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Schwindel

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    • #680 Antworten
      Tinchen
      Teilnehmer

      hallo Dr. Beck,
      ich bin 57 J. alt und in der Menopause. Seit 1/2 Jahr nehme ich Rimkus Kps. 2 x tägl.eine Kapsel: 0,75 mg Estradiol und 80 mg Progesteron.
      Die letzten Blutwerte vor 4 Wochen waren: FSH 68,8 U/l, Östradiol 13 ng/l, Progesteron 1,5 Mikrog/l. Vit. D war im Normbereich.
      Seit 2 Wochen habe ich öfter mal Kopfschmerzen und Schwindel. Kann es sein, dass dies mit den Hormonen zusammen hängt?
      Psychisch bin ich ansonsten stabil, ab und zu wache ich um 3.00 Uhr nachts auf (wie vor den Rimkus-Kapseln).
      Ist evtl. die Dosis zu niedrig? Ansonsten bin ich begeistert von den Rimkus-Kapseln, sie sind wie ein Jungbrunnen…
      Schönen Gruß
      Tinchen

    • #681 Antworten

      Hallo Tinchen

      ja, ganz generell kann eine ÜBERDOSIERUNG von Progesteron grundsätzlich zu Schwindel führen. Aber ist das bei Ihnen wirklich der Fall? Also liegt bei Ihnen eine Überdosierung vor?
      Bei Ihren Hormonwerten haben wir das Problem, daß nicht die üblichen Einheiten verwendet wurden. WIr müssen also umrechnen und dabei kann es immer zu Fehlern kommen. Wenn ich RICHTIG umgerechnet habe, dann entspricht Ihr Progesteronwert von 1,5 mikrogramm/L 1,5 ng/ml. Unser ZIELBEREICH für Progesteron liegt aber bei 10-30 ng/ml !!! ich kann da keinerlei Überdosierung feststellen (wenn ich richtig umgerechnet habe, vielleicht wäre es eine gute Idee, die Umrechnung von Ihrem Labor machen zu lassen, die bekommen dafür schliesslich ein gutes Honorar).
      Ähnlich ist es bei Östradiol: wenn ich richtig umrechne, dann haben Sie einen Spiegel von 13pg/ml und sind also auch hiermit sehr sehr weit von dem grünen Zielkorridor entfernt: 120-180pg/ml. Also ein ausgeprägter Mangel an Östradiol (wenn ich richtig umgerechnet habe)…

      Insofern habe ich eher den Eindruck, daß die Dosis nach oben angepasst werden müsste und es sich also NICHT um eine Nebenwirkungen wegen einer Überdosierung handelt, sondern um Symptome eines ausgeprägten Hormonmangels.

      ACHTUNG: was ich geschrieben habe steht unter dem Vorbehalt, daß die Umrechnung von mir selber gemacht wurde und nicht von Ihrem Labor und unter dem Vorbehalt, daß ich Sie NICHT KENNE und von daher also auch KEINERLEI ÄRZTLICHE BERATUNG damit gegeben habe (Was Ärzten verboten ist, wenn es nicht wenigstens einmal zu einem persönlichen direkten Arzt Patienten Kontakt gekommen ist, was bei uns ja nicht der Fall ist).
      Sondern meine Anmerkungen sind nur allgemeine EINSCHÄTZUNGEN für die interessierte Leserschaft zur Information und ausdrücklich KEINE ÄRZTLICHE EMPFEHLUNG, BERATUNG oder VERORDNUNG…

      Wenn Sie aber eine ärztliche Beratung wünschen, dann wäre es gut, wenn Sie sich auf der Liste der zertifizierten Therapeuten einen in Ihrer Nähe heraussuchen.

      Alles Gute!

      DDr Beck

    • #1023 Antworten
      kage0104
      Teilnehmer

      Hallo Herr Dr.Beck,
      Seit 21.Januar 2017 nehme ich die Rimkus Kapseln .
      Ich bin 51 Jahre und meine Hormone waren ganz im Keller… Ich hatte starke gesundheitliche Beschwerden, bis endlich festgestellt wurde das meine Hormone das Problem sind.
      Ich nahm morgens und abends die gleiche Dosis.
      Meine Hitzwallungen wurden deutlich weniger und manch anderes…
      Doch leider war es mir oft schlecht und ich hab Magenschmerzen und Schwindel und meine Brüste haben sehr gespannt.
      Mein Arzt hat mir geraten 1 Woche nur noch1Tablette abends einzunehmen.
      Mir gings viel besser, fast schon super, doch meine Hitzewallungen kamen zurück….
      Dann habe ich wieder zwei genommen und die Nebenwirkungen sind wieder zurück gekommen.
      Seit drei Tagen nehme ich jetzt wieder abends eine Tablette und es ist mir immernoch schwindelig und schlecht.
      Was soll ich tun?
      Ich bin sehr unsicher ! Doch weiß ich Rimkus ist meine Lösung!

      Gruß Karin

    • #1038 Antworten

      Hallo Karin

      ja das ist oft nicht gleich so einfach, bis die richtige Dosierung gefunden ist. ABER in IHREM Fall zeigt sich schon die Lösung: wenn Sie zuviel haben, dann zeigen sich die Nebenwirkungen (also war die eine Woche mit täglich nur einer Kapsel eine gute Idee) udn wenn Sie zuwenig haben, dann zeigt sich der HormonMangel- also brauchen Sie die Hormone und die tun Ihnen auch gut. Es ist also nun nur noch eine Frage der richtigen Dosis!

      Dabei ist zu beachten, daß Ihr Körper sich auf einen Hormonmangelzustand ja über lange Zeit eingestellt hat und deswegen für die Hormone in der Leber auch allmählich immer weniger Transporter (SHBG) baut. Wenn Sie nun plötzlich über die RimkusKapseln die Hormone wieder zuführen, dann gibt es anfangs viel zuwenige Transporterbusse (SHBG) und deswegen können die Hormone nicht dorthin transportiert werden, wo der Körper sie eigentlich braucht.
      Sondern die Hormone überfluten den Körper wie eine Horde von Fussballfans, die keinen Bus ins Stadion mehr bekommen haben und sich nun überall in der Fussgängerzone (also an den Rezeptoren in der Brust) niederlassen – was zur maximalen Belastung der Fussgängerzone führt (und zum Ziehen/ Anschwellen/ Entzünden der Brust).

      Wenn Sie ein wenig Geduld haben und der Leber vielleicht noch bei Ihrer ARbeit helfen (zB durch Leberwickel oder / und durch Mariendistelpräparate) dann kann die Leber die Transportbusse besser herstellen udn plötzlich sind über Nacht alle Symptome weg!
      ok?

      Guten Erfolg!

      DDr Beck

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