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Rimkus und Hashimoto- Ausbildung der Rimkusärzte?

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    • #1379 Antworten
      Nele
      Teilnehmer

      Sehr geehrter Herr Dr. Beck,

      ich nehme die Rimkuskapseln mittlerweile mehr als 2 Jahre. Hier habe ich in der Vergangenheit schon über Gewichtszunahme,
      Myomwachstum und wiederkehrende Gewichtszunahme berichtet.
      Vor einem viertel Jahr wechselte ich für 4 Wochen auf Grund meiner schlechten Werte im Speicheltest einschließlich nur noch
      ein Hauch von Estriol vorhanden und zu wenig Cortisolproduktion auf Salben. Plötzlcih ging schlagartig der aufgeblähte Bauch zurück
      und ich nahm etliche Kilo ab. Mein Myom zeigte kein Wachstum. Durch die zyklische Einnahme der Salben fehlte mir spürbar das
      Progesteron in der ersten Zyklushälfte ansonsten ging es mir auch nicht schlechter als mit Rimkus. Meine Blutwerte im Rimkuslabor
      besserten sich nicht. Deshalb riet mir die Frauenärztin in Hinblick auf mein Myom, meine vergrößerte Gebärmutter, meiner starken
      Blutungen wieder Rimkus zu nehmen mit der alten Dosis 100 mg Progesteron/ 1 mg Östradiol. Von den Salben sollte ich nur Estriol und Cortisol beibehalten. Das tat ich. 4 Wochen später führten wir eine neue Rimkusblutuntersuchung mit dem bisher besten Ergebnis durch (Östradiol 91,31 pg/ml, Progesteron 16,31 ng/ml, FSH 5,92 IU/l). Zusätzlich machten wir einen Speicheltest bzgl. der Nebenniere.
      Auch dieser Wert stieg von 2,7 minimal auf 3,0 und liegt trotz Steigerung immer noch bei der Hälfte des unteren Grenzwertes. Mein Befinden hat sich weder unter Salben noch unter Kapseln geändert. Das Myom ist nach dem Wechsel von Salbe auf Kapsel innerhalb von 4 Wochen wieder gewachsen, so dass es lt. Ärztin langsam grenzwertig wird. Mein Gesamtbefinden hat sich nicht gebessert. Im Gegenteil Ängste haben zugenommen, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Blutdruckschankungen nahmen in den letzten Monaten zu. Ich bin knapp 50 Jahre alt. Mein Ziel war es mit dem Myom dank Rimkus die Zeit bis zum Ende der Regelblutungen zu überstehen.
      Mein Hals sieht neuerdings schrumplig und schnell gerötet aus, obwohl isch meine Schilddrüsenwerte immer noch im Normbereich befinden- allerdings mit Schwankungen vor allem TSH zwischen 2,0 und 3,6. TPO etc. waren bei mir immer unauffällig. Ein Hashimoto wird trotzdem als wahrscheinlich angesehen auf Grund des inhomogenen Gewebes. Aktuell nehme ich nur noch 12,5 mg L-thyroxin. Meine beiden Rimkusärztin sind mir leider keine Hilfe. Sie bestätigen zwar einen Zusammenhang zwischen Schilddrüse und Rimkus- und das war es. Nach meiner Recherche habe ich eine Abhandlung von Prof. Schulte-Uebbing über diese Zusammenhänge gefunden. Er behandelte seine Patienten mit L-Thyroxin und Progesteronsalbe und stimmt im 4-wöchigen Abstand die Medikamente so aufeinander ein- bis alles rund läuft. Lt. seiner Aussage erreicht er damit einen 50-igen Rückgang der Antikörper und ein erhebliches Schrumpfen der Myome. Das muss doch mit Rimkus auch möglich sein.???????
      Leider erlebe ich bei den Rimkusärzten die ich kenne, dass der Patient allein gelassen wird und sehen muss, wie er eine Lösung findet. Und das erscheint so unmöglich. Ich habe eine sehr gute Endokrinologin aufgesucht, in der Hoffnung hier eine ganzheitliche Diagnose und Behandlung irgendwie wenigstens einen Ansatz zu bekommen. Aber Fehlanzeige, Ärzte, die Rimkus nicht kennen, sind nicht bereit hier einzugreifen und die die Rimkus kennen, betrachten nicht den gesamten Hormonkreislauf sondern nur die Geschlechtshormone. Meine Freundin benfalls Hasimoto und Rimkuspatienten hatte mit den Rimkuskapseln einen TSH zwischen 9- und 18- also völlig utopisch. Die Ärztin riet ihr von Rimkus und L-Thyroxin einfach nach Gefühl die Dosis selber zu bestimmen. Hormone sind doch keine Bonbons. Werden die Ärzte bei Ihnen nicht so geschult, dass sie den Patienten ganzheitlich behandeln können ???????
      Leider wohnen wir sehr weit weg von Ihnen, sonst hätten wir uns schon einen Termin bei IHnen geholt. Wie können wir verfahren,
      um unseren Hormonkreislauf ins Gleichgewicht zu bringen mit dem uns umgebenen Halbwissen ?
      Vielleicht sollte man L-Thyroxin auch gegen ein anderes Präparat ersetzen. Im Hinblick auf L-Thyroxin habe irgendwo gelesen, dass es auch die Nebenniere schwächen kann. Wissen Sie, ob das stimmt?
      Lt. meiner Ärztin soll ich Rimkus jetzt nochmal erhöhen auf 120 mg Progesteron/ 1,2 mg Östradiol- wohl gemerkt 1 Kapsel pro Tag.
      Muss ich bei dieser Erhöhung mit einem nochmaligen Wachstum des Myoms rechnen. Ich bin hier sehr vorsichtig, da ich ja nicht mehr viel Spielraum habe bis zu einer OP. EIN Feind der kompletten Entfernung der Gebärmutter bin ich wg. möglicher Folgen wie schlechtere Durchblutung der Eierstöcke, Inkontinenz und fehlendem Halt für meine angeborene Kipp-Senk-Niere.
      Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

      Nele

    • #1805 Antworten

      Hallo Nele

      Vielleicht darf ich zuerst mit einem Missverständnis aufräumen: das hier ist ein Forum, wo sich zB Anwender der Rimkus Methode miteinander austauschen können- und keine “ Frag Dr Beck“ Seite.
      Das wäre auch rechtlich gar nicht zulässig, da Ärzte Ihre Patienten PERSÖNLICH kennen lernen müssen, bevor eine ärztliche Behandlungsempfehlung ausgesprochen werden darf.
      Zudem fühle ich mich völlig überfordert allen hilfesuchenden kostenlos mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen.
      Deswegen haben wir ja das Hormonnetzwerk, wo jeder einen Therapeuten in seiner Nähe finden kann.
      Und genau das möchte ich Ihnen angesichts Ihrer komplexen Frage auch gern ans Herz legen: geben Sie Ihre PLZ oder Ihren Wohnort ein und begeben Sie sich in persönliche Beratung bei einem qualifizierten Rimkusarzt.
      Die besten Wünsche!
      Dr Dr Beck

    • #1806 Antworten

      Noch zwei weitere Anmerkungen:
      Der Speicheltest ist NICHT geeignet, zuverlässig den Hormonspiegel fest zu stellen, sondern der Spiegel muss im Blut gemessen werden. Falls jemand den Speicheltest empfiehlt, dann folgt er/ sie nicht unseren Grundsätzen.
      Wir geben die Rimkuskapseln IMMER ZWEIMAL TÄGLICH, weil sonst das Östrogen zu sehr abfällt. Wenn jemand das empfiehlt, dann folgt er/ sie nicht unseren Grundsätzen.

      Letzte Anmerkung: 120 mg Progesteron und 1,2 mg Östradiol als Tagesdodis ist sehr wenig! Diese Menge wird in den wenigsten Fällen ausreichen, einen ausreichenden Hormonspiegel aufzubauen!

      Besten Gruss !
      Dr Dr Beck

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