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Absetzen der Rimkus Kapseln

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    • #5454 Antworten
      lilalein
      Teilnehmer

      Hallo,
      ich hab nochmal eine Frage. …
      Nachdem mein Korpus Polyp (der bei der routinemässigen Krebsvorsorge festgestellt wurde) sich in einem halben Jahr nicht zurück gebildet hat, hab ich mich nun in Absprache mit meiner Frauenärztin dazu entschlossen, die Rimkus Kapseln abzusetzen…da diese Polypen sich normalerweise nach verschwinden der Hormone zurück bilden. In 6-8 Wochen gehe ich dann wieder zum Ultraschall um zu sehen, ob er sich unter Wegfall der Hormone zurück bildet oder ganz weg ist. Sollte dies nicht der Fall sein, rät mir die Ärztin zur OP.
      Ich habe nun vor ca 2 Wochen die letzte Kapsel genommen, leider etwas abrupt abgesetzt…das sich die Diagnose…und die Entscheidung nun mit der letzten Kapsel in der Dose überschnitten haben. Hätte ich noch Kapseln gehabt, hätte ich wohl langsamer abgesetzt.
      Nun habe ich seit Vorgestern mit leichten Schmierblutungen zu tun, das hatte ich Jahre nicht….vom Gefühl her, würde ich jetzt aber sagen, dass es eine Reaktion auf das Absetzen der Hormone ist, ist das richtig?
      Ausserdem geht es mir seit 2 Tagen richtig dreckig, ich habe tierische Kopfschmerzen, Übelkeit und bin total schlapp. Mich würde interessieren, ob es durch das Absetzen zu solchen heftigen Reaktionen kommen kann, oder ob ich einen Infekt im Körper haben kann…oder ob es meine eh steigende Erschöpfung ist.

    • #5455 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo,

      man schleicht bei Rimkus nicht aus, man setzt einfach ab. Spätestens nach einem halben Jahr, sagt Dr. Rimkus, ist man wieder „altersgerecht“.
      Ein Polyp, der selber abgeht? Habe ich bisher auch noch nicht gehört…
      Na ja, der Hormonentzug kann sich natürlich so auswirken. Du hast ja ohne Rimkus den „Altzustand“ mit Beschwerden. Blutung halte ich auch für normal.

      Warst du denn vorher optimal mit Rimkus eingestellt? Normal wächst ein Polyp, wenn man nicht gut eingestellt ist, soweit ich weiß…

      Alles Gute,
      Ruth

    • #5457 Antworten
      lilalein
      Teilnehmer

      So steht es in der Literatur geschrieben, genau…wobei die Östrogene für das Wachstum verantworlich sind. …das Progesteron nicht. So hat es mir auch meine Gynäkologin erklärt, und der traue ich da auch absolut sowohl Erfahrung und Fachwissen zu.
      Mir ist es jetzt den Versuch wert, ob sich der Polyp unter Wegfall der Hormone zurück bildet….ich habe keine Lust auf eine Vollnarkose und eine Ausschabung. Vielleicht ist er ja sogar schon durch die Schmierblutung weg…die hatte ich ja Jahre nicht…
      Ich hatte nie den erhofften Zustand durch die Kapseln, aber das ist bei mir auch kompliziert, durch die Hashimoto…etc…
      So probiere ich es jetzt ohne …wenn ich dann eine Verschlechterung merke, weiss ich es wenigstens, dass die Kapseln eine Verbesserung machen…dann fange ich im Herbst wieder an.
      Was genau bedeutet denn ‚optimal‘ eingestellt? Bei der vorletzten Untersuchung war alles optimal…bei der letzten alle Werte im ‚Keller’…dann haben wir die Dosis erhöht….wovon ich Brustspannen und Wassereinlagerungen hatte….und meine Stimmung war sozusagen sehr 😉 rebellisch/jung, wobei mein Körper sich aber weiterhin wie (mindestens) 54 angefühlt hat…. Mir ist das jetzt alles zu heikel, ich muss auch jedesmal meine Schilddrüsenhormone anpassen…..

    • #5459 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Weniger die Östrogene bewirken das, als das fehlende Progesteron dazu.
      Hashimoto entwickelt sich ja zur Unterfunktion. Dass es die Einstellung so erschwert, wundert mich. Aber so wie du schreibst, scheinst du nicht optimal eingestellt gewesen zu sein, was die Erklärung für den Polypen sein kann.

      Optimal nach den Wertebereichen und für dich passend. Optimal und dann im Keller, das passt nicht. Es mag mal gut eingestellt Schwankungen geben, aber das ist minimal
      bei mir und fällt nicht auf. Gravierend kenne ich das nicht.

      Ciao, Ruth

    • #5466 Antworten
      Kerstin W.
      Gast

      Hallo Zusammen,

      ich habe die Therapie mit naturidentischen Hormonen nach Rimkus abgebrochen.
      Sie wirkten bei mir kontraproduktiv. Einerseits verbesserten sie meine Schulterschmerzen (beidseitige Frozen shoulder),
      andererseits bekomme ich vermehrt Venenprobleme verbunden mit schlimmen Schmerzen. Meine Angiologin rät sogar zu einer chirurgischen Entfernung! Das gab mir sehr zu denken… Nach dem Absetzen der Kapseln stellte sich sehr schnell eine Besserung der Venenprobleme ein. Die Schulterschmerzen sind wieder da. Sonst geht es mir gut. Ich habe auch einige Kilos verloren.
      Letztendlich muss jeder selber wissen und verantworten, was für ihn gut ist. Das kann uns auch kein Rimkus-Arzt abnehmen !
      In diesem Sinne wünsche ich allen Frauen hier, dass sie das Richtige für sich entscheiden.

    • #5468 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Ich wünsche dir alles Gute und hoffentlich werden deine Venenprobleme nicht schlechter! Rimkus ist für Gefäße das Beste, was man tun kann, auch auf lange Sicht gesehen. Ich kann mir viel vorstellen, aber die Ursache in Rimkus zu sehen, klingt abwegig. Sorry.

      Viel Erfolg weiterhin!
      Ruth

    • #5482 Antworten
      Kerstin W.
      Gast

      Hallo Ruth,
      ich habe nicht gesagt, das Rimkus die Ursache ist für meine Veneprobleme, sondern, dass sich meine schon bestehenden Problem mit den Venen (genetische Vorbelastung) mit der Einnahme von naturidentischen Hormonen verschlimmert hat. Das ist auch allgemein bekannt, dass Hormone Venenprobleme verursachen können. 😉
      Dir auch alles Gute !

    • #5484 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Hallo,

      synthetische Hormone sind dafür bekannt, aber nicht bioidentische.

      Dankeschön,
      Ruth

    • #5494 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Gib mal „Gefäße“ in die Suchfunktion ein, besonders der letzte Beitrag von Dr. Beck ist ausführlich erklärt. Die positive Wirkung auf Gefäße auch in noch zwei Beiträgen erwähnt.

      Genau, zum Glück sind es Hormone! Alles andere kann unseren „Verfall“ nicht aufhalten. Bioidentische kann unser Körper von seinen eigenen nicht unterscheiden. Was kann daran schlecht sein? Ohne sind Alterserkrankungen nicht zu bremsen. Will man das wirklich, wenn man weiß wie man das ändern kann?

      Schönen Tag,
      Ruth

    • #5495 Antworten
      Henriette
      Teilnehmer

      Es ist leider so sehr ins Gedächtnis eingebrannt, dass Hormone „schlecht“ sind. Liebe LeserInnen und -Außen: unsere natürlichen Hormone sind so einzigartig wunderbar, wenn sie im richtigen Zusammenspiel in unseren Körpern „leben“. Vergesst nicht die Zeit, wo wir in VOLLER BLÜTE standen. Mit zunehmendem Alter lassen auch die Hormone nach. Und die Zipperlein nehmen ihren Lauf…..und Dr. Rimkus hat diese tollen Kapseln uns auf den Weg gegeben ( es ist phantastisch, dass wir darauf gestoßen sind, sonst wärst auch Du ja nicht hier im Forum gelandet)…..und können mit diesen den Wehwehchen aus dem Wege gehen. Welch Segen. Don’t forget this.

    • #6435 Antworten
      lilalein
      Teilnehmer

      Hallo, ich möchte nun noch einmnal meine Erfahrungen mitteilen. Ich habe wie erwähnt meine Kapseln wegen des Korpus Polypen abgesetzt…und auch, weil die erhofften positiven Effekte der Wirkung/Kapseln nicht zufriedenstellend wahren.
      Ich war 4 Wochen nach Absetzen der Kapseln zur Ultraschall Untersuchung, UND DER POLYP WAR WEG!!!!!!! Es war also eindeutig ein Östrogen provoziertes Geschehen. Der positive Nebeneffekt ist, dass es mir anhaltend (bis zum heutigen Tag) DEUTLICH besser geht, als unter der Kapseleinnahme. Ich bin deutliche ausgeglichener, ruhiger, entspannter…..hab nicht mehr dieses Gefühl aufgedunsen zu sein…irgendwie ‚Scheinschwanger‘..unter Strom. Ich war, je höher die Hormone dosiert wurden so dermassen unzufrieden und auf ‚Krawall‘ gebürstet, das ich mich ständig mit meinem Mann gestritten habe, seit Absetzen der Kapseln ist dies KOMPLETT weg!!! Fazit, ich habe die Kapseln einige Zeit genommen…und für mich war es nicht gut. Ich bin froh über die Entscheidung sie abzusetzen…mir geht es DEUTLICH besser, und mir wurde so eine OP erspart.
      Ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr….

      • #6438 Antworten
        Rutschgerl
        Teilnehmer

        Hallo lilalein,

        es ist gut, dass du deine Erfahrungen berichtest und ich danke dir sehr dafür! Wie du mich kennst, will ich dir dennoch meine Meinung dazu schreiben. Ich hoffe, es ist okay für dich?
        Ich habe mir deine Beiträge nochmal angeschaut und ich habe nur die Mai-Werte gefunden, die alles andere als ideal waren. Wie es weiterging konnte ich nicht finden und die aktuellen Werte sind. Ich gehe einfach mal davon aus, dass die Dosis entsprechend erhöht wurde? Auch wenn du bei keiner gelisteten Ärztin warst, hoffe ich doch, dass sie das so gemacht hat. Ich weiß auch nicht, wann der Gyn-Besuch stattgefunden hat und wie zu der Zeit die Dosierung/Wertelage war. Jedoch wäre es eher logisch, dass aufgrund von Rimkus der Polyp sich verabschiedet hat. Hormonschwankungen lassen u.a. Polypen entstehen, was bei deinen Werten nicht ungewöhnlich gewesen wäre. P kann das allerdings durchaus günstig beeinflussen und kleine können wieder verschwinden. Deine Symptome passen zu noch niedrigem P-Wert. Höher dosieren bedeutet nicht automatisch, dass man sich mit der Dosis gut fühlt: Es war ja deutlich Luft nach oben bei den Werten und so lange es nicht optimal ist, kann es noch Symptome geben. Das Absetzen hat hier weniger einen Effekt. Nach kurzer Zeit sind bioidentische Hormone nicht „weg“ aus den Zellen. Du bist spätestens nach einem halben Jahr nach Absetzen wieder deinen Altersgenossen gleichgestellt. Auch sind die Risiken für Erkrankungen wieder höher und ich hoffe sehr, dass du gesund bleibst. Ebenso wünsche ich dir von ganzem Herzen, dass du dich weiterhin gut fühlen wirst! Das partnerschaftliche Miteinander ist ein wichtiges Gut und ich hoffe auch da, dass alles so bleibt, es auf immer so anhält wie du es dir erträumst!

        Vielen Dank, ich wünsche dir auch eine geruhsame Weihnachtszeit und 2022 ein Jahr mit gewohnter Normalität, wie wir sie bis 2019 kannten. Schön wäre, wenn du dich dennoch irgendwann wieder berichtest, wie es dir geht.

        Es umarmt dich:
        Ruth

        • #6439 Antworten
          lilalein
          Teilnehmer

          Hallo, ich kann gerade meine Laborwerte/Rosler nicnt finden…antworte schon mal ohne. Ja, die Dosis wurde erhöht. Auf meinen Wunsch wurde irgendwann auch der DHEA Wert bewstimmt, der total im Keller war..auch dieses habe ich irgendwann mal dazu genommen. Was sich ebenfalls bei mir nicht mehr einstellen liess, waren die Schilddrüsenwerte…ich habe eine Umwandlungsstörung entwickelt. Und da der Bedarf der Schilddrüsenhormone steigt, wenn ich zb Östrogene einnehme…musste ich alles steigern, jedoch ohne Erfolg auf den FT3 Wert….also, auch da zusätzliches Thybon. Und…egal wie ich ALLES immer mehr gesteigert habe, ich hätte mindestens erwartet, dass es mir zwischendurch mal etwas besser geht… Also, wenn es einem bei der Rimkus Methode NUR unter absolut perfekter Hormonlage gut geht..gewisse Schwankungen und der Verbrauch von Hormonen sind ja immer vorhanden…, dann ist mir das einfach zu wenig… Zur Hashimoto- Natürlich beeinflusst die Hormonlage der Schilddrüse (bzw die nicht mehr vorhandene, und syntetisch aufrecht gehaltene..) auch ALLE anderen Hormone….deshalb wollte ich auch wissen, wo mein DHEA ist!!! Und nachdem dieses auch im Keller war, der Polyp sich hartnäckig nicht zurück gebildet hat…wurde mir das Ganze einfach zu heikel. Meiner Meinung nach, ist es nicht so einfach…zumindest nicht, wenn durch zb einer Hashimoto eh schon nix mehr normal funktioniert. Ganz offensichtlich interessiert es das ganze Hormonsystem nicht, ob ich Östradiol und Progesteron ergänze, ich hätte gehofft, dass die etlichen anderen Hormone nachziehen…
          Dazu kam, dass ich vor dem Beginn der Rimkus Methode gerade eine gute und ausgeglichene Zeit hatte, ich denke ich hatte die Wechseljahre bereits hinter mir… Ich habe aber so lange auf den Termin bei der Ärztin gewartet, dass ich es jetzt dennoch ausprobieren wollte. Mein Nuklearmediziner hatte mir dann irgendwann gesagt, ich hätte mich durch die Kapseln wieder in die Wechseljahre versetzt. So war auch mein Gefühl…
          Warum die Ärztin nicht gelistet ist, weiss ich nicht, ich weiss aber, dass ich sehr lange auf den Termin waten musste und sie täglich bis Abends spät noch arbeitet….vielleicht hat sie sich deshalb von der Liste nehmen lassen?? Ich weiss auch, dass die substitierung von DHEA nicht zur Methode gehört, aber das dieses Hormon weiterhin im Keller ist, fand ich dennoch merkwürdig.
          Zum Polypen… Am Ende hat mich jetzt nur noch interessiert, dass ich nicht ins Krankenhaus zur Ausschabung muss. Dass diese Polypen zb durch Hormonschwankungen in den Wechseljahren kommen, weis ich. Aber, wenn diese weg fallen, tun es auch die Polypen….so war es ja dann auch. Hormonschwankungen hatte ich übrigens ein ganzes Leben….noch nie kam ich mit eingenommenen Hormonen klar….am schlimmsten damals mit der Spirale… Ich habe das Gefühl, am Kabel zu drehen, sobald ich Östrogene..Östradiol einnehme. Ich hatte jetzt auch zum Schluss Wassereinlagerungen, Stiche in der Brust…etc….
          Das halbe Jahr ist ja dann jetzt um, und mir geht es meinen Umständen entsprechend, gut. Das sich nichts ändert, sobald ich die Kapseln absetzt, glaube ich nicht. Ich nehme die Kapsel ja 2 x täglich weil die Hormone sich nach wenig Stunden wieder abbauen, deshalb ja auch die Blutendnahme nach 2 Stunden… Bis das Gesamtsystem sich reguliert hat, dauert es meinetwegen bid zu einem halben Jahr. Ich habe auf jeden Fall schnell eine grössere Ausgeglichenheit, keine Wasseransammlungen…genererell die Regulation der Hormone (meine Schilddrüsenwerte sind jetzt optimal), und auch optisch wieder Verbesserungen gemerkt . Und das wichtigste, ich musste nicht in der dramatischen Krankenhaussituation die OP durchführen lassen. Auch mein Mann bestätigt, dass ich friedlicher geworden bin.
          Fazit für mich, ich hatte das Gefühl, dass ich massiv in mein körperliches Geschehen eingegriffen habe, ich habe es eine ganze Weile probiert…und ganz wichtig (!) all das kostet ja ordentlich Geld, neben all den Alternativärzten bei denen ich sonst noch etliche Euros gelassen habe, bin ich nun einfach bei den Medizinern geblieben, denen ich vertraue… denn zumindest bzgl der Hashimoto konnten mir am Ende nur die Helfen.
          So lebe ich nun erstmal MIT meinen Wehwehchen…zb der sogenannten Fibromyalgie…. und versuche sie zu akzeptieren, denn der ständige Versuch sie weg zu kriegen, hilft nicht…. So auch übrigens so Sätze wie:
          ‚Auch sind die Risiken für Erkrankungen wieder höher‘ …(hattest du geschrieben…)… Ich denke, es kommt auf vieles an, eben auch, dass man solche Sätze nicht im Kopf hat…wo ich leider sehr anfällig für bin.
          Wenn ich die letzten Laborergebnisse noch finde, schreibe ich sie noch hier rein…
          Lieber Gruss…

        • #6440 Antworten
          Rutschgerl
          Teilnehmer

          Hallo lilalein,

          ich kann so nichts dazu sagen, ohne Werte und welche Erhöhungen sind auch nicht unbedeutend. Aber was du schilderst klingt jedenfalls sehr nach zu wenig P. Also muss es bisher so stehenbleiben, da nichts belegt ist. Dann warten wir mal ab bis du die Werte vielleicht noch findest.
          Ich versuche zwar möglichst ‚dezent‘ zu antworten, aber ich gebe das wieder, was ich erlernt habe und man muss es eben realistisch sehen, dass ein Hormonmangel das Riksiko für Erkrankungen erhöht, da die Mitochondrien nicht mehr ausreichend geschützt sind. Die üblichen Altersbeschwerden können nicht gebremst werden, da Diabetes, Bluthochdruck, Herzkreislauf-Erkrankungen, hohe Cholesterinspiegel nun mal aufgrund des Hormonmangels sich mit der Zeit einstellen.

          Zur Fibromyalgie schreibt Dr. Dr. Beck: ‚…Ich würde aber NICHT sagen, daß wir mit dem Ausgleich der Sexualhormone direkt eine Fibromyalgie behandeln, sondern wir ergänzen die fehlenden Hormone. Und wenn der Hormonmangel eine Mit-Ursache für die Beschwerden war (was durchaus möglich ist, weil Progesteron zu Cortisol umgewandelt wird, und das senkt Schmerzen und reduziert Entzündungen), wenn das also der Fall war, dann kann durchaus das allgemeine Schmerzniveau auch erheblich sinken, bis zur Schmerzfreiheit….‘

          Ja klar, wer möchte schon ein Ausschabung, wenn es anders auch geht.
          Die Wechseljahre wieder aufleben lassen durch Hormoneinnahme, das mag sich so anfühlen für dich. Aber es wäre keine sehr lange Zeit den Hormonspiegel wieder aufzufüllen und sich gut zu fühlen. Bei richtiger Dosierung klappt das recht gut, wie ich festgestellt habe. Es gibt Frauen, die mit ihrem Hormonmangel zurecht kommen und sich abfinden, dass sie sich eben nicht mehr so vital fühlen. Man merkt es schon an deinen Zeilen, dass du das Gefühl hattest, du pfuschst der Natur ins Handwerk und es dir eher widerstrebte. Du hast vollkommen Recht, das tun wir auch, voller Freude, dass Rimkus uns hilft, so lange wie möglich eine Gesundheitsprävention zu versuchen. Denn der natürliche Weg wäre, da wir nicht mehr ‚gebraucht‘ werden/keine Kinder mehr bekommen können bzw. keine gesicherte Nachkommenschaft ohne mit Schäden rechnen zu müssen, sind wir unnütz und der Weg führt nun zum langsamen Ende hin. (Dr. Rimkus drückt es etwas gewaltiger aus.SMILE)

          Du hast genug Sätze im Kopf, die dir ‚zu denken geben‘ und ich bin zu realistisch, um nicht das wiederzugeben, was in der Rimkus-Methode thematisiert wird. So ist das Leben eben und vielleicht überlegst du es dir eines Tages doch noch?
          Wie auch immer, Ausnahmen gibt es immer im Leben und vielleicht gehörst du dazu! Ich gehörte jedenfalls nicht dazu und daher war ich froh, dass ich Rimkus gefunden habe. Jeder hat die Freiheit für sich zu entscheiden, was er tun möchte.

          Ich wünsche dir auf alle Fälle von ganzem Herzen alles erdenklich Gute für deine (gesundheitliche) Zukunft!

          Liebe Grüße,
          Ruth

        • #6654 Antworten
          Karo
          Gast

          Gut, dass du auf dein eigenes Gefühl gehört hast. Ich habe seit der Einnahme der Rimkus Kapseln auch mehr Beschwerden als vorher. Mein Rimkusarzt, der übrigens selbst die Kapseln einnimmt, sagte mir, dass es wirklich Frauen gibt, die diese Hormone nicht vertragen. Ich höre auf mein Befinden, beteilige mich NICHT an diesem Glaubenskrieg und setze mit einem guten Gefühl die Kapseln ab.

        • #6655 Antworten
          Rutschgerl
          Teilnehmer

          Karo, das ist das gute Recht eines jeden. Es bedarf eines guten Therapeuten, das ist die wichtigste Voraussetzung für gutes Gelingen und Geduld für die Anfangszeit.

          Alles Gute,
          Ruth

    • #7128 Antworten
      ANGI
      Gast

      Hallo ihr, ich nehme jetzt seit 2 Jahren Rimkuskapseln und möchte sie gerne absetzen. Wisst ihr ob man sie ausschleichen muss? Danke für euren Hinweis. LG

      • #7129 Antworten
        Rutschgerl
        Teilnehmer

        Hallo Angi,

        einfach absetzen. Du bist ja dann eh schnell im Mangel. Nach halbem Jahr spätestens bist du deinen Altersgenossinnen wieder gleichgestellt. Im Sinne Hormonmangel und deren gesundheitlichen Folgen wie Altersbeschwerden.

        Ist mir die Frage erlaubt, warum? Bist du jünger und deine Hormonspiegel haben sich wieder erholt oder bist du nicht gut eingestellt? Falls Letzteres, vielleicht können wir bei Fragen helfen?

        Liebe Grüße,
        Ruth

        • #7130 Antworten
          Claudi73
          Teilnehmer

          Guten Abend,

          das würde mich auch brennend interessieren, warum Angi die Kapseln absetzen möchte. Was mir da natürlich gleich einfällt ist, dass Angi die Kapseln vielleicht schon zwei Jahre nimmt, aber leider immer noch in einer viel zu niedrigen Dosierung. Vielleicht verrät sie uns ihre aktuellen Blutwerte, die Kapseldosierung und ihre Beschwerden. Das wäre nicht das erste mal, dass die „Patientinnen“ irgendwann aufgeben aufgrund der fortlaufend hohen Kosten der Blutuntersuchungen und Kapseln. Sie kommen einfach nicht voran, weil nicht ordentlich aufdosiert wird, obwohl die Therapeuten das in den Seminaren gelernt haben sollen. Ich habe hier schon so oft gelesen, dass viele Frauen jahrelang mit der Einstiegsdosis oder ein bisschen mehr therapiert werden, was aber einfach nicht funktioniert, wenn die Blutwerte eine ganz andere Sprache sprechen.
          Vielleicht meldet sich Angi nochmal …

          Viele Grüße
          Claudia

        • #7131 Antworten
          Rutschgerl
          Teilnehmer

          Claudia, das war auch mein erster Gedanke. Genau wie du sagst, es kommt immer wieder vor, haargenau wie du schreibst. Es tut mir sehr leid, wenn ich das lese und man kann sich vorstellen, welche harten Zeiten durchlebt wurden😪

          Ich hoffe auch, Angi meldet sich nochmal und vielleicht können wir ihr helfen? Wäre schön!

          cu

        • #7132 Antworten
          lilalein
          Teilnehmer

          Hallo Angi, ich habe meine Kapseln ja bereits im Juli, letzten Jahres abgesetzt. Ich kenne es auch eher so, dass man Hormone eher ausschleichen soll..die Dosis langsam reduzieren…beim Beginn mit den Kapseln wurde es ja auch so gemacht…und die Natur (die Wechseljahre) macht es ja auch nicht abrupt. Aber, ausser einer leichten Zwischenblutung habe ich keine Probleme gehabt!! Ich kann auch Heute, also ca 11 Monate ohne Hormone berichten, dass es mir auf jeden Fall besser geht. Ich hatte die Kapseln irgendwann empfohlen bekommen, hatte grosse Hoffnungen..aber ich kann wirklich nicht sagen, dass sie mir irgendwelche Voteile gebracht hätten. ..doch, meine Haare waren schöner..aber, das hat mir nicht gereicht, und ich war auch nicht mehr bereit, die hohen Kosten weiter zu tragen!! Ich habe, je höher dosiert wurde immer mehr ‚unter Strom gestanden‘, war sehr ‚auf Krawall gebürstet‘ ..fühlte mich aufgeschwommen, und als am Ende noch ein Gabährmutter Polyp da war, hab ich die Kapseln abgesetzt. Der Polyp war bereits 4 Wochen nach dem absetzen verschwunden, und ich bin wieder ausgeglichener…. Meine Vitalwerte werden regelmässig kontrolliert (Herz, Blutwerte…etc) es ist alles in bester Ordnung. An meinen Beschwerden (schwindener Energie, Schmerzen) hat sich die ganze Zeit null verändert….keinerleih Besserung mit den Kapseln. Auch meine Gyn sagt, nicht jeder kommt mit einem (auch nicht natürlichen) Hormonersatz klar. Lange Rede, kurzer Sinn…. ,steht ja auch alles schon hier….wollte nur auch nach 11 Monaten nochmal sagen, MEINE ENTSCHEIDUNG WAR RICHTIG ).. Alles Gute dir…

        • #7136 Antworten
          Rutschgerl
          Teilnehmer

          Hallo Lilalein,

          es ist nicht nötig, da nach Absetzen sowieso ein „automatisches Ausschleichen“ über maximal ein halbes Jahr beginnt. In den Zellen ist ja noch was. Es scheinen ja generell weder bei dir, noch bei Angi passende Dosierungen erreicht zu sein, so dass so und so die Mangelsituation nie behoben war. Einfach absetzen reicht wirklich.
          Beim Aufdosieren ist die Situation eine andere: Der Körper muss nach und nach SHBG wieder bilden, die mit sinkenden Hormonen abgebaut wurden. Daher sind die ersten Dosierungen nicht die passenden. Würden zuviel geben, macht es eher mehr Probleme als die normalen Steigerungen. Klar, diese Monate im Hormonmangel können „schlauchen“.

          Interessant finde ich, dass du kein Rimkus mehr willst, aber nach fast einem Jahr doch noch herschaust.😊

          Weiterhin die allerbesten Wünsche!
          Ruth

    • #7142 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Lilalein, ich bin halt realistisch und für mich sind Altersbeschwerden und „gebrechliche“ Menschen um mich, die in meinem Alter sind. Krebs nimmt immer mehr zu. DAS macht MIR mehr Angst.
      Leider ist es nun mal Realität, dass übliche Altersbeschwerden der natürliche Verlauf sind, was auch logisch ist und von der Evolution vorgegeben. Ich möchte das für mich soweit wie möglich versuchen hinauszuschieben und nur mit bioidentischen Hormonen ist das möglich.
      Aber wie ich denke, muss es kein anderer tun🧡

      Alles Liebe,
      Ruth

    • #5497 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Wie man löscht, weiß ich leider nicht.

      Gefäße sind was Anderes?

      Alles Gute,
      Ruth

    • #5499 Antworten
      Rutschgerl
      Teilnehmer

      Tut mir leid, Kerstin. Gefäße sind für mich das komplette ‚System‘ und dem können wir nichts Besseres gönnen als Rimkus. Das beschreibt Dr. Beck auch, dass Rimkus niemals schaden kann, nur helfen. Aber das heißt nicht, dass Rimkus alle Krankheiten in Wohlgefallen auflöst.;-) Aber die Folgen in den Jahren, die uns noch bleiben, sind besonders auf Gefäße sehr erschreckend. Dem möchte ich gerne vorbeugen. Meine Besenreiser, die ich schon zig Jahre habe, um nicht zu sagen, Jahrzehnte, sind mir in die Wiege gelegt worden. Was soll’s. Deswegen würde ich niemals auf die Idee kommen, Rimkus aufzuhören. Eher sind sie jetzt sogar mal ‚eingedämmter‘ gefühlt, als ich es vor Jahren noch ständig behandeln ließ. Im Endeffekt ohne Erfolg: Eine Stelle weg, fünf neue das.
      Schnuppe!;-)

      Was auch immer du für eine Venenerkrankung hast, es gehört genauso in diesen Bereich, wie alle Erkrankungen dieses Formenkreises. Ich sehe keinerlei Unterschied, wenn man den übergeordneten Sinn betrachtet.

      cu

    • #7141 Antworten
      lilalein
      Teilnehmer

      Liebe Rutschgerl, ich habe nach fast einem Jahr über GMX diese Unterhaltung im Postfach gehabt, wahrscheinlich weil in meinen Chat von damals geschrieben wurde. Das ich nun auch ein Stantement abgebeben habe, lag an deinen Kommentaren wie zb „Im Sinne Hormonmangel und deren gesundheitlichen Folgen wie Altersbeschwerden“ ..“Ohne sind Alterserkrankungen nicht zu bremsen“ etc… So etwas macht Angst, und ich persönlich mag diese Art nicht.

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Antworte auf: Absetzen der Rimkus Kapseln
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