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Östrogen erhöht, Progesteron normal, Handlungsbedarfß

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    Artikel
    • #5650 Antworten
      EF
      Teilnehmer

      Hallo,
      ich bin ganz neu hier. Meine Beschwerden sind hauptsächlich Nervosität, innere Unruhe, Schwindel, (Nebel im Kopf) und manchmal antriebsarm. Keine Hitzewallungen, guter Schlaf. Ich bin 50 Jahre alt und habe noch einen relativ regelmäßigen Zyklus, jedoch vieeeel leichter und angenehmer als die letzten 35 Jahre.
      Trotzdem sind die Beschwerden nicht lebensbejahend.

      Ich war bei meinem Hausarzt, der der naturidentischen HET offen gegenübersteht. Von der R. Methode habe ich erst jetzt im Netz erfahren.
      Meine Blutwerte sind:
      Ö E2 210 pg/ml
      Progesteron 18,5 ng/ml
      DEAS-S 4,85 qmol/l
      Ferritin 79
      Testo 0,2ng/ml

      Nach meinen Recherchen ist das Progesteron im Referenzbereicht.

      Gibt es Anlass für eine R-Methode?

      Danke für die Antwort 🙂

      Lg
      EF

    • #5651 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Guten Abend,

      na dann begrüße ich dich gleichmal ganz herzlich hier im Forum …
      Ich muss sagen, dass deine genannten Werte mit 50 Jahren (soll nicht alt klingen) wirklich noch sehr gut aussehen.
      Nimmst du schon irgend etwas an Hormonen? Das könnte man glatt denken, wenn man deine Werte liest.
      Wenn man sich die Rimkus-Referenzwerte ansieht, könnte man schon sagen, für Progesteron ist noch Luft nach oben. Aber ich bin wirklich keine Fachfrau. Aber wenn man die Tatsache betrachtet, dass irgendwann zuerst das Progesteron sinkt, wenn bei dir auch spät, könnte man schon über eine Progesteroneinnahme nachdenken. Da würde mich wirklich auch mal interessieren, was die anderen hier dazu sagen.
      Ich bin jetzt knapp 48 und bei mir fing es mit 43 Jahren an – eine fürchterliche Unruhe und Nervosität, das kann man gar nicht beschreiben. Ich hab damals auch viel zu lange gewartet, bis ich mich getraut habe, „Hormone“ (bioidentische) zu nehmen.

      Dein Wert ist zwar in der Rimkus-Norm, aber ich finde den Testosteronspiegel sehr niedrig (meiner ist momentan noch niedriger) und manchmal glaube ich, dieser Wert wird leider unterschätzt und als nicht ganz so wichtig angesehen wie Progesteron und Östrogen.

      Viele Grüße
      Claudia

    • #5653 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo EF,

      es wäre interessant zu erfahren, welches Messverfahren verwendet wurde. Nicht dass die Werte evtl. nicht so gut sind, wie sie hier aussehen. Testosteron ist ebenso im Normbereich und muss in den allerwenigsten Fällen zugeführt werden. Es kann zu einer negativen Rückkopplung führen, so dass kein eigenes Testosteron mehr hergestellt werden kann (erfolgt aus Progesteron). Genügend P lässt auch das Testosteron steigen. Wenn müssen Hormonwerte 6 Monate stabil sein und wäre Testosteron außerhalb der Normbereiche bzw. treten Symptome auf, die damit im Zusammenhang stehen, könnte man über Testosterongabe nachdenken. Deine Symptome sprechen aber nicht dafür.
      War es ein guter Zyklusverlauf, hast du dich wohlgefühlt, als diese Werte bestimmt wurden? Dann könnte es ein Monat mit Eisprung gewesen sein. Möglich wäre es. Heißt aber nicht, dass sie noch regelmäßig stattfinden. Das könnte ansonsten ein Grund gewesen sein, dass Werte gut aussehen, obwohl du dich in anderen Zyklen schlecht fühlst. Hitzewallungen hat man mit dem Wert normalerweise nicht. Guten Schlaf hatte ich auch noch lange, obwohl sicher schon ein P-Mangel da war. Die anderen Symptome würden allerdings schon für einen P-Mangel sprechen.
      Aber auch die Schilddrüse wäre ein Thema, das zu den Symptomen passt.

      Viele Grüße,
      Ruth

    • #5654 Antworten
      EF
      Teilnehmer

      Danke für die Antworten.
      Für mich war das ein ganz normaler Zyklus, der sich nicht großartig von den anderen unterschieden hat. Was schon auffällt, ist, dass es mir in der ersten Zyklushälfte prinzipiell besser geht. Ab der zweiten habe ich dann auch einen fürchterlichen Blähbauch. Dann kommt Kurzatmigkeit auch noch dazu.

      Die SD war mal in einer Unterfunktion. Dies habe ich aber jetzt mit einem homöeopatischen Mittel wieder auf den TSH von ca. 1,00 stabilisiert.

      Über die Messmethode kann ich nix sagen, da diese vor Auffinden des Forums gemacht wurde.

      Meine Frage geht noch dahin. Ist das Östrogen mit 210 pg/ml im Verhältnis zum Progesteron von 18.5 nicht zu hoch. Oder zählt nur jeder wert für sich.

      Einerseits ja schön, dass die Werte noch so halbwegs passen, andererseits graut mir, was da noch kommen mag…

      Lg

    • #5655 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo,

      wurde auch mittels Darmfloraanalyse abgeklärt, ob es da Auffälligkeiten gibt? Finde ich die beste Lösung bei Darmproblemen. Bei Kurzatmigkeit würde ich mich bei einem Kardiologen durchchecken lassen.

      Bei der Schilddrüse sind die freien Werte mitzubestimmen. TSH ist nicht ausreichend zur Beurteilung.

      Bei Rimkus gibt es Normbereiche. Ein Verhältnis ist daher nicht nötig. Das stammt vom anderen bioidentischen Anwendungen. Das Gleichgewicht stellt sich automatisch ein, wenn deine Werte gefunden sind.
      210 pg/ml ist höher als der Normbereich. FSH ist in Bezug auf Ö-Wert wichtig zu bestimmen.

      Die Messmethode ist leicht ausfindig zu machen: Beim Labor nachfragen.

      Schönen Sonntag!
      Ruth

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