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julia51294

Forum-Antworten erstellt

Betrachte 8 Posts - 1 bis 8 (von insgesamt 8)
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  • Antwort auf: Haarausfall durch Rimkus-Kapseln #2727
    julia51294
    Teilnehmer

    Ist es möglich, dass durch die Rimkus Kapseln ein Lipödem ausgelöst wird?

    Antwort auf: Ehrliche Meinung gefragt #2076
    julia51294
    Teilnehmer

    Hallo,

    tut mir leid, dass erst jetzt von mir eine Antwort kommt. Ich habe lange nicht mehr in diesen Forum reingeschaut.

    Meine Frauenärztin (zertifizierte Rimkus-Ärztin) und ich haben gemeinsam entschieden, dass ich die Kapseln absetze. Anscheinend vertragen sie einige Frauen einfach nicht. Sie hat mir bestätigt, dass einige Frauen so sensibel reagieren können, was aber eher selten passiert. Ich war wirklich geschockt, was mit mir durch die Einnahme passiert ist, ich war nicht mehr ich selbst. Mir wurde auch nach der Einnahme nochmal Blut abgenommen, die Werte waren schrecklich durcheinander.

    Ich habe die Kapseln nur 2 Zyklen genommen und nehme sie jetzt auch schon seit ca. 1,5 Monaten nicht mehr. Ich hatte vor der Einnahme einen regelmäßigen 28-Tage-Zyklus, der sich durch die Einnahme stark verkürzt hat. Jetzt habe ich immernoch einen Zyklus von nur 20 Tagen, obwohl ich die Kapseln nicht mehr nehme. Außerdem ist meine Blutung seit der Einnahme (und jetzt immernoch) immer so extrem stark wie noch nie zuvor. Werde demnächst meine Eisenwerte checken müssen, weil ich aktuell immer total schlapp bin. Außerdem hat sich seit der Einnahme meine Haarstruktur verändert. Ich hatte immer sehr glatte Haare und nun sind sie leicht lockig. Auch nach der Absetzung ist das jetzt immer noch so. Auch habe ich 3 kg mehr auf der Waage, weil ich auch total den Heißhunger durch die Einnahme der Kapseln hatte. Glaube aber auch, dass ich immernoch viel Wasser einlagere. Jedenfalls fühle ich mich immernoch wie ein Walross. Glaube, dass mein Hormonhaushalt einfach immer noch total durcheinander ist. Hoffe, dass sich das bald wieder einpendelt.

    Für mich war es die einzig richtige Entscheidung, es mit den Kapseln sein zu lassen, da die Beschwerden vorher 100 mal harmloser waren als die „Nebenwirkungen“ der Kapseln. Ich möchte die Rimkus-Therapie NICHT schlecht reden. Ich glaube, dass sie in bestimmten Fällen sehr sehr hilfreich sein kann, vor allem für Frauen in den Wechseljahren. Aber für meinen Fall eben nicht. Ich denke, dass meine Blutwerte evtl. auch nicht so aussagekräftig waren (evtl. wurde ein Zyklus ohne Eisprung erwischt). Ich werde jedenfalls nicht mehr mit Hormonen herumexperimentieren.

    Bei PMS ist es glaube ich auch wichtig zu schauen, ob man einen Vitamin-D-, Zink-, Eisen- oder Calcium-Mangel hat (korreliert oft mit PMS). Meine Frauenärztin vermutet, dass mein Haarausfall evtl. auch daran liegt, dass ich relativ niedrige Zinkwerte habe. Ich supplementiere aktuell Zink und Selen (Selen-Wert war auch niedrig). Nehme außerdem ein Präparat ein, das Vitamin-D3, Omega-3 und Vitamin-K2 enthält (Vitamin-D3-Mangel wurde bei mir vom Endokrinologen festgestellt).

    Liebe Grüße,
    Julia

    Antwort auf: Ehrliche Meinung gefragt #1999
    julia51294
    Teilnehmer

    Hallo Rutschgerl,

    ich war jetzt mittlerweile bei meiner Ärztin und habe ihr meine Situation geschildert. Sie hat mir zugestimmt, dass die Symptome auf einen Östrogenüberschuss hindeuten und dass es so aussieht, als würde ich die Kapseln nicht vertragen. Oder die Dosis sei zu hoch für mich, wobei sie meinte, dass meine Dosis ja noch so gering wäre (80 mg pro Kapsel)… Wir haben uns jetzt dazu entschlossen, die Kapseln lieber abzusetzen, weil es ja keinen Sinn macht, wenn es mir damit 100 mal schlechter geht als vorher.

    Meine Ärztin meinte auch, dass es sein könnte, dass wir damals einen Zyklus ohne Eisprung erwischt hätten und der Wert deswegen fast bei 0 gewesen wäre? Vielleicht hätte ich sonst ja nicht so einen starken Mangel und deswegen die heftigen Symptome durch die Kapseln?

    Mir wurde Blut abgenommen und je nachdem wie die Blutwerte ausfallen, kann ich ggf. mit einer ganz geringen Dosis weitermachen. Ich tendiere aber dazu, erstmal alles sein zu lassen, bis die jetzigen Beschwerden abklingen und das Zuviel an Progesteron im Körper abgebaut ist… da ich im Moment eh in einer stressigen Lebensphase bin, würde ich sonst in einem halben Jahr oder so nocheinmal Blut abnehmen und schauen, ob der Mangel noch da ist.

    Mir ging es wirklich noch nie so schlecht (Gott sei Dank) und ich wünsche mir aktuell einfach nur den Zustand vor der Kapseleinnahme zurück.

    Wie lange dauert es, bis die Beschwerden nach der Absetzung wieder abklingen? Vor allem ist mein Zyklus ja jetzt total durcheinander… ich hoffe, dass sich mein regelmäßiger 28-Tage-Zyklus wieder einpendelt. Alle 2 Wochen so starke Blutungen hat mich schon extrem aus der Bahn geworfen (Schwäche etc.)

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Julia

    Antwort auf: Ehrliche Meinung gefragt #1996
    julia51294
    Teilnehmer

    Hallo Rutschgerl,

    danke für deine liebe Antwort!

    Ja genau, ich war vor der Einnahme der Kapseln voller Hoffnung, dass mein diffuser Haarausfall und meine Wassereinlagerungen und Stimmungsschwankungen vor der Periode sich bessern würden, und dass ich ggf. leichter an Gewicht abnehmen kann. Aber trotzdem ging es mir noch 1000 mal besser als jetzt mit der Einnahme.

    Jetzt im Juli wird die erste Blutabnahme unter der Kapseleinnahme sein. Die letzte Blutabnahme erfolgte vor der Einnahme der Kapseln, anhand den Werten hat mir meine Frauenärztin dann die Rimkus-Dosis verschrieben.

    Meine Ärztin hatte vorgeschlagen, die Rimkus-Methode auszuprobieren und irgendwann wieder die Rimkus-Kapseln abzusetzen. Vielleicht würde die körpereigene Produktion ja dadurch angeregt werden.

    Ich hatte auch so meine Bedenken, dass 80 mg zu viel sein könnte. Kann die Dosis denn jetzt noch plötzlich reduziert werden, hat sich der Körper nicht schon an die hohe Dosis gewöhnt und seine eigene Produkion runtergefahren?

    Danke und liebe Grüße,
    Julia

    Antwort auf: Periode setzt zu früh ein, extrem stark #1982
    julia51294
    Teilnehmer

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

    vielen Dank für Ihre Antwort!

    In den Wechseljahren bin ich noch lange nicht, ich bin erst 23 Jahre alt und nehme die Rimkus-Kapseln aufgrund eines festgestellten Progesteron-Mangels. Momentan geht es mir wirklich gar nicht gut, vorallem gewichtstechnisch scheint es trotz gesunder Ernährung und Sport nach oben zu gehen und mein Gesicht ist sehr aufgedunsen. Ich hoffe, dass sich das alles so wie Sie es sagen bald einpendelt.

    Viele Grüße
    Julia

    Antwort auf: Wassereinlagerungen bei 80 mg Progesteron #1959
    julia51294
    Teilnehmer

    Sehr geehrter Herr Dr. Dr. Beck,

    vielen Dank für Ihre Antwort.

    In den ersten Einnahmetagen ging es mir ja besser, doch plötzlich hat es sich schlagartig ins Gegenteil gekehrt und nun habe ich, wie von Ihnen beschrieben, starke Symptome einer Östrogendominanz. Das würde doch darauf schließen lassen, dass das Progesteron zu hoch dosiert ist und Östrogen umgewandelt wird? Ich habe im Internet auch von einer Erstverschlechterung gelesen bei der Gabe von Progesteron, d.h. dass die Symptome der Östrogendominanz sich anfangs vorübergehend verstärken können, ist das richtig?

    Ich habe erst im Juli meine nächste Blutabnahme. Ich weiß jetzt nicht, ob ich die Kapseln dann wieder ab dem Eisprung nehmen soll oder nicht. Ich habe Angst, dass sich meine Östrogendominanz nur noch verstärkt. Oder dauert es, bis der Körper sich umstellt und an die Hormone gewöhnt? Muss ich dem ganzen etwas mehr Zeit geben?

    LG und vielen Dank,

    Julia

    Antwort auf: Wassereinlagerungen bei 80 mg Progesteron #1950
    julia51294
    Teilnehmer

    Hallo Rutschgerl,

    laut meiner Frauenärztin sei der Estradiol-Wert bei mir in Ordnung, sie hat mir lediglich Progesteron (80 mg) in den Kapseln verschrieben. Meine Symptome sprechen ihrer Meinung nach für einen Progesteronmangel. Der Zeitpunkt der Blutabnahme war laut meiner Ärztin auch perfekt für die Bestimmung der Werte.

    Nun habe ich vor einigen Tagen etwa eine Woche zu früh meine Periode bekommen. Sonst habe ich eigentlich einen sehr regelmäßigen 27-Tage-Zyklus. Und die Blutungen sind auch sehr viel stärker als sonst. Ich bin sehr müde und schlapp, mir ist häufig schwindelig und ich lagere immernoch sehr stark Wasser ein.

    Kann es sein, dass das Progesteron für noch mehr Choas in meinem Hormonhaushalt gesorgt hat? Vor allem, da mein Zyklus so extrem verkürzt wurde? Ich habe das Gefühl, dass die Symptome der Östrogendominanz sich nur noch verstärkt haben.

    LG, Julia

    Antwort auf: Wassereinlagerungen bei 80 mg Progesteron #1944
    julia51294
    Teilnehmer

    Leider haben die Wassereinlagerungen sich nur noch verstärkt, besonders mein Gesicht ist ganz schlimm aufgedunsen und geschwollen. Meine Brüste spannen extrem.

    Ist eine Erstverschlimmerung am Anfang der Therapie möglich? Ich bin nun wirklich am überlegen, ob ich die Kapseln nicht mehr nehme! Ich hatte mir von Progesteron das Gegenteil (keine Wassereinlagerungen) erhofft.

    LG

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