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Sascha67

Forum-Antworten erstellt

Betrachte 7 Posts - 11 bis 17 (von insgesamt 17)
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  • Antwort auf: Erfahrungsbericht RIMKUS Methode bei Männern #9144
    Sascha67
    Participant

    Hallo Ruth,

    vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Ja klar gibt es noch Probleme. Bin immer noch chron. erschöpft. Ist zwar besser geworden durch die RIMKUS Therapie, aber noch viel Luft nach oben. Habe noch genug Einschränkungen.
    OK, die Hypophyse reguliert runter! Aber wie lange wird sie das wohl tun?
    Ich finde 0,77 ng/ml nach 6 Monaten auch sehr niedrig, auch wenn ich von fast 0 gestartet bin. Ich werde meine Ärztin dazu kommende Woche hoffentlich fragen können.
    Ich werde sie konkret fragen, ob wir Testosteron zusätzlich substituieren oder lieber Progesteron aufdosieren auf 2 x 100 mg. Das ist zwar nach Dr. Rimkus die maximale Dosis, die er empfiehlt. Mein Körper scheint aber wohl auch viel zu verbrauchen …

    Ach so, ich habe beim letzten Labor die Rimkus Kapseln erst nach der Blutabgabe genommen. Davor waren es immer 1,5 bis 2 Std. vorher. Macht das viel aus?

    LG und schönes Wochenende

    Sascha

    Antwort auf: Erfahrungsbericht RIMKUS Methode bei Männern #9142
    Sascha67
    Participant

    Hallo Ruth,

    ich wollte mal wieder ein Feedback geben und auch eine Frage an Dich stellen.
    Am letzten Dienstag hatte ich wieder Labor. Ich nehme die RIMKUS Hormone nun fast 6 Monate!
    Momentan ist die Dosierung Ö0,2mg 1-0-1 und P80mg 1-0-1 . Dass ich in der Zeit spürbare Verbesserungen meiner Beschwerden bzw. Leistungsfähigkeit festgestellt habe, hatte ich ja schon berichtet.

    Ursprünglich bin ich auf das Thema Hormone gekommen, weil mein Urologe meinte, mit meinem Hormonspiegel (P wurde nicht gemessen) kann sich ein Mann nicht gut fühlen! Darauf hin wollte er mit Testosteron spritzen. Als ich das meiner Hausärztin (RIMKUS Therapeutin) erzählte, riet sie mir zur RIMKUS Therapie. Eine ihrer besten Vorschläge, wie ich finde.
    Allerdings ist es nun so, dass mein P Spiegel langsam steigt, mein T Spiegel aber seit Beginn der Rimkus Therapie sogar stetig fällt (immer im gleichen Labor gemessen).

    Datum T P (beides in ng/ml)
    08.12.2022 4,00 0,12
    06.02.2023 4,48 0,05

    Beginn RIMKUS am 6.2.23 nach Labor
    13.03.2023 3,63 0,64
    02.05.2023 2,69 0,54
    25.07.2023 2,17 0,77

    Batürlich werde ich das mit meiner Hausärztin besprechen. Bin mir aber nicht
    sicher, ob sie sich mit dem Testosteron auskennt. Mittlerweile soll es T ja auch
    als RIMKUS Hormon geben.

    Ich stelle mir aber schon jetzt folgende Fragen:
    1. Wie kann es eigentlich sein, dass trotz steigender P Substitution T nicht nur nicht steigt, sondern sogar fällt? Versteh ich nicht ganz!
    2. Würde es hier nicht Sinn machen, auch Testosteron zu substituieren?
    3. oder sollte man in diesem Fall eher das P auf 100mg 1-0-1 erhöhen? oder beides?

    Sorry, sind jetzt doch mehr als eine Frage geworden 🙁 Wäre aber sehr dankbar, wenn Du mir da weiterhelfen könntest.

    Schönen Abend.

    LG

    Sascha

    Antwort auf: Erfahrungsbericht RIMKUS Methode bei Männern #8847
    Sascha67
    Participant

    NACHTRAG:
    Habe noch etwas vergessen zu erwähnen. Meine Cholesterinwerte sind ja auch immer Thema bei mir. Und da Dr. Rimkus in seinen Büchern von der positiven Wirkung des Östradiols auf HDL und LDL schreibt, hatte ich da auch Erwartungen. Und tatsächlich: Mein HDL ist so gut wie noch nie in den letzten Jahren! Mein LDL dagegen ist leider unverändert. Ansonsten habe ich in den letzten Monaten nichts eingenommen, was eine Besserung des HDL erklären könnte. Da scheint also 2 x 0,2mg Ö / Tag deutlich mehr gebracht zu haben, als nur 1 x 0,2mg.

    Antwort auf: Erfahrungsbericht RIMKUS Methode bei Männern #8846
    Sascha67
    Participant

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe nun wieder neue Laborwerte! Gleich vorne weg: Ich bin enttäuscht! Nicht von der RIMKUS Methode im Allgemeinen, sondern von meinem persönlichen Verlauf.

    Also am 13.3.23 hatte ich mit 0,2mg Ö 1-0-0-0 und 50mg P 1-0-0-1 folgende Werte:
    Testosteron 3,63 ng/ml,
    Östradiol 23 pg/ml,
    Progesteron 0,64 ng/ml

    Nun am 2.5.23 hatte ich folgende Werte, obwohl ich das Ö 4 Wochen vor dem Labor sogar in doppelter Dosierung, also 0,2mg 1-0-0-1, genommen hatte:

    Testosteron 2,69 ng/ml,
    Östradiol 17 pg/ml,
    Progesteron 0,54 ng/ml

    Also alle 3 Hormonspiegel gesunken! Wie kann das sein?
    Am Dienstag habe ich dazu eine Besprechung bei meiner Hausärztin. Dieses Mal werde ich darauf bestehen, die Normaldosis beim P zu rezeptieren. Also 80mg Kapseln, die ich dann 2 x am Tag nehme.

    Die einzigste Erklärung, die ich selbst habe: Seit Anfang April habe ich sehr viel Stress! Mehr also normal. Meine Mutter (91) ist schwer krank und das belastet mich körperlich wie emotional. Der „normale“ Alltag bringt mich schon oft an die Grenze. Aber der Zustand meiner Mutter bringt mich deutlich über meine persönliche Grenze…. Nun weiß ich ja aus den Büchern der Drs. Rimkus und Beck, dass viel Stress einen hohen Cortisolspiegel zur Folge hat. Und um Cortisol zu produzieren, verbraucht unser Körper Progesteron. Und Testosteron und Östradiol hängen ja auch wieder vom Progesteron ab. Was meint Ihr? Ist das ein Erklärungsansatz?

    Wünsche Euch einen schönen Sonntag.

    LG

    Sascha

    Antwort auf: Erfahrungsbericht RIMKUS Methode bei Männern #8785
    Sascha67
    Participant

    Hallo Ruth,

    ok, dann versuche ich mal diese Ereignisse so kurz es geht zu beschreiben.
    Um die Bedeutung allerdings zu verstehen, muss ich noch einiges voranstellen.
    Ich leide schon seit mehreren Jahren an chronischer Erschöpfung (geistig wie körperlich).
    Ich muss meine zur Verfügung stehende Energie gut einteilen, um den Tag zu überstehen. Ich kann noch ca. 4-5 Stunden/Tag arbeiten. Auto fahren kostet mich viel Energie. Im Umkreis von 10 km fahre ich selbst. Ansonsten lasse ich mich fahren. Verreisen ist immer eine Leidenschaft, aber seit 2019 nicht mehr möglich gewesen. Wenn man sich meistens schwach und krank fühlt, fühlt man sich zu Hause am sichersten.
    Seit 6.2 nehme ich nun die RIMKUS Kapseln. Seit 12/2022 geht es mir etwas besser, durch die Behandlung meiner Schlafapnoe. Ende Januar 2023, also von vor der RIMKUS Therapie, habe ich erstmals nach 3,5 Jahren Urlaub gebucht. Und zwar in einer FeWo im Haus von Freunden, nahe meiner Geburtsstadt. Die Fewo ist 25 km von mir entfernt und nur mit dem Auto zu erreichen. Mein Gefühl war sehr gespalten. Ich plane normalerweise nichts mehr, weil ich auf den Punkt meistens nicht fit genug bin und dann doch wieder absage. Wenn dann der Termin immer näher kommt (Ende Februar 2023), werde ich normalerweise immer angespannter (schaffe ich es, oder nicht?). Diese Mal freute ich mich regelrecht darauf. Und es wurde eine schöne Urlaubswoche, die ich genießen konnte. Und auch die Autofahrt war kein Problem. Natürlich musste ich mir meine Energie auch im Urlaub genau einteilen. Aber ich hatte wenig Symptome und konnte die Zeit wirklich auskosten. Und noch während dieses Urlaubs habe ich nochmals 10 Tage im Sommer in dieser FeWo gebucht. Auch das ist nicht selbstverständlich. In der Vergangenheit waren Verbesserungen nie nachhaltig, oft nach ein paar Wochen wieder Geschichte.

    Insgesamt stelle ich fest, dass ich wieder besser und weiter Auto fahren kann. Das weiß ich aber nur, weil ich es ausprobiert habe. Vor RIMKUS war ich nicht sehr experimentierfreudig, was das angeht. Ich bin sogar auf die Autobahn gefahren, um auszutesten, ob das wieder besser geht. Tut es zwar nicht, aber alleine den Versuch habe ich schon Jahre nicht mehr gewagt.

    Was mir die Veränderung meiner Denke aber ziemlich verdeutlichte, ist die Tatsache, dass ich Anfang der Woche ein Mietshaus gekauft habe. Mir ist schon seit Jahren klar, dass ich nur mit einer Immobilie und deren Vermietung sowohl Steuern sparen als auch meine Altervorsorge verbessern kann. Aber ich dachte immer: Mit über 50 bin ich viel zu alt und leider auch zu krank. Das würde ich nie schaffen! Mittlerweile denke ich anders. Die Immobilie ist an meinem Wohnort, also gut für mich zu erreichen. Die Wohnungen sind schon vermietet, ich muss also nicht erst kernsanieren, was die größte Anstrengung bedeutete. Also, ich traue mir das absolut wieder zu, trotz meiner chronischen Erkrankung. So hatte ich Anfang März angefangen zu suchen. Hab vor Ostern eine hochgradig geeignete Immobilie gefunden und gleich zugesagt.
    So entscheidungsfreudig ist nur ein positiv denkender Mensch, oder?

    Natürlich hat sich mein Zustand seit 12/2022 nur ein wenig verbessert, aber dennoch spürbar. Ich weiß auch, dass da noch viel Luft nach oben ist und dass es noch ein paar Jahre dauern kann, bis ich die maximale Verbesserung erreicht habe. Aber ich spüre jetzt schon (nach 2,5 Monaten RIMKUS) eine Verbesserung meiner Lebensqualität. Vor allem die positivere Denkweise erlaubt mir, mit meiner chronischen Erkrankung besser umzugehen.

    LG

    Sascha

    Antwort auf: Erfahrungsbericht RIMKUS Methode bei Männern #8781
    Sascha67
    Participant

    Hallöchen,

    also ich schließe mich da absolut an! Diese Studien wären total nützlich. Schade, wenn sie nie durchgeführt werden könnte. Gerade beim Thema ATP Erzeugung würden mich die Ergebnisse interessieren.

    Meine nächste Laborkontrolle ist ja am 2.5.; da bin ich sehr gespannt, was da herauskommt.
    In den letzten Wochen ist mir eine Veränderung aufgefallen, mir der ich gar nicht rechnete. Mir war gar nicht bewusst, dass mich meine chronische Erkrankung schon so dominiert, dass ich tatsächlich negativer dachte. Eigentlich bin ich ein sehr positiv denkender Mensch. Bezeichne mich selbst als Realo-Optimist, was mir als Selbständiger sehr zugutekommt. Dennoch ist mir nun aufgefallen, dass ich seit der RIMKUS Therapie mutiger, entschlossener und positiver bin. Ich kann das an ganz konkreten Erlebnissen festmachen, will Euch aber nicht mit Details langweilen. Für mich aber ist unstrittig, dass die RIMKUS Therapie auch die Psyche positiv beeinflussen und damit die Lebensqualität ganz entscheidend verbessern kann. Wenn ich jetzt noch etwas mehr Energie hätte, wäre ich fast schon zufrieden… 🙂

    Schönes Wochenende!

    VG

    Sascha

    Antwort auf: Erfahrungsbericht RIMKUS Methode bei Männern #8466
    Sascha67
    Participant

    Hallöchen,

    sorry, ich komme erst jetzt wieder dazu zu schreiben! Vielen Dank für Deine Beiträge, Rolf. Das ist gerade für mich als Mann sehr interessant, was Du so für Erfahrungen gemacht hast. Was die Dosis angeht, bist Du mir natürlich weit voraus. Aber eins habe ich ja schon gelernt:
    Die ganze Therapie ist sehr individuell. Und dass man Geduld haben muss ….. klar (was aber nicht gerade meine Stärke ist).

    Nun, ich war diese Woche nochmal bei meiner Hausärztin. Auf ihren Rat werde ich, wie von mir vorgeschlagen, morgens UND abends Ö nehmen (0,2 mg). Die Aufdosierung von P wollte sie aber aufschieben. Ich solle erstmal schauen, was sich durch die doppelte Ö Dosis ändert. Am 2.5. machen wir dann nochmal Labor und schauen dann, ob wir mit P hochgehen (wovon ich ausgehe).
    Im Prinzip hat sie ja recht. Auch wenn das Erreichen eines möglichen Therapieerfolgs dadurch länger dauern wird. Nach 5 Tagen Einnahme der doppelten Ö Dosis kann ich natürlich noch nichts sagen. Anfangs hatte ich aber das Gefühl, dass ich noch ein Stück besser schlafe. Das kann ich aber erst in ein paar Wochen sicher sagen (ich messe fast jede Nacht mit einem Pulsoximeter).

    Von dem Ö verspreche ich mir vor allem auch, dass sich HDL und LDL verbessern. So wie es Dr. Rimkus in seinen Büchern beschreibt. Nach den ersten 6 Wochen konnte ich davon noch nichts feststellen. Aber mal schauen, wie die Werte mit der doppelten Dosis sind….

    Wünsche Euch ein schönes Wochenende.

    LG

Betrachte 7 Posts - 11 bis 17 (von insgesamt 17)