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Trotz steigender Dosierung steigen meine Werte nicht an – was kann ich tun?

Geschrieben von: In: Laien (für Laien und Patienten) 12 Mrz 2012 Kommentare: 1

Hallo,

ich bin 52 Jahre und habe letztes Jahr im Mai zufällig im Internet von der Rimkusmethode gehört. Nach Lektüre der Bücher war ich begeistert und beschloß die Methode zu probieren da ich unter Schlafstörungen und Gelenkschmerzen die wechseljahresbedingt sind leide. Seit Oktober 1999 habe ich keine Regelblutung mehr.

Leider hat sich bisher keine Verbesserung der Beschwerden eingestellt.

Hier der Dosierungsverlauf:

Nach der Einstiegsdosierung von 0,5 mg Estradiol und 50 mg Progesteron wurden folgende Blutwerte im Juni nach zweimonatiger Einnahme festgestellt:
FSH 42,5, Östradiol: 23, Prog. wurde leider nicht gemessen.

Dosiserhöhrung auf 1 mg Estradiol und 100 mg Progesteron Blutwerte im September:
FSH 28, Östradiol: 84 Prog.: 2,05

Dosiserhöhrung auf 1,5 mg Estradiol und 150 mg Progesteron Blutwerte im Dezember:
FSH 20, Östradiol: 56 Prog.: 2,12

Dosiserhöhrung auf 1,75 mg Estradiol und 175 mg Progesteron Blutwerte im März 2012:
FSH 19, Östradiol: 58 Prog.: 2,3

Leider gibt es in meiner nähreren Umgebung keinen erfahrenen Frauenarzt der nach der Rimkusmethode arbeitet und meine Hausärztin arbeitet sich gerade erst in die Methode ein.

Von daher meine Fragen:

Wie hoch kann man Östradiol und Progesteron in den Rimkuskapseln dosieren?
Welche Dosierung ist für Frauen meines Alter „normal“
Wie kann es sein, dass die Hormonwerte so langsam ansteigen?
Kann es eine Wechselwirkung mit anderen Medikamenten geben, so dass die Aufnahme der Hormone behindert wird? (ich habe Bluthochdruck und bin Asthmatikerin)

Ich wäre Ihnen für die Beantwortung der Fragen sehr dankbar.

mit freundlichem Gruss
M.K.

Kommentare: 1

  1. Geschrieben von Dr. Dr. med. Thomas Beck 12 Mrz 2012 at 23:32

    Sehr geehrte Frau K.

    Nachdem Ihre Fragen die Möglichkeiten einer allgemeinen Auskunft überschreiten, sehe ich mich auch aus rechtlichen Gründen nicht in der Lage, Ihnen konkrete Therapieempfehlungen zu geben.
    Sie sind mir persönlich unbekannt, ich weiß nichts über Ihre Krankheiten und Ihren Gesundheitszustand und auch nichts über Ihre konkrete Medikation, ich weiß nicht, was Sie zur Hormonbehandlung bekommen haben und aus welcher Apotheke und ich weiß auch nicht, wie sie das eingenommen haben oder ob Sie vielleicht mit Cremes behandelt wurden.

    Ich kann Sie von daher so nicht behandeln oder adäquat beraten. Dazu bedarf es immer und grundsätzlich eines PERSÖNLICHEN – DIREKTEN – ARZT –PATIENTENKONTAKTS!

    Bitte wenden Sie sich an einen qualifizierten Arzt aus unserer Liste, nur so kann eine individuelle und korrekte Betreuung sichergestellt werden.

    Ganz allgemein kann ich nur sagen, daß die genannten Dosierungen nicht grundsätzlich ungewöhnlich erscheinen.

    Grundsätzlich sind Wechselwirkungen verschiedener Medikamenten untereinander immer möglich, dies muß von einem erfahrenen und in der Methode qualifizierten Arzt abgeklärt werden.

    In Bezug auf die Behandlung mit naturidentischen Hormone erscheinen mir die genannten Medikamente nicht von negativer Bedeutung, eher im Gegenteil: durch die natürlichen Hormone benötigen viele Menschen weniger Blutdruck‑ und Asthmamedikamente.

    Sie werden also vielleicht doch eine (kleine?) Reise auf sich nehmen müssen, um einen qualifizierten Kollegen zu finden. Von einer Behandlung durch nicht qualifizierte Kollegen muß dringend abgeraten werden, der Behandlungserfolg steht so in Frage‑ wie Sie ja soeben selber merken!

    Aus diesem Grund bieten wir entsprechende Fortbildungsmöglichkeiten an, die nächste im November in München http://www.Hormon-Netzwerk.de

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr Beck

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