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Massive Hormonprobleme nach Chemotherapie – mit 36 Hormonstatus wie 60

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      Silke
      Participant

      Lieber Herr Dr. Beck, liebes Forum,

      ich wollte mich nach den Erfahrungen erkundigen, die es mit der Rimkus-Therapie für Hormonstörungen in Folge einer Krebsbehandlung gibt. Letztes Jahr wurde bei mir ein Non-Hodgkin-Lymphom (nicht hormonabhängig) diagnostiziert und zur Behandlung habe ich eine sehr intensive Chemotherapie bekommen. Um meine Fruchtbarkeit zu schützen, habe ich während der Behandlung die Trenantone/Enantone-Spritze bekommen. Dadurch wurde ich in die künstlichen Wechseljahre versetzt. Nun – 8 Monate nach Ende der Behandlung – sind meine Hormone – ich bin 36 Jahre alt – leider im Zustand wie bei einer 60jährigen (z.B. AMH 0,08; FSH 53; Östradiol (E2) 6). Während ich zunächst noch Wechseljahresbeschwerden hatte, habe ich nun „nur“ noch depressive Verstimmungen. Meine behandelnde Frauenärztin von der Uniklinik empfiehlt mir daher eine klassische Hormonersatztherapie, um Osteoporose, Herzinfarkt etc. vorzubeugen. Auf eigene Recherche bin ich auf die Rimkus-Methode gestossen. Daraufhin habe ich meine Frauenärztin darauf angesprochen und sie meinte nur, bioidentische Hormone würden das Krebsrisiko erhöhen (was ich eigentlich für die synthetische Hormonerstatztherapie erwartet habe). Nun bin ich verunsichert – einen Termin bei einer Frauenärztin, die mit Rimkus arbeitet, habe ich erst in 2 Monaten bekommen.

      Daher meine Fragen:
      – wie ist die Erfahrung mit der Rimkus-Methode bei durch Krebs/chemobedingte Hormonstörungen? Gibt es hierzu Studien?
      – Wie schätzen Sie es ein, dass unter der Rimkus-Behandlung meine eigene Hormonproduktion wieder anspringt?
      – Kann ich unter der Rimkus-Therapie evtl. schwanger werden? Gibt es hierzu Studien, inwieweit das die Gesundheit des Heranwachsenden beeinflusst?
      – Senkt die Rimkus-Therapie das Risiko für Osteoporose / Herzinfarkt in meiner Situation?

      Ganz herzlichen Dank,
      Silke

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