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Wechsel von Gel zu Rimkus – Nebenwirkung?

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    • #517 Reply
      Astrid Piltz
      Gast

      Hallo!
      ich bin 58 und habe ca. 2,5 Jahre Estrogel geschmiert und Utrogestan geschluckt.
      Da ich mich mit dem Thema Hormone sehr intensiv beschäftigt habe, bin ich auf die Rimkus Kapseln gekommen.
      Ich habe in Wien nur 2 Ärzte gefunden, die diese auch anbieten und nehme sie nun seit ca. 3 Wochen. Die Hitzewallungen und das Allgemeinbefinden sind besser geworden, ABER ich habe seit 2 Wochen einen total aufgeblähten Bauch, verbunden mit einem Ziehen. Irgendwie ein prämenstruelles Gefühl – was aber natürlich nicht der Fall ist. Am Morgen ist dieses Empfinden eigentlich kaum spürbar, verstärkt sich aber im Laufe des Tages zunehmend. Am Abend habe ich den Eindruck, dass ich eine „Kugel“ mit mir herumtrage, die mich richtig drückt.
      Hat jemand Erfahrung, ob das von der Umstellung kommen kann? Meine Kapseln beinhalten 0,4 E2 und 100 Progesteron – 2x am Tag.
      Vielen Dank und Grüße aus Wien

    • #536 Reply

      Hallo Astrid und hallo alle anderen, die in diesem Forum posten

      erstmal herzlichen Dank, daß Sie sich die Zeit nehmen, eine Nachricht zu schreiben und sich miteinander auszutauschen. Das ist ja der Sinn des Forums. Sie können natürlich auch gern andere Leute einladen, ebenfalls im Forum posts zu hinterlassen und zu kommentieren. Ich freue mich jedenfalls sehr, wenn das Forum intensiv genutzt wird.

      Nun zur Frage nach den Nebenwirkungen.
      Ganz grundsätzlich kann es bei einer richtig angewandten RimkusTherapie eigentlich keinerlei Nebenwirkungen geben, weil bei korrekter Vorgehensweise- nur das ERGÄNZT wird, was nachgewiesen tatsächlich fehlt. Und wenn wir einen Mangel ausgleichen, dann verschwinden die Mangelsymptome aber es gibt eigentlich keine Nebenwirkungen.
      „Eigentlich“ deswegen, weil wir uns oft erst an die individuell genau richtige Menge heranpirschen müssen, die sich zudem anfangs laufend ändert- und insofern kann es dann schon zu Überdosierungen oder Unterdosierungen kommen, was dann unerwünschte Wirkungen haben kann.
      Echte Nebenwirkungen sind aber ausgeschlossen, weil wir ja nur einen Mangel beseitigen – und zwar mit dem Original.
      Das wäre so, als ob Sie bei Ihrem Wagen Angst vor einem Motorschaden hätten, wenn Sie die Wischerflüssigkeit nachfüllen. Wenn Sie natürlich die falsche Flüssigkeit erwischen und stattdessen Benzin einfüllen, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn im Hochsommer auf einmal das Auto brennt.
      ALSO: die einzigen Nebenwirkungen die bei dieser Therapie auftreten (wenn sie richtig gemacht wird), sind vorübergehende Schwankungen der Hormonmenge- und das könnte zB folgende unerwünschte Wirkungen haben:
      – vermehrte Müdigkeit
      – Brustspannen bis zu schmerzhaften Anschwellungen
      – Anschwellung insgesamt („Ödeme“)
      – verändertes Blutungsverhalten, Wiedereinsetzen der Blutung auch nach jahrelanger Pause
      -…
      Diese unerwünschten Wirkungen sind also keine eigentlichen Nebenwirkungen, sondern Zeichen, dass die Hormondosis im Moment noch nicht optimal eingestellt ist.
      Diese „Hormoneinstellung“ ist vor allem am Anfang der Behandlung auch gar nicht so einfach, weil sich der individuelle Bedarf sogar im Tagesverlauf ständig ändert.
      Auf der anderen Seite sind viele Menschen bezüglich einer Hormontherapie ganz generell verunsichert und wollen deshalb verständlicherweise vor allem zu Beginn wissen, ob die Veränderung „normal“ ist, um Ihre innere Unruhig klären.
      Hier hilft dann vor allem Aufklärung und Vertrauen auf die Kompetenz des verordnenden Rimkus- Arztes – und auch etwas Geduld, weil sich die Hormone erst allmählich über die Monate einpendeln müssen…
      Deshalb ist es ja so wichtig, daß die Blutwerte der Hormone alle 3 Monate kontrolliert werden, damit die Dosierung entsprechend eingestellt werden kann und Veränderungen im Bedarf berücksichtigt werden können!

      Zum einen können wir also darauf vertrauen, daß mit der Zeit diese unerwünschten Wirkungen von selber vergehen und zum anderen haben wir auch genau hierfür mittlerweile weit über 300 Rimkus Ärzte ausgebildet, die das natürlich bereits kennen und mit Rat und Tat zur Seite stehen…

      Guten Erfolg!

      DDr Beck

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