Wie in der medical tribune vom Januar 2012 belegt, ist die Gabe von synthetischen Hormonen (also von nicht natur-identischen „hormonähnlichen Stoffen“) mit erheblichen Risiken verbunden.
Mit diesen Präparaten steigen nicht nur die Krebsgefahr (für Brust‑ und Eierstockkrebs), sondern auch das Risiko für Thrombembolien, für Schlaganfälle und Gallenblasenerkrankungen.
Dabei führte der zusätzliche Einsatz von künstlichem Progesteron (=Gestagene) zu einem höheren Brustkrebsrisiko als das künstliche Östrogen alleine.
Die Behandlung mit künstlichen Hormonen kann entgegen bisherigen Behauptungen NICHT der koronaren Herzkrankheit vorbeugen, verbessert auch NICHT die Gehirnfunktion und beugt auch NICHT der Demenz vor.
FAZIT: die Einnahme/Verabreichung synthetischer (=künstlicher) hormonähnlicher Stoffe enttäuscht auf ganzer Linie, lediglich zur Behandlung von Hitzewallungen und bei lokaler Behandlung der Rückbildung der Scheidenschleimhaut (Vaginalatrophie) scheint diese Therapie wirksam – aber bei was für einem Risiko!
(Dr Beck/Dr Rimkus)

ich nehme schon 4 Jahre LAFAMME , jetzt versuche ich es nur mit Utrogest, was ist besser oder gefährlicher ? MFG
Hallo Morgensonne
das ist so nicht zu beantworten, beides finden wir nicht so richtig gut, weil
a) keine individuelle Dosierung
b) keine Messung der Blutspiegel
ⅽ) keine Sicherstellung, da0 wirklich nur Hormone verwendet werden, die den menschlichen Hormonen identisch sind. Bei Utrogest steht das zwar auf der Packung, aber dieses Präparat stellt sich in der konkreten Anwendung als oft nicht so gut verträglich heraus…
ⅾ) wir würden beide nicht empfehlen, sondern eben die Methode nach Rimkus…
mfg!
Dr Beck