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Claudi73

Forum-Antworten erstellt

Betrachte 10 Posts - 331 bis 340 (von insgesamt 522)
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  • Antwort auf: Gewichtszunahme bei Rimkus Therapie #7199
    Claudi73
    Participant

    Hallo Ruth,

    wie soll ich fragen … gibt es Schulmediziner und geeignete Präparate, die bei einer Unterfunktion wirklich helfen und auch von der KK übernommen werden oder kann ich mir die ganze Zeit und Suche sparen und sollte gleich zu einem ganzheitzlichen Arzt gehen? Ich habe schreckliche (Kopf)Probleme mit synthetischen Arzneimitteln und eine derartige Abneigung gegen diese. Ich glaube gelesen zu haben, dass Nuklearmediziner auch NDT verordnen können, aber auf Privatrezept???

    Viele Grüße
    Claudia

    Antwort auf: Kurze Zyklen … #7194
    Claudi73
    Participant

    Hallo Ruth,

    ich habe deinen und Henriette`s Rat befolgt und mal keine künstliche Pause eingelegt, sondern nehme durch. Hatte ja immer wieder kurze Zyklen mit 13-15 Tagen und habe dann seit April auf 3×210 mg Progesteron erhöht. Nun bin ich aktuell und seit langem mal wieder an einen 32. Zyklustag angekommen. Das ist toll, die Kapseln mal wirklich für eine lange Zeit durchnehmen zu können. Es passiert doch nichts, wenn ich jetzt demnächst doch mal eine künstliche Pause mache, ob zu schauen, ob eine Blutung kommt? Ausserdem will die Therapeutin den nächsten Bluttest unbedingt an einem 20.-23. Zyklustag machen, obwohl ich ja bezweifle, dass das in meinem Alter (werde nächstes Jahr 50) wirklich noch so wichtig bzw. erforderlich ist.

    Viele Grüße
    Claudia

    Antwort auf: Gewichtszunahme bei Rimkus Therapie #7193
    Claudi73
    Participant

    Hallo zusammen … ist ja richtig still zur Zeit,

    ich bin fest davon überzeugt, dass die Schilddrüse DER große Faktor bzw. der Übeltäter bei der plötzlichen Gewichtszunahme ist. Und ich bin mir ganz sicher, dass ganz viele hier gar nicht wissen, dass sie eigentlich Probleme (Unterfunktionen) mit der Schilddrüse haben. Ich habe ja Hashimoto und lasse daher regelmässig meine Schilddrüsenwerte TSH, Ft3, Ft4 kontrollieren. Das „beruhigend Schlimme“ ist ja, dass jedesmal meine Blutwerte immer im „guten“ Referenzbereich liegen und auch die Nuklearmediziner dies bestätigen, das alles in Ordnung sei. Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass ich innerhalb eines Jahres 12 Kilo zugenommen habe, ohne dass ich mir das bis heute erklären könnte. Ich habe dies eigentlich immer auf meine hohen Progesterondosen geschoben, weil ich ja auch wirklich nichts anderes nehme, was ich für meine Gewichtszunahme hätte verantwortlich machen können.

    Nun hatte ich ja letztens wieder meine Blutwerte mitgeteilt und alle waren im guten grünen Referenzbereich. Dann hat mich die Ruth aber darauf hingewiesen, dass ich mal die Werte in % umrechnen soll. Ich hab das noch nie gehört oder gelesen, weil es für mich ja bislang auch nie interessant war bei meinen „guten Werten im Referenzbereich“. Ich habs umgerechnet Ft3 bei 46% und FT4 bei 72%. Der Ft3-Wert, welcher der stoffwechselaktivere (!!!) Wert ist, ist viel zu niedrig. Dazu kommt, dass die Spanne zwischen Ft3 und FT4 viel zu hoch ist. Die Werte sollten nicht mehr als 5% auseinander liegen. Bei mir sind es knapp 35% Differenz zwischen den beiden Werten, was bedeutet, dass ich eine Umwandlungsstörung habe und das ft4 nicht in ausreichend ft3 umgewandelt wird, so ein Mist! Ich war geschockt! Ich gehe 1x im Jahr zum Nuklearmediziner. Wieso wissen denn das die Mediziner nicht, dass in % umgerechnet werden sollten, um die entsprechenden Werte korrekt auszuwerten? Selbst diese Spezialisten gucken nur, ob sich die Were im Referenzbereich befinden, das darf doch wohl nicht wahr sein!
    Es heisst ja auch, bei einer Umwandlungsstörung übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Wie kann die Krankenkasse was übernehmen, wenn kein Mediziner einen Patienten auf eine Umwandlungsstörung hin untersucht? Muss ich als Patientin den Nuklearmediziner erst wieder darauf hinweisen???

    Nachdem ich das mit den % nun wusste, habe ich gleich mal meine alten Befunde rausgesucht und umgerechnet.
    Ich war begeistert und gleichzeitig geschockt … zu meinen „55-Kilo-Zeiten“ waren ft3 bei 63% und ft4 bei 65% – beste Werte !!! Seit meiner Gewichtszunahme ist der ft3 stark gesunken und die Differenz zum ft4 ist größer geworden – das kann doch kein Zufall sein!
    Nun weiss ich wirklich nicht, was ich machen soll. Zum Nuklearmediziner gehe ich weiter einmal im Jahr. Da ist mir der Ultraschall schon wichtig. Ich glaube, ich werde dieses mal auch die Werteumrechnung in % ansprechen und um die Messung des rt3 bitten. Dieser Wert ist nämlich erhöht, bei niedrigen ft3 und einer Umwandlungsstörung und dafür gibt es ft4/ft3-Kombipräparate oder t3 Monopräparate, sicher nur synthetisch auf Rezept. Das wäre ja wohl das Gleiche, als ob ich jetzt von den Rimkuskapseln auf eine Pille umsteigen würde … nein danke.

    Jetzt verstehe ich auch, was die Nuklearmedizinerin bei meinem ersten Besuch meinte … „wir warten, bis ihre Blutwerte und ihr Befinden schlecht sind und dann gibts T4, alles nicht schlimm.“ Doch ist es, weil ich gar kein T4 brauche!

    Ich tendiere immer mehr dazu, wieder meinen ganzheitlichen Privatarzt aufzusuchen und das mit ihm zu besprechen, da weiss ich wenigstens, dass er mir kein synthetisches Zeug verordnet, oder gibt es NDT schon auf Kassenrezept?

    Viele Grüße
    Claudia

    Antwort auf: Hallo Henriette … #7184
    Claudi73
    Participant

    Hallo nochmals,

    ich glaube, ich gehöre auch zu den 15% dazu!!! Nehme ja jetzt schon 3x 210 mg Progesteron und komme damit auf grad mal 15ng Progesteron im Blut, wobei ich nicht verstehe, was dagegen spricht den Rimkus-Höchstwert von 30ng anzupeilen?
    Denn ich habe so das Gefühl, die 630mg sind schon nicht schlecht aber manchmal habe ich immer öfter das Gefühl, ein bisschen geht noch. Ruth hat ja mal geschrieben, die Höchstdosis von 800mg wird nur bei Multipler Sklerose verordnet. Ich habe ja Hashimoto, ist ja auch wie MS eine Autoimmunerkrankung und vielleicht brauchen wir Frauen mit diesen Autoimmunerkrankungen wirklich richtig hohe Dosen …
    Bin gespannt auf deine neue Dosierung, wird ja wohl bestimmt nicht niedriger als jetzt ausfallen …

    Schönes Wochenende,
    viele Grüße
    Claudia

    Antwort auf: Aktuellste Blutwerte #7171
    Claudi73
    Participant

    Hallo Ruth,

    ja das ist wirklich zum Verzweifeln, wenn du eigentlich weisst, was dir fehlt und versuchst, einen guten Weg zu finden, aber niemand da ist, der dich sicher begleitet und dem man auch Vertrauen schenken kann, ohne dass ich die ganzen Kosten wieder selber zahlen muss.
    Das Buch, was du mir empfohlen hast, ist wirklich sehr interessant und aufschlussreich. Wie bereits in den Rezensionen erwähnt, ist der Titel so unscheinbar, dass ich da nie drauf gekommen wäre, das Buch zu suchen, geschweige denn zu finden oder von selber zu bestellen. Danke nochmal für den Tipp.
    Das müsste ich eigentlich mal der Nuklearmedizinerin ausleihen …

    Achso … ich habe heute seit langem mal wieder einen 20. Zyklustag erreicht und noch keine Blutung in Sicht. Scheint doch was zu bringen, meine 3. Kapsel mit insgesamt 630mg Progesteron an Tag …

    Einen angenehmen Abend noch,
    viele Grüße
    Claudia

    Antwort auf: Aktuellste Blutwerte #7170
    Claudi73
    Participant

    Hallo Henriette,

    das machst du richtig, mal die Apotheke zu wechseln. Vielleicht liegt es wirklich an der Herstellung. Waren die Blutwerte der „Nachkontrolle“ auch so niedrig beim Progesteron?
    „Lieber so, als wenn die Werte in den Referenzbereichen sind, es aber der Person nicht gut geht.“ Das sehe ich genauso, denn wenn die Werte im Referenebereich sind, MUSS es dir laut Blutwerten einfach gut gehen, habe ich selber schon alles erlebt (vor allen bei den Kassenärzten). Da will keiner mehr was über irgendwelche Beschwerden wissen, „die kommen dann meistens von was anderem – nämlich von unserer PSYCHE, denn wir bilden uns unsere Wehwehchen alle nur ein“!!!
    Das kriegt man immer zu hören, wenn keiner weiter weiss …

    Schönen Abend noch,
    viele Grüße
    Claudia

    Antwort auf: Aktuellste Blutwerte #7168
    Claudi73
    Participant

    Hallo Ruth,
    ich bins nochmal …
    Was ich anmerken wollte, die 0,5mg Östrogen in der Kapsel sind doch eigentlich zu wenig für die 43pg im Blut oder? Wir haben beide festgestellt, dass besonders mein Östrogen eigentlich bei jedem Blutbild immer ganz anders aussieht. Es gibt noch keine Richtung, wo man nur mal kleine Werteunterschiede hat. Weisst du wie ich das meine? Im Dezember war er bei knapp 450pg und jetzt bei knapp 45pg. Ich glaube, sie weiss nicht so Recht, wie sie das Östrogen dosieren soll. Ich wäre wohl schwiereig einzustellen und sie würde sich dann mal mit Herrn Dr. Beck in Verbindung setzen. Aber das ist doch gerade das, was diese Phase ausmacht -stark schwankende Östrogenwerte.
    Achso … und mein Progesteron ist mit 15ng in einem sehr guten Bereich …
    Ferritin mit 70 ein bisschen niedrig, aber da bin ich schon froh, dass ich zumindest diesen Wert trotz der häufigen Blutungen halten kann. Schilddrüsenwerte bestens … (ft3 bei 46%, ft4 bei 72%). Das die Werte nicht in Ordnung sind, habe ich nicht erwähnt. Diese Were sagen mir, dass ich eine Umwandlungsstörung habe und nicht genügend T3 produziert wird, das weiss ich jetzt. Habe mal alte Blutbilder rausgesucht aus dem Jahr 2019, da waren beide Werte bei knapp 65% … Aber wohin soll ich gehen, wenn ich weiss, dass der Endokrinologe nur den TSH-Wert bestimmt und mir dann sagt, dass alles in Ordnung ist … Die Nuklearmedizinerin, wo ich einmal im Jahr hingehe sagt immer, wir warten bis die Werte schlecht sind und dann gibts T4 – so ein Schwachsinn. Gerade das soll man nicht machen, sondern rechtzeitig eingreifen bzw. vorbeugen oder gegensteuern, soweit es möglich ist. Und übrigends T4 kann ich überhaupt nicht gebrauchen, hab schon einiges darüber gelesen und – nein danke. Bleibt mir wirklich nur der Gang zu einem privaten ganzheitlichem Arzt, der sich mit dieser Thematik auskennt und was mit diesen %-Zahlen anfangen kann? Das tolle an solchen Praxen ist natürlich, du bekommst alles aus einer Hand und gerade bei Hashimoto sind ja noch viele weitere Dinge zu berücksichtigen. Was natürlich nicht passt, ist dass ich als gesetzlich versicherte alles selber bezahlen muss, um herauszufinden, was mir fehlt bzw. was mir hilft. Aber das nehme ich in Kauf – muss ich ja.

    Viele Grüße
    Claudia

    Antwort auf: Aktuellste Blutwerte #7166
    Claudi73
    Participant

    mache ich …

    Viele Grüße
    Claudia

    Antwort auf: Aktuellste Blutwerte #7162
    Claudi73
    Participant

    Hallo Henriette,

    wahrscheinlich hast du Recht. Übrigends, warst du schon zur Blutauswertung und hast ein neues Rezept???

    Viele Grüße
    Claudia

    Antwort auf: Aktuellste Blutwerte #7159
    Claudi73
    Participant

    Guten Tag an alle,

    ich war heute zur Auswertung und habe mein neues Rezept bekommen:

    210mg Progesteron
    0,5mg Östrogen
    Zink
    Kupfer
    1000 IE Cholecalciferol (Vit. D3)
    Olivenöl
    3-2 x 1 Kapsel

    Blutwerte 10.05.2022 (30.12.2021)

    Östradiol 43,8 (447,10) pg/ml 120-180
    Progesteron 15,0 (21,75) ng/ml 10,0-30,0
    FSH 27,3 (3,36) IU/l 2,0-6,0 +
    Testosteron 0,21 (0,34) ng/ml 0,10-0,90
    Vitamin D 25-OH 78,9 (64,32) ng/ml 35-100
    DHEAS 317,85 (291,15) μg/dl 180-460

    Wie schon vermutet, war sie „entsetzt“ dass ich momentan 3 Kapseln nehme. „Warum nehmen Sie denn 3 Kapseln? So ist das aber nicht vorgesehen!“ …
    Sie ist ja sehr auf „ich mache es nur wie ich es gelernt habe“ … und habe dann erwähnt, dass dies auch eine offizielle Empfehlung von Herrn Dr. Beck ist, wenn man das Gefühl hat, die Dosierung ist zu niedrig. Und ich habe ihr natürlich von meinen kurzen Zyklen von 13-15 Tagen erzählt, ok, 3 Kapseln nochmal bis zur nächsten Blutkontrolle genehmigt, wo ich aber nicht erst in 3 Monaten kommen soll, sondern früher.
    Ich dachte eigentlich, ich bekomme etwas mehr Östrogen, aber meine Zysten – wovon ich ihr erzählt habe – haben sie wahrscheinlich dann doch etwas abgeschreckt von einer höheren Dosierung.

    Was mich jetzt im Nachhinein ein bisschen ärgert ist, dass ich mich habe ein bisschen „belatschern“ lassen und zugestimmt habe, dass sie pro Kapsel 1000 Einheiten Vitamin D3 mit verordnet … „das gehört eigentlich auch in die Original-Rimkus-Rezeptur der Kapseln …. Natürlich brauche ich dann kein extra Vitamin D3 zu nehmen. Nun bin ich aber zu Hause und sehe, dass ich noch zwei Dosen mit 4000 Einheiten habe (320 Kapseln), Verfallsdatum 10.2023.
    Diese würde ich doch gern erst mal aufbrauchen, denn auf der einen Seite bezahle ich für die Kapseln mehr und auf der anderen Seite verfallen meine Kapseln zu Hause irgendwann, blöd …
    Meint ihr, ich kann die Apotheke bitten, die Kapseln ohne Vit D3 herzustellen oder ist das – wie soll ich sagen – gegen die Verordnung??? Das sieht ja dann wirklich so aus, als ob ich mir meine eigene Rezeptur zusammen stellen würde. Hm … da weiss ich echt nicht, was ich machen soll. Am liebsten wäre mir natürlich, ich verbrauche erstmal mein Vit. D3 was ich noch habe. Ärgert mich jetzt auch, dass ich nicht vorher in meinen Schrank geguckt habe. Ich war mir sicher, ich habe keine auf „Vorrat“.
    Was ich heute auch ein bisschen komisch fand ist, dass sie gesagt hat mein Vitamin D3 ist mit fast 80ng sehr gut eingestellt, im Dezember 2021 beim Wert von knapp 65ng fand sie den Wert zu hoch uns ich sollte meine Dosierung reduzieren …
    Vielleicht kann mir jemand zustimmen oder abraten, das verordnete Vitamin D3 in den Kapseln zu streichen oder eben nicht … ich weiss ja auch gar nicht, ob die Apotheke das überhaupt machen würde.

    Viele Grüße
    Claudia

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