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Gibt es Minimum-Dosierungen?

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    • #7533 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo an alle,

      ich habe ein neues Rezept für 210 mg Progesteron + 0,6 mg Östrogen + 1.000 D3 + Zink und Kupfer.
      Diesmal schon für 6 Monate, also 400 Kapseln. Und bei 84.000 mg Progesteron habe ich schon etwas Spielraum.
      Ich würde allerdings die Kapseldosierung anders wählen – niedriger, vielleicht nur 150 oder 175 mg Progesteron pro Kapsel. Nach meinem letzten Blutwert war mein Progesteron bei 35 ng.
      Nun meine Frage, ob es eventuell eine Mindestdosierung für Progesteron gibt, die man nicht unterschreiten sollte? Ich weiss, die Dosierung richtet sich nach den Blutwerten, aber ich könnte ja auch nur 100 mg am Tag nehmen, ohne dass es aber vielleicht eine große gesundheitliche Bedeutung hättet. Wisst ihr was ich meine? Kann man sagen, ab welchen Tagesmengen das Progesteron im Körper seine Wirkung entfaltet, die man nicht unterschreiten sollte?
      Ich würde eventuell auch mal versuchen, weniger als 420 mg Progesteron pro Tag zu nehmen. Das macht mich ganz schön träge … Vielleicht reichen mir ja auch mal nur 300-350 mg Progesteron am Tag, mein Blutwert war ja sehr gut.
      Und ja – es geht immer noch ums Gewicht. Ich habe gelesen und gehört, dass auch hohe Progesterondosen und Werte zu Gewichtszunahmen führen können. Meine Gewichtszunahme begann ungefähr in dem Zeitraum, als ich meine Tagesdosis auf 400-500mg Progesteron erhöht hatte.

      Viele Grüße
      Claudia

    • #7534 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo,

      ob ein halbes Jahr schon gut ist? Der Ö-Wert war sehr schwankend. Vielleicht im Hinterkopf behalten, wenn es „Auffälligkeiten“ gibt, doch lieber früher zur Blutabnahme. Ginge ja auch nur Ö ohne Zusätze, falls es doch „Auffälligkeiten im Befinden“ vor Ablauf gäbe.

      84.000 P, das klingt🤣👍🏼

      35P ist nicht weit über den Wert, so stark reduzieren wäre heftig. Das würde ich nicht tun. Ich würde das langsam machen, wenn. Immer schauen, wie es geht. Träge kann auch zu wenig Ö sein oder Eisen. Immer auch an andere Faktoren denken. Sieht man seine Werte, kommt man oft auf alle möglichen „Ideen“. Ich kenne das😉
      Große Veränderungen in der Dosierung, wenn es recht gut klappt, kann schon ordentliche Auswirkungen haben, die man vielleicht nicht möchte.

      Hohe Dosen P machen Gewichtszunahme? Wo hast du das gelesen🤔 wenn Ö fehlt auch, dazu das fehlende P, das schon länger negative Auswirkungen auf die Schilddrüse haben kann… das passt eher.

      Schönen Abend!
      Ruth

    • #7535 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      das hat die Therapeutin auf jeden Fall gesagt, wenn was ist, soll ich eher kommen.
      Das Progesteron vielleicht selber macht keine Gewichtszunahme, aber auf der anderen Seite „drückt“ es das Adrenalin. Das habe ich auf jeden Fall gemerkt, das hektische, nervöse, ängstliche, kribbelige ist weg – dafür habe ich mehr Gewicht als Belohnung bekommen. Es darf einem ja auch nicht zu gut gehen !!! Ich kann auch nicht sagen, ob es Fett oder Wasser ist … Psychisch geht es mir sehr gut, aber wenn du den ganzen Tag nur grübelst, warum du von heute auf morgen plötzlich zugenommen hast, kommste auch innerlich nicht zur Ruhe. Ich traue mich schon gar nichts mehr zu essen, obwohl ich ganz genau weiss, dass es daran nicht liegt. Ich war immer sehr schlank, habe nie Sport gemacht und immer gut gefuttert – und mein Adrenalin war auch schon immer etwas hoch, weil man jahrelang unter Dauerstrom gestanden hat, aber es nicht merkt, weil es irgendwann Alltag ist und man schon gar nichts anderes mehr kennt. Und daher habe ich die Vermutung, dass das Adrenalin durch den „hohen“ Progesteronspiegel gesunken ist. Der antreibende Motor fehlt bzw. läuft nur noch auf Sparflamme. Meine Gewichtszuznahme begann so ungefähr zu den Zeitpunkt, wo ich auch mal 57 ng Progesteron im Blut hatte. Und darum habe ich dazu eigentlich die Verbindung gesehen.

      Bis dann,
      viele Grüße
      Claudia

    • #7536 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Ich hatte auch schon so hohe Werte, aber es hat sich Null aufs Gewicht ausgewirkt. Ich hätte eher dein Ö in Verdacht, das macht ja noch einige Kapriolen und deine Schilddrüse war auch nicht so gut… wie sieht fT3 inzwischen aus?

      cu

    • #7537 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      also an das Östrogen z.B. denke ich gar nicht bei meiner Gewichtszunahme. Ich hatte lange Zeit Östrogenwerte zwischen 500-800 pg und selbst das hatte keinerlei Auswirkungen auf mein Gewicht. Dann dachte ich ja, mein Cortisol wäre viel zu hoch, darum auch der Speicheltest, wo dann doch ein Mangel herauskam. Und so kann ich dieses und jenes untersuchen lassen und als Grund für die Gewichtszunahme eigentlich ausschliessen. Meine letzten Schilddrüsenwerte waren auch gut, zumindest auf dem Blatt Papier.

      Blutwerte waren vom 25.07.22
      Thyreoglobulin 21,48 ng/ml (0,9-54)
      Ft4 1,437 ng/dl ( 0,8-1,7)
      Ft3 4,141 pg/ml (2,2-4,2)
      TSH 0,02426 mlU/l (0,2-2,5)
      TPO 159 IU/ml (1-16)

      Habe ja Metavive I genommen, aber 10 Tage vorher abgesetzt.
      Das macht mich noch irre und ich bin total hin und hergerissen zwischen weniger oder mehr Progesteron nehmen. Habe ich zuviel oder immer noch zu wenig, denn ich merke trotz guter Progesteronwerte keine vermehrte Wasserausscheidung und gefühlt ist mein Stoffwechsel gleich null. Ich habe auch einen Cortisolmangel nach dem Speicheltest und wundere mich gar nicht, dass mein Testosteron nicht steigt und so geht das weiter und weiter …

      Bis dann,

      viele Grüße
      Claudia

    • #7538 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Aber jetzt ist Ö nicht da, das meinte ich. Fehlendes macht „Matronen-Figur“, wie es so schön heißt😊

      Geduld braucht es bis Werte stabil sind, wie du weißt und daher würde ich lieber mal „Gleichklang“ in alles bringen und die Dosis beibehalten bis zur nächsten Blutabnahme.

      Ich dachte, du machst in 4 Wochen vielleicht nochmal Schilddrüsenwerte. Daher meine Frage.

      cu

    • #7539 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      zur Schilddrüsenkontrolle gehe ich Anfang Oktober …
      Ach so rum meintest du das mit dem Östrogen, weil es niedrig ist bzw. wirklich aller 3 Monate noch teilweise stark schwankt.
      Du würdest die Dosis beibehalten mit 210 Prog. und 0,6 Östrogen. Dann würde ich aber keine 3 sondern wieder nur 2 Kapseln nehmen. Mein Zyklus hatte sich ja nach 3 Kapseln am Tag wieder gut eingependelt.

      Viele Grüße
      Claudia

    • #7540 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Ja, ich würde generell immer zur 2maligen Einnahme tendieren.

    • #7541 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      ok, dann lasse ich meine Kapseldosierung so und reduziere auf 2 Kapseln pro Tag.

      Viele Grüße
      Claudia

    • #7542 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo Claudia,

      finde ich gut. Ändern kannst du immer noch. 2malige Einnahme ist auch meist anders als auf 3 gesplittet.

      Viele Grüße,
      Ruth

    • #7543 Antworten
      catwalk
      Teilnehmer

      Hallo Claudia,
      warum machst du nicht morgens weniger P und Abends mehr, wenn Du sagst Du bist träge?
      Ich bin schon seit Juni21 im Zielbereich / Beginn März21, aber bis jetzt mag ich immer noch nicht Kapseln für 6 Monate bestellen. Erstaunlicher Weise schwanken die Werte ganz schön hin und her. Ich hab auch meist noch Monopakseln 0,2 Ö und 50 P.Da kann man ein bischen Experimentieren und ist nicht 3 Monate festgelegt. Wobei ich meist schon nach 6-7 Wochen zur BA war. Meine Werte sind jetzt P 55,4 , Ö 165,8 , FSH 3,4.
      Dosierung Morgens 2,4 Ö, 245P und Abends 2,1 Ö und 345 P.
      Ich habe seit Rimkus ca. 10 Kg abgenommen. Das macht mich total happy und ich kann Dich da echt verstehen, dass Du genervt bist. Mache allerdings auch Sport und ernähre mich anders.
      Lieben Gruß
      Sylvia

      • #7545 Antworten
        Emma
        Gast

        Liebe Sylvia,
        ich bin noch ganz neu hier und versuche mich durch eure Beiträge zu orientieren…

        Du schreibst, du seist bereits im Zielbereich, allerdings scheint dein P weit über dem Zielbereich zu liegen?
        Ist das so gewollt?

        LG Emma

        • #7608 Antworten
          catwalk
          Teilnehmer

          Hallo Emma,
          Sorry für die späte Rückmeldung.Bei der BA im April hatte ich sogar einen P-Wert von 73,5 bei Einnahme von 265 Morgens und 345 Abends. Deshalb schrieb ich auch, das ich die Werte sehr schwankend finde. Allerdings habe ich keine Erklärung dafür. Da es mir aber sehr gut geht, sehe ich keinen Grund weniger P zu nehmen.

    • #7547 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Sylvia,

      ich habe ja aufgrund von kurzen Zyklen ab April Mittags eine Zusatzkapsel eingenommen und dann praktisch bis Anfang August 3×210 mg Progesteron genommen. Das was dann wohl tagsüber doch etwas zu viel. Ich habe jetzt schon auf 2 Kapseln pro Tag wieder reduziert und ich glaube das legt sich dann auch wieder mit der Trägheit.
      Was mir bei dir sofort auffällt, ist deine Östrogendosierung in den Kapseln. Die ist ja ganz ordentlich und dein Östrogenwert ist auch sehr gut. Ruth hat ja gestern erst geschrieben, dass zuwenig Östrogen auch für eine Gewichtszunahme mit verantwortlich sein kann. Ich habe jetzt in meinen Kapseln 0,6mg. Das scheint ja doch ne Minidosis im Verleich zu deiner zu sein. Denn obwohl du soviel Östrogene nimmst … 4,5 mg am Tag!!! ist dein Wert dafür nicht allzu hoch. Hast du deine Periode noch? Ich blute noch immer regelmässig und meine Östrogenwerte schwanken noch stark. Nimmst du diese hohe Östrogenmenge schon lange? Und hat deine Therapeutin trotz des hohen Progesteronwertes deine Progesterondosis in den Kapseln nicht reduziert?
      Super deine Gewichtsabnahme .. deine verlorenen Kilos hab ich dann wohl bekommen. Was meinst du, du ernährst dich anders? Es gibt ja heutzutage viele Möglichkeiten. Ich versuche, soweit es möglich ist, auf Kohlenhydrate zu verzichten.

      Viele Grüße
      Claudia

    • #7548 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo nochmal,

      das mit den 400 Kapseln fand ich jetzt nicht schlimm. Nach dem Motto … was ich hab, das hab ich. Ist ja auch keine komische oder seltsame Dosierung und es ist immer noch Luft nach oben, um eventuell bei Bedarf mit Zusatzkapseln, die ich nicht habe … gegenzusteuern.
      Ich glaube, ich gehe doch schon im Oktober/November wenigstens mal zur Blutkontrolle.

      Viele Grüße
      Claudia

      • #7549 Antworten
        Rutschgerl
        Teilnehmer

        Claudia, find ich auch nicht schlimm. Mach ich auch so mit 400 Stk.

    • #7552 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      das mit dem Östrogen lässt mir gar keine Ruhe. Ich muss nochmal nerven …
      Laut Rimkus liegt der Referenzbereich bei 80-180, das Labor Rosler hat 120-180pg als Referenz. Zu welcher Untergrenze sollte man eher tendieren? Und was ich gar nicht verstehe, Östrogene verbindet man ja immer mit mehr Gewicht, Wassereinlagerungen, „die schlimme Östrogendominanz“, ect.. Herr Dr. Beck hat das ja auch schon mal beschrieben Östrogene bringt er in Verbindung mit mehr „Saftigkeit, mehr Fülle, mehr Feuchtigkeit, ausgeprägte Rundungen Richtung Marylin Monroe – bedeutet ja eigentlich auch mehr Gewicht. Und das verstehe ich eben nicht, dass ich in vielen Monaten Östrogenwerte von 500-800 pg und eben nicht wie Marylin Monroe ausgesehen habe. Und zu Beginn meiner Beschwerden 2018 war mein erster Hormontest ohne irgendwelche Medikamente beim Östrogen 90pg, FSH 5,5.
      Das heisst, dass bei mir niedrige als auch sehr hohe Östrogenwerte bis vor 1,5 Jahren gar keine Auswirkungen auf mein Gewicht hatten. Gibt es vielleicht noch andere Dinge, an die wir noch nicht gedacht haben im Hinblick auf meine wahnsinnige Gewichtszunahme? Ich weiss, dass niedriges Testosteron auch zu mehr Gewicht führt, aber niedrig um die 0,2ng waren meine Werte auch mit 55kg. Ich werde noch wahnsinnig …

      Viele Grüße
      Claudia

    • #7553 Antworten
      Henriette
      Teilnehmer

      Sodele Ihr Lieben, liebe Claudia,

      nun gibt es wieder einiges mitzuteilen: bevor ich anfange, meine Werte hier mitzuteilen, will ich reagieren auf den Beitrag von Claudia, was in meinem Rosler-Befund im Text zu Östradiol steht: Nach den aktuellen Empfehlungen des Hormonnetzwerkes wurde der Zielbereich erweitert auf 80-180 pg/ml. Jedoch ist im Zahlenteil des Befundes in der Norm 120-180 pg/ml angegeben. Vielleicht wird die Vorlage im Zahlenteil mal angepasst (im Bericht steht in Überschrift ja auch drauf: Rimkus-Befund. Dann geht man/frau auch davon aus, dass die Normwerte die nach Rimkus sind?…. übrigens bei Progesteron ist es ebenso: im Zahlenteil ist die Norm 10-30 ng/ml. Im Text steht (analog wie beim Östradiol): Nach den aktuellen Empfehlungen des Hormonnetzwerkes wurde der Zielbereich erweitert auf 5-30 ng/ml.
      Bis gleich hier weiter auf dem Kanal.
      🙋 Henriette

    • #7556 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Henriette,

      bist ja heute kräftig unterwegs …

      Aber die Untergrenze von 5ng Progesteron finde ich schon arg niedrig. Solche Werte kriegt man bis zu einem gewissen Alter auch ohne Rimkuskapseln hin. Ich finde diese Spanne viel zu groß. Da wird immer gesagt, wenn das Wohlbefinden und die Blutwerte noch nicht passen, muss man gut aufdosieren und dann wird aber andererseits die Untergrenze des Progesteron von 10ng auf 5 reduziert ??? Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass man sich auch nur mit 10ng im Blut richtig gut fühlt, geschweige denn mit 5ng. Da muss ich immer an das Ferritin denken. Da stand auf meinem Laborbericht mal ein Referenzbereich von 10-200ng (unmöglich) und ich mit meinen 11ng Ferritin lag natürlich in der Norm und habe somit keine Eisentabletten auf Rezept bekommen.

      Viele Grüße
      Claudia

    • #7561 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo ihr zwei,

      ich sehe diese Norm-Zielbereiche auch als verwirrend an und nicht zuletzt erinnere ich mich gut an eine Ärztin, die mir sagen wollte, dass die Werte nach unten korrigiert wurden und darauf beharrte. Was mir wiederum gut zeigt, wie es bei Therapeuten zu unterschiedlichen Meinungen führen kann. Ich schreibe euch die einzelnen Angaben mit Quellenangaben Östrogen und Progesteron betreffend zusammen:

      Buch von DDr. Beck „Bioidentische Hormone“: Ö Toleranzbereich ab 80, Zielbereich 180, Interventionsbereich <50; P Toleranzbereich ab 5, Zielbereich 10-30, Interventionsbereich <1 (bei Männern steht hier <2); Intervention würde ich vom lateinischen intervenire ableiten, dazwischentreten, sich einschalten und würde es als ‚von außen Eingriff nehmen auf ein System‘ definieren);

      Im Hormonnetzwerk: P Frauen 5, Männer 2 (bei entsprechender Klinik noch akzeptable Grenzwerte); 1 ist hier nicht erwähnt bei Frauen.

      Buch von Dr. Rimkus „…für die Frau“: Ö optimal 120-180, ausreichend 90-120 (… bedeutet, dass eine Frau, die sich in diesem Bereich wohlfühlt, nicht mit „Gewalt“ in einen höheren Bereich hinein therapiert werden muss. Solltn aber noch erkennbare Defizite fortbestehen, kann ein noch erwünschter umfassenderer Erfolg durch eine höhere Dosierung bis in den optimalen Bereich versucht werden.); P optimal 10-30, ausreichend 6-15 (s.Ö-Erklärung. Eine quälende Müdigkeit einer Patientin, die im „optimalen Bereich“ liegt, wäre ein Hinweis, in den „ausreichenden“ Bereich zu wechseln.)

      Mein Fazit: Ich kenne bisher niemanden, der sich mit einem so niedrigen P-Wert tatsächlich wohlfühlt, dazu sehe ich auch die E3N-Studie als einen wichtigen Hinweis, dass ab 15 ng/ml P das Brustkrebsrisiko stark minimiert ist.
      Auch gibt es unter den 120Ö normalerweise noch zumindest leichte Symptome und der FSH höchstens um die 30 halte ich für einen sehr wichtigen Anhaltspunkt, der tatsächlich das gute Befinden widerspiegelt.

      Gewicht mache ich extra, sonst wird’s zu unübersichtlich…

    • #7564 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      das ist ja sehr interessant. Und ich dachte immer, beide haben exakt die gleiche Auffassung und beenden den Satz des anderen … wobei ich mich beim Lesen mehr mit den Ausführungen des Herrn Dr. Rimkus anfreunden würde. Diese Werte gefallen mir besser.

      Viele Grüße
      Claudia

    • #7565 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Claudia:
      1. dachte ich auch
      2. geht mir auch so, wobei beide die Klinik bemerken und es sich im Endeffekt bei den ausreichenden Werten um fast identische bei beiden Ärzten handelt

    • #7574 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      ja das stimmt schon. Aber weisst du, für uns als Hilfesuchende ist das nicht dienlich. Wenn die Untergrenzen soooo niedrig angesetzt werden, muss sich doch keiner wundern über Therapeutenaussagen wie … „so hohe Dosierungen und Werte brauchen wir gar nicht“ …, obwohl wir sie vielleicht doch brauchen und wenns auch nur mal für ne begrenzte Zeit ist.
      Schönen Abend noch allen …

      Viele Grüße
      Claudia

      • #7576 Antworten
        Rutschgerl
        Teilnehmer

        Claudia, mir gefällt es auch nicht, aber was will man tun?

    • #7577 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      tja, da bleibt nur eins übrig … wir gründen eine Gewerkschaft, treten in den Kapselstreik und fordern eine Erhöhung 🙂

      Viele Grüße
      Claudia

    • #7578 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Bingo;-) – Nur das mit dem Kapselstreik müssen wir noch ein wenig abwandeln. Vielleicht nur für die, die mitmachen, nicht für den ‚Vorstand‘. Aber das wäre eh klar gewesen, gell?;-)

    • #7579 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      der Vorstand wäre natürlich ausgenommen vom Streik …

      Viele Grüße
      Claudia

    • #7580 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Bin dabei😉😁

    • #7583 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Claudia,ich hab letztens noch zum Gewicht was verfasst. Bin ich zu blöd es zu finden oder hat es das nicht übernommen🤔

    • #7584 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Claudia, ein vorübergehend hoher Ö-Wert basiert auf Zysten, oder wenn er höher liegt, an einer Follikelpersistenz, wenn P nicht hoch genug ist. Das ist aber nur ein kurzzeitiges Phänomen und bedeutet nicht zwingend z.B., dass generell kein Ö nötig ist, aber kann auch noch ganz normale Ö-Werte in der Zeit geben. Ö-Gabe wird sich hier an den Beschwerden orientieren.

      Ich hab noch eine Zusammenfassung auf meinem Blog, das so ungefähr meinen Text wiedergeben sollte. Es ist aus dem „Männerbuch“ von Dr. Rimkus, Hormonmangel betreffend und Vorgänge im Körper: Androgene (männliche Hormone wie Testosteron) sind die Vorstufe von Östrogen. Androgene werden dennoch eine Weile weiter in der Menge wie bisher produziert, aber die altersbedingte Enzymschwäche lässt zuerst das Endprodukt Östrogen sinken. Somit ist kurzzeitig ein Überwiegen von Androgenen bei gleichzeitigem Östrogenmangel vorhanden. Dieser Prozess sendet an die Insulinrezeptoren im Gehirn eine Störung, dass zu wenig Insulin produziert wird, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Es zeigt sich eine scheinbare Insulinresistenz. Der Körper reagiert, in dem er mehr Insulin produziert. Das bewirkt eine schädigende Wirkung auf Gefäße und regt das Hungergefühl an. Die Folge: Der Mensch nimmt !kiloweise! zu. Der Progesteronmangel schürt die Fettvermehrung: Ist Progesteron im Idealbereich wird Fett zu Energie umgewandelt. Fehlt Progesteron wird Fett „gestapelt“. So entsteht bei Mann und Frau der typische Bauch in den Wechseljahren. Ist der Bauch erstmal da, ist es auch mit der Hormongabe schwer ihn wieder loszuwerden.

      Dieser „Matronen-Speck“, wie ihn Dr. Rimkus nennt, unterscheidet sich aufgrund der Genetik: Frauen sehen ihn eher um Hüfte und Oberschenkel, Männer am Bauch und es kann sich eine „Fettbrust“ entwickeln. Nicht zu vergessen ist auch die Wirkung von Betablockern, Blutdrucksenkern und Psychopharmaka auf das Wachstum der männlichen Brust.
      Diese Fettverarbeitungsstörung ist übrigens heutzutage unter dem Begriff „Metabolisches Syndrom“ bekannt.

      Die logische Schlussfolgerung für viele: Diät!

      Da der Körper schon bei normaler Nahrungsaufnahme signalisiert er braucht mehr, verstärkt sich das Hungergefühl durch eine Diät enorm. Gelingt diese Extremanstrengung tatsächlich, wirkt sich der weiter sinkende Östrogenspiegel auf die verminderte Produktion von beta-Endorphin und anderen Neurotransmittern im Gehirn aus. Das führt zu Depressionen, Schlafstörungen, Herzschmerzen und vielen anderen Wechseljahrsymptomen.

      cu

    • #7595 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      hab mich noch gar nicht wieder gemeldet … danke für deine Ausführungen, sehr interessant. Irgendsowas in der Richtung muss mit mir passiert sein. Wir reden hier ja nicht von 2-3 Kilochen. Und als das mit der Gewichtszunahme begann, war ich schon im mittleren Referenzbereich des Progesteron, also nicht mehr im Mangel. Ich weiss es nicht. Aber … ich habe eine super tolle (!!!) Eselsbrücke 15 Kilo in 15 Monaten. Ist das nicht herrlich … Und das ist keinesfalls normal, zumal ich weniger esse als mit meinen 55 Kilo. Ich weiss genau, es liegt an den Hormonen, aber an welchen habe ich noch nicht heraus gefunden. Zumal einen Progesteronmangel, auf den gerne so viele negative Symptome geschoben werden, habe ich seit 1,5 Jahren laut Blutwert nicht! Ich bin seit 1,5 Jahren im Referenzbereich mit dem Progesteron … und das macht mich sehr stutzig: „Der Progesteronmangel schürt die Fettvermehrung: Ist Progesteron im Idealbereich wird Fett zu Energie umgewandelt.Fehlt Progesteron wird Fett „gestapelt“.“ Wieso merke ich nichts von der Energieumwandlung? Meine Schlussfolgerung wäre ganz einfach, dass ich trotz guter Blutwerte immer noch zuwenig Progesteron habe. Da auch mein Cortisol und auch mein Testosteron nicht ansteigen, obwohl ja eigentlich „ausreichend Progesteron“ vorhanden ist – muss ich einfach davon ausgehen, dass es immer noch zu wenig ist.
      Ich finde das sehr merkwürdig, zumal ich schon lange Zeit 400mg, jetzt die letzten Monate sogar 630mg Progesteron täglich eingenommen habe.

      Viele Grüße
      Claudia

    • #7596 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo Claudia,

      vielleicht liegt der Grund beim Ö-Mangel, trotz höher Werte heißt das ja nicht, dass kein Ö-Bedarf da ist? Schilddrüse wäre ja auch noch da, die beteiligt sein könnte🤔

      Liebe Grüße,
      Ruth

    • #7597 Antworten
      Claudi73
      Teilnehmer

      Hallo Ruth,

      ich weiss … und könnte noch tagelang darüber schreiben. Aber weisst du, es wird soviel auf einen Progesteronmangel (vor allem im Bezug als wichtiges Vorläuferhormon) geschoben und wenn dann das Progesteron ausgeglichen ist, dann reicht es dennoch nicht, weil es dann wieder dies oder jenes sein könnte, was nicht passt. Ich bin mir auch sicher, dass es nicht immer nur ein Hormon ist, was Probleme bereitet, sondern ganz bestimmt das Zusammenspiel vieler verschiedener Hormone …

      Viele Grüße
      Claudia

    • #7598 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Claudia, sehe ich genauso! Daher halte ich Ansätze, die nur P beinhalten, auch wenn nach Rimkus Ö nötig wäre, für absolut unzureichend. Die Schilddrüse ist eben auch oft durch den Hormonmangel in Mitleidenschaft gezogen und der Stoffwechsel kann nicht mehr wie gewünscht ablaufen. Leider wird das zu oft vergessen😔

      Liebe Grüße in die große, weite Internetwelt🤗
      Ruth

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