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Gegründet von Dr. med. Volker Rimkus und Dr. Dr. med. Thomas Beck

Absetzen der Pille und massive Wechseljahresbeschwerden, aber R-Kapsel wirkt nicht?

14. Februar 2012 · 9 Antworten

Sehr geehrter Herr Dr. Rimkus,

ich verwende seit Anfang November 2011 Ihre „Rimkus‑ Kapseln“, Standardrezeptur 1mg Östrogen, 100mg Progesteron 100mg 2x tägl. und wende mich nun an Sie, da die behandelnde Frauenärztin in G., die ich Ihrer Liste etnommen habe, m.E. mit der Dosierung der Kapseln recht locker umgeht und ich (leider, leider) biher noch nicht die Benefits der Behandlung geniessen konnte, sondern mich mit unangenehmen Nebenwirkungen herumschlage.

Zu meiner Person: Ich bin 54 Jahre alt (geb.2.9.1957), habe zwei Kinder (1984 + 1989), beide fast zwei Jahre gestillt, habe bis zu meinem 52. Lebensjahr die Pille Yasmin genommen, mit der ich mich zuerst wohl gefühlt habe.

Nach dem Absetzten machte ich die ganze Palette an Wechselsjahrenbeschwerden (Menopause ab November 2010)durch (Hitzewallungen, Schlafstörungen, Depressionen, Vergesslichkeit etc) und habe mich deshalb eingehend über Therapiemöglichkeiten informiert. U.A. auch Ihre beiden Bücher für Frauen gekauft und gelesen und mich dann mit sehr viel Hoffnung für Ihre „Rimkus‑ Methode“ entschieden.

Vor Beginn der HRT hatte ich folgende Hormon-Blutwerte:
FSH 86,7 mIU/ml, Östradiol 14pg/ml, Progesteron 0,15 ng/ml.(Schildrüsenwerte: TSH basal 0,7uIU/ml,T3 LTA 277 pg/ml, T4 LTH 1,30ng7 dl.

Bevor ich die HRT (Hormonersatztherapie) begann, bekam ich eine Infektion der Harnwege – ich war auch vor der Einnahme von Yasmin sehr damit geplagt, immer im Zusammenhang mit Geschlechtsverkehr (Honey moon Cystitis). Nun quäle ich mich also seit Ende Oktober mit immer wiederkehrenden Harnwegsinfektionen herum (schon dreimal Antibiose zwischenzeitlich), habe dann nach einigen leichten Schmierblutungen im November und Dezember Ende Januar eine richtige Regelblutung bekommen, mit vorausgehendem massiven Brustspannen und Harnwegsinfektion.

Die Empfehlung der Frauenärztin lautete: Kapseln weiternehmen, als die Blutung im Januar euntrat, sollte ich von da an nur noch eine Kapsel täglich nehmen.

Mitte Dezember liess ich nochmals die Hormonwerte überprüfen: FSH 39,4mIU/ml, Östradiol 85 pg/ml, Progesteron 9,16 ng/ml.

Meine Apothekerin machte mich nun darauf aufmerksam, daß meine Symptome eigentlich auf eine „Östrogendominanz“ hinweisen. Könnte es ein, dass ich mehr Progesteron und weniger Östradiol bräuchte? Ich kann mich gut erinnern, dass ich in meiner „pillenlosen Zeit“ mich immer in der Zeit nach dem Eisprung (zweite Zyklusphase)am wohlsten gefühlt habe und dann auch kaum anfällig für Harnwegsinfekte war.

Ich möchte auch erwähnen, dass ich nervlich z.Zt. ein Häufchen Elend bin, also von „Aufblühen“ unter HRT (Hormonersatztherapie) bei mir keine Spur.

Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar, da ich auch noch zwölf Angestellte habe, in der ich echt täglich gefordert bin.

Es tut mir leid, dass ich von der o.g. Frauenärztin keine echte Hilfe erhalte und mich deshalb an Sie wende.

Mit freundlichen Grüssen Ihre
Dr H.S.

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9 Kommentare zu “Absetzen der Pille und massive Wechseljahresbeschwerden, aber R-Kapsel wirkt nicht?”

  1. Dr. Dr. med. Thomas Beck sagt:

    Liebe Frau Dr H.S.

    gern möchte ich Ihre Anfrage beantworten:

    Sie schreiben, dass Sie seit November 2011 die nach meinen Vorgaben gefertigten Kapseln verwenden. Somit sind Sie noch mitten in der Gewöhnungsphase der Therapie, wo sich Erfolge und Enttäuschungen noch in rascher Folge aneinander reihen können.

    Erst wenn Sie (durch Messung!) nachweislich ein halbes Jahr in den von mir publizierten Idealbereichen sind, kann eine erste Bilanz gezogen werden!

    Und somit machen Sie in meinen Augen schon den ersten Fehler, indem sie, verständlicherweise getrieben durch Ihre starken Beschwerden, zu ungeduldig sind. Dabei gibt es ausser der bei Ihnen gerade erst gestarteten Behandlung meines Wissens nach keine einzige Methode, die Ihnen zukünftig so sicher und problemlos eine bessere Lebensqualität in der zweiten Lebenshälfte bescheren kann.

    Es lohnt sich also auch für den Erfolg zu kämpfen und auch die notwendige Geduld aufzubringen! Und eines kann ich Ihnen auch versichern: Unangenehme, wirkliche Nebenwirkungen gibt es dabei nicht, kann es auch nicht geben, denn diese Hormone sind Ihrem Körper bekannt, seit Anbeginn Ihrer Jugend. Und die Kapseln werden auch daher ohne den üblichen Beipackzettel ausgeliefert. „Nebenwirkungen“ sind also Folge oder Ausdruck einer noch nicht suffizienten Behandlung und noch instabiler Annahme der Serumspiegel am Wirkort. Systembedingte Nebenwirkungen gibt es nicht!
    Wichtig ist immer, dass Ruhe in die Behandlung kommt und nicht zu schnell Dosisänderungen gemacht werden.
    Dieses schon einmal vorweg, bevor ich jetzt zu Ihren Werten komme.

    Die Tatsache, dass Sie über Jahre die „Pille“ eingenommen haben, ist eine plausible Erklärung für Ihr bisheriges schlechtes Ansprechen auf die Substitution!

    Wie Sie vielleicht wissen, haben die Sexualhormone ihren Wirkort im Zellkern über die Rezeptoren. Dort sorgen sie u. A. dafür, dass die Zellinformationen fehlerfrei weiter gegeben werden, dass die genetischen Informationen exakt ausgelesen werden und dass auch der Mechanismus des physiologischen Zelltodes der Mitochondrien als Schutz vor Fehlbildungen (Tumoren) reibungslos funktioniert. Sie bauen also anfangs einen Hormonspiegel im Blut auf, der aber am Wirkort keine oder noch nur wenige Rezeptoren vorfindet, um die Wirkung zu entfalten.

    Die „Pille“ führt zu einer sehr empfindlichen Störung dieses Systems. Einerseits werden durch falsche Moleküle falsche Zellinformationen weiter gegeben (was leider nicht selten zu Mamma-Tunoren führt in späteren Jahren…). Und es wird der programmierte Zelltod ausgeschaltet oder behindert. Und, was mit am Schlimmsten ist, die Ankopplung falscher Moleküle (synthetsiche, körperfremde „Pillenhormone“) können aus der Rezeptorbindung nicht mehr gelöst werden und führen zu einer zunehmenden Blockade der Rezeptoren, was eine „allmähliche Kastration“ zur Folge hat. Diese ist ja bei einer Pillenanwenderin sogar erwünscht…!!?

    Die Zahl der noch intakten Rezeptoren nimmt von Jahr zu Jahr drastisch ab, so dass dann bei einer Substitution mit naturidentischen Hormonen diese im Serum kreisenden Hormone keine Ankoppelungsmöglichkeiten an den Zellkernen mehr finden können. Eine Frau muß sehr viel und lange Geduld aufbringen, bis sich zögerlich eine Regeneration (hoffentlich) einstellt.

    Da hilft es nicht, dass Sie Ihrer Enttäuschung Ausdruck verleihen und ungeduldig werden, sondern ganz im Gegenteil sollten Sie sehr viel Verständnis Ihrem Körper gegenüber aufbringen, dem Sie über so viele Jahre sehr Schlimmes angetan haben.
    Sie haben Ihr endokrines System mit Füssen getreten und können nur hoffen, dass sich so allmählich die notwendigen Rezeptoren (die ja auch in grosser Zahl im Gehirn liegen) neu bilden.
    Hoffen dürfen Sie; aber dann auch in einer gewissen Demut. Denn Sie allein waren es, die diese Schäden gesetzt haben…

    Ihre Startanalyse war, wie ich den Werten entnehmen kann, absolut desolat und unbedingt substitutionsbedürftig. Das Beschwerdenprofil auch recht typisch; sogar die angeblich rezidivierenden Blasenentzündungen, die wohl in Wahrheit ein Ausdruck eher eines atrophischen Blasenepithels sind (das vermute ich jetzt einmal). Dieses eingetrocknete Epithel (Oberflächenschicht) schmerzt dann beim Dehnen und reisst ein – und das täuscht dann eine Entzündung vor. Hier können Sie langfristig wohl auch auf Besserung hoffen.

    Eine auftretende Blutung kann als erster Erfolg angesehen werden, weil damit die Atrophie (Zurückbildung) der Uterusschleimhaut behoben wird; ebenso kann die Brust spannen, wenn die „Welke“ verschwindet. Regelmässige gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen können Ihnen ja ängstliche Zweifel nehmen.

    Schauen Sie sich doch einmal alte Frauen ohne Substitution mit ihren Brüsten an. Sie werden oft nur noch leere, schlaffe Hautsäcke sehen. Und wenn ein welkes Blatt sich wieder aufstellt, schmerzt es die Pflanze vielleicht auch; aber, sie sollte das als ein gutes Zeichen sehen, dass nämlich das Giessen bereits erste Erfolge zeigt…

    Ihre Anfangsdosis beider Hormone hätte im Nachhinein vielleicht mehr „einschleichend“ gestaltet werden können. Also mit nur 0,5 mg Östradiol und etwa 60 bis 80 mg Progesteron. Richtig falsch war die gewählte Dosis aber nicht. Der Körper hätte dann mehr Zeit gehabt, sich auf die neue Situation einzustellen. Denn alle Hebel müssen ja von „abwärts“ wieder auf „aufwärts“ umgelegt werden!

    Das Ansprechen Ihrer Werte auf die Behandlung war ja nach der erste Kontrolle schon recht gut, jedoch hatten Sie die Idealbereiche noch nicht erreicht.
    Und dann fingen Sie leider an, an der Dosierung herum zu basteln. Das würde auch bei einem Diabetiker nur zu Misserfolgen führen.
    Dosisänderungen sollten niemals nach Gefühl, sondern nur nach vorheriger Messung gemacht werden. Denn dann hätten Sie gesehen, dass Sie nur auf dem ein geschlagenen Weg hätten geduldig (!!!) weiter machen müssen. Sie waren von den Idealbereichen nicht mehr all zu weit entfernt.

    Ich meine, dass Ihre Apothekerin (die nachts wohl immer noch gut schlafen kann, wenn Sie an Frauen die Pille oder die künstlichen Hormone für die Wechseljahre über ihre Theke reicht), nicht das moralische Recht besitzt, sich in eine Behandlung einzumischen, die auf der Basis von einer Millionen von Jahren bestehenden Auslese durch die Evolution fusst.

    Den Begriff einer „Östrogendominanz“ einfach nachzuplappern, ist Mode geworden. Doch nur unsere Wissenschaftler empfehlen diese Dominanz, indem sie Frauen ohne Gebärmutter nur „Östrogene“ empfehlen.

    Bei einer gesunden Frau in den hormonell besten Jahren (also zwischen 14 und 28 Jahren) kennt die Natur das nicht! Im Gegenteil:
    1mg Östradiol zu 100 mg Progesteron ist schon rein rechnerisch keine Dominanz von Östrogen!

    Und ein anzustrebender Wert von z.B. 120 pg/ml Östradiol zu 10 ng/ml Progesteron bedeutet umgerechnet in die gleichen Dimensionen ja: 120 pg/ml Östradiol zu 10.000 pg/ml Progesteron. Sehen Sie in diesen Werten eine Östrogendominanz???
     – Also. schweigen wäre besser gewesen.

    Es handelt sich also tatsächlich um einen „Progesteronmangel“ und nicht um eine „Östrogendominanz“, auch wenn sich dieser falsche Begriff zunehmend eingebürgert hat!

    Was ist zu tun?
    Nun, nehmen Sie Ihre Substitution „treu und brav“ in der ersten Dosierung täglich 2x ein. Sind Sie sich dessen bewusst, dass auch das Schlaraffenland nicht ohne das mühevolle Durchessen durch einen grossen Griesbreiberg geht. Beobachten Sie sich jetzt nicht zu kritisch und viel zu früh (das hätten Sie lieber bei der Pille machen sollen….).

    Das Ziel ist ein sehr, sehr Wertvolles und alle Mühen lohnen sich.
    Es sind nicht „meine“ Hormone, die Sie einnehmen, sondern es sind die Hormone, die Ihnen die Schöpfung natürlich zugedacht hat!

    Vielleicht sollten Sie auch noch den Bonus einer zusätzlichen Einnahme von Vitamin Ⅾ dazunehmen. Ich hänge Ihnen eine Inforamtion zu mein er neuesten Entwicklung der Rimkus-Kapsel N an diese Mail.

    Ihr nächstes Rezept könnte dann so aussehen:

    Rimkus Kapseln N®
    Östradiol natürl. mikro. 1,0 mg
    Progesteron, natürl. mikro. 100 mg
    Cholecalciferol (Vit D3) 1000 I.E.
    Kupferglukonat 0,05 mg
    Zinkglukonat 35,0 mg
    q.s. Olivenöl Nr. CC

    In diesem Sinne drücke ich Ihnen die Daumen!

    Herzliche Grüsse
    Ihr Dr med. Volker Rimkus
    (ergänzt/bearbeitet von Dr. Beck)

  2. Chris Tan sagt:

    Sehr geehrter Dr. Rimkus,

    na endlich einmal jemand der Klartext spricht.

    Ich als Frau kann Ihnen bestätigen dass wir manchmal wirklich einen verbalen Tritt in den Allerwertesten brauchen um wieder aus dem Tal des Jammerns und der Selbstzweifel herauszukommen.

    Ihre Antworten sind sehr logisch, eloquent und überzeugend. Danke.

    Beste Gruesse
    Chris.Tan

  3. angelika v. sagt:

    Gerne möchte auch ich meine Geschlechtsgenossinen zur Geduld aufrufen. Ich bin ein Paradebeispiel für die positive Wirkung der von Dr. Rimkus entwickelten Kapseln.

    Meine Hormonwerte zeigten bereits mit 33 Jahren die Werte einer 60järigen und ich habe viel zu lange den reinen Schulmedizinern vertrauen müssen, bevor ich von Dr. Rimkus Methode erfahren habe.

    Seit 2 Jahren bin ich nun begeisterte „Rimkusianerin“ und kann ihm garnicht genug danken. Meine Lebensqualität ist nicht zu vergleichen mit der vor Jahren, trotzdem ich an Jahren älter geworden bin.

    Danke an Herrn Dr. Rimkus und all die Ärzte die ebenfalls an diese Methode glauben und diese „lege artis“ (also richtig) durchführen.

    Allen Zweifler/innen an der Wirkungsweise stelle ich mich gerne zur Verfügung, um diese vom Gegenteil zu überzeugen.

    Angelika Voss
    (email adresse bei Dr Beck, über das Netzwerk)

  4. Hani sagt:

    Guten Tag,

    nachdem ich mit 24J die Pille Monostep (4Jahre eingenom.)
    abgesetzt habe hatte ich nach 6monaten heftige Deppressionen
    was mich allerdings gewundert hat das ich keine ständigen Bauchschmerzen od. Blähung mehr hatte.Nach langem Artztbesuchen wurde mir die Deppressionen Diagnostiert
    bis ich beim Gynk war und sie mir sagte (nach 3monaten)das ich wie in den Wechsj bzw PCOS-syndrom , da ich schwanger sein wollte wurde ich dementsprechend behandelt also mit clomifen nach 1versuch wurde ich schwanger-nach SSW gings das ganze theater weiter ok während der ssw hatte sich mein Zustand etwas verbessert,daraufhin wurde ich wieder SSW symptome folgen weiterhin und nachdem SSW wurde alles schlimmer bis ich mich heute entschieden hatte wieder die Pille einzunehmen gegen meine Psyche hatte ich bereits Antideppr.mehrere versucht kein Erfolg alles schlimmer jetzt bin ich in der Therapie aber ich fühle mich nicht ausgeglichen vor der Pilleneinahme hatte ich mehrere Pflanzliche versucht z.b yamswurzel,Etreva 1 %, Progestogel nichts war wirklich gut und bevor ich mit der Pille anfing war ich beim Endo 5zykl östradiol 32,5 pn/mg und Progest 50,0pn/mg ok ich weiss man muss am 21Tag aber wer hört schon auf mich-mit der pille geht es mir schrecklich bin mit 2.pack-meine frage da ich 28J kann ich die Rimkus methode auch versuchen? Kann man während der Pilleneinahme auch Blutwerte überprüfen? Darf ich zur Unterstützung Johanneskraut einnehmen? Das kann doch nicht alles Psyche sein vorallem die Unruhe und Angst und unwirklichtkeitsgefühl im Kopf-vorallem in der 2zyklhälfte habe auch Schildrüsenunterfunktion L-T 75mg

    Ich muss noch dazu sagen das ich bmich bewusst ernähre Vitamine einnehme sozusagen was gutes tuen möchte aber es reicht nicht ich fühle mich elend –ohne Pille hab ich 35T Zyklus vor und nach dem Eisprung (Eisprung ersta am 21Tag)
    heftige Deppresionen

    LG
    Hani

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck sagt:

      Hallo Hani,

      die Situation ist nicht gut, die Sie beschreiben. Leider geht es viele Frauen so.
      Was kann man tun?

      Die „Pille“ das sind „künstliche hormon‑ähnliche Stoffe“, die so tun, als ob die Frau schwanger ist. Das führt dann dazu, daß sich kein zweites Ei einnistet, also kann die Frau nicht schwanger werden‑ prima!

      ABER: die Hormone die in der „Pille“ drin sind, sind keine echten Menschen-Hormone, sondern Stoffe, die so ähnlich wirken, wie Hormone, aber eben keine „echten“ Hormone.
      Das ist vielleicht so ähnlich wie wenn Sie anstatt „Superplus“ einmal „Diesel“ tanken würden. Das ist ja so etwas „Ähnliches“ – also auch ein Brennstoff. Ihr Motor wird aber anderer Meinung sein und das wohl mit einem Motorschaden deutlich machen.

      ALSO: wir Menschen sind gemacht für Menschen-Hormone und nicht für etwas anderes. Deswegen kriegen wir einen „Motorschaden“ (wie Depressionen, Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall und vieles andere mehr) wenn wir nicht die originalen natur-identischen Hormone bekommen.
      Pflanzen helfen da nicht, das sind keine Hormone für Menschen (sondern Hormone zB zum Schutz vor dem gefressen werden).
      Auch Hormone aus zB Urin von Stuten helfen nicht, weil das zwar natürliche Hormone sind, aber eben für die Natur der Pferde (und Sie sind ja kein Pferd!).

      ALSO: ja, auch bei Ihnen kann (und sollte man) die natur-identischen Hormone einsetzen und damit Ihre Hormone endlich wieder in Ordnung bringen. Nachdem Sie ja noch jung sind, kann man ausprobieren, ob nach vielleicht ein oder zwei Jahren allmählich Ihre natürliche Produktion wieder immer besser anspringt und Sie dann vielleicht gar keine Hormone oder zumindest weniger Hormone brauchen. Das kontrollieren wir durch regelmäßige Messungen im Blut (immer um den 21 Tag Ihrer Periode), diese Blutkontrolle kann übrigens JEDER Arzt machen.

      Die Pille würde ich empfehlen, abzusetzen und anstatt dessen die KupferKette oder die KupferSpirale einsetzen (auf keine Fall aber eine HormonSpirale, da haben Sie dann ja wieder das gleiche Problem mit den „künstlichen“ Hormonen).
      Dann würde ich 2–3 Monate warten und dann Ihre Hormonwerte bestimmen. In der Zwischenzeit hat sich dann meist ein natürlicher Zyklus wieder eingestellt.
      Falls Sie dann seelisch in ein Loch fallen sollten (weil Ihnen die Hormone fehlen), dann kann man schon einmal mit einer Startdosis mit naturidentischen Hormonen beginnen.

      Folgende Hormone benötigen wir – 8lutentnahme um den 21. Tag (± 2 Tage) – - Progesteron – Östradiol (E2) – FSH
      Zusätzlich wäre günstig: – Vit D3 (25-OH Cholecalziferol) für die Knochendichte aber auch als Anti-Krebshormon)

      Wenn Sie von mir betreut/behandelt werden möchten, dann müssten Sie zumindest einmal persönlich in meine Praxis nach München oder Baden Baden kommen.
      Das Weitere könnte dann per mail oder Post oder Fax gemacht werden.
      Alles Gute!
      Mfg
      Dr Beck

  5. Hani sagt:

    ich wollte mich für die Logische Erklärung bedanken,
    Was ich aber nicht verstehen kann wieso sich
    Meine eigene hormonproduktion sich von alleine
    Eingependelt hat? Ich hatte auch letztes Jahr bei fr.Buchner
    Am 21zyk einen speicheltest gemacht dabei Kam raus das
    Ich wenig estriol u.progesteron habe und esteadiol Zuhoch sei
    Man hat mir yamswurzelkapseln empfohlen und nach 3monaten
    Hatte ich immernoch die gleichen Symptome.zurzeit habe ich auch starke gelenkschmerzen.Ich muss noch fragen man sagt ja Progesteron kann im Körper in Östrogen umgewandelt werden d.h.wenn man beide Hormone im ganzen Zyklus nimmt hat man doch eine ostrogendominanz oder?wie ist das wenn ich zusätzlich lthyroxin 75 einnehme hat das einen Einfluss?für den Östrogen Bestimmung sollte man doch zwischen 3–5zykl blutabnehmen lassen oder?ich weiß das sind jetzt sehr viele fragen aufeinmal aber ich will höre und lese immer was anderes ich bin von Rimkus sehr überzeugt und deshalb auch die Interesse.Danke vorab LgHani

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck sagt:

      Hallo Hanife

      das ist genau das Problem, wenn man Messungen macht, die einfach nicht stimmen: Die Speichelmessung ist leider wirklich extrem unzuverlässig für unsere Fragestellung. Ich erlebe regelmäßig, daß ein bestimmter Wert im Speichel hoch ist und genau dieser Wert ist dann im Blut niedrig! Man kann wirklich nicht nach den Speichelwerten Entscheidungen treffen!
      Ich weise ausdrücklich darauf hin: Keine Speichelmessung für die Sexualhormone!

      Hier bin ich auch mit Frau Buchner grundsätzlich anderer Meinung: nachdem Sie keine Ärztin ist und selber keine Therapien mit laufenden Blut-und Speichelanalysen durchführt, besteht wohl auch keine eigene Erfahrung mit parallelen Speichel‑ und Blutmessungen. Dann wüsste Sie nämlich, daß der Speicheltest für die Sexualhormone einfach nicht funktioniert.

      Yamswurzelkapseln werden immer wieder empfohlen. Auch hier ist leider keine wirkliche Hilfe zu erwarten,wenn die Hormone im Keller sind! Zwar enthält die Yamswurzel mikro-Mengen an Progesteron (und auch Spuren von Östrogen und Testosteron), diese sind aber viel zu gering, um bei einem echten Defizit helfen zu können.
      Zum anderen ist die Yamswurzel aber ein exzellentes Ausgangsprodukt, um daraus Di-Osgenin zu gewinnen (eine Schwefelverbindung), welches mittels „MarkerVerfahren“ zu Progesteron umgewandelt werden kann. Und dann haben wir das gewünschte Produkt: naturidentisches Progesteron! Damit kann man hervorragend ein entsprechendes Defizit behandeln.

      Der Begriff Östrogendominanz ist eigentlich eine „Fehlkonstruktion“. Gemeint ist Folgendes: ab mitte 30 fällt das Progesteron allmählich ab, weil es immer weniger Eisprünge gibt (an-ovulatorische Zyklen).
      Damit ist verbunden ein „weniger“ an Progesteron und das bedeutet ein RELATIVES Überwiegen von Östradiol!
      Es ist also keineswegs so, daß Östradiol ansteigt! Nur das Verhältnis verschiebt sich zugunsten Östradiol, weil das Progesteron abfällt.

      mfg
      Dr Beck

  6. hinaksen sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Rimkus/Dr. Beck
    Auch ich lese mit großem Interesse ihre Bücher und bin in den Foren im Internet auf der Suche nach Antworten. Ich bin 56 Jahre alt und hatte bis vor einem Dreiviertel Jahr noch ganz normal meine Menstruation. Da ich aber schon bestimmt zwei-drei Jahre Wechseljahrsbeschwerden, wie Schlafstörungen,große Müdigkeit tagsüber, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen und vor allem sehr starke Stimmungsschwankungen habe, bin ich schon länger auf der Suche. Ich selbst bin Krankenschwester und Heilpraktikerin und habe auch schon einiges an homöopathischen Mitteln ausprobiert, leider nur mit temporärem Erfolg. Vielleicht kann man sich auch schlecht selbst behandeln.Irgendwann auf meiner „Suche“ bin ich auf das Buch von Dr. Lee gestossen, wo die Progesterontherapie vielversprechend klang. Habe es auch ohne Probleme von meiner Frauenärztin verschrieben bekommen. Das natürliche aus der Yamswurzel. Dann ging es mir subjektiv bald besser, bis ca. zwei Wochen nach der täglichen Einreibung von ungefähr 2–3 g, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, mein Blutdruck in die Höhe Schoß. Kann das sein, es wird ja eigentlich berichtet, dass es eher den RR senkt. War das Zufall? Hatte natürlich Angst die Creme weiter zu nehmen und hab sie erst mal abgesetzt, bis mein Blutdruck sich beruhigt hatte. Danach fing ich wieder mit an und es war ähnlich. Hab es dann sein lassen, da ich erst mal meinen RR in Ordnung bringen wollte. Bis jetzt ist er ohne jeglichen Betablockern o.ä. gut geblieben.Gerne würde ich , da meine Beschwerden sehr massiv sind, eine richtige Therapie machen, aber begleitet von einem guten Arzt/Ärztin, die die Rimkus Therapie wirklich beherrscht.Über eine Stellungnahme wäre ich ihnen sehr dankbar, vor allem das mit dem Blutdruck.
    Mit freundlichen Grüßen
    hinaksen

    • Dr. Dr. med. Thomas Beck sagt:

      Hallo Frau Hinaksen

      vielen Dank für Ihre mail‑ und für Ihr Vertrauen, öffentlich im Internet persönliche Angaben zu machen.

      Leider darf ein Arzt aus rechtlichen und sachlichen Gründen über das Internet für unbekannte Personen keine ärztliche Behandlung und Beratung durchführen, die Möglichkeit eines Mißbrauchs ist einfach zu hoch.
      Deshalb kann ich an dieser Stelle nur allgemeine Aussagen machen.

      Die Behandlung mit homöopathischen Mitteln ist eine sehr gute Möglichkeit eine Hormon REGULATIONS‑ Schwäche zu überbrücken und/oder zu behandeln. Einen echten Hormonmangel kann man damit aber längerfristig nicht ausgleichen. Es muß einfach das zugeführt werden, was fehlt…
      Progesteron ist eines der wesentlichen Sexual‑ Hormone, dazu kommt noch Östrogen (und ggf auch Testosteron) und auch die Schilddrüsenhormone spielen natürlich eine große Rolle.

      Zu dem Wechselwirkungen: wenn nur das ergänzt wird, was fehlt – und noch dazu im Original – kann es naturgemäß eigentlich keine Nebenwirkungen geben.

      Für die individuelle Situation ist manches zu beachten, deshalb können und dürfen wir über das Internet keine persönliche ärztliche Behandlung und Beratung geben.

      Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit einem qualifizierten Therapeuten in Ihrer Nähe. Diese finden Sie auf unserer Liste.
      Falls Sie nicht fündig werden sollten, können Sie sich natürlich auch wieder an mich wenden!

      Guten Erfolg!

      Thomas Beck

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