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Meine aktuellen Blutwerte sind da …

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    • #6543 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ihr Lieben,
      wir haben heute schon wieder einen Feiertag in Sachsen-Anhalt … es reicht wirklich langsam 🙂
      Ich hoffe, es geht euch allen gut. Anbei übersende ich euch meine aktuellsten Blutwerte vom 28.12.2021. Ich habe mal ein paar weitere Werte untersuchen lassen wegen meiner starken Gewichtszunahme. Ich hoffe, meine Therapeutin (Kinderärztin und Heilpraktikerin) kann mir diese ein bisschen erläutern. Soweit ich das erkennen kann, sind die Blutwerte soweit in Ordnung. Einige Cholesterinwerte sind etwas grenzwertig. Ich muss dazu sagen, dass ich an diesem Morgen auch gefrühstückt habe und mir die zusätzlichen Werte erst später übelegt habe, mal mitzutesten.
      Schade, dass man hier nicht die farblichen Balken einfügen kann.

      Kapseldosierung 200mg Progesteron + 0,5mg Östradiol
      extra DHEA 35-0-10mg
      extra Vitamin D3 4000 IE pro Tag

      Hauptproblem: sehr starke GEWICHTSZUNAHME seit April 2021
      In den Klammern stehen die Vorwerte vom 30.08.2021.

      Östradiol 447,1 (66,97) pg/ml 120-180 +
      Progesteron 21,8 (24,45) ng/ml 10,0-30,0
      FSH 3,4 (33,41) IU/l 2,0-6,0
      Testosteron 0,34 (0,17) ng/ml 0,10-0,90
      Vitamin D 25-OH 64,3 (72,14) ng/ml 35-100
      DHEAS 291,15 (149) μg/dl 180-460

      Eisenhaushalt
      Ferritin 73,78 (79) μg/l 100-300 –
      Eisen 151,3 (–) μg/dl 33-193
      Transferrin 259,6 (–) mg/dl 200-360
      Transferrin-Sättigung 41,32 (–) % 16,0-50,0

      Vitamine/Spurenelemente
      Folsäure 11,17 (–) ng/ml 4,8-37,3
      Vitamin B12 733,8 (–) pg/ml 197-771

      Kardiovaskuläres Risiko
      CRP hs 1,97 (–) mg/l <5
      Cholesterin 235,46 (–) mg/dl <200 +
      LDL-Cholesterin 129,86 (–) mg/dl <130
      Triglyceride 157,85 (–) mg/dl <150 +
      HDL-Cholesterin 61,06 (–) mg/dl >65,0 –

      Stoffwechsel/Enzyme
      Kreatinin 0,76 (–) mg/dl 0,5-0,9
      GFR 86,33 (–) ml/min s. unten
      Harnstoff 19,29 (–) mg/dl 16,6-48,5
      Harnsäure 4,54 (–) mg/dl 2,4-5,7
      Lipase 36,3 (–) U/l 13-60
      Amylase 73,8 (–) U/l 28-100
      aP 80 (–) U/l 35,0-104
      GGT 18,5 (–) U/l <40
      GOT 34,6 (–) U/l <35
      GPT 31 (–) U/l <35
      Bilirubin gesamt 0,41 (–) mg/dl <1,2
      Cholinesterase 8,25 (–) kU/l >5,32
      LDH 345 (–) U/l <250 +

      Meine Therapeutin ist noch im Urlaub bis 16.01.22. Ich weiss jetzt gar nicht, wie ich weiter nehmen soll wegen der 0,5mg Östradiol in den Kapseln. Ich habe Kapseln 100mg Progesteron+0,5mg Estradiol und 100mg Progesteron. Ich hatte schon so ein Gefühl bei der Kapselverordnung (200mg+0,5mg), dass ich mir die Kapseln doch habe anders mischen lassen. Also habe ich jetzt auch „Monokapseln“ mit nur 100mg. Sollte ich die erstmal nehmen oder doch weiter 2x 0,50mg Östradiol täglich?
      Ich habe keine Ahnung.
      Hab bestimmt wieder eine Zyste und glaube nicht, dass der hohe Wert von den täglich 2x 0,5mg kommen könnte.
      Ist denn das normal, dass auch der FSH Wert binnen 4 Monaten solche Sprünge macht?

      Viele Grüße
      Claudia

    • #6544 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo Claudia,

      ich teile in Bayern das gleiche schwere Schicksal wie du: Heute ist Feiertag.😉

      Das sieht soweit ja gut aus, schätze ich. Bis auf Cholesterin, Triglyceride. Weiß nicht, ob das mit Essen zusammenhängen kann, aber du wirst es demnächst erfahren.

      FSH: Sehe das bei Zysten durchaus, ja.

      Ist nicht mehr lange, dann kannst du es mit deiner Ärztin besprechen.

      Liebe Grüße,
      Ruth

    • #6545 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      ich grüße dich … was meinst du, soll ich die Kapseln mit 0,5mg Östradiol 2x am Tag weiter nehmen oder sollte ich jetzt lieber erst mal nur die reinen Progesteronkapseln nehmen? Ich weiss, du darfst keine Therapieempfehlungen geben, aber vielleicht kannst du mal laut denken bzw. mir mitteilen, wie du es für dich handhaben würdest …

      Viele Grüße
      Claudia

    • #6546 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Grundsätzlich heißt es ja, mit Ö als Stützdosis fühlen sich Frauen wohler. Ausschlaggebend ist dabei nicht zwingend ein (vorübergehender) hoher Ö-Wert, denn es kann dennoch Ö-Mangel-Beschwerden geben.

      Laut genug gedacht?😉

      Hast du Schilddrüsenwerte sich bestimmen lassen? Wollte ich vorher noch bzgl. Gewicht schreiben.

      cu

    • #6547 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      ja – ich hab deine Gedanken gehört 🙂
      Ich nehme meine Kapseln wie gehabt weiter, da auch ich mir sicher bin, dass die 0,5mg Östradiol für meinen hohen Wert nicht verantwortlich sind.

      Schilddrüsenwerte Nuklearmedizinerin 10.2021
      TSH 1 (0,27-4,2)
      FT3: 3,2 pg/ml (1,9-5,1 pg/ml)
      FT4: 13 pg/ml (9-17 pg/ml
      Antikörper fand sie nicht wichtig zu kontrollieren, sie „sieht das Hashimoto schon im Ultraschall“ (zumindest habe ich sie so verstanden)

      Schilddrüsenwerte Rabor Rosler 30.08.2021
      TSH 1,09 mlU/l (Norm 0,27-2,50)
      ft3 5,50 pmol/l (Norm 3,1-6,8)
      ft4 17,96 pmol/l (Norm 12,0-22)
      TPO-AK (MAK) 98,85 IU/ml (Norm < 34)

      Viele Grüße
      Claudia

    • #6548 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Ui, bis Sachsen-Anhalt hab ich’s geschafft.😉
      Du besprichst es eh bald mit deiner Ärztin. Paar Tage hin oder her reißen es jetzt auch nicht raus.

      Was sagt sie zur Schilddrüse? Meinst, dass es an den gesunkenen Werten liegt? Sind die für Hashi normal oder ist die Ärztin auf TSH zur Einstellung „geeicht“?

      cu

    • #6549 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      ich muss mal die Werte auf eine Einheit umrechnen. Ich hab jetzt erst bemerkt, dass bei den beiden Untersuchungen unterschiedliche Messeinheiten angegeben sind. Für die Nuklearmedizinerin ist natürlich alles „top“. Mit meiner Rimkustherapeutin habe ich mich bisang noch nicht so ausführlich über die Schilddrüse unterhalten. Ich hatte zu Beginn nur erwähnt, dass ich Hashi habe.

      Viele Grüße
      Claudia

    • #6550 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Ja, aber das dürfte bei der üblichen Umrechnung keine wirkliche Rolle spielen in dem Fall. Wo es auf jeden Fall wichtig ist, wäre bei rT3, um die Relation zu berechnen.

      Ich kann dir nur empfehlen, dich selbst zu informieren. Es scheint ein ziemliches Stiefkind in der Medizin zu sein, wie ich es empfinde.:-(

      cu

    • #6551 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      ich habe schon recht zeitig gemerkt, dass man wesentlich mehr Ahnung haben muss, als die allermeisten Schulmediziner.
      Gynäkologen haben mich mit 43 Jahren ausgelacht, als ich fragte, ob ich eventuell am Beginn der Wechseljahre stehen könnte. Ganz fix waren alle dabei Betablocker und irgendwelche Gestagen-Östrogen-Pillen zu verschreiben. Wegen meinem Ferritinmangel (Wert von 11) wurde mir angeraten, jeden Tag 1 Glas Rote Beete-Saft zu trinken und mehr als ein Gynäkologe wollten, dass ich mir die Gebärmutter wegen eines Myoms entfernen lassen sollte, mit der Begründung, dass ich dann keinen Eisenmangel mehr haben werde und … „dass ich mit 43 meine Gebärmutter sowieso nicht mehr brauche“. Und es gibt ganz bestimmt viele Frauen, die diesen „Ratschlägen“ folgen und alles über sich ergehen lassen, weil sie es nicht besser wissen und immer noch denken, sie haben „Götter in Weiss“ vor sich.
      Wenn`s nicht so traurig wäre, könnte man über so einen Schwachsinn sogar noch lachen. Diese ganze vergeudete Zeit, die natürlich mein Leiden noch verschlimmerte, wobei ich doch nur hören wollte, dass es beginnende Wechseljahre sind und ich nicht todkrank bin … war dann der Startschuss für mich, mich ausgiebig mit der „richtigen Literatur“ zu beschäftigen und zum Glück bin ich auch hier gelandet. Ich habe bis heute nicht einen Schulmediziner getroffen, dem ich halbwegs vertrauen könnte.

      Viele Grüße
      Claudia

    • #6552 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Das Schicksal führt einen oft auf andere Wege, die man vorher nicht kannte. Man denkt, es geht mir schlecht, das bisherige hilft mir nicht, also sucht man weiter, nicht? Internet hilft schon viel, kann es aber auch erschweren auszuwählen, was könnte das Richtige sein, was ist “ rausgeworfenes Geld“…

      Ich muss dir leider bei jedem Wort zustimmen. So erlebe ich es immer und immer wieder, was mir erzählt wird.
      Selber hab ich zum Glück wenig Erfahrung, da ich Schulmedizin schon sehr lange eher skeptisch gegenüber stehe im Großen und Ganzen. Typisches Beispiel aus November von mir erlebt: Ich schreibe, tippe eh und je viel. Nie hatte ich Probleme mit Sehnenscheidenentzündung. Orthopäde „Corona-Ferndiagnose“, paar Übungen. Nix gebracht. Hausärztin,,soll zum Neurologen. Habe alle paar Monate Osteopathie, damit alles bleibt wie es ist.;-) Reiner Zufall, dass ich es erzählt habe. Sie meinte, kein Problem. Eine Behandlung, weg! Seit Wochen!

      cu

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