uns ausgebildeten RimkusTherapeuten wissen wie das geht (weil wir das im IntensivSeminar lehren): es werden für die erste und für die zweite Zylkushälfte unterschiedlich dosierte RimkusKapseln gegeben, die Ihre eigene Hormonproduktion anregen.
      Wir sind dann selber oft überrascht, wie schnell der Körper diese Anregung aufnimmt und seine eigene „Regel“ wieder findet…

      Qualifiziert Ärzte finden Sie – nach PLZ – unter http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste.
      Falls Sie zu mir kommen wollten, bitte bei der Terminvereinbarung angeben, ob Sie einen Termin in München oder in Baden Baden wünschen:
      0700/ drdr beck bzw
      0700/ 3737 2325

      Guten Erfolg, mit besten Grüßen!

      DDr Beck

  25. Petra Reuter

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

    ich bin fast 55 Jahre alt und nehme seit ca. 1 1/2 Jahren die Hormontabletten nach Dr. Rimkus. Ich nehme sie morgens um 8.00 Uhr und abends meistens auch um 20.00 Uhr. Seitdem ich die Tabletten nehme fühle ich mich zwar im allgemeinen fitter, ich bekomme jedoch so gut wie täglich für ca. 1/2 Stunde gegen 11.00 Uhr einen Schwindelanfall, der sich so äußert, dass ich das Gefühl habe, ich hätte eine Flasche Alkohol getrunken. Danach verschwindet der Zustand wieder. Der Zustand zieht mich kräftemäßig sehr runter. Wenn er am Wochenende eintritt, lege ich mich hin und schlafe tief und fest für 20-30 Minuten. Da ich ganztags berufstätig bin, kann ich mich wochentags nicht hinlegen. Wenn ich die morgendliche Tablette am Wochenende etwas später z.B. erst um 10.00 Uhr einnehme, kommt diese Gefühl um ca. 13.00/13.30 Uhr. Das ist sehr unangenehm und ich möchte von Ihnen wissen, ob Ihnen dieses Symptom schon mal genannt wurde. Mein Frauenarzt kann sich diese „Nebenwirkung“ nicht erklären. Alle drei Monate wird mir Blut abgenommen und die Hormontabletten werden wieder angeglichen. Wie gesagt, an Sonsten habe ich keine Wechseljahrsbeschwerden mehr. ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir weiterhelfen könnten. Vielen Dank im Voraus und beste Grüße Petra Reuter

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr Reuter

      da sind Sie eine von (gottseidank) ganz wenigen, die auf eine Komponente in den Rimkuskapseln sehr empfindlich reagiert: nämlich auf das Progesteron.
      Wie kommt das?
      Progesteron ist das Hormon, das im Laufe der Schwangerschaft massivst ansteigt, um die Schwangere mit allem auszustatten, was Sie braucht, vor allem Stabilität und ein gutes Nervenkostüm. Das wird u.a. erreicht durch Stärkung des vegetativen Nevensystems (autonomes Nervensytem oder unbewußtes Nervensystem)- also die Ebene die die unbewußten Vorgänge in unserem Körper steuert, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, Durchblutung etc…
      Wenn Sie nun vermehrt Progesteron zuführen, dann verstärken Sie damit Ihr Vegetativum und das signalisiert nun (über alle anderen äußerlichkeiten wie Beruf hinweg), was Sie wirlich brauchen – nämlich Ruhe, Erholung und Schlaf. Bei einer Schwangeren würde man das vielleicht noch tolerieren, aber in Ihrer Situation ist das ganz schön schwierig.
      ALSO was kann man tun?
      a) nachdem die Sexualhormone wie Progesteron zusammen mit Milch besonders gut aufgenommen werden, würde ich als erste Maßnahme auf Milch zum Frühstück komplett verzichten- insbesondere nicht im Kaffee oder im Müsli!.
      b) Die RimkusKapseln können beliebig dosiert werden. Also würde ich in Ihrem Fall eine Morgenkapsel herstellen lassen, mit weniger Progesteron und eine AbendKapseln mit mehr Progesteron- Fall gelöst!

      Guten Erfolg!

      DDr Beck

  26. Elisabeth Luther

    Lieber Dr. Beck,

    ich befinde mich seit Dezember 2013 in der Menopause, habe im Nov. 2014 folgende Werte gehabt:
    einen LH/FSH Quotienten von 0,3, 17-beta-Estradiol unter 5,0 pg/ml Progesteron 0,2 ng/ml
    17-alpha-(OH)-Progesteron 0,49 ng/ml Prolaktin 6,8 ng/ml Testosteron 0,3 nmol/l und Androstendion
    86,6 ng/dl. Zudem bin ich seit meinem 32. Lebensjahr Hashimoto- Patientin mit einem derzeit zu niedrigen TSH von 0,36 µIU/ml bei fT3 v. 3,3 pg/ml und fT4 v. 1,5 ng/dl. Meine Gynäkologin weiß von der Möglicheit über Rimskus zu therapieren, kennt sich aber nicht damit aus und empfahl zu Beginn einschleichend eine niedrige Dosierung. Ist das ausreichend, was habe ich im Hinblick auf die SD zu beachten ?

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr Luther,

      Sie erbitten von mir eine ärztliche Beratung, das darf ich aber bei mir (bisher!) unbekannten Personen nicht machen.
      Deshalb müssten Sie zumindest einmal zu mir in die Praxis kommen- oder einen anderen qualifizierten „Rimkus Arzt“ aufsuchen.
      http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste

      Es ist dabei doch einiges zu beachten, ein einfaches Rezept genügt leider nicht.
      Deswegen bieten wir ja jedes Jahr 5 IntensivSeminare über ganz Deutschland verteilt an, sodaß jeder Arzt der möchte, sich auch wirklich fortbilden kann… http://www.hormon-netzwerk.de/Intensivseminare

      Also schauen Sie mal in die Liste oder kommen Sie in meine Ordination nach München oder Baden Baden!

      mfg!

      DDr Beck

  27. Dr. Christa Merker

    Lieber Herr Dr. Dr. Beck,
    ich habe im Labor Vitatest von Dr. Rosler das Progesteron von meinem Patienten im Blut bestimmen lassen. Der Wert lag bei 1,34 ng/ml. Demnach lag der Wert bei der RIMKUS-Methode deutlich unter dem Normalwert (4-10 ng/ml), laut schulmedizinischen Normbereichen lag aber im gleichen Labor der Progesteronwert im Normbereich (0,2-1,4 ng/ml).
    Wie soll ich das interpretieren und wie erkläre ich die unterschiedlichen Normalwertbereiche meinem Patienten?
    Mit freundlichem Gruß
    Ch. Merker

  28. Christina Loidl

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck!
    Ich bin 28 Jahre und habe schon seit Beginn meiner Periode Probleme mit Unregelmäßigkeiten bzw. verlängerten Zyklen, extrem starker PMS und noch vielen anderen Beschwerden, wo ich monatlich merke, dass diese 2 Wochen nach meiner letzten Periode auftreten und so lange anhalten, bis die neue Periode kommt. Umso länger sich diese hinauszögert, umso mehr Beschwerden. Zusätzlich ist meine Haut extrem schlecht und mindesten 2 Wochen vor der Periode voller Pickeln und Pusteln, die mich im alltäglichen Leben sehr belasten. Es lasst sich jedoch eindeutig mit den Hormonen in Zusammenhang bringen, da kosmetisch und ernährungstechnisch wirklich so gut wie nichts hilft und Monat für Monat das gleiche Bild bezüglich Hautunreinheiten auftritt. Aufgrund dieser Tatsachen habe ich bereits schon öfters Hormonstatus machen lassen, woraus sich schließen lasst, dass meine Progesteron Werte viel zu niedrig sind. Zusätzlich muss ich anmerken, dass ich schon seit 10 Jahren leicht erhöhte Leberwerte habe, wo sich bis jetzt aber noch niemand erklären konnte, woraus diese sich ergeben. Schulmedizinisch ist eigentlich alles abgeklärt, man geht davon aus, dass das nun mal einfach so normal bei mir ist. Habe auch keine wirklichen Beschwerden diesbezüglich. Trotzdem vertrage ich genau aus diesem Grund auch keine „gängige“ Pille, die von den normalen Frauenärzten als einziger Lösungsvorschlag für meine Probleme angeboten wird. Ich habe jetzt in Österreich endlich einen Arzt gefunden, der sich auch mit der Rimkus Methode beschäftig und mit der Gabe von naturidentischen Hormonen. Dieser hat mir jetzt erstmal Arefam Weichkapseln verschrieben, mit denen ich starten sollte und probieren, ob diese bei mir ansprechen würden. Nun zu meiner Frage: Sind das wirklich auch komplett naturidentische Hormone, da man grundsätzlich ja immer liest, das diese keinerlei Nebenwirkungen hätten, da ja naturident. Am Beipackzettel der Arefam Kapseln kann man jedoch schon von sehr vielen Nebenwirkungen lesen wie „Entwicklung Lebererkrankungen“, „Migräne“ usw… Sehen Sie es als problematisch diese Kapseln einzunehmen bzw. könnte es meiner Leber eventuell wirklich schaden? Und zählen diese Kapseln jetzt wirklich auch zu den naturidentischen? Vielen Dank für Ihre Antwort, ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir hier ein bisschen Klarheit schenken könnten!
    Schönen Tag noch und Danke!
    Liebe Grüße Christina Loidl

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr Loidl

      sehr gern würde ich Ihre Situation ausführlich mit Ihnen besprechen, aber im Rahmen dieses kostenlosen Service kann ich das leider nicht tun, deshalb hier nur kurz und knapp:
      – der Hersteller von Arefam macht keinerlei nähere Angaben zu diesem „Hormonpräparat“, sodaß wir dazu auch nichts Näheres sagen können- ausser dass wir doch davon ausgehen müssen, daß es sich um ein Synthetikum handelt bzw um ein verändertes Naturprodukt. Leider gibt die deutsche Bezeichnung „Hormon“ keinen Hinweis, ob es ein echtes Naturhormon oder ein synthetisches oder semi-synthetisches Hormon ist.
      – für unsere Hormone verwenden wir deshalb den Begriff natürlich (da aus Pflanzenextrakten gewonnen) human- identisch (da identisch mit dem Original) – und genau dieses Begriffspaar hat der Arefam Hersteller nicht verwendet!
      – Also ist die Verordnung ovn Arefam ist NICHT RIMKUS
      – wenn ein Arzt sagt, daß er sich mit Rimkus beschäftigt, ist das zwar schön, aber noch lange kein Garant, daß er sich auch wirklcih damit auskennt: deshalb haben wir eine Liste von qualifizierten Therapeuten, die bei Dr Rimkus und bei mir ein IntensivSeminar absolviert haben und von daher zumindest die wesentlichen Grundzüge der RimkusTherapie gelernt haben sollten: http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste
      – Leber kann unter RimkusKapseln besser werden, weil v.a. Progesteron antientzündlich wirkt und damit Leberentzündungen eindämmen oder gar helfen kann, sie zu beenden
      – zu Leber und Arefam kann ich nichts sagen, ich würde die aber nicht verschreiben und auch nicht einnehmen…

      mfg
      DDr Beck

      • Name *

        Vielen Dank für Ihre Antwort! Ich würde ja wirklich gerne zu Ihnen persönlich kommen, was mir aber leider aufgrund der Distanz sehr schwer möglich ist. Trotzdem vielen Dank für ihre Hilfe! was mich ein wenig traurig macht ist die Tatsache, dass der Arzt, der mich zurzeit behandelt auf Ihrer Liste sogar angeführt ist und ich damals ausdrücklich gebeten habe, dass er mich nach Rimkus behandelt, trotzdem hat er mir dann die Arefam Kapseln verschrieben, da er meinte, dass dies genauso naturidente Hormone sind…Ich habe aber auf der Liste gesehen, dass es auch noch einen anderen Arzt in meiner Nähe gibt, werde diesen kontaktieren und hoffe dass dieser sich dann exakt an die Behandlungsmethode nach Dr. Rimkus hält!
        Vielen Dank!
        Liebe Grüße, Christina

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          ich drück Ihnen die Daumen!
          Wenn Sie mir den Namen des Kollegen nennen wollen, dann würde ich da einmal nachfragen- natürlich ohne Sie persönlich zu erwähnen…
          Wir wollen ja sicherstellen, daß Sie auch Rimkus bekommen, wenn Sie nach Rimkus verlangen – und zertifizierte Mitglieder sollten das auch beherzigen- es ist ja niemand gezwungen, sich bei uns listen zu lassen. Aber wenn jemand hier gelistet ist, dann sollte dieser Kollege auch wirklich für Rimkus stehen…
          DANKE!
          Thomas Beck

      • Name *

        Vielen Dank für Ihre Antwort! Was mich leider traurig macht ist die Tatsache, dass der mich behandelte Arzt auch auf Ihrer Liste steht und ich ihn damals ausdrücklich gebeten habe, dass er mich nach Dr. Rimkus behandelt. Trotzdem habe ich dann von ihm die Arefam Weichkapseln bekommen, was mich selber ein wenig stutzig gemacht hat. Ich danke Ihnen auf alle Fälle für Ihre Antwort, am liebsten würde ich persönlich zu Ihnen kommen, was aber leider aufgrund der Distanz nur sehr schwer möglich ist. Ich habe aber auf der Liste noch eine Ärztin in meiner Nähe entdeckt und hoffe, dass sie mir weiterhelfen kann und vor allem richtig nach der Rimkus Methode.
        Liebe Grüße,
        Christina

      • Christina Loidl

        Hallo Herr DDr Beck!
        Vielen Dank!
        Bei dem behandelten Arzt handelt es sich um Herrn Dr. XYZ (Name gelöscht Dr Beck) aus Salzburg, wobei ich anmerken muss, dass er mir vom Typ her wirklich sehr sympathisch war und sich grundsätzlich auch sehr um mich bemühte, einzig und allein die Verschreibung der Arefam Kapseln und deren aufgelisteten Nebenwirkungen machten mich eben wie schon gesagt stutzig. Sollten Sie wirklich mit ihm Kontakt aufnehmen wollen, bitte ich Sie daher höflich um Diskretion, jedoch möchte auch ich mich darauf verlassen können, dass ich natürliches Progesteron bekomme, wenn ich danach verlange, deshalb empfinde ich es schon als richtig, wenn Sie hier vielleicht wirklich nachfragen könnten, da man als Patient sich ja leider nicht so gut auskennt und daher auch komplett vom Arzt seines Vertrauens abhängig ist. Hätte ich nicht so viel nach recherchiert, würde ich diese Kapseln wahrscheinlich auch dauerhaft weiter nehmen ohne mir irgendwas dabei zu denken!
        Nochmals danke für Ihre Hilfe!
        Liebe Grüße,
        Christina

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          Hallo Christina

          nachdem ich Ihnen Anonymität zugesichert hatte, wenn ich mit dem Kollegen Kontakt aufnehmen, habe ich in Ihrem post (Beitrag) den Namen gelöscht.
          Nun zu Ihrer Frage: Ja, Sie haben vollkommen Recht, wenn ein Arzt auf der Liste der RimkusTherapeuten steht und Sie als Patientin gezielt nach einer Behandlung nach Rimkus fragen, dann ist es doch sehr sehr verwunderlich, wenn dieser Kollege andere Produkte verschreibt und nicht die natürlichen- humanidentischen Hormone nach Rimkus.
          Selbstverständlich kann jeder Arzt selbst entscheiden, wie eine bestimmte Symptomatik behandelt wird (Therapiefreiheit des Arztes), wenn Sie aber gezielt nach einer bestimmten Therapieform fragen und dieser Arzt auf der Liste steht, von Therapeuten die diese Therapieform anbieten, dann ist es sehr befremdlich, wenn etwas anderes gemacht wird… zumindest müsste es sehr deutlich erläutert werden, wen davon abgewichen wird… ich werden den Kollegen entsprechend fragen…

          Vielen Dank für Ihre Mithilfe, damit können Sie wohl eine ganze Reihe von Patientinnen davor bewahren, Rimkus zu wünschen und etwas anderes zu bekommen…

          Besten Dank

          DDr Beck

  29. Michaela Klassmann

    Guten Tag Herr Dr. Beck,

    mein Name ist Michaela, ich werde in kürze 44 Jahre alt.
    Im August 2010 wurde mir die Gebärmutter entfernt, und ich bin viele Jahre Symptomfrei gewesen.
    Als sich dann die ersten Veränderungen eingestellt haben, bin ich ganz gut mit den herkömmlichen – freiverkäuflichen Produkten klar gekommen.
    Als das dann nicht mehr möglich war, weil ich mit allem zu kämpfen habe was irgendwie geht:
    Abnormale Hitze, Depressionen, schmerzende Gelenke + Knochen, Stimmungsschwankung, Antriebs- + Kraftlos, Schlafstörungen… ect, habe ich meine FÄ gebeten, mir Hormone zu verschreiben.
    Aufgrund Familiärer Vorbelastung (Herzinfarkt/Schlaganfall) hat sie das abgelehnt und mir weiter Pflanzliches verschrieben. Natürlich ohne Erfolg.
    Ich bin dann über ein Forum auf die RIMKUS Methode gestoßen.
    Hier fand ich auch eine Ärztin in meiner Stadt, ein Termin war zügig vereinbart.
    Es wurde Blut abgenommen, und ein neuer Termin 1 Woche später vereinbart.
    Zum vereinbarten Termin war dann „nur“ der Vitamin D6 Wert da!
    Alle anderen Werte wurden nicht bestimmt, da die Helferin vergessen hatte sie anzukreuzen!
    Also wurde mir erneut Blut abgenommen.
    Damit keine Zeit verloren wird, hat die Ärztin mir ein Rezept ausgestellt, mit der kleinsten Dosierung.
    Man könne ja in 3 Monaten, falls erforderlich – also eine Wertveränderung vorliegt – die Dosierung anheben.
    Ich habe das Rezept dann nach Frankfurt geschickt, und zwischenzeitlich versucht, meine Werte bei der Ärztin zu erfragen. Sie sagte Aufgrund der „Panne“ ginge das auch telefonisch.
    Das habe ich fast 14 Tage lang versucht, wurde aber jedesmal unfreundlich abgewimmelt…
    Schließlich wurde ich dann am Wochenende von ihrem Handy aus informiert.
    Folgende Werte gab sie mir durch:
    – FSH 86
    – Progesteron 0,74
    – Östrogene 37
    – Vitamin D 6,1
    In meinen Kapseln, die OHNE Werte hergestellt wurden, ist:
    – 17ß Estradiol mikro 0,5 mg
    – Progesteron mikro 80 mg
    – Vitamin D3 2000 i.E
    und die üblichen Beimischungen….

    Ich habe am 17.02.15 mit den Kapseln begonnen.
    2 x 1 muss ich nehmen. Ich halte mich an die 12 Stunden Einnahme.
    Nach ca 1 Woche hatte ich das empfinden, alles bessert sich.
    Ich konnte wieder schlafen, keine Hitze mehr!
    Doch jetzt, fängt alles wieder an. Schlafe nicht mehr durch, die Hitze steigert sich wieder.
    Kaum Antrieb, Lustlos, traurig… ohne Grund!
    Bin ich evtl. falsch dosiert?
    Herzlichen Dank für Ihre Mühe und Zeit zu antworten!
    LG Michaela

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Michaela

      wie schön, daß Sie in den Genuß der Rimkustherapie gekommen sind und auch schon bereits erste Erfolge erlebt haben.
      Allerdings ist es mit den Hormonen so wie mit einen vertrockneten Garten: am Anfang genügt schon ein kleines bisschen Wasser und die Pflanzen haben erstmal genug. Sobald aber der Boden aufnahmefähiger wird, bedarf es immer mehr Wasser. Und in der letzten Phase kann schliesslich eine kleine Gieskanne zuviel die Erde matschig machen.
      ALSO: es ist ganz normal (und natürlich sehr erfreulich), wenn zunächst auch schon auf eine eigentlich viel zu niedrige Dosis eine schöne Wirkung eintritt und die meisten Beschwerden verschwinden. Einige zeit später stellt sich der Organismus von der bisherigen Mangelwirtschaft um auf eine ordentliche Hormonversorgung – und der Bedarf steigt. Das spüren Sie am Wiederauftreten der bereits überwundenen Mangelsymptome, sogar die Blutwert können wieder sinken. Und dann muß natürlich die Dosierung erhöhte werden (also mehr gegossen werden), bis der Moment des „Überlaufens“ erreicht ist- und nur eine kleine Dosiserhöhung zu erheblichen Erhöhungen des Hormonwerts im Blut führen. Damit ist dann die „Sättigung“ erreicht und wir gehen über in die „Erhaltungsphase“.
      insofern haben Sie natürlich Recht, das sind sehr wahrscheinlich Zeichen einer Unterdosierung (die aber ganz normal ist und kein Behandlungsfehler):
      was tun?
      Einfach den Bluthormonspiegel bestimmen und dann eine entsprechend angepasste (erhöhte) Dosierung einnehmen….
      also alles normal und einfach!

      Alles Gute!
      DDr Beck

  30. c.v.

    frage: ich wohne in innsbruck, in meiner naehe gibt es leider keine aerzte, die die rimkus methode anbieten. mir wurde eine frauenaerztin in tirol empfohlen, die die rimkus-therapie anbietet, die sich aber nicht als therapeutin auf ihrer liste findet. empfehlen sie ausschliesslich therapeutInnen von ihrer liste? wie kann ich feststellen, ob sie „gut“ arbeitet. mein eigener frauenarzt hat anfang november einen ausfuehrlichen hormonstatus gemacht, sie wollte diesen fuer die verschreibung der rimkus kapseln heranziehen – ich befuerchte jedoch, dass dieser zu alt ist und neu gemacht werden sollte. was denken Sie? vielen dank, cv

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo c.v.

      NUR und AUSSCHLIESSLICH Therapeuten von unserer Liste haben bei uns ein Seminar besucht und haben damit das Basis- Rüstzeug um die RimkusTherapie richtig zu machen.
      Heute kann ja jeder alles behaupten und da finden wir es wichtig, daß zumindest eine gewisse Sicherheit vorhanden ist, wenn Sie wirklich nach Rimkus behandelt werden wollen.
      Ein Hormonstatus ist noch lange keine RimkusTherapie. Das war auch der Grund, die Rimkus(R)Therapie markenrechtlich zu schützen…

      Sie müssen nur nach dem Zertifikat fragen, wenn jemand unser Zertifikat nicht hat und nicht gelistet ist, dann ist es auch kein RimkusTherapeut.
      Das kann deshalb natürlich ein wunderbarer Arzt sein, aber halt kein RimkusTherapeut…

      mfg
      DDr Beck

  31. Sybille Frank

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,
    sehr geehrte Damen und Herren,

    Seit 2010 habe ich ein Myom, das sehr starke Blutungen und auch Schmerzen verursacht. Im letzten Jahr verschrieb mir dann mein Frauenarzt Esmya. Ich habe 2 Durchgänge á 3 Monate nun hinter mir. Das Myom hat sich um ca. 3 cm verkleinert und ist trotzdem aber immer noch 7 cm groß. Daher werden vermutlich meine Blutungen nicht geringer sein. Obwohl ich 54 bin, kommen meine Blutungen regelmäßig. Auch habe ich keine anderen Probleme, die auf den Beginn der Wechseljahre hinweisen würden. Der Speicheltest im vergangenen Jahr war im Normalbereich. Damit die Blutungen im Normalbereich bleiben, hat mir mein Frauenarzt nun Chlormadinon verschrieben. Aber ich habe kein gutes Gefühl. Würde mir an Stelle von Chlormadinon auch die Rimkus-Methode helfen? Würden dadurch auch die Blutungen weniger werden bzw. würde sich die Periode unterdrücken lassen? Mein Eisenwert lag bei 6,9. Eine Gebärmutterentfernung möchte ich (noch) nicht in Erwägung ziehen. Ich bedanke mich schon jetzt ganz herzlich für Ihre Antwort.
    Sonnige Grüße S. Frank

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo S Frank

      leider ist der Speicheltest für unsere Fragestellung nicht hilfreich:
      Hier finden Sie alles zu Speichel oder Blut
      Wir müssen also die Hormone im Blut bestimmen!
      Insofern können Sie also nicht wissen, ob Sie bereits einen hormonellen Mangel haben oder nicht, hier unsere Norm- ZIEL- Werte:
      Hier finden Sie alles zu Blutabnahme und Normwerte
      Sofern Ihre Werte darunter liegen, liegt ein Hormonmangel vor und Sie sollten diesen am Besten mit RimkusKapseln behandeln…
      Die Medikamente, die Sie erwähnt haben, würde ich nicht einsetzen, daß die RimkusHormone natürlich sind und human- identisch
      zudem werden die Hormone jedesmal neu im BLut gemessen und auch jedes Mal in der Dosierung an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst- was kann ich also als Arzt hormonell Besseres machen?

      Der Eisenwert alleine ist bei Ihnen schon sehr sehr niedrig, aber Sie brauchen zusätzlich noch den Speichereisenwert (Ferritin) den Transferrinwert und die löslichen Transferrinrezeptoren (für den zellulären Eisenbedarf) und den Entzündungswert (CRP) – erst dann kann man seriös Ihren tatsächlichen Eisenbedarf berechnen. Behandeln sollte man einen Eisenmangel mit Eisen Infusionen, dabei kommt es sehr auf das Präparat an…

      Eine Verkleinerung des Myoms kann man genausogut mit den RimkusHormonen erreichen…

      mfg

      DDr Beck

  32. Ulrike

    Hallo Herr Dr. Beck ,
    Leider ist mein Therapeut im Urlaub daher wende ich mich an Sie.
    Seit 5 Wochen nehme ich die Rimkus Kapseln in der Dosierung 70 mg Progesteron und 0,6 mg Estradiol. Gleichzeitig nehme ich 137er Euthyrox da ich keine Schilddrüse mehr habe. Wurde wegen kalter Knoten komplett entfernt. Bis gestern war alles super, die Kapseln haben innerhalb von Tagen alle Wechseljahrsbeschwerden verschwinden lassen. Gestern Abend habe ich dann ca. 1-2 Stunden nach Einnahme der Kapsel starkes Herzklopfen, Schwindel und Ohrgeräusche bekommen, die bis jetzt noch anhaltend sind. Ich kenne das von meinen Zeiten der Einstellung mit Schilddrüsenhormon. Leider ist immer schwer zu sagen ob man in Über oder Unterdosierung ist. Meine Frage daher, kann es sein, dass ich mit Progesteron überdosiert bin? hat das Progesteron Einfluss auf das Euthyrox? Da ich so kurzfristig keine Blutuntersuchung bekomme, wüsste ich gern wie ich mich sinnvoll verhalte. Rimkus mal aussetzen? Euthyrox mal weglassen? Schadet es, wenn ich die Kapsel mal weglasse? Freue mich auf ihre Antwort. Viele Grüße Ulrike

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Ulrike

      das ist eine knifflige Frage:
      zunächst: die Rimkushormone ersetzen nur einen vorher nachgewiesenen Mangel- und zwar mit „dem Original“, deshalb ist es wirklich wichtig, die Werte laufend im Blut zu bestimmen… und deshalb kann man davon ausgehen , daß es keine Nebenwirkungen gibt, weil Sie ja nur das Fehlende ersetzen – siehe hierzu auch:
      Hier finden Sie alles zu Nebenwirkungen
      Nun zu den SchilddrüsenHormonen (Eutyrox 137): nachdem Progesteron den Körper auf eine höhere Empfindlichkeit auf die Schilddrüsenhormone einstellt (also die Empfindlichkeit dafür erhöht) kann es in wenigen Ausnahmefällen durchaus sein, daß Sie so unter dem Strich zuviel Stimulation der Schilddrüse haben, also die Hormone zu stark wirken.
      Was tun? MESSEN! und zwar beides: SD- Hormone und Sexualhormone!
      Warum? Die Progesteron- Dosis in den Kapseln ist mit 70mg doch vergleichsweise gering? Ja das ist zwar richtig (die Dosis ist nur 70% einer „langfristigen Normaldosis“) ABER: wir haben es ja nicht mit einer starren Maschine zu tun, sondern die Hormone werden zum einen zugeführt (mit der Rimkuskapseln) zum anderen aber produzieren Sie ja auch selber welche- und da kann es gerade während der Wechseljahre durchaus mal sein, daß plötzlich – durch die Rimkushormone stimuliert – doch noch mal ein später Follikel reift und tatsächlich dann auch noch platzt und dann haben Sie einen selbstproduzierten Progesteronanstieg (obwolh die RImkusdosis sehr moderat war) und damit dann möglicherweise auch eine stärkere Stimulation der Schilddrüse…
      ziemlich komplex – oder – aber auch sehr sehr spannend!

      Guten Erfolg!

      DDr Beck

  33. Paula May

    Können Hashimoto- Patienten bedenkenlos mit der Rimskus-Therapie beginnen oder ist hier besondere Vorsicht geboten (ich bin seit fast 20 Jahren Hashimoto-Patientin -im Moment mit einem grenzwertig niedrigen TSH , seit ca. 1,5 Jahren in der Menopause ) ?

    Danke und GRuß

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr May

      bedenkenlos ist in der Medizin ein „AlarmWort“!
      So ganz ohne Nachdenken sollte man eigentlich nicht behandeln, auch nicht Sexualhormone nach der Methode Rimkus!
      ALSO: Progesteron senisbilisiert u.a. den Körper für die Schilddrüsenhormone (um eine bessere Verbrennung und damit Energieversorgung in der Schwangerschaft zu erreichen) und damit wirken weniger SD Hormone bei einem guten Progesteronwert besser – oder umgekehrt: Sie brauchen weniger Hormone für die gleiche Stoffwechselanregung.
      Insofern würde ich die RimkusTherapie mit natürlichem human-identischem Progesteron schon einmal für sehr hilfreich finden bei Hashimoto (einer autoimmun- Entzündung der Schilddrüse).
      Es kommt aber noch ein zweiter Effekt dazu: Hashimoto ist eine Entzündung und Progesteron wirkt u.a. auch anti-entzündlich!
      Das geschieht über die Herstellung von Cortisol aus Progesteron- Sie können also entzündliche Prozess im Körper herunterregulieren und dämpfen/ beenden über Ihr eigens Cortisol (aus Progesteron)!!!
      Damit haben Sie jetzt einen zweiten Grund, mit Rimkus anzufangen!
      Und drittens kann das Cortisol (aus Progesteron) Sie mit einer deutlich besseren Stressbelastbarkeit ausstatten- und wer kann das nicht gut brauchen… ganz abgesehen von der Anti- Krebs- Wirkung (Zellprotektion), der Verbesserung der Regulation des Wasserhaushalts (Blutdruck und Wassereinlagerungen), Verbesserung der Selbstsicherheit, dem verbesserten Kampfesmut und der mittelbaren Erhöhung von Testosteron (wird auch aus Progesteron gebildet) und macht bessere Muskeln, erhöht die Libido und die Energie…

      HG

      DDr Beck

  34. Elke

    Guten Tag Herr Dr. Beck,
    Ich bin 49 Jahre bin nach langer Unzufriedenheit mit meinem“ Zustand“ ( Gewichtszunahme, Wassereinlagerung Schlafstörung keine oder unregelmäßige Blutungen, Libidoverlust ,Fettansammlung an Hüfte usw.) auf die Rimkus-kapseln gestoßen….viel gelesen und recherchiert und letztlich eine Ärztin gefunden die mir nach den Laborunter- suchungen meine Rimkus verschrieben hat. :Jede Kapsel 0,5 Estradiol und 80mg Progesteron
    Diese nehme ich jetzt seit zwei Monaten, morgens und Abends eine, 21Tage mit 7Tagen Pause.
    In keinem der zwei Monate war meine Regel in den 7 Tagen Pause, sondern sie begann schon ca 1Woche bevor ich mit den Kapseln aufhören müsste,also noch in der Einnahme Phase der Rimkus-Kapseln, und in den 7 tagen Pause hatte ich keine bzw. sie hörte bis dahin gar nicht mehr so richtig auf ,auch die Wassereinlagerung und das sich „Aufgeschwemmt“ fühlen habe ich jetzt extrem wahrgenommen. Auch der Gewichtsverlust geht nicht voran obwohl ich Sport( 3-5mal Jogge) mache und die Ernährung schon seit langem auf Eiweißreiche und Kohlenhydratarme umgestellt habe irgendwie stagniert alles und langsam habe ich keine Lösung und werde total unzufrieden.
    Sind die Rimkus -kapseln im richtigen Verhältnis ? Wie lange brauch der Körper bis er richtig darauf anspricht…muss ich einfach Geduld haben…. und wie lange??
    Das sind meine Laborwerte: VitD 48,0, Östradiol 87,66 pg/ml Progesteron 0,50ng/ml Testosteron 0,16ng/ml DHEAS 2177,60ng/ml
    Was kann ich tun was kann ich machen das ich mich besser fühle oder bin ich zu ungeduldig?
    Es wäre schön wenn Sie mi reinen Rat geben könnten.
    Vielen lieben Dank
    Elke

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Elke

      Es ist sehr erfreulich, daß Sie eine Kollegin gefunden haben, die Sie kenntnisreich mit RimkusKapseln versorgt.
      Grundsätzlich muß man natürlich auch etwas Geduld haben, allerdings sind Ihre Schilderungen der „Nebenwirkungen“ (NW) sehr unerfreulich und das klingt nicht so, als ob das mit etwas Geduld von selber besser wird…
      Eigentlich kann es ja keine NW geben, wenn nur die mangelnden Hormone aufgefüllt werden- Ihre Ernährung und der Sport passen auch – woher kommen dann aber Ihre Probleme?

      Nun, zum einen sind die Sexualhormone ja unterschiedlich in Ihrer Wirkung: Östrogen wirkt steigernd auf die Sinne und die Sinnlichkeit (der Busen wird stärker und der Po, Falten werden weniger: die Haut wird prall und knackig), es macht lockere gute Laune und hält die Schleimhäute und Gefäße elastisch, Sie suchen die Nähe zu Ihrem Liebsten und fühlen sich sexy und attraktiv => das Marylin- Monroe- Hormon!.
      Progesteron als „Schwangerschaftsförderungshormon“ macht Sie aktiv und energiegeladen, sie stehen unter Strom und können (fast) jeder Widerstand überwinden. Der Stoffwechsel läuft auf Hochturen (Sie nehmen also eher ab), damit genug Energie da ist für die zwei Organismen die Sie jetzt ernähren müssen (Sie und Ihr Baby)- und Sie sind voller Zuversicht und Willenskraft bis zur Sturheit…
      ALSO: jetzt können Sie sich selber schon ausmalen, welches Hormon bei Ihnen besser nach oben sollte- und ich würde nach der nächsten Blutkontrolle Ihre nächsten Rimkuskapseln also so einstellen, dasß das Progesteron einen deutlichen Sprung nach oben macht, Hier unsere ZIEL- Werte:
      Hier finden Sie alles zu Blutabnahme und Normwerte
      Wenn das zu keinem Effekt führt, dann könnten Sie sich im nächsten Schritt auch mal mit Ihren Schilddrüsenhormonen beschäftigen- auch diese haben einen erheblichen Einfluß auf den Stoffwechsel (und werden übrigens durch Progesteron stimuliert)…

      Die eine Woche Einnahme- Pause würde ich dann machen, wenn Ihr Körper das signalisiert und das macht er durch den Beginn einer richtigen Blutung (richtig = hellrot). Falls das ein paar Tag vor „Ihrem“ Termin ist, dann würde ich den Termin eben an den Rhythmus meines Körpers anpassen- ok? Dann also während der Blutung die eine Woche Pause und dann 3 Wochen Einnahme…

      Guten Erfolg!

      DDr Beck

  35. Ina

    Hallo Dr Beck,
    Ich habe das PCO Syndrom und nehme seit circa 9 Monaten die Rimkus Hormone. 7 Monate lang durchgehend Kombi aus Östrogen und Progesteron. Anfangs hats gut geklappt mit den Regelblutungen, dann wieder nur ganz ganz wenig Blut. Meine FÄ hat daraufhin umgestellt: 10. Tage eine Spur Östrogen, dann 12 Tage Progesteron aber die halbe Dosis. Nun halte ich zwei positive Schwangerschaftstests in den Händen. Mir war seit Wochen schlecht, die Brüste taten weh, was ich zunächst auf die Rimkus Hormone zurückführte. GV hatte ich nur einmal(!) in letzter Zeit und zwar in dem Monat der Umstellung, nachdem ich 8 Tage das Östrogen genommen hatte….wäre also in der 6. Woche, falls es wirklich so ist. Einer der tests zeigt sogar die Dauer an (+3 Wochen). Ist das nun ein Wunder, oder können dir Rimkus Hormone den Test positv machen? Aber das wäre ja schon merkwürdig… Denn d er. Test ist ja spezifisch für bHCG. Naja falls es wirklich so sein sollte kann ich nur jeder Frau mit PCO die Rimkus Therapie empfeheln und möchte ihnen herzlich danken.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Ina,

      Glückwunsch!
      Das ist ja wirklich ein toller Erfolg: offensichtlich hat es Ihre Rimkus-Ärztin also wunderbar richtig gemacht, indem Sie bei Ihnen (mit Kinderwunsch) die „sequentielle RimkusTherapie“ gemacht hat. Sequentiell bedeutet, daß wir für die zwei unterschiedlichen Phasen des Zyklus zwei unterschiedliche Rimkuskapseln verschreiben.

      Wenn Rimkus also richtig gemacht wird, dann kann es sogar bei Zysten (PCO Syndrom) zu einer schönen Schwangerschaft kommen – wie kann das sein?
      Das liegt ganz einfach daran, daß die Sexualhormone wieder so eingestellt werden, wie es für den jeweiligen Körper optimal ist – und damit geht es der Frau hormonell wieder richtig gut.

      Bei Kinderwunsch können wir das sogar so genau einstellen (siehe oben: sequentielle Behandlung), daß in vielen Fällen wieder Eisprünge stattfinden und die Frau dann auch (bei nur einmaligem Verkehr) wieder schwanger werden kann…

      Dazu kommt noch der in vielen Fällen sehr angenehme „Nebeneffekt“, daß die Frau jetzt wieder selber spürt, wann Sie wirklich „Lust“ hat – und dieses wirklich „Lust haben“ ist in der Regel dann der Fall, wenn die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden am Höchsten ist (denn das ist ja letztlich der biologische Sinn).

      Natürlich hat die RimkusTherapie Sie nicht schwanger gemacht (oder gar den Test verfälscht). Nein, die Schwangerschaft haben schon Sie selber herbeigeführt – und natürlich der dazugehörige Mann- aber mit der Rimkus-Therapie konnte die Voraussetzung für eine Schwangerschaft wieder hergestellt werden.

      Eine sehr erfreuliche Nachricht!
      Weiterhin alles Gute…

      DDr Beck

  36. Biggi

    Hallo Herr Dr. Beck,
    vorab: Ich (56 Jahre) nehme nun schon seit genau einem Jahr Rimkus Kapseln und bin zusätzlich noch Hashimoto Patientin .
    Leider musste sich meine Heilpraktikerin einer schweren OP unterziehen und ist derzeit für mich deshalb nicht erreichbar.Eine andere Therapeutin hier in der Nähe hat leider erst in 4 Wochen einen Termin für mich.
    Mein Östradiol lag im Januar bei 72,4 pg/ml , das Progesteron bei 14,0 ng/ml.
    Seit ich die Kapseln nehme sind zwar meine Hitzewallungen und Schlafstörungen weg, allerdings haben sich meine Schilddrüsenwerte in Richtung Unterfunktion bewegt. Die freien Werte sind momentan nur noch bei ca. 30%, obwohl ich immernoch die gleiche Dosierung ( 175 L-thyroxin+10 mg Thybon) nehme. Ich leide unter Gelenkproblemen, Haarausfall, starkem Libidoverlust, Gewichtszunahme im Bauchbereich und Antriebslosigkeit.
    Letzte Woche hatte ich einen Termin bei einer Endokrinologin, die sich hier als Chefärztin im Klinikum niedergelassen hat. Sie steht meiner Rimkusbehandlung sehr positiv gegenüber.
    Nun hat sich aber herausgestellt, dass ich unter starkem Testosteronmangel leide, (Wert: 0,09ng/ml Referenzbereich: 0,6-2,8) obwohl ich zu Beginn der Behandlung im März 2014 mit 0,3 ng/ml (0,1-0,7) relativ gut lag. Desweiteren hat sie einen sehr niedrigen Zink-wert von 636 ug/l (660-1100) und einen D3 Wert an der untersten Grenze festgestellt, obwohl ich D3 schon in den Kapseln beigefügt bekomme. DHEA-Sulfat und Selen liegen in einem sehr guten Bereich. SD- Antikörper sind momentan nicht feststellbar.
    Nun möchte sie, dass ich ANDRIOL Kapseln einnehme ! Allerdings bin ich sehr skeptisch, ob das meinen momentanen Zustand, der nicht erträglich ist, ändert.
    Ich bin deswegen sehr verzweifelt und möchte wissen, ob sie sich einen Grund vorstellen können, der die Schilddrüse und auch mein Testosteron so negativ beeinflusst. Ich denke mal, dass sie mir SICHER von der ANDRIOL Einnahme abraten.
    Herzliche Grüsse…..

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Ihre Anfrage ist zu individuell und umfangreich, das geht hier im Forum nicht, Sie müssen zur ärztlichen Beratung in die Praxis kommen
      sorry

      mfg

      DDr Beck

  37. Magdalena

    Sg.Herr Doktor,
    Meine Frage ist, wieviel % der Hormone in den R-Kapseln im Körper bzw. Blut ankommen. Hängt die Resorbtion von der micr. Aufbereitung ab, man liest von verschiedenen Resorptionserfolgen. Kann durch eine entsprechende micr. Aufbereitung die Resorption über die Haut ausreichend sein? Bei der oralen Einnahme von Utrogest kommen nur 10 bis 20 % an. Wie ist das bei den R-Kapseln?
    Als Patient wird man verunsichert. Jeder Arzt schwört auf seine Methode, Hormone werden resorbiert, werden nicht oder zu wenig resorbiert, Substitution höher oder niedriger….Fragen über FRagen…
    Welche HET würden sie Pat. empfehlen, die keinen R-Therapeuten erreichen können oder sich die Therapie nicht leisten können?
    Vielen Dank für ihre Zeit
    mfG

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      die Aufnahme hängt von vielen Faktoren ab.
      Nachdem das NICHT vordringlich über den Magen, Darm und Leber passiert, sondern über die LYMPHE- die für die Aufnahme fettlöslicher Substanzen zuständig ist- spielt hierbei eine große Rolle, wie gut die Hormone in Öl gelöst sind- und das wiederum hängt mit dem Feinheitsgrad der Pulverisierung (Mikronisierung) zusammen. Je feiner desto besser…

      Deshalb zertifizieren wir in einem aufwändigen Verfahren Apotheken, um sicherzustellen, daß keine billig Produktionen verwendet werden, sondern nur „gute“ Hormonkapseln von den zertifizierten Apotheken abgegeben werden.

      Ich würde IMMER eine HET mit natürlichen human- identischen Hormonen empfehlen, weil nur so sicher gestellt ist, daß Sie ausschliesslich das OriginalHormon in Ihrer individuellen Dosierung bekommen – und nicht irgendwelche hormonähnlichen Stoffe in einer StandardDosierung…

      Wenn kein R-Therapeut in Ihrer Nähe ist, dann können Sie auch einmalig zu mir nach München oder nach Baden Baden kommen. Die weitere Betreuung ist dann telefonisch oder per mail möglich.

      mfg

      DDr Beck

      • Angela

        Guten Tag sehr geehrter Herr Dr.Beck,
        Ich habe alle Fragen und Antworten auf dieser Seite gelesen .Vielen Dank für die vielen Informationen!Ich bin bei einer sehr guten Ärztin der Rimkus-Liste in Behandlung und war nun etwas niedergeschlagen,da meine Werte nach anfänglichem guten Ansteigen wieder sehr in den Keller gegangen sind.Meine Dosierung war allerdings schon relativ hoch.Ihre letzten Antworten auf dieser Seite haben mich aber wieder aufgebaut.
        Ich habe allerdings noch ein paar Fragen zu denen ich nirgendwo eine Antwort finde.
        – mein Testosteron ist fast nicht messbar(das war auch schon bei meiner jahrelangen Pilleneinnahme der Fall).Wie bekommt man das nach oben? Gibt es einen Zusammenhang mit dieser Pilleneinnahme oder mit erhöhter Cortisolproduktion?Was ist die Rolle des SHBG? Kann auch ein erniedrigter Testosteronwert die Ursache für Haarausfall sein?(Mein DHEA und mein DHT-Wert sind in Ordnung).Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen oder auch über eine Literaturempfehlung.
        Dann habe ich noch eine Frage zu den Rimkus-Kapseln.Muß Mann die 12 Stunden einhalten und zu oder unabhängig von den Mahlzeiten? Muß die Blutabnahme 2 Stunden nach der Hormoneinnahme nüchtern erfolgen?(z.B. Auch bei Bestimmung des Testosteronwertes?)
        Vielen Dank für Ihre Mühe und alles Gute für Sie
        Angela

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          Hallo Angela,

          hier meine ANtworten in Stichworten:
          – Testosteron ist ein Abkömmling des Progesterons, deshalb zuerst Progesteron nachweislich in den Zielbereich anheben (durch RimkusKapseln), wenn Sie dann Testosteron überprüfen, genügt das in der Regel um auch Testo anzuheben
          – ein zu hohes Testosteron KANN Ursache für einen Haarausfall sein- WENN GLEICHZEITIG das Östrogen verhältnismäßig zu niedrig ist (also das Verhältnis ist wichtig)-
          – Haarausfall: auch kann auch Zeichen sein von: Zinkmangel, Eisenmangel oder (leider) genetisch vorprogrammiert…
          – Pilleneinahme kann dem Körper Stress machen => Cortisolanstieg
          – SHBG: Transportereiweis das in der Leber gebildet wird um v.a. Östrogen zu transportieren, im NOrmalfall sind ca 90% des Östradiols an SHBG gebunden. Das ist also sehr wichtig, für eine Steuerung, wohin das Östrogen im Körper soll (und wohin nicht: wenn zuwenig SHBG vorhanden ist, dann gibt es viel nicht gebundenes Östrogen und das geht nicht dorthin wo es gebraucht wird, sondern flutet ungesteuert durch den Körper und geht deswegen vor allem an die vielen Rezeptoren in der Brust=> Spannungsgefühl)
          – RimkusKapseln sind weitgehend unempfindlich auf eine zeitlich genaue Einnahme: wir empfehlen 2 täglich zum ZÄHNEPUTZEN, dann kann man das wenigstens nicht vergessen
          – Blutabnahme ZWEI STUNDEN NACH KAPSELEINNAHME ist SEHR WICHTIG, weil nach 2 Std die Hormone Ihren maximalen Spiegel im Blut erreicht haben und dann langsam abfallen… und wir nur so den maximalen Spiegel bestimmen können. (auf eine halbe Stunde kommt es dabei nicht an). Nüchtern ist nicht nötig!

          Guten Erfolg!
          DDr Beck

  38. Brigitte KLünder

    Sehr geehrter Dr.Dr. Beck,
    seit August 2012 nehme ich die Rimkuskapseln ein. Zur Erstdiagnose war ich bei Ihnen in München. Seit letztem Jahr bin ich bei V. Schweizer in Heubach ( Adr. aus dem Netzwerk) . Soweit war ich zufrieden, aber seit Mai tritt vermehrt im Nase Mund Bereich eine Art von Akne auf.

    Meine letzte Blutuntersuchung im Februar ergab folgendes:
    Estradiol 89,0
    Progesteron 43,12
    FSH 32,57
    Vit D 52,9

    rezeptiert wurde wieder:
    Estradiol 1,0
    Progesteron 0,80
    Cholecalciferol 3000 I.E.
    Kupfergluconat 0,05mg
    Zinkgluconat 35mg

    Meine Frage ist, können meine Probleme mit der Dosierung zusammmenhängen.
    Der Hautarzt tippte auf „Stewardessenkrankheit“, welche aber meistens nur bis zum 50 Lebensjahr auftritt.
    Daher meine Vermutung einen Bezug zu den Kapseln herzustellen.
    Der Auftrag an die Forsthausapotheke ist schon unterwegs, ich frage mich jetzt aber ob dies so richtig war.
    Kennen Sie bereits Probleme dieser Art? Was emphehlen Sie hier?
    Dem Hautarzt habe ich von den Rimkuskapseln nichts erzählt, ich wollte erstmal abwarten!
    Ich hoffe sehr dass Sie mir weiterhelfen können.
    Mit freundlichen Grüßen
    B. K.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Frau B.K.

      es ist ganz richtig, daß die Hormone einen direkten Einfluß auf die Haut haben: Östrogen macht die Frau schön… Sie erinnern sich bestimmt…
      Wenn nun das Östrogen nach einer anfänglichen Erhöhungsphase vielleicht nicht regelmäßig genug an die tatsächlichen Bedürfnisse angepasst wird (also nicht in den Zielbereich hinein erhöht wird) – der bei Östrogen zwischen 120 und 180 pg/ml liegt (vergleichen Sie mal Ihren Wert damit!), dann kann es tatsächlich zu Akne kommen, weil ja das Östrogen zwar schön angestiegen ist, aber noch nicht hoch genug ist…

      ALSO: ich würde einfach den RimkusTherapeuten bitten, sauber den Grundsätzen zu folgen und regelmäßig alle 3 Monate die Blutwerte zu messen und die Dosis entsprechend anzupassen. Dann wird allmählich Ihr Östradiolwert in den Zielbereich hinein kommen und damit in den meisten Fällen auch die Haut schöner werden.

      Wenn das nicht klappen sollte, können wir immer noch andere Möglichkeiten überlegen…

      Alles Gute

      DDr Beck

  39. Petra

    Lieber Hr. -. Dr. Beck,
    ich nehme jetzt seit Sep2014 die Rimkus-Kapseln in der niedrigsten Dosierung. Anfang März wurde jetzt die 3. Blutuntersuchung gemacht und die Werte habe sich wieder verschlechtert. Somit erhöht jetzt meine Ärztin die Dosierung von 0,75 Östradiol auf 1,0 und 50 mg Progesteron auf 100.
    Stellt der Körper sich immer nach eine halben Jahr auf die Dosierung ein und läßt die Werte fallen, so dass immer nachdosiert werden muss oder reguliert sich das irgendwann einmal? Zu meiner Person: ich bin 55 und habe erst letztes Jahr meine letzte Blutung gehabt und nach einer HET schlimme Nebenwirkungen bekommen.
    Jetzt bin ich in einem Facebook Forum und möchte diese Methode noch besser an die Frau bringen, weil ich wirklich überzeugt bin. Ich möchte nur wissen, ob es irgendwann eine Ausgewogenheit gibt.
    Einziger Faktor VitD ist nch wie vor einfach nicht in den Griff zu bekommen. Habe ich hier eine Alternative???? Werte waren vor 3 Monate bei 29 ng/ml und sind jetzt wieder runter….

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Petra

      Warum nehmen Sie denn die Kapseln in der niedrigsten Dosierung?
      Wäre es nicht besser, die Kapseln in der PASSENDEN Dosierung zu nehmen?
      Eine Dosiserhöhung ist gut und recht, aber das macht Ihre Ärztin doch hoffentlich nicht nach Lust und Laune sondern nach den Hormon- Messwerten im Blut- oder?
      Und dann sollte es eigentlich ziemlich klar sein, wie die Dosis anzupassen ist, weil Sie die Ergebnisse ja unmittelbar im Blut sehen können…

      Der Körper stellt sich natürlich auf die glückliche Beregnung mit neuen Hormonen ein und wird sich allmählich aus dem Würgegriff des (teilweise) jahrelangen Mangelzustandes befreien… und das merken Sie dann natürlich, daß auf einmal etwas wieder funktioniert und Dinge möglich werden, die Sie schon fast vergessen oder abgeschrieben hatten.
      Wenn aber der Körper allmählich die Mangelwirtschaft verlässt, steigt damit der Hormonbedarf- und die Blutwerte SINKEN, obwohl Sie Hormone zuführen (die auch angekommen sind). Das ist sehr häufig so und deswegen betonen wir ja auch jedesmal die unbedingte Notwendigkeit der laufenden Hormon-Blut-Kontrollen!!! Damit Sie einen solchen Abfall rechtzeitig merken und dann die Dosis erhöhen!

      Das wäre also die Regel und völlig NORMAL und KEIN FEHLER!Guten Erfolg!
      DDr Beck
      Wenn dann irgendwann die Mängel aufgefüllt sind, dann kann die Dosierung beibehalten werden. Nach unseren Regeln ist das dann der Fall, wenn die Blutwerte zweimal hintereinander (also im Abstand von 3+3 = 6 Monaten) im grünen Zielbereich waren- und dann gehen wir auf halbjährliche Kontrollen über…

      Das Vitamin D ist eigentlich ein Hormon und wird im Körper aus PROGESTERON hergestellt – und zwar in der Haut, wenn diese in die Sonne kommt. Damit ist auch klar, daß dieser Wert im Winter sinken MUSS (da weniger Sonne) und auch bei Progesteronmangel schwankt.
      Also BEIDES muß zusammen behandelt werden: Progesteron (mit Östrogen) und Vitamin D… dann stellt sich langfristig auch beim Vitamin D ein Gleichgewicht ein.

      Besten Gruß!

      Thomas Beck

  40. Frau Simone Schuhr

    Ich interessiere mich für eine Behandlung nach RIMKUS weil ich mit 44 Jahren bereits Präklimatäre Beschwerden habe die meine Lebnsqualität einschränken. Ich führe ein bewußte gesundheitsorientierte Lebensweise und treibe Sport und entspanne mich regelmäßig .
    Ich konnte hier noch keine Antwort finden was in den naturidentischne Hormone nach RIMKUS eigentlich drinn ist – aus welchen Stoffen werden sie den eigentlich hergestellt. Ich bin Veganerin und ich möchte es deswegen gern genau wissen.
    Ich bedanke mich herzlichst für Ihre Antwort im Voraus Simone Schuhr

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      bei Praeklimakterium ist Rimkus perfekt: sie greifen in die hormonelle Umstellung nicht mit Fremdstoffen ein, sonder ergänzen nur ganz vorsichtig, das, was der Körper nicht mehr ausreichend herstellt.
      Zudem in indivudueller Menge und noch mit 3- monatlicher Kontrolle.

      Die genauen Inhaltstoffe habe ich in der vorherigen Stellungnahme aufgezählt.
      Auf Wunsch zB bei Ihnen als Veganerin kann die Kapseln selber auch zellulosefrei hergestellt werden.

      mfg

      DDr Beck

  41. Diana Miller

    Sehr geehrte Herr Kollege Beck,

    Pat mit ausgeprägtem Blähbauch (ähnlich 20SSW! ,57SSW) nach
    Einnahme der Rimkus-Kps. Sonst subjektives Wohlbefinden.
    Haben Sie Erfahrungswerte?
    Ideen?
    Ursache?

    Danke und schöne Grüsse
    D.Miller,Saarbrücken

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Blähbauch hat nichts mit RimkusKapseln zu tun!
      Da sind ja nur drin:
      Östrogen
      Progesteron
      Vit D
      Kupfer
      Zink
      Olivenöl

      Nichts davon macht einen Blähbauch… ganz selten einmal kann Kupfer zu Unverträglichkeiten führen, falls Sie diesen Verdacht haben, lassen Sie bei der nächsten Verordnung einfach mal Kupfer weg…

      Besten Gruß

      Thomas Beck

  42. Mellina

    Sehr geehrter Herr Dr.Beck,

    ich nehme jetzt seit 6 Tagen die Rimkuskapseln und spüre schon erste positive Effekte: ich bin entspannter. Aufgrund von ausgeprägter Endometriose (OP war im Dezember) und Myomen bin ich dank intensiver Recherche auf diese Methode gestoßen. Mein Alter ist 41 und meine Frage bezieht sich auf Ihre Erfahrungen mit der Rimkusmethode in Bezug auf Endo und Myome- wie sind Ihre Erfahrungen? Kann ich hoffen, dass es Verbesserungen gibt i.S. von Rückbildung und weniger Schmerzen? Sehen Sie einen starken Zusammenhang zwischen Ernährung und Endo? Ich muss dazu sagen, dass ich mich sehr bewusst und gesund und bio … 😉 ernähre. Allerdings geht mir das ständige sich „kasteien“ ein bisschen auf die Nerven- ich habe im letzten Jahr drei Monate gluten- und laktosefrei und mit wenig Biofleisch verbracht- leider musste ich dann doch operiert werden. Meine stille Hoffnung ist, dass der Einfluss der Ernährung „abnimmt“, wenn der Körper wieder alle Hormone ausreichend hat…???
    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    Viele Grüße von Mellina

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Ja, nach unseren Erfahrungen ist die einzige wirklich hilfreiche Therapie bei Endometriose die Behandlung mit natürlichen human- identischen Hormonen und nicht etwa die hormonelle Kastration…

      Ernährung kann einen Einfluß haben, es kommt auf den Sitz der Endometriose an….

      Insofern ist Ihre Hoffnung durchaus berechtigt, daß die Hormone der wichtigere Hebel sind und wenn die in Ordnung sind, dann kommt die Endometriose oft zum Stillstand…

      Besten Gruß

      DDr Beck

  43. Binow

    Hallo, Herr Beck, ich behandele eine 55 jährige Patientin, die vor 5 Jahren einen Apoplex hatte. Nun befürchtet sie einen Östrogen-Präparat wegen der Gefahr eines RE-Apoplexes zu nehmen. Ein solo Progesteron-Rimkus Präparat zeigt aber keine Wirkung. Was können Sie mir empfehlen?
    Danke
    Lena Binow

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Frau Binow

      es gibt keinen Grund, wegen eines Schlaganfalls auf das „echte“ Östrogen zu verzichten. Alle Studien, die ein erhöhtes Schlaganfallrisiko unter Östrogen berichten, wurden mit synthetischen Östrogenen durchgeführt- und genau das machen wir in der RimkusTherapie nicht: wir verwenden KEINE Synthetika, sondern ausschliesslich natürliche human- identische Hormone.
      Eine solo- ProgesteronTherapie ist auch von daher nicht notwendig und auch nicht zu empfehlen- die Natur hat uns aus guten Gründen mit mehereren Hormonen ausgestattet…

      mfg

      DDr Beck

  44. Marie

    Hallo Herr Dr. Beck,

    ich habe eine Frage bezüglich des Einnahmeschemas der Rimkus Kapseln. Ich (52) nehme sie seit 3 Jahren, bin in der Menopause und habe so gut wie keine Beschwerden. Allerdings konnte mir die Ärztin (Adresse aus der Liste) nicht sagen, ob ich die Kapseln täglich nehmen soll oder ob ich pro Monat eine Woche pausieren soll.
    Danke für kurze Rückantwort.

    Freundliche Grüße und alles Gute!
    Marie

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      hallo Marie

      Die Einnahme der Kapseln richtet sich nach verschiedenen Kriterien, die Ihre RimkusÄrztin eigentlich im IntensivSeminar gelernt haben sollte.
      Bitten Sie Ihre Rimkus-Ärztin doch einfach, in den Seminar-Unterlagen nachzuschauen, da ist das ausführlich dargestellt.
      Es ist sowohl möglich, die Blutung möglichst lange zu erhalten, aber wir können die Kapseln auch so geben, daß die Blutung eher zum Stillstand kommt – und davon hängt ab, ob Sie eine Pause machen sollen oder nicht…

      Nach 3 Jahren Einnahme sollte das aber inzwischen längst geregelt sein…

      HG!

      DDr Beck

      • Marie Heitz

        Hallo Herr Dr. Beck,

        danke für die Antwort. Ich habe keine Blutungen mehr, deshalb die Frage. Die Ärztin war sich nicht sicher, sagte, beides wäre möglich: entweder die Kapseln durchnehmen oder jeweils eine Woche Pause.
        Was halten Sie für besser? Danke für nochmals Antworten!
        Sonnige Grüße,
        Marie Heitz

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          Das kann man nicht pauschal sagen. Beides hat Vor- und Nachteile…je nachdem, worum es im Einzelfall geht, ist die Pause besser oder das Durchnehmen.
          Das hängt wirklich von den individuellen Gegebenheiten ab und muß im persönlichen Arzt- Patienten- Gespräch geklärt werden.

          Besten Gruß

          DDr Beck

        • Marie Heitz

          Hallo Herr DDr. Beck,

          danke für die Info – die Frage von Maria und Ihre Antwort darauf haben mir nun geholfen.
          Freundliche Frühlingsgrüße,

          Marie

      • Maria

        Hallo Herr Dr. Dr. Beck,

        aufgrund Ihrer Antwort an Marie: „Es ist sowohl möglich, die Blutung möglichst lange zu erhalten, aber wir können die Kapseln auch so geben, daß die Blutung eher zum Stillstand kommt – und davon hängt ab, ob Sie eine Pause machen sollen oder nicht…“, bin ich nachdenklich geworden.
        Ich bin 62 Jahre und nehme seit 1 Jahr die Kapseln. Ich hatte ca.11 Jahren keine Blutungen mehr. Nach einem 3/4 Jahr der Einnahme, bekam ich Blutungen. Auf Anfrage in Ihrer Praxis wurde ich beruhigt, dass es normal sei, ich aber die Kapseln entweder weiter nehmen kann, oder aber eine Unterbrechung möglich ist; so wie auch hier schon von Ihnen kommentiert.
        Seit etwa einem Monat wurde Progesteron von 65mg auf 75mg erhöht. Da ich noch Kapseln mit 65mg besaß und auf verstärkte Müdigkeit hingewiesen wurde, nehme ich abends die Kapsel mit 75mg und morgens mit 65mg, bis die niedriger dosierten alle sind.
        Die Müdigkeit ist merkbar, aber ich komme damit zurecht. Allerdings setzten bei mir schon 2 Monate vor Erhöhung von Progesteron verstärkt unregelmäßige Blutungen ein, die jetzt fast alle 7 Tage auftreten und etwa 5 Tage anhalten.
        Sicher muss sich der Organismus erst wieder an die Hormonumstellung gewöhnen, aber hängt das vielleicht damit zusammen, dass ich jetzt, mit den höher dosierten Kapseln, gleichzeitig Inhaltsstoffe bekomme, die die Blutung „begünstigen“, also erhalten sollen? Oder wird es durch den Progesteronwert „gesteuert“?
        Mit freundlichen Grüßen
        Maria

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          Liebe Maria

          Ihre Frage ist komplex und eigentlich eine individuelle Beratung. Deshalb möchte ich Sie bitten, das mit Ihrem Rimkus-Therapeuten zu besprechen.
          Ganz grundsätzlich empfehlen wir bei JUENGEREN Frauen (30-45) eher eine Pause zu machen – und bei ÄLTEREN Frauen (ab 45 oder 50) empfehlen wir die Kapseln OHNE PAUSE einzunehmen.

          Progesteron „erhält“ / stabilisiert die Schleimhaut, wirkt also stabilisierend gegen Blutungen.

          mfg

          DDr Beck

  45. Micaela

    Hallo, Dr. Beck,
    Ich bin 54 Jahre alt, ich habe durch Hashimoto einen TSH von 3,2 und möchte gerne die Rimkuskapseln ausprobieren (Werte; FSH: 28,5, Estradiol: 114, Progesteron 0,4) .
    Brauche ich zusätzlich L-Thyroxin oder wird sich die Unterfunktion mit den Rimkuskapseln wieder ausbalancieren? Mein Stoffwechsel richtig lahmgelegt.
    Danke und herzlichen Gruß
    Micaela

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Micaela

      Sie können die Rimkuskapseln jederzeit ausprobieren, allerdings sollte auch die Schilddrüse genau untersucht und behandelt werden.
      Es gibt häufig eine bessere Wirkung der SD Hormone, wenn die Sexualhormone ausbalanciert sind, dennoch muß das natürlich sauber behandelt werden, ich würde mich also NICHT auf diesen Nebeneffekt verlassen.
      Qualifizierte Therapeuten finden Sie unter: http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste

      mfg
      DDr Beck

  46. Iris Grasel

    Hallo Dr. Beck,
    ich nehme die Kaspseln seit 3 Monaten, wegen Wechseljahresbeschwerden. Ich bin sehr zufrieden mit der Wirkung und würde Jedem diese Therapie empfehlen. Das einzige was ich festgestellt habe ist das ich vermehrt Migräne habe. Kann das mit den Rimkus- Kapseln im Zusammenhang stehen oder ist es nur ein dummer Zufall?
    Lg Iris Grasel

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr Grasel

      das vermehrte Auftreten von Migräne ist sehr sehr untypisch unter RimkusKapseln, weil mit der Gabe von Hormonen ja gerade Migräne behandelt werden kann…
      Das sollte genauer untersucht werden und der erste Schritt wäre ein Migränetagebuch, damit Ihr Arzt mit Ihnen zusammen nachvollziehnen kann, ob ein Zusammenhang zu Ihrem Zyklus (und den Sexualhormonen) besteht…

      mfg

      DDr Beck

  47. ZR

    Hallo, Herr Dr. Beck,
    behandeln Sie auch Patientinnen nach MammaCa? Das geht nicht eindeutig aus Pkt. 2 “ Hormone nach Krebs“ hervor.
    ( rechtliche Probleme!? )
    Bin 58 J. Nehme seit 3 1/2 Jahren Tamoxifen; hatte vor 3 Jahren Total-OP. Hormone sind gefühlt im Keller. (Die ganze Palette der Nebenwirkungen; Gewichtszunahme seither 13kg!!!!)
    Die Möglichkeit, sich mit natürlichen Hormonen behandeln zu lassen, hat mich begeistert und ich habe bereits einen Termin in Ihrer Praxis vereinbart. Jetzt bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob Sie mich behandeln dürfen??
    Werde auf jeden Fall meinen Termin wahrnehmen!
    Danke schon mal!
    Grüße ZR

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo ZR,

      das ist eine Frage, die verständlicherweise durchaus immer wieder gestellt wird.

      Leider ist es so, daß die universitäre Medizin nicht zwischen Hormonderivaten (also synthetischen oder semisynthetischen Hormonen) und den OriginalHormonen unterscheidet – und deshalb nur Wirkungen wissenschaftlich untersucht sind von solchen Hormonen, die eben untersucht wurden – und das sind aussschliesslich die Hormon-Derivate.

      Insofern ist eine seriöse Auskunft darüber kaum möglich, was natürliche human- identische Hormone im Rahmen einer Krebserkrankung an den hormonsensiblen Organen tatsächlich machen. Also ob das gut ist oder schädlich.

      Deshalb kann ein Arzt diese Therapie eigentlich kaum durchführen, weil auf der einen Seite überwältigende Hinweise bestehen, daß die Hormonderivate schädlich sind – und auf der anderen Seite keine (oder kaum) Daten vorliegen…

      Es wäre also immer eine experimentelle Behandlung, die noch dazu im Widerspruch steht zu der schulmedizinisch empfohlenen Vorgehensweise, die aber im Einzelfall im persönlichen Gespräch zwischen Ihnen und Ihrem Arzt (wegen der ärztlichen Therapiefreiheit) grundsätzlich möglich ist.

      mfg

      DDr Beck

  48. 40

    Guten Tag, ich bin 40 Jahre und nehme keine Pille. Nur Thyrannojod 50 nach erfolgter Radiojodtherapie. Seit 3 Jahren unverändert. Ich habe seit mehreren Jahren immer mal wieder starke Beinschmerzen. Erst dachte ich, es hätte etwas mit der Erkältung zu tun, dann viel mir auf, dass ich dann auch meine Periode hatte. Die Schmerzen sind sehr stark, aber immer erst nach der Periode – was mich stutzig macht. Es geht nur mit Ibuprofen und es dauert ca. 5 Tage. Kann ihr Produkt etwas für mich sein? Ich bin schon von Hü nach Hott gelaufen und es ist nix zu finden. Keine Nervev, Venen, Rheuma -Probleme etc.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo „40“

      Ihre Schilderung lässt für mich nicht klar erkennen, daß die Symptome mit einem Mangel an Sexualhormonen zusammenhängen. Allerdings ist dabmit ein Mangel natürlich nicht ausgeschlossen.

      Deshalb würde ich Ihnen wirklich empfehlen, einen Arzt auf der Liste der qualifizierten Therapeuten (https://www.hormon-netzwerk.de/therapeutenliste/) zu suchen und mit diesem Ihre Symptome und Ihre Krankengeschichte vertrauensvoll zu besprechen. Dann werden Sie gemeinsam einen Weg überlegen, was zu tun ist.

      Aus der Ferne, ohne Sie zu kennen und ohne entsprechende Werte und ohne Untersuchung, ist das leider nicht seriös möglich.
      Falls Sie allerdings einen Termin bei mir ausmachen wollen, bitte angeben, ob für Baden Baden oder für München! (tel: 0700/ drdr beck oder 0700/3737 2325 – Ortsgespräch!)

      ALLES GUTE!
      DDr Beck

    • Uschi

      Ich nehme seit gut einem Jahr Progesteron und Östradiol nach Dr. Rimkus in Tablettenform ein.
      Anfänglich zeigte sich bei mir ein „Überschießen“, d.h. Wassereinlagerungen, Aufgedunsensein, Gewichtszunahme, außerdem tat mir meine Schilddrüse weh, meine Stimme war „schwach“ und leicht heiser.
      Nach regelmäßiger Kontrolle der Blutwerte wurde meine Dosis immer wieder verändert, die Blutwerte zeigen aber stark schwankende Ergebnisse.
      Derzeit nehme ich 1x täglich 0,5 Östradiol und 2x täglich 120mg Progesteron.
      Ich bin momentan ziemlich unsicher, ob das alles so passt:
      Wenn ich die Kapseln eingenommen habe, drückt mich die Schilddrüse so stark, dass ich mich wirklich total unwohl fühle. Außerdem habe ich einen richtigen Druck im Kopf.
      Auffällig ist außerdem, dass ich trotz ballaststoffreicher Ernährung und Bewegung stark unter chronischer Verstopfung leide.
      Meinen Sie, ich sollte mir die Schilddrüse genau untersuchen lassen?
      Bei meiner Erstuntersuchung waren die T3 und T4-Werte angeblich in Ordnung.
      Danke für Ihre Antwort!
      Finde es toll, dass Sie neben Ihrer beruflichen Tätigkeit für die Fragen zur Verfügung stehen.

      • Dr. Dr. med. Thomas Beck

        Hallo Uschi

        vielen Dank für Ihr freundliches Lob- nachdem ich ja keine Antwortmaschine bin, freut mich das wirklich sehr…

        Die von Ihnen beschriebenen Nebenwirkungen (Wassereinlagerungen, Druck auf der Schilddrüse, Gewichtzunahme Druck im Kopf…) sind (glücklicherweise) eigentlich nicht typisch im Zusammenhang mit Sexualhormonen – und in der Regel (wenn sie überhaupt auftreten) Zeichen einer noch nicht richtigen Dosierung. Wo sollten denn auch Nebenwirkungen herkommen, wenn nur das ergänzt wird, was fehlt?

        Schwankende Blutwerte sind dagegen ziemlich häufig, weil ja zum einen im Rahmen der Wechseljahre die eigene Hormonproduktion typischerweise schwankt und zum anderen Ihr Körper sich erst wieder daran gewöhnen muß, daß die Zeit des Darbens vorbei ist und daß wieder genug Hormone zur Verfügung stehen…

        Die getrennte Gabe von Östrogen und Progesteron ist zwar möglich, wir machen das heute aber fast nicht mehr (von Sonderfällen abgesehen), weil das komplizierter ist und damit mehr Fehler passieren, als wenn nur die gleiche Kapseln morgens und abends geschluckt wird.

        Wenn ich allerdings die Reihe Ihrer Symptome (Druck in der Schilddrüse, Wassereinlagerung, chron. Verstopfung) genauer betrachte, dann kommt mir das ehr verdächtig für die Schilddrüse vor… insofern würde ich es gut finden, diese untersuchen zu lassen.

        Alles Gute!

        DDr Beck

        • uschi

          Ich habe Ihren Rat befolgt und die Schilddrüse untersuchen lassen. Organisch und die Schilddrüsenblutwerte sind in Ordnung. Nur der Vitamin D Wert ist viel zu niedrig. Die Ärztin wollte mir ein Rezept für ein Vitamin D-Präparat zukommen lassen, soll jede Woche 1 Kapsel davon nehmen.
          Dieses drückende Gefühl käme vom Stress…..; ist das so in Ordnung? Raten Sie mir weiterhin, ganz normal mein Östradiol (0,5mg) 1x täglich und das Progesteron (120mg) 2x täglich zu nehmen, zusätzlich das Vitamin D?
          Danke für Ihren Rat und ein schönes Wochenende
          Uschi

          • Dr. Dr. med. Thomas Beck

            Hallo Uschi

            die Aussage, „die Schilddrüse ist in Ordnung“ ist für uns leider nicht ausreichend, weil es darum geht in Bezug auf welche Normwerte und in Bezug auf welches Behandlungsziel etwas in Ordnung ist.
            Wir brauchen also die genauen Werte (und dazu die Bezugsgrößen Ihres Labors).

            Nachdem das dann allerdings keine allgemeine Beratung von öffentlichem Interesse mehr ist, sondern zu einer indivduellen ärztlichen Beratung wird, darf und kann ich Sie so als Arzt nicht weiter beraten, da Sie mir bisher persönlich nicht bekannt sind – was aber die Voraussetzung für eine ärztliche Beratung ist.

            Sie müssten also zumindest einmal zu mir in die Praxis kommen, bzw Ihre Fragen mit einem andere qualifizierten Kollegen besprechen.
            Ich darf Sie so nicht ärztlich begleiten- tut mir leid.

            Grundsätzliche trennen wir normalerweise NICHT die Kapseln von den Inhaltsstoffen her auf, sondern wir machen Mischkapseln mit Progesteron und Östradiol und von diesen Kapseln nehmen Sie jeweils morgens und abends eine. Ob die Dosierungen für Sie stimmen, kann nur dann seriös beurteilt werden, wenn Sie (regelmäßig) die Hormonwerte im Blut bestimmen lassen. Dann kann man sehen, ob die Dosierung stimmt (wenn die Blutwerte im Zielkorridor liegen) oder eben nicht, dann muß die Dosierung angepasst werden.

            Mit bestem Gruß!

            DDr Beck

  49. Ulla

    Guten Tag Herr Dr. Beck

    Ich bin 59 Jahre alt und nehme nun schon seit Januar 2012 mit grossem Erfolg die Rimkus-Kapsel. Ich bin ja sooo dankbar dass es sie gibt und dass ich sie überhaupt „entdeckt“ habe!

    Ich möchte sehr gerne Ihre Meinung zum Verlauf meiner Laborwerte hören:

    Labor Januar 2012 vor Beginn der Einnahme:
    Estradiol 24 pmo/l
    Progesteron <0.5 nmo/l
    FSH 67.0 U/l
    Kapseldosierung: Estradiol 0,5 mg / Progesteron 75 mg

    Labor Oktober 2012:
    Estradiol 0.16 nmo/l (= 160 pmo/l?)
    Progesteron 8.2 nmol/l
    FSH 69.8 U/l
    Kapseldosierung: Estradiol 0,75 mg / Progesteron 60 mg, dann gewechselt auf Estradiol 1 mg / Progesteron 55 mg

    Labor Februar 2014:
    Estradiol 192 pmo/l
    Progesteron 12.0 nmo/l
    FSH 80.0 U/l
    Kapseldosierung für 3 Monate: Estradiol 0,85 mg / Progesteron 70 mg (weniger Estradiol wegen hohem Laborwert, kam aber in meinem Körper nicht gut an!)
    Deswegen folgende neue Dosierung: Estradiol 1 mg / Progesteron 100 mg, was sich bis vor kurzem sehr gut anfühlte (siehe unten).

    Labor November 2014:
    Estradiol 102 pmo/l
    Progesteron 13.3 nmo/l
    FSH 75.1 U/l
    Kapseldosierung immer noch Estradiol 1 mg / Progesteron 100 mg

    Progesteron wird wegen neulich aufkommender Unruhe/verstärktem Herzschlag bei nächster Dosierung auf 110 mg erhöht.

    Nun meine Fragen:
    1) Wie kann sich der drastische Abfall des Estradiol-Wertes von 192 pmo/l auf 102 pmo/l erklären?

    2) Was kann das Verharren meines FSH-Wertes bedeuten, da er doch theoretisch fallen sollte?

    3) Würden Sie allgemein empfehlen nach einer längeren Einnahme der Hormonkapseln mal eine Pause einzulegen damit die Rezeptoren wieder frei werden? Und wenn ja wieviele Tage?

    Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen

    Ulla

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Ulla

      ganz abgesehen davon, daß Ärzte keine Ihnen unbekannten Personen ärztlich beraten oder gar behandeln dürfen, übersteigt die Beantwortung Ihrer Frage auch deutlich meine zeitlichen Möglichkeiten…
      Bitte vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei einem Arzt auf der Liste der Rimkustherapeuten. Sofern Sie zu mir kommen möchten, bitte angeben ob Sie einen Termin in München oder in Baden Baden wünschen.

      mfg!

      DDr Beck

  50. B. Schneider

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck
    Seit 4 Wochen nehme ich die Kapseln und ich habe zunehmend Magen- und sonstige Bauchschmerzen. Ich nehme die Kapsel nach dem Essen ein. Mein Arzt hat gesagt dass er diese Nebenwirkung nicht kennt. Haben Sie mal von so einer Unverträglichkeit gehört?
    Warum ist in den Kapseln soviel Zink drin? 2x35mg pro Tag liegt weit über der Tagesempfehlung von 15 mg.Ist es unbedenklich, u.U. den Rest des Lebens Kupfer einzunehmen?
    Sollte ich immer bei Beginn der Menstruation die Einnahme aussetzen? Auch schon bei einer Schmierblutung oder erst wenn die richtige Blutung einsetzt?
    Ich bin sehr dankbar dass man ihnen hier Fragen stellen kann. Vielen Dank!
    B. Schneider

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo B. Schneider,

      Ihr Arzt hat Recht, solche Beschwerden sind wirklich sehr untypisch für die Rimkuskapseln.

      Diese enthalten ja nur solche Hormone, die ihr Körper nicht mehr ausreichend herstellt- und die machen bestimmt keine solchen Nebenwirkungen!
      Plus die Spurenelemente Zink und Kupfer, welche die Aufnahme der Hormone in den Körper erleichtern.

      Die Dosisangaben beziehen sich allerdings auf die tatsächlich zugefügten Spurenelemente und das sind ZinkGLUKONAT und KupferGLUKONAT – das ist also NICHT (!) dasselbe wie organisches Zink oder organisches Kupfer auf das sich die Grenzwerte beziehen, die sie richtigerweise angeben… 35 mg Zinkglukonat entsprechen ca 3,5 mg organisches Zink und 0,05 mg Kupferglukonat entsprechen 0,007mg organisches Kupfer!

      Für Ihre weiteren Fragen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Ihren Rimkus-Arzt, der Sie sicher gern berät!

      mfg!
      DDr Beck

  51. Eric D.

    Hallo Herr Beck,

    bei mir wurde im Sommer ein Testosteronmangel festgestellt. Danach habe ich mich über die Ersatztherapie beim Mann informiert & bin davon nicht wirklich begeistert. Danach habe ich von der Behandlung mit naturidentischen Hormonen erfahren, doch leider habe ich im Umkreis (Wiesbaden) bisher noch keinen Arzt gefunden, der sich damit auskennt. Bei mir wurde auch ein VITAMIN D Mangel festgestellt. Wenn alles was ich so gelesen habe stimmt, hängen Vitamin D & Testosteronproduktion auch eng zusammen. An wen kann ich mich wenden, denn leider ist Ihre Praxis ja zu weit von mir entfernt, um dort Patient zu werden. Vielen Dank für Ihre Hilfe !

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Eric

      an Besten schauen Sie auf unsere Therapeutenliste, da sind entsprechend qualifizierte Kollegen NACH POSTLEITZAHL geordnet.

      Der Zusammenhang zwischen den Sexualhormonen und Vitamin D geht über das Progesteron: es kann einerseits zu Testosteron umgewandelt werden, andererseits ist es aber auch der Vorläufer von Vitamin D!

      Guten Erfolg!
      DDr Beck

  52. Missy

    Sehr geehrter Dr. Beck,

    ich bin derzeit in Behandlung mit naturidentischem Progesteron. Dazu hätte ich eine Frage an sie weil mir eine weitere Meinung wichtig ist.
    Ich bin jetzt bei dem zweiten Arzt der mich damit behandelt.
    Früher habe ich über einige Jahre hinweg eine 3% bis 10% Progesteroncreme verwendet vom ca. 15ten oder 18ten Zyklustag bis ca. zum 25ten oder 28ten Zyklustag. In dieser Zeit hat sich aber leider nicht sehr viel bei mir verändert. Ich hatte zwar meine Blutungen aber auch nur sehr kurz in der Pause aber Zysten waren immer vorhanden, äußerliche Merkmale sind auch nicht besser geworden, eher das Gegenteil.
    Mein derzeitiger Arzt hat mir dann Kapseln mit 120 mg Progesteron verschrieben für die ganzen 21 Tage eines Zyklus hinweg mit eben der 7tägigen Pause. Seine Begründung war, dass es so am besten klappt die letztendlich zu hohen Androgene zu senken, wenn Progesteron auch schon in der ersten Zyklushälfte verabreicht wird.
    Meine Frage nun, ist die zweite Anwednungsvariante wirklich die bessere? Da so der normale Zyklus ja nicht „nachgeahmt“ wird, sondern eher eine Pilleneinnahme.
    Oder ist das für eine gewisse Zeit vielleicht besonders gut und sollte irgendwann dann aber auf die zweite Zyklushälfte verringert werden?

    Ich bin verunsichert und möchte doch einfach nur wieder einen ganz normalen Zyklus der von alleine funktioniert……

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Missy

  53. Rosi Steinhilber

    Hallo Herr Dr. Beck,

    Im März 2014 habe ich mir bei einem Skiunfall den 12. Brustwirbel gebrochen und eine leichte Beckenfraktur zugezogen. Private Probleme in dieser Zeit haben mich zusätzlich schwer belastet. Ich spürte, dass mein Körper verrückt spielt. Ich hatte seitdem die typischen Wechseljahresbeschwerden. Wie wenn man einen Schalter umgelegt hätte. Starke Hitzewallungen, ständige Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Muskelschmerzen, etc. Bin 49 Jahre alt und meine Periode hatte immer wieder ausgesetzt. Meine Gynokologin bestätigte aufgrund der geschilderten Emfindungen und Untersuchung, dass dies die Vorstufe zur Menopause sei. Sie empfiehl mir, ein Hormonpräparat einzunehmen. ch habe es dann mit einem homöopathischen Mittel versucht, was mir sehr geholfen hat. Mitte 2014 hat man aufgrund einer Knochendichtemessung manifeste Osteoporose festgestellt. Seitdem nehme ich hochdosiertes Vitamin D3 (20.000 E.) ein. Bei einer weiteren Knochendichtemessung 7 Monate später wurde eine deutliche Verschlechterung der Knochendichte festgestellt. Es gibt noch keine Erklärung dafür. Könnte es hormonell bedingt sein? Die Blutwerte (u.a. Calciumwert an der oberen Grenze und zu dieser Zeit Schilddrüsenüberfunktion) waren auch nicht ganz in Ordnung. Ein Gespräch beim Gastroenterologen und Blutwerte ergaben keinen Befund auf eine Resorbtionsstörung. Der Orthopäde hat mir das Medikament „Alendron 60 mg“ verschrieben und die Gynkologin empfiehlt mir – ohne Messung der Hormonwerte – ein Hormonplaster (Östrogene). Da habe ich allerdings große Bedenken wegen des Krebsrisikos. Eine Freundin, die selbst noch keine Erfahrungen mit der bioidentischen Hormontherapie gemacht hat, gab mir das Buch „Wechseljahre – ein behandelndes Schicksal- von Dr. Volker Rimkus. Und so kam ich auf diese Seite. Was ich in diesem Buch gelesen habe, hat mich überzeugt und darin bestätigt, dass ich nicht mit der synthetischen Hormonersatztherapie beginne. Meine Frage an Sie ist, ob ich mit der bioidentischen Hormontherapie auch das Problem mit der schweren Osteoporose in den Griff bekomme. D. h. der Knochenschwund gestoppt wird und nicht weiter fortschreitet und bestenfalls die Knochen wieder aufgebaut werden. Die Wechseljahresbeschwerden sind kaum noch vorhanden. Eine weitere Frage: Sollte ich mich für die bioidentische Hormontherapie entscheiden, könnten die o.g. Symptome wieder verstärkt auftreten? In den nächsten Tagen habe ich einen Termin beim Endokrinologen, mit dem ich dieses Thema auch besprechen werde und u.a. nach Alternativen zu dem Medikament „Alendron 60 mg“ fragen werde. Und sicherlich werden auch die Hormonwerte gemessen. Können Sie mir einen Tip geben, was ich weiter tun kann?
    Schon jetzt vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

    Freundliche Grüße
    Rosi

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Rosi

      Ihre Anfrage ist mir zu umfangreich und detailliert, als daß ich das hier machen könnte.
      Zudem ist das (ärztliche Beratung / Behandlung bei unbekannten Personen) auch rechtlich nicht erlaubt…
      Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

      mfg

      DDr Beck

    • Melanie

      Liebe Rosi,

      dazu möchte ich gerne etwas ergänzen. Es ist sehr wichtig, zu wissen, dass Vitamin D-Einnahme nur dann wirklich etwas bringt, wenn Sie noch etwas ganz wichtiges ergänzen, nämlich Vitamin K2 und Magnesium. Es ist etwas kompliziert und noch nicht sehr verbreitet- aber das Vitamin K2 wird unbedingt benötigt. Ansonsten kann das Calcium nicht in die Knochen eingelagert werden, sondern verkalkt die Arterien, das wollen wir ja nicht. Es gibt auf Facebook eine Gruppe namens „Vitamin D das Sonnenvitamin“, da können Sie all diese Zusammenhänge nachlesen. Ganz sicher wird Ihnen auch die Einnahme der Rimkus-Kapseln nicht schaden, das Vitamin K2 können sie über die Apotheke bestellen oder auch auf Amazon. Falls sie- was sie wahrscheinlich tun- noch zusätzlich Calcium nehmen, nehmen sie bitte auch bald das Vitamin K2. Das ist alles nicht sehr teuer und wird Ihnen hoffentlich weiterhelfen. mfg Melanie R., Heilpraktikerin

      • Dr. Dr. med. Thomas Beck

        Hallo Melanie

        das ist eine sehr gute Anregung. Aber ich bin nicht so überzeugt, daß Vitamin D wirklich nur wirkt, wenn gleichzeitig Vitamin K und Magnesium eingenommen wird. unsere Beobachtungen sprechen klar dagegen, wir haben sehr sehr viele Patienten, die wunderbar auf Vitamin D reagieren ohne Vitamin K und ohne Magnesium dazu. Auch die Messwerte steigen regelmäßig sehr klar an (ohne zusätzliches Vitamin K und ohne Magnesium).
        Das heisst aber nicht, daß das keine gute Idee wäre oder daß Vitamin K oder / und Magnesium nichts bringt: im Gegenteil ich halte das für eine wertvolle Ergänzung, wer das machen mag. Aber es ist nach unserer Erfahrung eben nicht dringend notwendig, wie man nach Ihrer Mitteilung meinen könnte.

        Besten Gruß!
        DDr Beck

  54. Jörgen

    Sehr geehrter Hr. Dr. Beck,
    nachdem ich das „Rimkus-Männerbuch“ gelesen habe, war ich bei einer Biologin/Heipraktikerin, welche ich in der Therapeutenliste des Hormon Netzwerk gefunden habe. Die erforderlichen Blutuntersuchungen habe ich bei meinem Urologen bzw. meiner Hausärztin machen lassen. Die Biologin/Heilpraktikerin hat mir aufgrund meiner Blutwerte Kombikapseln empfohlen. Nun habe ich folgendes Problem: Die Biologin/Heilpraktikerin ist nicht berechtigt Rezepte auszustellen und mein Urologe und die Hausärztin weigern sich, solch ein Rezept auzustellen (Grund: Sie sind von der Rimkus-Methode nicht übezeugt). Können Sie mir einen Rat geben, wie ich an ein Rezept für Kombikapseln kommen kann?
    Mit freundlichem Gruß
    Jörgen

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Jörgen,

      Es gibt KEINEN ANDEREN WEG, als die Rezeptausstellung durch einen Arzt.
      Da müssen Sich sich leider weiter umschauen.
      Am besten einfach auf unserer Therapeutenliste (nach PLZ geordnet)…

      mfg

      DDr Beck

  55. Dr.med.Martin Gailhofer

    Lieber Herr Beck,

    das Seminar am Wochenende war sehr gut, vielen Dank. Ich werde auf jedem Fall Ende Juni beim Kurs für Fortgeschrittene dabeisein.
    Gestern kam natürlich sofort die erste Problempatientin:
    51 Jahre, 2014 nur noch 2 x starke Blutung, seit 5 Jahren Blasenschwäche, Myom 6,5 cm, wachsend. 2012 Lungenembolie (keine Pille, Nichtraucherinn, schlank), bekannte Faktor 5 Mutation, zunehmend klimakterischer Leidensdruck. Medikation: ASS 100.
    Wegen Myom und Blasenschwäche wünscht sie Rimkus-Kapseln (hatte Buch gelesen). Sie bringt Labor mit: FSH 42,5, Progesteron 0,5, Ostradiol 9.
    Wir würden Sie vorgehen?
    Gibt es auf der Fragen – Seite des Netzwerkes eine Suchfunktion nach Stichworten?

    Vielen Dank im voraus und Grüße aus dem Altmühltal!

    Martn Gailhofer

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Lieber Kollege,

      das Schöne an der Methode Rimkus ist Ihre Einfachheit. Wir können (fast) immer nach unseren Grundprinzipien vorgehen und müssen keine Sorge vor unerwünschten Wirkungen haben, weil wir ja nur den eigentlich natürlichen und ordnungsgemäßen Zustand wiederherstellen, indem wir die abgesunkenen Hormone wieder auffüllen – und zwar mit dem Original…
      Konkret ist bei einem Progesteron von 0,5ng/ml ein dramatischer Mangel vorhanden, Östradiol von 9pg/ml ist noch tolerabel, aber das FSH von über 40 deutet auf massive – aber nicht mehr ausreichende! – Kompensationsversuche hin. also auf ein allmähliches Abschmieren auch des Östrogens…

      Hier erscheint die Gabe der RimkusKapseln der mit Abstand beste Weg.

      Ja, es gibt eine Suchfunktion auf der Seite, einfach ausprobieren!

      mfg
      DDr Beck

  56. Tanja

    Hallo Dr. Beck,
    zunächst möchte ich Ihnen sagen, wie klasse ich es finde, dass sie sich die Zeit nehmen, die doch vielen Fragen geduldig zu beantworten.
    Auch ich ( 45 J. ) habe eine Frage…vor mittlerweile knapp 3 Jahren habe ich das erste Mal einen Hormontest machen lassen. Laut Labor bestand damals schon „eine Östrogendominanz…eine zyklische Gestagengabe wäre hilfreich.“ Mein Frauenazt fand das aber nicht unbedingt notwendig und ich wollte sowieso keine synthetischen Hormone nehmen. Durch eigene Recherche und viel Lesen bin ich darauf gestoßen, wie wichtig für uns Frauen natürliches Progesteron ist. Ich habe dann mehr oder weniger meinen Frauenarzt gebeten, mir ( zunächst ) Utrogest und später Progestogel zu verschreiben. Obwohl es mir dadurch auch schon besser ging, habe ich das Utrogest letztlich abgesetzt, weil ich dadurch Nebenwirkungen wie Schwindel und extreme Müdigkeit bekam. Mit dem Progestogel kam ich dann leider auch nicht klar, weil ich nie wusste, wann und vor allem wie viel ich cremen sollte. Da ich seit 3 Jahren sehr unregelmäßige Zyklen ( zw. 23 und 68 Tagen ) habe, weiß ich halt nie, in welcher Zyklusphase ich mich gerade befinde.
    Vor einiger Zeit bin ich dann ( gottseidank ) auf die Rimkus-Methode gestoßen und habe meinen Fraunarzt darauf angesprochen. Tatsächlich lässt er sich auch zertifizieren, so dass er mir bald die Kapseln verschreiben kann. Da ich aber nicht so lange warten wollte, habe ich mir einen anderen Arzt aus der Therapeutenliste rausgesucht und bin dort seit Dezember in Behandlung. Der Bluttest ( 22.Tag ) hat folgende Werte ergeben: Östradiol 197,6 pg/ml, Progesteron 0.23 ng/ml, FSH 7,36 IU/l, Testosteron 0,26 ng/ml und Ferritin 65 ng/ml. Die Schilddrüsenwerte waren in Ordnung. Ich habe daraufhin ein Rezept über die Rimkuskapseln mit 80 mg Progesteron bekommen und sollte sie 6-7 Tage vor Regelbeginn je 1 morgens und abends einnehmen. Das habe ich dann jetzt auch das erste Mal gemacht und habe am 7. Tag leichte Blutungen ( sehr leicht ) bekommen. Nun ( endlich ) zu meiner Frage: Da mein Progesteron ja sehr niedrig ist…macht es da nicht Sinn, wenn ich die Kapseln durchnehmen würde ( bis auf eine Pause, falls eine Blutung kommt )???
    Noch eine Frage: ich leide seit ca. 3 Jahren darunter, dass ich morgens nicht wach werde, mich wie betäubt fühle ( obwohl ich genug schlafe ) und nur sehr schwer aufstehen kann…könnte das auch am Progesteronmangel liegen?
    Vielen Dank im Voraus.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Tanja

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Tanja

      nachdem Sie ja nun einen RimkusTherapeuten gefunden haben, sollten Sie sich mit konkreten Fragen an Ihn wenden, er kennt Sie und Ihren Hintergrund und kann das individuell bei Ihnen nötig viel besser einschätzen als ein Fremder (wie ich).

      Ganz grundsätzlich würde ich eine Dosierung von 80mg Progesteron also vollkommen in Ordnung und passend einschätzen (bei einen Blutwert von 0,23 ng/ml erscheint eine Substituion auch dringend nötig). ALlerdings würde ich das Östradiol nicht aus den Augen verlieren, weil 197pg/ml zwar (noch) ein super Wert sind, aber das FSH mit über 7 bereits beginnt anzusteigen (um einen beginnenden Abfall von Östrogen zu kompensieren). Damit deutet sich nach meiner Einschätzung ein zukünftiger Abfall an, dem man mit der zusätzlichen Gabe von etwas Östrogen zuvor kommen könnte.

      Blutungen sind vollkommen NORMAL während des Wechsels (wegen der Wechselhaftigkeit heisst das ja Wechsel)…

      Ich würde die Kapseln nehmen, bis eine „richtige“ (also hellrote) Blutung kommt (Zwischenblutungen zählen nicht!) und dann eine Woche Pause machen, um das Fenster zum Abbluten zu öffnen. Das aber bitte mit Ihrem Arzt abstimmen…

      Morgenmüdigkeit kann sehr viele Ursachen haben, ich würde den Eisenstoffwechsel genau anschauen (Eisen, Ferritin, Transferrin, Transferrinrezeptoren und CRP Wert), die Schilddrüse überprüfen (f-T3, f-T4, TSH und Antikörper) und natürlich eine gründliche Blut-Routine (insbesondere auch mit genauen Leberwerten- Leberschwäche kann müde machen) machen, um einen Überblick zu bekommen, daß alles weitgehend in Ordnung ist.
      Progesteronmangel macht normalerweise eigentlich nicht müde, sondern eine Überdosierung kann müde (und schwindelig) machen…

      HG!
      DDr Beck

  57. Katrin

    Guten Tag,
    ich habe folgende Frage: Gibt es eine Höchstdosis wie zum Beispiel 2 mal Tägl. 1mg Östradiol und 100 mg Progesteron oder kann man da auch noch erhöhen.
    Viele Dank und viele Grüße

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Katrin

      nein, es gibt keine grundsätzliche Höchstdosis, der verschreibende kann die Dosis nach Belieben festlegen.
      ALLERDINGS: ist es nicht sinnvoll, beliebige astronomische Dosierungen zu verordnen.
      In der Praxis haben wir für das Progesteron eine Höchstdosis von ca 200 mg pro Kapsel (mit der Ausnahme von MS Patienten, da gehe ich bis 400mg) und bei Östradiol mache ich die Grenze bei 2,5 mg.

      Auf lange Sicht ist allerdings bei den meisten Frauen eine Dosierung von 2 x (100mg Prog und 1mg Östr) ausreichend, was nicht heisst, daß das nicht individuell auch für längere Zeit höher dosiert werden kann- sofern die Blutspiegelmessungen dies erforderlich machen.

      mfg
      DDr Beck

  58. Amira

    Hallo
    Ich habe eine sehr wichtige frage, ich fange nun mit meinen Studium zum Heilpraktiker an, der Hauptgrund das ich mich zu diesem Studium entschieden habe ist das ich die Dr. Rimkus Methode erlernen möchte und so auch anderen Frauen helfen kann die Probleme mit ihrem hormonhaushalt haben.( da ich selbst 25 Jahre alt ,seit meiner Pubertät mit meinen Hormonen zu kämpfen hatte und mir ärtzte jeglicher Richtung nicht helfen konnten.Bis ich selbst auf die Dr.Rimkus Methode aufmerksam wurde im I net und mich an eine Ärztin aus ihrer Liste gewandt habe, mit erfolg 🙂
    Nun meine Frage
    In welchem Ausmaß ist es mir möglich als anerkannte Heilpraktikerin die Dr. Rimkus Methode anzuwenden also zu behandeln ?
    Kann ich jetzt schon während meiner Ausbildung zum HP ihre Seminare besuchen ?
    Kann ich alle ihre Seminare besuchen uneingeschränkt ?

    Viele liebe Grüße
    Amira

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Amira

      wie schön, daß Sie durch die RimkusMethode eine Besserung/ Heilung erfahren haben- und dass das Sie jetzt motiviert, eine Ausbildung (kein Studium!) zur Heilpraktikerin anzugehen!
      Rechtlich ist die Situation allerdings so, daß die Verschreibung von Hormonen aus rechtlichen Gründen allein Ärzten vorbehalten ist und auch später als fertige Heilpraktikerin KEINE HORMON- REZEPTE selber ausstellen dürfen, sondern dafür immer einen Arzt brauchen. Es empfiehlt sich also zumindest in diesem Punkt eine Zusammenarbeit zu suchen- was ja für beide Seite auch viele weitere Vorteile haben kann…
      Sie dürfen ALLE unsere Seminare besuchen, das haben wir AUSDRÜCKLICH in unsere Statuten so aufgenommen. Und wir haben auch jedesmal 5-6 Heilpraktiker in unseren Seminaren.

      Herzlichen kollegialen Gruß- bis vielleicht demnächst bei einem unserer Seminare!

      Thomas Beck

  59. sf

    wow.!!! das hat jetzt gedauert, sich durch alle Fragen und Antworten durchzuarbeiten. Ich bin Heilpraktikerin in Baden-Baden.
    Vielen, vielen Dank für Ihre geduldigen, einfühlsamen, immer wieder wiederholenden, interessanten und fundierten Antworten und Kommentare. Ich werde Ihre Informationen und diese Seite sehr gerne an meine Patientinnen/Klientinnen weitergeben.Mit herzlichen Grüßen

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo sf

      wow, das freut mich sehr!
      Offensichtlich haben Sie sich inzwischen dermaßen gut fortgebildet, daß Sie manchem Arzt Konkurrenz machen könnten…
      Wie Sie ja gemerkt haben, ist es mir ein Anliegen, die Fragen nicht abzuwimmeln, sondern substantielle und fachlich fundierte Auskunft zu geben.
      Das ist wohl auch deswegen wirklich nötig, weil tatsächlich viele Ärtze über dieses Spezialgebiet (die gynäkologische Endokrinologie) sehr wenige Kenntnisse haben und dann bei Fragen oft unklare oder auch unrichtige Auskunft geben. Zudem ist die RimkusTherapie (leider) bei vielen Ärzten noch nicht wirklich bekannt oder stößt gelegentlich sogar auf Ablehnung. Und das obwohl es eine sehr moderne Behandlungsweise ist, die zudem genau an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann und extrem geringe Nebenwirkungen hat- nachdem ja nur der vorher nachgewiesene Mangel (mit dem „Original“) aufgefüllt wird (=Substitution).

      Um dem Misstand abzuhelfen, daß leider noch immer zuwenige diese Methode kennen, bieten wir Therapeuten IntensivSeminare an, wo an einem bzw zwei Wochenenden im kleinen Kreis erläutert wird, wie diese Methode genau funktioniert.

      Wir freuen uns also wirklich, wenn diese vielen vielen Fragen und Antworten aufmerksam gelesen werden!

      Nachdem ich seit Jahren einmal im Monat für ein Wochenende in Baden Baden eine Zweit- Praxis führe, könnten wir vielleicht auch einmal die Gelegenheit zu einem persönlichen Austausch finden. Falls Sie Interesse haben, einfach mal anrufen und dann einen Termin vereinbaren?

      mfg!
      und guten Erfolg mit Ihren Patienten und Klienten!

      DDr Beck

  60. Bettina Schneider

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck
    Ich bin 50 Jahre alt und spiele mit dem Gedanken die Rimkus Methode auszuprobieren. Ich habe noch 2 Fragen: Hört die Menstruation auch unter Hormongabe irgendwann in den nächsten Jahren auf? Warum muss man die Rimkus Kapseln täglich nehmen und nicht nur in der 2. Zyklushälfte, wie das bei anderen Progesteronpräperaten geraten wird.
    Vielen Dank im Voraus!
    Gruß B. Schneider

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo B. Schneider

      das ist eine sehr gute und interessante Frage. Wenn Sie laufend weiter Hormone zuführen, dann könnte man annehmen, daß Sie damit künstlich und dauerhaft in einem fortpflanzungbereiten Zustand gehalten werden. Das wäre natürlich sehr unnatürlich (was für ein Wortspiel…) und kann nicht Ziel einer ganzheitlichen gesundheitsfördernden Behandlung sein… Also wie ist es dann?
      Interessanterweise hat der weibliche Körper ZWEI voneinander weitgehend unabhängige Mechanismen, eine dauerhafte über den Wechsel hinausreichenden hormonelle Stimulation zurückzufahren:
      1. zum einen natürlich den Hormonabfall durch die Wechseljahre.
      Und hier zunächst den a) Abfall des Progesterons (ca mit Mitte 30 Jahren)- wir nennen das Prae- Menopause. Das zeigt sich durch immer seltenere Eisprünge (Ovulationen), der Arzt spricht dann von anovulatorischem Zyklus. Das ist also eine normaler (altersbedingter) allmählicher Rückgang der Progesteronproduktion.
      in einem zweiten Schritt ca 10-15 Jahre später (also mit ca Ende 40/ Anfang 50) erschöpft sich dann auch die Östrogenproduktion (=Menopause), deren äußeres Zeichen dann das Wegbleiben der Blutung ist – mit den bekannten und häufigen weiteren Symptomen (von Hitzewallungen und Schlafstörungen bis zu Störungen der Hirnleistung).
      Diese Mechanismen sind den meisten Ärzten und den meisten Frauen auch so bekannt.

      ABER es gibt noch einen davon weitgehend unabhängigen Mechanismus: wenn durch eine zB krankheitsbedingte innere Fehlsteuerung (oder durch eine Behandlung) über das o.g. Alter hinweg weiter Hormone gegeben werden, dann fängt dieser zweite Mechanismus. Und zwar gibt es zwei verschiedene Rezeptoren (also Andockstellen für Hormone): Rezeptoren für Östrogene (die u.a. der Neubildung von Gebärmutterschleimhaut dienen) und Rezeptoren für Progesteron (was die Schleimhaut stabil hält). Wenn nun laufend weiter die beiden Hormone zugeführt werden, dann bilden sich die Östrogenrezeptoren allmählich um zu Progesteronrezeptoren! Das heisst, auch wenn weiterhin (über die gesunde Lebensphase hinaus) Östrogen zugeführt werden sollte, wirkt dieses immer weniger an der Gebärmutterschleimhaut- und in der Folge bleiben dann die Blutungen (und die Neubildung von Schleimhaut) allmählich aus…
      FAZIT: Sie können die natürlichen human- identischen auch im höheren Alter weiter einnehmen, die positiven Wirkungen werden den Alterungsprozess verlangsamen und Vitalität und Lebenskraft lange erhalten.

      Und nun zu Ihrer zweiten Frage: Warum muß man die Rimkuskapseln täglich einnehmen und nicht nur in der zweiten Zyklushälfe?
      das liegt daran, daß die RimkusKapseln eben nicht – wie von Ihnen vermutet – nur Progesteron enthalten, sondern in der Regel Progesteron und auch Östrogen (die Entscheidung über die genaue Zusammensetzung obliegt natürlich immer dem verschreibenden Arzt!).
      Damit wird sicher gestellt, daß Sie die beiden notwendigen Sexualhormone auch tatsächlich laufend bekommen. Im Ausnahmefall kann aber die Hormongabe tatsächlich dem zyklischen Hormonverlauf des weiblichen Zyklus nachempfunden werden- und in der ersten Phase nach der Menstruation nur Östrogen gegeben werden (wir nennen das dann die A-Kapsel) und nach dem Eisprung dann die Mischkapsel mit Östrogen und Progesteron (die B-Kapsel).

      Guten Erfolg!

      DDr Beck

  61. Harald

    Sehr geehrte Dr. Beck,

    auf Grund meiner sehr niedrigen Hormonwerte müsste ich einen Therapeuten aufsuchen.
    Leider finde ich keinen entsprechenden Arzt oder Therapeuten in Berlin.
    Hätten Sie vielleicht noch eine Empfehlung, die nicht in der Liste steht?

    Herzlichen Dank

    Mit besten Grüßen

    Harald

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Harald,

      wir haben leider keine „Geheimlisten“ von besonders guten Therapeuten in Berlin.

      Vielleicht mögen Sie einmal Kontakt mit Fr. Dr. Christiane Peters in der Mommsenstraße aufnehmen?
      Sie ist meine Co Referentin beim Aufbauseminar und von Ihrer Ausbildung her gynäkologische Endokrinologin (deswegen haben Sie als Mann diese Kollegin vielleicht nicht näher angeschaut).
      Falls Fr Dr Peters als Frauenärztin Sie als Mann nicht behandelt, dann könnte Sie IHnen vielleicht einen anderen Kollegen empfehlen…

      Guten Erfolg!
      DDr Beck

    • Christiane

      Sehr geehrter H
      err Dr. Beck,
      ich nehme täglich 1mg Östradiol und 100 mg Progesteron ein. Nach 6 Wochen ergab eine Analyse 32,5 pg/ml Östradiol und 11,5 ng/ml Progesteron. Der Östronwert ist aber laut Labor erhöht 284,6pg/ml. Referenzwert des Labors <80,00. Meine Ärztin meint dieser Wert ist unbedenklich. Was meinen Sie dazu? Kann ich die Kapseln ohne Probleme weiternehmen?
      Vielen Dank für Ihre Antwort.
      Christiane

      • Dr. Dr. med. Thomas Beck

        Hallo Christiane

        nachdem Ärzten aus guten rechtlichen Gründen verboten ist, Ihnen unbekannte Personen ärztlich zu beraten oder gar zu behandeln, kann ich Ihre Frage nicht seriös beantworten.

        Ganz grundsätzlich gilt aber, daß der Zielbereich für Östradiol 120-180pg/ml und für Progesteron 10-30ng/ml ist.
        Sie können damit Ihre eigenen Werte selber einordnen und also auch ableiten, was davon schon sehr schön im Zielbereich angekommen ist, und was bei der nächsten Verordnung wohl etwas erhöht werden sollte.

        (Die üblichen Laborreferenzwerte sind hierbei meist wenig hilfreich, weil in der Regel damit eine statistische Normalverteilung abgebildet wird, die aber ja nur den bekannten altersbedingten Mangel beschreibt.)

        Östron (=E3) gehört bei uns nicht zu den routinemäßig bestimmten Sexualhormonwerten, weil das für die hier geübte HormonTherapie nach Rimkus wenig Bedeutung hat, es liegt in deutlich geringerer Menge vor als Östradiol (E2) und ist auch deutlich weniger wirksam. Wir verstehen Östron als eine Art wenig aktives Speicherhormon, vielleicht in dem Sinn wie eine volle Kühltruhe zwar Essensvorräte speichert. Damit ist aber noch lange nicht gesagt, daß auch tatsächlich ausreichend Essen auf den Tisch kommt…
        Insofern würden wir einen von Ihrem Labor als erhöht eingestuften Östronwert weniger in den Vordergrund stellen und die Behandlung nach den üblichen Regeln ruhig fortführen (Bestimmung der Blutspiegel der Hormone alle 3 Monate – um den 21. Zyklustag – mit ggf. nötiger laufender Anpassung der Hormondosierung).
        Sie können dann regelmäßig beobachten, wie auf lange Sicht auch das Östron allmählich sinkt…

        Guten Erfolg!

        DDr Beck

  62. Maria Kneißl

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,
    die 17jährige Tochter einer Freundin leidet seit ca. 1,5 Jahren an Depressionen, die sie in ihrem Alltag massiv beeinträchtigen. Trotz einer Psychotherapie hat sich bis jetzt noch keine Besserung eingestellt, im Gegenteil, es scheint als ob ihr psychsicher Zustand immer labiler wird.
    Meine Frage wäre, ob es Sinn macht hier einen Hormonstatus zu erstellen und bei einem evt. Ungleichgewicht dieses mit Rimkuskps. zu behandeln?
    Danke für Ihre Informationen hierzu.
    Maria Kneißl

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      unbedingt!
      allerdings hängt nicht immer alles in den Sexualhormonen und im Alter von 17 Jahren können diese noch erheblich schwanken.
      Ich würde also empfehlen, zur Sicherheit noch einige andere mögliche Ursachen auszuschliessen (zB einen Eisenmangel oder eine Schilddrüsenerkrankung u.ä…).
      Wenn das aber alles in Ordnung ist und wenn die Hormone zu niedrig sind, dann können wir das sehr elegant für die Phase des Mangels ergänzen und wenn dann die eigene Produktion rauf geht (was das Ziel der Behandlung ist), dann reduzieren wir die Unterstützung einfach entsprechend bis wir dann ganz darauf verzichten können.

      mfg

      DDr Beck

  63. Dr. R.König

    Guten Dank,
    Danke für Ihre Antworten. Was halten Sie von einer Prophalaxe des PC durch Finasterid.? Ist ja in Studien nachgewiesen, dass es die Inzidenz des PC deutlich senkt.Gibt es hier vielleicht Interessen aus Kostengründen eine Verbreitung dieser Therapie zumindest zu verzögern oder sprechen andere Gründe gegen eine weitverbreitete Prophylaxe mit Finasterid.
    Grüsse R.König

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Ich würde mich auf die Substitution mit Progesteron und Östradiol konzentieren.
      Bei Betrachtung der Menschheitsgeschichte (2-3 Millionen Jahre) würde ich der Natur einen gewissen Vorsprung einräumen, wie solche Hormone am Besten einzustellen sind.
      Wir dürfen das insbesondere deswegen tun, weil zum einen Progesteron ja der Vorläufer von Testosteron ist (und also Testo ansteigen wird, wenn Progesteron lange genug in ausreichender Menge vorliegt – und die Umwandlungs-Enzyme noch nicht vollkommen eingeschlafen sind).
      Und zum anderen weil die Beobachtung und Behandlung von vielen vielen Tausend Patienten dieses theoretischen Überlegungen genau so bestätigt hat…

      mfg

      DDr Beck

  64. Christiane Höfers

    Guten Tag! Ich nehme seit 6 Wochen 1mg Östradiol und 100 mg Progesteron ein. Die Überprüfung im Blut ergab 32,5pg/ml Östradiol und 11,5ng/ml Progesteron. Der Östronwert liegt bei 284,6pg/ml und ist damit laut Labor Dr. Kirkamm (Ganzimmun) erhöht (Referenzbereich <80). Hohe Östronwerte erhöhen laut Labor das Risiko für Endometriumentartungen. Wie schätzen Sie diesen Wert ein?
    Vielen Dank für Ihre Auskunft!
    Christiane

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Christiane

      die von Ihnen genannten Werte sind offensichtlich noch lange nicht im Zielbereich (Östradiol: 120-180pg/ml und Progesteron 10-30ng/ml). Dh Sie sind noch ein erhebliches Stück von einer ausreichenden Substitution entfernt.

      Der Östronwert hat hierbei für uns weniger Bedeutung: vielleicht so ähnlich wie die Füllung der Kühltruhe noch lange nichts darüber aussagt, ob Sie genug essen…
      Ich würde dem also aktuell weniger Bedeutung zumessen, sondern mich auf die wirlich wichtige Einstellung von Östradiol und Progesteron konzentieren.

      MFG

      DDr Beck

  65. Sonja

    Guten Tag Herr Dr. Beck,
    ich nehme nun seit drei Monaten nach einer Hormonbestimmung am 21. Zyklustag bei einer bei Ihnen gelisteten Frauenärztin Hormonkapseln mit 60 mg Progesteron (ab 12. Zyklustag). Leider haben sich meine Beschwerden (PMS, psychische Verstimmungen, Müdigkeit/Erschöpfung, Blähbauch, Brustschmerzen, Libidoverlust, Gereiztheit, Gewichtszunahme, aufgeschwemmt/Wassereinlagerungen) nicht verbessert, sondern sind eher schlimmer geworden. Nun wurde wieder der Hormonspiegel am 21. Zyklustag gemessen (Zyklus bei mir 22 bis max. 24 Tage) und die Frauenärztin meinte, meine Werte haben sich nach drei Monaten nicht verändert im Vergleich zur ersten Blutabnahme. Sie meinte erst, ich solle es mal mit einer Erhöhung der Dosis versuchen (80 mg Progesteron und 0,02 mg Östrogen). Als ich dann noch erwähnte, dass ich kurz nach Einnahme einer Kapsel merke, dass ich sehr gereizt bin, meinte sie, wir könnten es mal mit 5%igem Progesterongel versuchen, da dies flexibler aufzutragen ist. Was meinen Sie dazu?
    Viele Grüße
    Sonja

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Sonja

      Die Idee der Dosiserhöhung wäre auch aus meiner Sicht richtig!
      Allerdings ist die Idee, daß Hormon-Cremes angeblich besser wirken sollen, eine befremdliche Aussage der Kollegin. Wenn Sie mir (praxisteam@beckdoc.de) den Namen mitteilen, werden wir mal nachfragen, was es damit auf sich hat.
      Es trifft NICHT zu, daß die Cremes besser aufgenommen würden- im Gegenteil: die Rimkus- Kapseln wirken deutlich besser!

      Die Gabe von 0,02 mg Östradiol (sofern das kein Übertragungsfehler ist) ist für eine Frau viel zu niedrig, auch für einen Mann wäre es viel zu wenig!
      Normal für Frauen sind Dosierungen von 0,5mg Östradiol oder höher..

      Insofern sieht das für mich eher nach einer nicht ausreichenden Hormonbehandlung aus (was auch Ihre Symptome sehr gut erklären würde)!

      mfg

      DDr Beck

  66. Karl-Heinz

    Hallo Herr Dr. Beck !
    Bei mir wurde ein Prostatacarcino festgestellt:
    MRT-Fussions-Biobsie mit 14 Stanzen
    1 Stanze positiv mit 10%
    PSA-Wert ca 11
    Glearson Score: 6 (3+3)
    T1c
    Alter 64
    Möchte Active Surveillance (AS) praktizieren
    Mein Urologe rät zur Prostatektomie.
    Kann man PSA-Werte und/oder Rahmenbedingungen der AS durch Progesteron
    positiv beeinflussen?
    Vielen Dank für Ihre Einschätzung.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Karl-Heinz,

      das ist eine gute und sehr wichtige Frage!
      Wir hatten im Herbst 2012 den weltweit ersten Kongress zum Thema naturidentische Hormone hier in München und da sprach eine Referentin zum Thema: „Progesteron: das Schutzhormon für den Mann“.
      Wir können also wohl sehr klar sagen, daß Progesteron eine Vielzahl von günstigen Wirkungen beim Mann entfaltet, nicht zuletzt für die Prostata!
      Natürlich können wir damit KEIN bestehendes PROSTATA-KARZINOM HEILEN!!! Aber wir können die Wahrscheinlichkeit vermindern, daß wieder eines auftaucht (also daß es zu Rezidiven kommt) – ganz abgesehen von den günstigen Wirkungen auf das Herzkreislaufsystem, Verringerung von Schlaganfällen, Erhöhung der Leistungskraft und Belastbarkeit und Verbesserung der Zellregeneration

      Die richtige Vorgehensweise ist: zunächst die Bestimmung der tatsächlichen Hormonlevels im Blut (mit einer einfachen Blutabnahme) und Vergleich Ihrer tatsächlichen Werte mit dem Zielbereich nach Dr. Rimkus.
      Und wenn sich herausstellt, daß Ihre Werte zu niedrig sind (was mit 64 Jahren eigentlich immer der Fall ist), dann Ergänzung der fehlenden Hormone (=Substitution) durch die RimkusKapseln mit natürlichen human-identischen Hormonen.

      Im Weiteren dann in Abständen von 3 Monaten laufende Kontrolle der Dosierung (und ggf Anpassung), bis Sie nachweislich in den grünen Bereich gekommen sind.
      Dann Kontrollen alle 6 Monate!
      Die Blutkontrollen kann jeder Arzt (auch zusammen mit dem PSA Wert) durchführen!

      Für die Behandlung mit naturidentischen Hormonen ist allerdings eine grundlegende Schulung sehr sinnvoll, entsprechend ausgebildete Ärzte finden Sie unter:
      http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste

      mfg – und guten Erfolg!
      DDr Beck

  67. Dr. R. König

    Lässt sich mit der von Ihnen praktizierten natürlichen Progesterontherapie die Inzidenz des Prostatacarcinomes beim Mann senken im Sinne einer Prophylaxe mit Progesteron.
    Danke für Ihre Antwort,
    MfG R.König

      • Dr. R.König

        Gibt es dazu Untersuchungen bzw.Studien .Welche Zeiträume überblicken Sie bei denen Männer über Jahre mit natürlichem Progesteron behandelt wurden.
        Danke, MfG, R.könig

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          Hallo Hr. König

          Der längstbehandelte Mann ist Dr Rimkus selber, er ist jetzt 75 Jahre alt und macht die Therapie seit 30 Jahren.
          Statistische Untersuchungen wären sehr sehr wünschenswert, nur wer macht das?
          Wir haben schon bei diversen Universitäten angefragt, u.a. beim Lehrstuhl Dr Melchart in München, es besteht einfach kein Interesse…

          mfg

          DDr Beck

  68. Brigitte

    Hallo,
    Eine Frage zum Zeitpunkt der Blutentnahme zur Hormonbestimmung. Vor kurzem ist bei mir das pco syndrom diagnostiziert worden(seit 2 jahren bestehende amenhorroe, zuvor 3 jahre depotspritze sayana, auch in dieser zeit keine Menstruation)als lösung für dieses Krankheitsbild hat mir meine Frauenärztin die Pille (enriqa) verordnet, womit ich alles andere als zufrieden bin,bei Kinderwunsch in einigen Monaten,nicht das Mittel der wahl, oder? Kurzum ich bin auf diese Seite gestoßen, lese gerade das Buch von dr. Rimkus und habe bald einen Termin bei einer Ärztin aus der liste. Jetzt frage ich mich, ob ich trotz derzeitiger Einnahme von enriqa meinen Hormonspiegel im blut bestimmen lassen kann oder soll ich die pille erst absetzen?
    Vielen vielen dank für Ihre Antwort!
    Grüsse Brigitte

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Brigitte
      Am Besten waere es natürlich, wenn Sie Ihre Ärztin fragen, bei der Sie den Termin haben.
      Ganz grundsätzlich ist es immer besser, saubere – also unverfälschte – Blutwerte zu haben. Aber die xeno- Hormone (also die synthetischen) zeigen sich sowieso nicht in den üblichen Hormon- Messungen und deswegen kommt es nicht darauf an, dass Sie keine Hormone einnehmen.
      Sie koennen also ganz beruhigt Ihren Termin wahrnehmen während Sie die „Pille“ weiter einnehmen. In der Regel setzt man dann die Pille an dem Tag ab, an dem die Rimkus kapseln von der Apotheke geliefert werden.
      Besten Gruß
      DDr Beck

  69. Isa

    Guten Abend Herr Dr. Dr. Beck,

    ist es auch möglich, die Rimkus Kapseln vaginal einzunehmen?

    Ich nehme 1 x täglich eine Rimkuskapsel mit 1mg Estradiol & 100mg Progesteron und habe das Gefühl, dass die Dosis bei oraler Einnahme zu niedrig ist. Am Anfang habe ich die Kapseln 2 x am Tag genommen, diese Dosis war aber viel zu hoch, da ich stark allergisch reagiert habe.
    Vielleicht können Sie mir weiterhelfen?
    Freundliche Grüße
    Isa

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Isa

      die RimkusKapseln sind für die ORALE Einnahme (also zum Schlucken) gemacht, eine vaginale Applikation ist nicht sinnvoll.

      Eine allergische Reaktion ist bisher noch nicht aufgetreten und kann auch nicht auftreten, weil die Inhaltsstoffe keine Allergien auslösen können: natürliches humanidentisches Östrogen/ und Progesteron (kann keine ALlergien auslösen, weil dann ja alle in der Pupbertät gegen die eigenen Hormone allergisch werden würden, was mit dem Leben nicht vereinbar ist).
      Zudem noch Zinkgluconat und Kupfergluconat, sowie Olivenöl… auch hier gibt es so gut wie keine Allergien…

      Also ich würde Ihnen sehr empfehlen, mit Ihrem RimkusArzt Kontakt aufzunehmen und die Sache vertrauensvoll zu besprechen!

      Eine Dosierung von 1 mg Östradiol und 100 mg Progesteron ist zwar möglich, aber zum Einstieg meist zu hoch (bei ZWEI-MALIGER TÄGLICHER EINNAHME!). Deshalb verwenden wir normalerweise eine deutliche niedrigere Einstiegsdosis (zB 70 mg Prog und 0,6 mg Östradiol).

      Natürlich kann im begründeten Einzelfall auch eine andere Dosierung zum Einstieg gewählt werden, das ist dann aber eine Einzelfallentscheidung, die Ihrem Rimkus-Arzt vorbehalten ist, der Sie und Ihre Krankengeschichte kennt und weiß, worauf es bei Ihnen ankommt.

      Wenn die Dosis also richtig gewählt ist, die Anamnese „stimmt“ und wenn die entsprechenden Blutwerte bestimmt wurden und diese „passen“ – und wenn der RimkusArzt das dann richtig macht, dann ist das eine weitgehend nebenwirkungsfreie Therapie… wie wir bei vielen vielen tausend Männern und Frauen laufend sehen können…

      Guten Erfolg!

      DDr Beck

  70. Mira Jüds

    Guten Tag Dr. Beck,

    gibt es bei Ihrer alternativen Hormontherapie Erfahrungen und Erfolge bei schlanken PCO Frauen ohne Insulinresistenz ? Gibt es einen Zusammenhang zur MTHFR -Gen Mutation 677 C-T und PCO?
    Ich finde leider in Braunschweig keinen Therapeuten oder Arzt, der ihre Methode kennt oder unterstützt.
    Ich habe mich daher an die Hormonselbsthilfe von Frau Buchner gewandt, die ähnlich therapiert aber tatsächlich im Speichel bestimmte Hormone nimmt und mit Cremes und Ernährung ausgleicht.

    Über eine Antwort würde ich mich freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mira

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo MIra

      sie haben schon die wesentlichen Unterschiede von Fr. Buchners Hormon-Selbsthilfe und unserem Hormon-Netzwerk beschrieben: Speichelmessung (und nicht Messung im Blut) und die Empfehlung Cremes zu verwenden (und nicht Kapseln wie bei uns).
      Nähere Begründungen, warum wir das so besser finden und auch bessere Erfolge haben, können Sie auf den Seiten und vor allem bei unter den FAQ nachlesen.

      Ja, wir haben viele schlanke Frauen, auch mit PCO (was offensichtlich bei diesem Frauentypus häufiger auftritt).
      Und auch manche unserer Patientinnen haben einen Homoysteinmangel (der in Zusammenhang stehen kann mit MTHFR– Gen Mutation 677 C-T).

      Eine Liste unserer qualifizierten Therapeuten finden Sie unter http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste

      Falls Sie überlegen sollten, zu mir zu kommen, wären die nächsten Termin ab Februar 2015.
      Bitte bei einer Terminvereinbarung sagen, ob für München oder für Baden Baden: 0700/ 3737 2325 (Ortsgespräch).

      mfg

      DDr Beck

  71. Friederike Retzlaff

    Sehr geehrter Herr Dr. Dr. med Thomas Beck, ich würde Ihnen bezüglich der Hormontherapie nach Rimkus eine Frage stellen, die ich hier nicht finde. Ich möchte sie aber nicht veröffentlichen. Wie kann ich mit Ihnen in Kontakt treten?
    Liebe Grüße
    Frieda

  72. Bettina

    Hallo, ich bin 49 Jahre alt und musste mir aufgrund von Myomen und einer stark vergrößerten Gebärmutter diese vor 5 Jahren entfernen lassen. Ich creme seit gut 3 Jahren täglich 5,0 mg Progestogel und Estreva 0,1 % Gel 0,516 mg (Estradiolhemihydrat). Zu welchem Zeitpunkt müßte ich meinen Hormonspiegel untersuchen lassen???? Könnten Sie mir etwas über die genau Zusammensetzung der Kapsel sagen? Ich habe eine Histaminintoleranz, eine Glutenintoleranz, sowie noch etliches anderes worauf ich stark reagiere.
    Vielen Dank im Voraus, Bettina

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Bettina

      es tut mir leid, dass Sie sich die Gebärmutter wegen Myomen haben entfernen lassen, aber ab einer bestimmten Größe gehen die Myome nicht mehr von selber zurück und dann bleibt eben kein anderer Weg.
      Mit der Gebärmutterentfernung ist aber NICHT notwendigerweise auch ein Abfall der Hormone verbunden, weil die Gebärmutter allein entfernt werden kann, bei Belassung der Ovarien (Eierstöcke). Diese können dann oft noch für einige Zeit Hormone herstellen…
      In Ihrem Fall ist mir nun nicht klar, ob Sie eine Total- OP hatten (Ihre mail klingt danach), ob also auch die Ovarien entfernt wurden – oder wirklich nur die Gebärmutter.

      Jedenfalls ist eine Untersuchung der Hormonspiegel im Blut grundsätzlich eigentlich eine gute Idee… Aber Sie haben aktuell ein Problem, weil Sie zumindest mit dem Estreva-Gel (Östradiol- HemiHydrat) ein synthetisches Östrogen einnehmen, das wir im Blut nicht richtig nachweisen können. Insofern könnte das also bei der Messung ein Problem machen.

      HormonCremes/ Gels empfehlen wir nicht, da diese in der Regel nicht ausreichen, um einen genügend hohen Hormonspiegel zu erreichen- dies ist normalerweise durch eine Blutspiegelbestimmung leicht nachzuweisen.

      Der richtige Zeitpunkt wäre normalerweise der 21. Zyklustag, nachdem Sie aber ja keine Blutungen mehr haben (Entfernung des Uterus) kann die Messung an jedem beliebigen Tag durchgeführt werden.

      Die Rimkus (R) Kapseln enthalten ausschliesslich das, was der Rimkus Arzt auf das Rezept schreibt: Progesteron, Östradiol, Zinkglukonat, Kupferglukonat und Olivenöl; ggf auch Vitamin D 3 (Cholecalziferol): Lösungsmittel ist Olivenöl. Die Kapseln können auf Wunsch auch als gelatinefreie Zellulose- Kapseln hergestellt.

      mfg

      DDr Beck

  73. Rosi

    Hallo ganz liebe Grüße und jetzt meine Frage:
    Im Alter von 20 Jahren wurde mir beide Eierstöcke entfernt. Ich bekam dann 31 Jahre die Pille gegen meine größten Beschwerden verordnet. Dann erfuhr ich von den bioidentischen Hormonen und sucht mir einen entsprechenden Therapeuten, leider in 280 km Entfernung.
    Das lief alles recht gut und ich hatte schon nach kurzer Behandlung positive Erfolge zu verzeichnen.
    Dann erfuhr ich aus Ihrer Therapeutenliste, daß ganz in der Nähe meines Wohnortes nunmehr auch eine Ärztin nach Dr. Rimkus arbeitet.
    Nach einer Blutuntersuchung bekam ich die Auswertung von ihr mit dem Ergebnis, daß ich einen erheblichen Progesteronmangel habe. (5,18ng/ml)
    Mir wurden daraufhin Kapseln mit der Grundzusammensetzung von 100mg Progesteron und 0,8mg Estradiol verordnet. Diese sollte ich dann 2 mal täglich einnehmen.
    Daraufhin ging es mir immer schlechter. Ich leide seitdem wieder an Schlaflosigkeit, sehr starke innere Unruhe, Herzstolpern, vermehrte Akne im Gesicht und vielen Andere mehr. Ich habe die Kapseln nach nur 1 Woche Einnahme abgesetzt, aber die Beschwerden bleiben und ich habe das Gefühl, sie verstärken sich von Tag zu Tag. Die Ärztin konnte mir dazu leider keinen Rat geben.
    Ich bin daraufhin zu dem Arzt gefahren, bei dem ich zuerst in Behandlung war und dieser hat festgestellt, daß ich einen viel zu hohen Progesteronspiegel habe.(22ng/ml) Das ist für mich schon etwas seltsam, da zwischen beiden Blutuntersuchungen nur knapp 3 Wochen vergangen waren.
    Ich bekam nun eine Creme mit folgendem Inhalt: Progesteron 7%, Biestrogen 1%,DHEA 1%,Pregnenolon 1%.
    Nichts hilft und ich hab im Moment den Glauben an die Behandlung verloren. Mental bin ich im Moment am Ende. Ich schaffe es gerade noch mich so über den Tag und die Nacht zu bringen, aber Lebensqualität ist das keine mehr.
    Was können Sie mir raten, was ich tun soll? Ich kann mir doch nicht noch einen Therapeuten suchen, das ist ja auch alles eine Kostenfrage.
    Vielen, vielen Dank
    und ganz lieben Gruß

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Rosi

      unser Zielbereich für Progesteron ist 10-30 ng/ml und für Östradiol 120 bis 180 pg/ml (gemessen um den 21 Zyklustag).
      Damit wäre ein Progesteronspiegel von 22 ng/ml genau richtig – also mittendrin im grünen Bereich!

      Allerdings kann ich trotz dieser Werte Ihre Situation nicht richtig beurteilen, weil ich Sie und Ihren gesundheitlichen Hintergrund nicht kenne, was aber Voraussetzung für eine ordentliche Beratung und Behandlung wäre.
      Deshalb ist es prinzipiell denkbar, daß trotz eines aus unserer Sicht guten Hormonwerts dennoch die Therapie nicht passt, das kann ich aber so nicht wirklich beurteilen.

      Allerdings scheint mir der Wechsel zu einer Creme als HormonTherapie weniger sinnvoll, nachdem die darin enthaltenen Inhaltsstoffe erst durch die Haut hindurch müssen (die wie ein Filter wirkt) – wie wir wissen – versucht die Kosmetikindustrie das seit Jahren, mit wenig Erfolg!

      Schlaflosigkeit und Unruhe sind häufig Zeichen von Progesteron- Mangel, Akne weist auf einen Östrogenmangel hin: also würde hier die Zufuhr von Sexualhormonen der richtige Ansatz sein…

      ALSO: aus unserer Sicht wäre der erste Ansatz (HormonKapseln) vom Prinzip her richtig. Allerdings scheint die Anfangsdosis vielleicht etwas hoch gewählt. Zum Einstieg sollte man meist eine niedrigere Einstiegsdosis wählen, damit Sie nicht gleich mit Hormonen überschwemmt werden und damit der Körper sich allmählich daran gewöhnen kann, dass nun wieder eine ordentliche Versorgung kommt – aber das kann natürlich Ihr behandelnder Arzt besser beurteilen.
      Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt, ob er Ihnen nicht eine Startdosis mit einer etwas geringeren Dosierung machen kann (zB 60mg oder 70mg Progesteron und 0,5mg oder 0,6mg Östadiol).

      SEHR WICHTIG: die Kapseln sollten von einer ZERTIFIZIERTEN Apotheke hergestellt werden, nur dort haben Sie die Sicherheit!

      Guten Erfolg!

      DDr Beck

  74. Maike

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

    Ihre Ratschläge u. Anregungen sind immer sehr hilfreich u. ich lese hier immer interessiert mit. Es ist mir aber trotzdem ein Anliegen mein persönliches Fazit nach über 4 Jahren Therapie mit der Rimkuskapsel hier zu beschreiben: Am Anfang war alles super u. die Hitzewallungen waren verschwunden. Doch leider hielt dieser Zustand nie lange an und die Dosis musste im Laufe der Jahre immer erhöht werden. Hormontest wurden immer gemacht u. da hat sich nie viel verändert. Mittlerweile bin ich bei 1,5mg Österadiol + 150mg Progesteron. Am Tage ist alles super aber nachts schwitze ich wie gehabt. Ich glaube nun folgendes. Entweder ist in den Kaspeln nicht das enthalten was drin sein sollte oder aber die Hormone können scheinbar bei mir nicht so verwertet werden wie sie angeblich wirken sollten. Das ganze ist doch eigentlich sehr enttäuschend.
    Freundlicher Gruß

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Maike

      Vielen Dank für Ihre Hinweise und Rückmeldung. Nachdem ich Sie und Ihren Fall aber nicht kenne, kann ich nicht genau sagen, was bei Ihnen falsch gelaufen ist.
      Sie schreiben, daß die Dosierung immer wieder angepasst wurde (was völlig normal und üblich ist), aber daß die Wirkung „nie richtig anhielt“.

      Stutzig macht mich allerding Ihre Bemerkung: „Hormontests wurden immer gemacht, aber da hat sich nie viel verändert…“
      Zum einen kenne ich weder Ihre genauen Werte, noch kenne ich die Art des Tests: also ob im Speichel oder im Blut? und auch nicht den Zeitpunkt, also um den 21 Zyklustag (was richtig wäre) oder zu einem anderen Zeitpunkt… und ich weiß auch nicht, ob bei Ihnen ggf eine gynäkologische Vorgeschichte vorlag, wie zB Zysten, Myome oder eine Follikelpersistenz- oder gar ob Sie vielleicht operiert wurden…
      Vielleicht haben Sie auch keine Kapseln genommen, sondern Cremes verwendet (was nicht die richtige RimkusTherapie gewesen wäre!)
      Ich weiß auch nicht, wie qualifiziert der Kollege/ die Kollegin ist, der Sie behandelt – und ob es überhaupt ein Therapeut aus unserer Liste ist?

      Aber nehmen wir einmal an, daß alles regelrecht gewesen wäre. Dann stellt sich die Frage, was bei Ihnen passiert sein könnte: für mich fühlt sich das so an, als ob Ihre Dosierung zwar erhöht wurde, Sie aber bisher nachts noch nicht in den grünen ZielKorridor hineingekommen waren. Vielleicht haben Sie die Kapseln auch nicht morgens UND abends eingenommen?
      Wenn Sie schreiben, daß tagsüber alles super ist, aber daß Sie nachts schwitzen, dann heisst das doch, dass tagsüber die Hormone in wohl weitgehend in Ordnung sind, aber in der Nacht nicht. Wenn Sie also morgens und abends jeweils eine Rimkuskapsel einnehmen und die Symptome trotzdem nicht besser werden, dann könnte Ihr RimkusTherapeut zB. morgens und vor allem abends eine andere Dosierung wählen, so daß Sie dann zwei verschiedene Kapseln hätten (A-Kps und B-Kps).

      Das sollte Ihr Therapeut mit Ihnen ausführlich besprechen und dann die Einnahme/ Verordnung entsprechend anpassen.

      Wir haben jedenfalls in den allermeisten Fällen sehr guten Erfolg, wenn die Methode richtig angewendet wird. Deswegen würde ich Ihnen schon empfehlen, das nochmals zu versuchen. Ihre Symptome sind jedenfalls sehr untypisch- denn entweder die Methode schlägt an, dann geht es tags und nachts besser – oder eben nicht, dann geht es aber auch tags und nachts nicht besser…

      Falls Sie nicht weiter kommen, könnten Sie sich auch einen Termin bei mir in München oder Baden Baden geben lassen:
      0700/ drdr beck (bzw 0700/ 3737 2325) oder per mail: praxisteam@beckdoc.de

      ALLES GUTE!

      DDr Beck

  75. Barbara Brodbeck-Fantacci

    Sehr geehrter Dr. Beck,
    Ich bin 54 Jahre alt und seit 6 Jahren in Menopause, nehme seit ca 5 Jahren 100mg Progesteron mikronisiert ein ( nach Dr. Lee). Ich habe eine starke familiäre Vorbelastung was kardiovaskuläre Krankheiten angeht:
    Bruder mit 44 Jahren Herzinfarkt,
    Mutter mit 77 Jahren Herzinfarkt,
    Tante A mütterlicherseits mit 64 Jahren an Herzinfarkt verstorben,
    Tante B mütterlicherseits Herzinfarkt mit ca 72 Jahren,
    Tante C mütterlicherseits mit ca 80 Iktus,
    Großmutter mütterlicherseits mit 84 an Intus verstorben.
    Ich bin selber Ärztin und habe gelernt, daß man eine HRT gleich nach Menopausenbeginn anfangen sollte da es sonst nicht vor kardiovaskuläre Krankheiten schützt im Gegenteil ( erhöhte Thrombose- und Iktusgefahr, wegen schon fortgeschrittener Arteriosklerose..)
    Ich würde gerne die richtige RIMKUS Therapie ( Oestrogen + Progesteron) beginnen. Meine Frage an Sie ist : kann ich das jetzt noch machen – nach 6 Jahren Menopause, mit meiner familiären Vorbelastung?
    Sehr freundliche Grüße

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Sehr geehrte Kollegin

      ja Sie können – und Sie sollten, weil Sie damit die best-mögliche HormonVersorgung bekommen würden…
      Was gestört ist, kommt damit wieder ins Gleichgewicht, was zerstört ist, können die Hormone abmildern, aber eine „restitutio ad integrum“ gelingt da leider nicht mehr.

      Dies sage ich unter dem generellen Vorbehalt, dass ich Sie und Ihre Krankengeschichte (Anamnese) NICHT kenne.
      Da Sie Kollegin sind, wissen Sie natürlich, daß ich keine individuellen Beratungen oder gar Behandlungen bei mir unbekannten Personen machen darf… es handelt sich also um einen Hinweis unter Kollegen!

      Ich würde Ihnen konkret sehr ans Herz legen, daß Sie eines unserer Intensiv-Seminare besuchen, das nächste in München am Ende dieses Monats ist inzwischen ausgebucht.
      Das nächste Seminar mit freien Plätzen ist in Frankfurt Ende Januar 2015. Hier finden Sie den link http://www.hormon-netzwerk.de/IntensivSeminare

      Bis bald (vielleicht einmal bei einem Seminar?)

      mit bestem kollegialen Gruß

      thomas beck

  76. Moni

    Hallo Dr. Beck ich nehme ja die Rimkus kapseln mit Östrogen, Progesteron, Zink, Kupfer und Vitamin D . Aber so richtig wirken tun sie leider noch nicht . Ich habe jetzt meine Ärztin darauf angesprochen ob ich nicht noch was dazu nehmen könnte . Wie zb. DHEA Testosteron und 5 HTP wegen meiner Verstimmungen bis hin zu Mittelstarken Depressionen und starker Erschöpfung .
    Aber meine Ärztin sieht darin keinen sinn sie meint das würde in meinen Alter ( 57) sowieso nichts bringen ausser nebenwirkungen . Ich frage mich echt warum sollche Ärzte überhaupt mit Rimkus arbeiten wenn sie immer nur Negativ darüber reden . Sie hatte mir auch bevor ich entlich mal Die kapseln hatte davor abgeraten . Ich sollte lieber richtige Hormone nehmen . Was ist das für eine aussagen.

    Haben Sie einen Rat .
    Vielen Dank
    MFG Monika

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Monika,

      da kann ich Ihnen nur zustimmen!

      Das ist auch der Grund, warum wir eine Liste von qualifizierten Therapeuten führen, die persönlich von Dr. Rimkus und von mir in die Therapie eingeführt werden – und zwar nicht in großen Vorträgen, sondern in kleinen IntensivSeminaren, wo jeder alles fragen kann…

      Wenn Ihre Behandlerin allerdings auf unserer Liste stehen sollte und trotzdem solche Aussagen macht, dann bitte ich Sie um Angabe des Namens, damit wir Rücksprache mit der Arztkollegin halten können und klären können, ob die Dame weiterhin bei uns gelistet werden sollte.

      mfg

      DDr Beck

  77. Sunshine

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck, sehr geehrter Herr Dr. Rimkus,

    seit 2012 nehme ich (41 Jahre) aufgrund meines durch Laborwerte nachgewiesenen Östrogen- und Progesteronmangels die Rimkus-Kapseln. Vorher hatte ich seit 1999 wegen dieser Hormonstörung (mit Akne und Hirsutismus, auch Osteopenie wurde schließlich festgestellt) die Diane 35 eingenommen, ohne dass damals eine Hormonmessung durchgeführt worden war. Zur Zeit der „Diane 35“ hatte ich chronische Migräne, zuletzt fast täglich (ich war arbeitsunfähig), eine Fettleber und einen Gallenstein (Gallenblasen-OP 2012). Seit der Rimkus-Kapsel-Einnahme hat sich die Migräne sehr verbessert, und auch die Leber ist nicht mehr vergrößert.

    Nun möchte die Beihilfe die Rimkus-Kapseln nicht mehr zahlen, nachdem sie sie ein Jahr lang erstattet hatte. Begründung: medizinisch nicht notwendig, und selbst wenn eine Hormonbehandlung medizinisch notwendig wäre, würde man nur die Standardtherapie mit „natürlichem Östrogen“ in diversen Präparaten, z.B. Gynokadin oder Utrogest, erstatten. (im übrigen: Diane 35 hatte die Beihilfe stets wegen der medizinischen Indikation erstattet.) Gynokadin und Utrogest weisen aber laut Medikamenteninfo auch wieder Migräne und Kopfschmerzen als häufige Nebenwirkungen auf. Zwischenzeitlich hatte ich versuchsweise das Präparat „Lafamme“ verschrieben bekommen, aber davon u.a. nahezu tägliche Migräne und Kopfschmerzen bekommen. Daher habe ich wieder zu den Rimkus-Kapseln gewechselt, und die Migräne ist wieder viel besser geworden.

    Da ich gegen die Beihilfe klagen möchte, wollte ich Sie fragen, ob es Studien oder Informationen, Links etc. (abgesehen von dem Buch, welches ich besitze) gibt, die die Wirksamkeit der Rimkus-Methode beweisen, irgendwelche Informationen, die man vor Gericht vortragen könnte. Leider habe ich selbst mit Hilfe von Google keine weiterführenden Informationen oder Nachweise gefunden. Aufgrund der über 30jährigen Erfahrung mit der Rimkus-Methode müsste es doch so etwas, ggf. auch aus dem Ausland (?) geben. Ich bin für jeden Tipp dankbar! Damit wäre mir sehr geholfen.

    Ich bedanke mich im Voraus und bin sehr dankbar, dass es die Rimkus-Methode gibt!

    Sunshine

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Sunshine

      bitte wenden Sie sich direkt an mich, um die Sache zu klären, persönliche Probleme mit Beihilfe und oder Versicherungen sollten nicht im öffentlichen Forum diskutiert werden.
      Das muß in einem persönlichen direkten Gespräch geklärt werden.
      Für die Terminvereinbarung bitte anrufen: 0700/ drdr beck bzw 0700/ 3737 2325

      mfg
      DDr Beck

      • Sunshine

        Hallo Herr Dr. Beck,

        vielen Dank für Ihre freundliche Antwort. Ja, das werde ich machen.
        Sorry für meine verspätete Antwort, hatte erst jetzt wieder reingeguckt… 🙂

        Viele Grüße
        Sunshine

  78. Birgit Burkhardt

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

    schon einmal habe ich mich an Sie gewandt und bekam freundlicherweise eine schnelle und hilfreiche Antwort von Ihnen: die Rimkus-Kapseln helfen mir recht gut gegen Hitzewallungen, doch leide ich außerdem an Migräne und meine Ärztin meinte nun, ich solle zusätzlich noch Mönchspfeffer (Agnus castus) einnehmen. Meine Frage deshalb: verträgt sich Mönchspfeffer mit den Rimkus-Kapseln, da er ja auch hormonhaltig ist?
    Ich bedanke mich für Ihre Antwort!

    Freundliche Grüße
    Birgit Burkhardt

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr Burkhardt

      Mönchspfeffer (Agnus castus) verstärkt die Bildung des Gelbkörperhormons also das Progesteron. nachdem unsere Kapseln das Progesteron direkt enthalten, macht eine parallele Gabe keinen Sinn, weil wir dann nicht mehr wissen, welcher Teil der Progesteronwirkung nun vom Progesteron direkt stammt, und welche von Agnus Castus.
      (Allerdings würde ich meinen, daß das aber wohl auch keinen Schaden anrichten würde oder eine ungünstige Wechselwirkung hätte).

      Wir raten aber aus dem genannten Grund von einer parallelen Therapie ab.

      mfg
      DDr Beck

  79. Carmen

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

    wissen Sie eventuell ob es hier in Deutschland möglich ist solche Hormontest-Geräte zu kaufen, die schnell und unkompliziert den T : C (Testosteron : Cortisol) – Level/Ratio im Körper messen können?
    Wenn ja, wie heißt der Hersteller, was sind die Typen und was soll solch ein Gerät ca. kosten?
    Ich brauche es für mein Neffen, der Leistungssportler ist.

    Herzlichen Dank schon im Voraus für Ihre Antwort.

    Viele Grüße,
    Carmen

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Carmen

      ich bin Arzt und nicht ein Labor. Für solche Fragen müssten Sie sich vielleicht besser direkt an ein Labor wenden.
      Ok?

      mfg

      DDr Beck

  80. Thomas H.

    Sehr geehrter Hr. Dr. Beck,

    Ihr Forum ist sehr informativ, auch wenn sich ein Großteil der Fragestellungen mit Frauen beschäftigt 🙂
    Mir ist klar, dass Sie keine med. Ratschlage an Unbekannte erteilen dürfen! Daher eine eher wissenschaftliche Frage nach den Zusammenhängen und Ihrer Erfahrung…

    Hintergund:
    Mann (dem Fragesteller sehr gut bekannt 🙂 ), 44, BMI 26, normale allg. Blutwerte, leicht erniedrigtes freies Testosteron, leicht erniedrigtes SBHG, TSH 1,6, normales normales LH, FSH, DHEAS, T3, T4.
    Midlife Symptomatik: geringe Lust auf Sex, Müdigkeit, lange Regenerationsphasen nach Sport, leicht depressive Verstimmung (Besserung mit Vit B1/B12).
    Therapieversuch mit 10mg Testogel oder Tostran morgens, beides führte zu einem „stark benebelten Gefühl im Kopf“ und wurde deswegen nach 7d abgebrochen. Symptome waren nach 3 weiteren Tagen weg.

    Vier kurze Fragen dazu:
    1.) Sie sprechen immer von „naturidentischen“ Hormonen. Bei Testogel / Tostran usw. steht „Testosteron“ auf dem Beipackzettel. Meines Erachtens sollte es also keinen Unterschied zu dem im Körper produzierten T geben und es sollte doch nicht zu solchen Nebenwirkungen kommen? oder ist das bekannt?
    2.) Diverse Apotheken fertigen ein Testogel nach Individualrezept mit mikronisiertem T an. Ist das grundlegend anders als Testogel?
    3) Sehen Sie einen Vorteil in der Rimkus Methode im Vergleich zur transdermalen T Substitution bei nachgewiesenem Testosteronmangel und welchen?
    4) Können Sie in der Regel bei Männern mit T Mangel tatsächlich ein Östradiol/Progresteron Mangel Nachweisen und macht es daher Sinn dies direkt zu substituieren?

    vielen Dank für die Auskunft,
    viele Grüße!

    Thomas.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Sehr geehrter Thomas H.

      darf ich gleich zur Sache kommen:

      Zu 1) wir sprechen nicht nur von „naturidentischen“ Hormonen, wir sprechen sogar von natürlichen human-identischen Hormonen. Denn auch Sexualhormone, die zB von Pflanzen gebildet werden oder von Stuten im Urin ausgeschieden werden, sind natur-identisch, aber dienen dort zB dem Fresschutz (oder sind unbrauchbare Hormonbruchstücke). Sie sind also NICHT IDENTISCH mit den menschlichen Hormonen. Insofern bestehen hier wirklich wesentliche Unterschiede!

      Die Verwirrung entsteht dadurch, daß in der Medizin in der Regel diese Unterschiede nicht begrifflich kenntlich gemacht werden, obwohl sie natürlich bekannt sind.

      Das hat auch Gründe in der vereinfachten Anwendung von Hormonanaloga in der Bevölkerung, niemand würde gern Hormonbruchstücke aus Stutenurin zu sich nehmen, deshalb wird der urspüngliche Begriff einfach (fälschlicherweise) „ausgeweitet“.
      Korrekterweise werden diese Stoffe aber eigentlich als zB Progestine (anstatt Progesteron) oder Östradiol-Valerat oder Östradiol-Sulfat (anstatt Östradiol) bezeichnet.

      Zu 2.) Apotheken und Testogel. Hier herrscht ebenfalls eine heillose Begriffsverwirrung: wie Sie sich jetzt sicher vorstellen können, kommt es nicht nur auf die Mikronisierung (also feinste Zerstäubung) an, sondern insbesondere auch darauf, was da eigentlich zerstäubt wird? Sind es echte natürliche human-identische Hormone – oder eben nicht (also die wesentlich billigeren synthetischen oder semisynthetischen Ersatzstoffe, also die Hormon-Analoga)?
      Warum ist es gerade bei Hormonen so wichtig, die Originale zu verwenden und nicht analoge Ersatzstoffe? Weil wir uns hier in der innersten und feinsten Regulation bewegen. Hormone haben eine Art „Kopf“ mit dem Sie an der Rezeptortasche andocken und hier Ihre Wirkung auslösen. Das können auch Hormonanaloga billig nachmachen. Aber Hormone haben auch noch das andere Ende – und hier macht die Pharmaindustrie Ihre Änderungen, die für die Bioverfügbarkeit und für die Pharmakokinetik wichtig sind, also wie lange der Körper braucht, um das wieder abzubauen. Wo genau der Abbau stattfindet, etc…
      Die vielen wissenschaftlichen Studien zeigen, daß die synthetischen und semisynthetischen Hormonanaloga zumindest teilweise eine andere Pharmakokinetik, eine andere Metabolisierung – also NICHT über identische Wirkungen (und Nebenwirkungen) verfügen, wie die natürlichen Originalhormone. Dies liegt an herstellungsbedingten (und teilweise auch gewünschten) Veränderungen der biochemischen Strukturen bei den semisynthetischen oder synthetischen Hormonanaloga. So verändern zB Ester von Östrogenen (Valerate, Succinate, Sulfate, Glucuronide) die pharmakokinetischen Eigenschaften des Hormons, die Aufnahme des Arzneistoffes (Absorption), dessen Verteilung im Körper (Distribution), den biochemische Um- und Abbau (Metabolisierung) sowie die Ausscheidung (Exkretion).

      zu 3.) Rimkus (orale Kapseln) im Unterschied zur transdermalen Anwendung (Creme) bei nachgewiesenem Testosteronmangel.

      Dazu drei Aspekte: a) wir sind beide Männer und insofern kümmert den Mann natürlich zunächst das Testosteron. Das ist sehr verständlich, aber wohl etwas kurz gegriffen. Denn: wir stellen unser Testosteron aus PROGESTERON her und wenn dieses zu niedrig ist, wäre es wesentlich eleganter, dieses Vorläuferhormon zuzuführen, als nur Testosteron. Weil Progesteron noch viel andere schöne Wirkungen hat: Schutz vor Prostatavergrößerung, Schutz von maligner Entartung der Zellen, Stimulation des Stoffwechsels (mehr Energie weniger Gewichtszunahme, Verminderung der Neigung zu Diabetes), Umwandlung in Cortisol und damit Erhöhung der Stressbelastbarkeit, Verminderung von Entzündungen und Schmerzen (die berühmten Zipperlein ab fünfzig haben hier wohl Ihre Hauptursache)…

      b) Sie schreiben, daß Ihre sonstigen Werte „normal“ sind. Der Begriff „normal“ ist gerade bei Hormonen mehr als problematisch. Zunächst gibt es natürlich erhebliche Unterschiede zwischen den Individuen: während vielleicht der eine Mann findet, daß es ganz normal ist, in 20 Jahren 20kg zuzunehmen und einmal im Monat Sex zu haben, wäre für den anderen eine Katastrophe. Zudem sind die Normalwerte der Labore ein weiteres Problem: es werden die statistischen Durchschnittswerte als „normal“ bezeichnet- also wird bei den Sexualhormonen nur der bekannte Mangel beschrieben. Das hilft also nicht weiter, deshalb haben wir sehr viel engere Normal-Ziel-Werte beschrieben und vielfach veröffentlicht.

      c) Ja, es gibt ganz erhebliche Unterschiede zwischen der oralen (die ist besser) und der transdermalen Applikation (die ist schlechter).
      Hierzu darf ich Sie auf unsere FAQ verweisen, wo ich ausführlich hierzu Stellung genommen habe.
      In diesem Blog werden Sie auch vielfach meine Antwort hierzu finden.

      zu 4.) Nachweis von Progesteron/ Östradiol und Testosteronmangel? Besteht oft ein Mangel und ist Substitition sinnvoll?
      Den ersten Teil meiner Antwort haben Sie bereits bei der vorherigen Frage: klar ist es sinnvoll, ALLE diese Hormone zu bestimmen und ggf bei einem Mangel auch zu substituieren. Der liebe Gott lässt ja nicht Männer wie Frauen Hormone aufwändigst herstellen, damit wir die dann nicht brauchen…

      Progesteron ist grob gesagt, „das“ Schutzhormon für den Mann (und der Vorläufer des Testosterons); Östrogen stimuliert und erhält unsere Sinne (nicht nur Erotik, sondern auch Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken, Freude ganz allgemein) und das Testosteron haben wir ja schon angesprochen (Libido, Muskelwachstum, Spannkraft/ Vitalität).
      Also haben diese Sexualhormone enorm wichtige und ähnliche Funktionen bei Männern und Frauen, wenngleich die Funktionen bei den unterschiedlichen Geschlechtern im Detail nicht ganz identisch sind.

      Ja, wir messen deshalb grundsätzlich auch bei Männern Progesteron und Östradiol (wir haben immerhin ca 25% der Hormonspiegel von Frauen) und ergänzen das dann ggf auch, wenn ein Mangel vorliegt, was in der Regel ab 50 Jahren der Fall ist. Oftmals mit sehr berührenden und bewegenden Wirkungen, insbesondere auf die Psyche (depressive Verstimmung) und Vitalität/ Lebensfreude…

      mfg!

      DDr Beck

  81. Heidi Jocher

    Hallo Herr Dr.,
    ich möchte mich hier kurz halten.Laut meines Hormontests ist mein Östradiol und mein Progesteronspiegel zu niedrig.Habe den Test auf eigene Faust veranlasst weil mein Frauenarzt das wohl nicht für nötig hielt.Nun möchte ich keine Hormone nehmen und dafür lieben bioidentische Hormone.Da ich mir vor einiger Zeit einmal eine Progesteroncreme von Dr.Lee bestellt habe möchte ich diese auch noch verwende und bräuchte jetzt nur noch ein Östradiolgel.Mein Hausarzt würde es mir verschreiben! Können Sie mir bitte sagen welches bioidentische Östradiolgel es gibt,das ich mir dann verschreiben lassen kann?

    Mfg Heidi

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Heidi

      die Behandlung mit der HormonCreme ist ein guter Notbehelf, wenn die HormonKapseln nicht bekannt sind oder nicht zur Verfügung stehen. Notbehelf deswegen, weil mit den Cremes die Hormone nur ein Stück weit angehoben werden können und das reicht in der Regel nicht, um eine ausreichende Versorgung zu bekommen (Ziel ist ein Östrogenwert zwischen 120 und 180 pg/ml- mmit den Cremes kommt man meist auf 30 bis 45 pg/ml, aber kaum höher…

      Eine Verschreibung setzt immer den persönlichen (zumindest einmaligen) Arzt Patienten Kontakt voraus, Sie müssten also zumindest einmal persönlich in die Praxis kommen.
      Oder Ihr Hausarzt besucht eine Fortbildung bei uns und erlernt dabei selber, wie man das richtig macht. http://www.hormon-netzwerk.de/Intensivseminare

      mfg

      DDr Beck

  82. Manuela Zimmer

    Sehr geehrter Dr. Beck,

    möglicherweise bin ich hier falsch, da ich noch nicht in den Wechseljahren bin und einen Kinderwunsch habe (42J).
    Ich hätte aber gerne geuwsst, b es öglich ist,dass sich unter einer Progesteronbehandlung der Zyklus verkürzt und ein Myom bildet?
    Meine Frauenärztin ht mir Progesteron verschrieben bevor sie Messungen gemacht hat, siefand meine Symptome so eindeutig. Nach etwa 2-3 Monaten mit Progesteron (3%ig) erfolgte ein Hormonstatus am 4. Zyklustag, was mich auch schon wundert, da in Literatur von 21. Tag zu lesen ist.
    Inzwischen hat sich mein Zyklus von snst immer 28 Tagen auf 25 Tage verkürzt und es wurde ein Myom festgestelt, das bei einer Bauchspiegelung 1 Jahr zuvor noch nicht da war.
    Grundsätzlich bin ich in Behandlung weil ich eben nicht schwanger werde, ich angeblich an Adenomyose leide, heftige Regel mit starken Schmerzen habe (aktuell hilf ein Tee gegen die Regelstärke, nicht aber gegen die Schmerzen), bei der Bauchspiegelung wurden Endometrioseherde (leichterBefall) entfernt, einer Schwangerschaft würde nichts im Wege stehen.
    Der Hormonstatus ergab einen angeblich zu niedrigen Progesteronwert (1,0 ug/l unter Substitution, 17-b-Östradiolwar bei 73ng/l), einen zu hohen Prolaktinwert (595mlU/l), einen zu hohen TSH-Wert (2,98mlU/l), einen zu niedrigen Testosteronwert (<0,1 Gesamttestosteron, <0,02 bioverfügbares), einen angeblich zu niedrigen DAEH-S Wert(1039ug/l), einen angeblich zu hohen Cortisolwert (222ug/l morgens gemessen).

    Nun habeich immer Juckreiz vagnal nach der Regel, weiterhin Blaseninkontinenz und die starken Regelschmerzen, außerdem scheint mein Wasserhaushalt zu schwanken.

    Mir geht s eigentlich spergut, außer derRegel und dernichteintretenden Schwangerschaft. Die Hormongaben haben nichts verändert außer der Zykluslänge (und fraglich dem Myom).

    Ich weiß, sie können hier nicht diagnostzoeren, es ist schwer, seine Gechichte nich zu erzählen.
    Es würde mir schon helfen, wennsie mir die Frage beantworten könnten, ob Progesteron den Zyklus verkürzen kannoderob das einfach Zufallzu sein scheint, bzw. vom Myom kommt, dass dann leider trotzdem oder vor der Hormongabe schon gewachsen ist.

    Viele herzliche Grüße
    M.Zimmer
    Nun bekomme ich Prothyrid und DEH-Szusätzlich zur Progesteroncreme, jetzt 6%ig.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo M.Z.

      Ihre Frage geht ziemlich in die Tiefe und die persönlichen Hintergründe sollten besser im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patientin geklärt werden. Allerdings sind mit ein paar Sachen aufgefallen:

      1. Die Hormone Östrogen und Progesteron haben unterschiedliche Aufgaben im Zyklus einer Frau:

      a) Östrogen (wörtlich übersetzt: Brunft-Hormon) dient dazu, die Frau körperlich und seelisch in Stimmung zu versetzen, also auf eine mögliche Befruchtung vorzubereiten. Dazu gehört auch, daß ein Follikel heranreift und platzt, sodaß das Ei springen und befruchtet werden kann. Östrogen dient also der Follikelreifung, was die Voraussetzung für eine Befruchtung ist. Wenn also zuwenig Östrogen gebildet wird, kann auch keine Schwangerschaft beginnen, weil einfach kein Ei zur Befruchtung zur Verfügung steht. Deswegen muß man den Östrogenspiegel dann messen, wenn die Reifungsphase stattfindet und das ist in der ersten Woche nach der Menstruation, also zwischen 7. und 14. Zyklustag (am besten zwischen 11. und 13. ZT).

      b) Progesteron ist das dominierende Hormon der zweiten Zyklushälfte. Wenn der Follikel geplatzt und das Ei gesprungen ist, entsteht als Überbleibsel die Follikelhülle, die sich zum sogenannten Gelbkörper umformt. Der produziert ein eigenes Hormon und zwar Progesteron (Gelbkörperhormon). Also ist die Voraussetzung für den Progesteronanstieg der Eisprung- ohne Eisprung kein Gelbkörper, ohne Gelbkörper kein Progesteron. Wenn nun ein Ei gesprungen ist (und von Spermien befruchtet wurde), dann dient das Progesteron dem Erhalt des befruchteten Eis- es schaltet also die Frau um – zu einer schwangeren Frau – und fördert den Erhalt der Schwangerschaft und alles was damit zusammenhängt: mehr Energie, mehr Durchsetzungskraft, weniger Entzündungen, weniger Schmerzen, besserer und tieferer Schlaf, bessere Stressbelastbarkeit- usw…
      Deswegen wird dieses Hormon in der zweiten Zyklushälfte am höchsten gemessen, also um den 21 Zyklustag.

      2. Das ist der zentrale Zusammenhang zwischen den Hormonen: wenn Sie also schwanger werden wollen, brauchen Sie eine ordentliche Follikelreifung und einen Eisprung (Östrogen) in der ersten Zyklushälfte und dann nach dem Eisprung aber auch ein ordentlich ansteigendes Progesteron, sonst geht das befruchtete Ei wieder verloren.

      3. Die Schilddrüse spielt hier auch eine Rolle, deswegen muß diese gut eingestellt sein (- und deswegen die Gabe von Prothyrid)

      4. Weder Östrogen noch Progesteron machen Myome oder Zysten, sondern wenn diese Hormone stimmen, ist das viel seltener.

      5. Wenn Sie in Ihrem Alter noch schwanger werden wollen, ist das meist nicht mehr so leicht, weil bereits ab 35 Lebensjahren deutlich weniger Eisprünge stattfinden bzw die Eisprünge zum Erliegen kommen. Man kann hier aber mit der Gabe von Östrogenen nachhelfen und die Eisprünge ankurbeln.

      Alles Gute und guten Erfolg!

      DDr Beck

  83. Claudia

    Hallo Herr Dr. Beck,
    ….ok Fortsetzung folgt, ich bin sehr gespannt, denn mein Arzt meinte , das hätte seiner Meinung nach nichts mit den Hormonen zu tun, das muss wo anders her kommen,die Dosierung wäre so Ok, ich sollte keine Überdosierung bekommen.
    Aber als kurze Anmerkung, ich habe letzte Woch dann nach der Pause , in der keine Blutung kam, die Kapseln wieder genommen und 2 Tage später ist die Blutungdoch wieder eingesetzt , und siehe da, danach waren diese Muskelchmerzen und das elende Gefühl von den Eierstöcken erst mal weg.
    Nun, wie gesagt, ich bin jetzt doch sehr gespannt auf die Fortsetzung Ihrerseits.
    lieben Dank schon mal
    Claudia

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      … nun, hier kommt die Fortsetzung…
      Wie Sie selber in Ihrem Zwischenkommentar schreiben, ist für Sie ein klarer Zusammenhang spürbar. Diese Wahrnehmung muß nicht falsch sein, sie lässt sich mit der Hormon-Mangel-Hypothese sogar sehr gut erklären und passt mit den Wirkungen der Sexualhormone gut zusammen…
      Wohlgemerkt: ich weiß NICHT mit Sicherheit, ob das wirklich „DIE“ Ursache ist, es gibt natürlich noch viele andere mögliche Ursachen, die ausgeschlossen und ggf behandelt werden müssten – aber es liegt nun mal sehr nahe… insbesondere nach Ihren eigenen Beobachtungen (siehe Ihr eigener Kommentar).
      Insofern würde ich Schritt um Schritt vorgehen und im nächsten Schritt die Sexualhormone allmählich in den optimalen Bereich hinein anheben, damit diese (mögliche) Ursache ausgeschlossen werden kann.
      Falls die Beschwerden bei nachweislich optimalen Sexualhormonen weiter bestehen bleiben sollten, dann wissen wir zumindest, daß es nicht an den Sexualhormonen gelegen hatte (und Ihr Arzt hatte dann recht und kann weitere diagnostische Maßnahmen ergreifen).
      Wenn aber die Symptome zurückgehen oder völlig verschwinden, dann haben wir das Ziel erreicht (und wissen damit sicher, daß der Weg richtig war).

      Falls Sie aber mit Ihrem Arzt nicht weiter kommen sollten und einen Termin bei mir ausmachen wollten, müssten Sie bei der (bitte telefonischen) Terminvereinbarung sagen, ob für München oder für Baden Baden.

      In diesem Sinn:
      bleiben Sie dran und weiter guten Erfolg!
      DDr Beck

    • Claudia

      Hallo Herr Dr.Beck,

      vielen vielen Dank für die ausführliche Erklärung.
      Zumindest weis ich jetzt , wo ich ansetzen kann .Ich käme sehr gerne zu Ihnen, aber das ist alles viel zu weit für mich.Ich werde mich mit meinem Arzt beraten.
      Liebe Grüße Claudia

  84. Claudia Korte

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,
    ich (w, 45 J.) wende mich mit folgeder Frage an Sie:
    Bei mir liegt seit mehr als 1 Jahrzehnt eine „polyglanduläre Autoimmuninsuffizienz“ vor (Hashimoto Thyr., Diabetes Typ 1, Hypothalamusinsuffizienz, Amenorrhoe, nebst Adrenale fatigue oder gar Morbus Addison…) Man vermutet aufgrund einer Schwermetallbelastung.

    Basische Ernährung, die Einnahme von Zeolith (zur Leberreinigung) wie auch grüne Smoothies führten vor Jahren dazu, dass die Amenorrhoe verschwand (nicht jedoch die beginnende Mastodynie) und die vorherige Pillen-Einnahme (zur Osteoporose-Prophylaxe) ausgesetzt werden konnte …

    Nun wurde mir von einem Biomediziner (wg. der „Adrenale fatigue“ u. grenzwertigem Cortison/ Aldosteron) niedrig dosiertes Pregnenolon & DHEA verschrieben (45 mg bzw. 10 mg). Selbiger Arzt hält übrigens nichts von Phyto-Produkten (die würden angeblich nur die Rezeptoren blockieren/ bzw. z.B. Soja die Schilddrüsenhormone inaktivieren?).
    Die ersten Tage der Hormoneinnahme war ich hellaufbegeistert (ich träumte wieder). Die 3-monatige Einnahme dieser 2 Substanzen (DHEA und Pregnenolon) führte jedoch (anders als erwartet?) zu Unterleibskrämpfen/ bzw. Verstärkung der Mastodynie….
    Nun ist angedacht – die heute abgenommen Werte werden den Arzt sicher bekräftigen- die Dosis zu steigern und zusätzlich naturidentisches Progesteron substituieren.
    Den Rat befolge ich nur ungerne nach: Ich vertrug damals weder die Pille noch spätere ICSI-Hormonbehandlungen (letzteren folgte ein Autoimmunschub/ Morbus Addison?)
    Frage:
    (1) Wird in meinem Fall das Pregnenolon zu sehr in Östrogen umgewandelt?
    (2) Erzeugen Phyto-Hormone weniger Nebenwirkungen (wenn ich das richtig verstehe, zählen die Rimkus-Präparate zu den Phyzo-Hormonen?)?
    (3) Blockieren Phyto-Hormone tatsächlich Rezeptoren, wie es der Biomediziner behauptet (bzw.bestehen Wechselwirkungen zwischen Soja und Thyroid?)
    (4) Ich verspreche mir von einer transdermalen Therapie eine geringere Belastung der Leber (als Typ-1-Diabetiker neigt man zur Fettleber?)…. Mein Arzt befürwortet das nicht.
    Was würden Sie mir anraten?
    Verzeihen Sie bitte die Fülle an Text.
    Ganz herzlichen Dank schon mal Im Voraus.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Claudia K.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Claudia

      Ärzten ist es aus guten Gründen untersagt, unbekannte Personen ärztlich zu beraten oder gar zu behandeln. Insofern kann ich nur allgemeine Aussagen machen.
      Die von Ihnen beschriebenen Symptome und Diagnosen sind leider gar nicht so selten und treten (erneut leider) auch gern zusammen auf. Es handelt sich um eine Art „Hormon- Drüsenerschöpfung“. Das ist eigentlich auch nicht so verwunderlich, wenn wir bedenken, daß bis vor hundert Jahren Frauen im Schnitt 47 Jahre alt wurden (und Männer gar nur 43 Jahre), damit haben die allermeisten Menschen diese Phase gar nicht erreicht und konnten also diese Symptome auch nicht (mehr) bekommen. Es handelt sich also um ein Nebenprodukt unserer erfreulicherweise immer weiter zunehmenden Lebensdauer.
      Wenn sich die Drüsenproduktion erschöpft, dann ist das eigentlich keine Krankheit, sondern eben ein natürlicher Vorgang. Deshalb muß das dann eigentlich auch nicht „therapiert“ werden (also „geheilt“ werden), sondern man muß „eigentlich“ nur das auffüllen, was fehlt… Wir nennen das dann eine „Substitution“ (Ergänzung) im Gegensatz zu einer „richtigen“ „Therapie“.
      (Fortsetzung folgt)…
      DDr Beck

  85. Susanne

    Sehr geehrter Herr Dr Beck,
    Die Rimkus Methode überzeugt mich im Prinzip.
    Ich verstehe allerdings noch nicht, worin der Unterschied der Rimkus Kapseln zu einer individuell nach Hormonwerten zusammen gestellten Kombination aus Gynokadin Gel und Progesteron Kps, z.B. Uterogest liegen.
    Ich würde mich freuen, wenn Sie mir diesen Unterschied erläutern könnten.
    Herzliche Grüße, Susanne

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Susanne,

      solche und andere Fragen werden im Rahmen des IntensivSeminars beantwortet, das für alle Heilberufe zugänglich ist
      http://www.hormon-netzwerk.de/Intensivseminare.

      Ich will Ihnen die Antwort aber nicht schuldig bleiben:
      ProgesteronFertigarzneimittel (wie zB Utrogest oder Progestan) sind Fertigarzneimittel, weil Sie fertig (also in fixer Dosierung) verkauft werden und damit typischerweise eben nicht individuell dosierbar sind. Das ist der erste Unterschied.
      Zweitens sind die in den Fertigarzneimitteln enthaltenen Hormone häufig NICHT in gleicher Qualität. Hierbei spielt vor allem der Mikronisierungsgrad (also die Feinheit der Zerstäubung) eine wesentliche Rolle, eine gröbere Mikronisierung ist billiger und wird deshalb in der Regel in der Industrie verwendet. Dies führt aber zu einer schlechteren Aufnahme und zu schlechterer BioVerfügbarkeit im menschlichen Körper und das erklärt auch ein Stück weit die erstaunlich hohen Nebenwirkungsraten von Industrieprodukten. Wir versuchen das zu vermeiden, in dem wir JEDE Apotheke, die uns um Aufnahme ins Verzeichnis bittet, einem strengen Zertifizierungsprozess unterziehen. Und nur wenn durch entsprechende subjektive Befunden und objektive Messungen bei mindestens sechs Testpatienten zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, daß die Wirkungen tatsächlich im erwünschten Umfang und in der erwünschten Weise auftreten, nur dann wird die Apotheke auch zertifiziert.
      Die Rimkuskapseln enthalten also: ausschliesslich nachgewiesenermaßen ausschliesslich die wirksamen natürlichen human-identischen Hormone Progesteron und Östradiol und Mineralstoffe Kupfer und Zink sowie Olivenöl. Es sind nur diese Inhaltsstoffe enthalten und keine Stabilisatoren oder Konservierungsmittel. Die einzelnen Ingredienzen werden bei JEDEM PATIENTEN JEDESMAL wieder neu anhand der gemessenen Blutwerte dosiert.

      Das sind die wesentlichen Unterschiede.

      mfg

      DDr Beck

  86. Claudia

    Hallo Herr Dr. Beck,
    ich hab schon 2,3 Fragen hier gestellt, und auch immer seh rverständlich beantwortet bekommen, vielen Dank schon mal dafür.
    Ich nehme seit ca Februar die Rimkus Kapseln, Werte im Februar waren
    FSH 4,0
    Estradiol 47,0
    Progesteron 10,8
    Jetzt meine aktueller Wert von vor 3 Wochen :
    FSH 6,0
    Estradiol 95
    Progesteron 6,0
    Zu Beginn der Behandlung ging es mit mir in kürzester Zeit bergauf, immer weniger Probleme mit den typischen PMS oder Pre-Meno Problemen, hatte auch schonmal beschrieben daß ziemlich krank war und Histaminintolleranz,Leaky Gut, CFS, Glutenintolleranz und einiges mehr hatte,ich war 1 Jahr arbeitsunfähig, da mein ganzer Körper ein einziger Schmerz war.
    Nun gut, jetzt nehme ich die Kapseln seit geraumer Zeit, meine Blutungen sind ziemlich chaotisch, entweder sie bleibt ganz aus oder kommt ein Tag vor Beginn der Pause.Jetzt habe ich seit ca 4 Wochen extreme Muskelschmerzen, dann ca 1 Woche vor Auslassen der Kapseln fingen meine Eierstöcke an Karussel zu fahren, ich dachte ok, die Blutung bahnt sich an, danach wirds wieder besser, aber sie kam erst gar nicht und jetzt hab ich seit gut 2 Wochen das Gefühl verrückt zu werden, In meinem Unterleib fühlt es sich wie bei Start und Landung eines Flugzeugs an, ständig unruhe, meine Brust schmerzt unentwegt, ich bin ruck zuck auf 360, werde morgens ab 5 Uhr wach und wie gesagt die ständigen Schmerzen in meinem Muskeln, ich stehe morgens auf wie eine Oma, richtig steif und das wird auch über den Tag nicht wesentliche besser.Sobald ich in „Ruhe“ bin, verschlimmern sich meine Beschwerden allerdings, wie ich es auch gelesen habe für typische Wechseljahresbeschwerden.
    Da sich ja mein Progesteronwert eher verschlechtert hat, bin ich jetzt bei der neuen Bestellung der Kapseln über meinen behandelnden Arzt davon ausgegangen daß sich die Dosis etwas erhöhen würde, aber ich bekomme nach wie vor :
    Estradiol 0,25mg
    Progesteron 30mg
    davon je 1x morgens und abends.
    Mein Arzt ist leider nicht grad in meiner Nähe, so daß ich mal schnell auf nen Sprung zu ihm könnte und ansonsten auch leider nicht sehr gesprächig, d.h. ich bekomme dann per Mail oder auch wenn ich bei ihm sitze eher dürfitige Erklärungen die mich nicht wirklich befriedigen in meinem derzeitigen Zustand.
    Ich hab dann mal den Apotheker angerufen, der meinte meine Dosierung sei zu niedrig, ich solle wenigstens 60-80 mg Progesteron zufügen.
    Das hab ich dann meinem Arzt per Mail mitgeteilt der mich darauf hin zurück geschrieben hat : Zitat :
    „Der gering niedrigere Progesteronspiegel kann die Beschwerden nicht erklären. Der Spiegel ist meiner Meinung nach ausreichend. Überstimulation durch zu hohe Hormongaben führt nur zu Nebenwirkungen. Ihre Beschwerden erklären sich durch Schwankungen der körpereigenen Hormonproduktion, die ja bei Ihnen noch vorhanden ist, sonst kämen Sie nicht mit so niedrigen Dosierungen aus…
    Die Aussagen des Apothekers werde ich persönlich hinterfragen.“
    Ich bin ziemlich verwirrt und hoffe Sie können mir helfen,ich wünschte mir besseren Informationsfluss durch meinen behandelnden Arzt, aber leider komm ich da nicht weit und auch sonst ist es schwer, zu meinem FA brauch ich gar nicht zu gehen, der winkt nur ab und hat noch nie oder will noch nie von Rimkus gehört haben …
    Das schlimmste für mich sind die Muskelschmerzen, sie beeinträchtigen meine Lebensqualität, was aber zu Beginn der Behandlung mal ganz verschwunden war.
    Ich kann Ihre Antwort kaum erwarten, viel Grüße und Danke schon mal für Ihre Zeit
    Claudia

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Claudia

      wenn Sie sich schon länger auf unseren Seiten tummeln, dann wissen Sie, daß ich bei mir unbekannten Personen keine ärztliche Beratung oder gar Behandlung machen darf, wenn Sie nicht zumindest einmal in meine Ordination kommen. Insofern kann ich hier nur allgemeine Aussagen machen, konkret zu Ihrer Dosierung darf ich also nichts sagen (ausserdem wäre es dem Kollegen gegenüber unkollegial, wenn ich Stellung nehmen würde, ohne Seine Meinung vorher einzuholen).
      ALSO:
      Ihre neu aufgeflammten Beschwerden sind in der Mehrheit NICHT typisch für einen Mangel an Sexualhormonen, diese machen meist die bekannten Beschwerden wie: Hitzewallungen, Schwitzattacken, Schlafstörungen, Psychische Beeinträchtigungen, Störung des Selbstwertgefühls, Verlust der Libido etc… Natürlich sind das keine „harten“ Kriterien, aber Sie sehen schon, daß das in eine etwas andere Richtung geht.
      Nun ist das aber nicht ganz so einfach. Vor allem Progesteron ist ein Tausendsassa- Hormon: es wirkt in die Stressregulation hinein, weil aus Progesteron Cortisol gebildet wird (und damit die Stressbelastbarkeit ansteigt). Cortisol macht aber auch unempfindlicher gegen Schmerzen und reduziert Entzündungen- und wirkt insofern auch gegen rheuma-ähnliche Symptome, wie Muskelschmerzen und Morgensteifigkeit der Gelenke (schlechte Bewegung wie eine Oma). Insofern kann dann schon ein gewisser Zusammenhang bestehen zwischen IHren Beschwerden und einen Mangel an Progesteron.
      Insofern wäre ein optimaler Progesteronspiegel bei solchen Beschwerden günstig. Optimal ist Progesteron bei einer Frau zwischen 10 und 30 ng/ml, das wäre also der richtige Bereich, in dem Progesteron liegen sollte.
      Dabei wissen wir natürlich, daß Progesteron (wie auch ÖStradiol) im Verlauf des Zyklus erheblich schwankt (das ist Ihre Eigenproduktion) und insofern kommt es dann auf den Blut- Abnahmezeitpunkt innerhalb des Zyklus an: es sollte um den 21 Zyklustag erfolgen, weil da das natürlich gebildete Progesteron am höchsten ist. Wenn eine Frau nun in der Prae-menopause (ab 35. Lebensjahr) oder in den Wechseljahren ist, schwankt die Progesteronproduktion innerhalb verschiedener Zyklen erheblich. Weil die Hauptquelle für die Progesteronbildung bei der Frau der Eisprung ist, und ab Beginn der Praemenopause es zu weniger Eisprüngen kommt, wird ab dieser Phase dann auch weniger Progesteron gebildet. Falls es aber in einem Zyklus zu einem Eisprung kommt – und das kann im Ausnahmefall auch einmal noch mit 50 Jahren sein – dann bildet der dadurch entstehende Gelbkörper auch wieder ordentlich Progesteron – und wir haben einen deutlichen Anstieg dieses Hormons. Das kann man aber im Blutbild dann sehr klar sehen und beurteilen.
      FAZIT: ich würde (auch grundsätzlich) empfehlen, die Sexualhormonspiegel in den optimalen Bereich zu bringen und das geht am Besten mit einer laufenden Kontrolle und Dosisanpassung der Sexualhormone durch die bekannten und individuell in einer Apotheke hergestellten Rimkus-Kapseln.

      Wenn Sie eine individuelle persönliche Beratung wünschen, dann müssten Sie telefonisch einen Termin inn der Ordination vereinbaren, dabei bitte angeben, ob das in München oder in Baden Baden sein soll.

      mfg
      DDr Beck

  87. Rita Frauenrath

    Sehr geehrter Herr Doktor Beck,
    ich habe das Buch von Dr. Rimkus gelesen und war hundertprozent von der Methode überzeugt. In der Therapeuten Liste habe ich dann in Bonn eine Frauenärztin gefunden – noch 75 Kilometer von meinem Wohnort entfernt-und war HAPPY. Ich bin dorthin gefahren wir haben Blut abgenommen und einen weiteren Termin vereinbart. So, heute war ich da und da hat die Ärztin mich total verunsichert. So hundertprozent findet sie die Methode nicht , da würden ja die Frauen ständig , also 4 Wochen im Monat auf Fruchtbarkeit sein, was ja nach Ihrer Aussage auch nicht normal wäre und Sie hätte die Erfahrung gemacht das die Frauen ständig müde sind, dadurch sich arbeitsmindernd fühlen würden, ja und dazu käme noch der Schwindel. Ich war schockiert. Ich sagte Ihr das das doch nicht sein könnte, ich hätte nach dem lesen des Buches nicht das Gefühl gehabt, das da solche Nebenwirkungen auftreten. Daraufhin meinte Sie ich sollte doch zuerstmal das Gynokadin Gel und Progestan Tabletten nehmen ….alles bioidentische Hormone!! Ich weiß ja jetzt das das Gynokadin nicht bioidentisch ist nach Ihrer Aussage. Jetzt bin ich total verwirrt .Ist die Ärztin nun vertrauenseelig? Ich glaube doch eher nicht. Sie steht aber in der Therapeuten Liste. Soll ich noch weiter bei ihr in Behandlung bleiben und auf Rimkus Methode bestehen? Behandelt sie mich dann richtig?
    Man ich ärgere mich wirklich und bin so verunsichert.
    Bitte geben Sie mir einen Rat wie ich weiter verfahren soll, da wäre ich Ihnen sehr dankbar.
    Bin übrigens 51 Jahre alt und habe seid 3 Jahren keine Periode mehr.
    Vielen Dank und lieben Gruß,
    Rita Frauenrath

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr Frauenrath

      das Verhalten und die Empfehlung der Kollegin wirken auch aus unserer Sicht befremdlich, wenngleich wir natürlich keine näheren Informationen zur genauen Situation haben.

      Die RimkusTherapie besteht nach Analyse der Blutspiegel typischerweise in der Verordnung von individuell in der Apotheke hergestellten Kapseln mit natürlichen human- identischen Hormonen – und eben NICHT in der Verordnung von Fertigarzneien.

      Insofern scheint die Kollegin nicht nach der bewährten Therapie nach Rimkus zu behandeln und ich kann Ihr Befremden sehr gut nachvollziehen.

      Die Aussage, dass die Ergänzung der Hormone zu einer Art Dauerfruchtbarkeit führt, ist leider ein Zeichen mangelnden Verständnisses – sowohl für die hormonellen Vorgänge als auch für die Rimkusmethode. Es wird eben gerade nicht ein künstlich und unnatürlich erhöhter Hormonzustand angezielt, sondern eine zur gesunden Funktion notwendige Mindestversorgung. Die liegt aber natürlich höher als die im Wechsel entstehenden Mangel- „Normal-Werte“, die üblicherweise überall angegeben werden und aber ja nur den bekannten Mangelzustand beschreiben…

      Natürlich steht es grundsätzlich jedem Arzt frei, so zu behandeln, wie er es im konkreten Fall für diesen Patienten für richtig hält. Wir können und wollen keinem Arzt vorschreiben, was er zu tun hat. Wenn Sie aber ausdrücklich nach der RimkusTherapie fragen, dann sollte auch eine solche erfolgen.

      Zumindest aber sollte Ihnen gegenüber klar und nachvollziehbar begründet werden, wenn davon abgewichen wird. Eine Behandlung nach Rimkus ist das dann jedenfalls nicht mehr…

      mfg
      DDr Beck

  88. Name *

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

    die Rimkus-Kapseln helfen mir sehr gut gegen Hitzewallungen, jedoch nicht gegen meine Schlafstörungen und depressiven Stimmungsschwankungen. Ich überlege deshalb, zusätzlich 5-HTP -Tabletten einzunehmen, weiß aber nicht, ob diese sich mit den Rimkus-Kapseln vertragen.
    Was halten Sie davon?
    Für Ihren rat bedanke ich mich recht herzlich!
    B. Burkhardt

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo B Burkhardt

      es freut mich, dass die Rimkuskapseln gut anschlagen und Ihre Hitzewallungen zurück gegangen sind.
      Wenn Sie diese Seite etwas verfolgen, dann können Sie sehen, daß wir großen Wert darauf legen, unsere Therapie zu überprüfen. Dafür sind die regelmäßigen Blut-Spiegelbestimmungen der Hormone enorm wichtig, weil wir nur so beurteilen können, ob die Behandlung auch tatsächlich die Hormonwerte in den richtigen Bereich hinein anhebt. Solange das nicht bzw noch nicht der Fall ist, können wir den Behandlungserfolg auch nicht abschliessend beurteilen.
      Schlafstörungen und depressive Stimmungsschwankungen KÖNNEN (aber müssen nicht) ebenfalls von einem Mangel an Sexualhormonen herrühren. Deswegen ist es durchaus sinnvoll, diese Hormone so zu geben, daß gute Spiegel erreicht werden.
      Ich würde also empfehlen, das akutelle Ergebnis mit einer Blutspiegelbestimmung zu klären und dann ggf die Dosierung anzupassen. Insgesamt muß man mit der Behandlung etwas Geduld haben, wir rechnen meist mit einem Jahr, bis wir die passende Dosierung gefunden haben.
      5-HTP ist ein Vorläufer des Neurotransmitters (Gehirnbotenstoff) Serotonin, das gute Laune macht und insofern gegen Depressionen wirkt. Nachdem häufig sowohl die Neurotransmitter als auch die Sexualhormone um die Lebensmitte abfallen, kann das durchaus auch bei Ihnen der Fall sein. Dies lässt sich ganz einfach im Blut bestimmen und danach haben Sie eine zuverlässige Grundlage auf der Sie entscheiden können, ob Sie noch zusätzlich 5HTP einnehmen wollen. Aber eine Beeinträchtigung der Wirkung der natürlichen human-identischen Hormone durch die Gabe von 5 HTP würde ich nicht sehen.

      mfg

      DDr Beck

  89. Bettina Ried

    Sehr geehrter Herr Beck,
    ich habe Endometriose und werde mit Rimkus Hormonen behandelt.
    1,2 mg Estradiol, 65 mg Progesteron.
    Ist es möglich, dass die Endometriose durch das Estradiol wieder aktiv wird.
    Mein Frauenarzt kennt sich leider mit den Rimkus Hormonen nicht aus.
    Danke

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      die Frage habe ich mit meiner vorherigen Antwort beantwortet.

      mfg

      DDr Beck

  90. Rosi

    Hallo Herr Dr Beck

    ich bin 56 Jahre und habe laut FA keinen Zyklus mehr . 2006 würde die GB entfernt und seit 2012 haben die Eierstöcke auch keine funktion mehr.
    Meine frage an Sie , warum habe ich dann trozdem noch starken Beschwerden wie , Extreme Schlafstörungen , Verstimmungen bis leichte depressionen, Blutdtuckschwankungen die durch Tabletten nicht in den griff zu bekommen sind uvm. Nur Hitzewellen habe ich nicht ( oder nur sehr wenig ) Mir gehts konntinurirlich jeden tag schlecht . Meine SD werte sind vom 2.5.14

    FT3 : 2.8 —norm 2.3–4.1
    FT4 : 0.9—-norm 0.56–1.31
    TSH : 0.42—norm 0.35–3,5

    Macht es überhaupt sinn Hormone zu nehmen und können diese meine SD aufpuschen . Mein FA macht auch keine Bluttests mehr und kann nicht verstehen das ich null Lebenqualität habe .
    Haben Sie vieleicht einen Tip wie ich wieder am Leben teilnehmen kann .
    MFG Rosi

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Rosi

      Ihre Beschwerden finden wir häufig bei einem Mangel von Sexualhormonen, wie sie typischerweise in den Wechseljahren auftreten.
      Der nächste Schritt wäre also eine Bluthormon-Analyse von:
      – Progesteron
      – Östradiol
      – FSH
      – Vitamin D3

      Wenn Ihre Sexualhormone ausserhalb der Ziel-Norm liegen, dann sollten diese so weit ergänzt werden, daß sie wieder in die ZielNorm kommen.

      Sexualhormone können die Schilddrüse nicht aufputschen, aber die Wirkung der Schilddrüsenhormone im Körper kann besser sein, wenn die Sexualhormone im Normbereich sind.

      Adressen von Therapeuten finden Sie auf unserer Therapeutenliste.

      Falls Sie zu mir kommen wollten, müssten Sie bei Ihrer telefonischen Terminanfrage sagen, ob Sie einen Termin in München oder in Baden- Baden wünschen. Wir sind ab 9.9. 9 Uhr wieder da, bis dahin ist die Praxis urlaubsbedingt geschlossen. Die Praxis ist eine reine Privatpraxis.

      mfg

      DDr Beck

  91. Conny W.

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,
    ich bin 58 und leide seit über 10 Jahren an Hitzewallungen und Schlafstörungen.
    Im Jahre 2009 wurde ein Endometriumkarzinom diagnostiziert, Gebärmutter und Eierstöcke daraufhin entfernt.
    Wäre die Einnahme der Kapseln nach der Rimkus-Methode für mich mit einen erneuten Krebs-Risiko verbunden?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Conny

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Conny

      das lässt sich leider nicht mit absoluter Sicherheit sagen. Schulmedizinisch würde man wohl von einer HormonTherapie abraten, weil sich in vielen Wissenschaftlichen Versuchen mit Hormonpräparten gezeigt hat, daß vor allem Östogen das Potenzial hat, Karzinome zu fördern.

      Allerdings sind alle untersuchten Hormonpräparate synthetisch hergestellt und nicht identisch mit den natürlichen humanen Hormonen. Von daher ist es nicht so eindeutig, ob diese Ergebnisse mit den synthetischen Hormonen so einfach auf die naturidentischen Hormone übertragbar sind.
      Dies ist deshalb besonders von Bedeutung, weil auf der anderen Seite gute Spiegel von natürlichen Sexual-Hormonen die Zellen vor Entartung schützen (was besonders wichtig ist in der Phase der Fortpflanzung, in der die Hormone besonders hoch sind)…

      Nachdem es dazu aber keine sicheren wissenschaftlichen Ergebnisse gibt, ist eine solche Frage immer eine Einzelentscheidung, die zwischen Ihnen und Ihrem Arzt überlegt werden muß. Eine Behandlung mit Hormonen geht tendenziell eher den üblichen wissenschaftlichen Strom geht. Insofern würde man wohl in der Regel eher davon abraten.

      mfg

      DDr Beck

  92. Kai Schöne

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

    Mein Name ist Kai Schöne, männlich, 30 Jahre aus Bremen. Von Beruf Grafikdesigner…

    Ich habe seid 2 Jahren folgende Symptome:
    – Tinnitus
    – Müdigkeit
    – Brennende Augen
    – Angst (Durch L-Thyroxin besser geworden)
    – Panik (Durch L-Thyroxin besser geworden)
    – Schwindel (Durch L-Thyroxin besser geworden)
    – Libidoverlust
    – Negative Gedanken (Durch L-Thyroxin besser geworden)
    – Emotionales Verhalten (Durch L-Thyroxin besser geworden)

    Ich bin in diesen Zustand durch Arbeitsstress reingerutscht. Einige Symptome sind durch due Einnahme von L-Thyroxin besser geworden. Da leider oft nur nach Laborwerten entschieden wird, bin ich für die Ärzt „gesund“…Leider fühle ich mich alles andere als gesund.
    Ich versuche alle möglichen Tests zu machen, habe schon alles versucht. Nun bin ich auf ein Hormonspeicheltest gestoßen, welchen ich direkt gemacht habe. Mein Ergebnis wundert mich jedoch ein wenig:

    Östradiol: 3,1 pg/ml (<2,5)
    Testosteron: 62,6 pg/ml (32,0 – 100,0)
    Progesteron: 91 pg/ml (<60)
    DHEA: 555 pg/ml (140 – 570)

    Mutiere ich zur Frau? Ich weiß auch wirklich nicht was ich noch alles machen muss…Freue mich sehr über eine Antwort von Ihnen !

    VG aus Bremen

    Kai Schöne

  93. Marie K.

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

    seit ca. 4 Wochen nehme ich Rimkus-Kapseln. Ich bin 58 Jahre und seit 6 Jahren ohne Blutungen. Es wurde eine Anamnese und eine genaue Blutuntersuchung gemacht, die die Vorlage für die Zusammensetzung der Hormone ist. Ich begann mit 1 Kapsel abends für zwei Wochen und sollte dann 2 Kapseln, morgens und abends, einnehmen. Allerdings bekam ich sehr starke Brustspannungen, so das ich die Einnahme von einer Kapsel täglich zunächst weiter einnahm. Die Spannungen in der Brust veränderten sich und wurden zu Schmerzen, insbesondere Druckschmerzen. Ich habe die EInnahme noch weiter reduziert auf alle zwei Tage eine Kapsel. Die Schmerzen in der Brust werden aber nicht weniger, eher haben sich noch stechende Schmerzen dazugesellt.

    Ich lebe in einer Region in der Frauenärzte gegen Rimkus-Kapseln. Mein betreuter Arzt ist Internist und derzeit in den Ferien.

    Was raten sie mir: Kapseln reduziert nehmen oder die EInnahme erhöhen, wie angeordnet. Was aber soll ich mit den Schmerzen machen?

    Die weiteren Wirkungen sind phänomenal: ich schlafe wunderbar, bin weniger gereizt, fühle mich sehr ausgelastet und die Hitzewallungen sind – bis auf wenige Ausnahmen – fast weg.

    Schon jetzt ein Danke für Ihre Antwort. Mit besten Grüßen

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Marie

      es freut mich sehr, daß auch bei Ihnen – wie bei den allermeisten – die Kapseln so gut anschlagen. Die unerwünschten Wirkungen auf die Brust kommen meist daher, daß der Körper sich auf die Mangelsituation eingestellt hat, indem er weniger „Transporter für Sexualhormone“ (SHBG) in der Leber bildet. Und wenn Sie nun „plötzlich“ wieder Hormone bekommen, dann haben Sie viel zuwenige Transporter- und sehr viele freie Hormone, die allerlei Unfug machen können: also zB massives Brustspannen.
      Sie haben alse völlig richtig reagiert, indem Sie die Menge von 2 auf eine Kapsel vermindert haben. Nachdem Sie nicht meine Patientin sind, weiß ich allerdings nicht welche Konzentration Ihre RimkusHormonKapseln haben und kann also auch nicht beurteilen ob die gewählte Dosierung vielleicht für den Start nicht doch etwas zu hoch ist… (üblich für den Einstieg wäre zB 60 mg oder 70 mg Progesteron und 0,50 mg oder 0,60 mg Östradiol).
      Also wäre vielleicht eine Pause von einer Woche sinnvoll, damit sich Ihre Brust erholen kann (aber nicht viel länger, weil dann der Reiz an die Leber wegfällt, weitere Transporter zu bilden, die Sie aber brauchen, damit die Hormone besser „vertragen“ werden).

      Nach der Woche Pause würde ich mit einer Kps täglich wieder einsteigen, falls das Brustspannen bis dahin weg ist. Wenn nicht, dann noch eine weiter Woche Pause machen.

      mfg

      DDr Beck
      Guten Erfolg

  94. Sonja

    Guten Tag Herr Dr. Beck,

    ich (37) habe seit fünf Jahren die Schilddrüsen-Autoimmunkrankheit Morbus Basedow. Nach meiner ersten Schwangerschaft ist die Krankheit ausgebrochen und ich habe sie dann auch nach meiner zweiten Schwangerschaft mithilfe von Medikamenten jeweils innerhalb eines Jahres wieder gut in den Griff bekommen. Meine Werte (TSH, fT3, fT4,…) sind normal, aber ich merke schon seit längerem, dass etwas nicht stimmt. Richtig wohl und ausgeglichen habe ich mich trotz der „Normalwerte“ eigentlich nie gefühlt. Nun ist PMS dazu gekommen. Der letzte Zyklus war die Hölle: Schwitzen, aufgeblähter Bauch, Bauchkrämpfe, depressive Verstimmungen, aufgeschwemmte Beine, Reizbarkeit, Zerstreutheit…

    Ich habe mich schön länger mit Hormonen und mit der Ursache von Krankheiten beschäftigt und konnte meine Frauenärztin zu einem Hormontest überreden. Der wurde vor etwa einem Jahr am 23. Zyklustag gemacht. Das Labor wies auf einen Progesteronmangel hin, den man behandeln könnte, aber meine Frauenärztin ging nicht darauf ein bzw. meinte es sei alles unauffällig. Nach weiterer Recherche bin ich nun der Meinung, dass das doch etwas damit zu tun haben könnte und die Therapie mit naturidentischen Hormonen vielleicht helfen könnte.

    Nun ist dazu noch meine Frage, ob naturidentisches Progesteron auch bei Morbus Basedow verabreicht werden kann, da Progesteron den Stoffwechsel anregt? Nicht, dass ich wieder in eine deutliche Überfunktion gerate.

    Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Antwort und Ihre Einschätzung!
    Sonja

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Sonja,

      ja, natürliches human-identisches Progesteron wäre grundsätzlich sehr gut geeignet, allerdings kann ich natürlich über das Internet keine ärztliche Beratung geben oder gar Behandlung machen, deshalb müssten Sie das mit einem qualifizierten Rimkus Therapeuten von unserer Liste besprechen.

      Es besteht bei M. Basedow KEINE grundsätzliche Kontraindikation für natürliche human-identische Sexualhormone, weil wir nur den natürlichen Spiegel wieder herstellen (also eine reine Substitution und damit eigentlich „keine Therapie“) und das keinen nachteiligen Effekt hat.
      Allerdings müssen natürlich die Hormonspiegel regelmäßig kontrolliert werden- was wir aber sowieso bei jedem Patienten machen!

      Falls Sie zu mir direkt kommen wollen, dann bitte angeben, ob der Termin in München oder Baden- Baden sein soll.
      ACHTUNG: WIR SIND IN URLAUB UND UNSER ERSTER ARBEITSTAG IST DER 9.9. 9 Uhr!

      mfg
      DDr Beck

  95. Iris

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,
    gibt es eine Altershöchstgrenze für den Einstieg in die Rimkus-Therapie? Meine Mutter ist 75 Jahre alt; sie bekam zunächst synthetische Hormone und später dann Antidepressiva, aber es geht ihr nicht wirklich gut damit. Halten Sie einen Wechsel auf Rimkus in diesem Alter für empfehlenswert?
    Vielen Dank für Ihre Mühe!
    Herzliche Grüße
    Iris

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      es gibt keine Höchstgrenze, aktuell ist meine älteste Patientin 89 Jahre alt und mein ältester männlicher Patient 85 Jahre.
      Rimkus ist die beste Möglichkeit, einen hormonellen Mangel auszugleichen.
      Nachdem die Sexualhormone auch einen deutlichen Einfluss auf die Psyche haben, ist es zumindest einen Versuch wert- Ihre Mutter kann davon nur gewinnen.

      mfg

      DDr Beck

  96. Jela

    Hallo Herr Dr. Beck,
    ich bin 42 Jahre alt und bei mir wurde eine Östrogendominanz festgestellt (zudem -oder dadurch?- leide ich auch unter Endometriose). Nun soll ich morgens und abends je 1 Kapsel Progesteron nach Dr. Rimkus nehmen und zwar OHNE Unterbrechung. Überall lese ich, daß eine Unterbrechung für 1 Woche sinnvoll ist. Können Sie dazu etwas sagen?
    Vielen Dank!!!! Jela

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Jela

      die Hormontherapie nach Rimkus ist eine individuelle Behandlung, bei der die jeweiligen individuellen Besonderheiten berücksichtigt werden müssen.
      Dazu zählt zB das Alter und die Vorgeschichte der Patientin (also zB, ob Sie vorher schon Hormone eingenommen hat etc…)

      Bei jüngeren Patienten (30 bis 40 Jahre) empfehlen wir regelmäßig, eine Pause zu machen, um den natürlichen Hormonabfall für eine Woche nachzuahmen.
      Bei deutlich älteren (ab 60 Jahre) würden wir empfehlen, die Hormone OHNE Pause einzunehmen.
      Schwierig ist das Alter dazwischen (zwischen 40 und 60 Jahre), hier kommt es immer auf den jeweiligen Fall und die jeweilige Frau an.

      Um diese Situation richtig behandeln zu können, geben wir IntensivSeminare, wo wir die richtige Technik unterrichten. Deshalb ist es wichtig, die Behandlung nicht irgendwie zu machen, sondern einen qualifizierten Therapeuten aufzusuchen, der weiß, wie es geht…

      Guten Erfolg!
      DDr Beck

  97. Engelmann Ute

    Wie hoch muß der Spiegel mindestens sein, daß die jeweiligen Patienten KEINE Hormonmangelsymptome mehr bekommen. Zu dieser Frage wollte ich mir die Antwort durchlesen, sie ist aber auf der Web Seite nicht lesbar, kann das geändert werden? Das würde mich sehr freuen.
    Mfg
    Ute Engelmann

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr Engelmann

      die Zielwerte nach Rimkus (und die dazugehörigen noch tolerablen Grenzwerte) sind auf unseren Seiten mehrfach veröffentlicht und können nachgelesen werden.
      Die absolute Untergrenze, um ein Hormonmangelsyndrom auszuschliessen, liegt für Östradiol bei ca 50 pg/ml.

      mfg
      DDr Beck

  98. Melanie Roczinski

    Hallo Dr.Beck,

    ich bin Heilpraktikerin und würde sehr gerne die Rimkus-Methode selbst lernen. Nun ist ja aber die Hürde, dass ich nicht selbst die Rezepte schreiben darf, sondern dazu mit einem Arzt zusammenarbeiten müsste. So jemand findet man aber leider nicht so einfach. Einen Arzt hier in Stuttgart habe ich gefragt (der bereits zertifiziert ist), er meinte aber, das mache ja für ihn keinerlei Sinn- schliesslich wollte er die interessierten Patienten ja selbst behandeln (und damit auch selber Geld verdienen, was natürlich nachvollziehbar ist). Ich bin sehr traurig, dass ich hier keine Lösung finde, leider habe ich keinen Arzt im Freundes-oder Bekanntenkreis. Gibt es denn eventuell die Möglichkeit, über das Hormonnetzwerk einen Arzt zu finden, der sich vielleicht zu einer Zusammenarbeit bereit erklärt?? Ich bin ratlos und frustriert….

    Mein Interesse kommt auch daher, dass ich seit einer Hormonspirale (die seit Jahren schon raus ist) nie wieder regelmässige Zyklen hatte. Mal kurz, mal monatelang, und es scheint sich auch nicht mehr von alleine einzupendeln. Ich bin erst 40 und habe in den letzten vier Jahren über 15 Kilo zugenommen, hauptsächlich am Bauch- ich werde ständig gefragt, ob ich schwanger sei. Ich war immer sehr schlank, ohne irgendetwas dafür zu tun! Jetzt helfen selbst Sport nicht und auch nicht die längst erfolgte noch bessere Ernährung. Ein Endokrinologe sagte mir neulich (und er lachte dabei auch noch) ich würde einfach nur zuviel essen (ich esse kaum noch halb soviel wie früher). Sehr witzig. Inzwischen bekomme ich auch schon Schweissausbrüche und habe das Gefühl, ich habe schon Hitzewallungen. Hier in Stuttgart ist es extrem schwer, überhaupt einen Gyn zu finden, der schon mal etwas von bioidentischen Hormonen gehört hat! Daher denke ich auch, dass für Rimkus durchaus der Bedarf da ist….und auch genügend Potential für mehr als einen Behandler.

    Ich wünschte, ich könnte mir den Traum erfüllen, nach Rimkus zu arbeiten- natürlich auch an mir selbst, aber ich kenne soviele andere Frauen mit ähnlichen Problemen! Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn das Netzwerk mir vielleicht bei der Lösung helfen könnten….mit herzlichen Grüssen, Melanie R.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Malanie

      ich kann sehr gut nachvollziehen, daß das eine frustrierende Situation ist: Sie wären bereit, die Patientinnen zu beraten, aufzuklären, von den Vorteilen (aus eigenem Erleben) zu überzeugen und finden leider keinen Kooperationspartner auf der ärztlichen Seite.
      Natürlich können wir uns nicht über rechtliche Gegebenheiten hinwegsetzen, aber vielleicht gelingt es doch, einen Arzt zu finden, der seine eigenen Vorteile in einer solchen Arbeitsteilung erkennt. Es ist nämlich keineswegs ausgemacht, daß es für Ärzte wirtschaftlich wirklich vorteilhaft ist, in Gesprächsleistungen zu investieren. Deshalb kürzen die allermeisten Ärzte Ihre Gespräche auf ein Minimum und konzentrieren sich auf Geräteleistungen (was ja vielerorts auch sehr beklagt wird). Es wäre also Ihre Kunst heraus zu streichen, daß der Arzt entlastet wird und sich dann besser auf die Schlüsselfunktion (Rezepterstellung, Kurz- Anamnese, Untersuchung und Klärung der medizinischen Notwendigkeit) konzentrieren kann (was auch besser honoriert wird).
      Die Aufklärung von Interessenten könnten Sie zB in den Räumen der Arztpraxis durchführen und insofern auch dem Arzt neue Patienten zu führen- und der Bedarf ist riesig, wie Sie ja selber wissen… Insofern könnte das für beide Seiten zu einer win- win Situation führen…

      Ich wünsche Ihnen (und dem ärztlichen Kollegen) bestes Gelingen!

      Thomas Beck

  99. Heike

    Sehr geehrter Herr Herr Dr. Beck,
    von einer Bekannten habe ich von der Rimkus Methode erfahren und habe nun eine Frage hierzu.
    Meine Tochter ( 23 Jahre) ist stark übergewichtig, sie leidet an Protein C Mangel ( grenzwertig, noch muss sie keine Tabletten nehmen aber bei Flügen ect. spritzen) des weiteren nimmt Sie L-Thyroxin 125, Metformin , und Spironolacton. Die Aussage der Gerinnungspraxis ist, Sie darf keine Hormone nehmen wegen dem Protein c Mangel und die Aussage des Stoffwechselzentrums ist das Sie es sehr schwer Haben wird ihr Gewicht zu reduzieren.
    Kämme für meine Tochter eine Behandlung mit der Rimkus Methode in Frage??

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

    Viele Grüße
    Heike Jakob

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr Jakob

      die Behandlung mit RimkusHormonen ist zwar keine Hexerei, aber man kann in der Regel eine deutliche Verbesserung an vielen Fronten erleben. Beim Gewicht ist es nicht so eindeutig: zum einen enthalten die RimkusKapseln(R) Östradiol und dieses Hormon kann – sofern die Umstände entsprechend sind – durchaus auch mal vorübergehend die Wassereinlagerung und den Appetit verstärken – und damit zu einer Gewichtserhöhung beitragen.

      In dieser Hinsicht ist das andere Hormon in den Rimkus(R)- Kapseln das Progesteron eine Art Gegenspieler, weil dieses Hormon die Stoffwechselaktivität über vielfältige Wege ankurbelt und insofern die Verbrennung steigert, womit langfristig das Gewicht wieder herunter geht.

      Grundsätzlich kann man vielleicht sagen, daß gute Sexualhormonspiegel den Menschen „gesund“ machen und deshalb ganz grundsätzlich günstig sind.

      FAZIT: sofern die Sexualhormone Ihrer Tochter nicht ausgewogen sind (was durch eine entsprechende BLutanalyse nachzuweisen ist), kommt eine solche Behandlung nach Rimkus (R) grundsätzlich als sehr gute Möglichkeit in Betracht.

      mfg

      DDr Beck

  100. Ursula Hilse

    Hallo Herr Dr. Beck,
    seit Dezember 2013 nehme ich die Rimkus-Kapseln. Es ging mir schon nach kurzer Zeit sehr viel besser, meine Blutdruck-
    Tabletten habe ich im Januar 2014 abgesetzt, mein Gewicht hat sich reduziert, die furchtbaren Schweißausbrüche sind
    ganz weg und ich kann deutlich besser schlafen. Ich bin 60 Jahre und habe seit über 10 Jahren keine Periode mehr. Ca.
    8 Jahre hat mir meine Frauenärztin künstliche Wechseljahrshormone verschrieben. Nachdem ich auf eigenen Wunsch
    damit aufhörte, gings mir schlecht und ich habe mich sehr gequält, bis die Rimkus-Kapsel kam…..
    Ich hatte im April einen schweren Bandscheibenvorfall und habe 7 x Kortisonspritzen bekommen (u.a. 4 x CT-gesteuert).
    Nun habe ich seit 10 Tagen immer wieder sehr leichte Schmierblutungen und Bauchschmerzen als würde ich meine
    Periode bekommen. Meine Frauenärztin sagt, dass wird wohl von den Rimkus-Kapseln kommen (sie hält nix davon).
    Sie hat mich ins Krankenhaus eingewiesen wo ich eine Ausschabung machen lassen soll. Meine Heilpraktikerin, die auch
    studierte Ärztin ist, hat dagegen Blutwerte, auch Hormonwerte, bestimmt, die alle bestens i.O. sind. Sie rät von einer Ausschabung erstmal ab. Was raten Sie? Kann die Rimkus-Kapsel „schuld“ sein?
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Ulla

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Ulla

      ja wir hören immer wieder, daß bei Gabe von Cortison sich die Hormonlage gelegentlich auch tiefgreifend ändert.
      Wichtig ist dann die genau Kontrolle der Blutwerte, die Sie offensichtlich richtig haben durchführen lassen.
      Wenn die Werte in Ordnung sind, gibt es keinerlei Grund, die wichtige und gute Versorgung mit den RimkusHormonen zu ändern oder gar zu unterbrechen!
      Die Normwerte finden Sie auf unserer Seite!
      Eine gute Versorgung mit Hormonen gibt Ihnen eine verkürzte Rekonvaleszenz zb nach Operationen und macht Sie widerstandsfähiger gegenüber allen Belastungen, ein Absetzen wäre also ein echter Fehler… (immer unter der Voraussetzung, daß die Hormone im Zielbereich liegen- ggf müsste sonst auch nur die Dosierung angepasst werden).
      Also: weiter so!

      mfg

      DDr Beck

  101. Martin

    Hallo Dr.Beck,
    wenn ich es nicht über sehen habe, scheint eine wichtige Frage hier noch nicht gestellt worden zu sein.
    Ich bin männlich und 53 Jahre, hatte vor 2 Jahren einen Herzinfakt, kann ich diese Terapie trotzdem machen, obwohl ich die üblichen Herzinfakt-Medikamente nehmen muss? Und bringt das jetzt im Nachhinein noch was?

    Ich freue mich schon auf Ihre Antwort.
    MfG Martin

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Es spricht nichts dagegen, im Gegenteil: die natürlichen (!) Hormone stärken das Herz!
      mfg
      DDr Beck

  102. Claudia

    Hallo,
    gibt es irgendwo ein Forum im Netz in dem man sich über Rimkus austauschen kann? Ich hab bis jetzt nur ein altes gefunden von 2011 und da passiert nichts mehr?
    Leider antwortet Herr Dr.Beck nicht…und wenn man Hilfe sucht ist man da echt aufgeschmissen.Mein Arzt ist gute 100 km von mir entfernt und telefonisch bekommt man da ja auch selten was mitgeteilt …
    gruß Claudia

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Claudia
      das wäre eigentlich die Aufgabe Ihres Arztes und sollte nicht in einem Forum passieren (Sie wissen ja gar nicht, wer schreibt und aus welchen Gründen jemand schreibt…)
      Zu meiner Person: ich bin hier aus freien Stücken und mache das als Service für die vielen vielen Leute, die dringend Infos brauchen. Es gibt da keinerlei Verpflichtung oder Ähnliches…
      Sie können und sollten aber die entsprechenden Bücher von Rimkus lesen und dann natürlich Ihren Arzt fragen- schliesslich bezahlen Sie den dafür, dass er sich um Sie kümmert (und mich bezahlen Sie nicht…)

      mfg
      DDr Beck

  103. H.Held

    Sehr geehrter Hr. Dr. Dr. Thomas Beck,

    kann es bei einer D4 Esriol Creme zu Nebenwirkungen kommen, wenn sie völlig überdosiert geschmiert wurde ?
    Der Wert war bei 2,20 pg/ml , und ich habe 2 mal 4 Hub geschmiert. Was zur Folge hatte, dass ich die Periode 3 mal hintereinander hatte, ohne Eisprung. Kann es davon kommen ?
    Ich freue mich auf Ihre Antwort. Bitte verwenden Sie nur die Anfangsbuchstaben meines Namens, danke.

    M.f.G.
    H.Held

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo H.H.

      Nachdem ich hier bei mit unbekannten Personen keine ärztliche Beratung geben darf, nur soviel: ob eine Überdosierung vorliegt, kann man sehr elegant mit dem Blutspiegel nachweisen – sofern Sie natürliche human-identische Hormone verwendet haben, wenn es sich um eine homöopathische Creme gehandelt hat (was die Bezeichnung D4 nahelegt), dann ist das sowieso kein Problem, da diese Arzneimittel auf der Steuerungsebene angreifen und keine Hormone in den Körper einbringen.

      Der Ziel-Normal-Bereich für Östradiol wäre 120-180pg/ml (und da ist der von Ihnen angegebenen Wert meilenweit davon entfernt- also viel viel niedriger!)

      Allerdings können Homöopathika selbstverständlich Ihre Wirkung entfalten und in sofern kann ich mir schon vorstellen, dass auch ein Eisprung angeregt werden könnte, solange genug Östradiol vorhanden ist und solange sprungbereite Follikel in Ihrem Ovar heranreifen (auch das könnte ggf durch Homöopathika stimuliert werden)…

      Synthetische Hormone lassen sich (leider) nicht im Blut nachweisen.

      mfg
      DDr Beck

  104. Claudia

    Hallo Nochmal Herr Dr. Beck,

    Ich hab ja letzte Woche geschrieben , meine Frage steht ja drunter, weil meine Periode in der Pause nicht eingesetzt hat.
    Auf telefonische Nachfrage bei meinem Arzt hab ich dann die Rimkus wie gewohnt nach meiner 3 Tage Pause wieder begonnen zu nehmen und jetzt hab ich seit gestern Zwischenblutungen und Unterleibsschmerzen.Ich bin grad ziemlich überfordert weil ich nirgendwo richtige Aufklärung finde. Ich habe auch schon in den Fragen und Antworten hier nachgeschaut, zum Thema Zwischenblutung auch was gefunden, aber nicht in meinem Zusammenhang.
    Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir ein bisschen helfen könnten.
    lg Claudia

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Claudia

      Zwischenblutungen sind nichts Schlimmes und kommen immer wieder einmal vor, wenn zuviel Schleimhaut oder nicht gut mit Gefäßen versorgte Schleimhaut gebildet wurde.

      Wenn allerdings über längere Zeit die Schleimhaut zu dick würde oder Sie sehr lange Blutungen bekommen sollten, dann kann das ein Hinweis auf Erkrankungen sein, die durch einen Frauenarzt abgeklärt werden sollten. Dann ist gelegentlich eine Ausschabung nötig.

      Aber eine gelegentliche Zwischenblutung gibt es immer wieder einmal und das wird sich legen, wenn Ihre Hormone allmählich immer besser eingestellt sind und der Körper immer mehr an seine neue gute Versorgung gewöhnt ist.

      mfg
      DDr Beck

    • Bettina Ried

      Hallo Herr Dr. Beck,
      ich nehme derzeit naturidentische Hormone nach Rimkus.
      Die Dosierung liegt derzeit bei 1,2 mg Estradiol und 65 mg Progesteron.
      Mein Frauenarzt meinte nun, dass bei einer Endometriose Östrogen generell nicht gut sei.
      Trifft dies zu, obwohl nur ergänzt wird was fehlt?
      Bin sehr verunsichert. Habe keine Blutung mehr und hoffe, dass eine erneute Blutung nun durch die Gabe von Estradiol nicht zustande kommt.
      LG
      Bettina

      • Dr. Dr. med. Thomas Beck

        Hallo Bettina

        die Aussage Ihres Frauenarztes geht auf Studien mit synthetischen Hormonen zurück, wo ein negativer Zusammenhang gezeigt wurde.
        Ob Ergebnisse mit synthetischen Hormonen auf die natürlichen, human-identischen Hormone übertragbar sind, ist keineswegs so eindeutig zu beantworten.

        Auf der anderen Seite haben wir sehr deutliche Hinweise, daß ein guter Spiegel der natürlichen Sexualhormone gegen Endometriose schützt und behandeln durchaus erfolgreich Endometriose durch Gabe von natürlichen human- identischen Hormonen. Allerdings muß durch laufende Blutuntersuchungen nachgewiesen werden, daß tatsächlich ein echter Mangel vorliegt.

        Unsere Norm-Ziel-Bereiche sind dabei anders als die üblichen Bereiche. Das wird Ihnen Ihr behandelnder RimkusTherapeut darlegen, wenn Sie Ihre Werte bestimmen lassen.

        Ob Sie eine neue Blutung bekommen, kann nicht vorher gesagt werden. Wenn Sie allerdings überlegen, daß eine Blutung auch eine Art Reinigungsprozeß Ihrer Gebärmutter ist (Abstossung von altem Gewebe, was über Jahre in Ihrem Uterus liegt und Veränderungen verursachen kann) und dass deswegen ein paar Blutungen langfristig zB vor Endometriumskarzinom schützen kann, dann sind ein paar vorübergehende Blutungen vielleicht eine Unannehmlichkeit, die im Verhältnis nicht so ins Gewicht fällt.

        Entscheidend ist die laufenden Kontrolle der Hormonblutwerte, wenn das zuverlässig gemacht wird und wirklich natürliche human-identische Hormone nach individueller Verschreibung in der Apotheke angefertigt werden (RimkusMethode), dann sehe ich darin eine gute Behandlungsmöglichkeit.

        mfg

        DDr Beck

  105. Annemarie Wilhelm

    Hallo Herr Dr. Beck
    Ich bin 58 Jahre alt habe mit 26Jahren mit der Pille aufgehört .
    Hatte bis vor einem Jahr noch meine Periode.
    Innerhalb einem Jahr hatte ich so einen Hormonabsturz bekommen ,das ich mir am liebsten das Leben nehmen wollte.Ich bekam Schlafstörungen,hitzewallungen,Depressionen ,Herzrasen,
    Muskelschmerzen,Gelenkschmerzen,mein Mann konnte mit meiner Situation nicht umgehen.
    Mein Hausarzt wollte mir antipepressiva verschreiben und mich in eine Psychosomatike klinik einweisen,oder eine Psychologin aufsuchen.Orthopäden konnten mit meiner Krankheit auch nicht umgehen.mein letzter Weg war ein Fauenarzt,und der hat einen Hormon spiegel Test gemacht .Er sagte meine Werte sind von hundert auf Null abgestürzt.
    Jetzt bekam ich utrogest 100mg, Gynokadin0,6mg.dosiergel.
    Gynokadin soll ich 21tagen auf dem Oberarm Gelen und am10tag Utrogest 12tagen lang zwei Kapseln abends oral einnehmen.nach vier Monaten ging es mir eigentlich ein wenig besser,aber immer in der 7tg.pause hatte ich immer einen massiven Absturz .
    Ich ging wieder zum Frauenarzt ,es musste sich erst mal belesen ,das utrogest war sowieso Neuland für ihn.jetzt nach vier Monaten geht es mir noch schlechter ,ich habe ganz massiv Gelenkschmerzen so das ich drei mal am Tag iboprofen nehmen muss und schlafen kann ich auch nicht mehr.jetzt hat mein Fauerarzt mir geraten ,ich soll Gynokadin drei statt zwei Hübe Gelen und das den ganzen Monat durch und am 10 Tag utrogest 12Tage lang.Ich habe noch meine Gebärmutter deshalb sollte ich immer eine Woche eine Pause einlegen.
    Meine Frage … Kann ich nicht nur Utrogest nehmen ,oder ist Gynokadin auch wichtig?
    Bitte Helfen sie mir ,ich wäre ihnen sehr dankbar .
    Ich muss no

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Annemarie

      eine ärztliche Beratung oder gar Behandlung ist Ärzten bei Ihnen unbekannten Personen untersagt, das darf nur im persönlichen und direkten Arzt Patientenkontakt geschehen.
      Grundsätzlich kann ich aber sagen, dass wir aus guten Gründen verschiedene Sexualhormone haben, und wenn die nachweislich absinken, ist es sinnvoll den Verlust auszugleichen- und nichts anderes wird in der Rimkus-Therapie gemacht… in individueller Dosierung bei laufender Kontrolle der Hormonwerte…

      Eine gute Hormonversorgung kann auch zum Rückgang von Entzündungen führen und zum Rückgang von Schmerzen, sodaß keine oder zumindest weniger Schmerzmittel eingenommen werden müssen.
      mfg

      DDr Beck

  106. Heidi

    Sehr geehrter Herr dr.Beck,
    Eine Frage , ich habe eine Wechseljahrespraxis in kassel eröffnet und eine Kundin (60 Jahre) nimmt seit ein paar Jahren Gynokadin Tabletten. Jetzt wollen wir mit natürlichem Progesteron arbeiten, kann sie das Präparat gleich voll absetzen oder schleichend? Über eine Antwort wäre ich ihnen sehr dankbar.
    M.f.G.
    Heidi pfeffer

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr Pfeiffer

      Glückwunsch zu Ihrem Entschluss, eine Wechseljahrespraxis zu machen. Das ist sicher ein lohnender Schwerpunkt, wir sehen täglich wie groß der Bedarf nach fundierter Aufklärung und Behandlung ist.
      Deswegen haben wir die IntensivSeminare eingeführt, die 4x im Jahr die Grundausbildung machen (Zertifikatskurse) in München, Frankfurt, Hamburg und Berlin. Ab Herbst dieses Jahres gibt es sogar erstmals auch ein Aufbauseminar. Infos dazu unter http://www.hormon-netzwerk.de/Intensivseminare

      In diesem Seminaren erklären wir genau solche Fragen, wie die, die Sie uns gerade gestellt haben.
      Ich möchte die Antwort aber nicht schuldig bleiben und die Antwort ist ganz klar: die natürlichen humanidentischen Hormone gehen an den gleichen (es gibt ja nur diesen) Rezeptor – deswegen KEINE PARALLELE Behandlung mit synthetischen hormonähnlichen Stoffen!!!
      SONDERN: Rezept verschreiben und am Tag an dem die Rimkuskapseln von der Apotheke geliefert werden, an diesem Tag werden die/ oder das Synthetikum abgesetzt. Ab diesem Moment nur noch Einnahme der RimkusKapseln. Dann wird allmählich der Spiegel der Synthetika sinken und an die freiwerdenden Rezeptoren können dann zunehmend die natürlichen humanidentischen Hormone andocken. Damit schwankt der Hormonspiegel sehr sehr wenig und die Patientinnen bekommen (fast) keinen Entzug… (wenn die Dosis richtig gewählt wurde, was nicht immer auf Anhieb gelingt)… Deshalb spreche ich dann gern von „rauem Wasser“, wo es ein bisschen hin und her gehen kann, bis die richtige Einstellung gefunden ist.

      Guten Erfolg!

      DDr Beck

  107. Dr. Gabriele Marx

    Ich bin Frauenärztin und interessiere mich für das Hormon-Netzwerk.
    Kann ich vorab Auskunft bekommen, welche naturidentischen Hormone genommen werden? Aus welchen Substanzen werden sie gewonnen?
    Yams, Soja… ?
    synthetisches Progesteron?
    Östradiol?
    Die Antwort auch gern an meine Mailadresse.
    Danke für die Hilfe.
    Mit freundl. Grüßen
    G. Marx

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Liebe Frau Kollegin

      gern würde ich Sie und alle anderen Kollegen aufklären, aber ich schaffe es einfach nicht, solche Fragen angemessen zu beantworten. Deswegen bitte ich um Nachsicht, wenn ich solche und ähnliche Fragen auf unseren Seiten erläutere bzw auf die Bücher von Dr. med. Volker Rimkus verweise. In unseren Intensiv-Seminaren ist dann genügend Raum und Zeit, das näher zu besprechen.
      Aber ich möchte Sie in Ihrem guten Willen nicht frustrieren und deswegen hier eine Kurzantwort in Stichworten:
      – Gewinnung der Hormone aus dem Sud der wilden Yamswurzel (in Mexiko) oder aus Soya (in Asien)
      – synthetisches Progesteron: da müssen Sie die Pharmaindustrie fragen… (oft aber wohl ebenfalls aus Yams)
      – Östradiol (siehe erste Antwort: über Progesteron und über Testosteron aus der Yamswurzel)

      mfg

      DDr Beck

  108. Claudia

    Hallo Herr Dr. Beck,

    ich hab vor kurzem schon mal eine Frage an Sie gestellt und so prompt beantwortet bekommen, jetzt hab ich nochmal eine : ich nehme die Rimkus Kapseln jetzt seit ca 4 Monaten, Estradiol 0,25mg und Progesteron 30mg, immer 21 Tage dann mach ich eine recht kurze Pause von 3 Tagen weil ich normalerweise dann auch schon durch bin mit meiner Periode und es mir auch spätestens nach dem 3. Tag so mies geht ,daß ich es länger gar nicht aushalte…jetzt hab ich wieder abgesetzt, 21. Tag und bin heute am 3.Tag der Pause aber bekomme meine Periode nicht ? Ich bin völlig irritiert, denn normalerweise bekomm ich die nach dem absetzen am 2. Tag , hab dann aber am 3.Tag schon fast nix mehr…also das war auch schon vor der Einnahme so das ich in 3-4 Tagen durch war…was soll ich jetzt machen? Abwarten bis die Periode einsetzt oder morgen wieder die 1. Kapsel schlucken…lange Pausen machen mir zu schaffen…ich hoffe Sie können mir da einen Rat geben
    liebe Grüße und schon mal vielen Dank
    Claudia

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      es gibt weder einen ZWang eine Pause zu machen, noch einen ZWang die Kapseln durchzunehmen, das kann nach den individuellen Bedürfnissen dosiert werden.
      Was in IHrem Fall richtig ist, bitte mit IHrem Arzt besprechen.

      mfg
      DDr Beck

  109. Anna

    Hallo Herr Dr. Beck,

    ich moechte mich mit einer wichtigen Frage an Sie wenden! Meine Tochter hat im Alter von 7 1/2 und 8 1/2 Jahren jeweils einen Eierstock verloren. Sie ist mittlerweile 18 Jahre alt und wird mit Dermestril 50 und Primolut nor behandelt. Nun meine Frage: Kann man auch bei ihr auf bioidentische Hormone umsteigen?
    Ich wuerde mich ueber eine Antwort von Ihnen freuen.
    Mit freundlichen Gruessen
    Anna

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      ja, das kann eine sehr gute Alternative sein!
      Genaueres dann persönlich

      mfg

      DDr Beck

  110. Gabi

    HalloHerr Dr. Beck,

    ich bin 52 Jahre und eigentlich total gegen Hormonbehandlung. Meine Beschwerden, starke Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, als Ergebnis des Frauenarztbesuches hat sich die Behandlung mit OeKölp 0,03 mg ergeben. Ich hatte vor 8 Jahren eine OP bei der meine Gebährmutter entfernt werden musste. Der Zustand der Beschwerden geht schon seit einem Jahr. Ich habe zwischenzeitlich regelmäßig Vagisancreme angewendet aber keine Verbesserung erziehlt. Inzwischen übertragt sich dieser Zustand auf meine Psyche und belastet mich sehr. Leider finde ich keine Erfahrungsberichte von anderen Frauen die ähnliche Schwierigkeiten haben. Sehen sie die Behandlung mit Hormonpräperaten als Alternativlos an oder welche hätte ich?
    Mit besten Grüßen
    Gabi

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      ja, die Behandlung mit natürlichen human-identischen Hormonen (nach Rimkus) ist eine sehr gute (!) Alternative!

      DDr Beck

  111. Sandy

    Sehr geehrter Herr Beck
    Ich bin bei einem Arzt in Behandlung, der auch auf Ihrer Liste steht.
    Seit Dezember 2013 nehme ich die Kapseln. Da ich noch meine Mens habe jeweils nach Zyklus (erste Hälfte 50 mg abends und dann 2. Zyklushälfte 100 mg abends). 3-4 Wochen nach der Einnahme ging es mir immer schlechter. Ich hatte gehofft, dass die Unterleibsschmerzen (Blase oder was auch immer) verschwinden würden. Stattdessen bekamm ich Herzrasen, Depressionen und Panik. Ich habe meine Blutwerte nehmen lassen (22. Zyklustag, obwohl die Mens dann nach 25 Tagen bereits kam).
    Meine Werte:
    Cortisol: 750 nmol/L!
    Oestradiol: 1157 pmol/L!
    Progesteron: 12.3 nmol/L
    LH: 15.3 U/L
    FSH: 11.0 U/L
    Ferritin: 46 ug/L

    Warum habe ich plötzlich eine solche Oestrogendominanz? Ich verstehe nicht, wie das passieren kann? Mein behandelnder Arzt meint, dass mein Stoffwechsel „das Falsche“ macht und das Progesteron in Oestrogen umwandelt. Ich bin verzweifelt. Ich habe Symptome der Oestrogendominanz, ein zu tiefer Progesteronwert und kann diesen aber nicht auffüllen, weil mein Körper das „Falsch“ umwandelt? Ich bin überfordert. Wie kann ich den Progesteronspiegel „rauf“ bringen, ohne dass dies auf den Oestrogenspiegel Einfluss hat?
    Habe ich überdosiert?
    Gruess Sandy

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Sandy

      Ob das bei Ihnen wirklich eine „Östrogendominanz“ ist, müssen wir erst noch mal sehen…
      Die Symptome sprechen jedenfalls dafür, daß hormonell etwas ganz und gar nicht passt. Depressionen können ein Zeichen von ÖstrogenMANGEL sein (kann aber natürlich noch viel andere Ursachen haben)…

      Dafür bitte als ersten Schritt von Ihrem Labor die Werte in ng/ml und pg/ ml umrechnen lassen (die kriegen ja dafür Ihr Honorar und können das leicht machen).
      Die Zielwerte wären: Östradiol 120-180 pg/ml und Progesteron 10-30ng/ml FSH 2-6 (niedriger ist hier besser)…

      Dann bitte einen Arzt Ihres Vertrauens von unserer Liste aufsuchen und vertrauensvoll die Fragen besprechen.

      mfg

      DDr Beck

  112. Lilo

    Hallo Herr Dr. Beck!
    Ich bin 38 Jahre alt, habe 2 Kinder und leide seit geraumer Zeit an typischen Hormonmangelsymptomen. Am Belastendsten empfinde ich dabei die depressiven Verstimmungen und die Schlafstörungen. Seit ca. 5 Jahren ist auch ein Hashimoto bekannt (L-Thyroxin 75).
    Meine FÄ hat mir nun Rimkus-Kapseln verschrieben (100mg Progesteron, 0.05 Kupfergluconat und 35mg Zink-D-gluconat), die ich seit 2 Monaten 1x abends vom 12. bis zum 24. Zyklustag nehme.
    Meine Ausgangswerte waren:
    17-ß-Estradiol : 42.86 pg/ml
    Progesteron: 2.58 ng/ml
    Testosteron: <0.2ng/ml
    FSH : 12.95
    Prolactin: 4.95 ng/ml
    LH: 2.98 mIU/ml

    Nun meine Frage: Da die Ärztin nicht bei Ihnen gelistet ist, bin ich etwas verunsichert, da Sie immer mit Nachdruck beschreiben, wie wichtig eine Teilnahme an Ihren Seminaren für die behandelnden Ärzte ist. Ich fühle mich bei ihr schon seit Jahren gut aufgehoben, möchte aber nach Lektüre aller Rimkus-Bücher und persönlicher Überzeugung von dieser Methode keine Fehler machen. Deshalb bitte ich Sie um Beurteilung der Einnahmeempfehlung auf Basis der Werte. Insbesondere frage ich mich, ob eine Einzeldosis abends in Ordnung ist, bzw. ob ich nicht aufgrund der Werte auch Östrogen substituieren muss.

    Ich danke Ihnen sehr für eine Antwort!

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Dafür müssen Sie wirklich in meine Sprechstunde kommen… sorry
      DDr Beck

  113. Maria

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,
    Ich habe eine Frage zu den Normwerten. Warum ist kein Normwert für das LH (Luteotropes Hormon) angegeben?
    Gibt es auch spezielle Normwerte bei den Schilddrüsenhormonen (ausser den üblichen Referenzwerten)?
    Warum wird das Hormon DHEA nirgends erwähnt, das doch auch eine sehr wichtige Rolle bei den Alterungsvorgängen spielen soll? Sollte das acuh substituiert werden und gibt es da auch ein bioidentisches Hormon?
    Vielen Dank im voraus bereits für die Beantwortung meiner Fragen.
    MfG,
    Maria.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      das LH hat für unsere Routinediagnostik keine Bedeutung.
      Schilddrüse: TSH Ziel 0,5 bis 1.0 (bei Behandlung) , ansonsten gelten hier auch bei uns die üblichen Normwerte
      DHEA ist für unsere Routinediagnostik ebenfalls entbehrlich, weil das ein Nebensyntheseweg zum Testosteron ist, wenn nicht genug Progesteron vorliegt. In diesem Fall substituieren wir dann lieber gleich direkt das Progesteron (und haben viele andere schöne Wirkungen- inbesondere für das „Anti-Aging“) und können so meist auf das DHEA verzichten.

      mfg

      DDr Beck

  114. Alexander

    Sehr geehre Damen und Herren,

    Da es mir körperlich und psychisch sehr schlecht geht habe ich eine Frage zu meinen Werten.
    Östradiol 10ng/ml
    Progesteron 0,1 ng/ml

    Das große Problem das ich habe das ich meinen Serotoninspiegel der bei 15ng/ml liegt nicht nach oben bekommen , und mir kein Grund einfällt warum dieser nicht nach oben geht. Könnte es mit den obigen Werten zusammenhängen? Östradiol soll ja zuständig sein für die Serotoninbildung im Gehirn.
    Progesteron als Vorstufe für Cortisol?

    Lt. Dr Rimkus werten müsste ich ja überall das vielfache haben. Kann das ganze die Ursache dafür sein für meinen Serotoninspiegel !

    Danke

    Ps: warum wird ein Mann nur auf den Testo spiegel begrenzt? So als Testo gut,alles gut?

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Alexander

      Ihr Blutspiegel muß seriös interpretiert werden und das darf ich bei Patienten nicht machen, die sich nicht zumindest einmal in meiner Praxis in München oder Baden Baden vorgestellt haben.
      Zudem habe ich keinerlei Krankengeschichte von Ihnen und weiß überhaupt nichts über die Lebensumstände und Hintergründe. Sie verstehen sicher, daß so eine ärztlich sinnvolle Beratung nicht möglich ist.
      Ich darf also nur allgemeine Auskünfte geben.
      Werte wie die vorliegenden finden wir häufig bei einem ausgeprägten Mangel an Sexualhormonen.
      Serotonin hat mit den Sexualhormonen weniger zu tun, aber es ist natürlich sehr wichtig als gute Laune Hormon.
      Allerdings wirkt auch Östradiol stark antidepressiv, es kann also durchaus sein, dass es einem gut geht, weil das Östradiol gesund hoch ist, trotz niedrigem Serotoninspiegel. ich würde also Schritt für Schritt vorgehen und erst einmal das eine in Ordnung bringen (Sexualhormone) – schauen, wie es geht. Und bei Bedarf kann man dann das Serotonin immer noch anheben.

      Den Zusammenhang von Cortisol und Progesteron haben Sie vollkommen richtig wieder gegeben: der Körper bildet Cortisol aus Progesteron (und falls man zuwenig Progesteron hat, kann die Cortisolbildung erschwert sein).

      ALSO mein Vorschlag: suchen Sie sich einen Arzt auf unserer Therapeutenliste http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste und machen Sie einen Termin für ein Erstgespräch. Der Kollege wird Ihnen viele Fragen stellen und Sie werden Ihre Beschwerden – meist auch anhand eines Fragebogens – erläutern können. Meist folgt auch eine körperliche Untersuchung. Dann werden die Blutwerte besprochen und ggf auch noch weitere Blutwerte abgenommen. Aus all dem zusammen erfolgt dann ein Therapievorschlag, und wenn die Sexualhormone so niedrig sind, wie von Ihnen angegeben, dann gibt es in der Regel auch ein Rezept für Rimkus“-Kapseln, die die Apotheke herstellt und die natürliche human-identischen Hormone enthalten.

      Ihre Kritik daran, daß die meisten Ärtze bei Männern immer nur auf das Testosteron schauen teile ich komplett. Das ist ein großes Versäumnis, weil damit die Chance für eine gute Therapie vertan, weil gar nicht an die anderen Sexualhormonen gedacht wird.
      Aber wir freuen uns, daß es wenigstens ein paar Ärzte gibt, die das erkannt haben und entsprechende Fortbildungen machen.

      Guten Erfolg

      DDr Beck

  115. Jocher Heidi

    Hallo Herr Dr.Beck, Lästige Hitzewallungen erleben wohl die meisten Frauen in den Wechseljahren,aber nicht alle wollen Hormone dagegen nehmen!Ich muss sagen ich bin jetzt 51 Jahre und bin seid ca.5 Jahren in den Wechseljahren.Seid gut 2 Jahren leide ich unter heftigen Hitzewallungen und auch schlaflosen Nächten.Habe kurze Zeit Hormone genommen aber durch die vielen Nebenwirkungen wieder abgesetzt.Habe schon vieles versucht wie Remifemin plus, femi loges,und anderes.Zur zeit nehme ich Mexican Wild Yam Creme und gleichzeitig Fangomed Kapseln.Ob es was bringt?( Nehme sie schon 8 Wochen nichts tut sich! Habe mir von meinem Frauenarzt die Progesteroncreme verschreiben lassen.Man kommt damit ca 3 Wochen aus aber mit Versand kostet sie knapp 45€,das ist auf dauer schon viel.Ich habe da schon gespannt das es mir besser ging und ich auch in der Nacht wieder besser geschlafen habe.Nun möchte ich gerne wissen,wo man die Progesteroncreme nach noch bekommt?Habe immer wieder gelesen das sich einige die Creme aus dem Ausland kommen lassen.Nun meine Frage:,,Gibt es eine ähnliche Progesteroncreme ?
    Ich habe von meinem Frauenarzt das Progesterongel 10 mg von zum versuch bekommen,steht zwar daruf zur Behandlung zyklusbdeingeter Brustschmerzen.Sie meine Progersteroncreme ist Progesteroncreme,habe es mal versucht das es gewirkt kann ich nicht sagen,bringt die überhaupt was?
    Heute Nacht besser geschlafen als sonst wirkt wohl doch die Yams Creme!Habe mir gestern die Progesteroncreme nach Dr.Lee vom Frauenarzt verschreiben lassen weil ich einfach fix und fertig bin,( und das Rezept auch gleich verschickt).Mit meinen Hormontesr ( Speichel) kann mein Frauenarzt( 2 Ärtztinen in der gleichen Praxis) nichts anfangen.Ich leide seid über zwei Jahren an übersäurung das kommt so mein Hausarzt vom zu vielen denken,kann es auch von einem Progesteronmangel zu so einem ständigen Gedankenkarussell kommen?
    Frage:,,Wie kann ich meinen Progesteronmangel wieder auffüllen und wie lange dauert dies?“

    Hier meine Werte:
    Einzelwerte: meine Messwerte: Sollbereich:
    Testosteron 38,1pg/ml 6,9-39,4
    Progesteron 23 pg/ml 50-86
    Estradilo 1,14 pg/ml 1,28-7,76
    Estriol 2,05 pg/ml 4-8

    Verhältnisse:
    Steht so auf dem Brief:Ausschlaggebend für eine Interpretation sind nicht die Werte einzeln für sich betrachtet,sondern ganz besonders das Verhältnis der Werte zueinander.

    Meine Messwerte Sollbereich
    Progesteron/Estradiol-Verhältnis 20.18 >80
    Testosteron/Estradiol-Verhältnis 33.42 4-10
    Um eine Antwort würde ich mich sehr freuen.Lg Heidi

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr Heidi J.

      nachdem Ihre Fragen grundsätzlicher Art sind, haben wir häufige ähnliche Fragen zusammen gefasst.
      Unsere Antworten finden Sie hier!

      Individuelle ärztliche Beratungen und Behandlungen dürfen in Deutschland nur im unmittelbarem Arzt- Patienten- Kontakt durchgeführt werden, also in der Sprechstunde.
      Wenn Sie also noch weitere konkrete Fragen haben, sollten Sie einen Beratungstermin bei einem unserer Ärzte vereinbaren, die Therapeutenliste finden Sie hier.

      mfg
      Dr Beck

  116. Rosie

    Hallo Herr Dr. Beck,

    ich habe eine Frage zwecks über- UNterdosierung von Hormonen.
    Zu mir: ich bin 25 und schlage mich seit 4 Jahren mit unzähligen Symtomen durch. Die schlimmste ist die Schlaflosigkeit und der Haarausfall.
    Letztes Jahr wurde dann ein enormer Progesteronmangel festgestellt. Wohl ausgelöst durch eine Pille. (Bin nun seit 2 Jahren ohne)
    Wir haben es dann mit der Prog Creme versucht. Im ersten Monate war alles super… dann schlimmer als je zuvor.
    Anfang diesen Jahres habe ich dann Utrogest bekommen weil der Wert einfach nicht anstieg. 1. Monat ok, 2. und 3. ging es mir schrecklich. Kann das eine „Erstverschlimmerung sein“? Gibt es sowas.
    4. Monat war alles super… ich „lebte“ wieder.

    Nun denn.. diesen 5. Monate ist es wieder nicht mehr so perfekt. Ich kann mir nur nicht erklären wieso…. Es fühlt sich an als wäre es wieder zuwenig.

    Östrogen ist bei mir auch leicht reduziert (bekomme Oekolp Estriol vag.)
    Kann es sein, dass der Körper mehr braucht?

    Ich nehme die Utrogest wie folgt.
    Ab dem 5. Zyklustag 1 oral…. (Lt. meiner FA muss das sein, weil der Wert verschwindend gering ist)
    Ab dem 12. ZT 2 vag.

    Kann das zu wenig sein? Ich habe dieses mal am 5. Tag die erste Tablette vergessen… ich habe es sofort bemerkt, dass meine Stimmng in die Knie ging…

    Vielleicht können Sie mir hier einen Tipp geben?

    Vielen Dank
    Schöne Grüße
    Rosie

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Rosie

      das ist ein eher untypischer Fall und ausserdem empfehlen wir NICHT die Behandlung mit Utrogest. Dieses enthält zwar laut Herstellerangaben naturidentisches Progesteron, aber nach unseren klinischen Erfahrungen ist es leider besonders schlecht verträglich. Möglicherweise liegt das am Mikronisierungsgrad des darin enthaltenen Progesterons…

      Deshalb fällt es mir schwer, Ihnen gute Empfehlungen zur Einnahme zu geben. Wir würden auf jeden Fall die Umstellung auf individuell hergestellte Hormonkapseln befürworten.

      Ihre Beschreibung Ihrer Symptome legt eine anfänglich gute Hormonwirkung nahe, die dann zurück ging.
      Auch die Wirkung der ÖstrogenZäpfchen (in Ihrem Fall bisher nicht naturidentisch) legen diese Vermutung nahe.

      Aus unserer Sicht liegt das zumindest teilweise auch an der verwendeten Medikation, die wir (siehe oben) nicht empfehlen würden.
      Wir empfehlen auch nicht die vaginale Gabe.
      Sondern wir würden natürliche human-identischen Hormone in individueller Dosierung als Kapseln (RimkusKapseln) empfehlen.

      Die genaue Beratung und Einnahme muss auch aus rechtlichen Gründen der persönlichen Beratung in der Praxis vorbehalten bleiben.
      Sofern Sie zu mir kommen möchten, bitte bei terminvereinbarung angeben, ob Sie in München oder Baden Baden einen Termin wünschen.

      mfg!
      Dr Beck

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Angelika

      ich habe noch einen Hauptberuf und ausserdem Familie und dann hatte ich mir auch etwas Urlaub genommen…
      Also die Antworten werden wieder kommen, ich bitte um etwas Geduld….

      DDr Beck

  117. Moni

    Hallo Dr Beck
    ich habe seit 7 jahren keine GB mehr . ich bin 56 jahre und in welcher Phase der WJ könnte ich jetzt schon sein ?

    kann ich dann auch noch die Rimkus Kapslen nehmen ?
    MFG
    Moni

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Moni

      das wäre sowohl vom Alter her, als auch nach der Operation wohl schon die Phase der Post- Menopause, also die Phase nachdem die menopause-Umstellungen passiert sind.
      Die RimkusKapseln sind dafür besonders gut geeignet…

      mfg
      Dr Beck

  118. Angelika

    Hallo Dr Beck
    ich hatte ihnen vor 3 tagen eine frage gestellt . Dann wurde meine Frage aber gelöscht !
    War sie zu kompliziert oder kann man hier nichts mehr schreiben ?
    Vielen Dank
    MFG Angelika

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      ihre Frage war völlig ok, aber ich habe ein paar Tage keine Antworten geschrieben.

      mfg
      Dr Beck

  119. Angelika

    Hallo Dr Beck
    ich habe zirca ein halbes Jahr die Rimkus Kapseln genommen….meine Werte sind auch gut gestigen .
    Nun aber muß ich die Kapseln absetzen da ich viele Zysten in der Brust habe . Mein FA hat mir geraten erstmal keine Kapseln mehr zu nehmen. Meine frage an Sie wäre , wie lange bleiben die Werte denn noch im wohlfühl bereich oder geht alles wieder schnell im Keller ???
    Vielen Dank für Ihre Antwort
    LG Angelika

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Angelika

      Zysten in der Brust sind kein zwingender Grund die RimkusKapseln abzusetzen. Sondern entstehen eher als Zeichen eines Hormonmangel oder einer noch nicht optimalen Hormoneinstellung.
      Wenn Sie die Kapseln absetzen, dann gehen die Hormone natürlich allmählich auch wieder zurück und fallen dann schliesslich auch wieder ganz in den Keller.
      Es handelt sich um eine echte Hormon-Ergänzungs-Therapie (es wird also nur das Fehlende zugeführt) – und keine „Heilung“ – so dass etwa Ihre Hormondrüsen nach der Rimkustherapie auf einmal wieder selber ausreichend Hormone herstellen könnten…

      mfg

      Dr Beck

  120. Sahra

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

    trotz Erhöhung der Estradiol Menge (von 1mg auf 1,5mg) bei 100mg Progesteron verschwinden meine nächtlichen Hitzewallungen nicht. Ich bin 56 Jahre u. nehme seit ca. 4 Jahren die Rimkuskapseln. Anfangs war alles ganz toll. Meine Laborwerte sind niedrig. Frage: Wie hochdosiert kann man den mit den Hormonen gehen ohne einen Schaden zu verursachen? Wenn selbst 1,5mg bei mir nicht mehr reicht würde ich es nach Rücksprache mit meinem Arzt gerne mit 2mg Estrodiol + 200mg Progesteron versuchen. Die Frage ist nur wie lange hält diese Dosis dann das Gleichgewicht. Ich lese hier nur immer von Frauen die im Durchschnitt die Standarddosis nehmen. Diese reicht aber nicht aus mit zunehmendem Alter. Was ist also mit den Frauen ab 55 aufwärts? Das die Hormone sich in diesem Alter von selbst wieder regulieren ist ja wohl eher ausgeschlossen. Wo nichts mehr ist kann auch nichts mehr kommen. Deshalb muss man die Hormone eben ständig zuführen, aber ich stelle mir die Frage: Wieviel brauche ich in 10 Jahren oder wieviel benötige ich um meinen schlechten FSH Wert von 79 IU/L wieder einigermaßen zu senken?
    Danke für die Beantwortung.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Sarah

      die Dosierung der RimkusKapseln ist NICHT VORGESCHRIEBEN, das heisst im Grund kann das jeder Arzt so dosieren, wie es für die jeweilige Patientin nötig ist.
      ABER es gibt natürlich Erfahrungswerte und demnach wäre bei Progesteron die Höchstdosis 200mg und bei Östradiol 2 mg pro Kapsel.

      Wenn anfangs alles ganz toll war und jetzt die Symptome wieder kommen, dann ist das meist ein Zeichen für einen angestiegenen Bedarf (was ganz normal wäre, weil ein vertrockneter Garten ja auch allmählich mehr Wasser braucht, wenn Sie wieder anfangen zu giessen).
      Insofern entspricht das sehr schön den Erfahrungen mit der Rimkustherapie.
      Wenn dann irgendwann ein Gleichgewicht erreicht ist (meist nach einem Jahr) und der FSH Wert deutlich gesunken ist, dann können Sie auf der dann erreichten Basis in der Regel ohne größere Änderungen langfristig weitermachen und das wäre dann die „Standard-Dosis“…
      Es ist also NICHT damit zu rechnen, daß die Dosierung ständig gesteigert werden muß, (sondern nur am Anfang) weil irgendwann der trockene Garten seine ausreichende Wassermenge bekommt (und eine weitere Steigerung nur zu Nachteilen führen würde) und auf dieser Basis geht es dann weiter…

      mfg
      DDr Beck

  121. Claudia

    Hallo,
    ich hab da eine Frage…ich nehme jetzt seit ca 6 Wochen die Kapseln nach Dr. Rimkus, 1x tgl. Nachdem ich eine Horrorzeit von gut 1 1/2 Jahren hinter mich gebracht habe mit vielen gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie z.Bsp Histaminintolleranz, Glutenunverträglichkeit und Leaky Gut Syndrom, geht es mir seit dem zusehends von Tag zuTag besser…ich bin wie ausgewechselt und fühle mich wieder fast vollkommen Gesund. Meine Frage jetzt : soll ich die Kapseln wirklich jeden Tag durchnehmen oder eine Pause einlegen während der Periode? Ich hab jetzt die 2. Blutung und die hört irgendwie nicht mehr auf..die 1. nach Beginn der Kapseln verlief noch von der Dauer wie immer, nämlich 3 Tage, so wie ich es kannte, jedoch schon wesentliche schmerzfreier..jetzt bin ich schon seit 5 Tagen in der Periode und es hört nicht auf??
    Ich hoffe sehr Sie antworten mir ganz schnell
    Danke schon mal gruß Claudia

    • Claudia

      Kleine Ergänzung…ich hab die Kapseln jetzt mal abgesetzt, nach Rücksprache mit meinem Arzt der mir allerdings zu Anfang leider nicht die Info gegeben hat, quasi sowas wie eine Pillenpause zu machen…allerdings hab ich sie dann erst am 6.Tag der Periode abgesetzt und jetzt weiß ich nicht so recht wann ich wieder anfangen soll…soll ich jetzt 7 Tage pausieren?
      Und kann es sein daß ich doch schon nach 2 Tagen absetzen wieder Muskelschmerzen und auch sonstige Beschwerden, die während der Einnahme wie weggeblasen waren, schon wieder haben kann? Geht das wirklich so schnell, daß der Körper das merkt?

      • Dr. Dr. med. Thomas Beck

        Hallo Claudia

        Sie haben nichts „falsch“ gemacht, da kann nichts passieren. Es war vielleicht nicht optimal.
        Bei der vorherigen Frage und hier finden Sie ausführlich meine Antwort zur Frage Einnahmepause.

        Und Ja: der Körper kann sehr schnell reagieren: wenn Sie die Hormone wieder absetzten (in der Einnahmepause), dann sinken die eben auch in Ihrem Körper wieder ab – und die Mangelsymptome kommen wieder… dass Ihre Symptome durch die Einnahme der Rimkus(R)Kapsel wie weggeblasen waren, gefällt mir natürlich sehr- und das lässt hoffen, daß Sie auch wieder sehr gut darauf ansprechen werden, wenn Sie wieder damit anfangen.

        mfg
        Dr Beck

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Claudia

      das kommt einem ja ganz unglaublich vor: Sie nehmen eine „Wunder“- Kapsel und schon verschwinden alle Symptome… sagenhaft! So ausgezeichnete Wirkungen bei so vielfältigen Symptomen haben wir normalerweise (leider) nicht und schon gar nicht bei einer Unterdosierung (was eine Kapsel täglich ist: wir verordnen grundsätzlich immer täglich zwei Kapseln, weil die Halbwertszeit der Hormone ungefähr 12 Stunden ist, d.h.: nach einem halben Tag haben Sie für die andere Tageshälfte so gut wie keine Hormone mehr).
      Aber freuen Sie sich darüber und machen Sie weiter (allerdings bitte morgens und abends eine Kapsel (!) … und halten Sie uns auf dem Laufenden, wie es bei Ihnen weiter geht.

      Zu Ihrer Frage nach der Einnahmepause: Nachdem ich über Sie und Ihre Krankengeschichte so gar nichts weiß, ist das sehr schwer zu beurteilen.
      Ganz allgemein gilt von der Richtung her: wenn es sich um Frauen handelt, die noch Ihre Regel haben und in der Prae-Menopause sind (also so zwischen 35 und 45 Jahren), dann empfehlen wir meist die EinnahmePAUSE für die Tage der Blutung, also für eine Woche. Hier gilt dann also: 7 Tage Pause + 21 Tage lang zweimal täglich eine Kapseln und dann wieder 7 Tage Pause, gefolgt von 21 Tagen Einnahme…
      Bei Frauen, die schon länger nicht mehr bluten und über 55 Jahre alt sind (also Frauen in der Post-Menopause) empfehlen wir die Einnahme OHNE Einnahmepause, die 2 Kapseln täglich also durchnehmen – ohne Pause.
      Bei den Frauen dazwischen kommt es auf den Einzelfall an: wenn sonst nichts dagegen spricht und die Frau Ihre Regel gern möglichst lange behalten möchte, dann empfehlen wir die Pause- wie das Öffnen eines Fensters zum Einladen der Blutung. Wenn die Frau Ihre Tage eher lästig findet und das hinter sich lassen möchte, dann kann die Pause immer kürzer gemacht werden und schliesslich ganz entfallen.

      Wenn eine Blutung mehrmals länger als eine Woche dauert, dann hat sich – wechseljahresbedingt – zunehmend eine hormonelle Verwirrung eingestellt, in diesem Fall würden wir eine Woche Pause zum Abbluten empfehlen und danach Neustart mit zweimal täglich eine Kapsel. Falls das nicht helfen sollte, wäre der Besuch beim Frauenarzt sinnvoll zum Ausschluss einer entsprechenden Erkrankung wie zB eine krankhafte Veränderung der Gebärmutterschleimhaut. Was nicht so selten ist, wenn die jeweilige Frau zB über viele Jahre synthetische Hormone eingenommen hatte und es darunter zu Veränderungen der Schleimhaut (oder der Gebärmutter) gekommen ist. Das hat dann aber natürlich nichts mit der RimkusTherapie zu tun… und ggf muß dann auch mal eine Ausschabung gemacht werden.

      mfg
      Dr Beck
      mfg
      Dr Beck

      • Claudia

        Hallo Herr Dr.Beck,

        danke erstmal für Ihre Antwort.
        Nun, ich denke auch nicht, daß es eine „Wunder“Kapsel ist…ich frage mich nur manchmal was bei mir der Auslöser war?Mein Immunsystem ist vor 1 1/2 Jahren von jetzt auf gleichregelrecht zusammen geklappt…eine Monate lange Odyssee bis ich wusste was mit mir los ist…dick geschwollene Glieder,Schmerzen im ganzen Körper,Darmpilz,monatelang Durchfall mit unglaublichen Schmerzen,bleiernede Müdigkeit bis hin zu Wortfindungsstörungen,keine Konzentration,keine Kraft..ich war knapp 1 Jahr Krank geschrieben…bis dann nach und nach raus kam : Hit, Glutenunverträglichkeit,CFS,Leaky Gut Syndrom und nicht zu vergessen meine unglaublichen Schmerzen jeden Monat ab Eisprung bis nach der Periode…im letzten halben Jahr kamen einige Symptome der Wechseljahre dazu, Hitzewallungen,Schlafstörungen,ununterbrochen Muskelschmerzen,leichte Depris…mit Regelschmerzen hab ich schon seit meinen Teenie Tagen zu tun gehabt,aber es hat sich in all den Jahren immer mehr gesteigert…ich hab dann absolut konsequent gelebt, meine Ernährung komplett umgestellt…will sagen fast mein Leben umgestellt…und seit ich eben jetzt die Rimkus Kapseln nehme geht es mir zu 90% wieder wie vorher..ich fühle mich einfach wieder fit,belastbar, Schmerzfrei…ich hab bereits vor 2,3 Jahren meinen Frauenarzt immer wieder auf meine Hormone angesprochen, aber er meinte ich wäre zu jung(damals 40..bin jetzt 43),ein Hormontest bei ihm war seiner Meinung nach völlig ok…der Meinunung meines behandelnden Arztes nach( Internist,spezialisiert auf Immunbiologie,Umweltmedizin etc ), der dann den Rimkus Test machte, war ich schon zu niedrig im Estradiol Wert…vlt nur minimal, aber eben für mein Bedürfnis zu wenig… und siehe da, es hat geholfen.Ich frage mich nun ob vlt der Auslöser meiner ganzen Geschichte nicht doch einfach meine Hormone waren, denn es ist nach zu lesen, daß Hit und Glutenunverträglichkeit durchaus von Hormonmangel kommen kann…Allerdings muss ich sagen, daß ich mit dieser 1 Kapsel durchaus schon klar komme…ich habe keine Schwankungen diesbezüglich gemerkt.Ich fühl mich ganz wohl damit…ich denke ich werde es in Zukunft erst mal so weiter machen und dann während der Periode die Pause einlegen..wobei, wenn ich das richtig verstanden habe,da meine Periode nie länger als 3 Tage dauert, diese Pause dann auch nur 3 Tage machen werde?Hab mich jetzt schon diese Woche nach absetzen innerhalb kürzester Zeit wieder völlig fertig gefühlt…
        Vielen vielen Dank daß Sie sich die Zeit nehmen hier so ausführlich auf die Fragen einzugehen.
        liebe Grüße Claudia

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          Vielen Dank für Ihre Anmerkungen.
          Wir erleben laufend, welche weitgehenden Wirkungen die Sexualhormone haben… bis tief in die Psyche (Seele)…
          Da kommt einem vieles auch nicht mehr so unglaublich vor, auch wenn es vielleicht so klingt…

          Dr Beck

    • Margit Herrmann

      Guten Tag Herr Dr. Beck,

      ich nehme die Rimkus Kapseln seit einiger Zeit (Menopause) und es geht mir gut!
      Nun habe ich eine Frage:

      Ist es möglich (gibt es in diesem Bereich Erfahrungen), ein PCOS-Syndrom mit naturidentischen Hormonen zu behandeln? Es geht um meine Tochter, die bisher dafür eine 7% ige Progesteroncreme bekam weil sie keine Pille mehr nehmen wollte (tat sie ein Jahr, währenddessen sich ein großes Fibroadenom entwickelte). Dadurch sind die Beschwerden besser, aber Zyklen noch immer viel zu kurz, DHEAS-Wert extrem erhöht usw.
      Der Gynäkologe meiner Tochter drängt auf Einnahme der Pille. Ein Arzt aus der Liste der Therapeuten wäre sehr weit weg und wir sollten vorher sicher wissen, ob eine Behandlung Sinn macht. Vielen Dank fürs Antworten!

      M. Herrmann

      • Dr. Dr. med. Thomas Beck

        Hallo Fr Herrmann,

        ganz klar ja: die Behandlung mit natürlichen human-identischen Hormonen (Rimkus) ist der beste Weg, ein hormonelles Defizit auszugleichen.

        Die Cremes reichen in der Regel nicht aus, um einen ausreichenden Spiegel zu erreichen und die Pille enthält veränderte hormonähnliche Substanzen (und kann bekanntermaßen scheussliche Nebenwirkungen verursachen) – das kann man also beides nicht empfehlen…

        mfg
        DDr Beck

  122. Monika

    Meine gestern Abend hier gepostete Frage ist leider verschwunden. Wenn es dafür keinen besonderen Grund gibt, möchte ich Sie hier gerne wiederholen:

    Guten Abend,
    gibt es mittlerweile neue Erkenntnisse zu dem Thema “Sekundäranwendung von Progesteron nach Brustkrebs”?
    Im Jahr 2010 wurde bei mir ein Mammakarzinom diagnostiziert. Der Rezeptorstatus lautet: Östrogen pos, IRS = 6; Progesteron neg IRS = 0. Ich nehme seitdem einen Aromatasehemmer.
    Kürzlich wurde eine Östogendominanz per Bluttest festgestellt. Demnach wäre Progesteron angeraten. Meine Gynäkologin rät mir allerdings dringend von einer Progesteronbehandlung ab, da u.U. die Tumorzellen ihren Rezeptorstaus ändern könnten und sie somit mit Progesteron „gefüttert“ werden könnten!

    Wie stehen Sie zu der Frage,
    1. ist eine Änderung des Rezeptorstatus möglich?
    2. generell zur Frage, ob eine Sekundäranwendung von Progesteron nach Brustkrebs sinnvoll ist oder nicht?

    Vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort.

    Monika

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      ERGÄNZUNG
      Ein „Füttern“ von Tumorzellen durch Progesteron mit Änderung des Rezeptorstatus ist nicht bekannt.
      Allerdings kann es tatsächlich zur Änderung des Rezeptorstatus kommen, zB in den Wechseljahren. Aber das geschieht gerade in der anderen Richtung: wenn laufend Progesteron zugeführt wird, dann bilden sich allmählich die Östrogenrezeptoren um zu Progesteronrezeptoren. Damit die Zellen das wertvolle udn vermehrt vorhandene Progesteron aufnehmen können.
      Also bilden sich vermehrt Rezeptoren in Richtung des Hormons, das vermehrt angeboten wird (und nicht in die Gegenrichtung!).

      mfg
      Dr Beck

  123. Monika

    Guten Abend,
    ich bitte um Beantwortung folgender Frage: im Jahr 2010 wurde bei mir ein Mammakarzinom diagnostiziert. Der Rezeptorstatus lautet: Östrogen pos, IRS = 6; Progesteron neg IRS = 0. Ich nehme seitdem einen Aromatasehemmer.
    Kürzlich wurde eine Östogendominanz per Bluttest festgestellt. Demnach wäre Progesteron angeraten. Meine Gynäkologin rät mir allerdings dringend von einer Progesteronbehandlung ab, da u.U. die Tumorzellen ihren Rezeptorstaus ändern könnten und sie somit mit Progesteron „gefüttert“ werden könnten!

    Wie stehen Sie zu der Frage, ob eine Sekundäranwendung von Progesteron nach Brustkrebs sinnvoll ist oder nicht?

    Vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort.

    Monika

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Monika

      zu dieser Frage habe ich allgemein bereits Stellung genommen (am 18.4.14).
      Deshalb hier nur ergänzend:
      die Behandlung mit Progesteron wird im allgemeinen eher als unproblematisch angesehen. Auch wenn es Studien gibt, die zeigen, daß auch verändertes (= syntetisches) Progesteron Zellveränderungen anschiebt, so überwiegen doch deutlich Studien, die zeigen, daß Progesteron eher veränderte Zellen reduziert (also gegen Krebs wirkt). Insofern würde ein Arzt mit Progesterongabe wohl eher auf Verständnis der Kollegen treffen können, als eine Behandlung Östrogen.
      Dabei ist immer der grundsätzliche Unterschied zwischen synthetischen = veränderten hormonähnlichen Stoffen und den „echten“ Hormonen zu bedenken! Ergebnisse aus Studien mit Synthetika können also nicht !:! auf natürliche human-identische Hormone übertragen werden.

      Konkret ist aus unserer Sicht die Behandlung mit Progesteron – auch nach Brustkrebs – also eher unproblematisch.

      Eine Östrogendominanz in den Laborwerten ist bei uns bisher noch NIE aufgetreten. Dieser Begriff ist leider aus einer ärztlichen Ungeauigkeit entstanden, weil die meisten Kollegen sich nicht genau mit den Blutwerten beschäftigen und übersehen, das Östrogene und Progesterone in unterschiedlichen Einheiten gemessen werden und dann die absoluten Zahlen vergleichen.
      Bei ALLEN MESSUNGEN, die wir bisher gesehen haben (und das sind über 20.000 Frauen und Männer gewesen), war IMMER PROGESTERON HÖHER ALS ÖSTROGEN!

      • Monika

        Guten Tag Herr Dr. Beck,

        vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Allerdings bin ich bei Ihrer Darstellung der Östrogendominanz stutzig geworden. Darf ich Ihnen folgend eine Auszug aus dem Laborbericht zeigen. Danach habe ich einen Östradiolwert (Saliva) von 4,1pg/ml, einen Progesteronwert (Saliva) von 169pg/ml. Damit überwiegt eindeutig Progesteron. Jetzt wird aber anschließend der Östradiol/Progesteron-Ratiowert bestimmt und der ergibt sich zu 0,0244. Der Referenzwert ist kleiner 0,005, d.h., der Referenzwert entspricht einem Verhältnis von Östradiol zu Progesteron = 1:200.
        Unter Berücksichtigung Ihrer Bemerkung würde ich das jetzt so verstehen, dass der Progesteronwert im optimalen Falle 200 mal größer sein sollte als der Östradiolwert (natürlich gleiche Einheiten vorausgesetzt). In meinem Falle wäre ein Progesteronwert von 820pg/ml bei o.g. Östradiolwert ideal.
        Habe ich das so richtig verstanden?

        Vielen Dank für Ihre Antwort und herzliche Grüße
        Monika

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          Hallo Monika

          Die Speichelwerte sind für Sexualhormone leider unzuverlässig, weil nur ein kleiner Teil gemessen wird – und zwar der Teil, der nicht für die Wirkung verantwortlich ist.
          Sorry, damit können wir nicht arbeiten.
          Alle unsere Ausssagen und Werte beruhen auf den Blutwerten.

          mfg
          Dr Beck

  124. Gabriele

    Sehr geehrter Dr. Dr. Beck,

    ich bin sehr verunsichert. Ich ( 55 ) habe bis zum letzten Jahr aus gutem Grund
    keine HET in Betracht gezogen. Als meiner Mutter allerdings ein Rückenwirbel brach, und bei meiner Schwester und mir
    Vorformen der Ostereopose festgestellt wurde, lies ich mir ein Pflaster verschreiben. ( Estramon 30/90). Nach einigen
    Wochen setzten Blutungen ein. Die Schleimhaut war nicht aufgebaut. Dann ging meine Frauenärztin in den Ruhestand .
    ich suchte mir über Internet eine neu. Dabei stieß ich auf eine Dame, die mit naturidentischen Hormonen arbeitete. Ich war sehr angetan. Bei meinem ersten Besuch wurde der Bedarf Hormonen mit einem Meridian-Messgerät ermittel.
    Daraufhin bekam ich Estradiol 1mg/Progesteron 100 mg und DHEA 5 mg verordnet. Nach 10 Tagen setzen Blutungen ein. Es wurde eine Blutprobe entnommen. Die Ärztin stellt mich daraufhin auf 50 mg Prosteron morgens und 50 mg
    Progesteron abends sowie auf 10 mg DHEA morgens um. Das Ergebnis: Ich schwitzte und schlief miserabel, Bat erneut
    um eine Blutuntersuchung 12,8 Östradiol ? und 13 Progesteron. ( Telefonische Auskunft der Arzthelferin ) Sie fand nur den DHEA-Wert jetzt zu hoch. Wiederum testete sie mich mit Ihrem Gerät aus und verordnete mir jetzt morgens 0,5 mg Estradiol und abends 100 mg Progesteron sowie morgens 5 DHEA morgens.
    In zwei Wochen habe ich einen Terminbei einem der gelisteten Therapeuten in Gütersloh. Nur: Was mache ich bis dahin.
    Das Vorgehen erswcheint mir nicht nach den Regeln der Rimkus-Methode. Aber was mache ich jetzt?? Ich bin im Besitz
    von Kapseln – 1mg Estradiol/1oo Progesteron/5mg DHEA
    – 50 mg Progesteron
    – 0,5 mg Estradio
    – 10 mg DHEA, die ich teilen kann.
    Herzlichen Dank für eine Antwort!! Ich fühle mich hilflos, die Dame ist jetzt im Urlaub.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Gabriele,

      es tut mir wirklich leid, daß Sie offensichtlich an eine Kollegin geraten sind, die nicht nach den Grundsätzen der Rimkus(R) Therapie vorgeht.
      Darin ist beschrieben, wie gute Ergebnisse erreicht werden können:

      1.) Anamnese (Krankengeschichte) und Untersuchung– Sie können in Ruhe Ihre Beschwerden schildern und Ihr Arzt fragt nach, um andere Krankheiten auszuschliessen (Differentialdiagnose) die meisten Rimkus(R)- Ärzte nehmen sich dafür eine Stunde Zeit
      2.) Blutabnahme zur Bestimmung der Hormonwerte (bei Frauen die noch Ihre Tage haben, muß das um den 21. (+/-2 Tage) Zyklustag bestimmt werden, wenn keine Periodenblutung mehr vorhanden ist, kommt es auf den Tag nicht an)
      3.) Ausstellen eines individuellen Hormonrezeptes für 3 Monate zur Herstellung individueller Hormonkapseln von qualifizierten Apotheken.
      4.) Kontrolle der Beschwerden und der Blutwerte regelmäßig nach 3 Monaten, nach Erreichen des „grünen Korridors“ (also der für Sie passenden Hormonwerte) Übergang auf halbjährliche Kontrollen.

      Eine Festlegung der Hormondosierung mit Speichelmessungen oder mit einem Meridianmeßgerät kann also Zusatzinformation ergänzend dazu genommen werden, deshalb MUSS aber trotzdem die Bestimmung über das Blut als Basisdiagnostik erfolgen.

      Es wird also gerade KEIN FIXE HORMON- Pille gegeben, sondern jedesmal genau nachgeschaut und dann individuell nach der jeweiligen Lage rezeptiert: Sie bekommen genau das, was Sie nachweislich brauchen!

      DHEA gehört nicht zum Basisprogramm nach Rimkus, kann aber eine Ergänzung sein, wenn mehrere Dosisanpassungen nicht ausreichend geholfen haben: also in einem späteren Zeitpunkt. Man fängt NICHT mit DHEA an!

      Schlafstörungen und Schwitzattacken, wie Hitzewallungen sind ein klares Zeichen für eine (noch) nicht ausreichende Therapie.

      Welche Dosierung sie nun aktuell benötigen, kann seriös nur beurteilt werden, wenn die Krankengeschichte (mit Untersuchung) bekannt ist und die HormonBlutWerte vorliegen, das ist hier nicht der Fall.
      Ausserdem ist es rechtlich nicht zulässig, fremde Personen quasi per Fernbehandlung ärztlich zu betreuen…

      Deshalb kann ich Ihnen leider nur raten, den Termin abzuwarten (falls das zu lange dauern sollte, dann bei einem anderen RimkusArzt einen Termin vereinbaren) und dann eine fundierte und bewährte Therapie nach Ihren individuellen Bedürfnissen zu erhalten.
      Wenn das aber dann richtig gemacht wird, können Sie mit einer sehr schnellen Verbesserung Ihrer Symptome und Befunde rechnen.

      Guten Erfolg!
      Dr Beck

  125. Susanne

    Hallo Dr Beck
    ich nehme seit Beginn des Jahres die Rimkuskapsel mit 80 mg Progesteron 1/0/1.
    Meine Ärztin hat gesagt, es. Könne zu Brustpannen kommen. Da ich eine bekannte Mastopathie habe gehe schon seit einigen Jahren jährlich zur Mammographie und zur Sono.
    Jetzt wurde auch noch ein MRT gemacht, da die Mammographie viele Veränderungen zum letzten mal gezeigt hat, viele runde Anlagerungen in beiden Brüsten, von denen die Ärztinnen nicht wissen was das sein könnte! Zudem habe ich nicht nur in der Anfangsphase der Einnahme Brustspannen gehabt, sondern habe das immer noch , es ist eine große Unruhe und Ziehen in beiden Brüsten ( bin 49 Jahre alt).
    Meine Rimkustherapeutin hat noch nichts dergleichen im Zusammenhang mit der Einnahme der Kapseln gehört!
    Können sie sich vorstellen, dass das etwas mit dem Progesteron zu tun hat, ist Dosis vielleicht zu hoch?
    Mein Gefühl sagt, es hat damit zu tun….!?
    Mit freundlichen Grüßen
    Susanne

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Susanne,

      das ist eine gute Frage: natürlich haben die Hormone Wirkungen auf den ganzen Körper: nämlich überall wo Hormonrezeptoren zu finden sind. Die meisten sind in Brust und Genitale, also finden dort auch die stärksten Wirkungen statt.

      Bei der Brust ist – wie Sie ja selber wissen – das Volumen, die Form und Festigkeit und natürlich das Einwachsen von Drüsengewebe direkt abhängig vom Hormonspiegel, denken Sie nur an Ihre Pubertät…

      Wenn nur die Hormone wieder aufgefüllt werden, hat das natürlich auch Einfluß auf Ihr Drüsengewebe. und deswegen kommt es auch gelegentlich zu Brustspannen. Sie werden vielleicht auch beobachtet haben, dass sich Form und Konsistenz verjüngt haben- allerdings oft mit Spannungsgefühl (manchmal bis zu Schmerzen).

      Für einen nicht sehr erfahrenen oder nicht über Rimkus informierten Arzt kann es dann sehr schwierig sein zu unterscheiden, ob es sich um vorübergehende Veränderungen durch die Hormonkapseln handelt oder ob es krankhafte Veränderungen sind.
      Vernünftigerweise macht Ihr Arzt dann mehrere Kontrollen im Abstand von mehreren Wochen und kann so besser die Veränderungen beurteilen.

      Sie können das natürlich auch selber überprüfen, indem Sie jeden Morgen in der Dusche Ihre Brüste abtasten (die Achsel nicht vergessen) und sich so mit den Veränderungen über den Zyklus vertraut machen. Dabei gilt, dass alle Veränderungen die im Lauf des Zyklus kommen und wieder gehen, keine Bedeutung haben. Nur Veränderungen, die über einen Monat hinaus bestehen bleiben sollten, nur diese sollten Sie Ihrem Arzt zeigen und besprechen.

      Selbstverständlich können (leider) auch eine Vielzahl von Erkrankungen auftreten, die auf eine Rimkustherapie nicht ansprechen und deshalb ärztlich abgeklärt werden müssen. Prinzipiell führt die Therapie nach Rimkus (R) aber zu einer Verbesserung der hormonellen Situation und ist deshalb in den meisten Fällen förderlich für die Gesundheit.

      Noch eine Anmerkung: Sie schreiben von „Progesteron“. Es ist zwar richtig, dass bei Rimkus auch mit Progesteron behandelt wird, aber eben nicht nur mit Progesteron, sondern auch mit Östrogen- je nach dem tatsächlichen individuellen Bedarf, der über die Blutwerte bestimmt wird.
      Wenn die Bluthormonbestimmung nicht durchgeführt wird und kein individuelles Rezept erstellt wird (zur Anfertigung bei einer der zertifizierten Apotheken), dann handelt es sich auch nicht um die Originaltherapie nach Rimkus…

      mfg

      Dr. Beck

  126. Ulrike Fackler

    Hallo Herr Dr. Beck,

    ich bin 56 Jahre alt vor einem Monat wegen Brustkrebs operiert worden.

    Meine Werte:
    invasives Mammacarcinom NST G2
    ER IRS 12
    PR IRS 9
    Her2-neu 1+
    Ki67 12,59 %

    Kann ich trotzdem die naturidentischen Hormone nach Dr. Rimkus einnehmen oder erhöht das enthaltene Östrogen das Risiko erneut an Krebs zu erkranken?

    Vielen Dank für Ihre Info.

    Viele Grüsse
    U. Fackler

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo U.F.

      Ihre Frage ist mehr als berechtigt. Wir bekommen häufig Fragen in Bezug auf Krebs und natürliche human-identische Hormone.

      Ganz grundsätzlich sind wir NICHT der Meinung, daß die vorherrschende Meinung richtig ist, daß (Hormon-) Rezeptor positive Karzinome durch eine Hormon- Rezeptorblockade – also durch eine Kastration – behandelt werden können. Weil ja gerade die GESUNDEN rezeptorpositven Brust-Zellen von einer Hormongabe profitieren und sich damit besser gegen die KRANKEN entarteten Zellen bzw. gegen weitere Zellveränderungen zur Wehr setzen können.

      Wir kennen das zB vom PAP Abstrich: es kommt häufig vor, dass der Abstrich eine gewisse Verschlechterung zeigt und daß der Arzt vor lauter verschrumpelten Zellen gar nicht mehr richtig sagen kann, ob es sich dabei um veränderte Zellen mit mehreren Kernen und wenig Zytoplasma (Verdächtig auf Krebs) oder nur um überalterte Zellen handelt.

      In diesen Fällen haben früher die erfahrenen Frauenärzte eine sogenannte „hormonelle Aufhellung“ durchgeführt. Also für 3 oder 4 Wochen Hormonscheidenzäpfchen gegeben. Nach dieser Behandlung sind die gesunden Zellen ganz klar zu erkennen an einem großen Zytoplasma (Zellleib) und einem kleinen Kern. Krankhaft veränderte Zellen zeigen sich dann ganz deutlich dazu im Unterschied durch eine weiterhin verschobene Zytoplasma/Kern Relation: also durch wenig Zellleib und sehr viel Kernmasse bzw Kernatypien (Veränderungen). Es ist also keineswegs so, daß durch die Gabe von Hormonen insbesondere die veränderten Zellen profitiert hätten, sondern die gesunden Zellen. Und das Verhältnis gesunde- erkrankte Zellen kann nun klar erkannt und beurteilt werden…
      Durch eine Hormongabe profitieren also gerade die gesunden Zellen.

      ABER: die gesamte medizinische Wissenschaft ist genau gegenteiliger Meinung. Falls es also doch zu einem Rezidiv kommen sollte (was ja niemand ausschliessen kann), dann ist natürlich der Arzt Schuld, der die „falsche“ Therapie gemacht hat.

      FAZIT: eine Therapie mit natürlichen humanidentischen Hormonen wäre gerade bei positivem Rezeptorstatus der richtige Weg, das kann aber aktuell kein Arzt mit gutem Gewissen machen.

      Es tut mir leid, Ihnen keine andere Auskunft geben zu können.
      Wenn Sie und Ihr Arzt sich im Zwiegespräch dennoch anders entscheiden, dann ist das Ihre persönliche Entscheidung!

      mfg
      Dr Beck

  127. Petra

    Hallo Dr. Beck,

    ich habe einen Östradiol-Wert von 161 pg/ml
    und Progesteron von 10,2 ng/ml

    Allerdings ist mein VIT D bei 39.

    Leider unter Scheidentrockenheit, Müdigkeit, Gereiztheit , Konzentrationsschwäche . Eigentlich alles WJ-Symptome. Nun sehen die Werte ja nicht soooo schlecht aus. Meine FA verschribe mir Prog. 50 mg mit Vitamin D 1000 und zwar eine Kapsel am Abend.
    Zusätzlich soll ich eine Estriol Kapsel in die Scheide Oekolp einführen. Estriol mit 0.03
    Finden SIe die Medikamention so richtig. Soll ich die Kapsel weg lassen. Ich bin mir nicht so sicher. Weil ich finde, eigentlich sind meine Östrogenwerte ja hoch genug.

    Lg Petra

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Petra

      Vitamin D können Sie ganz leicht durch die Einnahme zB von VigantolÖl oder Dekristol anheben. 1000 Einheiten genügen in der Regel nicht. Sie können aber auch das ganz leicht überprüfen, wenn Sie bei der nächsten Blutabnahme den Spiegel bestimmen lassen.
      Die anderen Werte kommen mir auch ganz gut vor (Östradiol) bzw grenzwertig (Progesteron).
      Allerdings kann ich das nur dann seriös beurteilen, wenn ich den Zyklustag wüsste und weiter Angaben zu Ihnen und Ihren Beschwerden hätte.

      Östriol Scheidenzäpfchen empfehlen wir nicht, wir lassen in unseren zertifizieren Apotheken Hormonzäpfchen aus natürlichen humanidentischen Hormonen für unsere Patientinnen anfertigen.
      Die Hormone in den Scheidenzäpfchen sind so niedrig, daß das den Blutspiegel nur sehr wenige beeinflusst.

      mfg
      Dr Beck

    • Ursula Spies

      Hallo Herr Dr. Beck,
      da ich seit Herbst unter massiven Wechseljahrsbeschwerden leide, suchte ich nach einer Ärztin, die mit bioidentischen Hormonen arbeitet und werde seit Februar von einer Ärztin behandelt, die nach der Rimkus-Methode arbeitet.
      Bei meiner ersten Hormonuntersuchung waren sowohl der Östrogen-, als auch der Progesteronwert sehr niedrig, woraufhin ich Kapseln mit 100 mg Progesteron

      • Dr. Dr. med. Thomas Beck

        Hallo U.S.

        nachdem Ihre Frage nicht ganz vollständig ist, vermute ich, daß Sie mich fragen wollten, was die richtige Dosierung ist.

        Dies ist so nicht zu beantworten. Dafür brauchen wir die Anamnese (Krankengeschichte), die körperliche Untersuchung und Ihre Blutwerte. Zudem darf ein Arzt unbekannte Personen nicht per Ferndiagnose ärztlich behandeln.

        Deshalb es natürlich am Besten, wenn Sie das vertrauensvoll mit Ihrem Rimkus(R)Arzt besprechen.
        Eine Dosierung mit 100mg Progesteron ist jedenfalls nicht ungewöhlich sondern häufig richtig, ob das in Ihrem konkreten Fall passt, dafür genügen die Angaben nicht (siehe oben).

        mfg
        Dr Beck

    • Uschi

      Hallo Herr Dr. Beck,
      ich nehme seit Februar Progesteron (100mg) und Östradiol (0,5mg) nach Dr. Rimkus ein, da nach einer Blutuntersuchung für beide Hormone ganz niedrige Werte festgestellt wurden. Anfangsdosis:
      Täglich je eine Kapsel. Nach kurzer Zeit (4 Wochen) hatte ich das Gefühl, aufgedunsen zu sein, meine Hosen spannten und ich lagerte Wasser ein. Außerdem hatte ich das Gefühl, einen dicken Kloß im Hals zu haben (Schilddrüse?). Gleichzeitig setzte eine normal starke Periodenblutung ein. Nach Rücksprache mit meiner Ärztin setzte ich beide Hormone ab und wartete bis zum 21. Zyklustag. Es wurde erneut eine Bluthormonuntersuchung durchgeführt. Ergebnis: Estradiol II 183,13 pg/ml,
      Progesterone 0,74 ng/ml.
      Die Ärztin sagte, dass dieses Ungleichgewicht verantwortlich für meine Symptome sei. Wie kann es sein, dass sich ein solches Ungleichgewicht ausbildet? Dass nach drei Wochen Einnahmepause der Progesteronwert so niedrig und der Östradiolwert so hoch ist? Meine jetzige Dosisempfehlung ist 2mal täglich 100mg Progesteron und 1 mal täglich 0,5mg Östradiol. Ist das o.k.? Momentan habe ich wieder eine leichte Blutung. Muss ich pausieren? Auch jetzt habe ich wieder das Gefühl, zuzunehmen. Oder brauche ich nur mehr Geduld…
      Wäre sehr dankbar über eine Antwort, bin etwas verunsichert!
      Danke!

      • Dr. Dr. med. Thomas Beck

        Hallo Uschi,

        vielen Dank für Ihre Frage.
        Um das vernünftig beantworten zu können, sollten Sie sich einen ZyklusHormonKalender einmal gründlich anschauen. Dabei werden Sie feststellen, daß die Hormone im Verlauf des Zyklus ganz erheblich schwanken, dass es also bei der Hormonbestimmung sehr darauf ankommt, an welchem Tag diese gemacht wurde. Wenn das nicht beachtet wird, kommt man zu chaotischen Aussagen.

        Am 21. Zyklustag (ZT) ist das Progesteron natürlicherweise am höchsten, weil wir eine Woche nach dem Eisprung sind (normalerweise am 14. ZT) und der Gelbkörper nun seine maximale Leistung zur Hormonproduktion erreicht hat. Wir erwarten also einen hohen Progesteronwert.

        Bei Ihnen allerdings war an diesem Tag ein sehr sehr NIEDRIGER Hormonwert- also ein Hinweis, daß Ihr Eisprung nicht stattgefunden hatte und das wohl schon über sehr sehr lange Zeit- sonst wäre der Wert nicht derartig niedrig … Das wäre also typisch für eine Hormonsituation wie in den Wechseljahren. Ein „Ungleichgewicht“ im krankhaften Sinn ist das allerdings NICHT, sondern der Normalbefund in den Wechseljahren. Da ist also nichts schief gelaufen, sondern das war zu erwarten. Bitte beachten Sie, daß die Einheiten bei Progesteron und Östrogen ganz unterschiedlich sind. Wenn man das in die gleiche Einheit umrechnet, dann hatten Sie 180 pg Östradiol und 7400 pg Progesteron (und damit natürlich immer noch ein sehr deutliches Überwiegen des Progesterons!!!)
        Zur genauen Beurteilung Ihrer Hormonsituation kommt es natürlich auf Ihr Alter und Ihre Krankengeschichte an, die ich ja nicht kenne!

        Ihre sonstigen Symptome wie Aufgedunsenheit, Wassereinlagerung, (Kloßgefühl?) weisen eher auf eine (noch) nicht richtig passende Hormonergänzung hin. Richtig beurteilen kann ich das allerdings nicht, weil ich die Blutausgangswerte nicht kenne (und auch nicht Ihre Krankengeschichte etc- siehe oben).

        Ob eine Einnahmepause gemacht werden soll, habe ich bei der vorherigen Frage beantwortet, ausserdem unter Fragen und Antworten (einfach hier klicken).

        Die Empfehlung 2x täglich eine Kapsel ist richtig, allerdings bin ich mir mit der Dosierung bei Ihnen nicht sicher. Ich glaube, das passt noch nicht und sollte überprüft und korrigiert werden.
        Ein Kloßgefühl im Hals hat meist mit den Sexualhormonen nichts zu tun, sondern eher mit der Schilddrüse. Deshalb wäre uU ein Besuch beim HNO Arzt anzuraten.

        Mfg
        Dr Beck

      • Uschi

        Lieber Herr Dr. Beck,
        herzlichen Dank für Ihre Antwort. Ich bin fast 50 Jahre alt und leide seit ungefähr einem halben Jahr an Wechseljahrssymptomen (Hitzewallungen, Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen, tränende Augen etc.). Die Ergebnisse meiner Hormonuntersuchung waren:
        am 30.01. (Zyklustag konnte nicht bestimmt werden, da schon Wochen keine Blutung mehr war):
        Estradiol II (E2II): 16,35 pg/ml
        Progesteron (PRG) 0,49 ng/ml
        Dosierung: 0,5 mg Estradiol, 100 mg Progesteron je 1 Kapsel am Abend
        Nach ca. 4 Wochen litt ich unter den beschriebenen Nebenwirkungen, s.u., außerdem setzte eine Blutung ein.
        Dann Absetzen der Kapseln bis zum 21. Tag nach der Blutung und erneut Blutabnahme am 31.03.:
        Estradiol II: 183,13 pg/ml
        Progesterone: 0,74 ng/ml

        Ich gebe hier die Einheiten wieder, die auf meinem Laborbericht eingetragen sind.
        Jetzige Dosierung:
        110 mg Progesteron
        0,3 mg Östradiol, je eine Kapsel morgens und abends.
        Momentan fühle ich mich wie gesagt wieder eher „aufgebläht“, meine Schilddrüse drückt, habe eine ganz schlechte Verdauung und werde aber geduldig die Kapseln einnehmen…, außer Sie raten mir, die Schilddrüse untersuchen zu lassen. (Bei meiner ersten Blutentnahme im Januar waren die Schilddrüsenwerte wie folgt:
        T3 3,07 pg/ml; T4 1,26 ng/dl –> im Normbereich, lt. Laborbericht).

        Habe noch eine Frage: Ich verwende seit einigen Wochen ein „Diätpulver“, Almased, hergestellt aus Sojaeiweißisolat (lt. Packung) u.a. Inhaltsstoffen. Es soll den Stoffwechsel ankurbeln und so zur Gewichtsreduktion beitragen.
        Ist das Pulver im Hinblick auf die Einnahme der bioidentischen Kapseln problematisch? Herr Rimkus warnt in seinem Buch vor den Phytoöstrogenen aus Soja z.B….
        Danke für Ihre Antwort!
        Noch einen schönen Osterfeiertag!
        Uschi

        Dann

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          Hallo Uschi

          aus rechtlichen Gründen darf ein Arzt bei unbekannten Personen keine ärztliche Beratung durchführen- und bei Ihnen mit Ihrer komplexen Symptomatik sieht man auch dass das wirklich nicht sinnvoll wäre.
          Ich muß Sie also leider frustrieren und auf einen Besprechnungstermin bei Ihrem Arzt verweisen, der dann auch die gesamte Problematik mit Ihnen besprechen kann.

          Es tut mir leid, daß ich Ihnen keine bessere Auskunft geben kann.
          mfg
          Dr Beck

  128. Magdalena

    Guten Tag Dr Beck

    Ich las ALLE oberen fragen-antworten. Auch viele auf Ihrer eigenen Website.

    Zuerst mal würde ich gerne wissen, warum Sie oben schrieben „Östradiol (=Estriol) „? Das sind doch 2 versch. Hormone. Auch ist ja bekannt, dass Estriol nicht im Blut zu messen ist, sondern nur in 24 Stunden Urin-test?
    Und ich würde noch gerne wissen, ob die in jungeren Jahren natürliche metabolisierung aus Estradiol in das notwendige Estriol auch nach Menopause BEI DER KUeNSTLICHEN Zugabe von Estradiol funktioniert? Der Körper macht ja fast keine Hormone mehr selbst -also ob die MECHANISEMEN der Umwandlung der Hormone in einem älteren Körper noch klapen?

    Vor etwa 2 Jahren machte ich ein Versuch mit Rimkuskapseln, zwar sehr umständlich: durch E-Mails und Blutlabors mitgeschickt an einen Arzt in DE. Ich teilte mit, dass ich vorher SEHR stark auf Progesteron (Utrogestan) reagierte & wir fingen mit 100mg Prog. +Estradiol nur am abend, morgens nur Estradiol. Wenn er aber nach 3 oder so Monaten die Progesterondosis auf 200 erhöhte (also 2 mal pro Tag) – bekam ich Symptome, dei mehrere Frauen hier und auf Ihrer Website beschreiben und die ich erfahrungsgemäss eindeutig mit Progesteron verbinde: Atemnot, Kreislaufschwäche, Angstzustände, totmüde… Ich unterbrach die Kapselnbehandlung und setzte mit anderen Formen fort (bis jetzt und immer noch unbefridigend).
    Jetzt dachte ich, wenn ich wieder doch eine/n RImkusarzt/in suche und Kapseln versuche – hab ich gfrosse Angst von dieser Wirkung des hohen PRogesterons.
    Ist es möglich, Prog. nur abends einnehmen und dabei nicht zu hoch oder MUSS es unbedingt 1:100 sein (E:P)?
    In der Zwischenzeit versuchte ich auch wieder mit Utrogestan 100mg am Abend schlucken (vor fast einem Jahr schon) – es war auch Horror: am nächsten Tag war ich K.O. Ich hoffte, es wird sich legen, aber 1 Woche oder sogar mehr später war es genau so schlimm. Ich musste wieder aufhören.
    Zur Zeit benutze ich BiEst und Prog. alles vaginal. Es ist aber unbequem. Und die dosis schwer zu messen, und in den letzten Monaten hab ich wieder Blutungen. Obwohl ich diese schon seit Paar JAhren nicht mehr hatte (nur paar mal in den Jahren bei BHRT-form wechselversuchen, aber jetzt regelmässig).

    Ich würde sehr gerne Euren Standpunkt und ANtworten diesbezüglich erfahren. Danke schön.

    • Magdalena

      P.S. Ich habe Ihre erste Antwort leider erst jetzt gesehen – drum ev. etwas wiederholt?

      Danke schön für die erste Antwort. Jedoch sah ich nichts dazu:
      werden grundsätzlich die Rimkusärzte in Schilddrüsen unterfunktion (SEHR FEINE situation!) NACH MENOPAUSE auch ausgebildet? Können die das?
      Und was meine Sie über die Ration 2:16? Andere alle meinen, das muss unbedingt getestet werden bei BHRT, wegen dem Estriol:Estradiolverhältniss. Dieser gehtr aber nur über 24 Stunden URintest.
      Was sagen SIe dazu?

      UNd was Melatonin betrifft: er (und manche andere) meint, Melatonin sinkt auch mit dem Alter und es ist aber notwendig für die Erhaltung andere gesunder Vorhänge. Der Mangel führt zu Alterskrankheiten etc. Drum sei es auch nötig. Meinen SIe nicht?
      Also im Allgemeinen ist die Frage: bezieht sich die Rimkus methode NUR auf Mangel auf Sexualhormonen und NICHT auf die GANZE Better-Aging Gesundheitserhaltung im Alter (also einnehmen versch. Hormone und anderes, um die altersbedingte Krankheiten, wie Diabetes, versch. Krebsarten, Demenz, und vieles schlimmes mehr aufzuhalten)?

      Oder soll die Zugabe dieser 2 Hormone für ALLE Altersprobleme genug sein?

      danke schön.
      Vielen Dank, Dr Beck

      • Dr. Dr. med. Thomas Beck

        Hallo Melanie

        die „RimkusÄrzte“ werden ausgebildet in zwei Seminartagen Mangelsituationen mit Schwerpunkt Wechseljahresbeschwerden zu behandeln mit natürlichen, human-identischen Hormonen.
        Wir haben dieses Jahr die Fortbildung erweitert und bieten ab Herbst/ Winter an, auch zusätzlich Aufbauseminare zu besuchen. Ein Inhalt der Aufbauseminare ist die Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen und auch von Adrenal Fatigue.

        Wie ich Ihnen schon geschrieben hatte, gibt es im Rahmen der Endokrinologie (Drüsen und Hormonlehre) sehr viele verschiedene Ansätze und Behandlungskonzepte, davon sind einige auch sehr wissenschaftlich geprägt.
        Wir verfolgen einen sehr praxisorientierten Ansatz, das heisst, es geht nicht um Forschung (die unbedingt berechtigt und auch nötig ist), sondern um Bestimmung von Werten, die für Sie als Patient praktische Konsequenzen haben. Estradiol, die Ratio und der 24 Stunden Urintest gehören nicht dazu.

        Melatonin hat 2 Hauptfunktionen: a) Dunkelfärbung der Haut (mela ist griechisch und heisst schwarz) b) Regulation des Tag- und Nachtrhythmus (hoher Melatoninspiegel macht müde). Zudem kann der Körper aus Melatonin Serotonin herstellen und das gibt uns ein Wohlgefühlt (Glückshormon).

        Die Methode Rimkus zielt auf die Ergänzung der Sexualhormone Östradiol, Progesteron und Vitamin D ab. Damit können u. a. auch manche Alterserscheinungen sofern diese mit dem Abfall dieser Hormone zusammen hängen, behandelt werden (aber natürlich nicht alle!).

        mfg
        Dr Beck

  129. Magdalena

    Guten Tag Dr Beck. Ich lese grad die Neuauflage vom Buch von Dr. Rüdiger Schmitt-Homm. Der schreibt über so viele Hormone (und sonstiges) ausser Estradiol+Progesteron. sein Buch/Wissen scheint sehr kompetent und ausgiebig zu sein.
    Das aber verwirrt und bedrückt mich, weil ich nicht weiss, wer kann mich in der Schweiz behandeln (hier ist es sehr schwierig mit BHRT-Aerzten).
    Nun, Sie selbst schreiben ja auch von der SchilddrüsenUNTERfunktion und dass diese auch mitbehandelt werden soll. ABER: kennen sich alle Rimkus-zertifiezierte Aerzte damit aus? Oder wen von denen würden Sie in der Schweiz empfehlen, bitte?
    Auch schreibt er über die Notwendigkeit der Melatoninsubstitution im Alter (bin 53) und Q10 – was sagen Sie dazu?
    DHEA und Wachstumshormon und Testosteron – alle müssen sein, meint er. Das macht mich verzweifelt… Wer kann das alles schon von Aerzten?…
    UND das letzte: UNBEDINGT MUSS ES BiEst sein, d.h. Estriol „mind. 2-4 Fach“ im Vergleich mit Estradiolmenge, sonst wird es schlimm… Und dann muss unbedingt 2:16 UND Estriol IN 24 STUNDEN URIN gemessen werden, sonst ist es schlimm für die Brust…
    Was sagen Sie dazu, bitte? Wenn wir den Estriol und 2:16 NICHT wissen (wie in Rimkusmethode) – können wir es so lassen, warum?
    Ich muss es schon verstehen – wieso Rimkusmethode mit NUR ZWEI Hormonen Auskommt und keine Estriolwerte + 2:16 messen muss.
    Und ob ich doch Melatonin einnehmen kann?

    Danke schön im voraus

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Magdalena

      ja, da haben Sie natürlich vollkommen Recht, wir Ärzte wollen zeigen, daß wir super Experten sind und schreiben mehr oder weniger kluge Bücher, die meist spezielle Aspekte beschreiben – und dann sollen Sie als Laie das irgendwie umsetzen.
      Es ist oft wirklich schwierig für einen medizinischen Laien (und glauben Sie mir- auch für viele Ärzte) zu verstehen, was hormonell eigentlich passiert und was wirklich wichtig ist, damit die Hormone gut funktionieren.
      Es gibt Unabdingbares (also etwas, das wirklich sein muß) und Hilfreiches, aber nicht unbedingt Nötiges.
      Es wäre die Aufgabe Ihres Arztes, das zu gewichten und Ihnen dann einen vernünftigen Weg zu empfehlen.

      Aus unserer Sicht ist Unabdingbar:
      Die Einstellung/ ggf. Ergänzung der entscheidenden Hormone – und das sind für die Sexualhormone:
      – Progesteron
      – Östradiol (E2)
      – FSH
      – Vitamin D3 (25OH)
      …und für die Schilddrüse:
      – f T3
      – f T4
      – TSH
      – TPO (Schilddrüsen-Auto-Antikörper)

      Alle anderen Messungen oder Substitutionen (Melatonin, Q10), die Sie erwähnt haben, sind unter bestimmen Umständen von Interesse, gehören aber NICHT zur Basisanalyse.
      Wenn also bei anderen Werten etwas nicht stimmen sollte, ist das nicht von entscheidender Bedeutung, in der Regel kann der Körper das ausgleichen oder damit zurecht kommen.

      Eigentlich sollte jeder gründlich ausgebildete Arzt in der Lage sein, die Schilddrüsenhormone einstellen zu können. Wenn Sie den Eindruck haben, daß Ihr Arzt das nicht beherrscht, dann können Sie sich an einen Schilddrüsen- Spezialisten wenden (Endokrinologen).
      Spezialisten für die RimkusTherapie finden Sie unter http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste
      (auch für die Schweiz).

      Die genauen Hintergründe der Rimkusmethode finden Sie entweder auf unseren Seiten oder Sie lassen sich das von Ihrem Rimkus- Arzt genauer erklären, damit Sie nicht mehr verwirrt und bedrückt sein müssen. Wenn man etwas versteht, kommt Klarheit auf und das macht das Herz leichter. Hnd hierfür sollte sich doch ein Arzt aus den Reihen der RimkusÄrzte finden lassen.

      Guten Erfolg!

      mfg
      Dr Beck

  130. e.moosbrugger

    guten tag
    seit ein paar tagen nehme ich die kapsel utrogestan, ich zerbeisse die kapsel und lass sie unter der zunge zergehen,damit die mundschleimhaut alles aufnimmt. es ist aber sehr bitter und erzeugt mir brechreiz, kann ich die kapsel auch vaginal
    einführen mit dem gleichen effekt.
    besten dank für ihre antwort

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Fr Moosbrugger,

      die Einnahme von Utrogestan empfehlen wir nicht, weder zum Schlucken noch für die Einlage in die Scheide.
      Wir sind der festen Überzeugung, daß die individuell in qualifizierten Apotheken angefertigten natürlichen human-identischen Hormone der beste Weg sind, einen nachgewiesenen Mangel an Sexualhormonen auszugleichen.

      mfg
      Dr beck

  131. Benny

    Hallo … ich hab recht viele Probleme mit meinen 28 Jahren :/ ich leide seit meiner Jugend ans Problemen wie schwindel und unruhe etc… da wurde dann auch recht schnell Hashimoto festgestellt …. es hiess dann man müsse nur L-Thyroxin nehmen dann wird alles wieder gut … das war bei mir nicht so … durch das L-Thyroxin wurde alles immer schlimmer … ich hatte totale Einbrüche …. mein Körper reagiert extrem auf L-Thyroxin .. weniger auf steigerungen viel mehr auf reduzierungen … dabei tickt er voll aus … ich bekomm starke schmerzen im unteren Rücken was aber absolut bewegungsunabhänggig ist… kein Hunger mehr … starker schiwndel … ja einfach hundeelend … wenn ich dann wieder steigere wird es besser aber ab einem Punkt bekommt man ja dann ÜF symptome

    Ich hab auch immer wieder mit Schwindel, Unruhe und Konzentrationsproblemen zu kämpfen… dann wurde mir gesagt das sei alles nur Psychisch … also bin ich zum Psychiater hab 1 Jahr Verhaltenstherapie gemacht und viel sport … was am Anfang sehr hart war aber sobald ich meine L-Thyroxin dosis nur leicht ändere hauts mich total aus den socken und jeder Arzt sagt das kann nicht sein … Antidepressiva helfen auch nicht wirklich … helfen tun mir nur Benzodiazpine bei gelegenheit … obwohl dadurch die Probkleme nur erträglicher werden und nicht verschiwnden

    SO hab ich 6 Jahre gekämpft … vor 6 Monaten bekam ich dann die Diagnoe Multiples Sklerose was mich jetzt erstmal nicht so stark belastet

    Ich hab vor 3 Jahren mal ein Cortisol TagesProfil machen lassen die ich hier mal bei skydrive hochgeladen habe

    https://gvu4cg.by3302.livefilestore.com/y2pBtBhyO6K-vgr5NzwUcjj5PltZSDoowVUx9BllwwPypL8jV64k3maPzG0MLRE-u9MIUZkDXEAR2QA94XSjnIJq6JH1lEoK6jCtbBdFSihAtM/Scan.jpg

    https://gvu4cg.by3301.livefilestore.com/y2p7etT7Jry-GCpXgpAi7ZZE3VxFaB-QgLcY3pH4k_XPhrAAX1IHa-M4ekx3GTlAO2G955QyvJXm6N4-IiA7krnM_HnuNeE1zuXFh06x4ev8CA/Scan2.jpeg

    Das hat aber damals niemanden interessiert denn Hormone testet man nur übers Blut wurde mir gesagt … und ich komm einfach nicht weiter … ich bin mir sicher das es war Hormonelles ist und hab auch schon überlegt mein L-Thyrox von Hexal mal zu wechseln uaf zb Prothyroid wo auch T3 drin ist vielleicht gehts mir ja dann besser aber wenn nicht dann schiess ich mich wahrscheinlich wieder komplett hab 🙁 🙁

    Ich hatte das mal vor 5 Jahren wo ich bei L-Thyroxin 75 war und es mir so kacke ging … da bin ich dann einfach auf 150 gegangen weil ich dachte dann gehts mir schneller gut … naja nach 3 tagen hatte ich dann starke Überfunktionsprobleme also bin ich wieder runter auf 75 und da hast mich dann 2 Wochen später total aus den latschen gehauen ! ich lag 4 wochen nur im Bett hab kaum was gegessen fast 15 Kilo verloren …. ich dachte damals echt ich muss sterben :/ aber helfen kann mir irgendwie trotzdem niemand 🙁

    DIe Frage ist eigentlich wieso reagier eich so extrem und abnormal auf schilddrüsensenkungen ? und wieso diese schmerzen im untzeren Rücken … das ist auch nicht nur ein schmerz das ist wie als wenns in meinem Nervensystem ist und meinen ganzen körper lahmlegt …. ich mein da sind doch garkeine organge ausser der Darm die Nieren und Nebennieren müsste doch viel höher sein oder ….

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Benny

      vielen Dank für Ihre Offenheit, aber denken Sie bitte immer daran, dass das Internet öffentlich ist- und JEDER ALLES lesen kann, was jemals im Internet geschrieben wurde!! (Wir haben einen entsprechenden Warnhinweis auf unserer Frageseite):

      Zu Ihren Schilderungen: ich darf auch allein schon wegen der rechtlichen Grundlagen bei mir unbekannten Personen keine ärztliche Beratung oder gar eine ärztliche Behandlung über das Internet durchführen.
      Und gerade in ihrem Fall wäre das auch fatal, weil Sie so viele unterschiedliche Beschwerden haben!

      Mir ist bewußt, daß Sie das ein Stück weit frustrieren wird, aber ich muß Sie wirklich bitten und Ihnen nachdrücklich raten, einen persönlichen Termin bei einem Arzt Ihres Vertrauens zu vereinbaren.

      Qualifizierte Rimkus-Ärzte finden Sie unter:
      http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste

      Guten Erfolg!

      Dr Beck

    • Petra

      Hallo Herr Dr. Beck,

      vielen Dank für die vielen Informationen und die Mühe dafür.
      Meine Frage: ist auch eine Behandlung bei Schilddrüsenüberfunktion nach Dr. Rimkus möglich?

      Freundl. Grüße Petra

      • Dr. Dr. med. Thomas Beck

        Hallo Petra

        das ist möglich und auch sehr sinnvoll, weil zB Progesteron die Wirkung der Schilddrüsenhormone verstärkt. Die Hormone gehören also zusammen.
        mfg

        Dr Beck

  132. Bonny

    Sehr geehrter Herr Dr. Dr. Beck,
    ich bin 49 Jahre alt und nehme seit November 2012 Gynokadin und Progestan durchgehend, außer im Januar habe ich ca. 2x 1 Woche pausiert, weil es kurz hintereinander 2x zu einer Blutung kam.
    Da ich auf die Rimkus-Methode umstellen möchte, war ich bei einem Arzt aus Ihrer Therapeutenliste, welcher mich sehr verunsichert hat.
    Er meinte, da ich ja schon durch die Einnahme der o.g. Mittel festgestellt hätte, dass es mir besser geht bräuchte er keine Blutuntersuchung zu Beginn machen und verschrieb mir die „sogenannte“ Standarddosis von 1mg Östradiol und 100mg Progesteron pro Kapsel. Ich solle hiervon morgens und abends 1 nehmen. Nach 2 Wochen würde er dann die Blutwerte kontrollieren und evtl. anpassen. Gleichzeitig wies er mich daraufhin, dass es sein könne, dass irgendwann eine Ausschabung oder sogar die Entfernung meiner Gebärmutter notwendig sei, da die Muskulatur der Gebärmutter im Laufe der Zeit erschlaffen würde. Ich muss dazu sagen, dass er mich nicht untersucht hat und ich auch keinerlei Probleme habe.
    Ist das denn so richtig?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen
    Liebe Grüße
    Bonny

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Bonny,

      Ihre Verunsicherung kann ich gut verstehen, normalerweise läuft der erste Kontakt mit einem RimkusArzt folgendermaßen ab:

      1. Gespräch zur Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese)
      2. Untersuchung, allgemeine körperliche Untersuchung, spezielle Untersuchung, ggf. gynäkologische Untersuchung…
      3. Blutanalyse der Hormonwerte (mindestens: Progesteron, Östradiol und FSH; meist noch zusätzlich Vitamin D3 (25OH)), sofern noch eine Blutung besteht: um den 21. Zyklustag (+/- 2 Tage).
      4. gemeinsames Festlegen der „Startdosis“ (also mit welcher Dosierung begonnen wird) in Abstimmung mit Patient und unter Rücksichtnahme auf die aktuelle Situation. So beginnt man mit einer verminderten Dosierung bei Patientinnen, die bisher keine Hormone bekommen haben. Falls jemand synthetische Hormone gerade erst abgesetzt hat, startet man mit einer höheren (äquivalenten) Dosis.
      5. Versendung des Hormonrezeptes zu einer zertifizierten Apotheke, die dieses individuell für die jeweiligen Patienten anfertigt und die HormonKapseln per Post nach Hause schickt.
      6. 2x tägliche Einnahme einer HormonKapseln für 3 Monate, ggf mit Einnahmepause während der Monatsblutung
      7. Kontrolle der Hormonwerte im Blutbild nach 3 Monaten und Verordnung einer neuen Dosierung, die an die Blutwerte angepasst wird. Diese Kapseln werden wieder für 3 Monate eingenommen, etc…

      Ob bei Ihnen später einmal eine Ausschabung gemacht werden muß und ob die Erschlaffung der Muskulatur Ihrer Gebärmutter von Bedeutung ist, kann ich nicht beurteilen.
      Das hängt von Ihrer bisherigen gesundheitlichen Situation und von der zukünftigen Entwicklung ab und die weiß niemand so genau. In der Regel spielt das aber keine Rolle.

      mfg
      Dr Beck

    • Isis

      Sehr geehrter Herr Dr. Beck,
      ich bin HP für Psychotherapie. In meiner Behandlung befindet sich derzeit eine 31jährige Pat. mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung.
      Zustand nach 2maliger Sectio
      Zustand nach Salpingektomie re.
      Zustand nach OP weg. eingebl. Ovarialzyste
      Endometriose seit letzter Schwangerschaft
      Sie hat aufgrund starker Schmerzen eine Minipille verordnet bekommen, die sie seit zwei Jahren durchgehend nimmt. Ihre Depressionen haben sich seitdem verschlimmert.
      Sie hat Angst, die Pille abzusetzen, da sie starke Schmerzen befürchtet, die auch schon (subjektiv) eintreten, wenn sie auch nur eine Einnahme vergessen hat.
      Frage:
      Wie kann ein Absetzen gestaltet werden?
      Wie steht es mit aussagekräftigen Blutwerten in der jetzigen Situation?
      Gibt es mit der Rimkus Methode Aussicht auf Besserung hinsichtlich der Endometriose?
      Sind zyklusbedingte Migräne, PMS, starke Müdigkeit zu Beginn einer Schwangerschaft und Depressionen in der Frühschwangerschaft Anzeichen für zuviel oder zuwenig Progesteron?
      Vielen Dank im Voraus.
      Mit freundlichen Grüßen

      • Dr. Dr. med. Thomas Beck

        Hallo Isis,

        das sind sehr viele und umfangreiche Fragen, die meine Möglichkeiten im blog übersteigen.
        Ich könnte Ihnen anbieten, daß Sie vielleicht einmal mit der Patientin zusammen zu mir kommen, damit ich die entsprechenden Fragen beantworten kann.

        Eine weitere Möglichkeit wäre es, ein IntensivSeminar besuchen.
        Das nächste findet am 29.3 und 30.3. in Berlin statt. Dann gibt es wieder eines im September (in Hamburg) und dann im November (in München).

        Grundsätzlich können auch Heilpraktiker die Intensiv-Seminare besuchen und sich insofern für das Hormon-Netzwerk qualifizieren, allerdings dürfen HP aus rechtlichen Gründen keine HormonRezepte ausstellen. Auch insofern ist die Zusammenarbeit mit einem Arzt sinnvoll.

        Die natürlichen human- identischen Hormone können bei Mangelzuständen in der Regel den normalen Hormonzustand wieder herstellen, weil es sich „nur“ um eine Ergänzung von Fehlendem handelt – mit exakt derselben Substanz, die fehlt – und dies also insofern keine Therapie mit fremden Stoffen ist.
        Dafür benötigen wir die folgenden Hormonwerte in der Mitte der zweiten Zyklushälfte (also um den 21. Tag; +/- 2 Tage) aus dem Blut:
        (Weitere Werte schaden zwar nicht, sind aber meist auch nicht nötig.)
        – Progesteron

        – Östradiol

        – FSH

        – Vitamin D3 (25OH)
        Dabei wissen wir, daß diese Messungen nur sehr bedingt aussagekräftig sind, weil ja durch die synthetischen Hormone der „richtige- tatsächliche“ Hormonspiegel nicht bestimmt werden kann (die synthetischen Hormone können in den üblichen Messkits der Labore nicht bestimmt werden). Dennoch ist die Messung wichtig, um die Ausgangssituation zu dokumentieren.

        Absetzen der synthetischen Hormone (Pille etc): am Tag des Beginns der Einnahme von natürlichen natur- identischen Hormonen wird das synthetische Präparat abgesetzt.
        Die RimkusMethode ist die einzige mir bekannte Methode zur Behandlung der Endometriose, die eine postive Aussicht hat.

        Progesteron ist DAS Schwangerschafts-Schutz und Schwangerschafts-Erhaltungs Hormon.
        Insofern wären die von Ihnen genannten Symptome überwiegend ein Zeichen für einen Progesteronmangel, dies sollte aber möglichst durch eine Messung verifiziert werden.

        mfg
        Dr Beck

        • Isis

          Herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort. Fürs Erste haben Sie mir sehr weitergeholfen. Ich bin in der Tat am überlegen, ein Seminar zu belegen.
          MfG

    • sb

      liebe bonny,
      ich würde unbedingt noch zu einem anderen frauenarzt gehen! speziell die aussage,

      Gleichzeitig wies er mich daraufhin, dass es sein könne, dass irgendwann eine Ausschabung oder sogar die Entfernung meiner Gebärmutter notwendig sei, da die Muskulatur der Gebärmutter im Laufe der Zeit erschlaffen würde. Ich muss dazu sagen, dass er mich nicht untersucht hat und ich auch keinerlei Probleme habe.

      würde mir restlos reichen!!!! leider wird frauen ende 40 viel zu oft zu einer OP geraten, die in vielen fällen absolut unnötig ist (ohne untersuchung???? außerdem: muskelerschlaffung ist kein grund!!!) und entgegen der aussagen und vielen versprechen, die „vorher“ gemacht werden, alles andere als problemlos ist.

      alles gute
      s

      • Dr. Dr. med. Thomas Beck

        Hallo sb

        hier wäre eine Analyse der Hormone im Blut und dann ggf. eine Behandlung mit natürlichen human- identischen Hormonen nach Rimkus(R) empfehlenswert!

        mfg!
        Dr Beck

  133. Susi

    Sehr geehrter Herr Dr. Dr. Beck,
    ich hatte einen Termin bei einer „Rimkus“ Therapeutin. Ich habe die Blutuntersuchungen machen lassen. Der Zyklustag war der 24. Tag. Die Ergebnisse sind:
    Östradiol 21.02 pg/ml
    LH 1.02 mlU/ml
    FSH 1.53 mlU/ml
    Progesteron 0.63 ng/ml
    Testosteron 0.34 ng/ml

    Die Ärztin hat mir 100mg Progesteron verordnet, die ich vom 15 – 27 Zyklustag einnehmen soll. Nur Progesteron wäre zu niedrig, alle anderen Werte wären okay. Wenn ich es mit den Optimalwerten laut Rimkus vergleiche, ist doch mehr nicht im Lot als nur der Progesteron Wert, oder?
    Zum anderen kommt mir die Einnahmedauer merkwürdig vor. Die Ärztin ist Gynäkologin und verlangt in ca. 4 Monaten eine Mammographie und ein Brustultraschall wegen der Hormontherapie. Ist das wirklich nötig und sinnvoll? Welche Dosierung/Zusammensetzung würden Sie empfehlen?
    Ich nehme zur Zeit noch Esmya 5mg und möchte unbedingt im Anschluss mit der Rimkus Methode anfangen.
    Über eine direkte Rückmeldung von Ihnen ohne eine Veröffentlichung im Forum wäre ich Ihnen dankbar.
    Besten Dank!
    Susi

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Susi

      vielen Dank für Ihre Anfrage, damit kann ich einiges klar stellen.

      Zunächst: ein Arzt ist grundsätzlich zunächst seinem Gewissen und seinen eigenen Erkenntnissen verpflichtet und dann natürlich der ärztlichen Wissenschaft.
      Insofern die Kollegin aufgrund der bei Ihnen erhobenen Befunde zu dem Schluß kommt, daß bei Ihnen eine Mammographie und ein Brustultraschall nötig sind, um zB eine potentielle gefährliche Entwicklung abzuwenden, dann ist das Ihre ärztliche Erkenntnis und ich würde empfehlen, diesem Vorschlag nachzukommen. Allerdings ist das KEIN UNBEDINGTER BESTANDTEIL der Behandlung nach Rimkus!

      Die Behandlung nach Rimkus fusst auf einer gründlichen Anamnese (Erhebung der Krankengeschichte) den Befunden des Arztes (und hier kann dann ggf. auch eine Mammographie oder Ultraschall hinzukommen) und den Blut-Hormon-Werten (um den 21 Zyklustag).
      Wir geben dann normalerweise die Hormone für entweder 21 Tage (und dann 7 Tage Pause während der Menstruation) oder durchgehend ohne Pause – in Form der sogenannten RimkusKapseln, die sowohl Östradiol als auch Progesteron in natürlicher humanidentischer Form enthalten- jeweils in individueller Dosierung.
      Der Zielwert für Östradiol ist 120-180 pg/ml und für Progesteron 10-30ng/ml. Solange der gemessene Wert unter diesem grünen Korridor liegt, wird die Dosierung der jeweils zu niedrigen Hormone erhöht.

      Nun scheint das auf den ersten Blick ganz einfach zu sein. Wenn man aber daran denkt, daß es auch Erkrankungen gibt, die auch zu anderen Ergebnissen im Labortest führen, dann wird es kompliziert…
      Und in Ihrem Fall scheint das möglicherweise so zu sein, weil zwar Ihr Östradiol zu niedrig ist – gleichzeitig aber das FSH optimal niedrig ist… Eigentlich müsste aber bei einem zu niedrigen Östrogen das Stimulationshormon FSH ansteigen, was bei Ihnen nicht der Fall ist! Hier könnte also eine Fehlsteuerung vorliegen! Zudem ist Ihr Progesteron ist eindeutig zu niedrig. Insofern ist es eine gute Strategie, in Ihrem konkreten Fall vom üblichen Weg abzuweichen und zunächst für 3 Monate nur die zweite Zyklushälfte zu unterstützen.

      Danach wird sicherlich eine erneute Blutkontrolle erfolgen (und ggf ein transvaginaler Ultraschall um zB eine Follikelpersistenz auszuschliessen).

      Ich würde Ihnen also empfehlen, die verordneten RimkusKapseln (R) einzunehmen und zu beobachten, wie Ihr Körper (und Ihre Seele) darauf reagieren. Zu erwarten wäre zB vermehrte innere Ruhe und Gelassenheit bei besserem, tieferen Schlaf (gelegentlich auch vermehrte Müdigkeit), verbesserte Selbstsicherheit und besserer Stoffwechsel (also mehr Energie bzw Gewichtsabnahme)… um einige Wirkungen zu nennen.

      mfg
      Dr Beck

  134. Maria Maus

    Hallo Herr Dr. Beck,

    ich bekomme nach einem langen hin und her Progestan von Dr. Kade.

    Ab dem 4. Zyklustag soll ich es nehmen bis zum Ende. Jeden Tag 1 Kapsel.

    Das Östrogen ist auch nicht optimal, Progesteron allerdings noch viel schlechter.

    Die ersten zwei Wochen ging es mir so gut wie seit Momnaten nicht. Nun bemerke ich aber in der 3. Woche wieder leichte Symptome eines Mangels. Gelenkschmerzen, Schlaf ist nicht mehr so erholsam, Stimmungsschwankungen, Muskelzucken…

    Kann es sein, das ab dem Eisprung mehr benötigt wird? Dass vielleicht ab diesem Tag die Dosis zu gering ist?

    Generell habe ich gehört, dass man Hormone erst ab der 2. Zyklushälfte nimmt. Kann die Einnahme ab dem 4. Tag negative Auswirkungen haben.

    Noch zu meiner Person. Ich bin 25 und habe an sich noch einen regelmäßigen Zyklus.

    Schon mal vielen Dank!

    Schöne Grüße

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Maria

      vielen Dank für Ihre Frage.
      Allerdings darf ich als Arzt keine mir unbekannten Personen ärztlich beraten oder behandeln, das bleibt dem direkten Arzt- Patienten- Kontakt in der Sprechstunde vorbehalten.
      Aber ich kann allgemeine Auskünfte und Erläuterungen geben.

      Progestesan empfehlen wir nicht, sondern die Einnahme von individuell in der Apotheke nach Rezept hergestellten natürlichen human-identischen Hormonen.

      Ob Ihre Werte „optimal“ sind, kann man seriös nur dann beurteilen, wenn man den Zyklustag weiss (wir brauchen dafür ungefähr den 21. Zyklustag). Dabei ist zu beachten, daß es unterschiedliche Vorstellungen gibt, was ein optimaler Wert ist.
      Die körpereigene Hormonproduktion schwankt erheblich: in der ersten Zyklusphase steigt nach dem Ende der Menstruation die Östrogenproduktion erheblich (exponentiell) an bis zum Eisprung – und dann fällt das wieder ab.

      Mit dem Platzen des Follikels kommt es zum Eisprung und die übrig bleibende Eihülle wandelt sich um zum Gelbkörper- und dieser Gelbkörper produziert ab sofort ein eigenes Hormon – nämlich das Progesteron. Das Prog ist deshalb das Hormon der zweiten Zyklushälfte.

      Je nach Alter und Hormonproduktion empfehlen wir auch die Sequenzielle Einnahme der Hormone, also zB in der ersten Zyklushälfte alleine Östrogen (Östradiol) und in der zweiten Zyklushälfte dann eine Kombination aus Östrogen (weniger) und Progesteron.

      Die genaue Dosierung muß dann natürlich Ihr Rimkus-Arzt für Sie festlegen, wenn Sie in Ihrer Nähe auf der Liste keinen finden (www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste), dann können Sie auch einen Termin bei mir ausmachen.

      mfg
      Dr Beck

  135. Sahra

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

    heute habe ich meine Laborwerte erhalten. Ich nehme seit fast 3 Jahren die Rimkuskapseln 1mg Estradiol/100 mg Progesteron. Seit ca. einem halben Jahr habe ich nachts wieder ständig Hitzewallungen. Meine Werte sind Vitamin D 38mg/ml, FSH 79 IU/L, Estradiol 27 ng/L u. Progesteron 14,7 nmol/L. Ich habe versucht die Werte umzurechnen aber ehrlich gesagt blicke ich nicht mehr durch. Sind die Werte jetzt schlecht? Ich verstehe das nicht. Sie müßten doch besser sein nach 3jähriger Einnahme. Ich weiß Sie dürfen hier keine Beratung machen, aber können Sie mir vielleicht einen Anhaltspunkt geben.
    Gruß Sahra

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Sarah

      generell dürfen Ärzte unbekannte Personen nicht behandeln oder beraten, deshalb kann ich nur allgemeine Aussagen machen und zu Ihrem konkreten Fall sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.
      Das WIEDER-Auftreten von Hitzewallungen in einer erfolgreichen Behandlung mit natürlichen human-identischen Hormonen wird immer wieder beobachtet- warum?
      Dieses Symptom ist ja ein ganz typisches Zeichen von Östrogenmangel. Nun nehmen Sie ja bereits Östrogen, warum kann das dann wieder auftreten, nachdem das ja ein Mangelzeichen ist?
      Das liegt daran, daß der Mensch keine Maschine ist, sondern sich gerade die Hormone flexibel auf neue Situationen einstellen. Wenn jemand nun erfolgreich behandelt wurde, dann ist das so, als ob ein trockener Garten langsam mit Wasser gegossen wird: Zunächst kann die trockene Erde ganz wenige Wasser aufnehmen, das meiste fliesst ungenutzt ab. Eine geringe Wassermenge genügt schon, daß die Erde sich öffnet und die ersten Pflanzen wieder kommen. Wenn Sie nun weiter die Erde tränken, dann steigt allmählich auch der Wasserbedarf und die Menge, die bisher zu viel war, wird langsam nicht mehr genügen, um den Garten ausreichend zu giessen. So ähnliche können wir uns das auch mit den Hormonen vorstellen: zunächst passt die Hormonmenge (oder ist sogar etwas zuviel) und allmählich gewöhnt sich der Körper daran, daß wieder genug Hormone zur Verfügung stehen und der Verbrauch und damit der Bedarf steigen an. Die bisherige Menge genügt nicht mehr, Symptome kommen wieder…
      Typisch dafür ist ein ANSTEIGEN des FSH Wertes, der den HormonHUNGER beschreibt (also den individuellen HormonMANGEL des jeweiligen Körpersystems).
      Normal – ideal wäre ein Wert zwischen 2 bis 6 IU/L, Werte über 40 zeigen einen ganz massiven MANGEL an Östrogenen.
      Der Zielwert für Östradiol liegt zwischen 120 und 180 pg/ml (unter 50 zeigen sich zunehmend Symptome eines Mangels).

      FAZIT: das Wiederauftreten von Symptomen ist ein Hinweis auf eine zu geringe Dosierung. Deswegen MUSS die Dosierung im ersten Jahr alle 3 Monate und später mindestens alle 6 Monate (und beim Auftreten von Symptomen) kontrolliert und angepasst werden, um solches zu vermeiden!
      Sie sollten also Ihren RimkusArzt aufsuchen und um Anpassung der Dosierung bitten.

      mfg
      Dr Beck

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Noch eine Ergänzung:
      eine dreijährige Einnahme ist nicht besser oder schlechter als eine kürzere zB eine einjährige Einnahme.
      Mit den HormonKapseln wird nicht „GEHEILT“, sondern es wird nur das ergänzt, was der Körper zuwenig herstellt- wir nennen das eine „Substitution“.
      Wenn Sie die Kapseln absetzen, dann sinken die Hormone wieder ab.
      Und wenn Sie eine zu geringe Dosis einnehmen, wird das auch nach 3 Jahren nicht besser, sondern es bleibt eine zu geringe Dosis.
      Beispiel: wenn Sie nicht genug Luft in Ihren Autoreifen haben, wird das auch nicht besser, wenn Sie das 3 Jahre lang immer wieder kontrollieren und nicht ausreichend auffüllen.

      mfg
      Dr Beck

      • Sahra

        Sehr geehrter Herr Dr. Beck,
        danke für Ihre ausführliche u. hilfreiche Erklärung. Im Grunde genommen muss man praktisch die Dosis ständig angleichen. Mit zunehmendem Alter wahrscheinlich immer höher, weil es dem Körper einfach nicht mehr genügt.Jetzt lasse ich die Werte kontrollieren u. bekomme mehr Östradiol. Nach 3 Monaten lasse ich wieder kontrollieren u. man stellt fest, dass die Menge z. B. optimal ist. Also nehme ich die festgesetzte Dosis weiter u. irgendwann gewöhnt sich der Körper daran u. ich brauche logischerweise wieder mehr. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Dosis heruntergesetzt werden muss, denn dann würde sich ja unweigerlich wieder ein schlechter Wert ergeben.

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          Hallo Sarah,
          grundsätzlich ist das besondere und besonders gute an dieser Methode, daß die Dosierung dem indivuduellen Bedarf angepasst wird und damit sicher gestellt wird, daß jede(r) genau die Menge bekommt, die not-wendig ist.
          Nun sind aber die Änderungsprozesse im Körper nicht beliebig und laufend im Umschalten begriffen, sondern es sind Lebensphasen die dann allmählich zur Ruhe kommen. Insofern ist es in der Praxis dann nicht so dramatisch, wie sich das vielleicht anhört.
          Sondern: die ersten Wirkungen zeigen sich nach ein bis zwei Wochen der Einnahme, dann wird alle 3 Monate überprüft, wie die Blutwerte sich entwickelt haben und die Dosierung entsprechend angepasst. Diese Phase der Dosisfindung dauert ungefähr ein Jahr und dann ist in der Regel der Zielkorridor erreicht (und die körperlichen Änderung zu einem gewissen Ausgleich gekommen). Wenn zweimal hintereinander der annähernd gleiche Bluthormonwert innerhalb des Zielkorridors gemessen werden konnte, gehen wir auf halbjährliche Kontrollen (und halbjährliche Dosisanpassungen) über. Damit wir sicher gestellt, daß eventuell mögliche Änderungen des Bedarfs erkannt werden können und durch eine entsprechende Dosisanpassung ausgeglichen werden können.

          Eine Anpassung der Einnahmedosis nach unten kann durchaus auch vorkommen, wenn bei jüngeren Patientinnen die Hormonproduktion wieder anspringt, die zum Beispiel nach einer Schwangerschaft mit Stillzeit vorübergehend in den Keller gegangen war…

          mfg
          Dr Beck

  136. maviing

    Ich habe es gestern schon einmal versucht mit meiner Frage, ob nach der Einnahme von Rimkus-Kapseln der PSA-Wert ansteigen kann.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Da ich neben dem HormonNetzwerk auch noch meine Praxis betreue (und natürlich auch noch andere Aufgaben habe), kann ich nicht immer alle mails sofort beantworten. Generell sollten Sie mir vielleicht eine Woche Zeit lassen zur Bearbeitung, auch wenn es meist schneller geht.
      Grundsätzlich wäre es sinnvoll, die bisherigen Antworten zu checken, meist habe ich zum gleichen Thema bereits eine Stellungnahme geschrieben.
      (Im Fall „PSA“ bisher aber noch nicht).
      mfg
      Dr Beck

  137. Herbert

    Sehr geehrter Herr Beck,

    Ich, männlich 25, schlank sportlich gesund, habe mit einem hohen SHBG Wert zu kämpfen, der in einem geringen freien Testo Wert sowie geringen DHT Wert resultiert. Gesamt Testo Wert wäre gut (fast im oberen Drittel), Leber und sonstige Organ Werte unauffällig und gut, Östradiol normal, Progesteron aber sehr sehr niedrig.
    Ich hätte sehr gerne einen höheren freien Testo Wert.

    In dem Thema „Absinken des Testosteonspiegels unter Therapie mit naturidentischem Progesteron und Östradiol – warum?“ schrieben Sie vom Einfluss niedriger Progesteron Werte auf den Testo Wert.

    Macht es daher für mich Sinn, eine Progesteron Creme auszuprobieren?
    Mein Endokrinologe war mir wenig Hilfe, welchen Rat hätten Sie für mich?

    Ich bedanke mich schon im Vorraus

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Herbert

      Ihre Frage und Wunsch kann ich gut nachvollziehen, schliesslich bin ich auch ein Mann und möchte mich auch „männlich“ fühlen. Und hier ist für uns Männer das Testosteron ein wirklich wichtiges Hormon!
      Nun haben wir allerdings nicht nur Testosteron, sondern auch Östrogen und Progesteron. Auch diese Hormone tragen erheblich dazu bei, wie wir Männer uns fühlen – und wie gesund wir sind.

      Um nun Ihre Situation richtig einschätzen zu können, benötigen wir also die BlutSpiegel ALLER DREI Sexualhormone:
      Testosteron (das haben Sie ja schon) plus Progesteron plus Östrogen (Östradiol = E2).
      Erst damit können wir Rimkus-Ärzte beurteilen, was bei Ihnen sinnvoll ist – und was nicht.

      Hierfür würden wir empfehlen, daß Sie sich einen Arzt Ihres Vertrauens suchen, der in der Methode auch wirklich ausgebildet ist.
      Solche finden Sie unter http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste (nach PLZ geordnet).

      Eine Behandlung aufs Geratewohl zB mit einer ProgesteronCreme kann ich Ihnen wirklich nicht empfehlen… schliesslich handelt es sich um Hormone (und nicht um eine Körpercreme…)

      Guten Erfolg!
      Dr Beck

      • maviing

        Kann ein starker Anstieg des PSA-Wertes durch die Einnahme von Rimkus-Kapseln hervorgerufen werden.
        LG

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          Hallo Maving

          ein Anstieg des PSA durch die Einnahme der RimkusKapseln ist bisher nicht beobachtet worden und ist auch in Zukunft nicht zu erwarten.
          Im Gegenteil: Progesteron (ein wesentlicher Bestandteil der RimkusKapseln) ist das Schutzhormon für den Mann und von daher wäre – wenn überhaupt- ein Absinken des PSA Werts zu erwarten.

          mfg
          Dr Beck

  138. Melmi

    Hallo Herr Dr. Beck,
    ich nehme seit ca.10 Monaten Progesteronkps. Begonnen hab ich mit 60 mg Kps( 2xtgl), die dann nach 3 Monaten auf 80 mg erhöht wurden.
    1. Blutwerte
    FSH 5,2 mU/ml
    Progesteron 4,3 ng/ml
    Östradiol 148 pg/ml

    nach der Einnahme 60 mg Kps (BE 22.ZT)
    FSH 2,9 mU/ml
    Progesteron 12,53 ng/ml
    Östradiol 194,6 pg/ml

    nach der Einnahme vom 80 mg (BE 12 ZT)
    FSH 6,1 mU/ml
    Progesteron 9,69 ng/ml
    Östradiol 290,3 pg/ml

    Können Sie mir sagen, warum der Östradiol-Wert so ansteigt? Habe mit Stimmungsschwankungen und Lidödemen nach der Mentruationsphase zu tun. Kann das im Zusammenhang stehen? Vielen Dank für Ihre Antwort

    LG Melmi

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Melmi,

      Leider ist Ihnen bzw Ihrem Arzt offensichtlich ein unglücklicher Fehler unterlaufen: die Blutbestimmungen wurden NICHT ALLE zum RICHTIGEN ZEITPUNKT gemacht: der richtige Zeitpunkt ist um den 21 Zyklustag (+ – 2 Tage)!

      Aber Ihre letzte Blutbestimmung wurde am 12 Zyklusttag gemacht, um den 12 ZT steigen natürlicherweise die Östrogene stark an, um die Frau psychisch und körperlich in einen „fortpflanzungs-willigen und -bereiten“ Zustand zu versetzen – also emotional („schnurrendes Kätzchen, das den Kater sucht“) und körperlich: bessere Durchblutung der Schleimhäute, größere Brust, Förderung der Follikelreifung bis zum Eisprung.

      Und wenn Sie also in dieser Phase die Hormone bestimmen, bekommen Sie ein ganz anderes Hormonbild, als wenn Sie das eine Woche später tun, wenn das Ei längst gesprungen ist und die Frau in der Phase ist, wo sie sich innerlich fast wie schwanger fühlt…

      FAZIT: also keine Aufregung, bitte zukünftig die Angaben genau befolgen und Ihre persönlichen Fragen mit einem kompetenten RimkusArzt besprechen.
      Solche finden Sie hier: http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste

      mfg
      Dr Beck

  139. Birgit

    Sehr geehrter Dr.Beck,

    ich 46 Jahre alt bin verzweifelt.Ich gehöre zu Beispiel 4 , nehme seid 21 Tagen die Rimkus-Kapseln.Mir geht es seid 10 Tagen richtig schlecht, keine Schmerzen aber absolute Muskelschwäche.Leichter Schwindel und dadurch natürlich auch traurig ohne Ende.Gibt es jemanden mit dem ich mich austauschen kann.
    Vor einem Jahr hat alles begonnen. Auf und ab. Ich habe soviel Hoffnung in die Rimkus-Methode gesetzt.Kann es erst zur Verschlechterung kommen? Bitte um Antwort.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Birgit,

      offensichtlich haben Sie etwas gemacht, was wir wirklich NICHT empfehlen: Sie haben mit der Therapie begonnen OHNE qualifizierte Begleitung.
      Das ist nicht gut, denn wenn etwas nicht gut läuft – wie jetzt – an wen sollen Sie sich wenden?

      ALSO: wir empfehlen DRINGEND, daß Sie sich einen qualifizierten Rimkus-Therapeuten suchen (www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste) und vertrauensvoll das Gespräch suchen.

      Ihre Beschwerden sind ausgesprochen untypisch für eine gute Hormonergänzungstherapie nach Rimkus(R), genau das Gegenteil sollte eintreten und es sollte Ihnen besser gehen. Insofern ist das also ein Hinweis, daß bei Ihnen etwas falsch läuft … oder nicht richtig gemacht wurde!

      Guten Erfolg!
      Dr Beck

      • Birgit

        Mein Mann war am 01.02.und 02.02.2014 in FFM zur erfolgreichen Zertifizierung!

        Liebe Grüße Birgit

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          Hallo Birgit,

          ja dann ist es doch ganz einfach: fragen Sie Ihren Mann!

          Und der wird Ihnen sicher empfehlen, zuerst eine Blutanalyse zu machen (mit den bekannten Hormonen) plus zusätzlich noch Serotonin, Melatonin und Lithium (zur Abklärung der seelischen Seite) und ggf – bei ausgeprägter Schwäche – auch noch die Eisenwerte (Eisen, Ferritin, Transferrrin, Transferrinrezeptoren und CRP Wert) plus die Leberwerte inkl SHBG (wenn noch nicht genug SHBG von der Leber gebildet werden konnte, haben Sie mehr freies Progesteron und das zuviele freie Progesteron kann schwindelig machen- dann wäre eine Behandlung der Leber hilfreich, zB mit Mariendistel wie Carduus marianus Weleda 2×2 Kps und 1x tägl feucht heisser Leberwickel).
          Ausserdem wird er wohl auch die Schilddrüsenwerte bestimmen (f T3 fT4 TSH und AutoAntikörper).

          Damit kann er dann beurteilen, was bei Ihnen im Vordergrund steht, ob die Hormonwerte passen oder ob er die Dosierung anpassen muß – und ob evtl noch zusätzlich eine Behandlung für die Seele nötig ist (zB mit Neurapas balance 2×2 für 3 Wochen).
          Und ob er ggf etwas für den zuniedrigen Eisenspiegel oder Schilddrüse machen muß (zB Infusionen mit Venofer oder Gabe von SchilddrüsenHormomen Thyroxin oder Novothyral o.ä.)…

          Guten Erfolg!
          Dr Beck

  140. Frau Sonnenschein

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,
    ich habe mich mit der Rimkusmethode schon länger beschäftigt.
    Hier werde ich durch einen Endokrinologen allerdings verunsichert der sagt, die Behandlung des Mannes mit Wechseljahrsymptomen und der Zufuhr von Progesteron/Östrogen (Rimkuskapsel) käme einer Therapie eines Prostata Carzinomes gleich. Nämlich einer Unterdrückung der Testosteronbildung. So wären niedrigere Tesosteronwerte zu erwarten, was ja bei einem Mann in den Wechseljahren nicht gewollt und sinnvoll wäre.
    Progesteron Zufuhr soll aber doch die Testosteronbildung anregen?!
    Ich bin verwirrt?
    Danke für Klärung.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Frau Sonnenschein,

      Ihre Verwirrung kann ich sehr gut nachvollziehen: schliesslich sollte der Endokrinologe sich besonders gut auskennen und dann sagt der soetwas…
      Leider ist auch ein Endokriologe vor Unwissen nicht gefeit- das trifft also nicht zu!
      Im Gegenteil: natürlich haben Männer genauso wie Frauen alle 3 Hormone: also Progesteron, Östrogen und Testosteron. Einzig die Konzentrationen sind unterschiedlich- und zwar haben Männer ungefähr 10x so hohe Testosteronspiegel wie Frauen, dafür haben Frauen ungefähr 4 x so hohe Spiegel von Progesteron und Östradiol.

      Wenn wir nun bei einem Menschen – egal ob Mann oder Frau – durch Bestimmung der Blutspiegel nachweisen, dass eines oder mehrere dieser 3 Hormone zu niedrig sind UND gleichzeitig dieser Mensch Symptome (Beschwerden) hat, die zu einem entsprechenden Hormonmangel passen, dann ergänzen wir das oder die fehlenden Hormone.

      Es handelt sich also um eine reine ERGÄNZUNG von nachweislich Fehlendem!
      Von einer „Kastration“ kann also gar nicht die Rede sein!

      Im Gegenteil: HINTERGRUNDINFO: Progesteron ist zB der Vorläufer von Testosteron: wenn also Progesteron zu niedrig ist und wir ergänzen Progesteron, dann wird allmählich auch langsam das Testosteron ansteigen können. Weil nun wieder genug Ausgangsmaterial vorhanden ist… es kommt also zu einem Testosteronanstieg!

      mfg
      Dr Beck

  141. Tanja

    Hallo Herr Dr. Dr. Beck,
    ich möchte mit der Rimkus Methode anfangen, habe aber erst einen Termin in 3 Wochen bei einer Therapeutin bekommen. Nun habe ich von meiner Frauenärztin Esmya 5mg bekommen. Dieses soll ich 3 Monate einnehmen.
    Mein Problem sind u.a. starke Blutungen und Myome. Ist es dann trotzdem möglich mit der Rimkus Therapie anzufangen bzw. die Blutwerte korrekt zu bestimmen?
    Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Antwort.
    Tanja

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Tanjy

      Ihre Frauenärztin hat Ihnen Esmya (selektiver Progesteron- Rezeptoren Modulator) verordnet, in der Absicht, damit eine Operation der Myome zu verhindern. Ein Alternatives Mittel wäre Leuprorelin. Nebenwirkungen dieser Therapie können sein: ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhoe) und Verdickung der Gebärmutterschleimhaut.
      Eine gleichzeitige Behandlung mit Esmya (oder Leuprorelin) und natürlichen human- identischen Hormonen ist nicht sinnvoll, entweder oder.

      Guten Erfolg!
      Dr Beck

  142. Markus

    Hallo Herr Dr. Beck

    Bei der Therapie mit bioidentischen Hormonen stehen in der Regel Östrogen, Progesteron und DHEA im Vordergrund. Weniger hört man von Pregnenolon.
    – Wie sehen Sie den Nutzen des letztgenannten?
    – welche Erfahrungen haben Sie allenfalls damit gemacht?
    – bei welchen Problemen würden Sie es einsetzen?
    – Kann man Produkten aus dem Internetfernhandel (z. B. USA via Holland), die ja meistens in den USA als Ergänzungsmittel verkauft werden, trauen, oder ist da aus Ihrer Sicht eher abzuraten?

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Markus,

      die Idee mit dem Pregnenolon klingt bestechend, weil diese in der Synthese der Hormone der Vorläufer von Progesteron ist.
      Leider hat sich das im praktischen Einsatz bisher nicht bewährt und deshalb wird das in unserem Rahmen bisher auch nicht gemacht. Es gibt also wenig Erfahrungen dazu.

      Ich kann also auch zu Bezugsquellen wenig sagen. Das Internet ist ein riesiger Raum, der teilweise fast ohne Regeln ist. Deshalb wäre ich besonders bei den doch ziemlich diffizilen Hormonen und insbesondere bei unbekannten Bezugsquellen sehr vorsichtig.
      Wenn es sich um bekannte Anbieter handelt, dann haben die aufgrund Ihrer Bekanntheit einen Ruf zu verlieren – und von daher würde ich solche Bezugsquellen bevorzugen.
      Immer wieder sind mit Internetversendern auch Provisionsmodelle verknüpft, was ich dann auch wieder schwierig finden würde…

      Wenn Sie allerdings selber Erfahrungen mit Pregnenolon gemacht haben, würde mich ein Austausch darüber sehr interessieren!

      mfg Dr Beck

      • Markus

        Meine Infos zu Pregnenolon habe ich …

        A) von den Anti-Aging Institut:
        http://www.mueller-tyl.at/hormone-und-ihre-wirkung/wirkung-von-pregnenolon
        Privatinstitut für Hormon- und Anti-Aging Behandlungen
        Prim. Univ. Prof. Dr. Erich Müller-Tyl GmbH (+43 1) 368 69 00
        Heiligenstädterstrasse 51, 1190 Wien Mo – Fr 09:00 – 17:30 Uhr
        Man hat den Eindruck, die wissen, wovon sie sprechen. Der Artikel liest sich vielversprechend.

        B) von einem Internet-Anbieter
        http://www.vitabasix.com/hormone-hormonaehnliche-substanzen/pregnenolon/pregnenolon-produktinformation.html
        Deren Infos sind natürlich, wie Sie sagen, vorsichtig zu geniessen.

        Die Kloesterl-Apotheke, die dafür bekannt ist, dass sie bioidentische Hormone für die einschlägige Hormon-Kreise produziert, führt Pregnenolon übrigens auch im Angebot, was auch etwas dafür spricht.
        Kloesterl Apotheke 0049 89 54 34 32 11
        Apotheker Johannes, Zeise-Wallbrecher Waltherstraße 32 a, 80337 München Fax: 089 / 54 34 32 77
        Mo bis Fr: 8.00 – 19.00 Sa 9.00 – 14.00 Uhr apotheke@kloesterl.de http://www.kloesterl-infoportal.de

        —–

        Neue Fragen:

        7-keto-DHEA statt DHEA
        Verschiedene Autoren raten zu 7-keto-DHEA statt zu DHEA, wenn mit DHEA z. B. Oestrogen zu sehr erhöht wird. Die Wirkungen von 7-keto-DHEA seien ansonsten die gleichen.
        Würden Sie das auch bestätigen?
        Wie sind ihre diesbezüglichen Erfahrungen.

        Referenzwerte der einschlägigen Hormone im Blut und im Speichel

        Als Patient würde man seine Laborergebnisse auch gerne selber interpretieren können, natürlich nicht nach den schulmedizinischen Kriterien, die für die Behandlung mit bioidentischen Hormonen wenig helfen, sondern nach denen der Erfahrungsmedizin. Man findet die entsprechenden Referenzwerte leider nur vereinzelt (in jedem Buch vielleicht einen. Können Sie diese angeben, evtl. aufgeschlüsselt nach Mann, Frau und Alter, oder mitteilen, wo diese zufinden wären für:
        DHEA
        7-keto-DHEA
        Oestrogen
        Progesteron
        Pregnenolon
        Testosteron (und freies T.)
        Dies ist möglicherweise ein bisschen viel verlangt, da aufwändig. Ich bin aber überzeugt, dass essehr viele brennend interessieren würde.

        D3 hoch dosiert.
        D3 ist ein weiteres Hormon, das stark diskutiert wird. Nun hört man gelegentlich, dass bei höherer Dosierung ausreichend Vitamin K2, Kalzium und Magnesiumchlorid nötig seien.
        Können Sie dazu etwas sagen?

        Für Ihre Antworten schon mal herzlichen Dank

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          Hallo Markus

          zunächst mal vielen Dank für die guten und informativen Hinweise!
          Bzgl Pregnenolon Behandlung haben wir bisher keine belastbaren Informationen aus der praktischen Anwendung, falls Sie aber selber welche sammeln oder Kollegen kennen, die solche haben, sind wir an einem Erfahrungsaustausch durchaus interessiert.

          Zum Thema DHEA:
          Nachdem DHEA ein Produkt des Neben-Synthese wegs vom Pregnenolon zum Testosteron ist und der Hauptsnythesweg über das Progesteron zum Testosteron führt, habe ich früher gern mit DHEA gearbeitet, bevor ich von der Möglichkeit der ProgesteronErgänzungstherapie wusste. Inzwischen mache ich aber gar nichts mehr mit DHEA, weil der Weg über Progesteron viel eleganter und zielführender ist.

          Zum Thema Vitamin D3:
          Dieses Thema ist in den letzten 5 Jahren zu großer Bedeutung herangewachsen, wir tragen dem Rechnung indem wir bei jeder Bestimmung der Sexualhormone auch VitD3 mit bestimmen und in der Regel auch substituieren. Bei einem geringeren Defizit durch einen entsprechenden Zusatz in den HormonKapseln (1000 bis 2500 IE), und wenn das nicht genügt, was in den Wintermonaten regelmäßig der Fall ist dann durch Zufuhr von VigantolÖl (morgens 10-12 gtt).

          mfg
          Dr Beck

  143. Dav Wolte

    Hallo, können Sie mir die oder das Labor benennen die die Rimkuswerte hinterlegt haben. Dann kann ich meinem Hausarzt sagen das er das Blut in diesem Labor analysieren läßt oder kann man bedenkenlos in jedem Labor die Analyse machen lassen.

    MfG

  144. Rosi Siebert

    Hallo Herr Dr. Beck,

    ich bin 25 und kämpfe seit 3 Jahren mit extremen Schlafstörungen, Muskelkrämpfen, Haarausfall, Zunahme, usw usw usw.

    Vor einem Jahr wurde dann Progesteronmangel diagnostiziert. Ich bekam eine 3%ige Creme. (Anfangswert Progesteron war 50 pg/ml im Speichel, Testosteron und E2 waren auch leicht erniedrigt.
    3 Monate half die Creme super, dann der Gau. Es wurde schlimmer als vorher…

    Die Hälfte meiner Haare fielen aus, ich nahm wieder 7 kg zu in 4 Wochen. An Schlafen nicht zu denken. Alle Schleimhäute waren extrem trocken.

    Meine FA weigerte sich einen neuen Hormonstatus zu machen, also wechselte ich die FA.

    Ein neuer Test (über Blut) ergab nun einen nach wie vor zu niedrigen Prog. Wert ( 75 pg/ml) trotzt Creme und einen E2 Mangel (3 pg/ml) noch dazu.

    Wie kann das sein? Ist die Creme zu schwach? Hat sich der Körper vielleicht an das mehr an Hormonen gewöhnt?

    Sie verschrieb mir nun Progestan Kapseln, die soll ich 30 Tage durch nehmen ab dem 1. Tag der Periode, und Oekolp Zäpfchen und Creme.

    Ist das ein guter Ansatz?
    Oder gibt es eine bessere Alternative?

    Vielen Dank!
    SChöne Grüße

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo R.S.

      wenn Sie unserem Blog folgen, dann können Sie sehen, daß wir auf keineswegs Freunde der Verordnung von CREMES sind.
      Sondern wir empfehlen aus sehr guten Gründen die Einnahme von HormonKapsel nach RIMKUS (R), die Bioverfügbarkeit ist wesentlich besser, ausserdem ist die Einnahmemenge genau definiert.

      Was Sie erlebt haben, ist leider typisch: zunächst hilft die HormonCreme die übelsten Mangelerscheinungen zu lindern.
      Aber dann reicht das nicht mehr aus – auch eine Erhöhung der Konzentration der Cremes hilft kaum weiter – und die Symptome kommen schlimmer also vorher wieder zurück.

      Wir würden sagen, sie sind „anbehandelt“, aber eben nicht ausreichend… und das ist der schlimmste Zustand, weil Sie merken, wie es Ihnen gut gehen kann und dann wieder zurück geworfen werden.

      ALSO: Ja, die Creme ist zu schwach. Das liegt aber nicht an IHRER SPEZIELLEN Creme, sondern an Cremes grundsätzlich. Hormone in Cremes müssen die Hautbarriere überwinden und das gelingt immer nur zum Teil. Deswegen steigen die Hormone in der Regel nicht genügend an.
      Das kann man sehr gut bei der Bestimmung der Hormone im Blut nachweisen.

      Deswegen würde ich Ihnen eine Blut-Hormonanalyse dringend empfehlen.
      Am Besten gleich bei einem qualifizierten RimkusTherapeuten, diese finden Sie unter http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste

      Guten Erfolg!
      Dr Beck

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      das kann ich Ihnen leider nicht beantworten!
      Da müssen Sie mit Ihrer Ärztin ggf über eine Rückgabe sprechen?

      mfg
      Dr Beck

  145. Angelika 51

    Lieber Herr Dr. Beck,
    erstmal danke für ihre Antwort , das hat mir zwar jetzt nicht den vollen Durchblick gegeben ( sie haben sicher wegen dem extremen Zeitmangel,Arbeit , Familie , Seminare) nicht alles genau lesen können.
    Aber kein Problem , meine Frage war nicht ob sich die Rimkus Therapie auf mein RLS positiv auswirkt, kann ja nicht, sondern ob ich durch die Medikamente ( Morphin ec) trotzdem die Therapie machen kann.
    Es war so gemeint, scheiß RLS ,dazu Wechseljahre “ Nein Danke;-)

    Meine Frage die mir nach dem lesen der vielen Betroffenen in mir nagt ist, das die Privatärztin ( gehe sonst zu anderer Gyn) gesagt hat das sie nach der Rimkus Therapie arbeitet und sich fortgebildet hat. Sie hatte mir vorher natürliches Progesteron als Creme verordnet , was mir aber nicht genügend hilf, aber nicht in der Liste steht.
    Das habe ich aber erst jetzt gesehen.
    Frau Dr Kristin Schmidt
    13467 Berlin Hermsdorf
    Gynäkologin
    Sie hat mich untersucht , und die Blutwerte habe ich ihr gefaxt ( aktuelle) um die richtige Dosierung zu bekommen.
    Ist sie nun ausgebildet oder nicht ? Können sie mir das sagen.
    Es wäre im meinen speziellen komplexen Fall ,blöd wenn das nur angelesen ist. Das verstehen sie sicher.
    Ich bezahle ( das so oder so Privat) und möchte die bestmögliche Behandlung .
    Jetzt habe ich doch mal einfach in der Praxis angerufen und erfahren das Frau Dr Schmidt sich im März zur Fortbildung angemeldet hat, aber immer Rücksprache mit Ihren Team hält , wenn sie diese Tabletten verordnet. Wenn das so ist !?

    Alles liebe für sie und seien sie bitte offen , ob ich nochmal einen Therapeuten Wechsel vornehmen soll, oder es so OK ist.
    Es gibt wie ich gesehen habe eine Gynäkologin in Berlin die gelistet ist.

    Danke sagt Angelika 51 :-)))

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Angelika

      wenn die Kollegin nicht auf unserer Liste steht, dann hat sie auch nicht die Qualifikation nach Rimkus zu arbeiten.
      Es passiert leider immer wieder einmal, daß Ärzte behaupten, nach Rimkus zu arbeiten, es dann aber in Wirklichkeit nicht tun.
      Wenn sich jemand für eine zukünftige Fortbildung anmeldet, so ist diese Person vorher offensichtlich NICHT ausreichend qualifiziert…

      Ein ganz ZENTRALER PUNKT der Behandlung nach Rimkus ist die Verwendung der Hormon-KAPSELN (und nicht von Cremes). Weil die Cremes keinen ausreichenden Wirkspiegel erreichen.

      Wenn jemand also Cremes verordnet und dabei sagt, dass das die RimkusTherapie sein soll, dann ist da in der Regel etwas nicht in Ordnung…

      Sie können ganz einfach selber HIER nachschauen: http://www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste

      Guten Erfolg!

      Dr. Beck

  146. Dav Wolte

    Hallo,
    ich habe nun einen Termin bei einem Arzt aus Ihrer Liste gemacht. Zurzeit nehme ich gegen meine Wechseljahresbeschwerden Progestoron creme 20mg pro Tag. Bevor ich mit der Rimkusmethode Anfange muss ja eine Blutanalyse gemacht werden diese möchte ich von meinem Hausarzt machen lassen meine frage ist welche werte müssen bestimmt werden, muss die Blutabnahme auf nüchternen Magen geschehen und muss ich die creme vorher absetzen.

    MfG

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Für die Bluthormonanalyse benötigen wir:
      – Progesteron
      – Östradiol (E2)
      – FSH
      – Vitamin D3 (25OH)
      sofern Sie noch eine Monatsblutung haben, sollten Sie den Zyklustag beachten: die Blutabnahme um den 21 Zyklustag (also von 19.-23. ZT).
      Wenn länger als 3 Monate nicht mehr, dann kommt es darauf nicht mehr an. (Bei Männern kann jederzeit Blut abgenommen werden).

      Nein, nüchtern ist nicht erforderlich.
      Absetzen der Creme würde zwar klarere Werte ergeben, allerdings laufen Sie dann Gefahr, daß Sie in einen echten Hormonmangel hineinlaufen mit entsprechenden Entzugserscheinungen. Deshalb empfehlen wir meist einen direkten Übergang und keine Pause.
      Bei weiteren Fragen wenden Sie sich einfach an Ihren Rimkus-Arzt.

      Guten Erfolg!
      Dr. Beck

  147. Angelika B. 51 Jahre

    Guten Tag Herr Dr Beck,
    ich möchte sehr gerne mir der Rimkus Therapie anfangen da ich seit Anfang Dezember 2013 unter schrecklichen Schweißausbrüchen leide und die typischen Klimakterischen Probleme. Mein FSH ist bei 135 also bin ich mitten drin bzw am Anfang.Ich bin Kassenpatientin und war schon 2 mal bei einer Privatärztin wegen der Progesteron Creme , da meine Gynäkologin , davon nichts weiß und sich auch dafür nicht interessiert .
    Das ist immer ein Haufen Geld , aber wenn man verzweifelt ist ,was ist dann Geld? Nun habe ich aber das Problem , das ich 2005 ein Uterus Sarkom und ein Nierenzellkarzinom hatte. Das Uterus Ca war ein Zufalls Befund , da ich ( durch sehr starke Blutungen in der Menses, Myome , gebeten hatte das in einer OP zu erledigen) dabei kam dann der Befund der Gebärmutter raus. Deshalb habe ich beide Ovars und meinen Gebärmutterhals behalten . Wenn der Befund klar gewesen wäre , hätten sie diese natürlich auch entfernt. Eine weitere OP hatte ich abgelehnt.Durch diesen Krebs Befund , darf ich keine Hormontherapie.Ich hatte zwar einige Jahre schon ganz leichte Beschwerden mit den Wechseljahren, bin aber mit Cimicifuga ganz gut aus gekommen. Das klappt ( egal welche Dosis ) jetzt nicht mehr.
    Da alle meine Ärzte sich nicht mit dem Thema natürliches Progesteron auseinander setzen möchten , keine Zeit , alles Quatsch ec , kam ich zu der Privatärztin.
    Müsste leider etwas ausführlicher schreiben , das es etwas schwierig ist.
    Nun mein Problem :
    1) Ich habe ein Erblich bedingtes sehr schweres RLS seit ich 14 Jahre bin.Ich bin mit fast allen möglichen Dopamin oder Parkinson Mittel behandelt worden und bin jetzt seit mehreren Jahren bei Morphin , Dopermin . Rivotril , Cipralex , Tramal angekommen . Durch das schwere RLS schlafe ich sowieso extrem wenig 1-3 Stunden am Tag , aber durch die Hormone ist es jetzt noch unerträglicher geworden.Ich weiß natürlich nicht in wie weit sie Fälle von erblichen RLS kennen , aber es ist eine sehr schlimme Erkrankung, man kommt selten zur Ruhe.
    Kann ich trotz die RLS Medikamente an der Rimkus Methode teilnehmen ?
    2) habe ich durch die RLS Medikamente mit Problemen zu rechnen?
    3) kann ich trotz Uterus Sarkom ( 2005) diese Therapie machen ?
    4) mein Gyn sagt wegen dem Befund , keine Hormone !!!!! Aber das sind doch aus Pflanzen gewonnene Hormone , wie zählt das ? Na CA ?
    5) Könnte diese Therapie auch dazu beitragen , das ich ruhiger werde, besser schlafe und das fürchterliche Schwitzen in Wellen aufhört?
    6) wie ist es mit Stimmungsschwankungen ? Bin da sehr betroffen, durch das RLS bin ich sowieso schon sehr erledigt, aber dazu das Klimakterium , das ist echt zuviel .
    7) wann tritt die Wirkung ein ?
    8) Nehme jetzt seit 2 Wochen die Progesteron 0,3 % Creme mit Zitrone
    ;-)) aber bringt fast garnicht mit den schwitzen , war erst etwas besser aber jetzt , nicht mehr .
    9) ist da die Rimkus Methode für mich eher hilfreich?
    10) als letztes nun die entscheidende Frage: kann ich nach Absprache der Privat Gyn Ärztin , muss noch aktuellen E2 und P machen , bedenkenlos damit anfangen? Denn wie gesagt , meine Ärzte unterstützen mich da nicht und kommen mit so Dingen wie Schüssler salzen , ec . Na danke , da habe ich selber versucht .

    Lieber Dr Beck , auch wenn ich ein etwas umfangreiches Problem habe, würde ich mich wirklich sehr freuen wenn sie mir weiter helfen könnten.
    Ich bin schon am überlegen , ob ich mich im Berlin für die Fortbildung anmelde um später , wenn ich guten Erfolg habe, damit in unserer HP Praxis arbeiten zu können . Würde es aber gerne erstmal bei mir , als komplizierten Fall , versuchen.
    In Berlin scheint es wenige Ärzte bzw HP zu geben die sich mit diesen Thema , das viele Patienten plagt beschäftigen.

    Es grüßt sie ganz herzlich
    Angelika 51

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Angelika 51,

      Ihre vielen Fragen zeigen, daß Sie sich schon mit der Methode befasst haben und an den richtigen Stellen ansetzen.
      Allerdings habe ich mehrere Probleme mit Ihrer Anfrage:

      a) als Arzt darf ich mir unbekannte Personen nicht beraten oder behandeln – natürlich auch nicht über das Internet!
      Und Ihre Frage geht – da sind wir uns wohl einig – deutlich über allgemeine Fragen hinaus.

      b) die sachlich allgemeinen Fragen sprengen den Rahmen einer kostenlosen allgemeinen Info- Beratung für Interessenten an der Rimkustherapie.

      Deshalb kann ich Ihren Fragenkanon leider nicht sachlich – fachlich – ärztlich abarbeiten, sondern:
      a) am Besten suchen Sie sich einen qualifizierten RimkusTherapeuten (www.hormon-netzwerk.de/Therapeutenliste) und besprechen Sie Ihre individuelle spezielle Problematik vertrauensvoll mit diesem Kollegen.
      Nach dem März-Seminar in Berlin werden sicherlich eine ganze Reihe weiterer Therapeuten in Berlin dazukommen.

      b) die Intensiv-Seminare I und II sind auch für HP offen.
      Wenn Sie also unser Intensiv-Seminar I und II besuchen möchten, dann können Sie das gern tun.

      Ganz grundsätzlich können Sie davon ausgehen, daß die Probleme zurückgehen oder verschwinden, die von einem Hormonmangel herrühren, wenn Sie die Hormone richtig ergänzen.
      Die typischen Wechseljahresbeschwerden gehen mit dem Hormonausgleich auch typischerweise zurück.
      Ob damit auch das RLS ausreichend behandelt werden kann, kann eigentlich erst im Nachhinein beurteilt werden.

      Tut mit leid, wenn ich Sie jetzt ein Stück weit enttäuschen musste.
      Falls Sie bei mir persönlich einen Termin wahrnehmen möchten, dann rufen Sie einfach an.
      Bitte dabei mitteilen, ob Sie für München oder Baden Baden den Termin wünschen.
      Aus meiner Sicht sollte ein Termin innerhalb von 2-3 Wochen möglich sein.

      mfg!
      Dr Beck

  148. zela72

    Hallo,

    macht Pregnenolon Sinn bei starken Regelschmerzen aufgrund von Adenomyosis uteri? Was ist bei bestehendem Kinderwunsch? Ich werde nächsten Monat 41J und überlege „es aufzugeben“, weil ich die Schmerzen nicht mehr ertrage. Eine Bauchspiegelung ergab, es ist alles frei, aber man kann halt nix tun, außer „ganz raus“. Zum Glück habe ich die Schmerzen nur alle 4 Wochen, aber dann sind 2 tage die Hölle. Kein Schmerzmittel hilft zuverlässig, mal abgesehen von den Nebenwirkungen. Vermutlich geht es nicht, auf diesem Wege sinnvolle Ratschläge zu erteilen, aber es tut grad mal wieder sehr weh. Viele Grüße
    zela

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Zela,

      leider haben Sie ein Stück weit Recht, ich kann und darf über das Internet unbekannte Personen nicht ärztlich beraten oder gar behandeln.

      Aber ich kann den allgemeinen Teil Ihrer Frage beantworten:

      die RimkusMethode beruht auf der Messung der tatsächlichen hormonellen Situation und dann der individuellen Ergänzung des tatsächlichen Mangels – und zwar mit natürlichen human-identischen Hormonen. Das ist also das modernste und natürlichste Verfahren in diesem Zusammenhang.

      Myome entstehen häufig bei Hormonmangelzuständen. Ob ein Myom noch durch einfachen Hormonausgleich behandelbar ist, hängt auch von der Größe ab. Wenn Myome deutlich über 5 cm groß sind, nimmt die Wahrscheinlichkeit einer konservativen Behandlung (mit Hormonergänzung) ab und die Gefahren zu. Nur Ihr Frauenarzt kann beuteilen, ob eine konservative Behandlung noch möglich ist (oder ob operiert werden muß).

      In der Regel werden sowohl Progesteron als auch Östradiol ergänzt, sofern beide Hormone zu wenig gebildet werden, was die Blutanalyse zeigt.
      Deshalb wäre eine Blutkontrolle jetzt der erste Schritt.
      Qualifizierte Rimkustherapeuten finden Sie unter http://www.Hormon-Netzwek.de/Theurapeuteliste

      Die Behandlung von Kinderwunsch ist nicht das zentrale Ziel der RimkusTherapie.
      Aber wenn die Hormone wieder in Ordnung sind, wird eine Befuchtung deutlich wahrscheinlicher.

      mfg!
      Dr. Beck

  149. Maike Arndt

    Sehr geehrter Herr Dr. Dr. Beck,

    bezüglich Antiaging-Gesichts-Creme nach Rimkus + Beck habe ich eine Frage. Auf Ihrer Homepage nennen Sie die ForsthausApotheke als Bezugsquelle. Ist das Estriol u. Progesteron in dieser Creme auch naturidentisch? Brauche ich dafür auch ein Rezept vom Arzt oder ist es rezeptfrei? Könnte ich mir nicht auch Estriol Creme bei der Rezeptura Apotheke in Frankfurt herstellen lassen (natürlich mit Rezept) oder muss in der Creme unbedingt auch Progesteron + Vitamin E enthalten sein?
    Danke für eine Antwort.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Maike

      die Empfehlung der Bezugsquelle ist aktuell. Die Forsthausapotheke stellt auf Wunsch die hervorragende Antiaging GesichtsCreme nach Rimkus und Beck komplett aus natürlichen human-identischen Hormonen her. Dafür genügt ein einfaches Privatrezept.
      Es gibt natürlich auch noch eine Reihe anderer Apotheken anderer Rezepturen.
      Die von uns empfohlene Rezeptur können wir sehr empfehlen. Zu anderen Zusammensetzungen kann ich naturgemäß nichts sagen.

      mfg
      Dr Beck

  150. Birgit

    Sehr geehrter Dr. Beck,

    ich bekomme nächste Woche meine Kapseln.
    Kann ich sofort mit der Einnahme beginnen?
    Meine Blutung ist sehr unregelmäßigund möchte ungerne warten,
    bis meine nächste Menstruation kommt.
    Gehör zu Beispiel 4 .
    22 Tage nehmen, 6 Tage Pause.

    Vielen Dank schon im voraus.

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Birgit

      Die Regel heisst: sofort mit der Einnahme beginnen, wenn Sie die Kapseln bekommen.

      Wie von jeder Regel gibt es auch von dieser eine Ausnahme:
      wenn Sie also noch einen Zyklus haben (und um die 35 Jahre alt sind) wie im Beispiel 4 im Buch von Dr. Rimkus), dann ist es oft besser, die Kapseln nicht kontinuierlich einzunehmen, sondern während der Blutung eine Woche zu pausieren.
      ALSO konkret: wenn Sie nächste Woche wenn die Kapseln kommen, Ihre Tage haben: EINNAHME PAUSE, dann für 21 Tag Einnahme, dann wieder 7 Tage Pause…
      Wenn Sie Ihre Tage nicht haben: loslegen und die Einnahmepause (für eine Woche) dann machen, wenn die Blutung kommt…

      Alles klar?
      dann los und guten Erfolg!

      Dr Beck

  151. S.ropa

    Guten Tag,

    Kann ich im Raum Hannover bei dem gelisteten Arzt so einen Blut Hormontest machen oder wo mache ich den und welche Werte benötige ich für eine Überprüfung des Hormonstatus?
    Danke für eine Info!

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      JEDER Arzt kann Blut abnehmen, auch ein Zahnarzt.

      WIr empfehlen aber dies beim Rimkusarzt machen zu lassen, weil dann alles aus einer Hand kommt und die Werte leichter interpretiert werden können.
      Als BasisInfo genügen zunächst:
      Progesteron
      Östradiol
      FSH
      und Vitamin D3 (25OH)
      sofern Sie noch Ihre Tage haben, bitte um den 21 Zyklustag Blut abnehmen lassen.
      Wenn Sie keine Tage mehr haben, dann kommt es auf den Termin nicht an.

      Guten Erfolg
      Dr Beck
      mfg
      Dr Beck

  152. Petra

    Hallo! Habe nur eine Frage für die ich Klarheit brauche: Enthält Gynokadin und Utrogest Bioidentisches Hormon oder nun nicht. Wenn Ja, warum dann die kostenaufwendigen Präparate nehmen wenn ich sie mir verschreiben lassen kann.
    Grüße von Petra

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      hier zu wurde im Blog schon mehrfach ausführlich geantwortet, bitte nachschlagen.

      mfg
      Dr Beck

  153. Johanna

    Nachtrag zu meiner soeben gestellten Frage: Meine Tochter hatte ansonsten seit ihrem 13. Lebensjahr relativ regelmäßig (eher längere Zyklen) ihre Mens, beim Ausbleiben der Mens hat wohl auch eine Diät mit ein paar Kg Gewichtsverlust eine Rolle gespielt, die sie sich selbst auferlegt hatte (hatte dann ca. 55 kg bei 175 cm Größe), jetzt liegt sie wieder bei ca. 60 kg.
    Und: Stutzig gemacht haben mich vor allem die genannten Normwerte der behandelnden Ärztin, die so gar nichts mit den Normwerten des Labors zu tun haben…
    Ich bin gespannt auf Ihre Antwort!
    Gruß, Johanna

  154. Johanna

    Guten Abend, Herr Dr. Beck! Ich bin froh, hier eine Möglichkeit gefunden zu haben, eine für mich entscheidende Frage zur Rimkus-Therapie zu stellen:
    Es geht um meine 17jährige Tochter, die in diesem Jahr erst einmal (im Sommer) ihre Mens hatte. Seit ca. Herbst 2012 hatte sie ansonsten keine Menstruation, seit ca. Juli 2013 hat sie Haarausfall. Unsere ganzheitlich arbeitende Ärztin empfiehlt nun eine Behandlung nach der Rimkus-Methode, der wir sehr aufgeschlossen gegenüber stehen. Mich irritieren jedoch bei näherer Betrachtung die von dieser Ärztin aufgeführten Normwerte und die danach berechnete Dosierung. Die Laborwerte meiner Tochter (nicht am 22. Zyklustag entnommen, da ja kein Zyklus vorliegt) haben vor einer guten Woche ergeben:
    Estradiol 58,0 pg/ml, Progesteron 0,83 ng/ml, FSH 3,2 mlE/ml. Die behandelnde Ärztin gab an, der Normbereich liege bei 120-180 pg/ml für Östradiol und 10-30 ng/ml für Progesteron.
    Mich wunderte, dass diese Normwerte völlig zyklusunabhängig genannt wurden. Deshalb habe ich mir im Internet die Normwerte des beauftragten Labors (Endokrinologikum Hamburg) angeschaut:
    Sie werden differenziert nach Zyklusphasen so angegeben:
    Östradiol – Follikelphase: 12,5-166 pg/ml, Ovulationsphase 85,8-498 pg/ml, Lutealphase 43,8-211 pg/ml. Progesteron – Follikelphase 0,20-1,50 ng/ml, Ovulationsphase 0,80-3,00 ng/ml, Lutealphase 1,70-27,0 ng/ml. Demnach wären die Hormonspiegel meiner Tochter also „normal“ für eine frühe Follikelphase – wobei das Labor anmerkt, sie könne evtl. dabei sein, eine hyperandrogenämische Ovarialinsuffizienz zu entwickeln.
    Das Rezept der behandelnden Ärztin sieht nun vor, Rimkus-Kapseln mit 0,2 mg Östradiol und 90,0 mg Progesteron anzufertigen.
    Da unsere Gynäkologin zwar zähneknirschend die Bestimmung der o. g. Laborwerte veranlasst hat, den natürlichen Hormonen aber – weil „zu wenig erforscht“ – ablehnend gegenüber steht, bin ich nun erst recht verunsichert. Leider erreiche ich die behandelnde Ärztin (diejenige, die das Rimkus Rezept geschrieben hat) erst im Januar wieder.
    Daher meine Frage an Sie: Würden Sie grundsätzlich auch die Behandlung von Jugendlichen mit der Methode empfehlen? Halten Sie die Dosis für angemessen oder würden Sie eine ganz andere Dosis (welche??) empfehlen und mir deshalb ein Abwarten und Rücksprache mit der Ärztin empfehlen? Der Leidensdruck meiner Tochter ist insbesondere wegen des Haarausfalls groß, also würden wir gern bald mit einer Therapie beginnen…
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
    Vielen Dank und herzliche Grüße,
    Johanna

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Johanna

      Sie stürzen mich in ein Dilemma: zum einen befürworte ich natürlich die Behandlung nach RImkus- andererseits darf ich über das Internet keine ärztlichen Beratungen oder gar Behandlungen durchführen – aus rechtlichen Gründen – aber auch weil ich natürlich Ihre Tochter nicht kenne und auch keinerlei weitere Angaben habe.

      Ganz grundsätzlich kann man aber wohl sagen, daß Ihre Tochter einen noch nicht intakten Hormonhaushalt hat, das ist offensichtlich.

      Die behandelnde Rimkusärztin hat – komplett nach den Regeln der Rimkustherapie – einen ersten Schritt („Startdosis“) gemacht, um den hormonellen Mangel grundsätzlich zu ergänzen.
      Nun ist hier aber ein Sondersituation: die RimkusMethode wurde ursprünglich entwickelt, um bei Wechseljahresbeschwerden zu helfen.

      Die Behandlung junger Frauen ist eigentlich nicht die Domäne der Methode, so wie sie in den Basis- Intensiv-Seminaren unterrichtet wird – und von daher war die Empfehlung der Rimkusärztin zwar fachlich korrekt, aber für eine junge Frau kann das noch besser gemacht werden:

      Indem 2 verschiedene Dosierungen gegeben werden: und zwar eine für die erste Zyklushälfte (Östrogendominiert bis zum Eisprung) und eine andere für die zweite Zyklushälfte (ab dem Eisprung: Mischung aus Östrogen und Progesteron). Die von Ihrer Ärztin verordnete Dosierung scheint mir eine gute Mischdosierung für diese zweite Zyklushälfte zu sein.

      Ich würde nun empfehlen, das noch ergänzen mit einer speziellen Verordnung für die erste Zyklushälfte, um den natürlichen Östrogenanstieg für diese Zyklusphase nachzuahmen.

      Die unterschiedlichen Richtwerte der üblichen Standartlaborangaben und die RimkusNormonwerte erklären sich also zum einen aus den Schwankungen während des Zyklus, zum anderen aber auch durch die Zielvorgabe, wofür diese Normwerte dienen sollen.
      Für „unsere“ Fragestellung, also die Hormonbehandlung Ihrer Tochter sind die Rimkus-Normwerte relevant und zwar für die Zeit um den 21. Zyklustag (der Zyklustag ist aber ohne Periode sehr schwer zu bestimmen, hier muß man sich dann anders behelfen, was in die persönliche Beratung gehört).

      Eine massive Gewichtsabnahme ist bei jungen Frauen weit verbreitet (leider!) und wird auch durch Sendungen wir germany´s next top model und ähnliches gefördert.
      Durch das Weglassen von fettanteilen in der Nahrung verliert der Körper massiv Cholesterin, dabei ist Cholesterin die Ausgangsubstanz aus der wir alle Steroid-Hormone herstellen und damit auch die Sexualhormone. Hier könnte also möglicherweise die entscheidenden Ursache liegen.

      mfg
      Dr Beck

      • Johanna

        Lieber Herr Dr. Beck,

        ganz herzlichen Dank für Ihre hilfreiche Antwort! Ich werde nun auf jeden Fall noch einmal über die Option der unterschiedlichen Dosierung der Kapseln je nach Zyklushälfte mit unserer Ärztin sprechen.
        Ich frage mich nun aber auch noch einmal grundsätzlich: Wenn die Gewichtsabnahme meiner Tochter auch Ihrer Ansicht nach wohl der Grund für den Mangel an Sexualhormonen ist, ist dann eine Therapie überhaupt notwendig oder kann sich in ihrem jugendlichen Alter nicht alles auch schnell wieder von selbst einpendeln, wenn sie nun dauerhaft über 60 kg Körpergewicht hält?
        Mir ist nämlich unklar, was das Eingreifen mit Hormonen längerfristig für ein junges Mädchen bedeutet: Kann man das dann z. B. einfach ein halbes Jahr lang mit der Rimkus Methode machen – und danach setzt man die Hormone ab und der Körper kriegt das alles wieder allein hin? Oder muss man dann evtl. jahrelang substituieren, weil der Körper sich vielleicht gerade durch die Therapie abgewöhnt, selbst genügend Hormone zu produzieren? Das wäre ja in diesem Alter kein wünschenswerter Zustand.
        Und eine letzte immer noch offene Frage: Würde man immer in der vierten Zykluswoche eine Einnahmepause machen? Hieße das dann zwei Wochen lang die Kapseln mit höherem Östrogen-Gehalt, eine Woche mit höherem Progesteron-Gehalt und dann eine Woche Pause?
        Es wäre toll, wenn Sie mir auch auf diese Fragen noch eine Antwort schicken könnten. Vielen Dank und – schließlich ist bald Silvester – alles Gute für 2014!

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          Hallo Johanna

          eigentlich ist es ganz einfach, was der Körper selber machen kann, das soll er auch selber machen. Die RimkusTherapie ist eine Ergänzung dessen, was der Körper nicht selber schafft, im konkreten Fall würde man also vielleicht eine gewisse Zeit substituieren (in der Regel meist mindestens ein Jahr) und laufend kontrollieren, was mit den Hormonwerten passiert. In dem Moment, in dem die körpereigene Produktion hoch fährt, wird man sukzessive die Unterstützung reduzieren und so eine ausreichenden Versorgung ermöglichen. Und so gleichzeitig individuell auf die tatsächlichen Notwendigkeiten reagieren.

          FALLS also tatsächlich der Verlust an Cholesterin durch die Gewichtsabnahme der entscheidende Grund war und ihre Tochter nun Ihr Gewicht einigermaßen hält, dann wird allmählich (oder auch schnell) die Produktion von Sexualhormonen wieder hoch fahren und die Dosierung in der Kapsel kann entsprechend verringert werden. Bei jüngeren Patientinnen kann sich das sehr schnell wieder einregulieren.

          Oft sind aber auch noch andere sehr tief gehende Prozesse im Spiel (wie z.B. eine gescheitere Beziehung oder ein gestörtes Selbstbild).
          Dann wäre es hilfreich, ggf. parallel auch an dieser Ebene zu arbeiten.

          Die Einnahmepause ist hier besonders wichtig und sinnvoll, um die natürlichen Rhythmen nachzuahmen und um durch den Hormonabfall einen Impuls zu geben.
          Hierdurch wird zum einen das Abbluten angestossen und zum anderen die Rhythmik wieder hergestellt.

          Der Ablauf wäre dann so: mit Einsetzen der Blutung (also ab 1 Blutungstag) eine Woche Einnahmepause, dann mindestens eine Woche bis zum Eisprung (meist auch etwas länger- bis zu 10 Tage) Einnahme der A-Kapseln (Östrogen) und dann Übergang zur B- Mischkapsel (Östrogen und Progesteron) bis zum Beginn der nächsten Menstruation.
          Also 1 Woche Pause, dann 21 Tage Einnahme der Kapseln: dabei eine Woche (bis 10 Tage) die A- Kapsel und anschliessend die B- Kapsel. So entsteht wieder der 28 Tage Rhythmus.

          mfg
          Dr. Beck

  155. Katrin

    Nachtrag zur Frage vom 18.12.2013

    Guten Morgen Dr. Beck,
    ich vergessen zu sagen, dass ich seit der Schwangerschaft von 2011 keine Periode mehr habe, vom Gefühl her bin ich auch schon in den Wechseljahren. Es ist wahrscheinlich viel durch die Chemotherapie gekommen. Da mein Tumor minimal (5%) östrogenabhängig war, habe ich bis April diesen Jahres eine Antihormontherapie gemacht, diese aber dann abgebrochen – trotzdem ist meine Periode nicht wiedergekommen.

    Ich habe meinen Hormonspiegel zwar noch nie testen lassen, denke aber, dass ich sicher einen Progesteronmangel habe. Ich merke dies auch an körperlichen Veränderungen und würde gern meinen Körper wieder in eine natürliche Balance bringen, ihn aber natürlich auch nicht schaden wollen.
    Viele Grüße Katrin!

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Diese Fragen sind in meiner ersten Antwort großteils mit beantwortet.

      Eine Bluthormonanalyse ist grundsätzlich immer erforderlich.

      mfg
      Dr Beck

      • Katrin

        Vielen Dank für Ihre schnelle und auch vorsichtige Antwort. Sie spiegeln mir das wider, was ich auch denke. Mittlerweise weiß ich, dass man ganz genau schauen muss, was überhaupt in Studien untersucht wurde, mit welchem Ziel und Zweck etc.
        Interessanterweise sollen in der alternativen Krebstherapie u.a. die Öl-Eiweiß-Kost nach Johanna Budwig und auch frisch gepresster Möhrensaft (nach Norman Walker) gut helfen. Beide enthalten natürliche Vorstufen bzw. Ankurbler für das körpereigene Progesteron.
        Gut, ich denke und fühle vor allem, dass ich meiner Intuition folgen werden. Schade nur, dass es im Raum Sachsen keinen Arzt gibt, der sich in die Rimkus-Richtung spezialisiert hat. Sollten Sie jemanden kennen, wäre ich froh über die Information.
        Vielen Dank nochmal und viele Grüße Katrin!

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          Die Budwig Ernährung kenne und schätze ich auch, das sollte aber in ein ganzheitliches Konzept eingebunden werden, vielleicht finden Sie auf meiner Seite http://www.oncosan.de einige Anregungen…

          Adressen von Rimkustherapeuten finden Sie unter http://www.hormon-netzwerk.de/therapeutenliste

          Im März haben wir ein IntensivSeminar in Berlin.
          Nachdem die Teilnehmer meist aus der Region kommen, ist damit zu rechnen, dass wir nach dem Seminar eine ganze Reihe qualifizierte Ärtze in der Region dazu gewinnen…
          Also vielleicht noch etwas Geduld?

          mfg
          Dr Beck

  156. Katrin

    Hallo,
    ich bin 35 Jahre alt und habe vor zwei Jahren zwei Monate nach Geburt meines Sohnes die Diagnose Brustkrebs bekommen. Ich bin sehr viel am recherchieren, um fehlende Puzzleteile zu finden, damit ich nie wieder etwas mit diesem Thema zu tun haben muss und lange für mein Kind da sein darf.
    Ich bin jetzt auf die Wirkung von Progesteron gestoßen und habe viele unterschiedliche Meinungen dazu gelesen, die mich verunsichern. Einerseits lese ich, dass es mit Progesteron einen signifikanten Überlebenssvorteil bei den Frauen gibt, die bei hohem Progesteronspiegel operiert worden sind. Und dass die Frauen, die zum Diagnosezeitpunkt einen niedrigen Siegel haben, generell eine schlechtere Prognose haben. Das wäre ja ein klares Argument Progesteron einzunehmen. Zumal mein Tumor keine Progesteronrezeptoren besitzt und er somit auch nicht wachsen würde.
    Allerdings lese ich eben auch Meinungen, dass Progesteron Krebs wachsen lässt und dass es auch das Immunsystem (z. B. in der Schwangerschaft) herunterfährt, was natürlich gar nicht gut wäre!
    Meine Intuition sagt mir, ich soll das natürliche Progesteron in Maßen einnehmen und kann so Krebs vorbeugen. Was sagen Sie dazu? Kennen Sie Studien dazu?
    Vielen Dank für Ihre Antwort!
    Katrin

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Katrin

      das ist eine sehr schwierige Situation und auch eine schwere Frage, die nicht so leicht zu beantworten ist.

      Wir müssen unterscheiden zwischen der herrschenden Schulmedizinischen Meinung und auf der anderen Seite den Erkenntnissen aus der Behandlung mit natürlichen human-identischen Hormonen.
      Die Schulmedizin macht sehr genaue Studien insbesondere bei Krebserkrankung und trifft Aussagen unter Verwendung bestimmter Produkte- in unserem Zusammenhang sind das Sexualhormone, die von der Pharmaindustrie zur Verfügung gestellt werden. Diese Aussagen sind meist sehr fundiert, weil die Studien meist sehr exakt durchgeführt werden- das ist also dann der wissenschaftliche Erkenntnisstand, an dem sich jeder Wissenschaftler, jeder Arzt (und jeder Rechtsanwalt und Richter) orientiert. Und nach diesen Erkenntnissen sind „Hormone“ besonders gefährlich im Zusammenhang mit Krebserkrankung, vor allem das Östrogen hat demnach eine Krebsfördernde Potenz (auf das 3 bis 6 fache gegenüber Frauen, die keine Hormone einnehmen). Das ist also eine sehr massive Gefährdung und das darf man auf keinen Fall machen!

      ABER: was genau wurde untersucht? Es wurden von der Pharmaindustrie zur Verfügung gestellte „hormonähnlich wirkende Stoffe“ analysiert, also Synthetika oder Semisynthetika mit hormonähnlicher Wirkung… und das ist eben nicht dasselbe wie die natürlichen Hormone, die wir Menschen selber produzieren. Die von der Industrie zur Verfügung gestellten Substanzen sind also ETWAS ÄHNLICHES aber doch ETWAS ANDERES also das „Original“.

      Auf diesem Hintergrund kann man auch viel besser verstehen, warum der gesunde Menschenverstand klar sagt, daß Hormone „gut“ sind, weil zB junge Menschen mit hohem natürlichem Hormonspiegeln in der Regel gesünder und vitaler sind als alte Menschen- hohe natürliche Hormonspiegel sind also geradezu ein Garant für Gesundheit und Vitalität (und verhindern Krankheiten).
      Und damit sind wir am zentralen Punkt: ganz abgesehen von der unterschiedlichen Wirkung von Progesteron und Östrogenen besteht eine erhebliche Diskrepanz zwischen den wissenschaftlichen Studienergebnissen (an synthetischen Hormonen) und der millionenjahre alten Erfahrung mit den natürlichen humanen Hormonen.

      Insofern kann weder Ihnen noch Ihrem Arzt geraten werden, eine Therapie mit „Hormonen“ durchzuführen, weil die Studienlage klar dagegen spricht (- und üblicherweise nicht unterschieden wird zwischen den Synthetika auf der einen Seite – die ich auch nicht einsetzen würde – und den natürlichen human-identischen Hormonen, die bei entsprechendem Mangel eigentlich zuzuführen wären…)
      Und diese Aussage gilt grundsätzlich für Progesteron und Östradiol in ähnlicher Weise… wobei Progesteron wohl noch eher zu tolerieren wäre…

      Wenn Sie aber im Rahmen einer Nothilfe Ihren Arzt davon überzeugen, mit den naturidentischen Hormonen eine Ergänzungstherapie zu machen, dann gelten die üblichen Regeln:
      – Messung der Bluthormonwerte (Progesteron, Östradiol, FSH) – sofern noch ein Zyklus vorhanden ist – in der Mitte der zweiten Zyklushälfte- also um den 21. Tag (+/- 2 Tage), eine Mehrfachmessung innerhalb von einer oder zwei Wochen kann bei unregelmäßigem Zyklus hilfreich sein.
      – Zusätzliche Bestimmung von Vitamin D3 (25 OH)
      – allmähliche Dosisanpassung (alle 3 Monate Blutkontrolle)
      etc

      Guten Erfolg!
      Dr Beck

      mfg
      Dr Beck

  157. Gitti

    Guten Abend Herr Dr. Beck,
    ab morgen (13.12.13) werde ich mit der HET beginnen, nachdem ein Hormonstatus, wie von Ihnen bzw Dr Rimkus beschrieben, vorgenommen und ausgewertet wurde.
    Frage: Es gibt auch das Netzwerk und eine Arztliste „Hormony“ und Ihres, das Hormon Netzwerk, wo ist da der wesentliche Unterschied. Beide schwören auf die bioidentischen Hormone nur, wenn ich richtig verstanden habe, arbeitet hormony mit dem Speichel-Hormon-Test und Progesteron Creme und Sie mit dem Blut-Hormon-Test. Jeder behauptet für sich der one and only zu sein, warum, wenn doch beides bioidentisch ist und bei beiden Verfahren begeisterte Anwender sind?
    Wenn ich richtig verstanden habe, stellen Sie die Creme sogar in Frage.
    Für mich stellt sich da die Frage, wer hat denn nun recht und wie und wem soll man da noch vertrauen oder sich anvertrauen?
    Ich weiss nicht, ob die Frage bei Ihnen ankommt, da ich das erste mal auf dieser Seite bin und mich nicht wirklich damit auskenne.
    Vielleicht lesen Sie ja doch meine Frage und antworten mir?
    mit freundlichem Gruss Gitti

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Zu anderen kann ich schlecht etwas sagen, es waere auch kein guter Stil.
      Inhaltlich geht es darum, was funktioniert. Und da ist es nunmal so, dass die im Speichel gemessenen Hormonwerte leider nicht mit den Symptomen und der Befindlichkeit zusammen passen. Die Aussage der Speichelmessung ist also nicht hilfreich. Wir sehen das laufend in der Praxis.
      Mit der Creme ist es leider genauso: die Blutspiegel steigen zwar etwas an, aber errechen nicht die erforderliche Hoehe, damit die Beschwerden auch wirklich verschwinden. Das ist auch verständlich, weil die Haut ja eigentlich eine Schutzbarriere ist.
      Fazit: die Praxis zeigt, das die Blutspiegel Bestimmung gut funktioniert die Speichelmessung nicht. Gleiches gilt fuer Creme im Vergleich zu Kapseln.
      Aber bitte: probieren Sie es einfach aus, dann werden Sie selber sehen, was klappt (und was nicht).
      PS im Internet kann jeder schreiben was er will, es gibt keinerlei Qualitätskontrolle… Sie muessen selber die Seriosität abwägen (und vielleicht waere es eine gute Idee, einen qualifizierten Arzt zu fragen…
      Guten Erfolg!
      Dr Beck

  158. Olivia

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

    bisher habe ich – schon seit 30 Jahren – die Diane 35 genommen. Wie ich erfahren habe, wird diese Pille demnächst vom Markt genommen. Sie wurde mir verordnet, da ich sehr starke Migräneanfälle mit neurologischen Ausfällen hatte. Das führte dazu, dass ich diese Pille auch sehr lange Zeit ohne Pause eingenommen habe – bis heute.
    Kann das Konsequenzen beim Wechsel auf natürliche Hormone haben? Sind die Rezeptoren hier besonders belastet worden?
    Vor 5 Jahren wurde bei mir MS diagnostiziert, die erfolgreich behandelt wird (bisher keine nennenswerten neurologischen Ausfälle). Darüber hinaus hatte ich vor 2 Jahren eine supracervikale Hysterektomie. Alles ist gut. Ich habe vor 23 Jahren ein Kind mit einer Androgenresistenz (Intersex) geboren. Alles wurde optimal behandelt.
    Was die Pille evtl. für Konsequenzen für mich hatte, lasse ich dahin gestellt…
    Viele Grüße
    Olivia

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Olivia

      Natürlich hat eine langjährige Einnahme synthetischer Stoffe andere Wirkungen auf die Organe als eine kürzere. Allein über die längere Zeit kann es vermehrt zu Veränderungen kommen. Aber wir haben sehr gute automatische Reparaturmechanismen in unserem Körper.
      Zudem ist die Vergangenheit vergangen und was passiert ist, ist passiert… Das kann man jetzt nicht mehr ändern und es ist müßig, darüber nachzudenken.

      Die Frage ist, wie die zukünftig für Sie die beste Behandlung aussehen sollte. Und da würde ich wirklich sehr deutlich gegen eine weitere Einnahme synthetischer oder semi-synthetischer Stoffe sprechen und grundsätzlich großen Wert darauf legen, soweit wie möglich mit natürlichen Substanzen zu behandeln.

      In Bezug auf Hormone ist die biologische Wirkung der natürlichen human-identischen Hormone (RimkusKapseln(R)) für uns Menschen optimal (diese natürlichen Hormone sind durch die Jahrhunderttausende der Evolution an unsere Bedürfnisse bestmöglich angepasst). Das gilt auch für die meisten Formen der Migräne.

      Interessanterweise gibt es zunehmend Forschungen, die zeigen, daß Progesteron sehr gut gegen Multiple Sklerose hilft, weil Progesteron die Nervenhüllen stabilisiert und regeneriert. Ich selber habe aktuell 2 Patientinnen mit fortgeschrittener MS, die beide sehr gut auf einen hohen Progesteronspiegel ansprechen. Also wäre auch aus dieser Sicht eine mindestens ausreichende Versorgung mit dem Hormon Progesteron günstig.

      Alles Gute!

      Dr Beck

      • Olivia

        Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

        Sie haben recht! Die jetzige Situation ist mit Blick in die Zukunft über den Weg „Verwendung natürlicher Hormone“ (RimkusKapseln®) wohl am besten in den Griff zu bekommen.
        Inwieweit kann ich Ihre Unterstützung in Anspruch nehmen bei der Überleitung von synthetischen auf natürliche Hormone (Östrogen; vorrangig Progesteron bei bestehender MS)? Ich bin in der Nähe von Köln wohnhaft und voll berufstätig.
        Vielen Dank für Ihre fixe Rückantwort!
        Viele Grüße
        Olivia

        • Dr. Dr. med. Thomas Beck

          Das ist eigentlich ganz einfach. Jede Person kann mein Patient werden. Das steht natürlich Ihnen offen. dann kann ich Sie gerne begleiten.
          mfg
          Dr Beck

  159. Olivia

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

    mich interessiert folgende Frage brennend: wie sieht die Situation aus, wenn gleichzeitig synthetische und natürliche Hormone auf den Körper einwirken, vorausgesetzt, die synthetischen Hormone waren schon lange Zeit früher vorhanden ? Gibt es hier einen Verlierer und einen Gewinner oder einen Crash der besonderen Art? Diese Frage konnte ich im Internet bisher nicht recherchieren. Vielen Dank und
    freundliche Grüße Olivia

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck

      Hallo Olivia,

      das ist eine sehr wichtige Frage, die ganz eindeutig zu beantworten ist: das wäre großer Mist!

      ALSO KEINE GLEICHZEITIGE BEHANDLUNG mit synthetischen und natürlichen humanidentischen HORMONEN (RimkusKapseln)!!!
      Beide konkurrieren um die gleichen Rezeptoren.

      Wir empfehlen deshalb, mit den synthetischen Hormonen aufzuhören, sobald die RimkusKapseln eintreffen und ab diesem Moment nur noch die naturidentischen Hormone einzunehmen.
      Die laufend weiter zugeführten naturidentischen Hormone können sich zunehmend mehr an den Rezeptor legen und Ihre Wirkung entfalten, während die synthetischen Hormone allmählich (in der Regel binnen 3 Monaten) immer mehr ausgeschieden werden.
      So bekommen Sie einen fliessenden Übergang- und fallen nicht in ein hormonelles Defizit.

      Guten Erfolg!
      Dr. Beck

      • Olivia

        Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

        vielen Dank für Ihre schnelle Rückantwort. Sie haben mich vor einem großen Fehler bewahrt! Prima, das es dieses Hormonnetzwerk gibt!
        Viele Grüße
        Olivia