Informationen zu natürlichen, human-identischen Hormonen. Das Netzwerk ist eine unabhängige Plattform für Information und Austausch. Gegründet von Dr. med. Volker Rimkus und Dr. Dr. med. Thomas Beck
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Kontinuierliche Hormongabe erst nach der Menopause?

Geschrieben von: In: Laien (für Laien und Patienten) 02 Mrz 2011 Kommentare: 13

Sehr geehrter Herr Dr. Dr. Beck,
im Internet habe ich etwas gelesen, was mich etwas zum Überlegen gebracht hat:

„Eine kontinuierliche Hormongabe – also Östrogen + Progesteron zusammen erst nach der Menopause – also wenn 1 Jahr keine Blutung nicht mehr stattfand.“

Zuvor die sequentielle Gabe von Hormonen‑ also erste Hälfte Östrogen‑ zweite Hälfte Progesteron.
So wie es die Natur uns zeigt. Allerdings ging es hierbei um künstliche Hormone.
Nun bin ich ja noch nicht in der Menopause – denn die Blutung ist erst seit Oktober weggeblieben‑ das werden erst 5 Monate. Und Menopause sagt man ja erst‑ wenn 12 Monate keine Blutung aufgetreten ist.

Ich brauche natürlich keine Monatsblutungen mehr – von mir aus können die gern weg bleiben. Aber mich würde es einfach interessieren‑ weil wie gesagt, es sind erst 5 Monate ohne Blutung.

Vielen Dank und noch einen schönen Tag

Kommentare: 13

  1. Geschrieben von Name * 18 Jun 2016 at 22:07 Ihre Antwort

    Ich bin 56 Jahre, habe vor 3Jahren meine letzte Blutung. Hatte Jahre vor Beenden der Blutung viel mit Hitzewallung, Schlafstörungen und innerliche Unruhe zu tun. Hatte dann die letzten 3 Jahre gar keine Probleme mehr. Jetzt fangen seid 2 WochenHitzewalllung und oben genannte Störungen wieder an. Was kann ich tun?

    • Geschrieben von Dr. Dr. med. Thomas Beck 18 Okt 2016 at 19:10 Ihre Antwort

      das klingt sehr nach zuwenig Sexualhormonen.
      Dann würde ich empfehlen, einen Termin bei einem zertifizierten Arzt zu vereinbaren zum Aufnahmegespräch (Anamnese) und zur Blutabnahme zur Bestimmung der Hormonspiegel.
      Wenn sich so der Verdacht bestätigt, wird dieser ein individuelles Rezept für Sie ausstellen, mit dem die APotheke dann für Sie individuell dosierte Hormonkapseln anfertigt.
      Eine Liste von qualifizierten/zertifizierten Ärzten finden Sie unter
      http://www.Hormon-Netzwerk.de/Therapeutenliste

      Die besten Wünsch

      Thomas Beck, MD

  2. Geschrieben von Ingeborg 12 Okt 2013 at 16:32 Ihre Antwort

    Sehr gehrter Dr. Beck, ich möchte mich ganz herzlich für Ihre umfassende und ehrliche Antwort bedanken! Ich bin sehr angenehm überrascht,dass Sie sich uneigennützig für mich soviel Mühe gemacht haben und mir damit meine Entscheidung erleichtert haben. Nochmals vielen ,vielen Dank !
    Ingeborg

  3. Geschrieben von Ingeborg 10 Okt 2013 at 18:22 Ihre Antwort

    Sehr geehrter Herr Dr. Beck, mir ist vor ca. 2Jahren ein Mama‑ Karziom entfernt wurden.(hormonell bedingt) Im Anschluß wurden mir ein Anti-Hormon (Tamoxifen) verordnet.Diese habe ich von Anfang nicht vertragen und mit Widerwillen eingenommen.Da ich ständig drepresive Stimmungen habe und auch körperlich‑ negative Veränderungen feststelle, habe ich das Medikament abgesetzt. Nun habe ich von der Rimkus-Methode gehört und mich auch intensiv mit der Literatur von Dr.Rimkus beschäftigt. Ich würde gerne von Ihnen wissen, ob bei mir unter dieser Vorgeschichte und in meinem Alter von 77 Jahren noch eine Behandlung mit den Rimkuskapseln möglich ist.Mein Gebährmutter wurde mir im Alter von 42 Jahren wegen Myomen entfernt
    Würde mich sehr über eine Antwort freuen.Vielen Dank im voraus Ingeborg

    • Geschrieben von Druck. Dr. med. Thomas Beck 10 Okt 2013 at 20:08 Ihre Antwort

      Hallo Ingeborg

      hier stehen wir vor einer wirklich schwierigen Situation: nach schulmedizinischer Überzeugung sind die Östrogene mit schuld an einem Mamma Karzinom und deshalb behandelt man das mit einem Anti‑ Hormon wie zB Tamoxifen. Das führt also zu einer chemischen Kastration.
      Nach unserem Verständnis ist Östrogen aber keineswegs ein „böses“ Hormon, sondern besonders notwendig gerade bei Brustkrebs.
      Wie kommt es zu diesen unterschiedlichen Ansichten?
      Hierzu muß man wissen, daß so gut wie alle Studien mit Hormonpräparaten gemacht wurden, die die Pharmaindustrie zur Verfügung gestellt hatte. Und das sind naturgemäß deren Produkte‑ also „synthetische oder semisynthetische Stoffe mit hormonähnlicher Wirkung“… Auf gut Deutsch: diese unzweifelhaft richtigen Aussagen über die Gefährlichkeit von „Hormonen“ beziehen sich alle auf synthetische oder semisynthetische „Hormone“.
      Ob man daraus auf die „echten“ OriginalHormone rückschliessen kann, ist sehr fragwürdig.
      Würde die Aussage: „Östrogen-Hormone sind gefährlich“ nämlich stimmen, dann würden die Menschen die besonders viel von diesen Hormonen haben, ja besonders häufig und intensiv erkranken (das sind die jungen Frauen und Männer) – und die Personen, die geringe Spiegel dieser Hormone haben (also die Menschen nach der Menopause), wären dann die gesündeste Bevölkerungsgruppe – und wir wissen ja alle, daß das gerade nicht stimmt‑ hohe Hormonspiegel machen fit und gesund, niedrige Hormonspiegel gehen einher mit Alter und vermehrter Krankheitshäufigkeit (da spielen natürlich noch viele andere Faktoren eine Rolle).

      ALSO: Die Aussage „Östrogen ist gefährlich und macht Krebs“ ist für synthetisches oder semisynthetisches Östrogen sicher richtig, aber wohl nicht für natürliches OriginalÖstrogen.
      Kann man also jetzt einfach naturidentisches Östrogen einnehmen (verschreiben)?

      NEIN! Weil jeder Arzt der das machen würde, von seinen Kollegen verklagt werden könnte, weil er etwas macht, was von so gut wie allen anderen Ärzten als „gefährlich“ angesehen wird‑ und wie soll der Arzt sich nun bei einem Rechtsstreit rechtfertigen?

      Ich kann also leider weder Ihnen noch einem Arzt empfehlen, in dieser Situation mit Rimkus‑ Hormonen (also naturidentischen Hormonen) zu arbeiten, es wäre rechtlich sehr Risiko behaftet…

      Im konkreten Fall muß der jeweilige Arzt mit Ihnen im persönlichen Gespräch Wege der Unterstützung überlegen und wird auch Möglichkeiten finden.

      mfg
      Dr Beck

  4. Geschrieben von Regina Omar 10 Mai 2013 at 17:26 Ihre Antwort

    Sehr geehrter Dr.Beck
    durch Zufall bin auch ich auf Ihre sehr interessante Seite gestoßen.
    Ich bin als Hashimoto Thyreoiditis Patientin seit eingen Jahren auf L-Thyroxin 75 eingestellt.
    Meine Blutungen kamen immer regelmäßig ,in den letzten 2 Jahren aber immer stärker.Daraufhin hat mein Frauenarzt einen Hormonstatus erstellen lassen nachdem ich zu wenig Progesteron im Blut habe. 0,32)
    Nun die zusätzliche Hormongabe von Progesteron 16–25 Zyklustag 2mal 1Tablette täglich.
    Nach der ordnungsgemäßen Einnahme habe ich am 5.Tag noch keine Periode bekommen.
    Ist das normal oder muss ich mir Sorgen machen??
    Ich bin 55 Jahre und wäre Ihnen dankbar wenn Sie mir auch sagen könnten ob Ihre Methode der natürlichen Hormongabe auch für mich als Hashimoto Patientin Anwendung finden könnten.Vielen Dank im Voraus Frau Omar

    • Geschrieben von Dr. Dr. med. Thomas Beck 13 Mai 2013 at 12:01 Ihre Antwort

      Hallo Frau Omar

      vielen Dank für Ihr Vertrauen, über das Internet persönliche Fragen zu stellen.
      Grundsätzlich darf ein Arzt aus rechtlichen und inhaltlichen Gründen KEINE ärztliche Beratung/Behandlung über das Internet machen, insofern kann ich natürlich nicht im Detail auf Ihre Angaben eingehen.
      Ausserdem wissen wir ja auch gar nichts über Ihre Symptome und Ihre sonstige Krankengeschichte. Zudem weiß ich nicht, was die weiteren Ergebnisse Ihres Hormonstatus waren und ich weiß nicht, was in den „Progesteron-Tabletten“ genau drin ist, die Sie einnehmen.

      Im Alter von 55 Jahren ist es ganz „normal“, daß durch den Wechsel die Blutungen unregelmäßig sind, das alleine genügt nicht für eine Verordnung von Hormonen. Da muß man genauer nachfragen.

      Bei ähnlichen Situationen wie in Ihrem Fall kann ich also nur an einen qualifizierten Arzt verweisen, mit dem Sie ein vertrauensvolles Gespräch führen sollen und Ihre Symptome schildern.
      In der RimkusTherapie qualifizierte Ärzte finden Sie unter: http://www.Hormon-Netzwerk.de/Therapeutenliste

      Ein solcher Therapeut wird mit Ihnen ein ausführliches Gespräch führen, verschiedene Werte im Blut bestimmen (Östradiol, Progesteron, FSH, VitD) und Ihnen dann einen Vorschlag machen, das wahrscheinliche Hormon-Defizit mit individuell in der Apotheke hergestellten Kapseln auszugleichen. Dabei wird auch Ihre Schilddrüse beobachtet und ggf. die Medikation umgestellt.

      Ich wünsche Ihnen guten Erfolg!
      Dr. Thomas Beck

  5. Geschrieben von christine mair 27 Sep 2011 at 00:24 Ihre Antwort

    bin 60 jahre alt habe 12 jahre kuenstliche hormone eingenommen, verschiedene produte. in den letzten jahren ging es mir sehr gut mit dem ESTRADOT 25 PFLASTER,sowie 10 tg im monat Utrogest 100mg. Eine heilpraktikerin, hat mich zur rimkus methode ueberredet.
    ich nehme die kapsels nun 2x tgl. seid einem monat, und spuere allerdings
    eine veraenderung, nicht unbedingt positiv. bin leider etwas depressiv, schlafe schlecht, und habe hin und wieder hitzewallungen! ich bitte sie freudlichst mir mitzuteilen wie lange es benoetigt, dass sich mein koerper umstellt, wohne in italien, und leider kennt hier niemand diese rimkus-methode.bin sehr unentschlossen ob ich wieder umstelle, es ging mir besser. danke Ihnen vielmals fuer ihre antwort.

    • Geschrieben von Dr. Dr. med. Thomas Beck 15 Nov 2011 at 16:12 Ihre Antwort

      leider gar keine Erstattung!

      Dr Beck

    • Geschrieben von Dr. Dr. med. Thomas Beck 15 Nov 2011 at 16:34 Ihre Antwort

      Sehr geehrte Frau Mair

      leider müssen wir zur Kenntnis nehmen, daß viele Kollegen die Methode nicht kennen und sich auch nicht darüber informieren wollen.
      In Ihrem Fall ist das besonders ärgerlich, weil wir auch niemanden in Ihrer Nähe empfehlen können. Vielleicht also eine Möglichkeit, ein Wochenende in München zu verbringen (und das mit einem Besuch in der Praxis zu verbinden)?
      Wir brauchen die Bluthormonwerte von Östradiol (E2) plus Progesteron plus FSH, diese Werte können Sie grundsätzlich auch in Ihrer Stadt bei jedem Arzt abnehmen lassen, das muß nichteinmal ein Facharzt für Hormone oder Frauenarzt sein, jeder kann das auch ein Hausarzt.
      Wenn nach Wechsel von den „künstlichen hormonähnlichen Stoffen“ zu den naturidentischen Hormonen zunächst die erhoffte Wirkung nicht zu spüren ist oder ausbleibt, so kann das verschiedene Ursachen haben:
      1. die hormonähnlichen Stoffe besetzten die Rezeptoren und blockieren diese damit, wenn dann ein Wechsel auf naturidentische Hormone erfolgt, können diese zunächst nicht am Rezeptor andocken (da dieser ja noch besetzt ist) und deshalb auch nicht richtig wirken. Richtig wirken bedeutet auch, daß die naturidentischen Hormone (wie zB. Östrogen und Progesteron) weiter umgewandelt werden in ihre „Nachbarhormone“ wie Testosteoron (männliches Hormone für Muskeln, Antrieb und Libido) Aldosteron (Regulation des Wasserhaushalts) und Cortisol (Stresshormon)- alle diese Hormone haben damit einen zu niedrigen Spiegel….
      Also Ihre Syptome klingen nach einem „Östrogen-Entzug“ weil Sie an die künstlichen Hormone gewöhnt waren und diese jetzt zunehmend fehlen. Und gleichzeitig sind die naturidentischen Hormone wohl noch nicht ausreichend hoch. Also: den aktuellen Spiegel im Blut nachmessen und ggf die Dosis anpassen! Falls Sie noch eine Regelblutung haben sollte die Messung zwischen dem 18 und 24 Tag nach Ihrem ersten Blutungstag stattfinden, wenn Sie keine Menses mehr haben, spielt der genaue Termin keine Rolle.
      Umstellungsdauer erfahrungsgemäß ca 6–12 Monate
      Langfristig ist dringend von künstlichen hormonähnlichen Stoffen abzuraten. Eine Vielzahl von Studien zeigt eine erhöhte Krebsrate, insbesondere, wenn Östrogen alleine eingenommen werden.
      Bei Utrogest ist das allerdings nicht der Fall, da das ein Gestagen ist – das gehört also in die Gruppe der Progesterone). Es bleibt aber ein nicht naturidentisches Hormon, sondern ein hormonähnlicher Stoff!
      Zusammengefasst: wir raten dringend zu einer Kontrolle IHrer aktuellen Blutspiegel

      Diese Werte bringen Sie dann in die Besprechung mit. Eine persönliche Besprechung ist unumgänglich, weil ohne einen persönlichen Arzt‑ Patientenkontakt eine Behandlung rechtlich untersagt ist – und wir brauchen das ja auch, damit wir uns einen realen Eindruck verschaffen können und ggf weitere Untersuchungen etc veranlassen können. Die weitere Begleitung kann dann ggf auch per Telefon erfolgen.

      Wirklich wichtig ist die genaue Kontrolle der Werte unter weiterer Einnahme der Kapseln, Pflaster sind leider nicht zuverlässig in der Wirkung udn vor allem sie enthalten nicht die NATÜRLICHEN Hormone, sondern nur „hormonähnliche Stoffe“ – und das ist nicht das selbe!
      Also Kontrolle der Werte und vielleicht sollten Sie sich doch zumindest einmal bei einem Arzt vorstellen, der wirklich mit der Methode vertraut ist,, damit die entsprechenden Informationen auch richtig vermittelt werden und um Fehler zu vermeiden.

      mfg

      Dr Beck

      • Geschrieben von csie 14 Jul 2013 at 22:43 Ihre Antwort

        kurze Anmerkung zum Utrogest:
        Dabei handelt es sich sehr wohl um ein natürliches Hormon! Dies nur, um hier niemanden zu verwirren. Es ist mikronisiertes Progesteron darin genau wie das in der Rimkuskapsel. Und damit immerhin ein Fertigarzneimittel mit bioidentischem Hormon, welches auf Rezept zur Verfügung gestellt werden könnte in besonderen Situationen. Der Nachteil ist allerdings, dass es nur in 100mg-Schritten zur Verfügung steht, weil es eben ein Fertigarzneimittel ist und keine Rezepturarznei. Die RIMKUSkapsel kann viel feiner individuell angepasst werden. Bei BEdarf von höheren Dosierungen schreibt man einfach höhere Dosen ins Rezept und muss weiterhin nur 1 Kapsel schlucken und nicht 2 Utrogest. Statt in Olivenöl ist Utrogest in Sonnenblumenöl gemischt und enthält eben auch nicht die vorteilhaften Zugaben von Kupfer und Zink wie sie in der RIMKUS-Kapsel enthalten sind, welche die Aufnahme von Progesteron verbessern.
        Ein freundlicher GRuß
        csie

        • Geschrieben von Dr. Dr. med. Thomas Beck 17 Jul 2013 at 20:45

          stimme dem zu – mit folgenden Ergänzungen:
          a) Utrogest ist – obwohl es auch naturidentische Hormone enthält – leider für viele besonders schlecht verträglich, wie immer wieder berichtet wird. Wir wissen leider nicht den Grund hierfür. Bei einer meist langjährigen Einnahme kommt es eben auch auf die Bioverfügbarkeit und Verträglichkeit an.
          b) Der Herstellungsprozeß der Fertig-Arnzei findet industriell statt, es ist nicht immer eindeutig klar, ob nicht noch weitere Zusatzstoffe hinzugefügt werden, die nicht deklariert sind. Die Apothekenanfertigung der „RimkusKapsel“ garantiert, daß ausschliesslich die Inhaltsstoffe enthalten sind, die der Arzt verordnet hat‑ und auch ausschliesslich in der rezeptierten individuellen Dosierung.
          ⅽ) Die Zusammenstellung mit Sonnenblumenöl ist für manche weniger gut verträglich, gelegentlich wird ein unangenehmer Geschmack berichtet – bis hin zu Unverträglichkeiten.

          mfg
          Dr Beck

  6. Geschrieben von Dr. Dr. med. Thomas Beck 03 Mrz 2011 at 12:32 Ihre Antwort

    Liebe Frau Sxxx

    Fabelhaft, wie Sie sich in die Materie einarbeiten. Das sind Fragen, bei denen viele Kollegen der Frauenheilkunde ins Schleudern kämen. Ich will es trotzdem versuchen:

    Grundsätzlich ist das Ziel der natürlichen Hormontherapie die Wechselbeziehungen und das Gleichgewicht der Hormone wieder her zu stellen, wie es in einem gut arbeitenden Organismus anzutreffen ist. Dies kann man tun, indem man genau den natürlichen Verlauf der Hormone nachbildet (also das wäre in etwa der Vorschlag den Sie zitiert hatten), oder indem man schaut, diese Wirkung zu erzielen durch Anregung/Substitution der natürlichen Hormone.
    Dieser letztere Weg wird in der Methode nach Dr Rimkus gewählt, das hat vor allem zu tun mit der Vereinfachung und Praktikabilität. Es wäre schlichtweg unmöglich, für jeden Tag und für jede Stunde genau die richtige Hormonmenge zu ermitteln und diese dann auch zu geben. Entscheidend ist, was letztlich funktioniert.

    Und da hat Dr. Rimkus wirklich Bahnbrechendes geleistet, indem über viele Jahre erforscht und dann auch nachgeweisen konnte, daß die zweimal tägliche Gabe der nach Ihm benannten „Rimkuskapsel“ mit naturidentischem mikronisiertem Progesteron (ggf plus Östrogen) zusammen mit den CoFaktoren Kupfer und Zink in Gluconatform in einer mikrofeinen Ölivenöl-Suspension die gewünschen Wirkungen erzielt.
    Die gewisse „Ungenauigkeit“ in der Verabreichung im Vergleich zur unendlich differenzierten Natur spielt für die Wirkung keine Rolle, wie die Forschungen von Dr. Rimkus und der Erfolg über die Jahre zeigt. Alle in der Kapsel enthaltenen Komponenten wurden einzeln und „in Zusammenarbeit“ getestet und so ist die wunderbare Rimkuskapsel über die Jahre entstanden.

    PRAKTISCH: wir verwenden in der Regel die „Rimkuskapsel“, individuelle Besonderheiten erreichen wir durch Änderung der Dosis und durch Individualisierung des Einnahmemodus. Frauen, die noch menstuieren, nehmen die Kapsel für 6 Tage (der Blutung) NICHT ein – und beginnen damit am 7. Tag der Regel.

    Frauen die nicht mehr bluten, zb. durch Menopause oder Frauen mit Hysterektomie nehmen die Kapseln einfach durch.

    In Ihrem indivuduellen Fall werden durch die Rimkuskapsel „normale Hormonverhältnisse“ wieder hergestellt, es ist also fast damit zu rechnen, daß Ihre gesunden – aber geschwächten – biologischen Funktionen wieder etwas aufwachen und Sie ggf. auch für eine Übergangszeit Blutungen bekommen.
    Das ist auch zu verstehen als eine „biologische Reinigung“ zu der Ihr Unterleib in den letzten Monaten nicht mehr die Kraft hatte. Diese Reinigung ist besonders wichtig, weil sich damit Ihr Körper von zurückgebliebenen Überbleibseln/Gewebs-Resten befreien kann, aus denen erfahrungsgemäß in höheren Jahren zum Beispiel das Endometriumkarzinom entstehen kann.
    Nach einer gewissen Zeit kommt das dann zur Ruhe und Sie haben keine Regelblutung mehr. Dann ist aber der „Topf geputzt“ und kann in den Ruhezustand übergehen – ohne daß „Speisereste“ üble Veränderungen machen können.

    Die Einnahme mit Milch unterstützt die Aufnahme der in Fett gelösten Hormone in den Chylus, damit machen Sie es Ihrem Körper etwas leichter. Wenn Sie aber keine Milch vertragen (was bei sehr vielen Menschen der Fall ist) dann genügt natürlich das bereits in der Kapsel enthaltene Olivenöl für die regelrechte Aufnahme.

    Herzlichen Gruß
    Dr Dr Beck

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