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Claudi73
ParticipantHallo nochmal,
was mir grad noch einfällt, die neue Therapeutin macht auch immer 2 Bluttests: einen am 3. oder 5. Zyklustag nur für das Östrogen und am 21. Zyklustag dann Progesteron, LH, FSH. Diese Vorgehensweise ist doch so bei Rimkus auch gar nicht vorgesehen …
Ich werde bei meiner jetzigen Therapeutin bleiben, das ist mir dort alles zu … wie soll ich sagen … kompliziert irgendwie. Mit meiner jetzigen Therapeutin bin ich auch zufrieden, nur dass sie sich immer auf die Hinterbeine stellt, wenn ich mehr Progesteron haben möchte. Aber ansonsten mit der Östrogendosierung und die Beachtung des FSH sehe ich keine Fehler. Sie hält sich eigentlich an das, was sie in den Seminaren gelernt hat.Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth,
ok – dann gilt die Verstoffwechselung in der Leber wohl nur für Medikamente und nicht für bioidentische Hormone ???
Daran siehste, wie wichtig es ist, dass man selber doch auch ein bisschen Ahnung diesbezüglich hat und sie hat mir was erzählt, was auf bioidentische Hormone gar nicht zutrifft! Ich melde mich später nochmal …Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantGuten Abend allen,
da bin ich nochmal. Also die neue Therapeutin … ich war ja lediglich erstmal zum Beratungsgespräch, um mir ein Bild von Ihrer Vorgehensweise zu verschaffen. Sie ist sehr aufgeschlossen und freundlich, aber auch direkt. Manch einem mag sowas nicht gefallen, aber ich habe lieber solche Ärzte als die, die ewig rumeiern und am Ende doch nicht helfen können oder wollen. Ich weiss ehrlich gesagt noch nicht, ob ich zu ihr wechseln werde. Der Vorteil ist, Sie ist nur 13 km entfernt. Fahrzeit knappe 15 Minuten, Parkplatzsuche gute halbe Stunde. Da bin ich schon pappesatt … Dann sass ich in einem kleinen, dunklen Warteraum und das Sprechzimmer war auch ziemlich trist. Ich weiss, das hat rein gar nichts mit der Behandlung zu tun, aber das sind mir wichtige Dinge, der sogenannte erste Eindruck und das hat mir ehrlich nicht gefallen. Bei meiner jetzigen Therapeutin, die auch nur 25 Kilometer entfernt ansässig und auch Kinderärztin ist, gibt es überall helle, freundliche, große Räume mit großen bunten Bildern an den Wänden (ja ich weiss – klingt kitschig) und manchmal hopsen auch ein paar Kleinkinder oder Baby`s im Warteraum rum. Das ist ein ganz anderes Feeling, sowas mag ich …
Na jedenfalls haben wir uns eine gute halbe Stunde unterhalten. Und sie teilte mir mit, wie sie vorgeht. Als erstes fiel mir auf, dass die Blutkontrollen nicht aller 3 Monate, sondern aller 6 Monate erfolgen. Bei Beschwerden kann und soll ich natürlich gleich kommen, so dass eine sofortige Blutkontrolle erfolgt und man dann sehen kann, woran es im Moment hapert. Ich habe sie dann direkt gefragt, ob Sie auch so hohe Dosierungen verordnet, dass ich mal an die Obergrenze von 30ng komme, um zu sehen, ob es mir damit vielleicht noch etwas besser geht. Auch da war sie der Meinung, dass wir so hohe Werte nicht brauchen. Mir geht es schon wesentlich besser als vor einem Jahr, aber ich habe zeitweise immer noch so eine komische Unruhe in mir und da das Progesteron ja beruhigend wirkt, was ich auch merke, dachte ich immer, vielleicht hilft es ja, wenn ich mal soviel nehme und meinen Progesteronspiegel in Richtung Obergrenze anhebe.
Was sie ein bisschen ärgert, ist die Tatsache, dass sich jeder Arzt und auch Heilpraktiker zum Therapeuten ausbilden lassen und Hormone verschreiben kann. Sie meint, es gehört soviel mehr dazu, als Blut abzunehmen und dann anhand der Blutwerte die Kapseldosierungen zu erstellen. Sie z.B. verordnet keine Hormone, bevor sie die Patientin nicht gynäkoloisch untersucht hat. Weiterhin deutete sie auch an, dass man sich auch einige andere Werte anschauen muss, welche wichtig sind, u.a. die Leberwerte, wo ja die Hormone verstoffwechselt werden. Und da hat sie gar nicht so unrecht. Ich weis z.B. , dass es auch Zahnärzte gibt, die sich haben zertifizieren lassen und Hormone verschreiben dürfen. Da wird sicherlich niemand die Leberwerte kontrollieren, weil es eigentlich gar nicht das „Fachgebiet“ der z.B. Zahnärzte ist.Ich habe ja bei der vorletzten Blutkontrolle auch mal einige weitere Werte kontrollieren lassen (Leberwerte, Cholesterin, Stoffwechsel, …) aber damit konnte meine jetzige Therapeutin (Kinderärztin) auch nichts anfangen „das ist nicht mein Gebiet …“
Jedenfalls muss ich mir jetzt schnell überlegen, was ich mache. Nächste Woche passt zyklusmässig für die Blutabnahme und ich bin auch wieder fällig. Habe jetzt Mitte Juli auch mal wieder eine starke Blutung über 6 Tage gehabt, nachdem die letzte Blutung im Mai war. Und die jetzige Blutung kam ohne künstliche Kapselpause aber trotz 630 mg Progesteron am Tag. Und da dachte ich wirklich, bei so hohen Mengen da kommt nichts mehr durch.
Ich schicke meinen Text erst mal ab, damit es nicht zu langweilig zum Lesen wird …Liebe Ruth, ich bin ja fleissig am Lesen im Starrsinn und da habe ich auch einen Aspekt, der mich beschäftigt. Da melde ich mich auf alle Fälle kurzfristig nochmal. Scheint auch momentan hier keiner weiter im Forum unterwegs zu sein. Sitzen wahrscheinlich alle auf den Flughäfen fest …
Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth und alle weiteren Mitleser,
ich hatte gestern ein Beratungsgespräch bei einer für mich neuen Therapeutin. Sie ist eine Frauenärztin und „macht das mit den Hormonen“ schon über 30 Jahre. Sie hatte eine Praxis in den alten Bundesländern. Ich schreibe dazu heute Abend gern noch mehr. Was mich allerdings wurmt ist das Labor für die Blutauswertungen. Ich hatte gleich zu Beginn gefragt, wohin das Blut geht zu Rosler oder zu Synlab … NEIN! Sie schickt das Blut schon immer nach Frankfurt. Die machen nur Rimkusauswertungen und nichts anderes, die anderen beiden Labore sind nicht zertifiziert ???
Ich hab gleich gegoogelt aber zu einem Labor in Frankfurt nichts gefunden. Hast du das schon mal gehört? Fand ich in diesem Moment für eine erfahrene Therapeutin ziemlich eigenartig!Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth,
ja genau – dies bezog sich auf die Ausführungen von Sonnenschein. Mit ist unverständlich, weshalb bei diesen Blutwerten kein Progesteron in der Morgenkapsel enthalten ist, bzw. sie gar kein Progesteron morgens nehmen soll. So wird dies in den Seminaren doch ganz bestimmt nicht gelehrt. Aber auf der anderen Seite wunderte mich doch diese hohe Rechnung für das Therapeutenerstgespräch. Dazu kommem die hohen Kosten bezüglich dieser komischen Kapseldosierung. Das bedeutet für mich unnötig hohe Kosten bei dennoch nicht richtiger bzw. unzureichender Behandlung. Das ist ein gutes Beispiel, wo ich schon öfters gedacht habe, dass es die Möglichkeit geben sollte, nicht korrekt arbeitende Therapeuten einem Verantwortlichen (Hr. Dr. Beck?) zu melden. Was nützt es uns „Patienten“, wenn bei den Therapeuten Zertifikate von besuchten Seminaren an der Wand hängen, aber der Therapeut dann doch nicht nach den „Richtlinien“ handelt und sein eigenes Ding macht. Das find ich unmöglich und hilft uns Hilfesuchenden am Ende nicht weiter …
Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Sonnenschein,
ich muss mich auch mal kurz äußern …
„An Kosten habe ich für die Blutabnahme rund 100 Euro, für das Erstgespräch 245 Euro, für die ersten 200 Tabletten (je 100 Nr 1 und Nr 2),die ja gerade mal maximal 50 Tage reichen, 166 Euro bezahlt. Jede weitere Blutabnahme wieder 100 Euro, weitere 100 Stück Tabletten habe ich für die nächsten Tage bis zur Blutabnahme erneut bestellt…“
Ich habe mal meine Rechnungen herausgesucht. Für das Erstgespräch bei meiner Therapeutun habe ich 60 EUR bezahlt. Das Gespräch dauerte ca. 30 Minuten. Und für meine letzten 200 (!!!) Kapseln von der Forsthausapotheke habe ich 193,00 EUR bezahlt für folgende Zusammensetzung:
210mg Progesteron
0,5mg Östrogen
1.000mg Vitamin D3
+ Zink, Kupfer, Olivenöl
Ich glaube, die gängige Verschreibung lautet auch immer 200 Kapseln, so dass man 3 Monate nehmen kann/soll bis zur nächsten Blutkontrolle.
Die Kosten für die Blutabnahmen müssten ja bei uns gleich sein. Ich glaube die meisten schicken ihr Blut zum Labor Rosler. Aber ich habe für meine Kapseln mit fast identischer Zusammensetzung wie deine, aber in der doppelten Kapselanzahl lediglich nur 30 EUR mehr bezahlt! Erschrocken war ich ebenso über die 245,00 EUR für das Erstgespräch beim Therapeuten. Ich weiss ja nicht, ob wir hier „in den neuen Bundesländern“ niedrigere Abrechnungssätze haben, aber 245,00 EUR finde ich schon heftig. Zumal du auch eine ganz fragwürdige Kapselzusammensetzung (Progesteron und Östrogen getrennt in den Kapseln) und ein aussergewöhnliches Einnahmeschema erhalten hast. Sowas habe ich ehrlich gesagt noch nicht gehört. Uns ist hier bekannt, dass mitunter zu Beginn der Therapie unterschiedliche Dosierungen in den Morgen- und Abendkapseln verschrieben werden, aber alle Kapseln enthalten das gleiche, nur in anderen Mengen. Meist sind die Abendkapseln dann etwas hormonreicher.
Das musste ich noch los werden …Die Sterne hinter den Therapeuten bedeuten die Anzahl der besuchten Seminare.
Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth,
ich wollte Luna nicht vorschlagen, morgens die doppelte Dosis zu nehmen, wie von Ihrer Ärztin angeraten. Sie hat ja ihre Bedenken bezüglich der doppelten Menge schon geäußert und da scheint es doch sinnvoll, dass sie die Morgendosierung nochmals aufteilt. Da finde ich diese Einnahmeform schon wesentlich vorteilhafter, als dass sie jetzt vor lauter Angst bei nur 2x niedriger Dosierung bleibt. Das ist natürlich kein Dauerzustand, aber durch diese Einnahmeform wird sie merken, dass nichts „schlimmes“ passiert und so traut sie sich dann auch irgendwann, eine höhere Dosierung zu nehmen, die nach der „Eingewöhnungsphase“ auch dringend erforderlich sein wird.
„Aber einfach verdoppeln, morgens/abends, das ist kein guter Tipp. Egal wie eingenommen.“ Dieser Vorschlag kam aber von Lunas Therapeutin und wenn ich mir die Blutwertewerte ansehe, ist diese Dosierung auch nicht soooo verkehrt. Oder meinst du, sie ist für den Einstieg zu hoch?
Ich habe 2020 begonnen mit 2x75mg Progesteron am Tag. Da war mein Progesteron im Blut allerdings noch bei guten 9ng ohne Hormonsubstitution.Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Luna,
ich bins nochmal. Hab ganz vergessen zu sagen, dass du auch 3 Einnahme machen könntest:
morgens – niedrig
nach 6 Stunden – niedrig
zur Nacht – doppelte DosisDas entspricht zwar nicht 100%ig den Rimkusregeln, aber das ist besser als zu wenig nehmen und so könntest du deinen Körper auch an die Hormonmengen gewöhnen, ohne dass es dich vielleicht tagsüber „zu sehr beeinträchtigt“ (ist nicht so schlimm, wie es klingt). Ausserdem gewöhnt sich dein Körper auch mit der Zeit an höhere Mengen.
Nur so meine Gedanken …Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Luna,
ich verstehe deine Angst. Mir erging es genauso zu Beginn. Ich bin auch empfindlich was sowas angeht und man denkt und grübelt den ganzen Tag nach, was wohl nach der Einnahme passieren könnte und schon kommen Angst und Bedenken, weil man sich auch irgendwann einredet und sich ganz sicher ist, „dass irgendwas passiert“ …
Heute kann ich mir meine Kapseln gar nicht mehr wegdenken. Ich nehme täglich 630mg Progesteron und 1,5mg Östrogen, allerdings teile ich auf 3 Kapseln auf und komme mit der Blutabnahme auch nur auf 15ng Progesteron.
Aber deine Werte sind ja wirklich sehr niedrig und du kannst eine gute Portion Progesteron und Östrogen gebrauchen. Sicherlich darfts du jetzt zu Beginn nicht zuviel nehmen, aber nach einer kurzen „Einführungsphase“ würde ich schon versuchen, ordentlich aufzufüllen.
Warum willst du jetzt wieder 4 Wochen verstreichen lassen ohne Erhöhung? Versuch es doch zumindest wie Henriette geschrieben hat und nimm wenigstens am Abend oder kurz vorm Schlafengehen die doppelte Dosis ein.Viele Grüße
ClaudiaClaudi73
ParticipantHallo Ruth,
danke dir …
Aber ist das Östrogen als Menge in einer Kapsel mit nur 0,5mg wirklich soooo ausschlaggebend, dass es zu den hohen Progesterongaben passt? Ich meine auf der einen Seite stehen 210mg Progesteron und dann sind da „lächerliche“ 0,5mg Östrogen, was ja eigentlich mengenmässig nach gar nichts klingt …Viele Grüße
Claudia -
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