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26. April 2016 um 09:54 Antwort auf: Einnahme Rimkus seit 1/2 Jahr und kein Anstieg von Östradiol #829
zbdoe
ParticipantLiebe Nicki,
Sie scheinen mir, liebe Nicki, verzweifelt. Das bin ich auch.
Auch meine Lage hat sich durch Rimkus nicht gebessert, eher das Gegenteil. Ich, 46 J., nehme auch Rimkus seit einem halben Jahr. ich habe massive Zyklusstörungen, die sich unter Rimkus eher verschlechtert haben. Mittlerweile habe ich alle 12 Tage Blutungen – ich komme nicht mehr da raus.
Obwohl meine Rimkuskapseln 100mg „Progesteron“ enthalten, sollte ich nun wegen einer Follikelzyste (Diagnose gestern) Progestan (100mg Progesteron chemisch) von meiner Gynäkologin einnehmen. Allerdings gibt es nur das Eine oder andere. Rimkus und chemische Hormone geht nicht. Wie soll es weitergehen? Ich habe keine Ahnung! Was bei Ihnen das Problem mit Östradiol, ist bei mir das Progesteron.
Auch ich habe Hashimoto und nehme für die Hypothereose L-Thyroxin ein.
Was läuft da schief bei uns?
Ich denke, ein halbes Jahr reicht nicht aus, um den Hormonspiegel ins Gleichgewicht zu bringen. Im Grunde schaffen das die chemischen Hormone auch oft nicht, gerade wenn noch andere Hormonprobleme (Schilddrüse) vorliegen.
Progesteron wird in der Schulmedizin nur in der 2. Zyklushälfte eingenommen, bei Estradiol liegt es anders bzw. bei einer Hormonkombi, die oft eingesetzt wird (Östrogen/Gestagen/Progesteron).
Rimkus-Progesteron (bzw. Estradiol) allerdings wird bei menstruierenden Frauen 22 Tage durchgehend eingenommen (dann Pause zum Abbluten). Und zwar zusammen mit dem Mikro-Östradiol.
Das läßt mich hellhörig werden. Was macht nun mehr Sinn? Sollten die verschiedenen Hormone in der Rimkustherapie vielleicht auch differenziert werden? (Frage ich mich als Laie) Das wird Ihnen allerdings der Rimkus-Experte verneinen.
Mein Rimkusarzt (Allgemeinarzt) ist mit meiner Lebensphase (Präklimakterium) überfordert. Es bedarf, wie bei Ihnen einer akribischen geduldigen und kompetenten Angleichung der Hormongabe, was sehr kostenintensiv ist und mehr als Geduld fordert.
Nach 6 Monaten können Sie ihre Zieldosis noch nciht erreicht haben, die dann dauerhaft eingenommen werden kann. So verstehe ich als Laie Rimkus (siehe Literatur). Aber Rimkus ist auch nicht für alle Frauen geeignet oder bei allen die richtige Therapie, das mußte auch ich feststellen….. Die Euphorie weicht bei vielen Frauen der Ernüchterung und Trauer. Wie gerne hätte auch ich vom Lebensquell Rimkus profitiert, denn das hätte ich -wie Sie- auch dringend gebraucht.zbdoe
ParticipantGuten Tag,
ich bin im Präklimakterium, 46J. und habe vor 5 Monaten wegen sehr unregelmäßigem Zyklus und einem Progesteron-Defizit (5ng/ml) mit Rimkus begonnen (FSH 3,8, Estrad. 148 pg/ml): morgens 60mg-abends 100mg Progesteron Rimkus.
Nun hat sich mein Zyklus noch mehr ins Chaotische verschoben: ständig Schmierblutungen/Blutungen, alle 12-13 Tage.
Ich habe mich bei der Gynäkologin komplett durchchecken lassen mit dem Ergebis: Follikelzyste rechts. Die scheint probleme zu machen.
Da auch meine Gynäkologin keine Ahnung von Rimkus hat, riet sie mir zur Einnahme von PROGESTAN, wie Ihnen auch. Allerdings soll ich mit Rimkus aufhören. Mir scheint diese Empfehlung seltsam, denn Progestan ist – wie meine Rimkuskapsel – 100mg Progesteron. Allerdings mit dem Risiko zu Komplikationen, da ich Risikopatient für Schlaganfall bin, was bei Rimkus nicht so ist.
Ich würde deshalb, selbst als Laie, NICHT raten, Progestan UND Rimkus einzunehmen (siehe Literatur).In meinem Fall ist mein Rimkus Arzt (Allgemeinmediziner) überfordert. Er weiß mit meiner Situation nicht umzugehen. Die Verordnung müßte mit Geduld und regelmäßiger Hormonmessung angeglichen werden.
Eine Weiterbehandlung bei der einzig nahegelegenen Privatärztin (auch 50km entfernt), die mehr Erfahrung mit Rimkus im Präklimakterium hat, kann ich mir nicht mehr leisten. Rimkus hat- entgegen den Absichten von Dr. Rimkus – bereits zu viel Geld aufgefressen (Ich lebe von einem Niedriglohn). Die Ärztin möchte nun nochmals von vorne beginnen. Die Kosten für Labor und Befundbesprechung plus Beratung verschlingt jedes mal mehr als 200 €. Den gynäkologischen Befund meiner Ärztin lehnt sie ab, das wären dann weitere 280 € für ihre Untersuchung.
Nun muss ich sehen, wo ich bleibe. Hilflos meinen hormonellen Problemen ausgeliefert. Rimkus ade 🙁 -
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