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Gewebe wird „weich“ unter Substitution? Schönere Haut?

Eine Frau stellt fest, dass ihr Gewebe unter der Behandlung mit bioidentischen Hormonen eher ein wenig weicher geworden zu sein scheint. Kann das mit der Progesterongabe zusammenhängen?

1 Kommentar

  1. Dr. Dr. med. Thomas Beck

    Wenn eine Frau mit „weicher“ vielleicht „seidiger, feiner“ mein, dann ja! Auch ein erhöhter Collagengehalt und vermehrte Knochenfestigkeit ist typisch für die Behandlung mit naturidentischen Hormonen.
    Falls sie aber damit so etwas wie „schwabbelig“ meint, dann protestiere ich, wenn sie darin einen Zusammenhang mit der Substitution sieht! Gerade Progesteron verstärkt (!) das kollagene Bindegewebe, damit wird das Gewebe „fester“ ! Und Östradiol (und das körpereigene Östriol) erhält die Haut so weit wie möglich jugendlich!
    Das ist ja letztlich auch der bio-logische Zweck dieser Hormone, die Frau soll in einen möglichst vorteilhaften „zur Fortpflanzung einladenden Zustand“ gebracht werden und dazu zählt eben auch eine besonders glatte „jugendliche“ Haut…
    (Rimkus/Beck)

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