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Levi

Forum-Antworten erstellt

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  • Levi
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    Zur Vervollständigung des vorhergegangenen Beitrags, hier kann man dazu weiterlesen. Man findet auch Quellen und Primärliteratur (finde Primärliteratur oft unverständlich und bin immer froh, wenn es eine ‚Übersetzung‘ in normale Sprache gibt) 🙂

    Levi
    Participant

    Hallo Bella,

    ich lese gerade mit, und wollte auch noch kurz etwas zum Thema Testosteron ergänzen, da es ja bei deinem Sohn deutlich erhöht ist – was ja eher ungewöhnlich ist, vor allem wenn gleichzeitig depressive Symptome bestehen.

    Viele denken bei zu viel Testosteron erstmal nur an „mehr Energie“, „mehr Männlichkeit“ etc. – aber das ist leider ein großer Irrtum. Ein dauerhaft zu hoher Testosteronspiegel kann das hormonelle Gleichgewicht genauso durcheinanderbringen wie ein Mangel. Besonders wenn das Testosteron nicht ausreichend in Östradiol umgewandelt wird (Aromatase-Prozess), kann das zu Reizbarkeit, Schlafproblemen, innerer Unruhe oder auch depressiven Verstimmungen führen. Testosteron alleine ist also kein Wohlfühlhormon – es braucht das feine Zusammenspiel mit Progesteron, DHEA, Östradiol und eben auch den Neurotransmittern, wie Manuela es so treffend erklärt hat.

    Ich finde es ganz stark, wie du dranbleibst. Und dass deine Gynäkologin bereit ist, deinen Sohn zu behandeln – das ist Gold wert. Vielleicht kann sie auch schauen, ob sein Körper evtl. blockiert ist in der Umwandlung zu Östradiol oder ob eine Aromatase-Hemmung vorliegt, was auch durch Stress oder bestimmte Medikamente ausgelöst werden kann.

    Ich wünsche euch von Herzen, dass sich die ersten kleinen Erfolge bald zeigen.
    Und danke auch an Manuela & Britta – so viel Wissen und Mitgefühl hier

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