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Hoffnungsloser Fall?

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    • #7012 Antworten
      Fenelon
      Teilnehmer

      Hallo zusammen,
      ich habe mir lange überlegt, ob ich einen Forumseintrag hier verfasse. Aber da es mir in den letzten Tagen sehr schlecht ging dachte ich, ich probiere es einmal. Vielleicht hilft das „sich von den Seele schreiben“ etwas.
      Ich habe mittlerweile einen 7-jährigen Leidensweg hinter mir:
      Mit 25 Jahren haben wir beschlossen, dass wir gerne Kinder bekommen möchten. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich (leider) zwei Jahre lang die Pille genommen. Nach Absetzen der Pille ging das große Chaos los: Ich hatte Dauerblutungen (meist 3 Wochen am Stück) und sehr oft Zysten. Meine Frauenärztin hat mir nach einigen Monaten Progesteron verschrieben (Famenita). Viel geholfen hat es nicht, ich hatte immer noch sehr oft Blutungen. Trotzdem wurde ich wie ein Wunder plötzlich schwanger (trotz Blutungen), hatte jedoch in der 9. SSW eine Fehlgeburt. Das Hormonchaos ging danach wieder weiter.
      Ich habe mich ein halbes Jahr in der Kinderwunschklinik behandeln lassen. Jedoch kam für uns eine künstliche Befruchtung nie in Frage, daher habe ich ein halbes Jahr nur eine Hormonbehandlung gemacht: Clomifen in der ersten Zyklushälfte, Eisprung-Auslösespritze bei Zyklusmitte und Progesteron (Famenita) in der zweiten Zyklushälfte. In der Klinik habe ich mich nicht sehr wohl gefühlt. Ich musste mehrmals die Woche zum Ultraschall und zur Blutabnahme und die Ärzte waren leider nicht sehr freundlich. Man hat gemerkt, dass sie jeden gerne zur künstlichen Befruchtung haben wollen, aber es wurde nie richtig nach einer natürlichen Lösung meines Problems gesucht. Die psychische Belastung der Behandlung war irgendwann zu groß für mich und ich habe daraufhin beschlossen, die Therapie dort nicht mehr weiter zu machen.
      Zu diese Zeit habe ich bei einem Psychotherapeuten eine Therapie angefangen, um den ganzen Stress und den Kinderwunsch zu verarbeiten. Das tat mir wirklich sehr gut und hat mir geholfen zu akzeptieren, dass wir evtl. auch ein Leben ohne eigne Kinder leben müssen. Gleichzeitig hat mich mein Therapeut auf Bioidentische Hormone aufmerksam gemacht (davon hatte ich noch nie gehört) und mir ein Adresse von einem Hausarzt mitgegeben, der mit bioidentischen Hormonen arbeitet. Der Arzt arbeitet mit der Speichelprobe und mit Cremes. Er hat mir eine Progesteron-Creme verschrieben. Im ersten Monat der Einnahme habe ich schnell eine Verbesserung bemerkt: Meine Blutungen haben sich von 3 Wochen am Stück auf 2 Wochen verkürzt. Jedoch war das die einzige Verbesserung, die es gebracht hat. Das ist nun der Status-Quo, den ich seit ca. 3 Jahren habe. Wir haben es mit einer höheren Dosis versucht, was leider auch nicht funktioniert hat.
      Vor einem Jahr habe ich dann nach einer Zweitmeinung gesucht und bin zu einer Ärztin gewechselt, die auch viel mit Bioidentischen Hormonen arbeitet. Sie arbeitet jedoch hauptsächlich mit Blutbildern, nicht nur allein mit der Speichelprobe. Also bin ich zu meiner Frauenärztin und habe wieder einen Hormon Satus machen lassen. Nachdem sie mein Blutbild gesehen hat meinte sie, dass meine Situation über ihr Wissen hinausgeht und sie mir empfiehlt mich an eine Frauenärztin zu wenden, die mit bioidentischen Hormonen arbeitet. Also habe ich wieder von neuem auf die Suche gemacht und bin jetzt bei einem privaten Frauenarzt, der mit der Rimkus-Methode arbeitet.
      Seine Diagnose:
      – Mein LH ist zu Anfang des Zyklus viel zu hoch, was auf ein PCO hinweist. Jedoch konnten alle anderen PCO Symptome ausgeschlossen werden (keine Insulin-Probleme, keine Follkelketten an den Eierstöcken, kein Übergewicht)
      – Ich habe keine Eisprünge
      – Der Östrogenspiegel ist zu niedrig, sodass sich die Gebärmutterschleimhaut nicht richtig aufbauen kann
      – Das Progesteron in der zweiten Zyklushälfte ist zu niedrig
      Er hat mir nun folgende Tabletten verschrieben:
      – Östrogen (0,70mg)+ Progesteron (20mg) für die erste Zyklushälfte
      – Progesteron (100mg) für die zweite Zyklushälfte
      Die Tabletten habe ich immer 1x morgens und 1x Abends genommen.
      Leider hat die Therapie bei mir überhaupt nicht angeschlagen bzw. sind die Symptome wieder schlechter geworden: ich habe wieder 3 Wochen am Stück Blutungen und immer noch keinen Eisprung. Daher habe ich diesen Monat auch wieder mit der Progesteron-Creme angefangen, da die zumindest die Blutung etwas schwächer macht.
      Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass mir kein Arzt mehr richtig helfen kann und ich wirklich ein extrem schwieriger Fall bin. In meinem Umfeld kenne ich niemanden, der so massive Probleme mit den Hormonen hat wie ich. Wenn ich bioidentische / naturidentische Hormone im Internet nachrecherchiere steht dort oft nur etwas zu Wechseljahrsbeschwerden. Für Frauen mit Wechseljahren scheinen sie sehr gut zu funktionieren aber ich habe den Eindruck, dass es für mein Alter und meine Situation nicht wirkt und nicht hilfreich ist. Ich denke oft, dass ich einfach ein hoffnungsloser Fall bin.
      Schon öfter habe ich darüber nachgedacht, einfach wieder die Pille zu nehmen. Aber ich will das Zeug wirklich nicht mehr haben. Ich denke nicht, dass ich mich dazu überwinden kann und kann es auch irgendwo nicht einsehen, dass die Pille die einzige Lösung sein soll.
      Ich bin mit meinem Latein komplett am Ende und dementsprechend auch sehr frustriert.
      Vielleicht gibt es hier jemanden, der ähnliches durchmacht wie ich? Oder der jemanden kennt? Würde mich gerne mit irgendjemanden austauschen können.
      LG Fene

    • #7013 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo Fene,

      toll, dass du dich getraut hast dich hier mitzuteilen! Ich hoffe, du findest hier einige Antworten und ich kann dir ein wenig weiterhelfen.

      Du suchst zwar was Anderes als ich dir anbieten kann: Ich bin nicht betroffen und kenne nicht direkt wen. Ich kenne aber durch meine ‚aktiven‘ Rimkus-Jahre hier, in meiner Facebook-Gruppe (Mitglieder mit PCOS/Endometriose findest du dort) Frauen) und Gesprächen mit Frauen solche leidvollen Lebensgeschichten. Ich wusste früher nicht, was manche Frauen schon in jungen Jahren durchmachen müssen! Deine Eingangsfrage im Betreff kann ich beantworten: Nein, du bist kein hoffnungsloser Fall! Du bist bei Rimkus genau richtig gelandet. – Du hast einen Versuch damals gestartet, hast du geschrieben, wie lange war das? Von der Dosierung her könnte da was nicht ganz gepasst haben, es wäre keine typische wie sie beschrieben ist. Aber ich kenne natürlich die Umstände nicht, die du mit dem Arzt besprochen hast. Was sagte er denn, weil es dir nicht gut ging? Es dauert eine Weile, bis sich alles ‚einspielt‘.

      Was ich eher nicht von PCOS bisher gehört habe, sind diese langen Blutungen. Dann sagst du, die typischen Merkmale fehlen für diese Diagnose. Das wären in erster Linie erhöhte Blutwerte für Testosteron und/oder Androstendion, DHEA S und AMH.
      Jetzt schreibst du von 3 Wochen Blutungen und Zysten: Wurde schon mal abgeklärt, ob es sich um eine Endometriose handelt? Hast du auch Schmerzen?

      Diese Kinderwunsch-Klinik-Behandlungen finde ich so extrem, ich habe davon mal gelesen: Hormone hoch schießen, wieder runter, ständige Kontrollen. Alles so belastend… Famenita ist übrigens bioidentisches Progesteron, du bist also schon mit natürlichen/naturidentischen Hormonen in Berührung gekommen.;-)

      Der Speicheltest besitzt keine Aussagekraft, da hier nur freie Hormone gemessen werden, aber Steroidhormone in überwiegender Zahl in gebundener Form vorliegen. Daher sind nur Blutwerte aussagekräftig, die an in einem bestimmten Zeitraum abgenommen werden: 19. ZT (+/-2 Tage) oder auf die Zyklusslänge bezogen (falls länger, kürzer).

      Bei diesen häufigen Blutungen: Hast du Ferritin/Eisenprogramm im Blick?

      Progesteron über die Haut wird noch schlechter aufgenommen wie Östrogen. Die Haut soll uns schützen, daher ist die transdermale Aufnahme unzureichend. Die optimale findet mit den Rimkus-Kapseln statt, weil hier Olivenöl bzw. Kakaobutter enthalten ist und Steroidhormone fettlöslich sind, so kann die beste Aufnahme über die Lymphe stattfinden. So wie es unsere eigenen Hormone auch machen/gemacht haben: Mit Rimkus hast du die Hormone, die dir fehlen, in der Form vor dir, wie sie dein Körper als sein Eigen erkennt. Was kann es Besseres geben, nicht wahr?

      Ich kann dir ein Buch empfehlen: Eine stille Revolution von Dr. Rimkus. Hier findest du PCOS, Endometriose, Kinderwunsch und vieles mehr, was du in der Schulmedizin nicht finden wirst. Ansonsten würde ich dir einen sehr erfahrenen Rimkus-Therapeuten empfehlen. In der Therapeutenliste sind sie mit mehreren Sternen gekennzeichnet, was bedeutet, dass sie ’so und so viele‘ Intensivseminare besucht haben. Bei Dr. Dr. Beck kannst du die Höchstzahl sehen. Er hat auch diese Website mit dem Forum gegründet, wie du sicher schon gesehen hast.

      Es gibt auch in jungen Jahren Hormonprobleme, aber die Schulmedizin ist hier, wie soll ich es nennen, hilflos und daher werden Hormone nur in den Wechseljahren erwähnt oder synthetische wie die Pille empfohlen. Aber leider bist du dann komplett in der Postmenopause mit Pille: Sie kastriert dich, was zwar auf deine Blutungen evtl. gute Auswirkungen hat. Aber leider nur auf den ersten Blick. Du bist noch viel früher mit immer mehr gesundheitlichen Problemen konfrontiert und auch mit den Gefahren der Pille. Also gut, dass du sie nur so kurz genommen hast, auch wenn es sich für dich gerade nicht wie ein Trost anfühlt. Ich bin wirklich froh, dass dein ‚Innerstes‘ dir das Gefühl gibt, es wäre nicht richtig und damit bist du absolut auf dem richtigen Weg! Vertraue dir!

      Das vorerst von mir, wenn ich dir noch bei Fragen helfen kann oder Fragen offen geblieben bzw. dazugekommen sind, melde dich nochmal, okay?

      Liebe Grüße,
      Ruth

      • #7014 Antworten
        Fenelon
        Gast

        Hallo Ruth,
        danke für deine schnelle Antwort!
        ich habe die letzten 3 -4 Jahre eine bioidentische Hormon-Creme benutzt, also keine Rimkus-Kapseln. Die Creme hat insoweit gewirkt, dass ich sie selbst gut dosieren konnte. Sobald ich in Zyklusmitte Blutungen bekommen habe, habe ich die Dosis erhöht und konnte somit oft die Blutung wieder eindämmen bzw. manchmal wurde ich sie auch ganz los. In meiner Temperaturkurve konnte man auch schön sehen, wie die Temperatur ganz leicht höher war durch die Creme. Bei den Kapseln, die ich jetzt seit 2 Monaten nehme, kann ich sowas nicht beobachten und leider kann ich sie auch nicht höher dosieren, wenn es chaotisch wird. Greife daher mittlerweile auch zusätzlich wieder auf die Creme zurück.
        Bei der Dosis der Creme haben wir von 1% – 10% alles ausprobiert, macht tatsächlich kaum einen Unterschied und löst die Probleme nicht.

        Für PCO wurde alles per Blutbild gecheckt, das einzige, was auffällig war ist eben das Verhältnis von LH und FSH zu Zyklusbeginn. Am Anfang ist mein LH so hoch, wie es eigentlich zu Zyklusmitte sein soll. Alle anderen Merkmale haben wir ausschließen können. Daher ist es auch kein typisches PCO.
        Zwecks Endometriose, das habe ich auch immer jeden Arzt gesagt und jeder Arzt meinte auch, dass das nicht sehr wahrscheinlich ist. Ich habe keine starken Blutungen, es schwankt immer zwischen leichten Schmierblutungen und Blutungen, wie man sie gegen Anfang / Ende der Periode hat. Vor der Einnahme der Pille hatte ich viel viel stärkere Blutungen, die hatte ich nun seit Jahren nicht mehr. Schmerzen habe ich auch keine, es zieht hin und wieder im Unterleib, aber nie so, dass es mich sonderlich einschränkt. Natürlich kann nur eine Bauchspiegelung das klären, aber der Eingriff ist nicht ohne, daher möchte ich das nicht unbedingt machen. Vor allem weil die Ärzte sagen, dass es recht unwahrscheinlich ist und ich die typischen Symptome nicht habe.
        Also was ich genau habe kann man nicht richtig benennen. Es gibt kein richtiges Krankheitsbild. Das macht das ganze natürlich noch viel schwerer.
        Famenita ist bioidentisch, das habe ich im Nachhinein auch heraus gefunden. Aber naturidentisch ist es nicht. Wobei mir das mittlweile auch egal wäre, hauptsache kein Synthetischer krams 😀
        Wenn ich stärkere Blutungen hatte (meist in Verbindung mit einer Zyste) habe ich ab und an Eisen zusätzlich genommen. Aber bisher war das nie ein Problem. Ich bekomme einmal im Jahr ein großes Blutbild gemacht, da ist immer alles in Ordnung.
        Ich habe eine gut eingestellte Schilddrüse (hatte eine Unterfunktion) und nehme Vitamin D (lasse ich auch jährlich testen).
        Also vom Gefühl her habe ich alles getan, was ich konnte. Falls du also noch Ideen hast, immer her damit 🙂
        Der momentane Plan ist, mit Einnahme von Clomifen zu checken, ob damit ein Eisprung möglich wäre. Solche Behandlungen laufen eigentlich auch nur über die Kinderwunschkliniken, da will ich auf keinen Fall mehr hin. Habe heute mit meiner Frauenärztin telefoniert, sie würde mir helfen, aber ich muss es leider selbst bezahlen. Zumindest den Ultraschall. Bin noch am Überlegen, ob ich das mache. Irgendwie müssen wir es hinbekommen, dass der Eisprung funktioniert, ich denke, sobald der wieder geht ist auch das Progesteron-Problem behoben.

    • #7015 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Ich meinte das eine Mal, wo du Rimkus erwähnt hast. Das ist also die letzten 2 Monate gewesen?
      Hormone müssen nicht permanent ‚umdosiert‘ werden, im Gegenteil. Das mögen sie nicht wirklich. Man füllt sie sozusagen wieder auf mit Rimkus oder kann bei jungen Menschen noch was ‚in Gang bringen‘. Auch das ist möglich. Aber dazu braucht es ein Dosierungsschema, sie sind auch in dem von mir empfohlenen Buch drin. Ziel wäre ja, einen gut funktionierenden Zyklus herzustellen. Die Creme wird, egal in welcher Prozentzahl, auf keinen Fall ausreichend Hilfe bieten.
      PCOS: Also alle Werte, die ich genannt hatte, sind im Normbereich gewesen? Dann kann es tatsächlich kein PCOS sein.
      Was du bisher genannt hast, ist nicht zwingend ein Ausschluss, wenn das nicht vorhanden ist. Manches kommt auch mit der Zeit. Deine Schilddrüse wurde gecheckt? Hier tauchen aufgrund eines Hormonmangels auch meist Probleme mit der Zeit auf.

      Ja du hast Recht, ein operativer Eingriff ist nicht ohne, verstehe ich. Letztendlich müssten auch desolate Hormonspiegel ausreichen und man müsste sie entsprechend ‚füttern‘. Wie sahen sie denn aus als du mit Rimkus begonnen hast? Wenn Ö und P fehlen, wird üblicherweise ab 7.-17. ZT 0,5mg Ö gegeben und ab 17. ZT abends mit 0,5mg Ö und 100mg P begonnen bis 28. ZT oder falls Blutung vorher auftritt, dann schon absetzen. Alles wird jeweils morgens und abends im 12-Stunden-Abstand eingenommen und Blutabnahme erfolgt 2 Stunden nach Kapseleinnahme. Diese Sachen kennst du alle, die für eine aussagekräftige Rimkus-Auswertung nötig sind, oder?

      Ich denke, es ist nicht weiter tragisch, wenn man nicht weiß, was du genau hast, denn Hormonwerte sprechen dann ihre Sprache.;-)

      Bioidentisch = naturidentisch: Bio steht für den Körper, also dem Körper identisch, also 1:1 zu unseren Hormonen im Körper.

      Ich hoffe, ‚alles in Ordnung‘ heißt, dass auch wirklich alles in Ordnung ist. Ein Ferritinwert kann von Ärzten mit 20 ng/ml als ‚okay‘ bewertet werden und das ist er keinesfalls. Aber wenn du weniger Blutungen hast, muss das kein Problem sein.

      Vitamin D (25 OH) wird eigentlich bei Rimkus mitgetestet, alle 3 Monate, wenn man wieder Blutwerte bestimmen lässt. Bei Rimkus sind sie zwischen 50 und 100 ng/ml in Ordnung. (Ich weiß nicht, inwieweit du diese Kenntnis hast. Daher schreibe ich es sicherheitshalber mal.)

      Ich würde erstmal einen normalen Zyklus hinbekommen, aber auf keinen Fall mit synthetischen Möglichkeiten. So sind die Voraussetzungen schlecht wie damals und das sollte doch wirklich nicht nochmal passieren. Du solltest mehr Ruhe reinbringen, würde ich mir wünschen. Dein Körper muss „voll funktionieren“, um eine Schwangerschaft 9 Monate durchzustehen. Es gibt bei Rimkus auch für die ersten Wochen und Monate Tipps mit Progesteron. Ich müsste mal deine ersten Werte, zum passenden Abnahmetag sehen. Hier siehst du oben, dass deine Einnahme nicht üblich ist. Ein zertifizierter Arzt ist es, der auch viel Erfahrung hat?

      Das wären so meine Gedanken und lass dich bitte von einem erfahrenen Rimkus-Therapeuten begleiten.

      cu

    • #7016 Antworten
      Fenelon
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,
      das sind die Blutwerte aus September. Es gibt auch aktuellere, die muss ich jedoch noch anfragen, das habe ich gerade noch nicht parat. Aber eigentlich unterscheiden sich beide Blutwerte nicht stark voneinander, bei der letzten Version wurden nur die Werte für PCO gemessen (Insulin etc.), um ein PCO zu bewerten. Sobald ich die Werte habe, kann ich sie auch mal einstellen.
      Hier mal die Werte vom Hormonstatus September 2021:

      3. Zyklustag:
      – LH: 14.1 U/I
      – FSH: 7.6 U/I
      – Prolactin: 258 mU/I
      – 17-&-Estradiol: 70 pg/ml
      – Testosteron: 0.23 um/l
      – DHEA-Sulfat: 2.03 mg/l
      – TSH: 1.38 mU/l

      22. Zyklustag:
      – 17-&-Estradiol: 71 pg/ml
      – Progesteron: 2.1 ug/ml

      26. Zyklustag:
      – 17-&-Estradiol: 99 pg/ml
      – Progesteron: 2.0 ug/ml

      Das war sozusagen der Stand vor Rimkus, unter verwendung der Progesteron-Creme. Östrogen habe ich zu dem Zeitpunkt nicht genommen.
      In den letzten zwei Monaten hatte ich diese Kapseln:
      – Östrogen (0,70mg)+ Progesteron (20mg) für die erste Zyklushälfte (Tag 5 – 14)
      – Progesteron (100mg) für die zweite Zyklushälfte (Tag 14 – Periodenstart)

      Meinst du es würde ggfs. helfen, die Dosis zu erhöhen? Falls ja, welche Dosis wäre als nächstes möglich?

      Zwecks erfahrenen Rimkus-Therapeuten, ich habe über die Seite mal geschaut, welche Therapeuten es in meiner Gegend gibt. Tatsächlich gab es eine Frauenärztin, die das auch macht, jedoch nimmt sie momentan keine Patienten auf. Eine Frauenärztin müsste es schon sein, das wäre mir recht wichtig. Bei Hausärzten / Naturheilkundler ware ich jetzt schon mehrmals und keiner konnte mir so recht helfen, da sich die meisten nur mit Wechseljahrsbeschwerden auskennen.

      LG Fene

    • #7017 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo Fene,

      erstmal bräuchte man aktuelle Werte. Welche Einnahme A- und B-Kapsel, zumindest von der Zusammensetzung passen würde, habe ich dir geschrieben. Deine sind anders, nicht nach Rimkus.
      Bist du wegen der Messeinheit bei P sicher? Eher „l“ als ml, oder?
      War der Zyklus damals 28 Tage? Wenn ist nur 22. ZT am ehesten aussagekräftig, hier fehlt aber FSH.

      Eine Dosis kann dir nur der Rimkus-Therapeut nennen.

      Schönen restlichen Tag noch!
      Ruth

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